Was ist eigentlich Heimat?

IMG_1404 Vorwort
Diesen Blogbeitrag habe ich vor ein paar Wochen begonnen, ursprünglich mit ganz anderen Gedanken im Kopf. Da die aktuellen Ereignisse das Thema aber mittlerweile elegant überholt haben, habe ich heute mal versucht meine Gedanken neu zu ordnen, und das ist dabei herausgekommen.

Was ist eigentlich Heimat
Mir geht seit längerem ein Gedanke durch den Kopf. Vielleicht nicht so konkret und vielleicht hätte ich es auch nicht so beim Namen genannt, aber als ich vor kurzem von einer geplanten ARD Themenwoche zum Thema „Heimat“ hörte, war mir die eine Frage klar. Was ist eigentlich Heimat und wo ist meine Heimat?

– Ist Heimat da, wo ich geboren wurde?
– Ist Heimat der Ort, an dem ich jetzt lebe?
– Ist Heimat der Sonntagsausflug ins Grüne?
– Heimat entsteht, so schrieb der Spiegel mal, wenn man die Fähigkeit hat, sich wohl zu fühlen dort, wo man ist. Wer das nicht kann, ist nie daheim.
– Heimat kann man sich machen, denn Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl.

IMG_1449 Heimat ist also, so der erste Gedanke in meinem kleinen Köpfchen, der Bereich in dem ich lebe, tagtäglich aus der Haustüre gehe, die Straße in der ich wohne. Manch einer von euch ist in seinem Leben mehrfach umgezogen, manchmal sogar mehrere 100 km vom alten Wirkungskreis entfernt, mein Wohn- und mein Geburtsort liegen nur ca. 40 km voneinander entfernt. Vielleicht ist das der Grund, daß ich mich immer wieder in meiner „alten Heimat“ aufhalte und Eindrücke in Form von Fotos sammle. So richtig heimisch fühle ich mich dort aber nicht mehr. 25 Jahre ist es jetzt her, daß ich an den Niederrhein gezogen bin. 25 Jahre, das ist mein halbes Leben. Und an meinem neuen Wohnort? Da habe ich ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt und na ja ihr ißt schon, aber bis auf die beiden Kinder ist davon nichts geblieben. Das Heimatgefühl, das ich hier mal hatte, ist in den Hintergrund gedrängt worden.

25 Jahre sind mein halbes Leben
IMG_7932 25 Jahre ist es dieses Jahr auch her, daß die deutsche Einheit vollzogen wurde, eine Einheit, ich schrieb das vor ein paar Wochen in Zusammenhang mit meinem Berlinbesuch, die viele von euch, sofern ihr um die 30 seid, nie anders kennen gelernt haben. Dennoch haben viele damals ihre Heimat verloren, weil sie einfach aufgelöst wurde. Einfach weg, von heute auf morgen. Natürlich, die sogenannten „fünf neuen Bundesländer“ sind ja noch da, man kann sie besuchen, manch einer ist nach seiner Flucht in den späten 80’ern auch wieder zurückgezogen, andere haben das kategorisch abgelehnt. Vor dem Hintergrund ist ein Wohnungswechsel um 40 km nach Westen ja pippelapup.

Heimatvertriebene
IMG_1461 Aus geschichtlicher Sicht könnte ich jetzt etwas über „Heimatvertriebene“ schreiben, aber ihr könnt euch die Erklärung bei Wikipedia selbst durchlesen, denn das ist 70 Jahre und länger her und betrifft eure Eltern und Großeltern. Soweit die Geschichte, wie sie bis vor ein paar Wochen in den Geschichtsbüchern stand. Wenn mir jemand was von Völkerwanderung erzählt hätte, dann hätte ich mich allenfalls an den Geschichtsunterricht erinnert. Doch (für manche gar nicht so) plötzlich ist das Thema Heimat wieder aktueller denn je.

Flüchtlinge (Welcome refugees)
Keiner kann sagen, ob wir mit der Aufnahme der Flüchtlinge z.Zt. alles richtig machen, denn was daraus wird, wissen wir vielleicht erst in 10 Jahren, aber wenn ich im Fernsehen nur ein oder zwei glückliche Kinder lächeln sehe bekomme ich schon wieder Tränchen in den Augen. Ein Gefühl das man vielleicht nur in sich aufsteigen fühlt, wenn man selber Kinder hat. Ein Imagegewinn für Deutschland ist es auf jeden Fall. Und ich dachte bis vor kurzem Heimat ist die Straße in der ich wohne und das Gefühl das ich habe, wenn ich zu Hause in meiner warmen, muckeligen Bude hocke. Nicht abschalten, ich biege jetzt auf die Zielgerade, warum erzähle ich euch das eigentlich?

