Ruhr Games, Gruga und Todsünden im Gasometer

Ja, ich bekenne ich habe eine Todsünde begangen und ein Riesensitzkissen im Gasometer mißbraucht. Wie das? Habt Geduld ich komme gleich darauf zurück. Zunächst geht’s hier aber um die RuhrGames, die an diesem Wochenende stattfanden.

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Gelesen hatte ich von den Ruhr Games bereits vor längerem, konnte mir aber nicht so recht vorstellen, was sich dahinter verbirgt. Vielleicht wollte ich es mir auch nicht vorstellen, denn Michael und Sport sind ungefähr so dicke miteinander wie Blumenkohl und Vanillesoße. Mögen tue ich beides, aber miteinander ist’s irgendwie keine Liebe 🙂 . Obwohl ich laufe regelmäßig bis in de 3. Stock meiner Wohnung, bis in den 4. Stock meines Büros und am Wochenende auf’e Halde o.ä. und das ohne den Wunsch nach einem Sauerstoffzelt 😀 .

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Da schriftliche Info zu den Ruhr Games, mangels Abstechern ins Ruhrgebiet meinerseits, auch Mangelware war, habe ich mich im Internet schlau gemacht. Dort lese ich „Die Ruhr Games sind ein Jugend-, Kultur- und Sportfestival, das in fünf Städten (Essen, Gelsenkirchen, Oberhausen, Bottrop und Gladbeck) stattfindet„. Jugend .. öhm .. ja, sagt jetzt nichts .. auch nicht giggeln. Sport nichts für mich, Jugend liegt schon länger zurück, jepp also bin ich wie gemacht für dieses Festival 😉 . Das was ich gesehen habe war sehr professionell, aber mein persönlicher Eindruck war, daß sich die Anzahl der Teilnehmer bei diesem Sport Event doch noch in Grenzen hielt.

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Wohlgemerkt das ist mein persönlicher Eindruck, aber beim MTB Slopestyle genauso wie beim BMX waren keine 10 Teinehmer die dort (am Donnerstag Nachmittag) zu sehen waren, beim Judo (am Freitag Vormittag) gab’s was zu sehen, aber Judo ist ja so gar nicht meins und Wakeboard fand am Freitag Vormittag anscheinend gar nicht erst statt 😦 . Dafür haben diejenigen die dabei waren ihr bestes gegeben und ich gebe zu Freitag Vormittag ist ja bei jungen Leuten sowas wie bei mir 6.00 Uhr Morgens. Eine unchristliche Zeit um aufzustehen 😉 . Ha ha, nein entschuldigt, das war nicht so gemeint, es ging halt nur nicht 100%ig nach dem Plan, sondern et kam halt wie et kam. Trotzdem sollen, wie ich lesen konnte, 5.000 Sportler dabei gewesen sein. Die Schätzung der Zuschauerzahlen ging weit auseinander, man hörte aber von über 100.000. Vermutlich war ich nur zur falschen Zeit am falschen Sport-(schau-)platz.

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Ein paar gute Fotos sind, wie ich finde trotzdem entstanden, dieses Mal habe ich den Sportmodus meiner Kamera mal ausgereizt. Kurze Belichtung und Dauerfeuer, solange wie man den Knopf Auslöser gerückt hält. Bei Fahrrädern, pardon Mountenbikes noch easy machbar, bei MotorCross Maschinen, die einen ganz schönen Anzug haben (also nicht den Zwirn mehr die Geschwindigkeit) muß man schnell sein. Start, Rampe, Sprung, Flug. Landung alles in (gefühlt) nicht mehr als 5 Sekunden. Gerne hätte ich noch mehr gesehen, war mir aber nicht sicher, ob es sich lohnt die Anfahrt 3 x an einem Wochenende in Angriff zu nehmen. Ich bin sicher eine neue Auflage 2017 wird bestimmt noch besser, die Extraschicht (übrigens am 20. Juni) hat auch mal klein angefangen.

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Nebenbei habe ich die beiden Tage genutzt und gleich noch zwei andere Ziele abgeklappert. Am Donnerstag Vormittag habe ich mal wieder Rast im Grugapark gemacht und Kraft gesammelt. Gruga geht immer, denn ich liebe diesen Park und bei 4,- € (mit RuhrTopCard 1 x frei) kann man nicht über den Eintrittspreis meckern, denn zu fast jeder Jahreszeit gibt es etwas Blühendes zu sehen. Dieses Mal, und ich hätte sie beinahe verpaßt, weil ich ausnahmsweise mal einen anderen Weg gegangen bin, blühten die Pfingstrosen (und tun sie vermutlich auch noch in den nächsten Tagen).

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Ach ja, da waren ja auch noch diese süßen Schwanenküken und eine ganze Hand voll Gänse, die allerdings überall da, wo sie auftauchten, eine ganze Menge Mist zurückließen 😦 . In Krefeld ist deßhalb ein ganzer Badesee keiner mehr (aber das ist ein anderes Thema).

