Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Essen Kettwig – Mülheim und zurück

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Die RuhrTopCard bietet u.a. eine Fahrt mit der „Weißen Flotte“ auf der Ruhr von Mülheim Wasserbahnhof nach Essen Kettwig oder umgekehrt. Da man für den Rückweg aber bezahlen müßte, habe ich nach einem anderen Weg gesucht. Die Lösung wäre eine Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Wenige Meter von beiden Anlegestellen entfernt gibt es Leihräder der MetropolradRuhr. Also ab auf’s Rad und die rd. 10 km auf fast ebenerdigen und geteertem Weg abstrampeln. Wer zügig fährt, schafft die Strecke in ca. 40-45 Minuten, wer es lieber gemütlich mag, braucht vielleicht eine Stunde. Einzig an der Mendener Brücke endet der Radweg entlang des Ufers unvermittelt. Man muß hinauf auf die Straße, über die Brücke und am linken Ruhrufer den Rest des Weges fahren.

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Ich habe das Leihrad gewählt, weil ich dieses am Zielort einfach abstellen kann und die Rückfahrt dann eben mit dem Schiff machen kann. Auf dem Weg besonders beeindruckend ist die Autobahnbrücke der A52, die im Mülheimer Ortsteil Mintard das Ruhrtal überspannt. Laut Wikipedia ist sie mit 1830 Metern die längste Straßenbrücke aus Stahl, bestehend aus 18 Hohlpfeilern, mit einer Fahrbahnhöhe von 65 Meter über der Ruhr. Man macht sich garkeine Gedanken über die Außmaße der Brücke, wenn man einfach nur oben drüber fährt. Einige Bilder habe ich schon vor ein paar Wochen gemacht, da blühte gerade der Raps, goldgelb und unübersehbar. Es kann übrigens nicht mehr weit sein, bis wieder die Drachenboote ihr nächstes Rennen veranstalten, denn das erste Team war bereits im Trainingsmodus und selbst die Wickinger waren auf dem Fluß unterwegs. Wickie habe ich allerdings nicht erblicken können.

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Apropo, wer einmal in Kettwig ist, sollte sich unbedingt die Altstadt rund um die weithin sichtbare Kirche mal etwas genauer ansehen. Kaum zu glauben, daß das auch ein Ortsteil von Essen ist. Beschaulich, still, fast wie auf dem Dorf. Die Altstadt ist nicht groß, wer aber trotzdem eine keine Übersicht haben möchte klickt mal hier. Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit für einen Kaffee oder ein Eis, bevor es dann wieder an den Ausgangspunkt zurückgeht. Für den Anwohner sicherlich nervend, für den Besucher eher überraschend ist der rege Flugverkehr über Kettwig. Die Flugzeuge auf dem Weg nach Düsseldorf haben hier allem Anschein nach ihre direkte Einflugschneise und mancher „Vogel“ fliegt so niedrig, daß man ohne Probleme die Aufschriften lesen kann.

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Wer sich jetzt noch ein eigenes Bild von Essen Kettwig machen möchte, hier ist eine Auswahl von Bildern, bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Ritter Sport und hoch über Oberhausen

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Die „Magischen Orte“ im Gasometer Oberhausen hatte ich bereits im letzten Jahr besucht, aber dank RuhrTopCard, habe ich die Chance genutzt, mir die Ausstellung ein zweites Mal anzusehen (kann ich übrigens nur empfehlen). Man betrachtet die Bilder der Ausstellung beim zweiten Mal aus einem ganz anderen Blickwinkel. Außerdem ist die Location „Gasometer“ für sich alleine schon einmalig. Der von der Außenwelt abgeschirmte Behälter würd erfüllt mit sphärischen Klängen, dazu erhebt sich in der 3. Ebene der unfaßbar große Nachbau eines Mammutbaums.

Ich sitze dann auf der obersten Treppenstufe (um nicht zu sagen ich liege) und lasse die Klänge und das Licht auf mich wirken. Dieses Mal hatte ich statt des ganzen Fotoequipments (die Bilder vom letzten Jahr sind z.B. bei Flickr im Album Ruhr 2011 zu finden) meine Videokamera dabei. Die Bilder können das Erlebnis Gasometer nicht im geringsten wiedergeben (bewegte Bilder folgen noch).

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Ein ebensolches Erlebnis ist die Aufzugfahrt im gläsernen Aufzug und plötzlich wird der riesige Mammutbaum ganz klein. Oben dann aus dem Aufzug treten und um die Ecke nach unten gucken … unbezahlbar. Zum guten Schluß die Krönung, die letzten zwei Treppenabsätze noch zu Fuß und man ist auf dem Dach des Gasometers. Je nach Wetterlage (ich schlage einen Sonnentag nach einem Gewitter oder einer kalten Nacht vor) geht die Sicht weit über Oberhausen hinaus. Es scheint als läge die Autobahn 42, der Rhein-Herne-Kanal oder die Emscher nur eine Handbreit voneinander entfernt.

