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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Oldtimer, Krupp und andere museale Objekte

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Das hatten sich die Oldtimerfreunde wohl etwas anders vorgestellt. Der erste Sonntag im Monat sollte für mich dieses Mal sowohl in Krefeld als auch in Essen einen Oldtimertreff bieten, aber der Himmel zeigte sich bewölkt statt frühlingshaft. Da es für Krefeld das erste Treffen für 2012 war, kam die Fans trotz des mäßigen Wetters und dieses Mal waren die Wagen aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts der Hingucker. Ansonsten geriet mancher Reifen in Gefahr das Gelände an der Rennbahn etwas vermatscht zu verlassen. Aber weitere, hoffentlich sonnigere Termine folgen am 17. Juni, 15. Juli, 26. August und 23. September 2012.

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Wie ihr wißt, war ich schon des öfteren zum Oldtimertreff in Essen an der Zeche Zollverein. So manches Mal gab es hier keinen freien Platz mehr auf dem Gelände der Kokerei, so daß weitere Wagen am Eingang warten mußten. Vermutlich war das miese Wetter dieses Mal Schuld, daß keine 100 Autos zusammenkamen. Eigentlich schade, aber durchaus verständlich. Als ich gegen 12.00 Uhr kam brachen die ersten Fahrzeuge schon wieder auf und kurz darauf setzte auch der Regen ein. Zum Vormerken, die weiteren Termine für dieses Jahr am 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012. Bilder aus Krefeld und Essen gibt’s bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Da ich nun mal in Essen war, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir die Krupp Ausstellung im Ruhrmuseum angesehen. Leider mußte ich trotz RuhrTopCard für die Ausstellung 3,- Euro (statt 6,- Euro) dazuzahlen, dafür ist die Ausstellung ziemlich umfangreich und jeder muß für sich entscheiden, was er sich dort anschaut. Ich war des öfteren erstaunt, welche Dokumente, bis hin zum Schulheft von Alfred Krupp, hier noch existieren. Ich habe aus meiner Schulzeit kein einziges Heft mehr 😉 .
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Da ich den Rest des Ruhrmuseums schon mehr als gut kenne, habe ich die restliche Zeit lieber genutzt noch ein paar Fotos in dem fantastischen Treppenhaus des Ruhrmuseums zu machen. Wer die gelb-orange-rot glühende Treppe, welche den Weg des flüssigen Stahls wiederspiegeln soll, noch nicht kennt, klickt mal hier. Auch hier gibt’s Bilder (auch aus der Krupp Ausstellung) bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Floriade (ein Tag in Venlo)

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Am Tag vor dem ersten Mai habe ich Bundes- und Eurobahn bemüht mich nach Venlo, genauer gesagt zur Weltgartenbauaustellung „Floriade“ zu bringen. Vielleicht habt ihr ja schon ein paar Bewegtbilder in „Rheingespült Folge 11“ gesehen, hier folgt der passende Bericht.

Da der Eintritt für Erwachsene (ab 13 Jahre) stolze 25,- Euro kostet und auch das Parken nochmal 10,- Euro, habe ich mich für die bequeme Anreise per Bahn entschieden. Das Sonderticket des VRR (am Automaten unter VRR gucken) kostet zwar auch zw. knapp 40,- und gut 50,- Euro (je nach Preisstufe im VRR), enthält aber Fahrt mit der DB / Eurobahn, Shuttlebus und Eintritt in den Park. Von der Kasse geht es über eine neue Brücke zum Parkeingang, an dem man nach Manier eines Freizeitparks bereits von verschiedenen Maskottchen begrüßt wird.

