Extraschicht 2013 (Teil 1)

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Da paßte dieses Mal wohl alles, nach usseligem Wetter in den Vorwochen endlich 28 Grad tagsüber und laue 24 Grad am Abend. Außerdem war mal wieder Extraschicht im Ruhrgebiet. Wenn man den Zahlen glaubt, haben dieses Jahr 200.000 Menschen die Extraschicht besucht. 10% davon waren bestimmt auch in eurem Bus oder eurer Straßenbahn :-D. Dieses Jahr habe ich etwas besser geplant, denn ich war „nur“ in Essen auf der Zeche bzw. der Kokerei Zollverein, wo das Nonstop Programm locker den Abend hätte füllen können, und im Amphitheater in Gelsenkirchen (Zeche Nordstern) um mir die tolle und viel zu kurze Gesangs- und Lasershow anzusehen.

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Der Abend startete um Punkt 18.00 Uhr auf dem Platz vor der Zeche Zollverein mit Pete Sweet, dem Hochseilclown aus San Francisco. Eine tolle Show, bei der ich fast der persönliche Assistent geworden wäre. Also eigentlich war ich es schon, aber ich befürchtete Schlimmes und antwortete auf die Frage „You do not trust me“ ehrlicherwiese mit „No“ (was eigentlich „Yes“ meinte, verneinte Fragen und so, ihr wißt schon). Die Show selbst war klasse und mancher Lacher ergab sich (wie ich befürchtete) aus dem dann (anderen) ausgewählten „freiwilligen“ Assistenen.

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Gleich danach gings hoch hinaus, denn Mr. Marcus jonglierte mit einer Kettensäge und schwang sich auf ein besonders hohes Hoch-(ein-)rad. Auch hier gab es wieder (Un-)Freiwillige, die wie es der Zufall wollte alle Robert hießen (oder auch nicht, machte es dem Künstler aber einfacher 😉 ). Zitat: „Wer glaubt, daß es sich um eine echte Kettensäge handelt … wer glaubt das nicht … wem ist das scheißegeal, hauptsache die Show geht schnell vorbei“ ;-). Robert mußte ihm dann die brennende Fackel auf das Hoch-(ein-)rad zuwerfen und sollte das ordentlich machen, denn die Fackel war schließlich „Fucking hot“ ;-). Nach ca. 20 Min. waren alle Roberts erlöst und eine weitere tolle Show zu Ende. Zwischendurch lief dann auch der TV bekannte Ludger Stratmann für die WDR Zusammenfassung der Extraschicht vorbei.

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Wer sich erinnert, der weiß, daß ich vor ein paar Wochen zu den Aufnahmen für die Pottköppe in Essen war und zur Extraschicht war es nun so weit, daß die Pottköppe ihren Einsatz hatten. Bei Licht betrachtet sahen sie noch aus wie Kunstoffköppe, die lautstark vom Undun Sinn Sinn Orchester übertönt wurden. Der Noise Artist, klampfte auf der Bühne nebenan mächtig in die Instrumente. Also zurückkommen, wenns dunkel ist.

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Auch dazwischen gab’s immer wieder Atraktionen, wie z.B. den reifenlosen Golf und den Polizeiwagen auf Schienen, der Minutenwunderautomat, der (vornehmlich Kindern) binnen Minuten ein Bild nach Wahl malte (hüstel, sprich der Mensch der in dem Zelt dahinter saß) und die Ikea Lampen die irgendwie zweckentfremdet wurden. Dazu Führungen, Bauklotzbauten, Illuminationen auf dem RAG Teil der Kokerei viel zu viel um das alles zu erwähnen, ich komme z.T. im zweiten Teil des Beitrags darauf zurück.

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Nach einen hallo bei den Pottköppen ging es also erstmal in den Bus in Richtung Nordsternpark bzw. Amphitheater (ÖPNV im ganzen VRR im Preis des Extraschichttickets inclusive). Gegen 21.00 Uhr war der Bus noch auffallend leer, die Fahrt flott erledigt. Bei meiner Ankunft war das Amphitheater schon zu knapp 50% gefüllt und für mich (auch wenn es noch eine gute Stunde bis zur Show dauerte) eine Gelegenheit zu sitzen. Im Hintergrund schwebte ein „Schachtzeichenballon“ aus dem Kulturhauptstadtjahr 2010.

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Die Lasershow bestand aus zwei Teilen und wurde angereichert mit einer wirklich gut gemachten Gesangseinlage und paar Tänzern, die ein bisschen im Nebel untergingen.