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Von hier oben konnte ich ihn bereits sehen, den Ritter Sport Container, der während seiner Schokotour diese Woche in Oberhausen am Centro gastiert. Auf drei Etagen gibt es Werbespots, Merchandise und alle Sorten aus dem Hause Ritter Sport nicht nur zu bestaunen sondern auch zu kaufen. Dazu dürfen die Erwachsenen eine Tasse Kakao genießen (bei dem sonnigen Wetter nicht ganz so gefragt) während der Nachwuchs in der Schokowerkstatt selbst eine Tafel Ritter Sport kreiert. Ich konnte nicht umhin, mir auch ein kleines Andenken mitzunehmen, eine kleine Ritter Sport Metallkiste und dazu drei Tafeln, von denen ich glaube, daß sie mir schmecken werden.

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Ebenfalls vom Gasometer nur einen Steinwurf weit entfernt ist der OlgaPark. Bekannt nicht nur von Festivals wie „Ruhr in Love“, ist das Gelände der Landesgartenschau von 1999 auf dem Grundstück der ehemaligen Zeche und Kokerei Osterfeld enstanden. Heute erinnern nur noch das alte Steigerhaus, der Förderturm und die Pförtnerhäuser an die ehemalige Bestimmung als Zeche. Ich erinnere mich die Landesgartenschau seinerzeit besucht zu haben, leider ist von der Blumenpracht nichts mehr übrig geblieben. Stattdessen kann man auf dem Gelände spazieren gehen, Fußball spielen, Fahrradfahren oder sich sonstwie sportlich betätigen. Irgendwie ein bischen schade um den Park.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasa (Google+)

[Nachtrag]: Hier sind noch ein paar Bewegtbilder vom Gasometer, die lange nicht die Atmosphäre der Ausstellung „Magische Orte“ wiedergeben können.

Greifvögel über dem Gruga Park

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Wiedereinmal waren die Greifvögel aus dem Vogelpark Hellenthal (Eifel) zu Gast in der Gruga in Essen. Schönstes Vatertagswetter (wenn auch bei kühlen 8 Grad am frühen Morgen) lud zu einem Spaziergang ein. Wenn ich die Gruga besuche, nutze ich i.d.R. den Eingang „Mustergärten“ an der Lührmannstraße. Hier gibt es einen kleinen Parkplatz und eine Reihe weiterer Parkmöglichkeiten antlang der Straße. Doch dieses Mal war die Zufahrt eine Baustelle und mußte aus der anderen Richtung erfolgen. Ich dachte schon ich wäre falsch, denn die Straße geht aus dieser Richtung sozusagen durch den Keller einiger Messehallen. Als ich um 10.00 Uhr kam, war die Straße menschenleer. Ich dachte schon es wäre der falsche Tag. Dementsprechend leer war es auch noch im Park. Dies änderte sich aber im Laufe des Tages. Auch die Vögel waren zur ersten Greifvogelflugvorstellung noch ein bischen müde.

(c)2012 eichental.wordpress.com

Die ersten Starts verliefen etwas holprig und während der Weißkopfseeadler seine Schwingen ausbreitete flog sein deutsches Gegenstück der Seeadler nur wenige Meter. Aber wie formulierte der Moderator der Veranstaltung „Es sind eben Tiere, keine Maschinen“. Das Interessante ist sowieso die Vögel auf ihren Ruheplätzen zwischen den Vorstellungen zu beobachten. So einem Weißkopfseeadler möchte ich in natura nicht begegen (einem sich mit 250 km/h nähernden Falken aber auch nicht), trotzdem ist es jedes Jahr aufs neue ein imposantes und fotogenes Tier. Leider fand sich nicht genügend Material für eine Videopodcastfolge, daher gibt’s hier ein paar bewegte Bilder.

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Nach der Vorstellung habe ich mich dann noch etwas im Park umgesehen und während die Tulpenzeit vorbei ist, blüht der Rododendron derzeit in allen erdenklichen Farben. Hierdurch ergeben sich im „Rododendrontal“ äußerst schöne Farbkombinationen entlang des Weges. Last but not least habe ich es auch geschafft mal die Pflanzenhäuser aufzusuchen. Bisher hatte ich die immer links (oder rechts) liegen lassen, ich frage mich nur warum. Im Regenwaldhaus heißt es Fotoaparate, Handys in die Tasche, denn von der Decke nieselt ein ganz feiner Regenfilm, wie im Regenwald eben. Und auch das Hirschgehege habe ich dieses Mal aufgesucht. Auch das war in der Gruga Neuland für mich. Ich glaube wer im Grugapark auch mal die Zwischenwege erkundet, kann immer wieder neue Wege entdecken.

