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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

War der Nameserver das Problem?

Seit vielen Jahren bin ich Kunde der Telekom (T-Online) und für den Zugang zum Internet habe ich einen privat angeschafften WLan Router der Firma Netgear (Modell Netgear WGR614GR) im Einsatz. Seit längerem kämpfe ich mit dem Problem, daß meine Internetverbindung holpert. Immer wieder erhalte ich die Meldung „Server nicht gefunden“ und für ein paar Sekunden geht dann nichts mehr. Wohlgemerkt, die Internetverbindung wird nicht unterbrochen, denn ein LiveStream läuft beispielsweise problemlos weiter.

Aber wenn eine Webseite viele kleine Dinge von verschiedenen Servern nachläd (wie man in der Statuszeile des Browsers sehen kann) geht die Verbindung zur Webseite häufig in die Hose. Zunächst schob ich das auf eine fehlerhafte Java Installation. Aber auch auf einem zweiten Rechner zeigten sich die gleichen Symptome. Daraus folgerte ich, daß bereits aus dem Router keine Daten mehr kommen. Ein Ping auf die problematische Seite bestätigte das.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich eine Lösung gefunden habe, aber vor ein paar Tagen habe ich folgende Änderung vorgenommen. Die Einstellung, daß mir der Router den Nameserver der Telekom automatisch zuweist habe ich gegen eine feste Zuweisung (IP 194.25.2.129) geändert und seitdem bekomme ich die Fehlermeldung „Server nicht gefunden“ nur noch ganz selten. Allem Anschein nach, bekommt die automatische Zuweisung Probleme, wenn in kurzer Zeit viele Anfragen (durch Nachladen von Bildern, Icons, Werbung, Analytics o.ä.) kommen. Jetzt wäre es natürlich interessant zu erfahren, ob ein IT Fachmann erklären kann, ob das wirklich sein kann. Also laßt mal hören.

Mülheim Schleuseninsel

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Die Sonnenstrahlen am Wochenende haben die Ausflugssaison 2011
eröffnet. Eigentlich war es ja nur so eine Art Abstecher, denn die große Wärme fehlt im Februar ja noch, aber wir haben uns mal am Mühleimer Wasserbahnhof und im „Haus Ruhrnatur“ umgesehen.

Das Haus Ruhrnatur (an der Spitze der Mülheimer Schleuseninsel gelegen) zeigt Pflanzen und Tiere im heimischen Lebensraum, in und um die Ruhr. Manches Kind wird sich an den „Biologie-“ oder „Erdkundeunterricht“ erinnert fühlen, was dann zu Kommentaren wie „Och ne, das ist ja wie Schule“ führt 🙂 .

Ein Strömungsmodell gleich am Eingang dokumentiert den Einfluss der Wasserbewegung auf die Flussstruktur, Mikroskope zeigen die Vielfalt von Kleinlebewesen des Flusses und des Bodens und Modelle von Wind- und Wasserkraftwerken zeigen wie der Fluß für die Energiegewinnung genutzt werden kann.

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Insgesamt 32 Stationen bieten u.a. die Möglichkeit selbst zu experimentieren und an jeder Station liegen Merkblätter, die am Ende ein informatives Sammelwerk ergeben, daß anschließend mitgenommen werden darf.

Vor der Türe bietet die Schleuseninsel die Möglichkeit für einen kleinen Spaziergang oder (in den Sommermonaten) für einen Ausflug mit einem Schiff der „Weißen Flotte“. Momentan führt die Ruhr nach wie vor einen recht hohen Wasserstand, was aber nicht vergleichbar ist, mit dem Hochwasser zu Jahresbeginn. In jedem Fall empfehlenswert ist die Brücke am alten Wasserkraftwerk.

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Leider ist die Stadtmitte Mülheims z.Zt. eine große Baustelle, so daß man als Ortsfremder, trotz Straßenatlas, schon seine liebe Mühe hat, die richtige Richtung zu finden, aber der Wasserbahnhof und das Haus Ruhrnatur sind weiträumig ausgeschildert.

Wenn sich das im Sommer ergibt, werde ich mich wohl bei schönerem Wetter nochmal am Wasserbahnhof umsehen. Unmittelbar dort habe ich nämlich Fahrräder der MetropolradRuhr stehen sehen, die einem die Möglichkeit bieten sich auf einfache Art und Weise entlang der Ruhr fortzubewegen.

