Essen Kettwig – Mülheim und zurück

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Die RuhrTopCard bietet u.a. eine Fahrt mit der „Weißen Flotte“ auf der Ruhr von Mülheim Wasserbahnhof nach Essen Kettwig oder umgekehrt. Da man für den Rückweg aber bezahlen müßte, habe ich nach einem anderen Weg gesucht. Die Lösung wäre eine Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Wenige Meter von beiden Anlegestellen entfernt gibt es Leihräder der MetropolradRuhr. Also ab auf’s Rad und die rd. 10 km auf fast ebenerdigen und geteertem Weg abstrampeln. Wer zügig fährt, schafft die Strecke in ca. 40-45 Minuten, wer es lieber gemütlich mag, braucht vielleicht eine Stunde. Einzig an der Mendener Brücke endet der Radweg entlang des Ufers unvermittelt. Man muß hinauf auf die Straße, über die Brücke und am linken Ruhrufer den Rest des Weges fahren.

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Ich habe das Leihrad gewählt, weil ich dieses am Zielort einfach abstellen kann und die Rückfahrt dann eben mit dem Schiff machen kann. Auf dem Weg besonders beeindruckend ist die Autobahnbrücke der A52, die im Mülheimer Ortsteil Mintard das Ruhrtal überspannt. Laut Wikipedia ist sie mit 1830 Metern die längste Straßenbrücke aus Stahl, bestehend aus 18 Hohlpfeilern, mit einer Fahrbahnhöhe von 65 Meter über der Ruhr. Man macht sich garkeine Gedanken über die Außmaße der Brücke, wenn man einfach nur oben drüber fährt. Einige Bilder habe ich schon vor ein paar Wochen gemacht, da blühte gerade der Raps, goldgelb und unübersehbar. Es kann übrigens nicht mehr weit sein, bis wieder die Drachenboote ihr nächstes Rennen veranstalten, denn das erste Team war bereits im Trainingsmodus und selbst die Wickinger waren auf dem Fluß unterwegs. Wickie habe ich allerdings nicht erblicken können.

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Apropo, wer einmal in Kettwig ist, sollte sich unbedingt die Altstadt rund um die weithin sichtbare Kirche mal etwas genauer ansehen. Kaum zu glauben, daß das auch ein Ortsteil von Essen ist. Beschaulich, still, fast wie auf dem Dorf. Die Altstadt ist nicht groß, wer aber trotzdem eine keine Übersicht haben möchte klickt mal hier. Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit für einen Kaffee oder ein Eis, bevor es dann wieder an den Ausgangspunkt zurückgeht. Für den Anwohner sicherlich nervend, für den Besucher eher überraschend ist der rege Flugverkehr über Kettwig. Die Flugzeuge auf dem Weg nach Düsseldorf haben hier allem Anschein nach ihre direkte Einflugschneise und mancher „Vogel“ fliegt so niedrig, daß man ohne Probleme die Aufschriften lesen kann.

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Wer sich jetzt noch ein eigenes Bild von Essen Kettwig machen möchte, hier ist eine Auswahl von Bildern, bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Düsseldorf zw. Street Art und Medienhafen

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Wer schon länger Bilder in meinen virtuellen Fotoalben verfolgt, der wird ein paar Bilder sicher wiedererkannt haben, denn letzte Woche habe ich mich in Düsseldorf mal zwischen Street Art und Medienhafen rumgetrieben. Ich habe den ÖPNV genutzt, aber auch DriveNow ausprobiert, ich habe eine Teilstrecke mit den Fahrrad von Nextbike zurückgelegt und ich habe einen Abstecher in den neuen „IN“ Stadtteil Flingern gemacht, weil die Sendung „Wunderschön“ im WDR darüber berichtet hat. Aber der Reihe nach …

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Zunächst wollte ich mir nochmal ein paar sehr sehenswerte Street Art Kunstwerke auf der Ackerstraße und der Kiefernstraße ansehen. Die Häuser der Kiefernstraße sind auf einer Straßenseite (rd. 180 – 200 Meter lang) komplett bemalt und das mit unterschiedlichsten Motiven. Es lohnt sich die Straße mal zu begehen, wenn man in der Nähe ist. Bilder davon? Klar gibt es bei Flickr, Sevenload, Picasa (Google+).