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Fotos … na ja, ihr kennt das ja schon, dieses mal wieder hier bei Flickr, Sevenload oder Picasa (Google+).

Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen

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Vielleicht habt ihr ja schon meine Bewegtbilder in der 10. Folge von Reingespült ergänzend bekommt ihr unter Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+) noch ein paar Bilder. Ach ja wovon eigentlich? Vom Eisenbahntag im Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen. Das Eisenbahnmuseum besteht immerhin seit 35 Jahren und präsentiert dem Eisenbahnfreund alles was das Eisenbahnerherz begehrt. Zweimal im Jahr gibt es an einem Wochenende den sogenannten Eisenbahntag. Dann kommt alles auf die Schiene was Räder hat.

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Eisenbahntag (einmal im April und einmal im September) bedeutet zwei Tage Volldampf-Betrieb, Fahrzeugvorführungen, Sonderfahrten u.v.m. Dieses Jahr waren Elektroloks das Highlight vor dem 14-ständigen Lokomotivschuppen, dazu eine Lokparade mit Dampfloks aller Größen, Rundfahrten mit historischen Loks und Wagen rund um Bochum und (gegen Unkostenbeitrag von 5,- Euro) natürlich Führerstandsmitfahrten in einer echten Dampflok. Alle paar Minuten rollen Loks auf die 20-Meter-Drehscheibe, die noch in vollem Betrieb ist. Schaut mal auf die Homepage des Museum für weitere Sonderveranstaltungstermine.

Oldtimersaison auf Zollverein gestartet

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Sie sind ein eindeutiges Zeichen, daß der Frühling da ist. Egal ob zwei oder vier Räder, sie rollen wieder zur Kokerei Zollverein. Das erste Oldtimertreffen des Jahres 2012 ist eingeleitet und der PLatz rund um die Kokerei war gut gefüllt. Eigentlich geht es ja erst um 11.00 Uhr los, aber als ich gegen kurz vor 11.00 Uhr kam, waren die ersten Reihen schon gefüllt. Mercedes neben Opel, Chevrolet neben Ford, VW neben Jaguar. Und jeder findet seinen Platz. An eingen Wagen fachsimpeln wieder die, die was von Oldtimern verstehen, diskutieren ob der Motor noch Original ist oder ob es die Farbe im Auslieferungszustand jemals gegeben hat.

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Die Kennzeichen der Fahrzeuge zeigen, daß der Ruf dieses Treffens vom Niederrhein bis ins Ruhrgebiet geht und ich freue mich jedes Mal aufs neue, wenn die Saison wieder startet. Ich darf mal von der Zollverein Oldtimer Homepage zitieren: „Markenunabhängiges Oldtimertreffen für Fahrzeuge ab 30 Jahren an jedem 1. Sonntag in den Monaten April bis Oktober von 11.00 Uhr – 15.00 Uhr […]. Die Termine für dieses Jahr: 1. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012“. Vielleicht sieht man sich ja mal auf Kokerei Zollverein. Eine Fotoauswahl gibt’s hier zu sehen: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Nebenbei, nachdem ich soviel guterhalte Oldies gesehen hatte, habe ich noch einen Abstecher ins RedDotDesign Museum gemacht. Falls ihr noch nicht dort gewesen seid, ich kann das Museum durchaus empfehlen. In der Architektur der früheren Zeche Zollverein (genauer im ehemaligen Kesselhaus) befindet sich auf 4.000 qm Fläche alles was aus dem Red Dot Designwettbewerb hervorgegangen ist. Vom iPhone bis zur Herrenhandtasche, vom Sofa bis zum Rucksack, vom Winterski bis zur Straßenlaterne. Das Regal da unten rechts ist übrigens eine iPhone Docking Station 🙂 .

Parkleuchten (Grugapark) 2012

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Wie im letzten Jahr habe ich auch in diesem Jahr einen regenfreien Abend genutzt und bin durch den bunt beleuchtetet Grugapark in Essen spaziert. Erneut sind bis zum 18. März (täglich außer Rosenmontag bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr) große Teile des Grugaparks bunt beleuchtet. Ich muß gestehen, daß der Aha-Effekt des ersten Besuchs sich nicht mehr ganz so eingestellt hat, weil man natürlich schon einiges kannte und kritisch mit dem Vorjahr verglichen hat.