Am Freitag war ich nochmal im Oberhausener Gasometer, obwohl ich die Ausstellung „Der schöne Schein“ schon im letzten Jahr gesehen habe. Ich wollte, neben einem Abstecher auf’s Dach (bei 30 Grad war’s selbst da oben fast schon zu warm), mal probieren, ob die Spiegelreflex bessere Bilder von der Lichtinstallation hin bekommt, als meine G9. Was soll ich sagen … es geht so. Entdeckt habe ich eine schöne Funktion „Nachtaufnahme ohne Stativ“. Hier macht die Kamera bei hoher ISO Zahl 4 Aufnahmen am Stück und rechnet die zu einem Gesamtbild zusammen. Das Ergebnis, nachdem ich es nochmal durch Picasa gedreht habe, seht ihr unten. Wenn’s aus Kamerasicht allerdings zu dunkel ist, löst sie gar nicht aus, da nützt auch die tollste Funktion nichts 😮 .

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Wer schon mal im Gasometer war weiß, daß es diese Riesenkissen gibt, auf denen man sich lang machen kann. Nachdem meine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, erspähte ich ein freies Kissen, zog es von der Treppe an den Rand(!) des Innenraums (wollte ja niemand mit meinem Rumgeknipse nerven) und kaum daß ich drauf saß stand auch schon die Aufsicht neben mir. Wieder mal war ich aufgefallen … gnarf … und es ergab sich folgendes Gespräch …

Aufsicht: „Kissen dürfen nicht in den Innenraum“.
Ich: „Warum, ich bring’s ja gleich zurück“.
Aufsicht: „Nein in der Dunkelheit sind sie eine Stolpergefahr“.
(Ich komme mir ein bisschen vor wie Baby „Ich habe nur die Wassermelone getragen“)
Ich: „Ich sitze doch drauf“.
Aufsicht: „Aber andere kommen dann auch auf die Idee. Geht leider nicht“.
Ich (leicht generft): „Nehmen Sie das Kissen dann bitte wieder mit“.
Aufsicht (etwas überrumpelt nach kurzer Denkpause): „….. öhm ja“ … nahm das Kissen und ging seines Weges.

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Manometer Gasometer, ich dachte ihr seit nicht so spießig wie andere Museen, wo die Aufsichten immer um einen herumschwänzeln, als wollte man sich gleich die nächste Vitrine unter den Arm klemmen und aus dem Museum rennen. Also, immer schön leise sein, nix anfassen und bloß keine Riesensitzkissen von den Treppen entfernen .. weil Todsünde! Ach ja, sich selbst mitten in den Raum legen ist gestattet, gut daß ich nicht über diese Besucher gestolpert bin 😮 .

Die Bilder des Blogbeitrags und mehr gibt’s bei Google+ und bei Flickr.

Schiffsparade Rhein-Herne-Kanal

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Sonntage sind ja manchmal so Tage, da weiß man nicht so richtig, wo man dran ist. Am Samstag ging’s relativ spät ins Bett, na ja zumindest wenn man Ü30 .. äh Ü40 .. ist 😉 , aber trotzdem war ich am Sonntag erstaunlich früh wieder wach und das obwohl ich eigentlich hätte ausschlafen können. Irgendwie war ich innerlich etwas aufgedreht? Das waren noch Zeiten, als ich sonntags erst gegen Mittag … aber lassen wir das 🙂 . Ich habe mir letzte Woche doch noch eine Cortisonspritze gegen meinen Heuschnupfen (also eigentlich Allergie gegen Frühblüher) abholen müssen, weil die Birkenpollen mich fertig gemacht haben und die Spritze putscht einen so ein bisschen auf. Auch noch mehrere Tage danach, was sich an der guten Gesichtsdurchblutung bemerkbar macht. Ich wirke z.Zt. so ein bisschen wie nach einem Dauerlauf. Aus dem Bett geklettert erwartet mich draußen ein trüber Himmel, so wie angesagt. Also erstmal Kaffee, obwohl der putscht ja eigentlich auch … öhm … nun gut.

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Ich war mir unschlüssig, ob ich etwas unternehmen sollte oder nicht. Am Rhein-Herne-Kanal sollte die diesjährige Schiffsparade steigen. Von Gelsenkirchen bis nach Oberhausen soll sie sich erstrecken und da sich bis Mittag der Himmel relativ trocken zeigte, entschloß ich mich, dem Ziel der Parade in Oberhausen einen Besuch abzustatten. Die ersten Regentropfen erreichen mich auf dem Weg zur Garage, die nächsten auf der Autobahn *grummel*. Egal durchhalten … Ihr müßt wissen, daß der Rhein-Herne-Kanal, seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 auch gerne Kulturkanal genannt, eigentlich mal als Kanal zum Transport von Gütern eingerichtet worden ist, aber an diesem Sonntag sollte er bevölkert werden von Ausflugsschiffen, Ruderern und Paddlern. Ich vertrage ja Schifffahrten nur so mäßig gut, also auf dem Baldeneysee geht’s so, aber so ein kleiner Ostseeausflug (nur als Beispiel) verlangt mir schon einiges ab. Aber am Rhein-Herne-Kanal sitze ich ja glücklicherweise nicht auf einem Schiff. Als ich ankomme ist die „Slinky Springs to Fame“ Brücke gut besucht, von einer Bevölkerung der Wasserstraße ist, neben einem riesigen Tankschiff, das gerade vorbeifährt, noch wenig zu sehen.

