Rockelsberghalde, 100 Schritte bis zum Rhein

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Es gibt ja diese Sonntage wo man unbedingt vor die Türe muß, weil einem die Decke auf den Kopf fällt, aber draußen ist’s usselig und dann gibt’s die Sonntage, da hat man eigentlich was zu tun, kann aber auf Grund des guten Wetters nicht drinnen bleiben. Letzten Sonntag stand ich vor diesem Dilemma, denn es war Frühling. Bloß nicht in übervolle Cafés oder auf überlaufene Promenaden. Stattdessen habe ich eine Halde besucht, ich war am Rhein und ich habe Modellflieger beobachtet. Ihr meint das wären ja gleich drei Dinge auf einmal? Jepp, und alle am gleichen Ort.

Rockelsberghalde

Mal eine ganz neue Halde, so ohne Landmarke, fast unbekannt und auch fast unscheinbar. Zum Glück gibt es im allwissenden Internet Seiten wie z.B. Halden.Ruhr. Rockelsberghalde, wo soll die liegen? Linksrheinisch, fast vor meiner Haustüre? Niemals von gehört. Aber 20 Min. mit dem Auto, ich mache mich auf den Weg. Kaum abgestellt, höre ich bereits von weitem Motorengeräusche. Baumfällarbeiten? Motoradtreff? Flugplatz? Ja tatsächlich, aber der für die ganz Kleinen, für Modellflieger. Geschäftiges Schrauben und Werkeln wenige Meter vom Rhein entfernt.

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Die Rockelsberghalde liegt unweit des Rheinparks und damit zwangsläufig unweit des Rheins, nur auf der anderen Rheinseite in Duisburg-Rheinhausen. Ein Teil der riesengroßen Rheinwiese, die bei Hochwasser als Überflutungsfläche dient, ist abgesperrt und ausgeschildert für Modellflugzeugpiloten. Ganz schön was los für einen Sonntagmittag, aber ist ja auch schönes Wetter. Zieht das Modell des Motorflugzeus da gerade einen Modellsegelflieger hoch? In der Tat, wie im echten Leben. Ich gehe ein paar Schritte weiter und nehme den ersten Abzweig der bergan führt. Ausgeschildert ist die Halde nicht, aber zu übersehen ist sie auch nicht.

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Gut die Halde ist jetzt nicht riesig und auch nicht besonders hübsch, aber man hat einen Rundumblick über Duisburg. Während auf dem Rheindeich Familien und Hunde spazieren gingen, war ich auf der Halde alleine. Also zumindest an dem Tag, daß andere bereits oben waren, ist an den Müllresten zu sehen, den andere Dreckspatzen da oben haben liegenlassen. Kein Aussichtsturm, keine Achterbahn, kein Leuchtturm, kein Kiosk, kein Kaffee nur Schotter und Rundumblick und am Wegesrand wuchsen diese Pieksedinger. Also zurück und ca. 100 Schritte bis zum Rhein, während über mir die Modellflieger ihre Runden drehen. Ob ich die Halde und das Umfeld empfehlen würde? Na ja, für Hundefreunde und Fahrradfahrer, die auf dem Rheindeich spazierengehen/-fahren wollen ja, die Halde selbst ist eher unspektakulär. Aber nach dem Rundumblick kann man ja noch Schiffe gucken und wer will fährt noch rüber in den Rheinpark. (Fotos: Flickr / Google+)

Ruine Neue Isenburg und der bunte Strommast

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Was kann es schöneres geben, wenn die Sonne vom Himmel lacht und der Frühling um die Ecke guckt, als sich auf den Weg zu seiner „Heimlichen Liebe“ zu begeben 😉 . Hi hi, getz abba ma im Ernst. Eigentlich wollte ich bereits im letzten Jahr zur Burgruine „Neue Isenburg“ nach Essen, aber das Strumtief Ela stürzte im Juni 2014 u.a. das Waldgebiet im Essener Süden derart ins Chaos, daß dort lange Zeit kein Durchkommen mehr war. Bereits einmal war ich vergeblich auf der Suche nach einem kleinen Parkplatz in der Nähe der Heisinger Straße. Ein unscheinbarer Abzweig führt in den Drosselanger, aber meine heimliche Liebe war nicht in Sicht 😦 . Dieses Mal wähle ich die Sackgasse namens Baldeney und erreiche tatsächlich den Parkplatz unweit des Cafés/Restaurants, das einige von euch unter dem Namen „Heimliche Liebe“ kennen 🙂 .

