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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Frühling, Oldtimer und Zoo

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Ein wunderschön sonniges Wochenende liegt hinter uns, ungewöhnlich für Anfang April, aber nach dem langen Winter haben wir uns das bestimmt verdient 😀 . Also habe ich das Wochenende genutzt und mich zunächst im Meilenwerk in Düsseldorf umgesehen. Das Meilenwerk (früher mal ein Ringlokschuppen) ist der Treffpunkt für Oldtimer-Freunde. Private Unterstellplätze, verschiedenste Fachfirmen und regelmäßige Ausstellungen (übrigens auch in Berlin und Stuttgart) laden jedermann zum Besuch dort ein. An diesem Wochenende wurde die Sommersaison eröffnet, aber die Türen stehen auch außerhalb des Wochenendes allen Besuchern offen. Interesse? Harffstraße 110 a in Düsseldorf. Besonderheit dieses Wochenendes, die Ausstellung „MEILENSTEINE aus 125 Jahren Automobil“.

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Anschließend haben ich mich im Südpark in Düsseldorf umgesehen. Der Park, hervorgegangen aus der Bundesgartenschau 1987, ist zu fast allen Jahreszeiten sehenswert, im Frühling, wenn die Bäume anfangen zu blühen, aber ganz besonders. Bereits vor längerem habe ich den Park schon mal empfohlen und dank der ausreichend freien Parkplätze, direkt an der Phillipshalle, ist er auch nicht zu verfehlen. Blumen, Wiesen, Spielflächen und das bei freiem Eintritt versteht sich. Wenn man der Webseite glaubt ist der Südpark mit 70 Hektar der größte und dazu noch der meist besuchte Düsseldorfer Park. Mehr Infos incl. Parkplan gibt’s hier.

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Der Sonntag sollte dem Zoo in Dusiburg gewidmet sein und ich war erstaunt, wieviel dort zur Zeit gebaut wird. Allem Anschein nach versucht der Duisburger Zoo „nachzurüsten“, schließlich ist Gelsenkirchen (mit der Zoom Erlebiswelt) ein starker Konkurrent. Da ich 2010 nicht dort war, habe ich auch nicht mitbekommen, daß neben verschiedenen neuen Gehegen bereits im August 2010 auch der erste Spatenstich zum Erlebnispark mit Streichelzoo, Bauernhof und Entdeckerhaus getätigt wurde. Geplanter Zeitpunkt der Fertigstellung soll Frühjahr 2011 sein, allerdings sah es m.E. noch nicht fertig aus. Auch ein neues Bärengehege war in Arbeit. Ein paar schöne Schnappschüsse hat besonders die Giraffe ermöglicht. Ich war mir nicht sicher, ob sie etwas zwischen den Zähnen sitzen hatte oder sich als Pauenclown betätigte, aber ihre Grimassen waren einfach Gold wert.

Fotos sind verteilt in den Alben, Düsseldorf 2011 und Duisburg zu sehen. Klickt mal rein auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Oldtimersaison 2011

Der Sonntag war Start in die neue Oldtimersaison 2011. Die Kokerei Zollverein (Arendahls Wiese, Tor 3, 45141 Essen-Stoppenberg) hatte wieder einmal die Tore geöffnet für alle Fahrzeuge die älter als 30 Jahre sind und wie man der Webseite Oldtimertreff-Zollverein entnehmen kann, kamen wohl rd. 300 Autos zum ersten Treffern im Jahr 2011. Eine bunte Mischung, die mitlerweile sogar die Presse anzieht. So hat RTL, wie man liest, anscheinend den Besitzer des roten Messerschmitt Kabinenrollers begleitet.

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Ich glaube ich habe mich schon einmal geoutet, daß ich nicht beurteilen kann, ob alle Beiteile Original oder Nachbau sind, aber ich habe Spaß daran, mir die Oldtimer anzusehen und, wenn ich das mal so sagen darf, 30 Jahre alte Fahrzeuge sind Fahrzeuge die ich noch als Kind auf der Straße erlebt habe. Wenn wir noch ein paar wenige Jahre ins Land gehen lassen kann ich sogar selbst mein 30. Führerscheinjahr begehen. Mensch wie doch die Zeit vergeht. Der Oldtimertreff an der Kokerei Zollverein hat seinen ganz eigenen Reiz auf Grund der Lokation.

