Die Hexe und Wind in meinen Ohren

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Manchmal kletter ich auf ’ne Halde und freue mich, wenn mir der Wind in die Ohren pustet. Ich stehe dann einfach nur da, gucke in die Ferne und erfreue mich an den Wolkenformationen. Und warum mache ich das? Weil ich es kann? Nein, der Grund liegt schon länger zurück.

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Es war nämlich vor langer langer Zeit, da traf ich im tiefen düsteren Wald eine ziemlich häßliche Hexe. Es war ein verfluchter Wald und es kam wie es kommen mußte, die Hexe kam schnurstracks auf mich zu (auf wen auch sonst ich war ja der einzige da). Sie fragte „Findest du mich schön“?

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Ich war etwas verdattert und murmelte sowas wie „Häääh“? Sie aber, die sie wohl schon häufiger als häßlich bezeichnet wurde, verstand sowas wie „Näää“! Und weil Hexen dann üblicherweise irgendwelche Flüche ausstoßen, legte sie auch einen Fluch über mich. Der Fluch sollte mein Hörvermögen einschränken, nur merkte ich das zu Anfang nicht.

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Erst als damals alle in meinem Haushalt wach waren, bevor ich meinen Wecker endlich auch mal hörte, wurde der Fluch langsam Wirklichkeit. Auch mein Hexenfluchaustreiber Hans Norbert Ohnenamen (kurz HNO) wußte nicht wirklich weiter. Einige Jahre gingen so ins Land und mal ging’s den Ohren besser und mal wieder schlechter.

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Seit ein paar Tagen macht sich der Fluch wieder häufiger bemerkbar. Das sind dann die Tage, an denen ich gerne mal auf die Halde Norddeutschland in Neukirchen Vluyn kletter. Die Halde ist nur rd. 15 km von Krefeld entfernt und weil das Plateau relativ flach ist’s da oben fast immer windig.

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Was das jetzt mit der Hexe Schrumpeldei Tinitus zu tuen hat? Der Wind der an meinen Ohren vorbeiströmt ist lauter, als die Töne die nur ich höre und überdeckt das dumpfe Gefühl, das ich ansonsten empfinde. Dann könnte ich wieder mal stundenlang da stehen, die Wolkenformationen beobachten, während die Hexe irgendwo im nächsten Baum sitzt und sich ins Fäustchen lacht.

Halde Hoheward … der Weg ist das Ziel

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Von der größten Haldenlandschaft und für meine Begriffe der schönsten Halde des Ruhrgebiets, der Halde Hoheward, habe ich an dieser Stelle schon häufiger berichtet. Was also gäbe es neues zu erzählen? Zwei Dinge, erstens, daß ich dieses Mal nicht von der Drachenbrücke sondern von der Zeche Ewald aus hinaufgestiegen bin, und zweitens daß dieses Mal nicht ausschließlich die Halde selbst sondern der Weg das Ziel war. Aber von Anfang. Da gucke ich letztens die WDR Lokalzeit und der Reporter steht vor Schloß „Schießmichtot“ … aber als ich die Bilder sehe, kommt sofort der Wunsch den Namen dieses Schlosses zu erfahren. Ich laufe hektisch auf und ab und dann fällt das Stichwort „Schloß Wittringen“. Wo liegt denn das? Gladbeck? Klingt interessant, gleich mal vorgemerkt für die nächste Tour zur Halde Hoheward.

Ein paar Tage später eine ähnliche Begebenheit mit dem Alten Dorf Westerholt und als ich die drei Punkte Schloß Wittringen, Westerholt und Zeche Ewald mit dem Edding auf meinem Bildschirm verbinde, stelle ich fest, daß der nicht wieder abgeht … ach ne, daß das ein schönes Ausflugsdreieck ergibt. Früher, also so vor mehr als 25 Jahren war die Verbindung der B224 und der A52 ein Geheimtipp, wenn man auf die A43 Richtung Norden wollte. Ich erinnere mich an Sonntagabende auf dem Weg zum Bundeswehrstandort in Oldenburg, als auf dem Teilstück nach 22.00 Uhr keine 10 Autos fuhren. Heute erlebt man allenfalls an Feiertagen wie dem 1. Mai oder Karfreitag, daß man selbst auf der A40 (Ruhrstauweg Nr. 1) um die 100 km/h fahren kann ohne im Stau zu stehen, aber das ist wieder ein anderes Thema.