Wald in Essen

Allem Anschein nach heißt aber nur noch das Hotel „Heimliche Liebe“ und das Café/Restaurant heißt jetzt „Hüttenzauber„. Zitat der Webseite – „Wo, wenn nicht hier, erleben Sie die echte, unverfälschte Atmosphäre einer alpinen Almhütte“? – Öhm hüstel, eine Almhütte hoch oben im Ruhrgebiet, mitten in Essen? Aaaah ja?!? Egal, ich will ja nicht rein, sondern spazieren, immer schön entlang des Hangs mit Blick auf den Baldeneysee. Ihr könnt auch vom Haus Schellenberg (zwei Straßenecken weiter) starten oder vom Café/Restaurant Schwarze Lene (dazu gleich mehr). Ein schöner, leicht abschüssiger Waldweg, dem man die Folgen des Sturms noch immer ansieht, gibt immer wieder den Blick frei auf den tief unten liegenden See. Hier und da stehen noch ein paar Bäume schief oder stehen Wurzeln aus dem Boden. Ab und an knarzen die stehen gebliebenen Reste. Was der Wind für eine Kraft entfaltet haben muß.

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Nach ca. 15-20 Minuten komme ich an eine Weggabelung. Rechts Neue Isenburg 0,4 km, links auch Neue Isenburg 0,1 km. Ich wähle zunächst die 0,1 km stehe aber vor einem Wohnhaus und bin verwirrt. Gut dann eben die 0,4 km. Ich umwandere die komplette Burgruine. Öhm … jetzt möchte ich aber auch mal rein. Sollte ich den falschen Weg gewählt haben? Hinter einer Kurve taucht das Café/Restaurant „Schwarze Lene“ auf, bis zu dem man sogar mit dem Auto fahren kann. Von hier sind es abermals 0,1 km bis zur Neuen Isenburg. Jetzt aber, ich biege in den Weg ab und … vermutlich ist dies der einzige im Umkreis von 50 km, der noch nicht vom Sturm geräumt war. Also gings ans Klettern, rauf auf den Baumstamm, rüber, wieder runter, der Boden ist matschig. Ich sehe mich und die Kamera schon im Modder, schaffe es aber irgendwie doch wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ich finde (irgendwann) überall hin, aber gib mir die 50/50 Chance, ich wähle instinktiv den komplizierteren Weg 😉 . Nach weiteren 100 Metern stand ich dieses Mal hinter o.g. Wohnhaus *grrmmff*.

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Guck einer an, nachdem ich den Ruine einmal umrundet habe komme ich zum Eingang, schreite über die renovierte Brücke und komme auf den Burghof. Rechts geht die Treppe in den großen Saal. Ich öffne erstmal das Fenster und laß die Sonne rein. In der Ferne der Sendemast des Senders Langenberg, ganz unten winzig kleine Segelboote. Ich rufe nach dem Buttler, aber keiner erscheint. Burgservice ist auch nicht mehr was er mal war 😉 . Auf dem Rückweg stolpert mir in der Kurve, in der ich erstmals die „Schwarze Lene“ erblicken konnte eine junge Dame mit Hund aus dem Unterholz entgegen *knister_knack_huch* und empfielt mir spontan, dort zwecks guter Fotos auch mal hinzustolpern. Man erreicht einen Felsvorsprung mit toller Aussicht aber auch ohne jegliche Sicherung. Also eher etwas für Lebensmüde ohne Höhenangst (wie mich) 😉 . Ich schieße ein paar Schnappschüsse und krabble auf den Hauptweg zurück. Nach weiteren 10-15 Minuten bin ich dann wieder am Ausgangspunkt.

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Ebenfalls vor längerem habe ich dem berühmten bunten Strommast an der Ruhr mal meine Aufwartung machen wollen. Einmal in der Gegend könnte ich also mal Ausschau danach halten. Nun mußte ich erstmal mein Navi davon überzeugen, daß die Straße „Wichteltal“ (welch hübscher Name), an welcher der Mast steht, nur ein Fuß-/Radweg ist und zweitens, daß ich im ersten Anlauf am falschen Ende des Weges stehe. Aber nachdem ich ein wenig rumgeeiert bin, treffe ich mit der Mönckhoffstraße Ecke Wichteltal eine gute Ausgangsposition. 10 Min. laufe ich bis hinunter an die Ruhr und habe noch ein paar hübsche Fotos gemacht. Gut zu wissen, von hier kommt also der bunte Strom 😉 . Die letztgenannten und weitere Fotos der Neuen Isenburg könnt ihr euch wieder bei Flickr und bei Google+ ansehen.

Bergpark Lohberg (Dinslaken)

Da surfe ich letzte Woche durch die neuen Spielorte der Extraschicht 2015 und stolpere u.a. über den Bergpark Lohberg in Dinslaken. Öhm … Lohberg …? War das nicht die Zeche, auf der im letzten Jahr Abbrucharbeiten stattfanden und an der ich noch ein paar Fotos gemacht habe? Richtig, ein Blick in meine elektronische Bilderkiste brachte das hier zum Vorschein.