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Die Show war mit knapp 20 Minuten incl. der Gesangs- und Tanzeinlage sicher ausreichend, dennoch verflog die Zeit wie nichts. Ich hätte da locker noch eine halbe Stunde dranhängen können. Um einen kleinen Eindruck zu vermitteln, habe ich euch via Instagram ein 15 Sekunden Video erstellt, daß ihr hier sehen könnt.

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Die kleine „große“ Show mündete mit Musik, Laser, Nebel und einem Minifeuerwerk in ein tolles Finale. Den Machern kann man unumwunden nur Lob zollen (wie gesagt es hätte gerne mehr sein können).

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Mich als Pottkopp, meine Rückfahrt mit dem Bus und das Chaos, wenn Lemminge auf den ÖPNV losgelassen werden lest ihr im zweiten Teil des Beitrags. Ebenso mein Besuch im Abwasserkanal, den ich allerdings erst am Folgetag unternommen habe. Dann folgen auch mehr Bilder in den bekannten Fotoalben. Bis die Tage …

Tag der Architektur auf Zollverein

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Ich bin kein Architekt oder sowas, aber letzte Woche Sonntag war, wie ich aus dem Internet erfahren durfte, Tag der Architektur. Pffft … ja und … jeden Tag ist Tag von irgendwwas. Tag des Hundes, Tag der Milch, Tag der schwangeren Honigbiene, was weiß ich. Daß der Tag der Architektur bundesweit stattfand und in vielen Städten Einblicke in sonst verschlossene Räumlichkeiten bot, habe ich eigentlich erst im Nachhinein erfahren. Gelesen hatte ich zunächst nur von kostenlosen Führungen durch das ehemalige Kammgebäude auf der Kokerei Zollverein in Essen (hier ein PDF zu dem Gebäude). Besuch eines ansonsten verschlossenen Industriegebäudes (und Umfeld) und das noch auf dem Welterbe? Wie geil ist das denn, da muß ich hin. Die ersten Sonnenstrahlen hatten sich gegen kurz vor 11.00 gerade mal hinter den Wolken hervorgewagt, als ca. 10 mutige Kandidaten in die verstaubten Hallen wollten.

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Man muß wissen, daß dieses Gebäude seit einiger Zeit der Stiftung Zollverein gehört und man nun auf der Suche nach einem /mehreren geeigneten Mieter(n) ist. Das Gebäude wurde von außen (Dachflächen, Wände, Regenrinnen etc.) bereits wieder in Stand gesetzt weitere Arbeiten (Wärmedämmung, Anschluß an öffentliche Leitungen etc.) stehen noch an. Warum Kammgebäude? Weil die Hallen sich wie die Zinken eines Kamms an einen durchgehenden Gang angliedern. Fototechnisch ist der Blick durch diesen 200 Meter langen Gang ein Highlight. Nach kurzer Vorrede ging es um kurz nach 11.00 Uhr los. Zusammen mit Mitarbeitern der Stiftung Zollverein und einem Architeckten wurden die einzelnen Hallen eine nach der anderen betreten.

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Gut wohnlich ist jetzt vermutlich anders, schließlich handelt es sich um Industriegebäude in denen früher Schutzgas (ein Gasgemisch, welches die Aufgabe hat, die Luft, vor allem den Sauerstoff bla bla erklär ….) Wasser für die Kokereikühlung gefiltert und gepumpt wurde usw. Dementsprechend gab es viele Behälter, alte und neue Rohre, Zusperr- und natürlich auch Aufsperrventile. Zwischendurch lag mir etwas Staub auf der Zunge, man hätte ruhig mal Durchfeudeln können :-D. Glücklicherweise hatte ich eine Wasserflasche dabei (zum Trinken versteht sich ;-)). Wenn ihr noch einen interessanten Platz für euer Büro sucht, die Stiftung Zollverein erwartet eure Bewerbung.

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Interessant und so richtig gefährlich 😀 wurde es dann im Anschluß, denn es ging in die umliegenden Außenanlagen, die normalerweise im Verborgenen liegen und nicht betreten werden können (z.B. die Wolkenpapierkörbe Kaminkühler). Der Grund, das Gelände hinter den Hallen unterliegt, anders als die Hallen selbst, noch dem Berbaugrecht und muß erst noch von Altlasten befreit und aufbereitet werden. Ganz am Ende gab es noch dieses Gebäude mit sechs Triebwerken großen Ventilatoren, die auf ihren neuen Einsatz warten … Ready for take off :-D.

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Rheinpark Duisburg

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Manchmal liegt das Gute ja so nahe, daß man es es trotz offener Augen nicht sieht oder nichts davon weiß. So wurde ich in Kommentaren zwar schon das eine oder andere Mal auf den Rheinpark Duisburg aufmerksam gemacht, aber ich wußte nichts damit anzufangen. Mein Pech? Jepp, so isset wohl, aber man kann ja auch nicht alles kennen. Blitz und Donner über mein Haupt.