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Nun fuhr ich also schon x-mal über die B224 und hatte keine Ahnung, daß gleich nebenan das Wasserschloß Wittringen liegt. Ein wunderschönes Ziel, wenn man ein bisschen spazieren gehen und anschließend im Schloß einkehren möchte. Als erstes verlangt der Parkplatz nach Kopfrechnen, denn das Parken kostet 0,05 € pro 6 Min. Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht … ich entscheide mich für 60 Min. und werfe demnach genau 0,50 € in den Automaten. Während ich mir das Schloß von außen anschaue, zieht eine Hochzeitsgesellschaft ins Schloß ein.

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Auf dem kleinen Teich in der Nähe des Schloßes liegen Tretboote vor Anker, eine Ecke weiter an einem weiteren See gibt es einen großen Springbrunnen und einem Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege. Ich fotografiere schnell noch ein paar ausgefallene Türen, stelle mich kurz einer Gans vor und zack ist die bezahlte Stunde auch schon rum. Gerne wäre ich noch länger geblieben und hätte auch etwas gegessen, aber der geplante Tag war zu voll um zu verweilen.

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Mein nächstes Ziel, die Stadt Westerholt, genauer das Alte Dorf Westerholt, lt. Navigationsgerät und dem Ruhrgebiets Gesetz von 1975 ein Teil von Herten. Alles ganz schön kompliziert. So lotste mich das Navi auch zur gewählten Mühlenkampstraße, welche sich bei Ankunft als Sackgasse herausstellte. Kurz wähnte ich mich falsch, bis ich die Kirche und einen keinen Parkplatz vor mir sah. Der Ortskern von Westerholt hatte es mir angetan und so gab es in der Tat einige schöne, restaurierte Fachwerkhäuser die ebensoviele Fotos wert waren. Das Dorf hatte sich regelrecht fein gemacht, obwohl von seinen Bewohnern nur wenig zu sehen war. Und auch Westerholt hat ein Schloß, das aber gleichzeitig ein Hotel und auch ein Treffpunkt für Golfer ist. Demnach war der dazugehörige Parkplatz gut gefüllt.

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Viele Bewohner des Dorfes hatten sich die Mühe gemacht, Fensterbrett und Vorgärten mit bunten Frühlingsblühern zu schmücken, was fototechnisch ganz gut rüber kam. Das einzige was ich vermisst habe, war ein kleiner Bäcker oder ein Café, ich hätte gerne ein Stück Kuchen, einen Kaffee o.ä. zu mir genommen. Eigentlich schade :-(. Nach einer ersten Runde wurde beim zweiten Rundgang auch mal in die Lücken zw. den Häusern geguckt und manches Dekostück entdeckt, das einem sonst nicht aufgefallen wäre. Schließlich endete der Rundgang wo er begonnen hatte, am kleinen Parkplatz.

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Weiter ging es zur Zeche Ewald. Merker für’s nächste Mal, wenn das Navi sowas wie „In 300 Metern rechts abbiegen“ sagt, nicht direkt abbiegen :-). Egal ich bin trotzdem hingekommen. Dank der RuhrTopCard wollte ich mir im Besucherzentrum der Zeche Ewald die Ausstellung „NEUE HORIZONTE – Auf den Spuren der Zeit“ ansehen. Die Ausstellung wurde in der Lohn- und Lichthalle der Zeche Ewald installiert und ist m.E. besonders für Kinder und Jugendliche interessant, denn an Hand von Beispielen werden die vier Jahreszeiten, der Tag- und Nachtrythmus der Erde und u.a. die Funktionsweise der Sonnenuhr und des Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward erklärt.

Neue Horizonte

Dazu gibt es einen virtuellen Kohlebackautomaten in dem entweder Torf, Steinkohle oder noch mehr entsteht, wenn die richtige Mischung von Wasser, Pflanzen, Druck und Zeit gemischt wird. Ergänzt durch verschiedene weitere Experimente, an denen man drücken und drehen kann, ist die Ausstellung interaktiv nutzbar. Auf drei Ebenen geht es zu Fuß von Etage zu Etage oder, wenn man möchte, mit einem Miniaufzug nach oben. Ihr meint das war’s? Nein, nach so viel Theorie ging es zum Tagesabschluß auf die Halde selbst. Bisher bin ich i.d.R. von der Drachenbrücke losgestiefelt, was ein recht überschaubarer Weg war, dieses Mal habe ich, einmal an der Zeche Ewald, den Weg von dort eingeschlagen.