Ebenfalls lohnenswert ist der Besuch einer Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier wurde im Juli 2011 während eines Straßenfestes die komplette Unterführung entlang der Ellerstraße mit Street Art Kunstwerken versehen. Nicht alles gefällt, aber die Mischung machts. Danach war ich in Flingern, ein Ortsteil, der nicht unbedingt in jedem Reiseführer steht, der aber mehr und mehr Zulauf bekommt. Kleine Cafes, Sitzgelegenheiten für ein Bier an der Straßenecke, nichts aufregendes aber gemütlich.

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Anderes Thema. Vor einigen Wochen habe ich euch vom CarSharing via Car2Go berichtet, dieses Mal habe ich einen Wagen aus dem Hause DriveNow ausporbiert. Die Wegstrecke war etwas kürzer und auch Mini bin ich bisher noch nie gefahren, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase verlief die Fahrt reibungslos. Es handelte sich um einen Mini mit Schaltegetriebe, so daß ich kurz gucken mußte, wo sich der Rückwärtsgang befindet. Auch die Klimaanlage war drigend notwendig, denn die Sonne erwärmte bereits die Luft an diesem Frühlingstag auf ca. 27 Grad, vom Innenraum des Autos ganz zu schweigen. Schlüssel sucht man in den Wagen von DriveNow auch vergeblich, das Auto wird über einen Knopf gestartet und schaltet sich bei Ampelstops selbstständig ab, was mich etwas irritierte.

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Mit dem Fahrrad ging es dann schließlich in den Medienhafen und an die Rheinuferpromenade, die sich bereits für die bevorstehende Jazz Rally rüstete. Sonnige Nachmittage entlang der Rheinpromenade sind immer überraschend, denn überall gibt es etwas zu sehen. Die große Treppe am Burgplatz ist Sitzmöbel und Tribüne zugleich. Während man auf der Treppe mal die Beine ausstreckt und die Füße pausieren dürfen, überraschen einen am Fuß der Treppe immer wieder mal Künstler (und solche die es werden wollen). Am dem Nachmittag war es z.B. eine Breakdancetruppe. Apropo Treppe, wenn eine Treppe aussieht wie eine Treppe muß es längst keine sein. Im Medienhafen habe ich rund um das neue Hotel Hyatt Regency eine Treppe gefunden, die ließ sich hochklappen und darunter hervor kam ein zweiter Eingang. Hier wäre das Sitzen auf der Treppe wohl eher ungemütlich.

Flachsmarkt 2012

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Und wieder ist ein Jahr rum und wieder war Flachsmarkt in Krefeld Linn. Wiedrum pünktlich zur Markteröffnung stand ich mit einer ganzen Reihe ebenso interessierter wie neugieriger Menschen um 10.00 Uhr in der Kasse. Dieses Jahr mußte man zum ersten Mal 8,- statt bisher 6,- Euro für den Eintritt berappen, aber ich finde Handwerker und Rittersleut sind es wert. Dieses Mal war der Innenhof der Burg (seit letztem Jahr auf 300 Personen beschränkt) „nur“ mit Marktständen bestückt, während die Schmiede in die Vorburg verlagert worden war. Meines Erachtens eine gute Idee. Trotz des tollen Wetters und wie immer eine Menge an Besuchern verlief sich das auf dem Gelände ganz gut.

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Auf gings zwischen Filzer und Glasbläser, Senf- und Hutmacher, Schmuckmacher und Kerzenzieher, Buchbinder und Steinmetze, Künstler, Gaukler und Musikanten. Während Schmuck und Seidenschals bei den Damen besonders ankamen, nahmen die Männer Helme und Säbel in Augenschein. Kinder durften wie immer an vielen Ständen selber tätig werden. Basteln und Malen, schnitzen und fräsen, dazu immer wieder Spielmannszüge und Bänkelsänger. Auf der Ritterwiese lieferten sich unterdessen die Ritter einen Kampf zu Pferde und die „Bewohner“ führten Tänze vor und demonstrierten Bogenschießwettbewerbe. Wer dabei hungrig wurde, konnte an den unzähligen Ständen z.B. Brötchen und Wurst, Suppe und Waffeln bekommen. Ich gebe zu, als Familie kommen da schon mal ein paar Euro zusammen, aber wer sich selbst verpflegen möchte wird davon nicht abgehalten. Den Bollerwagen im Anschlag und die Picknickdecke dabei kampierte so manche Familie auf dem Rasen entlang des Burggrabens oder im Schatten einiger Bäume.

