Ausflug in den Zoo

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Heidewitzka, wenn Krefeld auch sonst nicht viel schafft, am Freitag gab’s hier zumindest den Hitzerekord mit 38,9 Grad. Apropo Hitze, bei dem aktuellen Sommerwetter bin ich zwar häufig draußen und unterwegs, aber die passenden Blogbeiträge stauen sich etwas, weil mein Hirn bei der Wärme auch nicht so recht will. Ich glaube ja, daß das Hirn so ähnlich reagiert wie Schokocreme im Glas (ich bevorzuge die aus dem Becher). Wenn’s zu heiß wird, wird die Schokocreme flüssig und muß dringend in den Kühlschrank. Vielleicht sollte ich den Kopf da auch mal reinstecken (in den Kühlschrank nicht in die Schokocreme) ;-).

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Während ich also mal gucke, ob das Licht wirklich ausgeht, wenn man den Kühlschrank zumacht, könnt ihr euch mal ein paar Schnappschüsse aus meinen letzten Zoobesuchen in Krefeld und Duisburg angucken. Eines steht für mich auf jeden Fall fest, ich werde kein Tierfotograf, auch wenn einige der Schnappschüsse ganz gut gelungen sind. Aber der Ausschuß ist hoch, denn entweder sind die Tiere hinter Gittern und meine DigiCam versucht immer das Gitter und nicht das Tier scharf zu stellen oder die Tiere liegen bei Sonne natürlich im Schatten (was ihnen gegönnt ist) und dunkle Tiere im dunklen Schatten ist so wie schwarze Katzen in der Nacht. Manchmal laufen sie auch einfach so schnell durchs Gehege, daß alter Mann garnicht nach kommt :-D.

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Nur die Giraffen sind langsam genug und super neugierig. Ich glaube am liebsten hätten die mein DigiCam Zoom mal näher betrachtet. Auch gelohnt haben sich die Gorillas, die seit einiger Zeit in Krefeld beheimatet sind und jetzt Nachwuchs haben und auch die Delfine (in Duisburg), deren Haltung zwar nach wie vor umstritten ist, aber auch bei ihnen war ich nach Jahren mal wieder in der Vorstellung (hat dank der RuhrTopCard keinen gesonderten Eintritt gekostet). Besonders komisch finde ich, daß es nach wie vor Leute gibt, die im Delfinarium in der Mitte der Tribüne in den untersten Reihen Platz nehmen. Spätestens, wenn die Delfine (lt. Programm) ihre Bälle mit Kawuppdich aus dem Becken befördern gehen einige Liter Wasser auf die Leute in den unteren fünf Reihen nieder. Na ja bei dem Wetter vielleicht eine gute Abkühlung :-).

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Also habt Spaß mit den Bildern und weitere Blogbeiträge coming soon … z.B. Emscherkunst (Teil 6), Freilichtmuseum Hagen … u.v.m.

Verschnaufpause

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Es gibt Urlaubstage, da springe ich wild entschlossen morgens aus dem Bett, frühstücke und flitze frohen Mutes in den Tag. Aber es gibt auch Tage, da klingelt der Wecker und nach 7 Min. nochmals und nach 7 Min. nochmals …. und nach dem 5. Klingeln stehe ich dann lustlos auf. Letztens war mal wieder so ein Tag, an dem ich nur so auf der Couch herumsaß und einen faulen Tag hinter mich gebracht hatte. Wenn ich ganz ehrlich bin, mag ich im Sommer garkeine faulen Tage, denn die habe ich im Winter zu genüge. Aber die Sonne hatte an diesem Sommertag auch mal gerade so’n Durchhänger faulen Tag, bis dann plötzlich gegen 19.00 der Himmel aufriss. Hallo du gelbe Scheibe, ich will mit dir untergehen … oder um es genauer zu sagen, ich will mich mit der Erde von dir wegdrehen, so daß es aussieht als würdest du …, aber das habe ich an anderer Stelle schon mal altklug zum Besten geben. Kurz gesagt, ich mußte nochmal vor die Türe.

