Parkleuchten (Grugapark) 2015

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Schon wieder ist ein Jahr rum und schon wieder ist Parkleuchten im Gruga Park Essen (6.2. – 15.3.2015, Mo.-Do.+So. 16 – 21 Uhr, Fr.+Sa. 16 – 22 Uhr, Erwachsene 5,- €; Kinder 6-15 Jahre 2,- €). Der Tag begann noch mit ein bisschen Sonne, aber der Samstag Nachmittag wurde von Stunde zu Stunde trüber. Spätestens als ich aus dem Haus ging, fing es sogar an zu nieseln. Ich fluchte leise vor mich hin. Hatte ich mir doch vorgenommen heute die Neuauflage des Parkleuchtens zu besuchen. Nicht daß ich aus Zucker wäre, aber das Fotoequipment verträgt Regen nun mal nicht so gut. Sollte ich wieder umdrehen? Sollte ich am nächsten Wochenende einen neuen Anlauf nehmen. Ach was, ist ja keine Weltreise nach Essen, einfach machen 😉 .

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Also Reißverschluss hoch, Schal und Mütze an und zusätzlich die Kapuze drüber. War ja nur Nieselregen. Als ich ankam war die Beleuchtung wetterbedingt schon eingeschaltet. Die erste Runde habe ich mit der kleinen Kamera bestritten, denn die konnte ich mit zwei Handgriffen wieder vom Stativ trennen und in die Jackentasche stecken. Mein erster Eindruck sollte sich im Laufe des Abends bestätigen. Es war nicht so voll wie im letzten Jahr am ersten Wochenende, vor allem die Familien mit Kindern waren merklich in der Minderzahl. Der Rest lief zum Teil mit Regenschirm über die Wege, aber den konnte ich nun wirklich nicht brauchen, denn für einen Schirm hätte ich noch eine dritte Hand gebraucht.

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Daß es nieselte wurde mir immer wieder bewußt gemacht, als ich mal das Handy rausholte und das Display ruck zuck feucht wurde und auch als ich auf die Scheinwerfer blickte, welche verschiedene Bäume senkrecht von unten anstrahlten. Daher war ich auch schneller als erwartet einmal durch den Park durch, aber mein Gefühl sagte mir es wird noch besser und so war es dann auch. Auf dem Rückweg, den ich im Zick Zack absolvierte habe ich dann die größere Kamera rausgeholt und aufs Stativ montiert. Klingt toll, gell? Als hätte ich ein Riesenequipment dabei. Nein, ein billiges Alustativ und ein bisschen experimentieren bringen schon für meinen Geschmack ausreichend gute Fotos hervor. Den Wettbewerb des schönsten Fotos will ich mit meinem Geknipse eh nicht gewinnen.

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Vielleicht nur ein persönlicher Eindruck, aber ich würde sagen, es gab dieses Mal weniger anfällige Aufbauten, in denen Besucher herumtrampeln konnten. Nur ein Kunstwerk war durch ein Tau eingezäunt und das war später dann auch prompt zerrissen. Einige Stellen aus den letzten Jahren waren fast gar nicht beleuchtet und auch die Projektoren, die sonst interessante Muster auf den Boden zaubern, waren nicht in Betrieb. Dafür haben die Macher die kleineren Wasserflächen sehr schön mit einbezogen, denn diese waren auf Grund der niedrigen Temperaturen zum Teil gefroren und brachen auf den kleinen Eisschollen das Licht.

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Irgendwann wurde es dann aber doch merklich leerer, was mich daran erinnerte, daß die 4 Stunden doch schon wieder verflogen waren wie nichts. Da der Nieselregen nachgelassen hatte und sich auf der Baumallee immer wieder mal Momente ergaben, in denen kaum Leute vor der Kamera herum liefen, habe ich dieses Mal ein paar Experimente mit dem Zoom vorgenommen. Kamera auf Selbstauslöser auf 2 Sekunden, Zoom auf ganz weit, Belichtungszeit knapp über oder auch mal knapp unter 1 Sekunde, auslösen und wenn es Klack macht das Zoom ganz schnell ranziehen. Ich finde die Experimente sind gelungen. Und was meint ihr …? Wenn ihr noch weitere Experimente (und Bilder) sehen wollt, die gibt’s wie immer bei Flickr und bei Google+.

5 Kommentare

  1. wow – Tolle Fotos Michael!
    Ich bin mal gespannt, ob ich das je so hin bekomme. Aktuell informiere ich mich gerade über eine neue, bessere Kamera 🙂

    Antwort

    1. Bilder im Dunklen mache ich nur mit Stativ und ich sehe auch den Unterschied zw. „kleiner“ Kamera und Spiegelreflex, obwohl ich das bisher auch nicht wahrhaben wollte.

      Antwort

      1. Die Bilder sind wirklich schön (zudem du noch das Glück hattest und es relativ leer war :-)).
        Wenn du aber schon ein Stativ nutzt nimm dir dies doch zum Vorteil.
        Zunächst einmal runter mit dem ISO! Am besten zwischen 100 – max. 400. Jetzt musst du natürlich die Verschlusszeit um einiges anheben aber da du ein Stativ hast sollte das nichts ausmachen (Zudem verschafft es dir z.B. bei deinen Zoomeffekt Bildern natürlich auch mehr Zeit als 0,6 Sekunden 🙂 ).

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