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Als ich letztens wieder mal so durchs Internet blätterte, auf der Suche nach einem älteren Artikel der WAZ, stolperte ich wieder über den Rheinpark und als schlaues Kerlchen habe ich jetzt mal gelesen, was der Rheinpark eigentlich ist. Eine unmittelbar an den Rhein angrenzende, bisher industriell genutzte Fläche des Stadtteils Duisburg Hochfeld. Wie schön wäre es einen Spaziergang entlang des Rheins zu machen, denn ich finde eine Stadt am Rhein braucht auch eine Rheinpromenade und ein so gebeuteltes Ruhrpottstädtchen wie Duisburg sowieso. Aber nicht jede Stadt ist so mutig (und reich) wie Düsseldorf. Oder doch?

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Zack dachte sich Duisburg vor einigen Jahren und hat mit dem Projekt Rheinpark das rund 60 ha große Areal entsprechend umgebaut und im ersten Bauabschnitt bereits im Mai 2009 fertig gestellt. Keine 10 Autominuten (ca. 5 km) nördlich von der begehbaren Achterbahn Tiger & Turtle (Berzeliusstraße), kann man hier (Liebigstraße) ganz gemütlich sitzen und den Schiffen beim vorbeischiffen .. äh .. -fahren zusehen. Dazu kommen eine Skateranlage, die bereits Schauplatz der Deutschen Meisterschaft war, weitläufige Wiesenflächen für drauf rumzuliegen oder Drachen steigen zu lassen, verschiedene Spielbereiche für Kinder und komische Brücken ins Nichts.

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Die großen, teilweise bis zu 8 Meter hohe Mauerreste der ehemaligen Sinteranlage wurden erhalten, für zum (legalen) Graffiti drauf gestalten. Bis hierher dachte ich na ja, Mauern eben, aber als ich dann vor Ort die tollen StreetArt Graffitis sah, die sich zu genialen Fotomotiven wandelten konnte ich die DigiCam garnicht mehr von den Wänden abwenden. Ich kann euch hier nur eine Auswahl zeigen, aber in den Alben von bei Flickr und Google+ gibt’s noch mehr. Ich habe die Bilder übrigens neu sortiert, die neuesten stehen jetzt ganz oben.

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Aber auch die Uferpromenade kann sich mit über 1,4 Kilometer Länge auf jeden Fall sehen lassen. Sogar einen kleinen Strand mit Liegen findet man hier. Auch die Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke ist Teil des Areals und ob ihr es glaubt oder nicht, die Eisenbahnbrücke habe ich mit dem Regionalexpress schon einige Male überquert. Daß sich darunter der Rheinpark befindet, war mir bis heute nicht bewußt. Auf der rheinabwärts gerichteten Seite (Nordseite) der Eisenbahnbrücke befindet sich sogar ein breiter Fußweg, der auch von Radfahrern genutzt wird und nach Duisburg Rheinhausen führt. Als Fotojunkie wie gemacht, um mitten über dem Rhein zu stehen und Schiffe, Züge, Rhein, Duisburg, mich selbst einfach alles zu fotografieren was nicht bei drei unter der Brücke verschwunden ist.

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Und wenn sich der kleine Hunger meldet? Unmittelbar an der Promenade befindet sich der Ziegenpeter, eine Gastronomie der Duisburger Wekstatt für Menschen mit Behinderung. Egal ob mit Müsli in den Tag, mit Stullen, Salaten, kleinen Küchlein, Flammkuchen über den Mittag oder mit Cappuccino und Kuchen über den Nachmittag, die Auswahl auf der Speisekarte ist reichlich und nicht das übliche Schnitzel/Pommes Gedöns. Hier schaut selber. Ihr müßt nur noch entscheiden ob ihr lieber drinnen gemütlich wie im Wohnzimmer oder draußen im Liegestuhl am hauseigenen Strand sitzen möchtet. Leider hatte ich keine Zeit mehr den Ziegenpeter zu testen, wird aber bald mal nachgeholt.

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Ein paar Treppen später rauf und runtergedackelt fand ich noch diese Herde voll mit komischen Außerirdischen auf wackeligen Beinen und ohne Augen ;-). Ich hab in verschiedenen Sprachen probiert sie anzumachen anzusprechen … mok mok, jabba jabba, miep miep … aber keine Reaktion erhalten. Vielleicht waren es ja doch nur Holz- … ähm … -schafe, -flöhe, -ziegen … mana mana …?!? 😀 Schakkeline ist jedenfalls drauf geritten (seht ihr in den Fotoalben).