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Der Park selbst ist recht weiträumig und wird von einer Seilbahn überspannt (die im übrigen 5,- Euro extra kostet und von mir nicht genutzt wurde). Die Floriade ist unterteilt in 5 Themenbereiche verteilt auf 66 Hektar (1 Hektar = 10.000 m²). Dazwischen liegen immer wieder kleinere Waldstücke, welche die Teilbereiche voneinander trennen. Wer sich vom Eingang aus links hält, kommt in den Bereich, in dem sich diverse Länder mit ihren mal mehr, mal weniger großen Pavillons präsentieren. Jeder der Pavillons kann betreten werden, mal bekommt man eine Filmvorführung geboten und mal eine Art Basar. Ich war nur in den wenigsten Pavillons drin, aber wer sich für Tunesien, Sri Lanka, die Türkei, Italien, Spanien oder Belgien interessiert (um nur mal einige zu nennen) wird bestimmt fündig.

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Vom Eingang aus geradeaus findet man die Repäsentation NRW’s und nur weniger Meter weiter die von Azerbaijan. Empfehlen kann ich auch den Rabo Earthwalk gleich gegenüber. Eine Art Globus, um den ein Serpentinenweg nach oben führt. Auf halber Höhe gibt es ein Kino mit einem kleinen ca. 5 minütigen Film. Das Besondere, der Film läuft auf dem Glasboden, unter den Füßen der Besucher. Ein tolles Erlebnis. Natürlich gibt es auch Blumen zu sehen, momentan ist Tulpensaison, im Sommer werden es wohl andere Pflanzen sein, die blühen. Der große Platz über den man am Eingang läuft dient verschiedenen Vorführungen.

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Gut gefallen hat mir auch das Tropical Treasures Haus, einer Art Blumen- oder Gewächshaus mit tropischen Blumen und Pflanzen. Sehr schön gestaltet, wenn ich das richtig verstanden habe von einem Garten- und Landschaftsplaner, der auch für eine Reihe von CenterParks verantwortlich ist. Bereits im Vorfeld hatte ich vom Pavilon der Niederlande „My Green World“ gehört. Ein wahrhafter Blickfang der Ausstellung, von außen wie von innen und eine Einladung an Fotografen aus dem Muster zw. Holz und Glas etwas herauszuholen.

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Ich hatte mich, was Park selbst betrifft nicht vorbereitet, aber das Angebot ist so vielfältig, daß ein zweiter Besuch in Frage käme, um sich nochmal in Ruhe umzusehen. Leider sind mir aber nochmal 25,- Euro zu teuer. Wenn ihr euch mal umschauen wollt, klickt hier oder werft einen Blick auf meine Bilder, wie immer bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

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Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

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Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

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Vielleicht habt ihr ja schon meine Bewegtbilder in der 10. Folge von Reingespült ergänzend bekommt ihr unter Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+) noch ein paar Bilder. Ach ja wovon eigentlich? Vom Eisenbahntag im Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen. Das Eisenbahnmuseum besteht immerhin seit 35 Jahren und präsentiert dem Eisenbahnfreund alles was das Eisenbahnerherz begehrt. Zweimal im Jahr gibt es an einem Wochenende den sogenannten Eisenbahntag. Dann kommt alles auf die Schiene was Räder hat.

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Eisenbahntag (einmal im April und einmal im September) bedeutet zwei Tage Volldampf-Betrieb, Fahrzeugvorführungen, Sonderfahrten u.v.m. Dieses Jahr waren Elektroloks das Highlight vor dem 14-ständigen Lokomotivschuppen, dazu eine Lokparade mit Dampfloks aller Größen, Rundfahrten mit historischen Loks und Wagen rund um Bochum und (gegen Unkostenbeitrag von 5,- Euro) natürlich Führerstandsmitfahrten in einer echten Dampflok. Alle paar Minuten rollen Loks auf die 20-Meter-Drehscheibe, die noch in vollem Betrieb ist. Schaut mal auf die Homepage des Museum für weitere Sonderveranstaltungstermine.

Rheinhafen

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Da bin ich so häufig zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein unterwegs, aber auch in meiner Wahlheimat gibt es Gründe Fotos zu machen. Vor ein paar Tagen habe ich mich mal im Krefelder Rheinhafen umgesehen. Um in das Gebiet des Rheinhafens zu gelangen, muß man über eine mehr als 100 Jahe alte Drehbrücke. Die Brücke ist nur einspurig befahrbar und steht unter Denkmalschutz. Sie kann daher nicht einfach ausgetauscht werden, aber man plant nun eine zweite Brücke in den Rheinhafen zu bauen. Zeit also die einzig vorhandene Brücke einmal abzulichten.