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Aber es gab auch Neues z.B. der Gruselwald. Hexen und Zwerge kichern aus versteckten Lautsprechern, Pilze wachsen plötzlich kniehoch im Koniferenwald und nahe des Rhododendrontals ziehen dichte Nebelschwaden über den Weg (dachte schon das Wetter schlägt um, aber es war nur eine Nebelmaschine), Diskokugeln lassen Lichtblitze durch die Bäume glitzern und aus dem Lautsprecher ertönte Ravels Bolero … Gänsehaut trotz +5 Grad. Mein Eindruck war, daß dieses Jahr etwas weniger beleuchtet wurde, aber vielleicht war es auch nur anders verteilt. Die Wasserflächen waren durchweg noch gefroren, was auch schöne Lichteffekte ergab, so daß die Springbrunnen und Wasserfontänen allesamt außer Betrieb waren. Außerdem habe ich in der Baumallee die wechselnde Beleuchtung des Vorjahres vermißt. Letztes Jahr wurden die Bäume mal in rot, mal in blau oder mal in grün angestrahlt. Dieses Jahr war die Farbe gleichbleibend weiß und blau.

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Übrigens, wenn ihr nur feste Wege geht, reicht sicherlich leichtes Schuhwerk, aber nach der Frostperiode taut jetzt alles links und rechts des Wegs auf und da kann es schon mal etwas weich und matschig werden. Insbesondere unterhalb des Alpinums standen größere Wasserpfützen in denen man im halbdunklen leicht mit den Schuhen versinken konnte. Da ich für ein gutes Foto natürlich auch in die letzte Ecke krieche mußte ich zur Strafe heute erstmal Stiefel putzen 😀 . Mehr Fotos? Guckt ihr hier … Flickr, Sevenload, Picasaweb. Und wie im letzten Jahr schon erwähnt, Fotos können nur einen kleinen Eindruck vermitteln.

Blaue Stunde

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Zwischen Niederrhein und westlichem Ruhrgebiet liegt ein sonniges, wenn auch kaltes, Winterwochenende hinter uns. Zeit dem Körper ein wenig Bewegung zu verordnen. Also bin ich am Sonntag nochmal die Himmelstreppe an der Halde Norddeutschland bei Neukirchen-Vluyn emporgestiegen und ich war nicht der einzige. Die langgezogene anspruchsvolle Treppe wird gerne genutzt um die Ausdauer zu trainieren. Nein nicht meine :-). Eine Jugendgruppe in Jogginganzügen keuchte die Treppe rauf und runter und selbst die Feuerwehr habe ich schon mal auf Bildern dort trainieren sehen. Leider hatte die Müllabfuhr noch nicht dorthin gefunden, denn auf der Parkplatzzufahrt lagen zerrissene Müllbeutel und Flaschen, vermutlich noch aus der Silvesternacht.

Die Halde selbst ist oben recht weitläufig und bietet bei entsprechendem Wind anscheinend gute Aufwinde, so daß Gleitschirmflieger an den Hängen ihre Flugübungen machten. So wie ich gelesen habe, wird die Halde Norddeutschland regelmäßig von Paraglidern, Drachenfliegern etc. genutzt und es existiert, wie könnte es anders sein, sogar die passende Internetseite.

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Wintertage an denen die Sonne scheint versprechen häufig auch einen schönen Sonnenuntergang und eine fotografisch ansprechende „Blaue Stunde“. Also habe ich den Folgetag genutzt, um noch ein paar Bilder auf der Halde Rheinpreussen (bei Moers) zu machen. Bereits vor längerem war ich dort, um Bilder im dunklen zu machen, hatte aber seinerzeit kein Stativ dabei. Das von Otto Piene gestaltete „Geleucht“ wird ebenso wie ein 8.000 qm großer Bereich der Halde abends in glutrotes Licht getaucht (mit einbrechender Dunkelheit in den Wintermonaten bis ca. 21.00 Uhr). Dazu geht der Blick auf den Niederrhein und ins westliche Ruhrgebiet.

