Emscherkunst (Teil 3)

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Nach soviel Extraschicht in den letzten Tagen heute mal wieder was zum anderen Thema mit „E“ – Ex .. ähm .. Emscherkunst. Wenn ihr mir auf Instagram folgt habt ihr vielleicht schon gesehen, daß ich mittlerweile ein paar Randbezirke der Emscherkunst mit dem Auto abgegrast habe. Ich erwähnte schon, ein bisschen Fußweg gehört einfach dazu, aber alles was im Rahmen von 10 – 15 Minuten liegt gilt als mit dem Auto erreichbar. Nehmt Platz und wartet mit mir, denn unter anderem war ich bei „Warten auf den Fluß“, einem Kunstwerk, daß bereits 2010 aufgebaut wurde und jetzt an neuer Stelle steht. Eine Brücke, die im übertragenen Sinne auf die Umleitung der renaturierten Emscher wartet.

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Im Zickzack geht’s über den breiten Steg entlang an drei Pavillons, wovon zwei zu einer Übernachtung einladen. Der dritte Pavillon ist das Bad mit Toiletten und Waschbecken, was schon ein bisschen an Camping extrem erinnert, denn es gibt zwar irgendwie Wasser aber keinen Strom und erst recht kein Abwasser auf dieser Brücke. Trotzdem sollen zumindest die Wochenenden schon weitgehend ausgebucht sein. Na dann gute Nacht beim Warten auf den Fluß. Aber auch wer nicht übernachten will, darf sich hinsetzen, Löcher in die schöne Landschaft drumherum gucken, sich lang machen für ein Nickerchen oder der Jamsession lauschen, die an dem Sonntag stattfand, als ich dort war.

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Weitere Jamsessions folgen, dazu klickt ihr hier. (Und jetzt alle 3 x ganz schnell Jamsession, Jamsession, Jamsession :-)). Ach ja, genauere Ortsangaben wo sich die Kunstwerke befinden gibt’s jetzt auch in PDF Form und zwar hier.

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Ein paar Tage später zog es mich dann, bei schönstem Wetter an die Emschermündung, wie gemacht für eine Radtour, ich aber schon wieder per Pedes. Kunstwerk Nr. 1 direkt an der Mündung der Emscher, hat auch damit zu tun und heißt „Fluß wird Wolke“ (nein da fehlt kein Wort ;-)). Mit Hilfe einer Wolkenwassererhitzungsmaschine wird ab und zu Wasser der Emscher in wolkenbildenden Dampf umgewandelt. Die hierfür benötigte Energie kommt direkt aus dem Fluss (das Wasser übrigens auch). Die Webseite schreibt „Dies ruft übernatürliche Konnotationen hervor … „. Huch ist das wat Schlimmes? Ich würde sagen „Die Wolke macht sich durch lautes Zischen bemerkbar“ oder weil’s ja die Emscher ist „Mit jeder Klospülung ein Zischen“ (oder so ähnlich) ;-).

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Neben der Wolkenmaschine gab es dann noch eine begehbare, kugelförmige, seifenblasenähnliche Station, die mich an Raumschiff Orion erinnerte. Diese Skulptur kann tagsüber besucht werden und bietet in der Nacht für bis zu zwei Gäste eine Schlafgelegenheit mit Blick auf den Rhein. Sehr idyllischer „Rücksturz zur Erde“ :-D. Gleich daneben ein weiteres gelbes Fernrohr, daß dieses Mal aber keinen Blick auf irgendetwas freigibt sondern selbst die Blicke auf sich ziehen soll. Ein Motor dreht den Guckmechanismus (also das da oben drauf) um sich selbst. Um in die Ferne zu gucken müßt also selbst ein passendes Rohr oder Glas mitbringen.

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Etwa 500 Meter entfernt ist das nächste Ziel auszumachen. Kunstwerk Nr. 2 „The Settlement“ nennt sich das Modell des Stelzendorfs mitten auf dem Acker. Die Skulptur besteht aus 20 kleinen Modellhäusern, die miteinander verbunden und in einem flachen Wasserbassin platziert sind. Ich hatte ja gedacht, man könnte die Gebäude betreten, aber da muß ich wohl noch etwas schrumpfen. Dummerweise hatte ich meine Zaubermelone gerade nicht dabei ;-). In ihrer Bauweise erinnert die Modellsiedlung an Pfahlbauten und Stelzendörfer aus der Karibik oder den Philippinen (sagt wiederum die Webseite).