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Wenn ihr also das nächste Mal in Duisburg unterwegs seid und wieder mal denkt, boa ist dat nicht schön hier, ab dafür in den Rheinpark damit’et noch viel schönerer wird (um nicht das von mir kreierte Wort Tolligkeit zu verwenden). Am besten vergleichbar ist der Rheinpark vielleicht mit dem Westpark in Bochum, hier aber mit direktem Anschluß an den Rhein. Eine Treppe führt sogar zur Geröllaufschüttung direkt ans Wasser. Ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen, ein bisschen Zeit mitbringen und den Park mit mehr Ruhe genießen, um nicht zu sagen einfach mal so ohne Grund auf den Wiesen rumliegen.

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Ein Tag Live (WDR Essen)

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Wat macht ihr morgens als erstes? Ne, ich mein nicht die Augen auf und dat Klo besuchen, ich meine danach. Ich zumindest mache das Radio an, versuche zwischen Rasieren und Kaffee die aktuellen Nachrichten zu hören und vor allem den aktuellen Wetterbericht. Man muß ja wissen, wat man so zum Anziehen braucht. Dann höre ich im Auto weiter Radio, lasse mir die Verkehrshinweise vorlesen und wenn ich mich abends wieder auf der Couch fletze, gucke ich die Lokalzeit im WDR Fernsehn.

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Ja schon richtig, prinzipiell habe ich im KabelTV die Lokalzeit aus Düsseldorf, aber mich interessieren auch die Nachrichten aus der alten Heimat. Und wofür hat man schließlich das Internet? Also flimmert häufig via Zattoo die Lokalzeit Ruhr über den Computerbildschirm. Und woher kommen die Ruhrnachrichten? Genau mitten aus Essen (komischerweise heißt die Straße wo der WDR residiert „III. Hagen“, wer denkt sich nur solche Namen aus). Nun startet der WDR einmal im Jahr einen Tag der offenen Türe und während ich bisher in Düsseldorf beim Studiofest war, habe ich mir dieses Wochenende mal das Studiofest in Essen näher betrachtet.

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„Ein Tag Live“ so lautet seit letzem Jahr das Motto des WDR beim Tag der öffenen Türe. Nun sind das Studio und die Büros in Essen etwas kleiner, weshalb der WDR auch für die Zuschauer auf den Kennedyplatz ausgewichen ist. Eine riesige Bühne mit allen Lokalzeitmoderatoren, verschiedene Zelte mit Kinderspielen, Kinderschminken, Autogrammstunden der Moderatoren, Nelson Müller, Urbanatix und vieles mehr waren zu sehen.

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Wer ein bisschen Zeit mitbrachte, konnte an einer Studioführung teilnehmen und sich ansehen, wo Radio und Fernsehen gemacht wird. Ein Blick ins Lokalzeitstudio, in die Greenbox und ins Radiostudio wurde gewährt. Gerne hätte ich mir viel mehr angesehen, Fragen gestellt und mehr, aber die nachfolgende Gruppe, die im 15 Minuten Rythmus eingelassen wurde drängte nach. Trotzdem ein Kompliment an die Organisatoren, die ja parallel dazu auch die Sendung für den Abend vorbereiten mußten.

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Draußen auf der Bühne gab’s unterdessen Tony Mono, Interviews mit den Radiomachern und für Kinder die MausShow. Außerdem wurde dem interessierten Zuschauer von Stefan Göke (den ihr sicherlich auch aus der Lokalzeit und der Aktuellen Stunde kennt) der kleine Smart für die schnelle (Radio-)Reportage vor Ort vorgestellt.

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Übrigens am 13.07.2013 startet das erwähnte Studiofest „Ein Tag Live“ auch wieder rund um das Funkhaus in Düsseldorf (in der Stromstraße, das ist wenigstens mal ein Straßenname, den man sich merken kann ;-)).

Krefeld – Ganz oben

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Letztes hätte ich fast einen Höhenkoller bekommen. Ich bin auf 92 Meter hoch. Wo? In Krefeld. Wer hätte gedacht, daß man in Krefeld 92 Meter hoch steigen kann. Der Hülser Berg ist mit sagenumwobenen 63 Metern die höchste natürliche Erhebung der Stadt. Nun wäre der Hügel eigentlich kaum einer weiteren Erwähnung wert, wenn es nicht ganz oben noch den Johannesturm (29 m, 163 Stufen) gäbe. Er gewährt einen weiten Blick über den Niederrhein- und sogar bis ins Ruhrgebiet, vorausgesetzt man klettert rauf. Als ich letztens mal wieder aus dem Ruhrpott auf dem Weg nach Hause war, dachte ich so … blauer Himmel und Sonnenschein – Yeah, das mußt du ausnutzen. Also ab auf’n Turm, Fotos machen! Was da rausgekommen ist, seht ihr auf den nachfolgenden Bildern.