Energiesparlampen

Umweltbewußt geht es in meiner neuen Wohnung zu, zumindest wenn man die Lampen betrachtet. Viele Energiesparlampen sollten es sein, aber nicht so teuer. Gefreut habe ich mich, als ich Lampen incl. Leuchtmittel bekommen habe und diese sollen ja bekanntlich einige Jahre halten. Der gelungene Start um Strom zu sparen? Pustekuchen.

Allem Anschein nach gibt es Unterschiede bei Energiesparlampen oder wie soll man es sich sonst erklären, daß 4 Glühbirnen + Lampe nur wenig mehr kosten als 4 neue Glühbirnen. Und so haben mich auch schon 2 der Energiesparbirnen im Stich gelassen. Erst heute habe ich für eine kleine (Nacht-)Tischlampe eine neue Energiesparbirne kaufen müssen. Die Lampe kostete bei einem hiesigen Möbelhaus neu 7,95 Euro, die Birne neu 5,99 Euro. Und das ist noch nicht einmal eine Markenenergie- sparbirne, die hätte im Supermarkt sogar noch einen Euro mehr gekostet.

Toll wie man so sparen kann und das Schlimmste, eigentlich müßte ich die alte Energiesparbirne jetzt in irgendeinem Karton horten, um selbige irgendwann zum Recyclinghof oder zum mobilen Sammeldienst zu fahren. Wer tut das schon, kaum einer und so gelangen die Schadstoffe (Quecksilber etc.) in den Hausmüll. Ich liebe unsere Politik. Ihr meint ich hätte eine teurere Lampe kaufen können und eine noch teurere Energiesparlampe dazu? Ja hätte ich, vermutlich hält die auch keine 10 Jahre 😦 .

Serien der 80’er auf DVD

Das waren noch Zeiten, die 80’er leben zur Zeit wieder auf … zumindest in meinem DVD Regal. Erinnert ihr euch noch an Serien wie „Simon & Simon“ (damals im Vorabendprogramm) oder „Auf Achse“ (ebenfalls im Vorabendprogramm)? An Serien wie „Die Straßen von San Francisco“ oder „Magnum“ erinnert ihr euch aber auf jeden Fall, oder? Zumindest wenn ihr in den 80’ern groß geworden seid.

Mehr und mehr dieser Serien kommen jetzt als ganze Staffel (ggf. auf mehrere DVD Boxen verteilt) auf den Markt. Aber genau hinsehen lohnt sich vor dem Kauf, denn einige geben sich Mühe, bereiten die Serien digital neu auf, fügen seinerzeit rausgeschnippselte Szenen wieder ein oder vertonen die Serien komplett neu. Aber es gibt auch schwarze Schafe, wenn man den Kommentaren bei Amazon Glauben schenken darf.

Damals mußten die Folgen z.B. 43 Minuten lang sein, um ins Sendekonzept zu passen. Da die Originale 48 Minuten waren, wurden kurzerhand 5 Minuten rausgeschnitten. Diese 5 Minuten wurden selbstverständlich nicht synchronisiert. Jetzt wo die Folgen in ganzer Länge auf DVD zu bekommen sind, soll es vorkommen, daß in den fehlenden 5 Minuten, in einer ansonsten deutschen Synchronfassung, plötzlich englisch gesprochen sind. Ein Unding wie ich finde, denn ich schaue, im Vergleich zu manch anderen, lieber die Synchronfassungen.

Auch der Vorspann der ein oder anderen Serie ist ungewohnt, weil der DVD Vorspann der Originale ist, während damals im TV ein eingedeutschter Vorspann vor die Serie geschnitten wurde. Aber auch anders herum geht’s. Zu MiamiVice schrieben die Kommentatoren, daß nach wie vor gekürzte Folgen auf DVD gepresst wurden (die günstigste Möglichkeit eine DVD Staffel zu erstellen), wenn ja wenn seinerzeit die Schnitte nicht so brutal gewesen wären, daß schon bei der Erstausstrahlung die Handlung derart verfremdet war, daß man z.T. den Inhalt der Folge garnicht mehr verstanden hat. Die Serien kommen mir nicht in den Schrank.