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Ich war noch nie dort, kann also nicht sagen ob’s stimmt. Ein wirklich tolles Modell ist es auf jeden Fall, denn jedes Detail wurde handgemacht. Auf Grund der grauen Hintergrundwand, kann man fototechnisch ein kleines Dorf fotografieren und mit ein bisschen Abstand kommt dann der Himmel und das Steinkohlekraftwerk in Voerde in den Fokus. Man hat so ein bisschen den Eindruck, gleich kämen die Puppen der Augsburger Puppenkiste um die Ecke. Komm’se aber nicht. Schade keine Mupfel :-).

Ihr wollt nochmehr Bilder? Dann surft hier zu Flickr oder Google+. Die Kunstreise entlang der Emscher wird fortgesetzt, im Urlaub (übernächste Woche) bestimmt auch mal per Fahrrad. Wolltet ihr nicht auch?

Rheinpark Duisburg

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Manchmal liegt das Gute ja so nahe, daß man es es trotz offener Augen nicht sieht oder nichts davon weiß. So wurde ich in Kommentaren zwar schon das eine oder andere Mal auf den Rheinpark Duisburg aufmerksam gemacht, aber ich wußte nichts damit anzufangen. Mein Pech? Jepp, so isset wohl, aber man kann ja auch nicht alles kennen. Blitz und Donner über mein Haupt.

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Als ich letztens wieder mal so durchs Internet blätterte, auf der Suche nach einem älteren Artikel der WAZ, stolperte ich wieder über den Rheinpark und als schlaues Kerlchen habe ich jetzt mal gelesen, was der Rheinpark eigentlich ist. Eine unmittelbar an den Rhein angrenzende, bisher industriell genutzte Fläche des Stadtteils Duisburg Hochfeld. Wie schön wäre es einen Spaziergang entlang des Rheins zu machen, denn ich finde eine Stadt am Rhein braucht auch eine Rheinpromenade und ein so gebeuteltes Ruhrpottstädtchen wie Duisburg sowieso. Aber nicht jede Stadt ist so mutig (und reich) wie Düsseldorf. Oder doch?

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Zack dachte sich Duisburg vor einigen Jahren und hat mit dem Projekt Rheinpark das rund 60 ha große Areal entsprechend umgebaut und im ersten Bauabschnitt bereits im Mai 2009 fertig gestellt. Keine 10 Autominuten (ca. 5 km) nördlich von der begehbaren Achterbahn Tiger & Turtle (Berzeliusstraße), kann man hier (Liebigstraße) ganz gemütlich sitzen und den Schiffen beim vorbeischiffen .. äh .. -fahren zusehen. Dazu kommen eine Skateranlage, die bereits Schauplatz der Deutschen Meisterschaft war, weitläufige Wiesenflächen für drauf rumzuliegen oder Drachen steigen zu lassen, verschiedene Spielbereiche für Kinder und komische Brücken ins Nichts.

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Die großen, teilweise bis zu 8 Meter hohe Mauerreste der ehemaligen Sinteranlage wurden erhalten, für zum (legalen) Graffiti drauf gestalten. Bis hierher dachte ich na ja, Mauern eben, aber als ich dann vor Ort die tollen StreetArt Graffitis sah, die sich zu genialen Fotomotiven wandelten konnte ich die DigiCam garnicht mehr von den Wänden abwenden. Ich kann euch hier nur eine Auswahl zeigen, aber in den Alben von bei Flickr und Google+ gibt’s noch mehr. Ich habe die Bilder übrigens neu sortiert, die neuesten stehen jetzt ganz oben.

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Aber auch die Uferpromenade kann sich mit über 1,4 Kilometer Länge auf jeden Fall sehen lassen. Sogar einen kleinen Strand mit Liegen findet man hier. Auch die Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke ist Teil des Areals und ob ihr es glaubt oder nicht, die Eisenbahnbrücke habe ich mit dem Regionalexpress schon einige Male überquert. Daß sich darunter der Rheinpark befindet, war mir bis heute nicht bewußt. Auf der rheinabwärts gerichteten Seite (Nordseite) der Eisenbahnbrücke befindet sich sogar ein breiter Fußweg, der auch von Radfahrern genutzt wird und nach Duisburg Rheinhausen führt. Als Fotojunkie wie gemacht, um mitten über dem Rhein zu stehen und Schiffe, Züge, Rhein, Duisburg, mich selbst einfach alles zu fotografieren was nicht bei drei unter der Brücke verschwunden ist.