Ich glaube oben sein fördert das Adrenalin, ich sag nur Lochgitter ;-). In diesem Sinne ein schönes Wochenende und nicht vergessen den Regenschirm einzupacken. Man weiß ja nie, aber vermutlich sind die vereinzelten Schauern wieder immer bei mir ;-).

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Emscherkunst (Teil 2)

Die ganze Welt steht Kopf, möchte man manchmal denken und bei dem einen oder anderen von euch mag das auch schon mal zutreffen, aber dieses Mal geht es um Fernrohre. Diese hilfreichen Dinger, die manchmal auch an Ausflugszielen stehen und flehentlich um 50 ct. Stücke betteln, nur um den Berg oder weiß der Henker was sonst auf der anderen Talseite zu sehen. Dieses Mal geht es aber eine Nummer kleiner und (wieder) um Kunst.

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Mittlerweile sind die Bilder rund um die Emscherkunst Eröffnungsfeier bei Flickr und Google+ online, Zeit also die Tour vom letzten Mal zu ergänzen. Ich erzählte, daß ich, weil ich mir für 2-3 Stunden kein Fahrrad mieten wollte, zu Fuß unterwegs war und das hat (neben einer Tour mit dem Rad) druchaus seine Vorteile gegenüber dem Auto. Einige der Emscherkunst Objekte und auch Randdetails entlang des Rhein-Herne-Kanals erreicht man mit dem Auto einfach nicht. Dazu können sowohl alte Brückenbauwerke, oder das was davon übrig ist, gehören, als auch die zur Emscherkunst gehörenden Fernrohre.

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Dieses hier, gegenüber des Gasometers, ist z.B. auf den Rest eines alten Brückenbauwerks gerichtet und wer hindurchsieht entdeckt den Spruch „Why are you here and not somewhere else„? Tja, gute Frage :-D. Ich habe mal versucht diesen Spruch vor die Kamera zu bekommen und wer schon mal versucht hat mit einer Brille durch ein Fernglas zu gucken, weiß um die Schwierigkeit, daß das ein ziemliches Gehampel sein kann. Aber 10 Miuten Schweiß (warum mußte auch gerade da die Sonne scheinen) führten zu einem Ergebnis, das mir gefällt. Ziel dieser Fernrohre, ihr habt es euch sicherlich schon gedacht, ist nicht eine Halde, einen Berg oder sonstiges Kulturgut zu betrachten, sondern die künstlerische Idee, die dahinter steckt. Hier eben den o.g. Spruch zu entdecken und das auch ohne 50 ct.

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Nachdem ich also am ersten Fernrohr fotografisch etwas Übung hatte, fand ich auf dem Gelände des Stadtsportbundes vor den Blowin’Free Comtainern ein weiters Exemplar. Dieses Mal stand nein kein Sprüchlein drin, sondern die ganze Welt Kopf (eine Umkehrung des Bildes um 180 Grad). Auch davon habe ich mich bemüht etwas einzufangen, das Ergebnis seht ihr hier (nicht daß ihr denkt ich hätte hier nur die Fotos falsch herum gedreht ;-)). Jetzt bin ich schon gespannt, was mir die nächsten Exemplare so zu bieten haben. Ich werde weiter darüber berichten.

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Im Übrigen hat der Rhein-Herne-Kanal (und damit auch die nahe verlaufende Emscher) gefühlt ca. alle 500 Meter eine Brücke (zumindest auf diesem Teilstück in Oberhausen). Einige davon überqueren auch gleich noch die unweit gelegene Autobahn A42. Und unter den Brücken, da geht’s gemütlich zu. Wenn gerade kein großes Schiff vorbeischippert, dann ist es vielleicht diese (oder eine andere) Schwanenfamilie bei ihrem Wochenendausflug. Ich konnte nicht anders als die Kamera draufzuhalten auch wenn ich ganz kritisch von den Schwaneneltern dabei beobachtet wurde :-).

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Last but not least wird man entlang des Rhein-Herne-Kanals auch immer wieder mal Schilder wie diese hier finden. Sie entstammen noch der Kunstaktion „Kultur Kanal“ aus dem Jahr 2010. Man könnte das Bild fast untertiteln mit „Sie haben Post„. All das sind Dinge, die man nur sieht, wenn man hautnah dran ist am Kanal, weshalb ich nochmal empfehlen kann, sich ein Fahrrad zu leihen. Am nächsten Wochenende (mal sehen vielleicht Samstag) werde ich, wenn es das Wetter erlaubt, weitere Ziele der Emscherkunst erkunden, macht euch auf weitere Beiträge gefaßt ;-).