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Die Strecke zieht sich ganz schön, nach der langen Treppe und einem kleinen Schotterweg kommt man auf der Zufahrtsstraße aus und folgt dieser eine ganze Weile, bis das Horizontobservatorium langsam näher kommt. Die Halde ist, das kann man aus dieser Richtung ganz gut erkennen, immer noch in Gestaltung. Die dunkle Aufschüttung des Bergematerials wurde weiträumig mit einer Lehm- oder Sandschicht überdeckt, so daß der Teil der Halde momentan aussah wie ein riesiger Sandkasten. Kleine Gräben, z.T. bereits mit Steinen ausgekleidet, sollen zukünftig vermutlich das abfließende Regenwasser aufnehmen. Durchgeschwitzt und etwas aus der Puste nehme ich gleich noch den Weg zum Obelisken und parke meinen Hintern dort erst einmal auf der nächstgelegenen Bank.

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Hier könnte ich ja jetzt stundenlang sitzen bleiben, fotografieren und dabei Leute beobachten, wenn ich nicht zugesagt hätte, zu einer bestimmten Zeit wieder zu Hause zu sein und so mache ich mich nach kurzer Ruhrphase langsam auf den Rückweg. Wer so’ne lange Reise macht, der hat auch einiges zu zeigen. Klickt euch doch einfach mal rein bei Flickr oder Google+.

Och wat war dat gestern schön …

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Nä wat war dat gestern schönet Wetter. Habt’er dat gesehen, gefühlt, gerochen? Dat waren neben ein paar Wolken definitiv die ersten Frühlingssonnenstrahlen, ich bin mir da ganz sicher. Et hat mir regelrecht inne Nase gekribbelt (und fracht nicht wo sonst noch 🙂 ). Der Boden aufm Weg zur Halde Haniel war von der Sonne aufgeweicht, die Schuhe vom Spaziergang leicht gezeichnet, aber wat sollet. Auch aufe Halde hatten se den Frühling eingeläutet. Et war schließlich Valentinstag und „ihr“ Geschenk war wohl sich aufe Halde inne Dessous (oder Unterwäsche) fotografieren zu lassen. Mäntelken aus und der junge Fotograf machte dat beste draus. Ob dat nicht doch ’n bissken kalt war?

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Na egal, ich hatte ja die Totems zum fotografieren ;-). Wie getz, ihr meint dat wär nicht so adäquark dat selbe? Na wat sollte ich denn machen? Ich hab mich stattdessen anne Sonne ergötzt und bin annet Haldenmeer. Meer? Ja habter richtig gelesen, da schien dat Sönnsche so toll, dat man glatt gedacht hat, man währe annet Meer vonne Halde, war aber dann doch nur ne riiiiesen große Pfütze. Aber habter dat schon mal innen Reisekatalog gelesen? Machense doch ma wieder Urlaub anne riiiiesen große Pfütze 😉 . Sehter … deshalb also Meer ;-).

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Gut auf Halde Haniel hat sich seit den letzten Besuch jetzt nicht so direkt … eigentlich hat sich da nix getan, aber ich war diesma mitte neue Canon Kamera oben, also die letzte, nicht mehr ganz so neue und da muß ich mit üben und dafür wiederum waren die Totems da so richtig praktisch. Ich will ma so sagen, die stehen nämlich einfach so da rum, bewegen sich nicht vonne Stelle und man kann selbst umse drumherumlaufen. Wat da draus geworden ist guckter hier (oder beim Flickr und beim Google+). Wat dat Mädel da vom Anfang für ihren Freund geschenkt hat, kann ich euch leider nicht zeigen, aber wenn ihr (weibl.) euch … ich meine … ich wäre bereit, ich hätte Zeit ;-).

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Morgen mach‘ ich dann ma ein auf Karneval und guck umme Ecke, wenn hier der Umzug vorbeizieht, dann muß aber auch gut sein, denn ich habbet nicht so mitte Jecken. Ich platziere euch getz noch so’n Ohrwurm und bin weg. Machtet jut und bis die Tage 😀 .

Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick,
mit Träne in d´r Auge loor ich manchmol zurück.
Bin ich hück op d´r Roll nur noch half su doll,
doch hück Naach weiß ich nit wo dat enden soll.

Neue Wege auf Halde Rheinpreußen

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Von der Halde Rheinpreußen habe ich euch ja nun schon öfter berichtet (z.B. hier), aber vor ein paar Tagen las ich bei Facebook, daß die Halde jetzt einen zweiten Zugang bekommen hat und das mußte ich mir heute bei sonnigem Spätherbstwetter mal ansehen. Zunächst mal warum überhaupt, der bisherige Weg langte doch, oder? Ja prinzipiell schon, aber seit dem Loveparadeunglück müssen überall alternative Rettungswege vorhanden sein, um die Lokationen auch als Veranstaltungsort nutzen zu dürfen. Daher gab es im letzten Jahr z.B. kein Drachenfest auf der Halde Rheinpreußen.