Zeche Lohberg 2014

Klar, das war der Ort, an dem u.a. ein Förderturm entfernt wurde. Und da findet ein Spielort der Extraschicht statt? Ein bisschen googeln brachte dann tatsächlich die Info, daß mittlerweile ein erster Teil des sogenannten Bergparks für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Gut es dauert halt etwas, bis die Information hier am Niederrhein ankommt ;-). Zugänglich ist auch nur die halbe Wahrheit, denn zum einen haben anscheinend bereits vor der Eröffnung Randalierer erste Schäden am Bergpark angerichtet (wie mich das anwiedert) und zweitens liegen hier und da noch zu pflanzende Bäume und warten auf Eintopfung 😉 und entlang der Wege entstehen z.Zt. noch weitere Möglichkeiten sich sportlich zu ertüchtigen. Daß es an der einen oder anderen Stelle etwas matschig ist, war mehr dem Wetter geschuldet. Bereits jetzt kann man erahnen, was hier einmal entstehen wird oder bereits entstanden ist.

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Erste Bänke säumen den Weg, ein paar Gerätschaften zur sportlichen Betätigung (auf der Bank sitzen und „Fahrradfahren“ ist geil oder am Rad drehen 😉 ) und ein kleiner See sind nicht zu verfehlen. Drei farblich gestaltete überdachte Stege ragen ins Wasser und Treppenstufen mit Sitzgelegenheiten führen bis hinunter ans Gewässer. Zur Zeit sind noch eine Reihe Bauzäune aufgestellt, einige davon geöffnet, wobei man nicht so genau erkennen kann, ob gewollt oder weil wieder jemand einen Teil von ihnen ins Wasser befördert hat.

Bergpark

Im hinteren Bereich finden sich verschiedene Spielmöglichkeiten sowie Spielplätze für Kinder und dazwischen künstliche Hügel, davon einer mit einem nachgestellten Bodenquerschnitt, der die Erdschichten bis hin zur Kohle symbolisieren soll. Ein paar Relikte aus der Zechenzeit findet man natürlich auch. Wenn ich mir das Bild auf der letzten Seite dieses Dokuments ansehe, dürfte auch der Zugang zur angrenzenden Halde irgendwann gegeben sein. Ich las sogar etwas von einem (Aussichts-?)Turm. Rund um den Hauptförderturm waren die Arbeiten noch in vollem Gange. Mal sehen, was sich hier bis zum Sommer bzw. bis zur Extraschicht noch so entwickelt. Falls ihr mal selber gucken möchtet, mit Dinslaken, Hünxer Str. 375 kommt man im Navigationsgerät ziemlich genau dorthin.

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Ach ja ganz vorne an der Straße entdeckte ich auf dem Rückweg zum Auto dann noch die Frontseite von einer Art Kiosk, der bei näherer Betrachtung mehr wie eine Kulisse aus einer Fernsehserie wirkt. Wie ich zufällig erfuhr, soll es sich wohl tatsächlich um die Originalfront eines kleinen Hauses/Kioskes handeln, die man an dieser Stelle erhalten wollte (Kunstprojekt?). Dank des Materials (100% Holz) erschien mir das Ergebnis allerdings etwas zweifelhaft und von hinten sah die Fassade auch tatsächlich mehr wie eine aufgestellte Filmkulisse aus. Da hätte es mir besser gefallen, wenn man das eine oder andere Gebäude oder ein paar Eisenbahnschienen auf dem Zechengelände zurückbehalten hätte. Fotos wie immer bei Flickr und bei Google+.

Nur mal gucken

Augenzwinkern

Nur mal gucken wie et früher im Pott so war? Nur mal ein kurzer Museumsbesuch? Und nur mal keinen Eintritt zahlen? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Trotzdem kein Problem. Wenn ihr bis zum 3. Mai 2015 in Oberhausen entlang der Slinky Springs to Fame Brücke am Rhein-Herne-Kanal oder im Kaisergarten seid, schaut doch mal in das „Kleine Schloß“ der Ludwiggalerie. Das kleine Schloß ist gegenüber dem Haupteingang und beherbergt den Shop der Ludwiggalerie. Rechts und links davon findet zur Zeit die Ausstellung „Augenzwinkern“ von Rudolf Holtappel statt. Ein paar Bilder zeigen das Ruhrgebiet der 60’er Jahre, andere zeigen Einblicke in die Theaterwelt und wieder andere Ortsschilder der Ruhrgebietsstädte. Der Eintritt ist frei und man braucht, je nach dem wie intensiv ihr die Bilder betrachtet, ca. 15-30 Minuten.