Ich habe mich für die DVD’s aus obigem Bild entschieden und werde mir jetzt mein TV Programm selbst gestalten. Das was nämlich zur Zeit im regulären Programm läuft spricht mich so gut wie garnicht mehr an. Vielleicht werde ich zu alt (kein Wunder, wenn man in den 80’ern schon gelebt hat 😉 ).

Bilder im Blog verschwunden

Nur mal so am Rande, die Fotos in meinem Blog verlinke ich i.d.R. mit Flickr oder Sevenload. Leider mußte ich heute feststellen, daß sich die LinkAdressen, insbesondere der Bilder bei Sevenload, geändert haben. Dadurch kann es sein, daß ihr im Blogbeitrag nicht mehr alle Bilder zu sehen bekommt (manchmal auch garkeine mehr 😦 ). Tut mir leid, aber Sevenload hat da anscheinend eigene Gesetze. Leider habe ich mir nicht gemerkt, welche Bilder es genau waren, die ich verlinkt habe und mit sowas wie „http://data48.sevenload.com/p2/slcom/ut/se/edgkhhf/xkeipqllkhoi.jpg~/Camera-Obscura.jpg“ findet man das leider auch nicht wirklich wieder 😦 . Ich versuche mal ein bischen nachzubessern, muß euch ansonsten aber direkt auf die Fotoalben bei Flickr, Sevenload und Picasaweb verweisen.

Willkommen bei der nächsten Katastrophe

Es ist mir unverständlich, warum ich z.B. bei Twitter lese, daß alle das Dschungelcamp hassen, in dem Link „Die Mär vom Unterschichtenfernsehen“ aber anscheinend bestätigt wird, daß die Show quer durch alle Bevölkerungsschichten geguckt wird.

Ihr erinnert euch, vor ein paar Tagen habe ich verschiedene Firmen per e-mail angeschrieben und nach ihren Beweggründen gefragt während des RTL Dschungelcamps Werbung zu schalten. Geantwortet haben vier von insgesamt acht stichprobenartig angeschriebenen Firmen.

Die ehrlichste Antwort kam von der Firma Carglas. Man ist sich dort des Sendekonzeptes sehr wohl bewußt, geht aber davon aus, daß die Menschenrechte nicht verletzt werden und die Kandidaten freiwillig dort sind. Da die Einschaltquoten hoch sind möchte man die Werbebotschaft dort platzieren.

Nun ja, der Grad zwischen Menschenrechte und Menschenwürde ist sicherlich eng gesteckt, aber diese Antwort zeigt, daß es, wie bereits im Ursprungsbeitrag angedeutet, nur um Quote und Geld geht. Sendeinhalte scheinen nebensächlich, solange es genügend Voyeuristen gibt.

Saturn, Danone und Mazda haben sich mehr oder weniger nur für die Kritik bedankt und wollen sich (Danone) damit befassen oder sich (Mazda) nicht weiter dazu äußern. Keine Antwort gab es bis heute von Mars, Stern, Ritter Sport und Mentos.

In einem Focus Artikel erklärt ein gewisser Georg Franck, daß der Erfolg der Sendung mit dem menschlichen Phänomen zusammenhängt, sich auch außerhalb des Fernsehens vor allem für Katastrophen, Perversionen und Skandale zu interessieren. Für mich das Ergebnis, ich schalte RTL einfach nicht mehr ein und muß akzeptieren, daß Fernsehen nicht mehr das Niveau von früher hat. Willkommen liebe Voyeuristen bei der nächsten Katastrophe.

P.S.: Hier noch ein interessanter Focus Artikel zum Thema Werbevermarktung bei RTL. Er spiegelt in etwa das wieder was ich schon vermutet habe.

Trashshow oder Innovation

Mehr als 22 Jahre ist es her, daß RTL (anfangs noch als RTLplus) Mitte 1988 ein TV Programm über Antenne in NRW verbreitete. Was für ein Paukenschlag, als dem biederen öffentlich rechtlichen Programm plötzlich ein locker moderierter Wind entgegen wehte. Moderatoren, die man zum Teil aus dem Radio kannte, zeigten hier ihr Gesicht in die Kamera und Nachrichten zeigten nicht mehr nur Auslandspolitik sondern das, was den Bürger interessierte, Nachrichten von „nebenan“. Insbesondere die dritten TV Programme konnten eine Menge lernen und haben es meiner Meinung nach auch gelernt. Regionalnachrichten interessieren häufig mehr als das Geschehen in fernen Ländern.