Halde Rheinpreußen

Was hat man gemacht? Der bisherige Weg vom Kreisverkehr an der Ecke Gutenberg-/Römerstraße wurde nach dem Ende des geteerten Stücks (das als Parkplatz dient) verbreitert und mit festem Schotter belegt. Man hat fast das Gefühl auf einem geteerten Stück zu laufen. Es ist jetzt durchgängig so breit, daß zwei Autos aneinander vorbei passen. Weiter oben kurz vor dem Gipfel wird der Weg noch breiter und rechts zweigt ein zusätzlicher Weg ab. Etwas schmaler als der Hauptweg mündet der Weg auf einem Parkplatz am Waldsee (Seitenstraße der Römerstraße, Moersern vermutlich unter dem Namen Anglerheim AIG Meerbeck e.V. bekannt). Von dort kommt man in ca. 10-15 Min. zu Fuß wieder zum Ausgangspunkt am Kreisverkehr. Last but not least hat man auf dem Hadenplateau, dort wo vorher nur Wiese war, noch eine zweite Zufahrt zum Geleucht angelegt, so daß sich dort so ein kleines Oval ergibt.

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Leider (vermutlich absichtlich 🙂 ) ist die kleine Straße, die zu dem abgelegenen Parkplatz am Anglerheim führt nur so breit, daß genau ein Auto durchkommt. Wenn einem da einer entgegenkommt wird’s schwierig. Außerdem ist der Zustand mit Schlaglochpiste wohl noch gut beschrieben. Eigentlich schade, denn der Parkplatz ist relativ groß, aber als Rettungs- und Fußweg ist die Straße allemal ausreichend und vielleicht macht man ja noch etwas am Zustand. Auf jeden Fall kann 2015 wieder ein Drachenfestival auf der Halde Rheinpreußen stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber ich habe was von Mitte August 2015 gelesen. Ansonsten gibt’s im Sommer evt. noch einen schönen Weg entlang des Waldsees 🙂 .

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Novembersonne am Tetraeder

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Wie ich letztens schon erwähnte rennt die Zeit momentan schneller als … die Welt sich drehen kann. Daher dachte ich auch, es wäre noch gar nicht so lange her, daß ich das letzte Mal auf der Halde Beckstraße, also am Tetraeder in Bottrop war. War aber doch schon August 2013. Egal, ein sonniger Novembertag reizte mich einfach mal wieder hochzukrakseln. Die Wintermütze habe ich bereits nach wenigen 100 Metern in den Rucksack entsorgt, den Schal vorsichtshalber anbehalten, obwohl ich ins Schwitzen kam. Der Hinweg über die Treppe bringt mich unsportlichen Menschen schon kräftig außer Puste. Aber da ich in mein Büro in der 4. Etage auch grundsätzlich zu Fuß gehe, bin ich nicht mehr an ein Sauerstoffzelt gebunden, wenn ich oben ankomme (im Büro und an der Halde).

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Schon vor längerem habe ich mir eine neue Kamera gekauft (Canon 100D), aber bislang immer noch meine alte Kamera zusätzlich benutzt. Vielleicht ist es euch aufgefallen, die letzten Herbstfotos sind parallel alt und neu entstanden und dieses Mal habe ich beim Haldenbesuch konsequent nur die neue Kamera benutzt. Ohne Übung keinen Meister (oder wie hieß das Sprichwort gleich 🙂 ). Ob ich schwindelfrei bin? Nicht zu 100%, aber laßt euch gesagt sein, wenn man zum X-ten Mal auf den Tetraeder klettert, kommt es einem vor, wie die Treppe in Treppenhaus. Wie eure Treppen haben keine Lochgitter und keine Lücken zwischen den Stufen. Ach papelapap :-). Aber im Ernst, ich habe Verständnis, wenn man da nicht rauf will und die Halde lohnt sich auch so zum spazieren gehen und zum auf der Bank sitzen.

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Als ich bereits den Rückweg eingeschlagen hatte kam ein kleines Sportflugzeug mit einer riesigen Schleppe hinten dran. Aufschrift „Willst Du Mich Heiraten?“ … nein nicht ich, aber ich habe meine Kamera kurz hoch, einen Schnappschuß gemacht und bei Facebook veröffentlicht. Am selben Abend meldete sich noch der Pilot und vermeldete ein erfolgreiches Ende für den Auftraggeber und zeigte umgekehrt Luftaufnahmen. Auf dem ersten war ich eindeutig (ha ha natürlich nicht 😀 ) zu sehen. Schon verrückt, auf welche Weise man via Internet zusammenkommt.