Och wat war dat gestern schön …

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Nä wat war dat gestern schönet Wetter. Habt’er dat gesehen, gefühlt, gerochen? Dat waren neben ein paar Wolken definitiv die ersten Frühlingssonnenstrahlen, ich bin mir da ganz sicher. Et hat mir regelrecht inne Nase gekribbelt (und fracht nicht wo sonst noch 🙂 ). Der Boden aufm Weg zur Halde Haniel war von der Sonne aufgeweicht, die Schuhe vom Spaziergang leicht gezeichnet, aber wat sollet. Auch aufe Halde hatten se den Frühling eingeläutet. Et war schließlich Valentinstag und „ihr“ Geschenk war wohl sich aufe Halde inne Dessous (oder Unterwäsche) fotografieren zu lassen. Mäntelken aus und der junge Fotograf machte dat beste draus. Ob dat nicht doch ’n bissken kalt war?

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Na egal, ich hatte ja die Totems zum fotografieren ;-). Wie getz, ihr meint dat wär nicht so adäquark dat selbe? Na wat sollte ich denn machen? Ich hab mich stattdessen anne Sonne ergötzt und bin annet Haldenmeer. Meer? Ja habter richtig gelesen, da schien dat Sönnsche so toll, dat man glatt gedacht hat, man währe annet Meer vonne Halde, war aber dann doch nur ne riiiiesen große Pfütze. Aber habter dat schon mal innen Reisekatalog gelesen? Machense doch ma wieder Urlaub anne riiiiesen große Pfütze 😉 . Sehter … deshalb also Meer ;-).

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Gut auf Halde Haniel hat sich seit den letzten Besuch jetzt nicht so direkt … eigentlich hat sich da nix getan, aber ich war diesma mitte neue Canon Kamera oben, also die letzte, nicht mehr ganz so neue und da muß ich mit üben und dafür wiederum waren die Totems da so richtig praktisch. Ich will ma so sagen, die stehen nämlich einfach so da rum, bewegen sich nicht vonne Stelle und man kann selbst umse drumherumlaufen. Wat da draus geworden ist guckter hier (oder beim Flickr und beim Google+). Wat dat Mädel da vom Anfang für ihren Freund geschenkt hat, kann ich euch leider nicht zeigen, aber wenn ihr (weibl.) euch … ich meine … ich wäre bereit, ich hätte Zeit ;-).

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Morgen mach‘ ich dann ma ein auf Karneval und guck umme Ecke, wenn hier der Umzug vorbeizieht, dann muß aber auch gut sein, denn ich habbet nicht so mitte Jecken. Ich platziere euch getz noch so’n Ohrwurm und bin weg. Machtet jut und bis die Tage 😀 .

Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick,
mit Träne in d´r Auge loor ich manchmol zurück.
Bin ich hück op d´r Roll nur noch half su doll,
doch hück Naach weiß ich nit wo dat enden soll.

Parkleuchten (Grugapark) 2015

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Schon wieder ist ein Jahr rum und schon wieder ist Parkleuchten im Gruga Park Essen (6.2. – 15.3.2015, Mo.-Do.+So. 16 – 21 Uhr, Fr.+Sa. 16 – 22 Uhr, Erwachsene 5,- €; Kinder 6-15 Jahre 2,- €). Der Tag begann noch mit ein bisschen Sonne, aber der Samstag Nachmittag wurde von Stunde zu Stunde trüber. Spätestens als ich aus dem Haus ging, fing es sogar an zu nieseln. Ich fluchte leise vor mich hin. Hatte ich mir doch vorgenommen heute die Neuauflage des Parkleuchtens zu besuchen. Nicht daß ich aus Zucker wäre, aber das Fotoequipment verträgt Regen nun mal nicht so gut. Sollte ich wieder umdrehen? Sollte ich am nächsten Wochenende einen neuen Anlauf nehmen. Ach was, ist ja keine Weltreise nach Essen, einfach machen 😉 .

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Also Reißverschluss hoch, Schal und Mütze an und zusätzlich die Kapuze drüber. War ja nur Nieselregen. Als ich ankam war die Beleuchtung wetterbedingt schon eingeschaltet. Die erste Runde habe ich mit der kleinen Kamera bestritten, denn die konnte ich mit zwei Handgriffen wieder vom Stativ trennen und in die Jackentasche stecken. Mein erster Eindruck sollte sich im Laufe des Abends bestätigen. Es war nicht so voll wie im letzten Jahr am ersten Wochenende, vor allem die Familien mit Kindern waren merklich in der Minderzahl. Der Rest lief zum Teil mit Regenschirm über die Wege, aber den konnte ich nun wirklich nicht brauchen, denn für einen Schirm hätte ich noch eine dritte Hand gebraucht.