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Vor alter Industriekulisse machen die Autos richtig etwas her und Dank Sponsoren ist der Besuch des Oldtimertreffens nach wie vor kostenfrei, d.h. keiner (weder Besucher noch Teilnehmer) muß Eintritt bezahlen. Wer möchte, kann seinen Besuch auch mit einer Aktivität auf Zeche bzw. Kokerei Zollverein verbinden. Zum Beispiel mit einer Fahrt auf dem Sonnenrad (einem nabenlosen Riesenrad), das sich aller Voraussicht nach ab Mai auch wieder an jedem Wochenende für die Besucher durch die ehemals 1.000 Grad heißen Öfen der Kokerei dreht. Also willkommen zum nächsten Termin am 01. Mai 2011 ab ca. 11.00 Uhr in Essen Stoppenberg. (Fotos: Flickr / Sevenload / Picasaweb)

Sonne am Tetraeder

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Eigentlich hätte ich auf Grund meiner Allergie gegen Frühblüher am Samstag garnicht vor die Türe gehen dürfen, denn die Bäume haben abgeworfen, was das Zeug hält, aber das schöne Wetter hat mich einfach rausgezogen. Ich wollte einmal am Tetraeder in Bottrop sein wenn die Sonne scheint 🙂 . Ja und in der Tat habe ich den blauen Himmel über Bottrop gesehen. Der Aufstieg auf die Halde erfolgte (auf Wunsch meiner Begleitung) über die Treppe, der Abstieg später über den Serpentinenweg.

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Während ich beim ersten Besuch des Tetraeders ganz schön wackelige Knie hatte (schließlich befindet sich bereits die erste Plattform in rd. 18 Metern Höhe und besteht nur aus Lichtgittern mit freiem Blick nach unten) ging es dieses Mal schon wesentlich besser. Die zweite Plattform mit bereits 32, die dritte mit dann 38 Meter über dem Haldengipfel sind schnell erklommen. Auch die Fernsicht war einigermaßen, so daß ich nochmal ein paar Bilder gemacht habe. Gelsenkirchen, Essen, Oberhausen sind gut zu erkennen und wie immer dabei die Dampfwolke des Löschturms der nach wie vor aktiven Kokerei Prosper direkt am Fuß der Halde.

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Vorab habe ich übrigens nochmal einen Abstecher in den Bernepark gemacht. Vielleicht erinnert ihr euch, ich bin dort auf meiner Fahrradtour entlang des Rhein Herne Kanals in letzten Jahr vorbei gekommen. Der Berne Park ist ein altes Klärwerk am Zufluß der Berne in die Emscher. Eines der Klärbecken ist noch mit Wasser gefüllt, aber es schwimmen Goldfische drin, das andere Becken ist bepflanzt und kann betreten werden. Leider sahen die Pflanzungen nach dem Winter noch recht mickrig aus, aber das wird hoffentlich wieder. Schließlich schreibt die o.g. Webseite von einem „märchenhaften Park“ und einem „mittels 21.000 Stauden und Gräsern grünen Amphitheaters“. Über die ehemaligen Räumerbrücken kann man sich jedenfalls sowohl das bepflanzte als auch das mit Wasser gefüllte ehemalige Klärbecken ganz aus der Nähe ansehen. Am Randes des Parks stehen noch die Kanalröhren aus dem Emscherkunstprojekt, die 2010 zu einer Übernachtung in der Röhre einluden, jetzt allerdings verschlossen.

Bilder, das kennt ihr ja schon, bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Telekom schaltet Newsserver ab

Ich weiß nicht wer von euch das Internet schon länger nutzt und noch weiß was das Usenet oder ein Newsserver ist. Ob ihr es glaubt oder nicht es gibt noch mehr als Webseiten die mit http://www … anfangen (wobei das http:// – Kurzform für Hypertext Transfer Protocol – vor der URL ja auch schon den meisten unbekannt ist).

Wikipedia schreibt zu Thema Usenet: „Die Funktionsweise des Usenet wird oft mit Schwarzen Brettern verglichen, wie es sie zum Beispiel auch in manchen Supermärkten gibt: Jemand schreibt eine Nachricht und heftet diese an das Schwarze Brett, wo sie für jeden Interessierten sichtbar ist

Und wie kommt man an das Usenet? Man wählt in einem entsprechenden Programm (z.B. Thunderbird) den Server seines Anbieters (z.B. news.t-online.de), sein Kennwort, wählte eine Gruppe aus und schon gehts los. In den meisten Newsgruppen geht es um reinen Textaustausch. Der eine schreibt eine Nachricht, der andere liest und beantwortet sie. User hilft User. Die auszutauschende Datenmenge verschwindend gering.