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Also mache ich, mal wieder, Fotos von der (Lieblings-)Brücke und sehe mir die notdürftig reparierten Stellen im Drahtzaun an, der mittlerweile einige hundert Liebesschlösser faßt. Letztens hatte ja jemand einen Teil des Drahtzauns mutwillig rausgeschnitten, weil ausgerechnet sein Schloss geklaut worden war. Dösköppe gibbet. Unten auf dem Platz zw. Schloß Oberhausen und Kaisergarten sammeln sich Musiker und ein kleiner Chor, während der Organisator seine Kollegin sucht, welche die Textblätter verteilen soll. Man übt für die Ankunft der Schiffsparade mit „Glück auf der Steiger kommt“, der Ruhrgebietshymne „Im Revier“, „We are the World“ und einem türkischen Volkslied namens „Üsküdara“. Ich verlasse den Platz fluchtartig, denn ich und singen, das wollt ihr nicht, ich mache weiter Brückenfotos und überlege mir, warum ich als Kind nie bewußt den Rhein-Herne-Kanal besucht habe, schließlich wohnte ich nur wenige Kilometer entfernt (ich glaube ich erwähnte das schon mal).

Schiffsparade

Die Zeiger rücken langsam auf 15:45 Uhr, die geplante Ankunftszeit der Schiffe. Ich überlege noch, ob ich lieber oben auf der Brücke oder fototechnisch günstiger am Ufer in Richtung Gasometer Aufstellung nehme. Ich entscheide mich für unten und warte … Vor mir plätschert das Wasser, zwei Enten, nein drei schwimmen um die Wette. Ein paar Radfahrer rauschen gefährlich nahe an mir vorbei … es wird 15:50 Uhr … die Ente beobachte mich, wie ich sie beobachte. Es wird 15:55 Uhr … boaaaa is dat spannend hier, von den Schiffen ist nichts zu sehen und das obwohl gerade blaue Lücken die Sonne durchblinzeln lassen. Das wäre jetzt ein schönes Wetter für ein Foto … die dritte Ente wird von der zweiten gejagt … ich frage mich, warum ich das hier eigentlich mache.

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16:05 Uhr … vermutlich Stau auf dem Kulturkanal, auf Autobahnen im Ruhrgebiet was ganz normales. Mein Blick geht nochmal zurück in Richtung Brücke. Die geschätzt 100 – 150 Leute lassen die Brücke ziemlich durchhängen, oder? Nein das bilde ich mir nur ein … 16:10 Uhr, das nennt sich wohl Entschleunigung der Zeit … huiiiiiiii mein linker Fuß ist eingeschlafen. Es tut sich was am Horizont, die ersten Schiffe tauchen auf. Mit 25 Minuten Verspätung, Sirene, Hupe und Musik fahren die Ausflugsschiffe gesäumt von ein paar privaten Yachten sowie eine Hand voll Ruderern und Paddlern vorbei. Die Zeitung schreibt später was von 20 Schiffen, mag sein, ich habe sie nicht gezählt. Die großen Schiffe (Friedrich der Große, Stadt Duisburg, Rheinfels usw.), meiner Meinung nach nicht ausgebucht, transportierten im Unterdeck die winkenden Omis, das komische olivfarbene Schiff namens „Der Reservist“ transportiert das Partyvolk und einen (un-)echten Soldaten in BW Tarnkleidung. Ich habe unterdessen die Enten aus den Augen verloren.

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Da wie erwähnt der Rhein-Herne-Kanal ursprünglich als Transportkanal für Güter erdacht wurde, hat er auch ziemlich niedrige Brücken. Ich vermute es gab zu Beginn der Personenfahrten an diesem Sonntag eine Sicherheitsunterweisung der Fahrgäste, denn der eine oder andere am Oberdeck mußte den Kopf einziehen, um nicht an der Brücke hängen zu bleiben und mußte dabei das Winken mit dem Fähnchen kurz unterbrechen. Ich laufe unterdessen von meiner Position nahe dem Gasometer zurück zur Slinky Springs to Fame Brücke. Dabei halte ich in etwa das Tempo des Schiffs, das parallel zu mir fährt. Ganz nette Veranstaltung, die Saison der Personenschifffahrt auf dem Rhein-Herne-Kanal wäre damit für eröffnet erklärt. Unterdessen sang der Chor was die Stimme hergab, denn die vier einstudierten Lieder waren schnell durchgesungen. Also sag man nochmal das Dritte, dann das Erste … Glück auf der Steiger kommt.

Kulturkanal Foto Caching

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Seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 wird der Rhein-Herne-Kanal auch gerne als Kulturkanal bezeichnet und dieses Jahr gibt es ein kleines Gewinnspiel im Zusammenhang mit dem Kulturkanal. Leider habe ich auch erst vor ca. 1 Woche davon gelesen, daher muß ich diesen Beitrag mal kurz dazwischen schieben. Am nächsten Wochenende noch nichts vor und vielleicht noch Kinder, die man jetzt wo das Wetter besser wird, bespaßen möchte? Dann nichts wie los. Die Aktion heißt „Foto Caching“ und läuft noch bis zum 17. Mai 2015. Und was ist das jetzt? Von GeoCaching habt ihr vielleicht schon mal gehört, man sucht versteckte Kisten, Dosen etc., verewigt sich im beiliegenden Logbuch und tauscht evt. noch Gegenstände in der Dose gegen eigene aus. Nebenbei lernt man noch die Landschaft drumherum kennen.