Irgendwann mußte sich die private Konkurrenz aber aus der sich angepassenden Fernsehwelt erneut herausheben. Zuerst wurden die Nachrichten reißerischer, dann folgten sogenannte Reatityshows und mitlerweile geht es nur noch um Quote. Gerne würde man vermutlich die Kamera direkt in deutsche Schlafzimmer halten, da das aber, wenn überhaupt nur nach 23.00 Uhr gesendet werden könnte gibt’s eben Shows, die sogenannte „Stars“ (auf der Suche nach Bauern oder Schwiegertöchtern) präsentieren, „Stars“ blamieren („Deutschland sucht den Superstar“) und „Stars“ in Situationen schicken, die man in seinen künsten Träumen nicht erleben möchte („Dschungelcamp“).

Und die Nation schaut zu, unerklärlicherweise, schaut die Nation zu und die werbetreibende Industrie scheint den Trash auch noch zu sponsern. Ich habe heute Abend beispielhaft ca. 25 Min. nach Sendestart mal in das Dschungelcamp gezappt und den Werbeblock abgewartet. Alleine was ich da ohne Ton gesehen habe war ja schon sowas von grenzwertig … ich will’s garnicht beschreiben. Der Werbeblock hatte dann, neben RTL Eigenwerbung nur ganze 8 Spots. Folgende Produkte wurden beworben:

    Stichprobe am 17.01.2011

      Mars (Schokoriegel)
      Carglas
      Fruchtzwerge
      Wella (Haarspray)
      Parship
      Ritter Sport
      Vodafone

    Stichprobe am 18.01.2011

      Carglas
      Mentos
      Saturn
      Mazda

Ich entnehme daraus, daß diese Hersteller sich zwischen Kakalaken, Spinnen und sonstigem Getier heimisch fühlen und auch ihre Produkte zwischen kotzenden C-Promis angesiedelt sehen. Oder hat RTL ein Werbekonzept, daß dem Anbieter nur dann zu Zeiten eines Blockbusters werben läßt, wenn auch bei Trashshows geworben wird? Ich kann mir das nicht vorstellen. Ich habe eine Auswahl der Werbetreibenden Firmen angeschrieben und nachgefragt, warum man der Meinung ist, bei dieser Trashshow zu werben. Das Ergebnis verkünde ich dann demnächst an dieser Stelle.

Schon wieder was gewonnen?

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Schon wieder was gewonnen 🙂 ? Ja, könnte man so sagen, allerdings war es dieses Mal kein großer Verlag o.ä. sondern ein Podcaster, der ein Urlaubsüberraschungspaket zusammengestellt hat. Sämtliche Artikel stammen aus Alanya (Türkei) bzw. vom Flug dorthin. Eine schöne Idee wie ich finde, schließlich muß man ja nicht immer nur was Großes gewinnen. Auf diesem Wege also nochmals vielen Dank an Meikel nebst Herzallerliebster nach Neumünster. Pssstt … wenn ihr noch auf der Suche nach einem Podcast seid, hört doch mal hier rein ;-).

Bundesgartenschau

Noch 3 Monate dann startet die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz. Schon heute vermittelt die BuGa Seite Vorfreude auf den Frühling, denn die Lage der Bundesgartenschau ist optimal. Ein Teil der Gärten liegt unmittelbar im Dreieck von Rhein und Mosel und eine extra installierte Kabinenseilbahn führt über den Rhein hinauf auf die Festung Ehrenbreitstein. Auch im Internet rührt die BuGa GmbH fleißig die Werbetrommel, z.B. bei Twitter, bei Facebook oder bei Flickr.