ARD Themenwoche
IMG_1450 Die ARD widmet sich Anfang Oktober, genauer vom 04.-10. Oktober 2015, in einer Themenwoche dem Thema – Heimat. Im Radio, Fernsehen und Internet seid ihr gefordert euch an der Themenwoche zu beteiligen und während vergangene Themenwochen schon mal schwere Kost beinhalteten, sollte „Heimat“ ein Thema sein, zu dem wir alle etwas sagen können. Zum Beispiel, daß wir das hier lesen und teilen. Ist eine virtuelle Welt wie das Internet eigentlich auch virtuelle Heimat? Ist das Internet ein Mittel, um mit der reellen Heimat in Verbindung zu bleiben oder ist das Internet selbst Heimat?

Den Auftakt zur Themenwoche im Fernsehen macht am 04.10.2015 um 06.00 Uhr eine 12 stündige Echtzeitdoku mit dem Titel „Dein Tag“. Sie zeigt, was Leben in Deutschland heute wirklich bedeutet. Vor genau einem Jahr wurden 99 Menschen (und ein Walross 🙂 ) genau 12 Stunden lang in ihrem Leben in ihrer Heimat begleitet.

Dein Tag
IMG_1438 Unter dem Hashtag #DeinTag könnt ihr an dem Tag über die sozialen Netzwerke eigene Eindrücke zu „Deutschland. Dein Tag“ veröffentlichen. Mehr zum Thema erfahrt ihr unter Themenwoche.ARD.de. Schulklassen finden unter Heimat aus Kindersicht weitere Informationen für den Unterricht (z.B. die MitmachAktion „Heimat schenken“). Im Hörfunk wird in den sogenannten „jungen ARD – Radiowellen“ zusammen mit dem Berliner Musiker Sido der „Heimat“-Rap (Titel „Die Wiese vor dem Reichstag“) produziert und für jede der neun jungen Wellen gibt es eine eigene letzte Strophe. Last but not least gibt es auch einen offiziellen Song zur ARD-Themenwoche mit dem Titel „Unser Land“ von Herbert Grönemeyer. Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl. Also laßt euren guten Gefühlen freien Lauf (gerade in Anbetracht der Ereignisse der letzten Tage) :-).

ARD Pressemitteilung
SWR Pressemitteilung

Urban-Art-Festival Düsseldorf

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Was haben Graffityspayer und Gustav Gründgens in Düsseldorf gemeinsam? In der letzten Woche war es der nicht gerade attraktive (nach Gustav Gründgens benannte) Platz vor dem Schauspielhaus. Manche sagen auch es wäre die Mauer die dort eine alte Tankstelle verdeckt und, weil denkmalgeschützt, erhalten werden soll. Eine Mauer denkmalgeschützt? Wäre es nicht cool, wenn man sich als Künstler und Grafitysprayer an dieser Mauer erstmal künstlerisch austoben könnte? Und wenn man das angrenzende Haus mit einbeziehen würde? Ach was, wo wir gerade dabei sind coole Gedankenspiele zu spielen, nehmen wir doch gleich beide angrenzenden Häuser.

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Alte Bürogebäude, die außer einem Vodafone Shop im Erdgeschoß längst keine Mieter mehr haben. Alle Räume vollmalen, besprayen und bearbeiten von innen und außen? Yeah! Genau das war das Ziel des Urban Art Festival in der vergangenen Woche. Eigentlich habe ich nur zufällig davon erfahren, weil ich in der Lokalzeit Düsseldorf (WDR) einen Bericht über die umstrittene Mauer gesehen habe. Was habe ich letzte Woche erzählt, ich war schon länger nicht mehr in Düsseldorf? Da mußte ich hin.

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Ich hatte ja erstmal wieder keine Ahnung warum das alles, aber bereits von weiten ist ein riesiges Graffiti vom 2. bis zum 5. Stock an der Außenfassade zu sehen. Sowas habe ich noch nie gesehen. Als ich näher komme ist die Haustüre darunter offen, also einfach mal rein. Der typische Duft von Farbspaydosen kommt mir entgegen. Ich weiß gar nicht wo ich zuerst hingucken soll.

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Hier wurde jede, aber auch jede Treppenstufe, jede Türe und fast jedes zweite Fenster einfach so besprüht, bemalt und mit Farbe und anderen Materialien versehen. Teilweise sind richtig kleine (und große) Kunstwerke dabei, die über Graffiti weit hinausgehen. In einem Raum wurde ein Spiegel in hundert keine Stücke zerbrochen und neu zusammengepuzzelt, in einem anderen Raum wurde Wand, Decke und sogar der Teppichboden künstlerisch mit einbezogen. Leere Bierflaschen zeugen von einem Fest der Farben 😉 und in einem Raum wurden die Flaschen gleich mit eingearbeitet.

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Auch im Coolibri gab es einen Bericht, was ich aber erst in der Recherche danach entdeckt habe. Und warum das ganze? Weil diese Häuser irgendwann dem KöBogen (II) weichen sollen. Jetzt wird mir einiges klar. Daß ich in letzter Zeit nicht so häufig in Düsseldorf war liegt u.a. daran, daß die neue Wehrhahnlinie, eine neue U-Bahn quer durch die Stadt gebaut wird. Dafür stehen gefühlt an allen Ecken Bauzäune, Brunnen wurden gegen Baucontainer ausgetauscht und bis vor etwa zwei Jahren wurde der KöBogen (I) direkt an den Hofgarten angrenzend gebaut.