So ging das auch für T-Online Kunden bis gestern, aber wer heute seine Nachrichten aufruft bekommt keine Verbindung mehr. Warum? Eine Störung? Nein T-Online hat den Newsserver abgeschaltet. Hat T-Online seine Kunden informiert? Ja hier, indem sie auf irgendeiner Helpseite ergänzt haben, daß der Server abgeschaltet wird. Schwupps das war’s. Zufällig, durch Mundpropaganda, Twitter, Teltarif & Co. hat sich die Nachricht bei einigen herumgesprochen, der Rest sitzt vermutlich immer noch an der Hotline und versucht eine Störung zu melden. Das nennt sich moderne Geschäftspolitik der Telekom.

Auf der Halde Haniel

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Im letzten Jahr habe ich schon einmal über die Halde Haniel berichtet. Damals, zum ersten Mal dort, war ich fasziniert von der Umgebung. Also ein Grund nochmal hinzugehen und ich war am Sonntag nicht der einzige 😀 . Die Halde ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie und genau auf der Stadtgrenze zwischen Bottrop und Oberhausen mit 159 m Höhe eine der höchsten Halden des Ruhrgebiets. Oben bietet sich daher ein toller Rundumblick und außerdem ist die Installationen der bunten „Totems“ des baskischen Malers und Bildhauers Agustín Ibarrola nach wie vor ein einmaliges Motiv. Leider beginnt die Farbe langsam etwas zu bröckeln.

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Jogger, Fahrradfahrer, Modellflugfreunde oder einfach nur Wanderer, die Halde ist ein Ausflugsziel für jedermann. Vom großen Parkplatz am Fuß der Halde geht ein leicht ansteigender Weg in Serpentienen nach oben. Dort findet ihr am Wegesrand auch eine Auswahl von Bergbaumaschinen und Geräten. Wer mutig ist, nimmt die Abkürzungen quer durchs Gebüsch. Aber Achtung, da wo ihr mühsam die Abkürzung nach oben erklimmen wollt, sind die Radfahrer u.U. auf dem Weg nach unten 😮 .

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Informationen über die genaue Adresse, Anfahrt usw. findet ihr im Revier Magazin, mehr Bilder wie immer hier, „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Zoom Erlebniswelt

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Daß ich dieses Jahr wieder mit der Ruhrtopcard duch die Gegend reise hatte ich geschrieben, oder? Also mußte (wollte) ich bis Ende März auch noch in die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Am letzten Samstag, das Wetter war ansprechend, bin ich also zeitig los und was soll ich euch sagen, 15 Min. nach Öffnung des Zoos war es an den Kassen noch erfreulich leer. Ich hatte garnicht damit gerechnet, aber die Wege gehörten uns noch fast alleine.

Natürlich kann es einem passieren, daß einige Tiere um diese Zeit auch noch schlafen, aber das Risiko war es mir wert, nachdem ich mir im letzten Jahr fast zu selben Zeit vorkam wie in einer überfüllten U-Bahn. Leider gab es bei den Orang Utans irgendwelche Baurbeiten im Gehege, so daß die Tiere nur in einer kleinen Ecke zu finden waren. Das war ein bischen schade.

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Warum wird man Zoos eigentlich immer von Fotografen überfallen, die einem unbedingt ein Gruppenfoto aufschwatzen wollen. Nein einen gratis Schlüsselanhänger benötige ich auch nicht. Wir wollten stattdessen nach dem Löwen Ausschau halten, den wir beim letzten Mal auch nicht angetroffen hatten. Leider hatte auch er noch seine Ruhepause, aber die dicken Pranken lagen dafür in unmittelbarer Fotoweite. Süß das „Kätzchen“ 🙂 .

Für den kleinen Durst und den kleinen Hunger hatte ich einen Rucksack mit ein paar Kleinigkeiten dabei, aber ausgerechnet während der Bootsfahrt durchs Afrikagehege war essen untersagt. Die Affen auf der gleichnamigen Insel könnten sonst dem Futterneid verfallen. Ja einverstanden, die Beißer mochte ich nicht spüren.