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Da fällt mir ein, hatte ich gesagt, daß die BEATBÜRGER – Jamsessions bei „Warten auf den Fluss“ am Sonntag (siehe hier) ist. Ooops … der Sonntag ist schon 2/3 verplant, aber vielleicht packe ich das noch mit rein.

Termine am kommenden Wochenende (29./30.06.2013):
– Samstag „Ein Tag Live“ beim WDR Essen
– Samstag + Sonntag Emscherkunst bis 06.10. und Drachenbootrennen am Baldeneysee
– Sonntag GreifvogelFlugshow Essen Gruga 11.00/14.00/15.30 h
– Sonntag Designmarkt Essen Zeche Carl 13.00–18.00 h
– Sonntag BEATBÜRGER – Jamsessions bei „Warten auf den Fluss“ 15.00-18.00 Uhr

Emscherkunst

Emscherkunst

Ich hoffe, mein Geschreibsel zum Thema Emscherkunst hängt euch noch nicht zu den Ohren raus :-). Denjenigen von euch, die denken ich wäre so der Museumstyp, mit Bilder gucken und darüber diskutieren, ob der Maler van Dingensbums die Nase .. äh .. Vase auch wirklich so rot haben wollte und warum, dem sei gesagt, nix dergleichen, alles Unfug. Emscherkunst ist ganz was anderes, nämlich frische Luft, Bewegung und Kunstwerke draußen. Auf 47 Quadratkilometern entlang der Emscher (und des Rhein-Herne-Kanals) stehen riesige Obelisken, singende Felsen und tanzende Strommasten, an Hand eines fast schwebenden Toilettenhäuschens wird die biologische Reinigung von Wasser erklärt, ihr besteigt schwingende Brücken, Hütten auf Stelzen, Brückenskulpturen noch bevor der Fluß kommt u.v.m.

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Unweit der Slinky Springs to Fame Brücke (auch Rehbergerbrücke genannt) fand an diesem Wochenende in Oberhausen die Eröffnung der Emscherkunst 2013 statt. Trotz Regenschauern hatten sich einige 100 Interessenten eingefunden. Alle Kunstwerke an einem Tag abzufrühstücken dürfte etwas schwerfallen, selbst wenn entlang von Emscher und Rhein-Herne-Kanal alles weitgehend ebenerdig ist. Aber wer 2-3 Touren einplant dürfte fündig werden. Und das schöne, die Kunstwerke stehen den ganzen Sommer über bis zum 6. Oktober 2013 da draußen. Einige (dauerhaft stehende Objekte) sind rund um die Uhr andere zu den üblichen Öffnungszeiten von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und kosten keinen Eintritt. Beleuchtungskunstwerke (wie im Berne Park, Bottrop) sind z.T. zu anderen Zeiten, auch am Abend geöffnet.

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Nebenbei sei erwähnt, daß es dieses Jahr eine passende Kunst- und Radkarte gibt, die zwar 5,- Euro kostet, dafür aber seitens der Organisatoren in Besucherzentren, in einen Fahrradverleih und vor allen Dingen in Wegweiser investiert wurde. Alles Dinge, die es bei der letzten Emscherkunst 2010 nicht gab. Den Fahrradverleih findet ihr unter der Adresse www.revierrad.de/ek2013. Die Räder können mindestens 24 Stunden (ein Miettag) benutzt werden, die Mietgebühren je Miettag betragen für ein CityBike 12 €, für ein E-Bike 24 € und für ein Kinderrad 7 € (unter 8 Std. 9 €, 18 €, 5 €). Ich werde euch in den nächsten Tagen (oder Wochen) das eine oder andere vorstellen und so gut es geht, den Weg dorthin beschreiben. Bitte bedenkt, nicht jedes Kunstwerk ist mit dem Auto zu erreichen, ein bisschen zu Fuß (oder mit dem Rad) müßt ihr schon sein.

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Gerne hätte ich euch auch noch die Radkarte hier angeboten, aber die kostenlosen Exemplare waren begrenzt und wohl abgezählt :-(. Aber wenn ich helfen kann fragt ruhig, ich schreibe dann einen GoogleMaps Link von der entsprechenden Stelle in die Kommentare (oder schaut mal in den Tourplaner) . Den Auftakt hat heute, neben dem Projekt BLOWIN‘ FREE (dem Containerdorf der KunstVereineRuhr auf dem Gelände des Stadtsportbundes) der „Zauberlehrling“ (auch tanzender Strommast) gemacht (Standort unweit des Haus Ripshorst: http://goo.gl/maps/oI26n). Ich war zu Fuß dort, das heißt ca. 2 x 3 km (von der Eröffnungsveranstaltung an der Slinky Springs to Fame/Rehberger Brücke) und damit weiter als ich erwartet hatte. Beim nächsten Mal schnappe ich mir ein Fahrrad bzw. besuche einige Punkte mit dem Auto. Auch witzig sind die Fernrohre, die an verschiedenen Stellen stehen und überraschende Einblicke bieten, aber davon mehr beim nächsten Mal.