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Daß es nieselte wurde mir immer wieder bewußt gemacht, als ich mal das Handy rausholte und das Display ruck zuck feucht wurde und auch als ich auf die Scheinwerfer blickte, welche verschiedene Bäume senkrecht von unten anstrahlten. Daher war ich auch schneller als erwartet einmal durch den Park durch, aber mein Gefühl sagte mir es wird noch besser und so war es dann auch. Auf dem Rückweg, den ich im Zick Zack absolvierte habe ich dann die größere Kamera rausgeholt und aufs Stativ montiert. Klingt toll, gell? Als hätte ich ein Riesenequipment dabei. Nein, ein billiges Alustativ und ein bisschen experimentieren bringen schon für meinen Geschmack ausreichend gute Fotos hervor. Den Wettbewerb des schönsten Fotos will ich mit meinem Geknipse eh nicht gewinnen.

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Vielleicht nur ein persönlicher Eindruck, aber ich würde sagen, es gab dieses Mal weniger anfällige Aufbauten, in denen Besucher herumtrampeln konnten. Nur ein Kunstwerk war durch ein Tau eingezäunt und das war später dann auch prompt zerrissen. Einige Stellen aus den letzten Jahren waren fast gar nicht beleuchtet und auch die Projektoren, die sonst interessante Muster auf den Boden zaubern, waren nicht in Betrieb. Dafür haben die Macher die kleineren Wasserflächen sehr schön mit einbezogen, denn diese waren auf Grund der niedrigen Temperaturen zum Teil gefroren und brachen auf den kleinen Eisschollen das Licht.

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Irgendwann wurde es dann aber doch merklich leerer, was mich daran erinnerte, daß die 4 Stunden doch schon wieder verflogen waren wie nichts. Da der Nieselregen nachgelassen hatte und sich auf der Baumallee immer wieder mal Momente ergaben, in denen kaum Leute vor der Kamera herum liefen, habe ich dieses Mal ein paar Experimente mit dem Zoom vorgenommen. Kamera auf Selbstauslöser auf 2 Sekunden, Zoom auf ganz weit, Belichtungszeit knapp über oder auch mal knapp unter 1 Sekunde, auslösen und wenn es Klack macht das Zoom ganz schnell ranziehen. Ich finde die Experimente sind gelungen. Und was meint ihr …? Wenn ihr noch weitere Experimente (und Bilder) sehen wollt, die gibt’s wie immer bei Flickr und bei Google+.

Neue Wege auf Halde Rheinpreußen

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Von der Halde Rheinpreußen habe ich euch ja nun schon öfter berichtet (z.B. hier), aber vor ein paar Tagen las ich bei Facebook, daß die Halde jetzt einen zweiten Zugang bekommen hat und das mußte ich mir heute bei sonnigem Spätherbstwetter mal ansehen. Zunächst mal warum überhaupt, der bisherige Weg langte doch, oder? Ja prinzipiell schon, aber seit dem Loveparadeunglück müssen überall alternative Rettungswege vorhanden sein, um die Lokationen auch als Veranstaltungsort nutzen zu dürfen. Daher gab es im letzten Jahr z.B. kein Drachenfest auf der Halde Rheinpreußen.

Halde Rheinpreußen

Was hat man gemacht? Der bisherige Weg vom Kreisverkehr an der Ecke Gutenberg-/Römerstraße wurde nach dem Ende des geteerten Stücks (das als Parkplatz dient) verbreitert und mit festem Schotter belegt. Man hat fast das Gefühl auf einem geteerten Stück zu laufen. Es ist jetzt durchgängig so breit, daß zwei Autos aneinander vorbei passen. Weiter oben kurz vor dem Gipfel wird der Weg noch breiter und rechts zweigt ein zusätzlicher Weg ab. Etwas schmaler als der Hauptweg mündet der Weg auf einem Parkplatz am Waldsee (Seitenstraße der Römerstraße, Moersern vermutlich unter dem Namen Anglerheim AIG Meerbeck e.V. bekannt). Von dort kommt man in ca. 10-15 Min. zu Fuß wieder zum Ausgangspunkt am Kreisverkehr. Last but not least hat man auf dem Hadenplateau, dort wo vorher nur Wiese war, noch eine zweite Zufahrt zum Geleucht angelegt, so daß sich dort so ein kleines Oval ergibt.

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Leider (vermutlich absichtlich 🙂 ) ist die kleine Straße, die zu dem abgelegenen Parkplatz am Anglerheim führt nur so breit, daß genau ein Auto durchkommt. Wenn einem da einer entgegenkommt wird’s schwierig. Außerdem ist der Zustand mit Schlaglochpiste wohl noch gut beschrieben. Eigentlich schade, denn der Parkplatz ist relativ groß, aber als Rettungs- und Fußweg ist die Straße allemal ausreichend und vielleicht macht man ja noch etwas am Zustand. Auf jeden Fall kann 2015 wieder ein Drachenfestival auf der Halde Rheinpreußen stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber ich habe was von Mitte August 2015 gelesen. Ansonsten gibt’s im Sommer evt. noch einen schönen Weg entlang des Waldsees 🙂 .