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Manch einer saß auch auf den zahlreich verteilten Heuballen und schaute gebannt auf die wahrlich akrobatische Vorführung der Dame an den Bändern und auf den Fakir, der sich auch als hervorragender Feuerkünstler betätigte. Bilder gibt’s hier bei Flickr und Sevenload.

Ritter Sport und hoch über Oberhausen

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Die „Magischen Orte“ im Gasometer Oberhausen hatte ich bereits im letzten Jahr besucht, aber dank RuhrTopCard, habe ich die Chance genutzt, mir die Ausstellung ein zweites Mal anzusehen (kann ich übrigens nur empfehlen). Man betrachtet die Bilder der Ausstellung beim zweiten Mal aus einem ganz anderen Blickwinkel. Außerdem ist die Location „Gasometer“ für sich alleine schon einmalig. Der von der Außenwelt abgeschirmte Behälter würd erfüllt mit sphärischen Klängen, dazu erhebt sich in der 3. Ebene der unfaßbar große Nachbau eines Mammutbaums.

Ich sitze dann auf der obersten Treppenstufe (um nicht zu sagen ich liege) und lasse die Klänge und das Licht auf mich wirken. Dieses Mal hatte ich statt des ganzen Fotoequipments (die Bilder vom letzten Jahr sind z.B. bei Flickr im Album Ruhr 2011 zu finden) meine Videokamera dabei. Die Bilder können das Erlebnis Gasometer nicht im geringsten wiedergeben (bewegte Bilder folgen noch).

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Ein ebensolches Erlebnis ist die Aufzugfahrt im gläsernen Aufzug und plötzlich wird der riesige Mammutbaum ganz klein. Oben dann aus dem Aufzug treten und um die Ecke nach unten gucken … unbezahlbar. Zum guten Schluß die Krönung, die letzten zwei Treppenabsätze noch zu Fuß und man ist auf dem Dach des Gasometers. Je nach Wetterlage (ich schlage einen Sonnentag nach einem Gewitter oder einer kalten Nacht vor) geht die Sicht weit über Oberhausen hinaus. Es scheint als läge die Autobahn 42, der Rhein-Herne-Kanal oder die Emscher nur eine Handbreit voneinander entfernt.

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Von hier oben konnte ich ihn bereits sehen, den Ritter Sport Container, der während seiner Schokotour diese Woche in Oberhausen am Centro gastiert. Auf drei Etagen gibt es Werbespots, Merchandise und alle Sorten aus dem Hause Ritter Sport nicht nur zu bestaunen sondern auch zu kaufen. Dazu dürfen die Erwachsenen eine Tasse Kakao genießen (bei dem sonnigen Wetter nicht ganz so gefragt) während der Nachwuchs in der Schokowerkstatt selbst eine Tafel Ritter Sport kreiert. Ich konnte nicht umhin, mir auch ein kleines Andenken mitzunehmen, eine kleine Ritter Sport Metallkiste und dazu drei Tafeln, von denen ich glaube, daß sie mir schmecken werden.

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Ebenfalls vom Gasometer nur einen Steinwurf weit entfernt ist der OlgaPark. Bekannt nicht nur von Festivals wie „Ruhr in Love“, ist das Gelände der Landesgartenschau von 1999 auf dem Grundstück der ehemaligen Zeche und Kokerei Osterfeld enstanden. Heute erinnern nur noch das alte Steigerhaus, der Förderturm und die Pförtnerhäuser an die ehemalige Bestimmung als Zeche. Ich erinnere mich die Landesgartenschau seinerzeit besucht zu haben, leider ist von der Blumenpracht nichts mehr übrig geblieben. Stattdessen kann man auf dem Gelände spazieren gehen, Fußball spielen, Fahrradfahren oder sich sonstwie sportlich betätigen. Irgendwie ein bischen schade um den Park.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasa (Google+)

[Nachtrag]: Hier sind noch ein paar Bewegtbilder vom Gasometer, die lange nicht die Atmosphäre der Ausstellung „Magische Orte“ wiedergeben können.