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Zum Abschluß bin ich noch eine Ecke weiter. Vielleicht habt ihr gelesen, daß wenige Meter vom Tetraeder entfernt, an der ehemaligen Zeche Prosper II Anfang 2015 das Grusellabyrinth eröffnet. Weil die Nachmittagssonne den nebenliegenden Malakowturm der Zeche so schön beleuchtete und dieser auch wieder vom Renovierungsgerüst befreit ist, habe ich noch einen Abstecher dorthin gemacht. In dem Falle aber tatsächlich nur für ein paar Fotos. Eine wunderschöne Location, ich bin schon gespannt auf das Grusellabyrinth.

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Eine Auswahl weiterer Bilder? Klickt ihr auf Flickr oder Google+. (Anm.: Da Yahoo z.Zt. ein paar Probleme zu haben scheint, kann sich das auch zeitweise auf Flickr auswirken).

5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet und Besuch auf Halde Hoheward

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Noch ist 2014 ja nicht rum, aber wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt toure ich bereits seit 5 Jahren mal kreuz und mal quer durchs Ruhrgebiet. Ich weiß noch genau, wie ich 2010 (man erinnere sich, es war das Jahr der Kulturhauptstadt) mit Hilfe von Reiseführern, verschiedenem Prospektmaterial und Google Maps versucht habe herauszufinden, wo die einzelnen Zechen, Häfen, Brücken und Halden lagen und wie man sie am besten erreichen konnte. Das Ruhrgebiet ist ja meine „alte“ Heimat, aber als ich 1989 dort weg und an den Niederrhein gezogen bin, gab’s das Meiste noch garnicht (also zumindest nicht öffentlich zugänglich). Ob ich einen Favoriten habe? Schwer zu sagen.

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Nie vorher war ich in Herne oder Recklinghausen, in Gelsenkirchen ja da war ich mal, weil 1997 die Bundesgartenschau auf dem Gelände der Zeche Nordstern stattfand, aber von Zechen und Halden, da kannte ich nichts. Ich erinnere mich noch wie heute an meinen ersten Besuch auf Halde Hoheward. Damals hatte ich herausgefunden, daß es einen Treppenaufstieg mit irgendwas um die 500 Stufen gab (und immer noch gibt). An der Herner Str. 198 in Herten, gleich neben dem Lokal „Zum Handweiser“, habe ich damals meine Tour begonnen. Erst viel später habe ich den doch etwas bequemeren Aufstieg an der Cranger Straße, auf Höhe der ehemaligen Zeche Recklinghausen (II) entdeckt (zu erkennen an der markannten Drachenbrücke).

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Natürlich gibt’s auch noch die Möglichkeit von der Zeche Ewald aufzusteigen, den Weg bin ich aber bisher nur einmal in umgekehrter Richtung korrekt gelaufen, auf dem Hinweg habe ich mich irgendwie verfranst und bin dann quer Feld ein, aber das ist eine andere Geschichte (klickt mal „hier„). Na jedenfalls ist die Halde Hoheward für mich eine der schönsten Halden im Ruhrgebiet und immer wenn sich ein sommerlicher Tag ergibt und ich die Anreise von rd. 65 km bewältigt habe, spaziere ich dort rauf.

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Das Ruhrgebiet liegt einem dort oben zu Füßen und man kann den Alltagsgeräuschen des Straßenverkehrs dort oben entfliehen. Außerdem gibt es fast immer etwas zu sehen. Und wenn gerade mal nicht, dann sitzt man einfach nur da und denkt an die anderen lohnenswerten Ziele. Es ist, wenn man nicht vor Ort wohnt und wöchentlich dort oben ist, immer so ein bisschen wie zurückkommen an einen bekannten Urlaubsort. Und da letzte Woche so ein sonniger Spätsommertag war, bin ich nochmal „zurückgekommen“. Das einzige was mir noch fehlt ist ein Besuch bei Schnee. Mal sehen, vielleicht diesen Winter.

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Also nicht daß ich mir jetzt Schnee wünsche, aber am Tetraeder war ich auch schon mal bei Schnee oder auf der Brücke am Oberhausener Kaisergarten (Slinky Springs to Fame). Klickt dazu mal hier. Momentan bin ich dabei meine vielen 100 Bilder nochmal auf eine zweite Festplatte zu sichern. Man weiß ja nie, sicher ist sicher. Jetzt aber erstmal ein paar Spätsommerbilder von diesem Ausflug bei Google+ bzw. Flickr … und natürlich hier im Blog … (etwas scrollen, da zeitlich vor dem Grugaparkbesuch).