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Novembersonne am Tetraeder

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Wie ich letztens schon erwähnte rennt die Zeit momentan schneller als … die Welt sich drehen kann. Daher dachte ich auch, es wäre noch gar nicht so lange her, daß ich das letzte Mal auf der Halde Beckstraße, also am Tetraeder in Bottrop war. War aber doch schon August 2013. Egal, ein sonniger Novembertag reizte mich einfach mal wieder hochzukrakseln. Die Wintermütze habe ich bereits nach wenigen 100 Metern in den Rucksack entsorgt, den Schal vorsichtshalber anbehalten, obwohl ich ins Schwitzen kam. Der Hinweg über die Treppe bringt mich unsportlichen Menschen schon kräftig außer Puste. Aber da ich in mein Büro in der 4. Etage auch grundsätzlich zu Fuß gehe, bin ich nicht mehr an ein Sauerstoffzelt gebunden, wenn ich oben ankomme (im Büro und an der Halde).

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Schon vor längerem habe ich mir eine neue Kamera gekauft (Canon 100D), aber bislang immer noch meine alte Kamera zusätzlich benutzt. Vielleicht ist es euch aufgefallen, die letzten Herbstfotos sind parallel alt und neu entstanden und dieses Mal habe ich beim Haldenbesuch konsequent nur die neue Kamera benutzt. Ohne Übung keinen Meister (oder wie hieß das Sprichwort gleich 🙂 ). Ob ich schwindelfrei bin? Nicht zu 100%, aber laßt euch gesagt sein, wenn man zum X-ten Mal auf den Tetraeder klettert, kommt es einem vor, wie die Treppe in Treppenhaus. Wie eure Treppen haben keine Lochgitter und keine Lücken zwischen den Stufen. Ach papelapap :-). Aber im Ernst, ich habe Verständnis, wenn man da nicht rauf will und die Halde lohnt sich auch so zum spazieren gehen und zum auf der Bank sitzen.

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Als ich bereits den Rückweg eingeschlagen hatte kam ein kleines Sportflugzeug mit einer riesigen Schleppe hinten dran. Aufschrift „Willst Du Mich Heiraten?“ … nein nicht ich, aber ich habe meine Kamera kurz hoch, einen Schnappschuß gemacht und bei Facebook veröffentlicht. Am selben Abend meldete sich noch der Pilot und vermeldete ein erfolgreiches Ende für den Auftraggeber und zeigte umgekehrt Luftaufnahmen. Auf dem ersten war ich eindeutig (ha ha natürlich nicht 😀 ) zu sehen. Schon verrückt, auf welche Weise man via Internet zusammenkommt.

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Zum Abschluß bin ich noch eine Ecke weiter. Vielleicht habt ihr gelesen, daß wenige Meter vom Tetraeder entfernt, an der ehemaligen Zeche Prosper II Anfang 2015 das Grusellabyrinth eröffnet. Weil die Nachmittagssonne den nebenliegenden Malakowturm der Zeche so schön beleuchtete und dieser auch wieder vom Renovierungsgerüst befreit ist, habe ich noch einen Abstecher dorthin gemacht. In dem Falle aber tatsächlich nur für ein paar Fotos. Eine wunderschöne Location, ich bin schon gespannt auf das Grusellabyrinth.

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Eine Auswahl weiterer Bilder? Klickt ihr auf Flickr oder Google+. (Anm.: Da Yahoo z.Zt. ein paar Probleme zu haben scheint, kann sich das auch zeitweise auf Flickr auswirken).

Rückschau auf 2014

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Soll ich diesen Blogbeitrag genauso beginnen wie die „Rückschau 2013“? Nee wa, wäre ja langweilig, aber trotzdem neigt sich das Jahr wieder dem Ende zu (365 Tage und so 🙂 ). Bei dem usseligen Wetter blättere ich heute mal (virtuell) durch meine Fotos des abgelaufenen Jahres. Ihr meint das Jahr wäre noch garnicht rum? Öhm … ja Recht habt’er, aber die Lebkuchen gibt’s ja auch schon im August im Laden. Gefühlt würde ich sagen, ich war 2014 nicht so viel unterwegs, vielleicht aber waren die Touren auch nur nicht so weit von der Wahlheimat weg. 2014 hat eher im näheren Umfeld zu Krefeld stattgefunden … dachte ich, aber als ich durch die Fotos geguckt und nochmals durch die Blogbeiträge geblättert habe, mußte ich feststellen, daß dem gar nicht so war. Ausgenommen der September, aber erstmal der Reihe nach.