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Der Rheinhafen selbst (Containerterminal) kann aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, aber wenn man die Augen offen hält, gibt es vielleicht doch die Möglichkeit für einen Schnappschuß. Hier dürfte z.B. die Firma Hermes (Container-)Platz für die nächsten Lieferungen bereitzustellen. Mehr Bilder? Dann guckt mal hier bei Flickr oder Sevenload.

TerraZoo

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Zoos habe ich im Laufe der Jahre eine ganze Menge gesehen (z.B. Gelsenkirchen, Duisburg, Köln, Hamburg), aber einen reinen Reptilienzoo habe ich bisher noch nicht besucht. Daher haben wir uns für einen Besch des TerraZoos entschieden. Wie ich vorab gelesen hatte, befindet sich der Großteil der Tiere drinnen, also wie gemacht für einen Tag, an dem immer wieder mal Regen angesagt ist. Der TerraZoo hat zwar auch ein Außengelände, dieses war aber im Moment auf Grund von Umbauarbeiten nicht geöffnet.

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Da ich auch noch nie in Rheinberg war, habe ich die Gelegenheit genutzt, diesen Reptilienzoo zu besuchen. Überraschender Weise kam uns gleich am Eingang eine freilaufende Schildkröte entgegen. Ihr Panzer trug ein aufgeklebtes Thermomenter und sie betätigte sich somit als laufende Temparaturmesserin. Dank RuhrTopCard hatte ich freien Eintritt und für die Kinder hatte ich auch noch einen Gutschein und die CityPowerCard (bekommt man von divesen Stadtwerken).

Die Tiere befinden sich (bis auf die freilaufende Schildkröte) in unterschiedlich großen Glasterrarien, mal alleine und mal in Gesellschaft, immer in Abhängigkeit von der Größe der Tiere. Die Terrarien sind alle von drei, manche sogar von allen vier Seiten einsehbar. Wer möchte, kann an einer Führung teilnehmen, wobei unterschiedliche Führungen je nach Altersklasse angeboten werden. Je nach Interesse dürfte der Aufenthalt im TerraZoo ca. 1 – 3 Stunden dauern.

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Eine Fotoauswahl gibt’s hier zu sehen: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Oldtimersaison auf Zollverein gestartet

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Sie sind ein eindeutiges Zeichen, daß der Frühling da ist. Egal ob zwei oder vier Räder, sie rollen wieder zur Kokerei Zollverein. Das erste Oldtimertreffen des Jahres 2012 ist eingeleitet und der PLatz rund um die Kokerei war gut gefüllt. Eigentlich geht es ja erst um 11.00 Uhr los, aber als ich gegen kurz vor 11.00 Uhr kam, waren die ersten Reihen schon gefüllt. Mercedes neben Opel, Chevrolet neben Ford, VW neben Jaguar. Und jeder findet seinen Platz. An eingen Wagen fachsimpeln wieder die, die was von Oldtimern verstehen, diskutieren ob der Motor noch Original ist oder ob es die Farbe im Auslieferungszustand jemals gegeben hat.