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Sonne warte auf mich, ich komme und kaum saß ich im Auto mußte ich auch schon wieder auf die Bremse treten, denn aus dem Augenwinkel sah ich plötzlich einen Heißluftballon aufsteigen. Nä ist dat schön, mit laufendem Motor an den Straßenrand und die Kamera gezückt. Eine Fahrt mit einem Heißluftballon, das könnte ich mir auch mal vorstellen. Weiter ging’s zur Halde Norddeutschland.

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Die hat sich seit dem letzten Besuch nur dahingehend geändert, daß die Natur etwas gewachsen ist und daß an dem Abend ein, öhm … wie nennt man den eigentlich, ich sach ma‘ Drachensteigenlasser seinen Drachen hat steigen lassen. Während die Sonne auf der einen Seite langsam die Flucht ergriff stieg auf der gegenüberliegenden Seite der (fast) volle Vollmond langsam auf.

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Die Zeit wurde knapp, um das alles bei halbwegs ansprechendem Licht abzulichten, außerdem war am Tag vorher noch 27 Grad am Abend, an diesem, weiß der Teufel warum, wieder nur 21 Grad und ich nur im T-Shirt. Aber da muß man durch. Also Kamera gezückt und im Zickzack über die Halde gepest um Sonne, Mond und Sterne zu fotografieren. Sowas müßte man viel öfter machen und beim nächsten Mal den selbstaufblasenden Sitzsack dazu.

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Gibt’s nicht? Dann wird’s aber Zeit, daß so’n Ding erfunden wird. Was ich ja am meisten liebe (außer dem Sonnenuntergang versteht sich) ist, daß man anschließend über schöne leere Straßen wieder nach Hause fahren kann. Ein bisschen Mucke aufdrehen und schön über die Landstraße wieder nach Hause cruisen. Hach … es hat es sich wieder mal gelohnt, auch wenn ich irgendwann mal los muß, wenn es auch am Abend warm genug für ein T-Shirt ist ;-).

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Werbekampagne von Coca Cola

Coke_1Also eines muß man denen von Coca Cola ja lassen, sie haben gute Werbeideen. Als vor einigen Wochen die ersten Bilder von Colaflaschen mit Namensaufruck durch meine SocialNetworks geisterten dachte ich erst an einen Scherz. Aber dem war nicht so. Coca Cola (von denen ich übrigens für diese Zeilen nichts bekomme, zumindest bis jetzt nicht ;-)) hat seine Flaschen mit der Original Cola (also nix Zero, nix Light usw.) mit Vornamen oder ähnlichem bedruckt. Der Text jedes Mal „Trink ’ne Coke mit“ und dann eben „Michael“ oder „Papa“ oder „Liebe“ oder weiß ich was.

Nun gibt es dank der Fantasie moderner Mütter und Väter hunderte, ach was sag ich tausende von Vornamen, aber sich durch alle Kästen eines Getränke- oder Supermarktes zu wühlen sieht dann vielleicht doch ein bisschen komisch aus. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie jemand auf einem riesigen Berg Kästen sitzt und eine Flasche nach der anderen herauszieht, betrachtet und wieder wegstellt ;-). Also dachte sich Coca Cola machen wir doch eine Onlinebestellung daraus. Auf Coke.de könnt ihr fast jeden Vornamen (angeblich sind 30.000 gespeichert) auf eine 0,2 Liter Flasche drucken lassen. Die kommt dann per Post ins Haus, ab 5 Flaschen sogar portofrei.

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Jetzt kommt das kleine „aber“, denn die 200 ml kosten schlappe 1,99 €, 5 Flaschen = 1 Liter also knapp 10,- €(!) plus Pfand. Für den Preis bekomme ich im Supermarkt bereits einen ganzen Kasten, aber wenn es euch das wert ist, bitteschön, nix wie los. Ich habe übrigens mal außergeöhnliche Texte ausprobiert, „Eichental“ zum Beispiel geht noch auf der Startseite, läßt sich aber mangels Kontrollmöglichkeit durch Coca Cola (erhöhte Nachfrage) nicht bestellen, „Schweinebacke“ geht garnicht erst durch :-D. Und wie ist euer Lieblingskoseschmusename der unbedingt auf eine Flasche muß :-)?