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Stattdessen etwas essen auf dem Weg zum Eisbären. Den wollte ich unbedingt nochmal wiedersehen. Der Eisbär schwimmt bis kurz vor eine Scheibe, erschreckt dabei Besucher, die das noch nicht kennen und dreht dann wieder ab. Dieses Mal war allerdings der Wasserstand im Becken niedriger, so daß das Fenster ganz über Wasser war. Beim letzten Mal habe ich den Eisbären noch tauchen sehen. Dafür hat er sich dieses Mal als Handballer versucht 😉 . Mehr von der Zoom Erlebniswelt auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Auf dem Alsumer Berg

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Nachdem ich vor ein paar Tagen auf der Halde Rheinpreussen war und mein Blick wieder mal Richtung Duisburg ging, habe ich den Entschluß gefaßt, endlich auch mal die andere Rheinseite zu besuchen. In Duisburg Bruckhausen befindet sich der Alsumer Berg, mal keine Halde mit Abraumgestein aus dem Bergbau, sondern eine Art Deponie für Schutt und Kriegstrümmer.

Internetseiten zum Alsumer Berg gibt es schon eine ganze Reihe (u.a. die der Metropole Ruhr), daher erspare ich mir hier noch einmal alles zu wiederholen. Vielleicht nur soviel, da wo heute ein kleiner Berg bestiegen werden kann, lag früher das Schiffer- und Fischerdörfchen Alsum. Alsum drohte, nachdem es im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden war, nun auch noch durch Bergsenkungen im Rhein zu versinken. Das bewegte den Rat der Stadt Duisburg 1954 dazu, den Bereich mit Schutt zu verfüllen und ihn zur Anlage einer Halde zu nutzen. Vom begrünten Gipfel bietet sich ein interessanter, langsam zuwachsender, Rundblick über das Ruhrgebiet.

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Wenn ich mal eine andere Internetseite zitieren darf, lässt sich nirgendwo im Ruhrgebiet so viel „Industrie pur“ erleben wie am Alsumer Berg und ich glaube die Aussage stimmt. Daher ist dieser Berg auch beliebter Fotostandort mit Blick auf das Stahlwerk und die Kokerei Schwelgern (Hamborner Ofengruppe), auf das Stahlwerk Bruckhausen (ThyssenKrupp), zum Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie auf die Werksanlagen von Fritz Schupp. Interessant soll die Sicht auch sein, wenn es dunkel geworden und die Industriekulisse hell erleuchtet ist.

Unmittelbar vor dem Alsumer Berg fließt der Rhein vorbei, was die Stelle auch bei Hochwasser interessant machen dürfte. Bei Niedrigwasser (so wie im Augenblick) ist vor dem Rheindeich ganz viel Platz für Hund und Herrchen. Den Alsumer Berg erreicht man über die Straße „Alsumer Steig“ (früher die Zufahrt zur Fähre), dort befindet sich auch ein kleiner Parkplatz.

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Wenige 100 Meter entfernt verläuft die (alte) Matenastraße unter dem Industriegelände hindurch. Die, auf den ersten Blick unscheinbare, Straße wurde, um die Industriegeländeteile besser zu verbinden, in den 30’er Jahren des letzten Jahrhunderts überbaut und ist dadurch so eine Art in die Jahre gekommener Tunnel (Matenatunnel). Bekannt sein dürfte der Tunnel, weil er u.a. in Schimanskifilmen zum Dreh genutzt wurde.

Alles weitere kennt ihr, „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Rheinpreussen und die Lampe

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Anfang 2010, das Kulturhauptstadtjahr hatte gerade begonnen und die Halde Rheinpreussen in Moers war noch winterlich eingefroren, da war ich das erste Mal auf der Halde an der Gutenbergstr. Eine überdimensionale Grubenlampe ziert dort die Halde. Eine 30 Meter hohe Sicherheitslampe aus Stahl (Geleucht genannt), die am Wochenende auch als Aussichtsturm genutzt werden kann. Trotz der geringen Höhe hat man vor dort einen guten Blick über den Niederrhein (z.B. nach Kamp Lintfort) bis über den Rhein und auf die Industriekulissen von Duisburg.

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Auch die A42 kann aus der Ferne beobachtet werden, ebenso wie der Schiffsverkehr auf dem Rhein. Wer keinen Fotoapparat mit Zoom sein Eigen nennt sollte ein Fernglas mitnehmen. Je nach Wetterlage geht der Blick bis weit ins Ruhrgebiet. So kann man z.B. die Müllverbrennungsanlage in Oberhausen entdecken. Eine Straße führt vom Kreisverkehr etwa 100 Meter die Halde hoch, dort kann entlang des Weges geparkt werden und dann gehts zu Fuß weiter.