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Und wenn sich der kleine Hunger meldet? Unmittelbar an der Promenade befindet sich der Ziegenpeter, eine Gastronomie der Duisburger Wekstatt für Menschen mit Behinderung. Egal ob mit Müsli in den Tag, mit Stullen, Salaten, kleinen Küchlein, Flammkuchen über den Mittag oder mit Cappuccino und Kuchen über den Nachmittag, die Auswahl auf der Speisekarte ist reichlich und nicht das übliche Schnitzel/Pommes Gedöns. Hier schaut selber. Ihr müßt nur noch entscheiden ob ihr lieber drinnen gemütlich wie im Wohnzimmer oder draußen im Liegestuhl am hauseigenen Strand sitzen möchtet. Leider hatte ich keine Zeit mehr den Ziegenpeter zu testen, wird aber bald mal nachgeholt.

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Ein paar Treppen später rauf und runtergedackelt fand ich noch diese Herde voll mit komischen Außerirdischen auf wackeligen Beinen und ohne Augen ;-). Ich hab in verschiedenen Sprachen probiert sie anzumachen anzusprechen … mok mok, jabba jabba, miep miep … aber keine Reaktion erhalten. Vielleicht waren es ja doch nur Holz- … ähm … -schafe, -flöhe, -ziegen … mana mana …?!? 😀 Schakkeline ist jedenfalls drauf geritten (seht ihr in den Fotoalben).

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Wenn ihr also das nächste Mal in Duisburg unterwegs seid und wieder mal denkt, boa ist dat nicht schön hier, ab dafür in den Rheinpark damit’et noch viel schönerer wird (um nicht das von mir kreierte Wort Tolligkeit zu verwenden). Am besten vergleichbar ist der Rheinpark vielleicht mit dem Westpark in Bochum, hier aber mit direktem Anschluß an den Rhein. Eine Treppe führt sogar zur Geröllaufschüttung direkt ans Wasser. Ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen, ein bisschen Zeit mitbringen und den Park mit mehr Ruhe genießen, um nicht zu sagen einfach mal so ohne Grund auf den Wiesen rumliegen.

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Ein Tag im Düsseldorfer Nordpark

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Schon aus dem Fenster geguckt? Nicht überall ist heute Feiertag, aber in einigen Bundesländern ist langes Wochenende. Und was wünscht man sich dann? Bestimmt keinen Regen. Blenden wir doch einfach mal 3 Wochen zurück. Da war auch Feiertag und anders als erwartet ein schöner sonniger Tag. Also habe ich mal wieder einen kleinen Abstecher nach Düsseldorf in den Nordpark gemacht. Erstens ist der Park immer toll gepflegt und mit jahreszeitlich passenden Blumen bepflanzt und zum zweiten ist der Flughafen nur einen Steinwurf entfernt.

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Wie man der Seite www.dus.com/dus/flugrouten entnehmen kann starten und landen Flugzeuge i.d.R. gegen den Wind und da der hauptsächlich aus westlichen Richtungen kommt, werden ca. 80% aller Starts und Landungen in Richtung Westen durchgeführt. Mit anderen Worten: die meisten Landeanflüge finden über Ratingen statt, der Großteil der Starts über Düsseldorf-Lohausen (das spiegelt übrigens auch wieder, daß man relativ viele Landeanflüge über dem Baldeneysee in Essen und über Essen Kettwig beoachten kann). Um zum Punkt zu kommen, wenn man Glück hat, kann man aus dem Nordpark neben wunderschönen Pflanzen auch viele große Flieger beobachten ohne am Flughafen stehen zu müssen.

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Und wer dann bei sonnigem Wetter noch von der Ferne träumt muß aufpassen, daß er die Höchstparkzeit auf dem Parkplatz zum Nordpark nicht überschreitet. Da muß man nämlich leider bezahlen (Parkplatz am Aquazoo), während der Park natürlich keinen Eintritt o.ä. kostet. Solltet ihr auch mal im Nordpark zu Besuch sein nicht vergessen den japanischen Garten im hinteren Teil zu besuchen, aber ich glaube das erwähne ich auch jedes Mal wieder 😉 . Und wenn man genug Blumen gesehen hat (geht das eigentlich) und auch der letzte Flieger gestartet ist, kann man über eine kunstvoll geschwungene Brücke auch noch einen kurzen Abstecher bis an den Rhein machen.