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Mit anderen Worten, der Teil der Stadt glich einer Großbaustelle mit ständig wechselnden Verkehrswegen. Während der Verkehr früher nämlich über eine Hochstraße („Tausendfüßler“ genannt) lief, wurde er bei der Gelegenheit gleich unter die Erde verbannt und in ca. 1/2 Jahr will man auch mit der U-Bahn soweit sein. Bleibt noch der KöBogen. Der KöBogen (I) ist ja seit einiger Zeit fertig und eröffnet …

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… aber weil ein KöBogen alleine halt ein bisschen einsam ist kommt bald der KöBogen (II), gleich gegenüber des Schauspielhauses, wenn … ja wenn man sich denn einig darüber wird, ob man die häßliche Mauer entfernen darf auf der sich jetzt erstmal Künstler verewigt haben. Bis man sich in der Politik einig wird, kann erfahrungsgemäß noch ein bisschen Zeit vergehen und solange kann man die Kunstwerke auf und rund um den Gustav Gründgens Platz vermutlich noch betrachten.

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Ob die bemalten Gebäude weiterhin offen stehen kann ich nicht sagen, vielleicht versucht ihr euer Glück einfach mal. Die beiden Eingänge sind nicht zu verfehlen. Ich habe wie immer ein paar Eindrücke gesammelt und wenn ihr Lust versprüht .. äh .. verspürt weitere Bilder zu sehen, dann klickt ihr hier für Flickr oder GooglePhotos.

Parkgebühren zahlen per SMS?

Geld Es ist ja schon verrückt, da kurve ich durchs Ruhrgebiet, besuche mal Hamburg und mal Berlin, aber bis nach Düsseldorf (von Krefeld keine 30 km) schaffe ich es nur selten. Gut könntet ihr jetzt sagen, warum auch, denn Krefeld hat bestimmt auch schöne Töchter Geschäfte. Und damit wären wir bereits halb beim Thema, wer Stadtbummel sagt, denkt auch gleich an Parkgebühren. Es soll ja nicht kleinlich klingen, aber ich überlege mir schon, ob ich für einen Bummel entlang des Rheins 2,- €/Std. und mehr ausgeben möchte. Drei Stunden sind schließlich schnell vorbei und 2016 sollen die Parkgebühren in Düsseldorf sogar noch um 1,- € pro Stunde steigen. Kann man denn was sparen? Wäre es nicht schön, wenn man statt mit einem Berg Kleingeld, Parkgebühren mit dem Handy bezahlen könnte? Gibt’s dafür ’ne App?

Bezahlen per Mobiltelefon
Auto_5 Ja gibt’s, aber leider nicht einheitlich. Jeder Parkhausbetreiber kocht sein eigenes Süppchen und die Stadt Düsseldorf mit Parkautomaten wieder ein anderes. Ganz zu schweigen davon, daß man das gleiche System im Umland nicht auch nutzen kann. Parkhauspreise findet man übrigens (für verschiedene Städte) bei Parkopedia, allerdings würde ich mich nicht 100%ig auf die Aktualität verlassen. Gut, sortieren wir mal die Möglichkeiten am Beispiel von Düsseldorf.

Zunächst ist es nur schwer vorauszusagen, was das Parken kostet, denn es gibt, wie in vielen anderen Städten auch, drei Parkzonen und zusätzlich noch verschiedene Tarife der Parkhausbetreiber. Grundsätzlich kann man sagen, je näher es an die Altstadt heran geht, umso teurer wird’s. Dabei soll es entlang der Königsallee abends und am Wochenende sogar möglich sein kostenlos zu parken (was ich weder bestätigen noch verneinen kann) und Kurzparker können auch mit unter 1,- € für die erste halbe Stunde wegkommen. Aber was sind schon 30 Minuten 😉 ?

Parkscheinautomat
IMG_7605 Erste Möglichkeit in der Innenstadt ist der berühmte Parkschein, den man am Parkscheinautomaten zieht. Hier muß man sich i.d.R. vorab entscheiden, wie lange man parken möchte, Kleingeld einwerfen und fertig. Wer sich bei der Parkzeit nicht festlegen möchte oder kein Kleingeld zur Hand hat, dem bietet sich als erstes SMS Parken an. Mittels Handy sendet man eine SMS mit Kennzeichen und gewünschter Parkdauer an die Nr. die am Parkscheinautoamten steht, vorausgesetzt natürlich, die Straße in der man steht bietet diese Bezahlmethode an. Vorteil, die Parkzeit läßt sich später per SMS auch noch bis zur Höchstparkzeit erweitern, ohne daß man zwischendurch zum Auto zurückkehren muß. Das ist praktisch, aber mit zusätzlichen Kosten durch SMS und Serviceentgelt verbunden. Abgerechnet wird alles später über die Handyrechnung bzw. über das Prepaidguthaben. Prepaid Handys ohne Guthaben dürften den Zahlungsversuch demnach ablehnen.