Greifvögel über dem Gruga Park

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Wiedereinmal waren die Greifvögel aus dem Vogelpark Hellenthal (Eifel) zu Gast in der Gruga in Essen. Schönstes Vatertagswetter (wenn auch bei kühlen 8 Grad am frühen Morgen) lud zu einem Spaziergang ein. Wenn ich die Gruga besuche, nutze ich i.d.R. den Eingang „Mustergärten“ an der Lührmannstraße. Hier gibt es einen kleinen Parkplatz und eine Reihe weiterer Parkmöglichkeiten antlang der Straße. Doch dieses Mal war die Zufahrt eine Baustelle und mußte aus der anderen Richtung erfolgen. Ich dachte schon ich wäre falsch, denn die Straße geht aus dieser Richtung sozusagen durch den Keller einiger Messehallen. Als ich um 10.00 Uhr kam, war die Straße menschenleer. Ich dachte schon es wäre der falsche Tag. Dementsprechend leer war es auch noch im Park. Dies änderte sich aber im Laufe des Tages. Auch die Vögel waren zur ersten Greifvogelflugvorstellung noch ein bischen müde.

(c)2012 eichental.wordpress.com

Die ersten Starts verliefen etwas holprig und während der Weißkopfseeadler seine Schwingen ausbreitete flog sein deutsches Gegenstück der Seeadler nur wenige Meter. Aber wie formulierte der Moderator der Veranstaltung „Es sind eben Tiere, keine Maschinen“. Das Interessante ist sowieso die Vögel auf ihren Ruheplätzen zwischen den Vorstellungen zu beobachten. So einem Weißkopfseeadler möchte ich in natura nicht begegen (einem sich mit 250 km/h nähernden Falken aber auch nicht), trotzdem ist es jedes Jahr aufs neue ein imposantes und fotogenes Tier. Leider fand sich nicht genügend Material für eine Videopodcastfolge, daher gibt’s hier ein paar bewegte Bilder.

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Nach der Vorstellung habe ich mich dann noch etwas im Park umgesehen und während die Tulpenzeit vorbei ist, blüht der Rododendron derzeit in allen erdenklichen Farben. Hierdurch ergeben sich im „Rododendrontal“ äußerst schöne Farbkombinationen entlang des Weges. Last but not least habe ich es auch geschafft mal die Pflanzenhäuser aufzusuchen. Bisher hatte ich die immer links (oder rechts) liegen lassen, ich frage mich nur warum. Im Regenwaldhaus heißt es Fotoaparate, Handys in die Tasche, denn von der Decke nieselt ein ganz feiner Regenfilm, wie im Regenwald eben. Und auch das Hirschgehege habe ich dieses Mal aufgesucht. Auch das war in der Gruga Neuland für mich. Ich glaube wer im Grugapark auch mal die Zwischenwege erkundet, kann immer wieder neue Wege entdecken.

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Fotos … na ja, ihr kennt das ja schon, dieses mal wieder hier bei Flickr, Sevenload oder Picasa (Google+).

Zoo Krefeld

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Geht es euch auch manchmal so? Da scheint, obwohl garnicht angekündigt, die Sonne vom blauen Himmel und kaum steht ihr vor der Türe, kommen die Wolken doch noch um die Ecke. So in etwa ging es mir gestern. Eigentlich war ja Schauerwetter angesagt, aber als gegen 13.00 Uhr doch die Sonne hervorlugte, habe ich mich entschlossen die neue Gorillaanalage im Zoo Krefeld zu besuchen. Kaum zwei Wochen ist es her, seit die neue Anlage eröffnet wurde. Und kaum eine Stunde war es her, seit ich von zu Hause aufgebrochen war, als die ersten Regentropfen fielen. Also sind die Fotos, die ich mir versprochen habe nicht ganz so hübsch geworden.

Schön ist es, das neue Zuhause der Gorillas, nur leider waren sie nicht draußen sondern saßen etwas müde in ihren eigenen vier Wänden. Der Silberrücken machte ihrendwie einen etwas traurigen Eindruck. Hat er sich noch nicht eingewöhnt, langweilt er sich oder tanzen ihm seine Weibchen auf der Nase herum. Ich weiß es nicht. Da die neue Atraktion also müde in der Ecke saß habe ich mich anderweitig umgesehen.