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So ähnlich läuft das jetzt beim Foto Caching auch. Man bringt eine kleine Figur (Lego, Playmobil, Schlumpf, Ü-Ei was auch immer) mit, tauscht diese gegen die Figur in der Dose und macht mit der neu gefundenen Figur noch ein (oder mehrere) Foto(s). Das lädt man später auf die Internetseite des Kulturkanal Blogs und schon ist man im Lostopf für eine Reihe Ruhrgebietspreise. Ach ja, nicht vergessen die Figur mit einem Kulturkanalaufkleber zu versehen, als Zeichen, daß ihr die versteckte Dose überhaupt gefunden habt. Ach und noch was, wenn ihr den Foto-Cach in der Nähe des Schifffahrtsmuseums findet (N51 27.47123 E6 43.8174) gebt mir mal Bescheid, ich hab nichts gefunden (außer eine leere grüne Butterbrotdose, aber die war’s wohl nicht).

Wat iss? Nix verstanden? Dann guckt nochmal hier, da ist die Aktion genau erklärt. Was jetzt noch fehlt sind die Verstecke, die sind hier genauer beschrieben. Ihr müßt nicht alle Caches heben, es reicht aus 1, 2 oder 3 zu suchen, ganz nach Lust und Laune, nach Wetter und Geduld des Anhangs. Und wenn ihr euch ein bisschen vorbereitet z.B. mit Google Maps reicht auch ein Handy in das ihr z.B. so etwas eingeben könnt N51 27.47123 E6 43.8174 (diese Angaben findet ihr auf der o.g. Kulturkanal Webseite). Schreibt mal, ob ihr was gefunden habt, würde mich interessieren. Und obwohl es mir nicht hauptsächlich ums Gewinnspiel geht, wenn ihr eines der drei o.g. Fotos auf blog.kulturkanal.ruhr findet, verteilt doch mal ein paar Sternchen (1/2/3) 😉 .

P.S.: Für echte Geocacher könnte es u.U. etwas langweilig werden, denn die Dosen sind familienfreundlich versteckt. Laßt doch mal die „Kleinen“ ran.

Nur mal gucken

Augenzwinkern

Nur mal gucken wie et früher im Pott so war? Nur mal ein kurzer Museumsbesuch? Und nur mal keinen Eintritt zahlen? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Trotzdem kein Problem. Wenn ihr bis zum 3. Mai 2015 in Oberhausen entlang der Slinky Springs to Fame Brücke am Rhein-Herne-Kanal oder im Kaisergarten seid, schaut doch mal in das „Kleine Schloß“ der Ludwiggalerie. Das kleine Schloß ist gegenüber dem Haupteingang und beherbergt den Shop der Ludwiggalerie. Rechts und links davon findet zur Zeit die Ausstellung „Augenzwinkern“ von Rudolf Holtappel statt. Ein paar Bilder zeigen das Ruhrgebiet der 60’er Jahre, andere zeigen Einblicke in die Theaterwelt und wieder andere Ortsschilder der Ruhrgebietsstädte. Der Eintritt ist frei und man braucht, je nach dem wie intensiv ihr die Bilder betrachtet, ca. 15-30 Minuten.

Och wat war dat gestern schön …

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Nä wat war dat gestern schönet Wetter. Habt’er dat gesehen, gefühlt, gerochen? Dat waren neben ein paar Wolken definitiv die ersten Frühlingssonnenstrahlen, ich bin mir da ganz sicher. Et hat mir regelrecht inne Nase gekribbelt (und fracht nicht wo sonst noch 🙂 ). Der Boden aufm Weg zur Halde Haniel war von der Sonne aufgeweicht, die Schuhe vom Spaziergang leicht gezeichnet, aber wat sollet. Auch aufe Halde hatten se den Frühling eingeläutet. Et war schließlich Valentinstag und „ihr“ Geschenk war wohl sich aufe Halde inne Dessous (oder Unterwäsche) fotografieren zu lassen. Mäntelken aus und der junge Fotograf machte dat beste draus. Ob dat nicht doch ’n bissken kalt war?

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Na egal, ich hatte ja die Totems zum fotografieren ;-). Wie getz, ihr meint dat wär nicht so adäquark dat selbe? Na wat sollte ich denn machen? Ich hab mich stattdessen anne Sonne ergötzt und bin annet Haldenmeer. Meer? Ja habter richtig gelesen, da schien dat Sönnsche so toll, dat man glatt gedacht hat, man währe annet Meer vonne Halde, war aber dann doch nur ne riiiiesen große Pfütze. Aber habter dat schon mal innen Reisekatalog gelesen? Machense doch ma wieder Urlaub anne riiiiesen große Pfütze 😉 . Sehter … deshalb also Meer ;-).

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Gut auf Halde Haniel hat sich seit den letzten Besuch jetzt nicht so direkt … eigentlich hat sich da nix getan, aber ich war diesma mitte neue Canon Kamera oben, also die letzte, nicht mehr ganz so neue und da muß ich mit üben und dafür wiederum waren die Totems da so richtig praktisch. Ich will ma so sagen, die stehen nämlich einfach so da rum, bewegen sich nicht vonne Stelle und man kann selbst umse drumherumlaufen. Wat da draus geworden ist guckter hier (oder beim Flickr und beim Google+). Wat dat Mädel da vom Anfang für ihren Freund geschenkt hat, kann ich euch leider nicht zeigen, aber wenn ihr (weibl.) euch … ich meine … ich wäre bereit, ich hätte Zeit ;-).

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Morgen mach‘ ich dann ma ein auf Karneval und guck umme Ecke, wenn hier der Umzug vorbeizieht, dann muß aber auch gut sein, denn ich habbet nicht so mitte Jecken. Ich platziere euch getz noch so’n Ohrwurm und bin weg. Machtet jut und bis die Tage 😀 .

Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick,
mit Träne in d´r Auge loor ich manchmol zurück.
Bin ich hück op d´r Roll nur noch half su doll,
doch hück Naach weiß ich nit wo dat enden soll.

Rückschau auf 2014

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Soll ich diesen Blogbeitrag genauso beginnen wie die „Rückschau 2013“? Nee wa, wäre ja langweilig, aber trotzdem neigt sich das Jahr wieder dem Ende zu (365 Tage und so 🙂 ). Bei dem usseligen Wetter blättere ich heute mal (virtuell) durch meine Fotos des abgelaufenen Jahres. Ihr meint das Jahr wäre noch garnicht rum? Öhm … ja Recht habt’er, aber die Lebkuchen gibt’s ja auch schon im August im Laden. Gefühlt würde ich sagen, ich war 2014 nicht so viel unterwegs, vielleicht aber waren die Touren auch nur nicht so weit von der Wahlheimat weg. 2014 hat eher im näheren Umfeld zu Krefeld stattgefunden … dachte ich, aber als ich durch die Fotos geguckt und nochmals durch die Blogbeiträge geblättert habe, mußte ich feststellen, daß dem gar nicht so war. Ausgenommen der September, aber erstmal der Reihe nach.

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– Im Januar war ich bereits auf Halde Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn) sowie Halde Rheinpreussen (Moers) und habe einen Winterspaziergang entlang des Rhein-Herne-Kanals gemacht (dieses Mal ohne Eisschollen wie im Jahr zuvor).

– Im Februar war ich zum alljährlichen Parkleuchten im Grugapark und war das erste von mehrern Malen in Duisburg bei Tiger&Turtle, weil die Landmarke im Angerpark fast bei mir um die Ecke liegt (ca. 20 Min. mit dem Auto).

– Der März fand dann tatsächlich im näheren Umfeld statt, denn ich war auf der Halde Pattberg (Moers), in Duisburg im Rheinpark, an der Zeche (Kempen-)Tönisberg sowie das erste von unzähligen Malen im Botanischen Garten in Krefeld.

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– Der April startete mit dem ersten Oldtimertreffen und meinem Aprilscherz zur Haldenmaut ;-). Dann ging es nach Dortmund und rund um Dortmund herum (Zeche Zollern, Halde Schwerin u.a.). Die Zeche Hannover (Bochum) zog mich mit der Ausstellung „Jugendliche Subkulturen“ an, die Halde Haniel war fällig und das Eisenbahnmuseum in Bochum (diesmal nicht im Schneeregen wie 2013). Ach und im schönen Hamburg war ich 2014 auch für 3 Tage, leider bei eher mäßigem typisch norddeutschem Wetter, gefallen hat’s mir trotzdem.

– Der Mai war dann wieder im 50 km Umfeld, Gasometer (Oberhausen), Freilichtmuseum Grefrath, LaPaDu (Duisburg), Botanischer Garten, Burg Linn, Rheinorange (Ruhrmündung in den Rhein) … ach und stimmt ja im Schiffshebewerk Waltrop war ich ja auch. Seht ihr ich nehme alles zurück mit Nahbereich.

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– Der Juni ist in wenigen Worten erzählt … Landesgartenschau (Zülpich), Flachsmarkt (Krefeld), Römerfest (Xanten) Extraschicht (Essen). In Zülpich war’s richtig sonnig und warm, zur Extraschicht eher nicht.

– Der Juli stand im Zeichen der Vorfreude auf den Hauptstadtbesuch, einen goldenen Sommertag am Baldeneysee, und auf weitere Oldtimertreffen. Ansonsten ging es eher ruhig zu. Muß ja auch mal sein.

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– Ende Juli/Anfang August ging es dann für 3 Tage nach Berlin und ich hatte gleich zwei Blogbeiträge, in denen ich euch davon erzählt habe. Dann war ich in der Ausstellung „1914“ auf Zollverein (Essen), mal wieder auf bekannten Halden und im Zoo, habe den 100. Geburtstag des Rhein-Herne-Kanals gefeiert und meinen eigenen (halb so alt) an einem sonnigen Dienstag in der Gruga zugebracht. Der LaPaDu hatte „Melt“ ausgestellt, die Zeche Zollverein lud zum Gourmet Festival und rund um die A40 durfte man „Die Schönheit der großen Straße“ begutachten. Man beachte, das alles im August (hatte wohl mehr als 31 Tage 😉 ).

– Im September brauchte ich erstmal etwas Ruhe, habe lange ausgeschlafen und war nur zu wenig zu bewegen. Trotzdem war ich nochmal am Rhein-Herne-Kanal (bei Regen), habe euch HandyTicket, CarSharing und mein Leid mit dem DSL Anschluß nähergebracht.

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– Im Oktober gab’s einen Rückblick auf 5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet, einen Besuch auf Halde Hoheward und bei Tante Ju (auf dem Flugplatz Mülheim/Essen), einem weiteren Tag in der Gruga, meinem „App Tag“ in Düsseldorf, einer Auswahl an Herbstfotos und der Besuch alter Bekannter (Tiger&Turtle, LaPaDu, Baldeneysee (mit Kopfweh 😦 )) und dem erstmaligen Besuch des Krupp Parks in Essen.