P_TraviPay Wem das zu kompliziert ist, der wählt die App TraviPay (SMS&Park) von Sunhill Technologies, die ähnliches tut, einem aber die SMS Gebühr spart (Handy Datentarif oder naher WLAN Hotspot vorausgesetzt). Abgerechnet wird ebenso über die Handyrechnung, über das Prepaidguthaben oder per Bankeinzug, wenn man sich vorher anmeldet und seine Kontodaten hinterlegt. Erinnerungsfunktion und spätere Verlängerung der Parkzeit sind auch hier möglich.

Per SMS Parken
P_QPark Die gleiche Firma (Sunhill Technologies) bietet auch eine App unter dem Namen Q-Park an und kooperiert hier mit rd. 10 Parkhäusern. Die App selbst enthält aber nur ergänzende Informationen, Wegbeschreibungen usw., denn hier ist die Kombination zw. der Karte aus der Schranke an der Einfahrt und dem Handy notwendig. Man muß die Nummer der Parkkarte via SMS verschicken, um genau diese Parkkarte mit dem eigenen Kundenkonto zu verknüpfen. [Update: Alternativ kann die Verknüpfung auch über die App TraviPay stattfinden.] Dadurch spart man sich später den Weg zum Automaten und wird mit Verlassen des Parkhauses automatisch ausgebucht und abgerechnet.

Parken ohne Parkschein per RFID
P_Evopark Wieder anders, bei z.T. gleichen Parkhäusern, geht die Firma Evopark vor. Das Startup Unternehmen verschickt einmalig eine Karte mit RFID Chip, welche dann die Schranke von selber öffnet und so mitbekommt, wann man gekommen und wieder weggefahren ist. Wenn die Technik zuverlässig funktioniert eine tolle Sache. In Düsseldorf funktioniert das bis jetzt in sechs Parkhäusern. Mit der Karte entfällt die Überlegung, wie lange möchte ich wohl parken und der Parkvorgang ist bis auf die reinen Parkgebühren kostenfrei. Ich denke das ist mal einen Test wert, daher habe ich mir eine Karte angefordert (und eine App gibt’s auch dazu).

Private Parkplätze anmieten
P_ParkU Neue Wege geht auch die Firma ParkU. Auch hier sind z.T. Parkhäuser beteiligt, aber auch Privat- oder Firmenparkplätze, die tagsüber leer stehen. Man kann seinen Parkplatz bereits mehrere Tage im Vorhinein via App reservieren, mittels Handy die (sofern vorhanden) Schranke öffnen (QRCode am Parkhauseingang) und die Parkzeit auch noch verlängern, wenn nicht jemand anderes nach einem den gleichen Parkplatz reserviert hat. Großer Vorteil, die Abrechnung erfolgt ¼ Stundenweise. Mit einer (kostenlosen) Vignette zeigt man, daß man ParkU Kunde ist und abgebucht wird über Paypal oder Kreditkarte. Ich habe das gestern mal ausprobiert, 1 ¾ Stunde für 2,28 €. Nachteil natürlich, man muß zur (reservierten) Parkzeit da sein und man muß (da warte ich noch auf Bestätigung) mindestens 10,- € als PrePaid Guthaben anlegen. [Update: Wenn ihr per Kreditkarte zahlt, wird nur genau die Parkgebühr (bei mir 2,28 €) abgebucht]. Ach ja und Handyempfang ist zwingend notwendig, weil der gelesene QRCode an die Schranke zurückgemeldet werden muß (hat bei mir ein paar Sekunden gedauert). War was für euch dabei? Dann wünsche ich fröhliches Parken 🙂 .

Kostenlose WLAN Hotspots

WLAN_1 Na, ist eure Stadt auch schon an ein kostenloses WLAN Netz angeschlossen worden? Die öffentliche WLAN Versorgung ist zwar immer noch eine Inselversorgung, aber die Inseln werden langsam größer. Einziger Haken, fast jede Insel hat ihre eigene Lösung. Bereits vor einiger Zeit wollte ich in Düsseldorf das WLAN Netz der Firma WALL AG testen, bisher bin aber nicht dazu gekommen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Unterdessen nimmt die Firma Unitymedia hier in NRW die Fäden in die Hand. Köln, Düsseldorf, Krefeld, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum oder Dortmund … die 100 größten Städte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sollen bis Jahresende mit kostenlosem WLAN versorgt werden.

Bis zu 100 MB pro Tag können dort kostenfrei genutzt werden. 100 MB sind nicht viel? Tja, kommt natürlich darauf an, was man so macht. 100 MB am Tag sind immerhin 3 GB im Monat. Außerhalb des Verbreitungsgebiets von Unitymedia ist Kabel Deutschland ähnlich fleißig und, wie ihr euch vielleicht erinnert (siehe Reisebericht), ist Hamburg mit kostenlosen Telekom Hotspots (60 Minuten pro Tag) versorgt. Und wie geht das jetzt?