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Der Weg ist leicht ansteigend und kann innerhalb von ca. 15 Minuten gemütlich „erwandert“ werden. Da der Haldenhügel allerdings ziemlich frei liegt ist es auf der Spitze immer etwas windig (zumindest immer wenn ich bisher da war 🙂 ), aber die Halde Rheinpreussen ist alles in allem ein schöner Ausflug für einen Sonntag(nach-)mittag. Noch ein paar Bilder? Passend zum lfd. Jahr die Alben „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Einführung von E10 vorerst ausgesetzt

Wie u.a. „Der Westen“ und die Tagesschau heute berichten wird die Einführung des neuen Treibstoffs SuperE10 vorerst ausgesetzt. Erst heute früh berichtete die Westdeutsche Zeitung von einer Telefonaktion, in der die Verbraucher mehr als verunsichert sind und lieber das teurere Super Plus tanken. In dem Artikel findet man zwar auch die Hotlines der Autohersteller die über die Verträglichkeit von E10 Auskunft geben und gleiches auch schriftlich unter http://www.dat.de/e10, doch die Mehrzahl der Autofahrer haben sich E10 trotzdem verweigert. Weil die Ersatzsorte Super Plus aber nicht in der Menge produziert wurde, wird diese Sorte an einigen Tankstellen bereits knapp.

Der Mineralölwirtschaft sind von Gesetzes wegen Strafzahlungen angekündigt worden, wenn sie nicht genügend E10 verkaufen, daher hat die Mineralölbranche bereits angekündigt, daß diese Strafzahlungen auf die Kunden umgelegt werden. Die Hälfte der Tankstellen ist mitlerweile auf E10 umgestellt, jetzt will man erst einmal abwarten. Mal sehen, wie es nach Aussetzen der Einführung von E10 weitergeht. Egal wie man sich entscheidet, der Verbraucher wird wohl wieder mal die Zeche zahlen.

Hotlines
Audi 0800/28347378423
BMW 0180/2324252
Citroen 02203/44775
Fiat 0180/3000362
Ford 0221/903-3333
Honda 01805/202090
Mercedes 00800/1777 7777
Nissan 02232/572080
Opel 06142/7750000
Peugeot 01801/111 999
Porsche 0800/3560911
Renault 01805/894646-10
Seat 0180/2550055
Toyota 02234/1022690
VW 0800/8655792436

[Update 04.03.2011] Heute hieß es in den Radionachrichten, das das Aussetzen erst einmal wieder zurückgenommen wurde. Ich kann da nur ratlos den Kopf schütteln, wie so manch anderer Tankkunde vermutlich auch.

Parkleuchten (Grugapark)

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Vielleicht ist es nicht jedermanns Sache durch dunkle Parks zu laufen, aber in diesem Fall kann ich ruhigen Gewissens dazu raten. Der Grugapark in Essen (oder sagt man die Gruga) läd erneut zum Parkleuchten ein oder wie die Gruga Seite sagt „Nächtliche Illuminationen – Fast wie im Märchen“.

Noch bis zum 20. März (täglich außer Rosenmontag 17 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr) ist ein großer Teil des Parks wieder bunt beleuchtet. Die Illuminationen sind weitestgehend über feste Wege zu erreichen (es sei denn ihr wollt mit der Digitalkamera näher ran 😉 ), festes Schuhwerk kann trotzdem nicht schaden.

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Diskokugeln mitten im Wald? Michael Jackson in eindeutiger Pose? Spiegel mitten auf dem Weg zeigen dich plötzlich in bunte Streifen gehüllt? Im Musikgarten sieht der Boden aus, als wäre er mit bunter Kreide bemalt und du stehst mitten drin. War die Hose nicht eben noch einfarbig? Jetzt ist sie so bunt als wärest du Teil des Ganzen.

Wohin führen die Himmelsleitern? Auf den Stühlen wird doch wohl keiner sitzen wollen. Nein die stehen ja kopfüber. Und wer den Türrahmen aufgestellt hat war bestimmt kein Zimmermann 😉 .

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Was rauscht denn da? Eine Wasserfontäne? Ja, und auch sie ist Leinwand für das bunte Spektakel. Bei den Bäumen hat es mir der „Wunschbaum“ angetan. Über und über ist der Baum mit Glasfaserlichtleitungen durchzogen. Und natürlich die Baumallee, die alle paar Minuten in neuem (bunten) Licht erscheint.

Mehr Fotos (so als Einstimmung)? Guckt ihr hier … Flickr, Sevenload oder Picasaweb. Aber am Besten ihr seht euch die Vorstellung vor Ort an, denn Fotos können nur einen kleinen Eindruck vermitteln.

Das schreibt übrigens „Der Westen“ zum Parkleuchten.