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P.S.: Die Absperrung des Horizontobservatoriums besteht nun schon so lange, daß die Firma „Hundertmark“ mittlerweile eigentlich „Fünfzigeuro“ heißen müßte (sorry der mußte sein) ;-).

Von alten Autos und neuen Handy Apps

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Bei mir läuft’s zur Zeit etwas ruhiger, weil ich krankheitsbedingt ein paar Tage aussetzen durfte. Unter anderem war ich zu einer Untersuchung im Krankenhaus und durfte feststellen, wie weit meine Daten selbst dort gespeichert sind. Sie hatten meine alte Adresse im Computer, obwohl ich selbst in Krefeld noch nie im Krankenhaus war. Aber Familienangehörige und da ist man dann als Bezugsperson …. na ja. Aber das gehört hier nicht in allen Einzelheiten hin, zumindest z.Zt. noch nicht. Stattdessen ein kleiner Rückgriff auf letztes Wochenende.

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Am Sonntag war ich mal wieder in und um Essen herum unterwegs. Zuerst zum Oldtimertreffen an der Kokerei Zollverein und anschließend seit langem mal wieder auf der Halde Schurenbach. Das Oldtimertreffen Anfang September ist traditionell das erste Treffen nach den Sommerferien und, wenn das Wetter stimmt, gut besucht. So war es auch dieses Mal wieder. Die Parkplätze für Oldtimer wurden knapp und die Besucher nutzen den Sonntag für einen ausgiebigen Fotospaziergang. Ein paar schöne Fahrzeuge waren ja dabei oder würdet ihr einen Mercedes 300 SL verstoßen 😉 ? Ich lade am Wochenende noch ein paar Bilder in die bekannten Fotoalben.

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Anschließend habe ich nach längerer Zeit, weil fast um die Ecke, mal wieder einen Abstecher zur Halde Schurenbach gemacht. Ich hätte ja das Umfeld beinahe nicht wiedererkannt. Sind dort auch Bäume dem Sturm im Frühjahr zum Opfer gefallen? Der Eingang, sonst unter Bäumen, lag gänzlich im freien Feld und auch entlang der Treppe, die langsam anfing zuzuwuchern war rechts und links alles gerodet, was sich sonst Gestrüpp nannte. Nur im oberen Teil der Halde wuchs alles wie gewohnt. Aufgefallen ist mir die neue Aufschrift auf der Bramme „Dani’s weightloss Journey“. Sie (oder er) scheint es schon mehrfach an die Spitzte der Halde geschafft zu haben. Viel Glück Dani beim Abnehmen ;-).

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Am Samstag hatte ich schließlich noch etwas Zeit und habe mich mal mit dem Thema Handy Ticket beschäftigt. Das Handy Ticket ermöglicht einem den Kauf von Tickets des VRR (also Bus, Straßenbahn, Regionalbahn, S-Bahn etc.) mit wenigen Tastendrücken und Abrechnung über Girokonto oder Kreditkarte. Als ich am Dienstag vom Krankenhaus zurückfuhr habe ich das gleich mal ausprobiert. Ich würde nämlich im nächsten Urlaub gerne mal einen Handy App Tag verbringen, also möglichst viel mittels Handy organisieren, bezahlen usw. Aber davon ein anderes Mal mehr. Der Ticketkauf (Einzelfahrt innerhalb Krefelds) verlief übrigens reibungslos.

Von Plateaus, Brötchen und Ruhrpottzielen

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Manchmal fallen mir einleitende Worte für einen neuen Blogbeitrag ein, während ich gerade inner Küche stehe oder unter der Dusche oder während ich im Auto sitze und wenn ich dann wieder am Rechner bin, sind se mir wieder entfallen oder mir gefällt die Formulierung plötzlich doch nicht mehr. Eigentlich wollte ich euch in den letzten Wochen immer mal wieder von dem einen oder anderen Ausflug berichten, aber die Ziele waren alle schon mal Thema im Blog und dem Blog mangelte es auch nicht an anderen Themen. Also wollte ich euch nicht langweilen, schließlich erzähle ich ja auch nicht jeden Tag was ich beim Bäcker kaufe. Heute waren es übrigens zwei Brötchen …, gestern auch, allerdings war eins davon so’n Sonnenblumenkernbrötchen (die kaufe ich seltener, weil der Name so lang ist 😉 ) … und vorgestern … aber wer will das schon wissen 🙂 ?