Unitymedia
WLAN_UM Ihr sucht euch einen öffentlichen WLAN Punkt und wählt dort unter dem Punkt WLAN eures Mobilgerätes das offene Netzwerk „Unitymedia Public WifiSpot“. Dann öffnet ihr den Browser und es sollte sich eine Seite öffnen, auf der eine HandyNr. genannt ist. An diese HandyNr. schickt ihr eine SMS mit dem Text „Wifi“ (die SMS ist kostenpflichtig).

Auf der Unitymedia Webseite https://www.unitymedia.de/wifispot steht bereits eine HandyNr. (nämlich +49 177 178 55 77), ich nehme an, daß es damit funktioniert (bei mir ging‘s jedenfalls). Ihr erhaltet dann einmalig einen Link und ein Kennwort als Antwort. Klickt auf den Link und bestätigt die Geschäftsbedingungen. Wichtig, erst wenn die Bestätigung kommt, daß die Anmeldung abgeschlossen ist, seid ihr auch registriert.

Jetzt könnt ihr wählen, ob ihr offen (ungeschützt) oder mit WPA2 Verschlüsselung (geschützt) weitersurfen möchtet. Mobilfunknummer und Kennwort gelten dabei als Zugangsdaten. Es wird empfohlen die verschlüsselte Verbindung zu wählen. Bevor es aber damit losgeht ist eine einmalige Konfiguration im Handy notwendig. Ich habe es bisher nicht geschafft, mich verschlüsselt anzumelden, unverschlüsselt laufen die Hotspots aber mit 10 MBit.

WLAN_Handy Die Konfiguration für die Verschlüsselung ist (sehr klein) auf der Seite beschrieben, die erscheint, wenn ihr nach der Registrierung auf „Jetzt konfigurieren“ klickt, ich rate allerdings dazu vorab hier hin zu surfen. Die Zugangskennung bleibt (egal ob verschlüsselt oder unverschlüsselt) 24 Monate lang gültig und läuft im Umkreis von ca. 100 – 150 Metern um die Wifi Knotenpunkte. Die Nutzung ist in jeder Stadt mit Unitymedia WLAN möglich, ab 100 MB/Tag wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Ach ja, beim ersten Anmelden pro Tag müßt ihr die AGB (Browser öffnen und x-beliebige Seite aufrufen) neu bestätigen. Als Nutzer der Unitymedia Wifi Spots solltet ihr euch die Seite http://services.unitymedia.de/wifi merken, denn hier gibt es eine Karte mit den nächsten Wifi Spots z.B. in Düsseldorf, Krefeld, Frankfurt, Stuttgart oder im Ruhrgebiet.

WALL AG
WLAN_Wall Wer häufiger in Düsseldorf unterwegs ist hat dort eine zweite Möglichkeit, sogar ohne Begrenzung auf 100 MB, online zu gehen. Hier bietet die Firma WALL AG an ausgewählten Punkten WLAN unter dem Namen „bluespot Free WiFi Hotspot“ an, an denen ihr kostenlos und unbegrenzt surfen könnt. Hier ist es evt. sinnvoll sich vorab auf der Webseite https://www.bluespot-WiFi.de anzumelden (Punkt „Jetzt registrieren“ wählen). Das geht zwar auch später online, vorab ist’s aber etwas einfacher. Über die Seite http://www.bluespot.de/ bzw. http://bluespot-apps.de/ erfahrt ihr auch gleich etwas über die Apps, die zum einen Reiseführer sein sollen und zum anderen später eine noch schnellere Anmeldung zum WLAN ermöglichen.

Vor Ort macht ihr dann folgendes:
WALL AG – Ihr sucht euch einen öffentlichen WLAN Punkt der Firma WALL AG und aktiviert (sofern noch nicht geschehen) wiederum die WLAN-Option am Handy
– Wählt dann das Netzwerk „bluespot“ aus
– Jetzt erfolgt die Anmeldung mit den o.g. Kontaktdaten (registrierte Nutzer können sich einfach und schnell mit Ihrem Benutzernamen und Passwort einloggen)
– Die App ermöglicht es die Anmeldedaten auch gleich zu hinterlegen, so daß die Einwahl binnen weniger Fingertips funktionieren soll.

Die Wifi Spots der WALL AG sind übrigens in diesen Werbekästen zu finden (ich glaube die heißen CityLight Poster).

Kabel Deutschland
WLAN_KD Mit Düsseldorf, Krefeld und rauf ins Ruhrgebiet hätte ich nun meinen näheren Ausflugs- und Wirkungskreis bezügl. kostenlosem WLAN abgesteckt. Was aber wenn ich mal wieder durch Hamburg oder Berlin tingle? Hamburg habe ich zum einen oben schon erwähnt, zum anderen stellt Kabel Deutschland hier (und in vielen weiteren Orten) offenes WLAN zur Verfügung. Allerdings nur 30 Min. am Tag (Kunden von Kabel Deutschland dürfen länger ans Netz). Als Nutzer der Kabel Deutschland Wifi Spots solltet ihr euch die Seite http://www.kabeldeutschland.de/wlan-hotspots/hotspots-finden.html merken, denn hier gibt’s die passende Karte mit den nächsten Wifi Spots z.B. in Hamburg und auch in Berlin, München oder Leipzig, aber Achtung, wer kein Kunde bei Kabel Deutschland ist, sollte die Option „Homespot“ ausknipsen, weil man dort ohne Anmeldung nicht reinkommt. Indoor (Café u.ä.) und Outdoor Hotspots sind hingegen frei verfügbar.