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Die Kennzeichen der Fahrzeuge zeigen, daß der Ruf dieses Treffens vom Niederrhein bis ins Ruhrgebiet geht und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn die Saison wieder startet. Ich darf mal von der Zollverein Oldtimer Homepage zitieren: „Markenunabhängiges Oldtimertreffen für Fahrzeuge ab 30 Jahren an jedem 1. Sonntag in den Monaten April bis Oktober von 11.00 Uhr – 15.00 Uhr […]. Die Termine für dieses Jahr: 1. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012“. Vielleicht sieht man sich ja mal auf Kokerei Zollverein. Eine Fotoauswahl gibt’s hier zu sehen: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Nebenbei, nachdem ich soviel guterhalte Oldies gesehen hatte, habe ich noch einen Abstecher ins RedDotDesign Museum gemacht. Falls ihr noch nicht dort gewesen seid, ich kann das Museum durchaus empfehlen. In der Architektur der früheren Zeche Zollverein (genauer im ehemaligen Kesselhaus) befindet sich auf 4.000 qm Fläche alles was aus dem Red Dot Designwettbewerb hervorgegangen ist. Vom iPhone bis zur Herrenhandtasche, vom Sofa bis zum Rucksack, vom Winterski bis zur Straßenlaterne. Das Regal da unten rechts ist übrigens eine iPhone Docking Station 🙂 .

Kunst.WERK 2012 – FLAUNA

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Auf dem Weg zum unmöglichen Möbelhaus aus Schweden (ja gut ich mußte nur bis Duisburg reisen 😉 ) habe ich die Gelegenheit genutzt und bin nochmal durch den Matenatunnel gefahren. Über den Tunnel hatte ich euch schon im letzten Jahr berichtet. Hübscher geworden ist er nicht, wirkt nach wie vor ein bischen bedrückend, gern genommener Krimischauplatz.

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Nur wenige 100 Meter davon entfernt an der Kaiser-Wilhelm-Straße fand ich dann noch eine schöne Wandmalerei, die in bunten Farben das Leben entlang des Industriegebiets in Duisburg zeigt. Der Giebel des Hauses ist schon etwas in Mitleidenschaft gezogen, so wie viele Häuser in der Gegend, aber wenn ihr mal wieder einen alten Schimanski Tatort guckt erkennt ihr die Gegend vielleicht wieder.

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Nach meinem Besuch bei Ikea lag es nahe nochmal im nahe gelegenen Landschaftspark vorbeizuschauen, denn ich hatte letzte Woche von der Öffnung weiterer Möllerbunker und einer neuen Ausstellung namens „Kunst.WERK 2012 – FLAUNA Eine Besiedelung“ gelesen. Da dachte ich im Landschaftspark Duisburg Nord schon alles gesehen zu haben, aber diese Ausstellung ist wirklich Klasse. Neue Rampen führen in die bisher verschlossenen Tagesbunker 2 bis 5 hinein und neben bunten „Puscheln“ die von oben herab baumeln gibt es im Inneren eine kleine Lightshow verbunden mit Musik und einem Film. Ganz so wie im Kino. Knopfdruck genügt und die Show startet.

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Die Kunst.WERK 2012 ist vom 25. März 2012 bis zum 30. September 2012 täglich und rund um die Uhr geöffnet. Bilder findet ihr hier Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+), aber wenn ihr in der Nähe seid schaut euch die kleine Show (Dauer ca. 5 Minuten) live vor Ort an.

Zwischen Rhein und Ruhr

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Tja, eigentlich wollte ich euch ja schon vor 14 Tagen von meinem Besuch auf der Halde Rheinelbe berichten, aber die neuen Bilder sind mangels Sonne so langweilig wie Schneeflocken im Nebel. Richtig, ich war mal wieder in Gelsenkirchen und habe meinen Besuch aus dem Sommer 2010 wiederholen wollen, aber schöner und heißer als beim letzten Mal konnte es ja kaum noch werden. Also habe ich die Halde flott wieder verlassen und den Tag in Essen fortgesetzt. Ich wollte mir unbedingt mal die Ringpromenade rund um Zeche und Kokerei Zollverein ansehen. Seit dem vergangenen Herbst kann man mit dem Fahrrad (oder jedem anderen nicht motorisierten Fahrzeug) auf einer gut ausgebauten Strecke einmal um das ganze Gelände fahren. Auf diese Weise bekommt man die Kokerei endlich mal von hinten zu sehen. Ganz ehrlich? Die Vorderfront gefällt mir besser ;-).