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Übrigens, an oder in einigen Kunstwerken („Warten auf den Fluß“, „Fluß wird Wolke“ und in 1000 Zelten des Künstlers Ai Weiwei) kann man sogar übernachten und wird somit Teil des Kunstwerks. Die Übernachtung in „Warten auf den Fluß“ (Oberhausen, Flugstraße, Nähe Am Bruchsteg + 10 Min. Fußweg) kostet beispielsweise 90,- Euro bei voller Verpflegung und Stellung von Bettzeug und Handtüchern. Vielleicht wäre diese Brücke tagsüber ein möglicher BloggerTreffpunkt. Die Homepage der Emscherkunst verkündet z.B. am kommenden Sonntag (30.06.2013), an besagtem Kunstwerk „Warten auf den Fluß“ zw. 15.00 und 18.00 Uhr eine „Beatbürger Jamsession“. Wenn ich’s schaffe schaue ich bestimmt mal rein.

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Mehr Bilder in den Ruhr2013 Alben bei Flickr und Google+, mehr Emscherkunst hier.

Duisburg, Drachen, KörriSaft

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Heute reiche ich euch noch einen Blogbeitrag vom letzten Wochenende nach. Duisburg hatte mal wieder zum Innenhafenfest und damit auch zum Drachenbootrennen eingeladen. Nun gestaltete sich dieser Samstag alles andere als wetterfreundlich, so daß ich erstmal das Frühstück genossen habe. Brötchen, Zeitung (die aus Papier) und Kaffee fast bis Mittag. Und dann … dann fing es an zu regnen :-(. Gut also nochmal warten bis die dicken Wolken abziehen. Kaum aber waren die ersten blauen Lücken zu entdecken ging’s los … Tasche check, Regenjacke check, Autoschlüssel … und ab dafür. Bis nach Duisburg brauche ich gut 20 – 25 Minuten und kaum kam das Ziel näher … fing es (wieder) an zu regnen. Was sag’ich … Regen? Sturzflut würde ich sagen. Ich war froh im Auto zu sitzen und suchte schon den Hebel mit der Aufschrift „Schwimmflossen ausfahren“.

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Erstmal in Ruhe einen Parkplatz gesucht, die Zeit mit Twitter überbrückt und Gott sei Dank, die Wolken verschwanden genauso schnell, wie sie gekommen waren. Der Himmel riss auf und ich machte mich auch auf, um ein paar Schnappschüsse von den Booten im Innenhafen zu machen. Außerdem fand ich noch ein paar interessante Wolkenformationen die sich über den POTT’schen Himmel schoben und ließ mich von einer Bratwurst überreden sie vom Grill zu retten. Als Belohnung goß ich ihr ein bisschen Pottsoße … ne Moment es war KörriSaft … über das Mittelteil und schob sie mir genüßlich verspeiste sie genüßlich ;-).

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Auf dem Rückweg fiel mir dann noch das frisch renovierte (und in die Schlagzeilen geratene) Gebäude des Landesarchivs auf, daß ich erstmals seit Jahren ohne Gerüste sehen konnte. Ein alter Speicher des Innenhafens wurde hier (unter zumauern aller Fenster, weiß der Teufel warum) zu einem weit sichtbaren Archivgebäude umgebaut. Wenn ihr das nächste Mal auf der A40 (kurz vor bzw. hinter dem Autobahnkreuz mit der A59) unterwegs seid achtet mal drauf. Für Fotografen ist das Backsteingebäude natürlich wie gemacht. Genauso übrigens wie das angrenzende und rot glänzende, schlangenähnliche Gebäude. Jetzt haben die Drachen wieder ein Jahr Pause, bevor die Drachenboote im nächsten Jahr wieder aus den Kellern hervorgeholt werden. Dann heißt’s wieder aus dem Starterhäuschen: „Ättännschen plies …. reddi … go“!

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P.S.: Weitere Drachenbootrenen gibt’s übrigens am letzten Juniwochenende auch wieder auf dem Baldeneysee in Essen.