Einfach die WLAN-Hotspot-Startseite im Internetbrowser öffnen (öffnet sich ggf. automatisch, sobald ihr einen KD Hotspot ausgewählt habt), die Nutzungsbedingungen akzeptieren und lossurfen. Kabel Deutschland bietet zur einfacheren Suche des nächsten Hotspots auch noch eine passende App unter dem Namen „KD Hotspot Finder“.

WLAN_Berlin Zum Thema offenes WLAN in Berlin hat die Stadt Berlin last but not least noch eine Seite unter der Überschrift Projekt Zukunft online gestellt, die sich größtenteils mit den Hotspots von Kabel Deutschland deckt. Deren Hotspots werde ich bei meinem nächsten Berlinbesuch im Oktober mal genauer unter die Lupe nehmen. (Huch schon wieder in Berlin? Ja, dazu in ein paar Tagen mehr 😉 ).

Ich freue mich über eure Erfahrungen oder Ergänzungen, die ihr in die Kommentare schreiben könnt, so habe ich z.B. für München neben Kabel Deutschland noch M-Net mit „M-WLAN Free Wi-Fi“ gefunden. Gibt’s weitere freie Wifi Hotspots (Freifunk mal außen vor)?

Dem deutschen Volke (Reisetipp Berlin)

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Nur ein kurzer Hinweis (weil der neue Blogbeitrag noch auf sich warten läßt 🙂 ). Im letzten Jahr habe ich euch, für den Fall daß ihr im Sommer in Berlin seid, hier eine Multimediaprojektion mit dem Titel „Dem deutschen Volke“ empfohlen. An der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses läuft die halbstündige OpenAir Show und erklärt euch 130 Jahre parlamentarische Demokratie. Die Show ist meiner Meinung nach ein echter Hingucker, Geschichte erleben in 30 Minuten. Da die Show auch 2015 wieder stattfindet, schaut sie euch an, wenn ihr bis zum 3. Oktober 2015 in Berlin seid. Mehr Informationen findet ihr auf der Seite des Deutschen Bundestages bzw. hier (als PDF Flyer). Der Eintritt ist natürlich frei.

Die Hexe und Wind in meinen Ohren

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Manchmal kletter ich auf ’ne Halde und freue mich, wenn mir der Wind in die Ohren pustet. Ich stehe dann einfach nur da, gucke in die Ferne und erfreue mich an den Wolkenformationen. Und warum mache ich das? Weil ich es kann? Nein, der Grund liegt schon länger zurück.

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Es war nämlich vor langer langer Zeit, da traf ich im tiefen düsteren Wald eine ziemlich häßliche Hexe. Es war ein verfluchter Wald und es kam wie es kommen mußte, die Hexe kam schnurstracks auf mich zu (auf wen auch sonst ich war ja der einzige da). Sie fragte „Findest du mich schön“?

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Ich war etwas verdattert und murmelte sowas wie „Häääh“? Sie aber, die sie wohl schon häufiger als häßlich bezeichnet wurde, verstand sowas wie „Näää“! Und weil Hexen dann üblicherweise irgendwelche Flüche ausstoßen, legte sie auch einen Fluch über mich. Der Fluch sollte mein Hörvermögen einschränken, nur merkte ich das zu Anfang nicht.

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Erst als damals alle in meinem Haushalt wach waren, bevor ich meinen Wecker endlich auch mal hörte, wurde der Fluch langsam Wirklichkeit. Auch mein Hexenfluchaustreiber Hans Norbert Ohnenamen (kurz HNO) wußte nicht wirklich weiter. Einige Jahre gingen so ins Land und mal ging’s den Ohren besser und mal wieder schlechter.

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Seit ein paar Tagen macht sich der Fluch wieder häufiger bemerkbar. Das sind dann die Tage, an denen ich gerne mal auf die Halde Norddeutschland in Neukirchen Vluyn kletter. Die Halde ist nur rd. 15 km von Krefeld entfernt und weil das Plateau relativ flach ist’s da oben fast immer windig.

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Was das jetzt mit der Hexe Schrumpeldei Tinitus zu tuen hat? Der Wind der an meinen Ohren vorbeiströmt ist lauter, als die Töne die nur ich höre und überdeckt das dumpfe Gefühl, das ich ansonsten empfinde. Dann könnte ich wieder mal stundenlang da stehen, die Wolkenformationen beobachten, während die Hexe irgendwo im nächsten Baum sitzt und sich ins Fäustchen lacht.