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Noch ein paar weitere Bilder aus Düsseldorf 2013? Na klar, bitte sehr … klickt auf Flickr oder Google+.

Stürmisch auf Rheinpreussen

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Kennt ihr das, wenn einem der Wind ins linke Nasenloch hineinpustet und durchs rechte wieder raus ohne daß man bewußt atmet. Heute war irgendwie so ein Tag, aber ich konnte mich nicht entschließen drinnen zu bleiben, ich mußte einfach raus an die Luft. So habe ich heute zum wiederholtem Mal die Halde Rheinpreussen besucht und dort war es eben ziemlich windig. Wieviel Besuche sind eigentlich notwendig, daß einem ein Stück der Halde gehört 😉 ? Einige Sonntagsausflügler hatten ihre Lenkdrachen mitgebracht und die Kaputze an meiner Jacke flatterte derart im Wind, daß ich mir fast selbst vorkam wie ein Lenkdrachen. Wie bitte? Ich kann nicht abheben? Hat da jemand „dick“ gesagt? Hallo!?! Ja, vielleicht ein bischen zu schwer 😀 .

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Aber es hat gut getan, schließlich soll es ab nächste Woche ja langsam winterlicher werden. Soll es ruhig, die Winterschluppen am Auto sind ja schon drauf. Da ich das „Geleucht“ mittlerweile von allen erdenklichen Seiten fotografiert habe, haben sich wenig neue Bilder ergeben. Könnte die RAG vielleicht mal ein paar neue Halden aufschütten und weitere Halden für den Besuch freigeben? Schließlich muß man doch Perspektiven für 2013 haben 😉 . Wer übrigens die Halde Rheinpreussen noch nicht kennt, der sollte bei der nächsten Fahrt über die Rheinbrücke der A42 (Höhe Duisburg Bearl) mal nach links auf den Hügel hinter der Rheinbrücke gucken. Ist nicht zu übersehen.

Bevor sich das Jahr zu Ende neigt, landen die Bilder nochmal im Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb. Da sind irgendwie ganz viele Haldenbilder aus 2012 gelandet, weiß auch nicht warum 😀 .

Herbststimmung

Anfang Oktober habe ich ein paar Herbstimpressionen eingefangen, aber danach war ich wohl etwas abgelenkt, denn ich habe verpaßt diesen Blogbeitrag zu vollenden. Vielleicht lag es daran, daß wir plötzlich nochmal 24 Grad hatten und es einem garnicht vorkam wie Herbst. Hat euch der Sommer 2012 gefallen? Metrologen behaupten so schlecht war er garnicht, aber das persönliche Empfinden sagt einem doch irgendwie etwas anderes, oder? Wie dem auch sei, die Blätter sind in diesem Jahr im Eiltempo von den Bäumen gefallen und das hier ist jetzt ein bebilderter Blogbeitrag einmal rund um Krefeld geworden.

Einmal gibt es Bilder von der Uerdinger Rheinbrücke über die ihr bestimmt schon mal gefahren seid, wenn ihr von Krefeld nach Duisburg (oder umgekehrt) über die B288 gefahren seid, dann gibt’s ein paar bunte Bilder aus dem Krefelder Stadtwald und last but not least ein Besuch im Park rund um die Burg Linn, der nebenbei bemerkt, zu fast jeder Zeit einen Besuch wert ist. Der Park ist im Gegensatz zur Burg frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, es sei denn, es findet eine Großveranstaltung wie z.B. der Flachsmarkt statt. Ich wünsche euch also noch ein paar sonnige Herbsttage, laßt uns dem Winterblues entgegen wirken.

Ihr habt dieses Mal die Wahl, entweder ihr schaut hier auf die Slideshow …

Diese Diashow benötigt JavaScript.

… oder ihr schaut euch in aller Ruhe die Bildergallerie an. Ein Doppelklick auf ein Bild euere Wahl sollte die Großansicht öffnen.