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Es war also wieder mal Samstagvormittag. Ich liebe Samstagvormittage, Brötchen zum Frühstück, eine Zeitung, so richtig die aus Papier, die man umblättern kann und in der immer eine Kinderseite mit einem Käpt’n Blaubär Comic steckt 😉 . Aber ich schweife ab. Der Samstag ist einerseits der Tag an dem ich ausschlafen kann, andererseits würde ich den Tag auch gerne früh beginnen. Wenn man allerdings bis Nachts um 1.00 am Rechner sitzt um z.B. diesen Blogbeitrag zu schreiben beißt sich das zeitlich irgendwie. Warum ich Nachts am Rechner sitze? Vielleicht weil ich ein Nachtmensch bin. Dafür weckt mich nichts und niemand auf, wenn ich dann mal schlafe. Nun schien aber wieder die Sonne, womit wir beim nächsten Dilemma wären, denn wenn die Sonne lacht, muß ich raus. Raus auf den Balkon? Eine Möglichkeit, für den Blog aber eher mäßig interessant.

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So war ich letzte Woche also mal wieder in Oberhausen, habe einen Abstecher zur Zeche Sterkrade gemacht, an der ich noch nie war und habe mich (nochmal) im Gleispark Frintrop (Nähe Haus Ripshorst) umgesehen. Kinners ich sachet euch, da findet ihr Aussichtsplateaus, da weiß auch nur der Erbauer, was man da sehen soll. Bei ein Plateau gibbet nix zu sehen außer Wiese, das zweite geht immerhin zwischen die Bäume innen Wald um ausnahmsweise da mal nix zu sehen und dat dritte, dat ist richtig interessant, denn unten isset bunt bemalt und man kann vor ein paar Bäume gucken. Zwischendrin gibbet dann noch mal hier und da ne Mauer im Wald, auf die du noch nichtmal’n Bier oder so abstellen kannst und in den Wald drin, da liegen jede Menge nummerierte Birkenstämme, also kleine Stücke davon. Ich nehme mal an, dat se hier noch am Bauen dabei sind, so eine Art Birke von Ikea. Also der Gleispark ist schon Klasse. Gleise? Ja die gibbet auch, aber da rauschen einem die Güter- und Regionalzüge über die Füße, da sollteste mal schnell von weg bleiben.

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Und wo war ich sonst noch so? Zum x-ten Mal zur Achterbahn „Tiger & Turtle“, zum wiederholten Besuch im Rheinpark und den Aussichtsturm am Wolfssee habe ich auch erstürmt. Kennt ihr aber alles schon, oder? Also werde ich eine Auswahl Bilder in die Alben von „Ruhr2014“ hochladen und zeige euch hier nur ein paar Collagen. Was ich euch aber auf jeden Fall ans Herz legen darf sind die Tierbilder aus dem Duisburger Zoo oder die Blütenbilder aus dem Essener Grugapark. Über die Ausstellung „1914 Mitten in Europa“, welche ich am letzten Sonntag in der Mischanlage der Kokerei Zollverein besucht habe, gibt es einen eigenen Beitrag, wenn ich die Bilder gesichtet habe.

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Und jetz viel Vergnügen beim Stöbern im „Ruhr2014“ Album bei Google+ bzw. Flickr. Die Tierbilder finden sich im Album „Duisburg“ bei Google+ bzw. Flickr.

Haldenwetter

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Was meint ihr, können Ruhrgebietshalden das Wetter beeinflußen? Man spricht ja schon mal von einer Wetterscheide, aber von einer Wetterhalde habe ich noch nie gehört. Aber ihr kennt das, kaum geht man vor die Türe ziehen Wolken auf und vermiesen einem den Tag. Ich glaube daran, daß sich das Wetter immer dann, wenn ich eine ganz bestimmte Halde besteige, urplötzlich ändert.

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Im Jahr 2012 war ich dort und wo war die dickste Wolke? Ganau 🙂 . 2013 hatte ich die aberwitzige Idee, mitten in der Woche einen Sonnenuntergang zu fotografieren und kurz bevor die Sonne ihrem Tiefststand erreicht zogen was auf? Genau. Einige Zeit später in 2013 gab es diese Ballonaktion (ihr erinnert euch). Kaum hatten wir uns auf den Weg gemacht, zogen Wolken auf und es began es zu regnen. Ich war nicht mehr so naß seit ich drei war 😉 .