Schulabschluß

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Es ist jetzt 34 Jahre her, daß ich meinen Schulabschluß an der Realschule erleben durfte. Mein Gott ist das eine lange Zeit. Manchmal wird mir das erst dann wieder deutlich, wenn ich einen Grund habe, darüber nachzudenken. Der Grund war letzte Woche gegeben, weil unsere Große ihre Schule mit der 10. Klasse beendet hat. Erinnert ihr euch noch an euren Schulabschluß? Klar werden einige von euch sagen, die erst vor kurzem ihren Abschluß gemacht haben. Aber auch, wenn der Abschluß schon zig Jahre zurück liegt? War’s ein großes Fest oder mehr klein und unscheinbar? Die Schule unserer Großen hatte einen Saal gemietet, für den wir als Eltern dann Eintritt zahlen durften. Dafür gab es aber auch eine kleine Show, denn jede 10. Klasse (in dem Fall ihrer fünf) hatte etwas einstudiert.

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Dazwischen wurde einer Klasse nach der anderen, nach amüsanten wie auch süffisanten Worten der jeweiligen Klassenlehrer(-innen), die Zeugnisse überreicht. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich noch die Einschulung unserer Großen mit ihrer Schultüte 🙂 . Während ich also da so saß, dachte ich an meine Schulzeit zurück. Wir hatten eine Schulaula in der, soweit ich mich dunkel erinnere, die Schulband spielte. Der Schuldirektor hat damals ein paar Worte an uns gerichtet und wir hatten weder einen Anzug noch hatten die Mädchen … ach ne, Mädchen hatten wir ja gar keine. Ja das gab’s damals in Oberhausen. Wir waren in der Jungen- gegenüber war die Mädchenschule. Erst zwei Jahre nach meiner Einschulung dort wurden die neuen Klassen gemischt. Da nützte auch 1 x sitzenbleiben leider nichts 😮 . Also nochmal zurück, wir hatten keinen Anzug an, sondern sind in Alltagskleidung am letzten Schultag dort aufgelaufen. Nach kurzem Programm, an das ich mich nicht mehr im Detail erinnere, ging’s meines Wissens in den Klassenraum. Dort überreichte uns der Klassenlehrer das Abschlußzeugnis, fertig.

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Beim Abschluß der Großen hatten die ersten beiden Klassen einen Klassenlehrer und nahmen ihre Zeugnisse, wie bei uns, mit einem Handschlag entgegen. Dann kamen die Klassen mit Klassenlehrerin. Hier umarmte (fast) jeder Schüler und jede Schülerin seine/ihre Lehrerin, teilweise so herzhaft, daß man Angst um die Lehrkraft bekam 😉 . Sowas hätte ich mir früher niemals vorstellen können. Die Lehrer waren uns niemals so nahe, daß wir sie hätten umarmen wollen. Nach rd. 2 1/2 Stunden ging die „Show“ schließlich dem Ende zu. Danach ging’s zum Abendessen, an dem alle Schüler, Eltern und natürlich die Klassenlehrerin teilnehmen durften. Bei uns gab’s früher ausnahmsweise ein Gläschen Sekt (Piccolo), ein bisschen Smalltalk, sonst nichts was mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben wäre. Keine Abschluß Sweatshirts, keine Abschlußfahrt, keine Lehrerscherze, keine Jahrgangsbücher, nichts von allem. Irgendwann gegen Mittag löste sich die Veranstaltung bei meinem Schulabschluß auf und ich habe nie wieder einen Mitschüler von damals getroffen. Ehrlich gesagt, ich hatte auch keinen wirklichen Bedarf danach.

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Manchmal denke ich, daß es schon schade ist, daß wir so ohne jegliche Erinnerung auseinander gegangen sind, vor allem wenn ich sehe, mit welcher Herzlichkeit die Klasse unserer Großen das Schuljahr beendet hat. Letztens habe ich tatsächlich mal die Homepage meiner damaligen Schule aufgerufen, um zu sehen ob ich etwas wiedererkenne. Zwei, drei Lehrernamen kamen mir noch bekannt vor, aber sonst nichts mehr. Ich wünsche allen Klassen, die in diesen Wochen ihren Abschluß gemacht haben, daß sie sich vielleicht irgendwann nochmal über den Weg laufen. Dank Internet, SocialMedia u.v.m. könnte das heute ja durchaus machbar sein.

P.S.: Die Bilder sind noch Nachträge aus dem Botanischen Garten und haben mit dem Schulabschluß nichts zu tun ;-).

Kommt jetzt der Sommer?

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Manchmal bin ich von mir selbst beeindruckt. Mein Kopf fragt „Was hast du in den letzten vier Wochen so gemacht“? Dann frage ich meinen Blog und der sagt, du warst auf der Halde Hoheward (nebst Wittringen und Westerholt), du warst in Berlin und 2 x in Bochum und letzte Woche warst du auf dem Flachsmarkt. Dann staune ich kurz über mich selbst und schwupp die wupp schon wieder ist der Monat rum.