Düsseldorf zw. Street Art und Medienhafen

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Wer schon länger Bilder in meinen virtuellen Fotoalben verfolgt, der wird ein paar Bilder sicher wiedererkannt haben, denn letzte Woche habe ich mich in Düsseldorf mal zwischen Street Art und Medienhafen rumgetrieben. Ich habe den ÖPNV genutzt, aber auch DriveNow ausprobiert, ich habe eine Teilstrecke mit den Fahrrad von Nextbike zurückgelegt und ich habe einen Abstecher in den neuen „IN“ Stadtteil Flingern gemacht, weil die Sendung „Wunderschön“ im WDR darüber berichtet hat. Aber der Reihe nach …

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Zunächst wollte ich mir nochmal ein paar sehr sehenswerte Street Art Kunstwerke auf der Ackerstraße und der Kiefernstraße ansehen. Die Häuser der Kiefernstraße sind auf einer Straßenseite (rd. 180 – 200 Meter lang) komplett bemalt und das mit unterschiedlichsten Motiven. Es lohnt sich die Straße mal zu begehen, wenn man in der Nähe ist. Bilder davon? Klar gibt es bei Flickr, Sevenload, Picasa (Google+).

Ebenfalls lohnenswert ist der Besuch einer Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier wurde im Juli 2011 während eines Straßenfestes die komplette Unterführung entlang der Ellerstraße mit Street Art Kunstwerken versehen. Nicht alles gefällt, aber die Mischung machts. Danach war ich in Flingern, ein Ortsteil, der nicht unbedingt in jedem Reiseführer steht, der aber mehr und mehr Zulauf bekommt. Kleine Cafes, Sitzgelegenheiten für ein Bier an der Straßenecke, nichts aufregendes aber gemütlich.

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Anderes Thema. Vor einigen Wochen habe ich euch vom CarSharing via Car2Go berichtet, dieses Mal habe ich einen Wagen aus dem Hause DriveNow ausporbiert. Die Wegstrecke war etwas kürzer und auch Mini bin ich bisher noch nie gefahren, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase verlief die Fahrt reibungslos. Es handelte sich um einen Mini mit Schaltegetriebe, so daß ich kurz gucken mußte, wo sich der Rückwärtsgang befindet. Auch die Klimaanlage war drigend notwendig, denn die Sonne erwärmte bereits die Luft an diesem Frühlingstag auf ca. 27 Grad, vom Innenraum des Autos ganz zu schweigen. Schlüssel sucht man in den Wagen von DriveNow auch vergeblich, das Auto wird über einen Knopf gestartet und schaltet sich bei Ampelstops selbstständig ab, was mich etwas irritierte.

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Mit dem Fahrrad ging es dann schließlich in den Medienhafen und an die Rheinuferpromenade, die sich bereits für die bevorstehende Jazz Rally rüstete. Sonnige Nachmittage entlang der Rheinpromenade sind immer überraschend, denn überall gibt es etwas zu sehen. Die große Treppe am Burgplatz ist Sitzmöbel und Tribüne zugleich. Während man auf der Treppe mal die Beine ausstreckt und die Füße pausieren dürfen, überraschen einen am Fuß der Treppe immer wieder mal Künstler (und solche die es werden wollen). Am dem Nachmittag war es z.B. eine Breakdancetruppe. Apropo Treppe, wenn eine Treppe aussieht wie eine Treppe muß es längst keine sein. Im Medienhafen habe ich rund um das neue Hotel Hyatt Regency eine Treppe gefunden, die ließ sich hochklappen und darunter hervor kam ein zweiter Eingang. Hier wäre das Sitzen auf der Treppe wohl eher ungemütlich.

Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

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Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

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Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Rheinhafen

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Da bin ich so häufig zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein unterwegs, aber auch in meiner Wahlheimat gibt es Gründe Fotos zu machen. Vor ein paar Tagen habe ich mich mal im Krefelder Rheinhafen umgesehen. Um in das Gebiet des Rheinhafens zu gelangen, muß man über eine mehr als 100 Jahe alte Drehbrücke. Die Brücke ist nur einspurig befahrbar und steht unter Denkmalschutz. Sie kann daher nicht einfach ausgetauscht werden, aber man plant nun eine zweite Brücke in den Rheinhafen zu bauen. Zeit also die einzig vorhandene Brücke einmal abzulichten.

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Der Rheinhafen selbst (Containerterminal) kann aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, aber wenn man die Augen offen hält, gibt es vielleicht doch die Möglichkeit für einen Schnappschuß. Hier dürfte z.B. die Firma Hermes (Container-)Platz für die nächsten Lieferungen bereitzustellen. Mehr Bilder? Dann guckt mal hier bei Flickr oder Sevenload.