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Vorletzte Woche sollte es laut Wetterbericht, nach einem himmelblauen Samstag, einen ähnlich sonnigen Sonntag geben, ratet, wann die Wolken aufzogen. Das kann doch kein Zufall mehr sein. Welche Halde ich meine? Die Halde Haniel in Oberhausen/Stadtgrenze zu Bottrop (oder umgekehrt). Nun habe ich dem Wetter den Mittelfinger rausgestreckt, mich einfach an der höchsten Stelle zwischen die Totems gesetzt, ein kleines Picknick eingelegt und abgeschaltet. Könnte ich übrigens stundenlang machen, da sitzen und gucken meine ich. Solltet ihr mal bedeckten Himmel benötigen meldet euch bei mir, ich bringe die Wolken mit (vorausgesetzt, ihr wohnt nahe der genannten Halde 🙂 ). Anderswo funktioniert das noch nicht zuverlässig, aber ich arbeite daran 😉 .

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Und weil nur gucken auch wieder langweilig ist habe ich noch ein paar Bilder mitgebracht, für alle, die noch nie dort oben waren, klickt auf Google+ oder Flickr.

Zollern und Bergbau rund um Dortmund

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Da fährste staufrei durch dat halbe Ruhrgebiet (ja sowat gibbet, Samstags um 10.00 aufe A40) und auf’m Rückweg steckste dann anne letzte Brücke übern Rhein (kurz vor der Haustüre in Krefeld) fest, weil se der Brücke neue Gummis überziehen oder so. Da machste nix 😉 . Wo ich war? Ich war ma widder im Osten vom Ruhrpott, in Dortmund, genauer auf Zeche Zollern und Umgebung 😀 . Getz aber ma in hochdeutsch.

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Auf Zeche Zollern war ich nun schon zum 3. Mal (siehe 2010 und 2013). Warum also gerade jetzt wieder? Dafür gibt es zwei Gründe. Nicht daß ihr denkt ihr würde mich überall durchschnorren, aber erstens war der Eintritt an diesem Samstag frei (die LWL Industriemuseen haben in jedem Museum solche Tage) und zweitens startete die Ausstellung „Über Unterwelten„. Last but not least ist die wunderschöne parkähnliche Anlage rund um die Zeche immer einen Ausflug wert.

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Zunächst ging es auf den Förderturm, einen Überblick verschaffen. Schließlich ist die Maschinenhalle seit einigen Wochen wieder frei von Gerüsten, Planen & Co. Endlich wieder freie Sicht auf das wunderschöne Eingangsportal (die Maschinenhalle selbst ist nach wie vor noch nicht wieder frei zugänglich) und die beste Sicht gibt es eben von oben. Danach war ich das erste Mal in der Lohnhalle, die an diesem Samstag geöffnet war. Wie in einem Schloß führt dort eine große Treppe in den ersten Stock. Es ist garnicht wichtig, in den ersten Stock zu kommen, das Geländer der Treppe ist das wirklich sehenswerte.

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Und da ich nicht der einzige Fotograf an diesem Samstag war, bekam ich die Empfehlung, mich mal auf den Schrottplatz zu begeben. Hinter der Maschinenenhalle links, dann nochmal um ein weiteres Gebäude und dann liegt er da … Schrott 😀 . Eine Grubenlock, ein alter Wagon, Achsen und Räder, Zeug ohne Ende, das sich alles fotografieren läßt. Und wem erzähl ich das jetzt bloß, ach klar euch … „Ey, geil ich habe Schrott fotografiert“ 😀 .

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Zum Schluß gab’s dann, wie erwähnt, die Ausstellung „Über Unterwelten“. Eine sehr breit gefächerte Ausstellung, in der ihr etwas über Religionen und Mythen und die Götter der Unterwelt erfahrt, über den Glauben an die Hölle, aber ebenso über ganz reale Unterwelten beim Steinkohlebergbau, beim Bunkerbau oder beim Tunnelbau der heutigen Zeit (U-Bahn, Kanal, Strom- und Gasleitungen).

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Ihr meint das war’s schon? Nööö, wenn ich schon mal in der Gegend bin, habe ich auf dem Rückweg noch einen Abstecher zur Halde Schwerin gemacht (die Halde für den „kleinen Hunger“, weil in 5 Min. erklommen), mir den Hammerkopfturm (Schacht 3) und schließlich den Förderturm (Schacht 7) der Zeche Erin angesehen. Und danach … 🙂 ? Da war ich k.o. Ich habe mich auf den Heimweg begeben und bin schließlich an der letzten Brücke über den Rhein hängengeblieben. Ihr erinnert euch … sonst nochmal von Anfang lesen 😉 .

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Und weil die vielen Bilder hier alle garnicht reinpassen gibts die wie immer im Ruhr2014 Album bei Google+ und bei Flickr.