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Ich bin auch ein bisschen stolz auf mich, denn ich war den ganzen Monat pünktlich gegen 07.10 Uhr (oder früher) im Büro, was entweder frühen Feierabend hieß oder Zuwachs bei den Gleitzeitstunden (kann man ja brauchen, wenn es wieder mal auf Reisen geht), dann hatte ich Pfingstmontag mal wieder ein fast taubes Ohr (gepaart mit einem nervenden Pfeifen) und gestern hätte ich beinahe eine Dame beim Rücksetzen auf dem Parkplatz angefahren (was läuft die auch während ich rückwärts setze genau hinter meinem Auto lang). Läuft bei mir 😮 .

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Vor 4 Wochen habe ich an dieser Stelle vom „Tanz in den Mai“ geschrieben und euch ein paar Frühlingsblumen gezeigt. Ich hätte noch ein paar weitere aus den letzten Wochen und die zeige ich euch heute, in der Hoffnung endlich nicht mehr im Pullover auf dem Sofa sitzen zu müssen, denn in 3 Wochen ist (kalendarischer) Sommeranfang. Mal sehen, was der Juni so bringt, denn bis zu den nächsten Reisen dauert es noch bis in die zweite Hälfte Juli. Nebenbei, war jemand von euch schon mal beim „Festival of Lights“ in Berlin? Ich überlege, ob ich im Oktober nochmal hinfahre, das letzte Mal war ich 2008 dabei. Bis dahin habt ein entspanntes Wochenende.

Opel Astra J ruckelt – Zündspule defekt

Auto_3Eigentlich bin ich ja mit meinem Opel Astra J, (Baujahr. 07/2012), ganz zufrieden, denn trotz rd. 15.000 km im Jahr hatte ich bisher recht wenig an ihm auszusetzen. Das galt bis zum Wochenende, da ruckelte er plötzlich beim Gas geben, so daß ich dachte, ich wäre im falschen Gang. Eigentlich kann man den Wagen ruhig untertourig fahren, ohne daß er meckert. Das konnte also nicht der Grund sein. Nach meinem Thema “Kanalabschaltung” beim letzten Opel Astra H, hatte ich aber schon so ein Grummeln in der Magengegend. Am Sonntag war ich nur zwei kurze Strecken unterwegs, so daß sich nichts tat, aber am Montag auf dem Weg zu Arbeit das gleiche Spielchen.

Kaum ist der Motor auf der Autobahn so richtig warm und ich fahre wieder ab, beginnt der Motor wieder zu ruckeln. Ein Blick auf den Drehzahlmesser zeigt, den Schluckauf gab’s immer dann, wenn ich im dritten Gang rd. 1500 U/Min. überschritten habe, insbesondere wenn man Gas wegnimmt und wieder beschleunigt. Also war ich am späten Nachmittag beim FOH (Freundlichen Opel Händler) meines Vertrauens und habe von meinen Beobachtungen berichtet.

MotorGlücklicherweise ließ sich das Problem vorführen, auch wenn noch kein Lämpchen aufleuchtete. Heute dann das Ergebnis, eine defekte Zündspule war der Verursacher und eine Zündkerze hatte es wohl auch erwischt. Also wurden die Zündkerzen (alle vier) gleich mitgewechselt. Leider hat Opel eine 100%ige Übernahme abgelehnt, bei 30% Opel, 10 % Händler und 60% Kunde (also ich) aber zugestimmt. Da Zündkerzen und Fehlersuche eh bei mir hängen bleiben, standen am Ende rd. 290,- € (plus Leihwagen für einen Tag) auf der Rechnung. Nun schau’n wir mal, ob er wieder dauerhaft schnurrt.

[Nachtrag] 3 Jahre und 3 Monate sind jetzt vergangen. Am letzten Wochenende wollte ich die Klimaanlage einschalten und im selben Moment fing der Motor wieder an zu ruckeln. Ich hatte die Reparatur aus 2015 schon verdrängt und kurz vorm Wochenende (wann auch sonst) war da nichts mehr zu machen. Während ich am Montag auf Dienstreise war, nahm man sich das Autos zu Beginn der neuen Woche wieder vor. Unglaublich aber war, erneut mußte die Zündspule erneuert werden. Dieses Mal standen 383,- € auf der Rechnung. Scheint eindeutig eine Schwachstelle des Astras zu sein.

Tanz in den Mai

Ich liebe die Frühlingsfarben und nachdem sich meine Frühblüherallergie wieder etwas gelegt hat, kann ich mich gar nicht satt sehen, an den Bildern, die ich letzte Woche im Botanischen Garten Krefeld gemacht habe. Denkt an die Ausstellung „Art of Eden“ (01.-03. Mai) und genießt ansonsten ein schönes, langes und buntes Wochenende (auch wenn es im Süden ziemlich feucht werden soll).

Frühling2015_1

Frühling2015_2

P.S.: Nein ich tanze nicht in den Mai, ich schreibe nur Blogbeiträge die so heißen 😉 .