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– Im Januar war ich bereits auf Halde Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn) sowie Halde Rheinpreussen (Moers) und habe einen Winterspaziergang entlang des Rhein-Herne-Kanals gemacht (dieses Mal ohne Eisschollen wie im Jahr zuvor).

– Im Februar war ich zum alljährlichen Parkleuchten im Grugapark und war das erste von mehrern Malen in Duisburg bei Tiger&Turtle, weil die Landmarke im Angerpark fast bei mir um die Ecke liegt (ca. 20 Min. mit dem Auto).

– Der März fand dann tatsächlich im näheren Umfeld statt, denn ich war auf der Halde Pattberg (Moers), in Duisburg im Rheinpark, an der Zeche (Kempen-)Tönisberg sowie das erste von unzähligen Malen im Botanischen Garten in Krefeld.

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– Der April startete mit dem ersten Oldtimertreffen und meinem Aprilscherz zur Haldenmaut ;-). Dann ging es nach Dortmund und rund um Dortmund herum (Zeche Zollern, Halde Schwerin u.a.). Die Zeche Hannover (Bochum) zog mich mit der Ausstellung „Jugendliche Subkulturen“ an, die Halde Haniel war fällig und das Eisenbahnmuseum in Bochum (diesmal nicht im Schneeregen wie 2013). Ach und im schönen Hamburg war ich 2014 auch für 3 Tage, leider bei eher mäßigem typisch norddeutschem Wetter, gefallen hat’s mir trotzdem.

– Der Mai war dann wieder im 50 km Umfeld, Gasometer (Oberhausen), Freilichtmuseum Grefrath, LaPaDu (Duisburg), Botanischer Garten, Burg Linn, Rheinorange (Ruhrmündung in den Rhein) … ach und stimmt ja im Schiffshebewerk Waltrop war ich ja auch. Seht ihr ich nehme alles zurück mit Nahbereich.

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– Der Juni ist in wenigen Worten erzählt … Landesgartenschau (Zülpich), Flachsmarkt (Krefeld), Römerfest (Xanten) Extraschicht (Essen). In Zülpich war’s richtig sonnig und warm, zur Extraschicht eher nicht.

– Der Juli stand im Zeichen der Vorfreude auf den Hauptstadtbesuch, einen goldenen Sommertag am Baldeneysee, und auf weitere Oldtimertreffen. Ansonsten ging es eher ruhig zu. Muß ja auch mal sein.

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– Ende Juli/Anfang August ging es dann für 3 Tage nach Berlin und ich hatte gleich zwei Blogbeiträge, in denen ich euch davon erzählt habe. Dann war ich in der Ausstellung „1914“ auf Zollverein (Essen), mal wieder auf bekannten Halden und im Zoo, habe den 100. Geburtstag des Rhein-Herne-Kanals gefeiert und meinen eigenen (halb so alt) an einem sonnigen Dienstag in der Gruga zugebracht. Der LaPaDu hatte „Melt“ ausgestellt, die Zeche Zollverein lud zum Gourmet Festival und rund um die A40 durfte man „Die Schönheit der großen Straße“ begutachten. Man beachte, das alles im August (hatte wohl mehr als 31 Tage 😉 ).

– Im September brauchte ich erstmal etwas Ruhe, habe lange ausgeschlafen und war nur zu wenig zu bewegen. Trotzdem war ich nochmal am Rhein-Herne-Kanal (bei Regen), habe euch HandyTicket, CarSharing und mein Leid mit dem DSL Anschluß nähergebracht.

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– Im Oktober gab’s einen Rückblick auf 5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet, einen Besuch auf Halde Hoheward und bei Tante Ju (auf dem Flugplatz Mülheim/Essen), einem weiteren Tag in der Gruga, meinem „App Tag“ in Düsseldorf, einer Auswahl an Herbstfotos und der Besuch alter Bekannter (Tiger&Turtle, LaPaDu, Baldeneysee (mit Kopfweh 😦 )) und dem erstmaligen Besuch des Krupp Parks in Essen.

– Jetzt haben wir November. Wir sind mit 20 Grad und weiteren Herbstbildern gestartet, wenden uns aber gefühlt bereits dem Weihnachtsfest zu. Wenn ich euch mit diesem Beitrag auf die eine oder andere Idee (für’s kommende oder den Rest dieses Jahres) gebracht habe, klickt rechts im Blog unter „Mein Blogarchiv“ auf den entsprechenden Monat, dort könnt ihr alle Beiträge noch einmal nachlesen.