– Jetzt haben wir November. Wir sind mit 20 Grad und weiteren Herbstbildern gestartet, wenden uns aber gefühlt bereits dem Weihnachtsfest zu. Wenn ich euch mit diesem Beitrag auf die eine oder andere Idee (für’s kommende oder den Rest dieses Jahres) gebracht habe, klickt rechts im Blog unter „Mein Blogarchiv“ auf den entsprechenden Monat, dort könnt ihr alle Beiträge noch einmal nachlesen.

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Ich wollte ja nicht schreiben, daß auch diese Jahr wieder verflogen scheint wie nichts, aber ich sehe gerade, daß meine Grubenfahrt auf Zeche Auguste Victoria auch schon wieder gut 11 Monate her ist. Mensch das war doch erst vorgestern. Hallo Leben, kannst du mal kurz anhalten und mich hier absetzen? Danke! Ich versuche unterdessen aus den Bildern, die ihr oben seht, 24 Bilder für zwei neue Kalender auszusuchen. Ich fürchte, das wird schwer :-o. Unterdessen könnt ihr alle 2014’er Bilder als Flickr Bildershow genießen (wenn ihr wollt). Holt euch vorab ein Heißgetränk, es könnte etwas länger dauern :-).

Ruhr2014 / Laga2014 / Hamburg / Berlin / Düsseldorf / Xanten Römerfest / Krefeld

100 Jahre Rhein-Herne-Kanal

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Acht Jahre, vom 05. April 1906 bis 17. Juli 1914, haben sie gegraben bis er fertig war. Am letzten Wochenende wurde sein 100jähriges gefeiert. Eigentlich das ganze Jahr, aber an diesem Wochenende, war er frei von Schiffen, zumindest von den Großen. Wovon ich rede? Ach so, vom Rhein-Herne-Kanal. Er verbindet den Rhein mit dem Dortmund-Ems-Kanal (ich schrieb davon, als ich dieser Tage vom Schleusenbesuch berichtete). Gut ein Schifffahrtskanal sagen die einen, die Riviera des Ruhrgebiets sagen die anderen (oder wie der WDR vor kurzem titelte „Riviera im Pott„).

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Es ist schon verrückt, denn ich habe als Kind nur rund 3 km vom Kanal entfernt gewohnt, aber trotzdem kann ich mich nicht erinnern jemals dort gewesen zu sein. Die Riviera lag damals mitten in einem Industriegebiet, da wo heute das Einkaufszentrum „Centro“ zum Flanieren einlädt, verliefen damals dicke Rohre und säumten Kühltürme die Straße. Keine einladende Gegend für einen 12-15 jährigen, der seine Wege mit dem Fahrrad absolvierte. Im grünen Hexbachtal haben wir uns herumgetrieben (ich wüßte heute gar nicht mehr wie man da hinkommt), aber in Industrievierteln, auf die Idee wäre ich damals wohl nicht gekommen. Natürlich waren damals keine Rad- und Wanderwege entlang des Kanals, es war eben ein Schifffahrtskanal und kein Ausflugsziel (im eigentlichen Sinn). Aber ich schweife ab, ich wollte euch ja vom vergangenen Wochenende erzählen, denn der Rhein-Herne-Kanal feierte ja sein 100jähriges Bestehen.

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Das Wetter war nicht gerade zum Feiern, denn knapp 20 Grad und bewölkter Himmel ließen wenig Platz für ein Badevergnügen. Trotzdem gab es Tohuwabohu und zwar musikalisch an der Schleuse Gelsenkirchen mit der Tohuwabohu Marching Band. Aber der Reihe nach. Meine erste Station war in Oberhausen. Ich dachte ich schaue mich mal unterhalb des Gasometers um, vielleicht entdecke ich ja ein paar Ruderboote oder ein paar Schwimmer. Aber es war nix los, auch wenn die WAZ berichtet es wären rund 20.000 Menschen am Samstag auf den Beinen gewesen, hier war nix los, aber sowas von nix. Auf der Slinky springs to fame Brücke schlummerten die Liebesschlösser in leichtem Nebel, unten ruderte mal ein einsames Boot vorbei. Am Rand des Kanals lagen noch die letzten Tropfen auf den Pflanzen.

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Also bin ich weiter nach Gelsenkirchen, am Nordsternpark waren zumindest schon ein paar Buden und Infostände aufgebaut, die Feuerwehr hatte ihren Platz bezogen und ein einsamer Musikant spielte auf der wenig besuchten Bühne. Die Graffitiwand wurde gerade einem neuen Anstrich unterzogen und am Wasser gab’s eine handvoll Wagemutiger die sich beim Stand up Paddling versuchten oder im Inneren eines Wasserballs strampelten. Ja, hier war mehr los als in Oberhausen, aber der große Ansturm ließ bei einsetzendem Nieselregen auch hier zu wünschen übrig. Eigentlich schade für die Organisatoren, die sich Mühe gegeben hatten, aber für ein Strandpicknick war nun wahrlich nicht das Wetter.