Auch das noch – #FromWhereIStand

Ker ker, da macht Heike vom Blog „Köln Format“ hier auf ihren ersten #HashtagHunt aufmerksam und ich stelle fest ich habe erst ganz selten meine Füße fotografiert. „Ja und“ wird mancher vielleicht fragen, warum sollte man das auch tun? Schließlich habe ich keinen Kilometerzähler am Fuß ;-). Zunächst mal soll es Spaß bringen (wie so vieles sinnlose was man im Internet so macht), aber man wird ja mit dem Alter auch vergeßlich und so kann zumindest immer mal nachgucken wo die Füße so waren ;-). Gut wären dafür Schuhe, die ihre GPS Koordinaten übermitteln. Warum hat Google das eigentlich noch nicht erfunden?

Heike hat also einen #HashtagHunt ins Leben gerufen mit dem ersten Thema – Fotos zum Thema #fromwhereistand (From where I stand) und ich habe heute ein Foto für sie (genauer gesagt sogar 6 Stück). Bleibt noch die Frage, sollten die Fotos eigentlich auch auf Instagram veröffentlich werden? Da findet sich nämlich nur dies und dies. Wie dem auch sei, jetzt geht’s los …

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Links: Slinky Springs to Fame Brücke in Oberhausen
Rechts: Keramikausstellung im Schiffhebewerk Henrichenburg

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Links: Chinesicher Garten im Botanischen Garten Bochum
Rechts: (Nochmal) Botanischer Garten Bochum

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Links: Auf der Halde Norddeutschland
Rechts: Aufstieg zur Halde Haniel (Oberhausen)

Halden, Kunst und freier Himmel (ToDo’s)

1Ich habe heute beschlossen, daß ich meine persönliche WetterPOTTfee benötige ;-). Auf diese Wetterwichtel im Radio und TV ist ja kein Verlaß. Das willste am Sonntag ma raus und watt ist. Graues irgendwie, nennt sich Wetter ist aber keins (Bild links ist älter). Dabei sind es nur noch knapp 14 Tage bis zur kürzesten Nacht des Jahres und damit bis zum Sommeranfang und wenn ich so durch meine frisch geputzen Fenster (wohlgemerkt nur von außen, das muß reichen 😀 ) und dann durch meine Fotosammlung blättere, fällt mir auf, daß ich 2012 gefühlt ständig auf irgendeiner Halde war. Das halbe Album bestand aus Haldenbildern. Auch 2013 startete mit einigen davon, aber da war ja auch noch Winter und im Winter ist der Haldenbesuch auch was besonderes. Jetzt fehlen mir die Halden 2013 und ein passender Sonnenuntergang sowieso.

Da dieser in unseren Breiten z.Zt. so gegen 21.30 / 21.45 Uhr ist, bleibt also Zeit genug den Tag anzugehen, um am Abend auf eine Halde zu klettern. Hat jemand auch Verlangen? Was käme denn so in Frage? Nächstes Wochenende hätte ich Zeit oder an einem Abend in der Woche? Auf jeden Fall solange die Sonne noch scheint (ohne wäre ja auch blöd für einen Sonnenuntergang :-D).

2Dann noch der andere langfriste Punkt auf meiner ToDoListe, die Emscherkunst. Diese Freiluftausstellung startet ebenfalls in knapp zwei Wochen. Ohne die Ruhr.2010 Gelder sind die Spendierhosen dieses Mal etwas kleiner ausgefallen, denn die von mir an anderer Stelle erwähnte (Emscher-)Kunst- und Radkarte soll nur während der Eröffnungsveranstaltung am 22.06.2013 kostenlos verteilt und danach an den drei Besucherzentren für 5,- Euro verkauft werden. Ich werde mich am 22.06. mal in Oberhausen umsehen. Vielleicht kann ich zwei drei Karten zusätzlich für euch abstauben, vorausgesetzt ihr wollt mitradeln (euer Andrang hielt sich ja in Grenzen). Nebenbei haben Emscher und parallel verlaufender Rhein-Herne-Kanal auch ganz viele Brücken, was vielleicht diesem Brückenfotoflashmob zuträglich wäre ;-).

