Wider Erwarten hatte ich heute einen freien Samstag und bis Mittag sollte die Sonne zu sehen sein hatte der Wetterfrosch im Radio gesagt (anscheinend hatte er auch Recht, genau um 12.00 Uhr war’se weg 😮 ). Morgen soll es wieder Eis regnen (frage mich noch welche Sorte und ob ich Eiswaffeln bereithalten soll) und ab Montag soll die Winterpracht ins Schmelzen gebracht werden. Also heute nochmal raus und ein paar Winterbilder machen. Komme mir mehr denn je vor wie in ein Sumoringer. Zwei Hosen, zwei Hemden, Pullover, Schal, Jacke, Mütze … das ganze Programm, aber man will ja nicht frieren 🙂 .
Also schaue ich mir heute mal die Slinky Brücke (moment wie hieß die noch komplett .. öhm richtig „Slinky Springs to Fame“) im Schnee an. Schlaui Zwischenfrage, warum heißt die so? Genau wegen dem Ding, das die Treppe runtergehen kann Spielzeug. Die ersten 10 Meter Brücke waren von Schnee geräumt, danach hatte der Slinky Brücken Schneeräumer wohl keine Lust mehr 😀 . Ein gewisser Reiz geht ja verloren, wenn man die Farben der Brücke nur erahnen kann, dafür kommt der Reiz des Schnees dazu. Aber ich habe die Farben zurückentdeckt.
… und da mehren sich die Schlösser an Brücke 316a. Ob die passenden Schlüssel alle im Rhein-Herne-Kanal darunter landen? Ich hatte ja mal überlegt, ob die ganzen Schlösser nicht irgendwann zu schwer werden, aber wenn ich die Schneemengen sehe, brauche ich mir wohl keine Gedanken zu machen 🙂 . Der Rhein-Herne-Kanal selbst war übrigens frostfrei. Im letzten Jahr war ich ein wenig weiter östlich und habe Aufnahmen von Eisschollen gemacht. Na ja, die Schifffahrt wird’s freuen.
Dafür waren die Sonnenbänke aus irgendeinem Grund heute frei. Ich habe erst einmal die Schakkeline ihre Tasche hingestellt und dann mein Handtuch draufgelegt, hoffe die Reservierung hält bis Mai 😉 . Nach knapp zwei Stunden wurde es dann aber trotz dicker Montour frisch, die Nase war rot gefroren und selbst das Brötchenähnliche Gebäck in meiner Tasche wurde langsam hart. Nur dem Pfau, der sich aus dem benachbarten Kaisergarten auf den Weg gemacht hatte, ging es anscheinend gut. Also ab zurück ins Auto, Sitz- und Lenkradheizung an und ab nach Hause. Bilder … wie immer … Flickr, Google+ (Picasaweb) … zu Sevenload lade ich nichts mehr hoch (aus Gründen).























Seit 3 Jahren toure ich jetzt regelmäßig durchs Ruhrgebiet und bin immer wieder erstaunt, was es zu entdecken gibt. Alte Zechengebäude die man selbstständig erkunden kann, Museen die einem die Welt erklären oder Halden und Landmarken auf die man raufkrakselt, als wären sie der Mount Everest. Oben hißt man dann die Flage und verkündet, es wäre ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer für die Menschheit (na ja oder so ähnlich). Außerdem hält einen das Internet immer auf dem Laufenden. Das gab’s früher alles nicht. Früher wißt ihr … früher … wir hatten ja nichts 😉 . Das erste Kennenlernen mit der Materie Zeche und Kohle fand bei mir 1997 im Nordsternpark in Gelsenkirchen statt. Ich kann mich dunkel an die Bundesgartenschau erinnern, die damals dort stattfand. So richtig los ging’s aber erst 2010 zum Jahr der Kulturhauptstadt. Bücher, Webseiten, Facebooktipps, alles wurde aufgesogen, gespeichert und nach und nach abgelaufen und das obwohl meine Wahlheimat seit über 20 Jahren der Niederrhein ist.