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Am letzten Wochenende war uns der Sonnengott dann besser gesonnen und somit habe ich mal wieder einen Abstecher in den Düsseldorfer Nordpark gemacht. Nachdem ich letztes Mal die Blütezeit knapp verpaßt habe, waren die Gärtner dieses Mal fleißig und haben einige tausend Stiefmütterchen gepflanzt. Für Tulpen war es aber noch zu früh und auch im japanischen Garten war noch Winterruhe. Also nehme ich mir den Nordpark nach Ostern nochmal vor. Trotzdem erste bunte Fotos „Düsseldorf 2012“ sind an dem Samstag entstanden. Ihr wollt auch hin? Sucht nach AquaZoo, Kaiserswerther Str. 380, der Nordpark ist gleich nebenan. Die Bilder aus dem Nordpark findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Zoom Erlebniswelt

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Der Eintritt ist nicht gerade billig, aber ich finde er lohnt sich immer wieder und in den nächsten drei Wochen ist sogar noch Zeit, um mit der RuhrTopCard kostenlos in die Gelsenkirchener Zoom Erlebniswelt zu gehen. Danach, genauer am 01.04.2012 startet die Zoom (Sommer-)Saison 2012. Ich habe am vergangenen Samstag, trotz bedeckten Himmels mal wieder die Zoom Erlebniswelt besucht. Dieses Mal war ich alleine unterwegs. Was sich auf den ersten Blick etwas langweilig anhört, kann aber auch ein Vorteil sein. Ich war bereits um kurz nach 10.00 Uhr an der Kasse und hatte demnach viel Zeit, um mich mit dem Fotoapparat für einen Schnappschuß auf die Lauer zu legen.

Vorgenommen hatte ich mir im Alaskateil die Waschbären, den Kodiak- bzw. den Kamtschatkabär (beides Unterarten des Braunbären) sowie die Eisbären, die dieses Mal leider nicht im Wasser waren. Im Asienteil dann das Tropenparadies, in dem jetzt die Huluman Affen mit den Orang Utans zusammenleben, neben den Ottern versteht sich, die von Anfang an dort beheimatet sind und schließlich wollte ich im Afrikateil des Zoos die Löwen sowie die Schimpansen aufsuchen. Man kann nicht sagen, daß es besonders leer war, aber wer so früh im Jahr kommt, hat die gute Gelegenheit, die Gehege und demnach die Tiere ganz aus der Nähe betrachten zu können.

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Leider sind nicht alle Tiere draußen, so wie im Sommer und auch die Restaurants sind größtenteils noch geschlossen, so daß Selbstverpflegung angesagt ist, aber dafür hat man Zeit und Muße die Tiere in aller Ruhe zu betrachten. Natürlich ist immer ist ein bischen Zufall dabei, dann in den Gehegen zu sein, wenn die Tiere nicht gerade schlafen. So hatte ich z.B. das ausgesprochene Glück im Tropenparadies zu sehen, wie die Hulman Affen mit den Orang Utans versuchten Freundschaft zu schließen oder wie die Schimpansen das erste Mal nach dem Winter wieder auf die Außenanlage durfen, dort mit Apfelstückchen gefüttert wurden und außer Rand und Band schienen. Gerade bei den Schimpansen muß man unweigerlich darüber nachdenken wer hier wen beobachtet. Die Menschen die Affen oder umgekehrt. So saß an einem Fenster ein kleines Mädchen und schaute hinaus, als plötzlich einer der jüngeren Affen angerannt kam, von außen ans Fenster klopfte und wieder verschwand, während das Mädchen einen Schreckensschrei ausstieß. Die Affen vor der Scheibe schienen sich köstlich zu amüsieren.

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Auf diese Weise habe ich in jedem der drei Zooabschnitte je gut 90 Minuten verbracht und bin schließlich mit über 400 Fotos zurückgekommen. Nach der ersten Runde sind 238 übrig geblieben und eine Auswahl findet ihr wie immer in den Fotoalben von Flickr, Sevenload und (u.U. nur als Google+ Mitglied) bei Picasaweb.