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Wie bereits im September berichtet gibt es im Krefelder Zoo auch Gelegenheiten sich bei Nieselwetter Tiere anzusehen. Also war ich nochmal im Schmetterlings- und im Regenwaldhaus. Hier laufen und (im Fall der Schmetterlinge) fliegen die Tiere frei herum, was ich immer sehr interessant empfinde. Da kann es schon mal passieren, daß einem ein Weißgesichts-Saki (aus der Familie der Kleinaffen) über den Kopf hinweg von einem Baum zum nächsten hüpft oder sich ein Schmetterling auf der Schulter niederläßt.

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Wer nur mal kurz vorbeischauen möchte, für den bietet sich das Abendticket an. Was das ist und was es kostet lest ihr hier. Vielleicht trefft ihr dann auch mal den Schneeleoparden, der dieses mal fotogen zu sehen war. Ein paar der Schnappschüsse aus dem Zoo findet ihr wie immer hier bei Flickr oder bei Sevenload.

Oldtimer, Krupp und andere museale Objekte

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Das hatten sich die Oldtimerfreunde wohl etwas anders vorgestellt. Der erste Sonntag im Monat sollte für mich dieses Mal sowohl in Krefeld als auch in Essen einen Oldtimertreff bieten, aber der Himmel zeigte sich bewölkt statt frühlingshaft. Da es für Krefeld das erste Treffen für 2012 war, kam die Fans trotz des mäßigen Wetters und dieses Mal waren die Wagen aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts der Hingucker. Ansonsten geriet mancher Reifen in Gefahr das Gelände an der Rennbahn etwas vermatscht zu verlassen. Aber weitere, hoffentlich sonnigere Termine folgen am 17. Juni, 15. Juli, 26. August und 23. September 2012.

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Wie ihr wißt, war ich schon des öfteren zum Oldtimertreff in Essen an der Zeche Zollverein. So manches Mal gab es hier keinen freien Platz mehr auf dem Gelände der Kokerei, so daß weitere Wagen am Eingang warten mußten. Vermutlich war das miese Wetter dieses Mal Schuld, daß keine 100 Autos zusammenkamen. Eigentlich schade, aber durchaus verständlich. Als ich gegen 12.00 Uhr kam brachen die ersten Fahrzeuge schon wieder auf und kurz darauf setzte auch der Regen ein. Zum Vormerken, die weiteren Termine für dieses Jahr am 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012. Bilder aus Krefeld und Essen gibt’s bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Da ich nun mal in Essen war, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir die Krupp Ausstellung im Ruhrmuseum angesehen. Leider mußte ich trotz RuhrTopCard für die Ausstellung 3,- Euro (statt 6,- Euro) dazuzahlen, dafür ist die Ausstellung ziemlich umfangreich und jeder muß für sich entscheiden, was er sich dort anschaut. Ich war des öfteren erstaunt, welche Dokumente, bis hin zum Schulheft von Alfred Krupp, hier noch existieren. Ich habe aus meiner Schulzeit kein einziges Heft mehr 😉 .
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Da ich den Rest des Ruhrmuseums schon mehr als gut kenne, habe ich die restliche Zeit lieber genutzt noch ein paar Fotos in dem fantastischen Treppenhaus des Ruhrmuseums zu machen. Wer die gelb-orange-rot glühende Treppe, welche den Weg des flüssigen Stahls wiederspiegeln soll, noch nicht kennt, klickt mal hier. Auch hier gibt’s Bilder (auch aus der Krupp Ausstellung) bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Floriade (ein Tag in Venlo)

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Am Tag vor dem ersten Mai habe ich Bundes- und Eurobahn bemüht mich nach Venlo, genauer gesagt zur Weltgartenbauaustellung „Floriade“ zu bringen. Vielleicht habt ihr ja schon ein paar Bewegtbilder in „Rheingespült Folge 11“ gesehen, hier folgt der passende Bericht.

Da der Eintritt für Erwachsene (ab 13 Jahre) stolze 25,- Euro kostet und auch das Parken nochmal 10,- Euro, habe ich mich für die bequeme Anreise per Bahn entschieden. Das Sonderticket des VRR (am Automaten unter VRR gucken) kostet zwar auch zw. knapp 40,- und gut 50,- Euro (je nach Preisstufe im VRR), enthält aber Fahrt mit der DB / Eurobahn, Shuttlebus und Eintritt in den Park. Von der Kasse geht es über eine neue Brücke zum Parkeingang, an dem man nach Manier eines Freizeitparks bereits von verschiedenen Maskottchen begrüßt wird.