Übrigens war der Bau der Seilbahn über den Rhein nicht ganz unumstritten, denn die UNESCO sah das Welterbe Oberes Mittelrheintal gefährdet. Nun aber ist die Seilbahn auf zunächst 3 Jahre (2011 – 2013) befristet angelegt, danach muß man weiter sehen. Vom 15. April bis zum 16. Oktober 2011 habt ihr Zeit die Bundesgartenschau zu besuchen, ich freue mich nach den schneereichen Tagen jedenfalls schon heute auf einen hoffentlich sonnigen Bundesgartenschautag.

Und wer zu weit weg wohnt von Koblenz der hat vielleicht noch eine Landesgartenschau in seiner Nähe. So haben vom 21. April bis zum 09. Oktober 2011 z.B. alle Urlauber, die Richtung Nord- und Ostsee unterwegs sind, die Möglichkeit Blumen und Pflanzen in Norderstedt (nördlich von Hamburg) zu genießen.

Bildnachweis:Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH

Das feuerrote Spielmobil

Dieser Blogbeitrag betrifft euch, die ihr Ü30 vielleicht sogar Ü40 seid. Ihr erinnert euch, vor ein paar Tagen hatte ich über meine Kindheitserinnerungen geschrieben. Mitlerweile hat sich meine DVD Sammlung noch etwas erweitert, wie auf dem Bild zu sehen ist. Nachdem die Sendung mit der Maus in diesen Tagen 40 Jahre alt wird wollte ich unbedingt mal die Peanuts und Das feuerrote Spielmobil wiedersehen. Erinnert ihr euch noch an Charlie Brown, Snoopy, Woodstock, Sally, Lucy, Linus, Schroeder, Peppermint Patty, Marcie und wie sie alle hießen? Und wer erinnert sich nich an diese Zeilen …

Kiri-Kra- Krokodil, wir fahren mit dem Spielmobil
Ri-R- Regenwurm, Spielmobil fährt auch bei Sturm
Pi-Pa- Pelikan, Spielmobil geht ran
Ki-Ka- Cowboyhut, Spielmobil macht Mut

Als Teil des Spielmobils lief „Das Haus mit der Nummer 30“ von 1977 bis 1979 mit 41 Folgen. In einem Mehrfamilienhaus (mit Wohnungen alle ohne Klingel oder Türknauf) wohnten das Ehepaar Koch (gespielt von Heidrun Polack und Jörg Hube), die Kinder Claudia (Claudia Kleiber) und Thomas (Clemens Kleiber), das Rentnerehepaar Griesbeck (Elisabeth Bertram und Erich Kleiber) und der beliebte Junggeselle Josch (Josef Schwarz).

Nachdem das Internet ja allwissend ist, habe ich mich via Suchmaschinen etwas auf Recherche begeben, um zu sehen, was die Schauspieler heute machen. Leider war das, was ich gefunden habe überraschend und zugleich betrüblich.

Also zunächst war Herr Griesbeck (Erich Kleiber) der echte Vater der beiden Kinder aus der Familie „Koch“. Der Schauspieler ist 1985 verstorben, den Rentner hat er allerdings nur gespielt, 1985 war er gerade mal 56 Jahre alt. Über seine (TV-)Frau Elisabeth Bertram habe ich genausowenig gefunden wie über Frau Koch (Heidrun Polack).

Der Junge Thomas (Clemens Kleiber) hat in einigen Hörspielproduktionen mitgespielt, ist aber bedauerlicherweise mit nur 31 Jahren 1998 früh verstorben. Über seine Schwester Claudia (Claudia Kleiber) habe ich wiederum nur wenig gefunden. Sie hat wohl in einigen unbekannten bayrischen Filmen mitgespielt.

Richtig überrascht war ich bei der Suche nach Jörg Hube (der den Herrn Koch gespielt hat). Als ich das Bild von ihm gesehen habe, wurde mir klar, daß ich diesen Schauspieler in diversen Filmen vorzugsweise Krimis gesehen habe. Leider ist auch er 2009 verstorben.

Einzig Josef Schwarz scheint heute noch als Theaterschauspieler mit „Theater im Bus“ tätig zu sein, umso netter ist es mit den alten Folgen des Spielmobils nochmal an seine eigene Kindheit zu erinnern.

Und die Peanuts? Die sprechen meines Erachtens für sich. Schließt die Augen und hört das „Peanuts-Theme“. Na, werden die Bilder wieder wach?