Zeche Rheinpreußen

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Als das Wetter im März mal so „Na ja“ war, hatte ich euch schon mal kurz von der Zeche Rheinpreußen in Moers berichtet. Am Sonntag hatte sich die Sonne wieder mal zum Versteckespiel verabredet, aber bedauerlicherweise hat sie keiner wiedergefunden. Also war’s wieder so „Na ja“ und ich entdecke auf meinem Schreibtisch den Notizzettel „Moers Schacht IV, Sonntags 14.00 – 17.00 Uhr, Zechenstr. 50“.

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Jepp … dachte ich so bei mir … das ist die Gelegenheit, den Sonntag nicht völlig abzuhängen :-D. Wie schon erwähnt, steht von der ehemaligen Zeche Rheinpreußen auf den ersten Blick noch der Förderturm (ein 48 Meter hohes Doppelstrebengerüst, das älteste noch erhaltene dieser Bauart im Ruhrgebiet) und die Fördermaschinenhalle. Die anderen ebenfalls noch vorhandenen Gebäude sind mittlerweile anderen Firmen gewidmet. Die Fördermaschinenhalle ist Sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Wie ich erfuhr tobt an manchen Wochenenden dort Trödelmarkt vor der Türe und dann wird’s richtig voll, aber diesen Sonntag tobte da nix, nichtmal Fuchs und Hase. Und da komm‘ ich und will was von der Maschinenhalle sehen :-).

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Als erstes bekomme ich einen Strich in der Liste „erster Besucher in der ersten Stunde“ (und vermutlich auch der letzte für heute). Die beiden ehrenamtlichen Kumpel begrüßen mich mit einem „Glück auf“ und legen sich ins Zeug. Ich bekomme sowas wie eine kleine Privatführung. Bekomme die elektischen Gerätschaften gezeigt, erklärt warum und wofür die mehrere Tonnen schwere Schwungscheibe gut war, bekomme die Geheimnisse des Kellers Strebs zu sehen (in dem sonst Schulklassen der Bergbau erklärt wird), werde geprüft, in wie weit ich den einen oder anderen Begriff schon kenne 🙂 und darf zum Abschluß noch auf dem heiligen Stuhl (nein nicht d e n heiligen Stuhl), den des Fördermaschinisten Platz nehmen und den Förderkorb (spielerisch) in Gang setzen.

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Während der interessanten Stunde habe ich dann noch versucht ein paar Fotos zu machen, die ihr wie immer in den proppevollen Alben von Flickr und Google+ seht, und dabei ganz vergessen meine Visitenkarte zu hinterlassen. Wenn ihr also Sonntags mal eurem Zechenfetisch nachgehen wollt, schaut auf der Zechenstr. 50 in Moers vorbei (Parkplätze außer am Trödelmarkttag reichlich vorhanden).

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P.S. 1: Ans Herz gelegt wurde mir noch die (neue) Internetseite der Halde Rheinpreußen (die mit dem Geleucht) unter www.das-geleucht.de.
P.S. 2: An einigen Stellen der Halle fanden sich zusätzlich verschiedene Kunstwerke, wie z.B. die Figuren ohne Körper. Nun ja, Kunst eben ;-).

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Auch das noch – #FromWhereIStand

Ker ker, da macht Heike vom Blog „Köln Format“ hier auf ihren ersten #HashtagHunt aufmerksam und ich stelle fest ich habe erst ganz selten meine Füße fotografiert. „Ja und“ wird mancher vielleicht fragen, warum sollte man das auch tun? Schließlich habe ich keinen Kilometerzähler am Fuß ;-). Zunächst mal soll es Spaß bringen (wie so vieles sinnlose was man im Internet so macht), aber man wird ja mit dem Alter auch vergeßlich und so kann zumindest immer mal nachgucken wo die Füße so waren ;-). Gut wären dafür Schuhe, die ihre GPS Koordinaten übermitteln. Warum hat Google das eigentlich noch nicht erfunden?

Heike hat also einen #HashtagHunt ins Leben gerufen mit dem ersten Thema – Fotos zum Thema #fromwhereistand (From where I stand) und ich habe heute ein Foto für sie (genauer gesagt sogar 6 Stück). Bleibt noch die Frage, sollten die Fotos eigentlich auch auf Instagram veröffentlich werden? Da findet sich nämlich nur dies und dies. Wie dem auch sei, jetzt geht’s los …

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Links: Slinky Springs to Fame Brücke in Oberhausen
Rechts: Keramikausstellung im Schiffhebewerk Henrichenburg

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Links: Chinesicher Garten im Botanischen Garten Bochum
Rechts: (Nochmal) Botanischer Garten Bochum

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Links: Auf der Halde Norddeutschland
Rechts: Aufstieg zur Halde Haniel (Oberhausen)