In der Ferne zieht der Rhein vorbei und die Hochöfen am Duisburger Rheinufer beleuchten den Strom. Dazu sticht die über den Rhein führende Autobahn A42 mit ihrem Verkehrsstrom aus den dunklen hervor. Dank der dezenten und doch weithin sichtbaren Beleuchtung hat das Fotografieren mächtig Spaß gemacht, selbst wenn es doch arg kühl dabei wurde. Einzig der Rückweg vom Haldenplateau zum Auto gestaltet sich abenteuerlich denn der Rest der Halde liegt mehr oder weniger in stockdunklen. Vielleicht hätte ich eine Taschenlampe mitnehmen sollen 😀 . Mehr Bilder im neuen Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Ruhrgebiet bei Nacht (Frohes neues Jahr)

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch. Ich hoffe doch, ihr seid gut reingerutscht, wobei ich ja diese Formulierung „Guten Rutsch“ nie so ganz verstanden habe. Aber wofür gibt es schließlich das Internet. Das mit dem „Guten Rutsch“ kam so …

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„Rosh Hashana“ heißt der erste Tag des Jahres auf Hebräisch. „Rosh“, das ist das Wort für „Kopf“ (auch benutzt als Bezeichnung für den „Ersten“ oder den „Anfang“) und „Shana“, ist das hebräische Wort für „Jahr“. „Rosh Hashana“ ist dementsprechend der Jahresanfang und einen guten solchen wünscht man sich eben.

So einfach kann’s sein, hätten wir das also geklärt. Ich schwenke nochmal kurz auf das vergangene Jahr zurück, denn die dunkle Jahreszeit hat ja auch so ihre Reize, zumindest in Bezug auf Fotos 🙂 . Also habe ich mir vorgenommen ein paar Landmarken, Emscherkunstwerke u.ä. auch mal im Dunklen abzulichten. Zuerst habe ich mich der Rehberger Brücke („Slinky Springs to Fame“) mit der Kamera genähert. Man muß wissen, daß die Brücke, ich will mal sagen, so ein bischen im halbdunklen liegt, was mir i.d.R. so ein bischen Unbehagen bereitet. Ab und zu begegnet einem ein Jogger, dann mal jemand mit Hund und halb im Gebüsch (wo man halt hinstolpert für gute Fotos) zum Glück auch noch ein paar andere Fotografen. Wohlgemerkt es war ca. 17.30 Uhr nicht kurz vor Mitternacht, aber dunkel ist dunkel.

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Dann ging es auf dem Rückweg, nochmal zu „Tiger and Turtle“, der begehbaren Achterbahn über die ich ja schon des öfteren hier berichtet habe. Hier war gegen 18.00 Uhr noch mehr los. Spaziergänger mit und ohne Hund machten die Runde, Fotografen folgen anderen Fotografen mit Stativ, ich fühlte mich in guter Gesellschaft 😀 . Die Landmarke im Angerpark ist am Abend, wie man den Fotos entnehmen kann, gut ausgeleuchtet, kann momentan aber nur zu bestimmten Zeiten betreten werden. Für ein paar Fotos und einen Blick über den Duisburger Süden reichte es allemal aus.

Bilder habt ihr vermutlich schon entdeckt, ansonsten hier: Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Tiger and Turtle – Magic Mountain (II)

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Vier Wochen sind mitlerweile seit der Eröffnung von Tiger & Turtle vergangen. Nachdem ich am Eröffnungswochenende nur kurz da war (siehe Blogbeitrag) habe ich an diesem Wochenende einen zweiten Anlauf genommen. Es war zwar winterlich kalt und mächtig windig auf dem kleinen Hügel im Angerpark, aber dafür gab es dieses Mal keine Warteschlangen. Also Zeit nochmal ein paar bewegte Bilder zu machen (die ihr hier zu sehen bekommt) und natürlich auch ein paar Fotos.

Das Winterwetter war wie gemacht dafür, denn gegen Mittag verzogen sich die Wolken und die Besucher wurden mit Fotohimmel und Sonne belohnt. Einzig eine dicke Jacke und eine Mütze konnte dennoch nicht schaden (zumindest momentan, in den Sommermonaten halte ich beides für überflüssig 😉 ). Und nein, der Looping kann nicht durchlaufen werden, selbst wenn ihr ordentlich Tempo aufnehmen würdet, zwei Gitter sichern vor allzuviel Übermut beim Klettern. Die Security am Fuße der Achterbahn tut ihr Übriges. Was mir noch fehlt ist jetzt ein Bild bei Dunkelheit. Na mal sehen, demnächst …

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Vielleicht noch der Tipp für den nächsten Besuch, die Webseite http://www.landmarke-angerpark.de bzw. http://www.du2010.de/landmarke-angerpark zeigt oben rechts ein Webcambild, welches Aufschluß darüber gibt, ob z.B. gerade eine Warteschlange zu erwarten ist oder nicht. Apropo Besuch, weil ich gefragt wurde, wo denn diese tolle Achterbahn ist, hier nochmal der Link Berzeliusstraße, 47249 Duisburg. Ich wünsche euch viel Vergnügen und eine schwindelfreie Tour 😀 .

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.