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Der Park selbst ist recht weiträumig und wird von einer Seilbahn überspannt (die im übrigen 5,- Euro extra kostet und von mir nicht genutzt wurde). Die Floriade ist unterteilt in 5 Themenbereiche verteilt auf 66 Hektar (1 Hektar = 10.000 m²). Dazwischen liegen immer wieder kleinere Waldstücke, welche die Teilbereiche voneinander trennen. Wer sich vom Eingang aus links hält, kommt in den Bereich, in dem sich diverse Länder mit ihren mal mehr, mal weniger großen Pavillons präsentieren. Jeder der Pavillons kann betreten werden, mal bekommt man eine Filmvorführung geboten und mal eine Art Basar. Ich war nur in den wenigsten Pavillons drin, aber wer sich für Tunesien, Sri Lanka, die Türkei, Italien, Spanien oder Belgien interessiert (um nur mal einige zu nennen) wird bestimmt fündig.

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Vom Eingang aus geradeaus findet man die Repäsentation NRW’s und nur weniger Meter weiter die von Azerbaijan. Empfehlen kann ich auch den Rabo Earthwalk gleich gegenüber. Eine Art Globus, um den ein Serpentinenweg nach oben führt. Auf halber Höhe gibt es ein Kino mit einem kleinen ca. 5 minütigen Film. Das Besondere, der Film läuft auf dem Glasboden, unter den Füßen der Besucher. Ein tolles Erlebnis. Natürlich gibt es auch Blumen zu sehen, momentan ist Tulpensaison, im Sommer werden es wohl andere Pflanzen sein, die blühen. Der große Platz über den man am Eingang läuft dient verschiedenen Vorführungen.

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Gut gefallen hat mir auch das Tropical Treasures Haus, einer Art Blumen- oder Gewächshaus mit tropischen Blumen und Pflanzen. Sehr schön gestaltet, wenn ich das richtig verstanden habe von einem Garten- und Landschaftsplaner, der auch für eine Reihe von CenterParks verantwortlich ist. Bereits im Vorfeld hatte ich vom Pavilon der Niederlande „My Green World“ gehört. Ein wahrhafter Blickfang der Ausstellung, von außen wie von innen und eine Einladung an Fotografen aus dem Muster zw. Holz und Glas etwas herauszuholen.

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Ich hatte mich, was Park selbst betrifft nicht vorbereitet, aber das Angebot ist so vielfältig, daß ein zweiter Besuch in Frage käme, um sich nochmal in Ruhe umzusehen. Leider sind mir aber nochmal 25,- Euro zu teuer. Wenn ihr euch mal umschauen wollt, klickt hier oder werft einen Blick auf meine Bilder, wie immer bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

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Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

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Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

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Vielleicht habt ihr ja schon meine Bewegtbilder in der 10. Folge von Reingespült ergänzend bekommt ihr unter Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+) noch ein paar Bilder. Ach ja wovon eigentlich? Vom Eisenbahntag im Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen. Das Eisenbahnmuseum besteht immerhin seit 35 Jahren und präsentiert dem Eisenbahnfreund alles was das Eisenbahnerherz begehrt. Zweimal im Jahr gibt es an einem Wochenende den sogenannten Eisenbahntag. Dann kommt alles auf die Schiene was Räder hat.

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Eisenbahntag (einmal im April und einmal im September) bedeutet zwei Tage Volldampf-Betrieb, Fahrzeugvorführungen, Sonderfahrten u.v.m. Dieses Jahr waren Elektroloks das Highlight vor dem 14-ständigen Lokomotivschuppen, dazu eine Lokparade mit Dampfloks aller Größen, Rundfahrten mit historischen Loks und Wagen rund um Bochum und (gegen Unkostenbeitrag von 5,- Euro) natürlich Führerstandsmitfahrten in einer echten Dampflok. Alle paar Minuten rollen Loks auf die 20-Meter-Drehscheibe, die noch in vollem Betrieb ist. Schaut mal auf die Homepage des Museum für weitere Sonderveranstaltungstermine.