Zwischen Rhein und Ruhr

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Tja, eigentlich wollte ich euch ja schon vor 14 Tagen von meinem Besuch auf der Halde Rheinelbe berichten, aber die neuen Bilder sind mangels Sonne so langweilig wie Schneeflocken im Nebel. Richtig, ich war mal wieder in Gelsenkirchen und habe meinen Besuch aus dem Sommer 2010 wiederholen wollen, aber schöner und heißer als beim letzten Mal konnte es ja kaum noch werden. Also habe ich die Halde flott wieder verlassen und den Tag in Essen fortgesetzt. Ich wollte mir unbedingt mal die Ringpromenade rund um Zeche und Kokerei Zollverein ansehen. Seit dem vergangenen Herbst kann man mit dem Fahrrad (oder jedem anderen nicht motorisierten Fahrzeug) auf einer gut ausgebauten Strecke einmal um das ganze Gelände fahren. Auf diese Weise bekommt man die Kokerei endlich mal von hinten zu sehen. Ganz ehrlich? Die Vorderfront gefällt mir besser ;-).

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Am letzten Wochenende war uns der Sonnengott dann besser gesonnen und somit habe ich mal wieder einen Abstecher in den Düsseldorfer Nordpark gemacht. Nachdem ich letztes Mal die Blütezeit knapp verpaßt habe, waren die Gärtner dieses Mal fleißig und haben einige tausend Stiefmütterchen gepflanzt. Für Tulpen war es aber noch zu früh und auch im japanischen Garten war noch Winterruhe. Also nehme ich mir den Nordpark nach Ostern nochmal vor. Trotzdem erste bunte Fotos „Düsseldorf 2012“ sind an dem Samstag entstanden. Ihr wollt auch hin? Sucht nach AquaZoo, Kaiserswerther Str. 380, der Nordpark ist gleich nebenan. Die Bilder aus dem Nordpark findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Düsseldorf (Medienhafen)

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Ich muß euch noch einen Bericht nachtragen, zu dem ihr vielleicht schon ein paar Bilder in meinen Fotoalben gesehen habt. Vorletzten Freitag war ich mal wieder in der Ladeshauptstadt NRW’s in Düsseldorf. Es war eigentlich gutes Fotowetter, denn es gab eine Menge Wattewolken und somit gute Gelegenheiten in Richtung Himmel zu fotografieren. Vor ca. 4 Monaten hat das neue Hyatt Hotel im Medienhafen eröffnet und wie das so mit neuen Gebäuden ist, sie bestehen aus jede Menge Glas(-scheiben) in denen sich die Umgebung wunderbar spiegelt. Außerdem sind dort zwei Gebäude (von denen ich nicht weiß, ob sie beide zu dem Hotelkomplex gehören) mit einer Art Zwischenhof so nah beieinander, daß ich auf dem Rücken liegend(!) Fotos geschossen habe, von denen ich später nur noch schwer sagen konnte wo rechts und links ist. Lediglich eines dürfte klar sein, die Wolken waren oben 😀 .

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Die beiden Häuser sind unten schmaler gebaut als oben, so daß sich eine Art Überhang ergibt, der von unten wiederum wie ein Spiegel wirkt. Vermutlich haben mich die Menschen im Haus für verrückt gehalten, als ich unter dem Vorsprung lag und Fotos nach oben gemacht habe. Aber das war mir vollkommen egal 🙂 . Auch das Cafe (oder die Bar) auf der Terrasse sieht futuristisch aus. Man könnte meinen, daß ein Ufo dort gelandet ist. Die Front dieses freistehenden Anbaus ist komplett mit einer Art Spiegelkachel versehen, ähnlich wie einer der Gerybauten auf der anderen Hafenseite.

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Als dann die Regenwolken doch noch aufzogen, habe ich das Filmmuseum (auf der Schulstraße) besucht. Ich hatte das schon länger in Betracht gezogen, bisher aber nie Zeit dafür gefunden. Leider durfte man drinnen nicht fotografieren, so daß sich mein Eindruck auch etwas bedeckt hält. Die Kostüme und Filmausschnitte bezogen sich weitestgehend auf ältere Filme aus dem 30’er – 60’er Jahren des letztzen Jahrhunderts. Interessanter dann schon die Techniken des Films, verschiedene alte Geräte von der Kamera bis zum Filmprojektor. Wer schon mal die Camera Obscura besucht hat (siehe auch Blogbeitrag aus 2010) dürfte einiges wiedererkennen. Zum Abschluß habe ich, etwas versteckt, dann noch ein Denkmal für den Hoppeditz entdeckt.

Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.