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Also bin ich noch ein paar Meter weiter an die Schleuse nach Gelsenkirchen. Wenige Meter neben der Stelle, wo im letzten Jahr die Kanalbesichtigung des neuen Emscherkanals stattfand, war am Samstag Tag der offenen Türe an der Schleuse. Die Feuerwehr zeigte auch hier ihr Können, ein Binnenschiff konnte besichtigt werden und eine Schleusenkammer war trockengelegt, so daß man ihr bis auf den Grund schauen konnte. Vor der Schleuse zeigte ein Taucher sein Können, bei der Bergung eines Ferraris 🙂 aus dem Rhein-Herne-Kanal. Mittlerweile hatte der Regen wieder aufgehört, aber der Wind der übers Wasser blies, fühlte sich irgendwie herbstlich an. Ich denke der Kanal hätte mehr verdient gehabt, aber an diesem Wochenende sah das Wetter irgendwie nicht nach Geburtstag aus.

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Trotzdem habe ich ein paar Fotos gemacht, die ihr wie immer bei Flickr oder Google+ zu sehen bekommt. Zum Tagesabschluß ging es dann noch auf das besagte Binnenschiff namens „Willi“, daß schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Gebaut wurde es 1909, außer Dienst gestellt 1983, seitdem war es als Museumsschiff in verschiedenen Händen und seit 2004 nun in Besitz des „Vereins historische Binnenschifffahrt„. Der nächste große Termin im Ruhrgebiet ist übrigens der Day of Song am 27. September 2014 nicht nur, aber bestimmt auch irgendwo an der Riviera des Ruhrgebiets.

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Von Plateaus, Brötchen und Ruhrpottzielen

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Manchmal fallen mir einleitende Worte für einen neuen Blogbeitrag ein, während ich gerade inner Küche stehe oder unter der Dusche oder während ich im Auto sitze und wenn ich dann wieder am Rechner bin, sind se mir wieder entfallen oder mir gefällt die Formulierung plötzlich doch nicht mehr. Eigentlich wollte ich euch in den letzten Wochen immer mal wieder von dem einen oder anderen Ausflug berichten, aber die Ziele waren alle schon mal Thema im Blog und dem Blog mangelte es auch nicht an anderen Themen. Also wollte ich euch nicht langweilen, schließlich erzähle ich ja auch nicht jeden Tag was ich beim Bäcker kaufe. Heute waren es übrigens zwei Brötchen …, gestern auch, allerdings war eins davon so’n Sonnenblumenkernbrötchen (die kaufe ich seltener, weil der Name so lang ist 😉 ) … und vorgestern … aber wer will das schon wissen 🙂 ?

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Es war also wieder mal Samstagvormittag. Ich liebe Samstagvormittage, Brötchen zum Frühstück, eine Zeitung, so richtig die aus Papier, die man umblättern kann und in der immer eine Kinderseite mit einem Käpt’n Blaubär Comic steckt 😉 . Aber ich schweife ab. Der Samstag ist einerseits der Tag an dem ich ausschlafen kann, andererseits würde ich den Tag auch gerne früh beginnen. Wenn man allerdings bis Nachts um 1.00 am Rechner sitzt um z.B. diesen Blogbeitrag zu schreiben beißt sich das zeitlich irgendwie. Warum ich Nachts am Rechner sitze? Vielleicht weil ich ein Nachtmensch bin. Dafür weckt mich nichts und niemand auf, wenn ich dann mal schlafe. Nun schien aber wieder die Sonne, womit wir beim nächsten Dilemma wären, denn wenn die Sonne lacht, muß ich raus. Raus auf den Balkon? Eine Möglichkeit, für den Blog aber eher mäßig interessant.

Sommer4

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So war ich letzte Woche also mal wieder in Oberhausen, habe einen Abstecher zur Zeche Sterkrade gemacht, an der ich noch nie war und habe mich (nochmal) im Gleispark Frintrop (Nähe Haus Ripshorst) umgesehen. Kinners ich sachet euch, da findet ihr Aussichtsplateaus, da weiß auch nur der Erbauer, was man da sehen soll. Bei ein Plateau gibbet nix zu sehen außer Wiese, das zweite geht immerhin zwischen die Bäume innen Wald um ausnahmsweise da mal nix zu sehen und dat dritte, dat ist richtig interessant, denn unten isset bunt bemalt und man kann vor ein paar Bäume gucken. Zwischendrin gibbet dann noch mal hier und da ne Mauer im Wald, auf die du noch nichtmal’n Bier oder so abstellen kannst und in den Wald drin, da liegen jede Menge nummerierte Birkenstämme, also kleine Stücke davon. Ich nehme mal an, dat se hier noch am Bauen dabei sind, so eine Art Birke von Ikea. Also der Gleispark ist schon Klasse. Gleise? Ja die gibbet auch, aber da rauschen einem die Güter- und Regionalzüge über die Füße, da sollteste mal schnell von weg bleiben.

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Und wo war ich sonst noch so? Zum x-ten Mal zur Achterbahn „Tiger & Turtle“, zum wiederholten Besuch im Rheinpark und den Aussichtsturm am Wolfssee habe ich auch erstürmt. Kennt ihr aber alles schon, oder? Also werde ich eine Auswahl Bilder in die Alben von „Ruhr2014“ hochladen und zeige euch hier nur ein paar Collagen. Was ich euch aber auf jeden Fall ans Herz legen darf sind die Tierbilder aus dem Duisburger Zoo oder die Blütenbilder aus dem Essener Grugapark. Über die Ausstellung „1914 Mitten in Europa“, welche ich am letzten Sonntag in der Mischanlage der Kokerei Zollverein besucht habe, gibt es einen eigenen Beitrag, wenn ich die Bilder gesichtet habe.