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Ich wollte ja nicht schreiben, daß auch diese Jahr wieder verflogen scheint wie nichts, aber ich sehe gerade, daß meine Grubenfahrt auf Zeche Auguste Victoria auch schon wieder gut 11 Monate her ist. Mensch das war doch erst vorgestern. Hallo Leben, kannst du mal kurz anhalten und mich hier absetzen? Danke! Ich versuche unterdessen aus den Bildern, die ihr oben seht, 24 Bilder für zwei neue Kalender auszusuchen. Ich fürchte, das wird schwer :-o. Unterdessen könnt ihr alle 2014’er Bilder als Flickr Bildershow genießen (wenn ihr wollt). Holt euch vorab ein Heißgetränk, es könnte etwas länger dauern :-).

Ruhr2014 / Laga2014 / Hamburg / Berlin / Düsseldorf / Xanten Römerfest / Krefeld

Krupp Park und weitere herbstliche Ziele

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Habt ihr die letzten fast sommerlichen Wochenenden genießen können? Als ich am Sonntag früh aufwachte pochte es schon in meinem Kopf, aber bei dem angekündigt schönen Wetter mußte ich einfach raus. Dummerweise hatten sich das, aus unerfindlichen Gründen, auch 1 Mio. andere gedacht 😮 . Außerdem trug die frische Luft auch nicht unbedingt dazu bei, die Kopfschmerzen zu vertreiben und Tabletten hatte ich keine mitgenommen. Aber was soll’s ich hatte mir vorgenommen mal den Krupp Park in Essen in Augenschein zu nehmen. Also eine der umliegenden Straßen ins Navi eingegeben und los.

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Unweit der ehemaligen Zeche Amalie erstrecken sich kleine Berge und ein See, ein Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und verschiedene Aussichtshügel. Für mich als ortsfremden war es trotz Navi gar nicht so einfach den Park zu finden. Obwohl ich keine 200 Meter entfernt geparkt hatte, habe ich den Park zuerst mal übersehen. Gut, so habe ich noch ein paar Graffiti entdeckt und bin dann einmal um den sprichwörtlichen Pudding gefahren. Als ich den Park dann gefunden hatte, gab es keine Parkplätze und als ich einen Parkplatz in Augenschein genommen hatte, kam ich fast wieder an der Stelle aus, an der ich gut 10 Minuten vorher losgefahren bin (Pferdebahnstraße/Helenenstraße). Kurz mal laut geflucht, dann das Auto abgestellt und zu Fuß die nächste Treppe hoch.

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Durch die vielen Hügel, der Park ist noch in seiner weiteren Bauphase, kann man spazieren gehen und wird dennoch nicht vom fließenden Verkehr, der am Sonntag sowieso kaum vorhanden war, belästigt. Ein wahres Paradies für Kinder, Skateboarder und Modellschiffer am nahen See. Ja gut, es ist nur ein Park, aber schön anzusehen vor der Kulisse der eingangs erwähnten Zeche Amalie (die übrigens kein Teil des Parks ist, aber in Sichtweite auf der anderen Straßenseite liegt). Der See war an diesem Sonntag von unzähligen Modellbootbegeisterten gesäumt, die dort ihre kleinen Boote fahren ließen. Tanker, Sport- und Segelboote schipperten über das Wasser.

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Da es jetzt kein Café oder ähnliches dort gab, wollte ich noch ein paar Meter weiter an den Baldeneysee. Leider hatte ich auch hier nicht bedacht, daß sich der Rest des Ruhrpotts das gleiche Ziel gesetzt hatte. Der Parkplatz am Regattaturm und das Umfeld drumherum war schon restlos zugeparkt, so daß ich mich zum Bootsanleger nach Heisingen (Lanfermannfähre) aufgemacht habe. Zwar war es auch hier nicht minder voll, aber zumindest bekam ich da noch einen Parkplatz. Irgendwie habe ich es dann also doch noch geschafft, den fast blauen Himmel am Wasser zu genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer freien Bank gemacht und diese für die nächsten Minuten gegen alle Feinde verteidigt 🙂 .

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Bevor jetzt die stürmischeren Herbsttage kommen und wir am Sonntag auch wieder die Uhr um eine Stunde zurückstellen, lohnt es sich vielleicht, die an den Tagen davor gemachten herbstlich, sonnigen und perspektivisch ungewöhnliche Fotos aus Duisburg anzusehen. Schaut mal auf die Bildershow. Ich war mal wieder im Angerpark (Tiger & Turtle) und im Landschaftspark Duisburg Nord, der ja bekanntlich immer einen Ausflug wert ist. Letzterer hat jetzt auch einen neuen bequemeren Zugang zum Hochofen 5 bzw. zur ersten Etage des Hochofens. Eine neue Treppe (vom Haupteingang aus gesehen rechts vom Hochofen) lädt zum Aufstieg ein (nach der Treppe mit den blauen Gittern Ausschau halten). Mehr Bilder? Dann klickt auf Flickr oder Google+.

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