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Und jetz viel Vergnügen beim Stöbern im „Ruhr2014“ Album bei Google+ bzw. Flickr. Die Tierbilder finden sich im Album „Duisburg“ bei Google+ bzw. Flickr.

Jetzt ihr, wo sieht man sich eventuell?

Gasometer

Das Ruhrgebiet bei Nacht oder Batman im Ruhrpott oder den Rhein-Herne-Kanal mal ganz anders erleben. Wäre das nicht Gelegenheit, mal andere Blogger zu treffen, von denen man hier immer nur liest? Ich habe mir mal drei Termine (neben vielen anderen, die es hier zu sehen gibt) angekreuzt, an denen man das arrangieren könnte.

Am 09.08 startet das TheaterPicknick im Emscher Landschaftspark genauer im Landschaftspark Duisburg Nord. Mit der Episode „Batman hält die Welt in Atem“ präsentiert das „Rottstr. 5 Theater!“ zwischen den Picknickdecken intensives Schauspiel und Live-Geräusche.

Am 16.08. feiert das Gasometer Geburtstag und öffnet bis 22.00 Uhr mit einer HappyHour und einer Dach Bar. Gelegenheit das Ruhrgebiet mal im Dunkeln von oben zu erleben. Hier sollte man nicht allzuviele „Freunde“ einladen, denn das Dach fast nur eine begrenzte Anzahl Personen (180). Außerdem kostet der Gasometer Eintritt, es sei denn ihr habt noch alte Eintrittskarten (siehe Foto). Pssst …. Geheimtipp .

Last but not least schließt am 30.08 der Rhein-Herne-Kanal für einen Tag alle Schleusen etc. für den Schiffsverkehr und zum 100-jähriges Jubiläum findet im Nordsternpark an diesem Tag ein StrandPicknick im Emscher Landschaftspark statt.

Selbstverständlich braucht man für alle drei Termine gutes Wetter, so mußte im letzten Jahr z.B. der Picknicktermin auf Grund eines angesagten Gewitters/Unwetters ersatzlos gestrichen werden. Aber vielleicht wird es ja dieses Jahr etwas.

So und jetzt ihr, wo sieht man sich eventuell?

Der schöne Schein

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Wie fange ich denn diesen Blogbeitrag jetzt an? Schreibe ich was über großformatige Meisterwerke oder über die “320°” Lichtproduktion oder erkläre ich euch was der Gasometer ist? Also ich glaube den Gasometer kennt ihr (sonst klickt ihr hier). Fangen wir also mit den Meisterwerken an. Bilder für die man sonst nach Berlin (Nationalgallerie) nach New York (MoMa) oder in den Pariser Louvre reisen müßte, Bilder aus London oder Florenz sind allesamt vereint in einer Ausstellung, die sich im Gasometer auf zwei Ebenen befindet. Nicht die Originale versteht sich, sondern vergrößerte Reproduktuionen sind Teil der Ausstellung „Der schöne Schein„.

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Wenn ich ehrlichbin, mit Bildern habe ich es nicht so. Nur die wenigsten davon würde ich mir ins Wohnzimmer hängen, aber wenn ihr „Nofretete“, die „Venus von Milo“, die Frau mit den zwei Vornamen („Mona Lisa“), Caspar David Friedrichs „Mondaufgang am Meer“ oder van Goghs „Sternennacht“ sehen wollt, dann seid ihr hier richtig. Zum Glück sind es „Meisterwerke“ der Kunstgeschichte, oder was wäre sonst der Grund freizügige Jünglinge, Frauen oben ohne oder die Geburt der Venus zu zeigen 😉 ? Außerdem Gipsabgüsse von Frauen mit appe Arme, von Männern mit appem Geschlechtsteil oder Personen mit apper Haut :-D. Wenn ihr also Kunst sehen wollt, die (Achtung Wortspiel) unter die Haut geht und für die ihr sonst um die halbe Welt reisen müßtet, kommt in diese Ausstellung.

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Gut gefallen, hat mir die Idee ein Fresco kopfüber an die Decke zu hängen und selbiges unter zu Hilfenahme eines riesigen Bodenspiegels zu betrachten. Doch Höhepunkt der Ausstellung ist die Installation “320° Licht” der Bremer Künstlergruppe URBANSCREEN. Nehmt euch eines der Sitzsack Kissen und macht es euch auf der Treppe oder auf dem Boden der zweiten Ebene bequem. Die Augen müsse sich zunächst an die Dunkelheit des Raums gewöhnen, bevor man die Installation genießen kann. Die rd. 100 Meter zwischen der ehemaligen Gasruckscheibe und dem Dach verschwimmen mit der Installation zu einem einzigartigen Gesamtbild.

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Leider ist die Illumination für Fotos etwas lichtschwach (zumindest ohne professionelles Equipment), aber ich habe trotzdem einige Versuche unternommen und das Ergebnis seht ihr in diesem Blog und bei Google+ oder Flickr. Wohlgemerkt das menschliche Auge hat eindeutig Vorteile gegenüber der Kamera. Die Ausstellung läuft noch bis 30.12.2014. Ach ja, nicht vergessen nach der Ausstellung auf’s Dach zu fahren und das Ruhrgebiet aus 117 Metern Höhe zu betrachten. Es gibt kaum einen besseren Aussichtspunkt dafür.

P.S.: Urbanscreen.com zeigt, wie das mit der Aufnahme funktioniert, wenn man die richtige Kamera besitzt.