2Zum Abschluß noch ein Vorschlag, der insbesondere die NRW Blogger betrifft. Am Sonntag, den 22.09.2013 15.09.2013 veranstaltet der Emscher Landschaftspark unter dem Titel „Unter freiem Himmel“ von 11.00 bis 16.00 Uhr ein ErlebnisPicknick rund um das Haus Ripshorst in Oberhausen. Was haltet ihr davon, wenn es nicht schon wieder regnet oder schneit, wenn man sich auf diesem Weg unkompliziert zu einem Sommerabschlußtreffen zusammenfindet. Ich kenne die Wiesen rund um das Haus Ripshorst auch (noch) nicht, aber wenn ich mir das Bild auf dieser Seite ansehe, scheint dort viel Platz zu sein. Ist nur so eine Idee, alles was ihr mitbringen müßtet währe eine Decke oder etwas in der Art und vielleicht ein paar Snacks. Ich denke wir sollten den Termin mal im Auge behalten.

Pottköppe, Extraschicht und Emscherkunst

Pottköppe Was macht ihr denn so am 6. Juli (wenn’s nicht schneit oder regnet) ;-)? Da war doch was? Und ob da was war, der 6. Juli ist die Nacht der Industriekultur, kurz Extraschicht genannt. Einer der vielen Programmpunkte werden die „Pottköppe“ sein. Drei Meter große Kunststoffköpfe werden in Essen auf der Kokerei Zollverein mit Gesichtern von echten Pottköppen bespielt. Bis dahin alles im grünen Bereich 🙂 . Dann aber berichtete Juli alias Heimatpottential über die Aktion und sprach mich auch an, ob ich nicht Lust hätte mitzumachen. Als fleißiger Ruhrpottbloger konnte ich da nicht nein sagen und heute war der Termin für die Aufnahmen.

Oh man, auf was habe ich mich da bloß eingelassen 😮 . Ich sach’et mal so, man darf sich da nicht peinlich sein, auch mal Verrücktes zu machen. Und wenn ich ehrlich bin, so verrückt bin ich eigentlich garnicht, aber wenn ich einmal zusage, dann bleibt es auch dabei. Heute war ich in Essen zu den Aufnahmen meines „Pottkopps“. Jetzt kann ich nur abwarten und bin auf das Ergebnis gespannt. Ich glaube ich habe mich da ziemlich deppert angestellt, vor allem bei der Erzeugung von Geräuschen mit denen die Köppe bespielt werden solange es noch hell ist. Laßt euch überraschen (ich bin selbst gespannt).

EmscherkunstUnd noch ein Termin. In gut 3 1/2 Wochen (genauer am 22. Juni 2013) startet die Emscherkunst (ich berichtete bereits im Januar davon) und fragte euch im März, ob Interesse an einer (Foto-)Radtour zur Emscherkunst 2013 besteht. Die Umfrage, die ich mühsam zusammengeklöppelt hatte, hat noch Antwortpotential. Jetzt wo sich die Kunstaktion nähert habt ihr nochmal die Möglichkeit eure Meinung kund zu tun. Keine Angst, ich sehe nicht wer dabei was anklickt, sondern nur das Endergebnis. Eure letzte Chance ;-), denn wenn das Wetter weiter so unentschlossen ist, muß man sonnentechnisch wohl kurzfristig handeln. Kaum scheint mal die Sonne ist’s auch schon wieder vorbei, aber ich bin zuversichtlich, die Emscherkunst läuft immerhin bis 06. Oktober 2013.

Ganz in weiß

Vor ein paar Tagen las ich, daß Werbeannoncen auf Facebook häufiger angeklickt werden, wenn kein Bild also (fast) nur weißer Hintergrund zu sehen ist. Wenn das auch auf Blogbeiträge zutrifft, müßte dieser Beitrag ja alle Rekorde brechen 😉 . Ich wünsche euch ein schönes Pfingstwochenende. Nutzt die Stunden, an denen sich die Sonne sehen läßt, ich melde mich kommende Woche wieder mit neuen Blogbeiträgen.

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Nüvi 2595 bitte übernehmen Sie

straseNüvi 2595 bitte übernehmen Sie. Was sich anhört wie eine neue Fernsehserie ist die elektronische Fortsetzung meiner mitlerweile 10 Jahre alten Autoatlanten. Als ich 2010 angefangen habe mich quer durch’s Ruhrgebiet zu schlagen, habe ich mir bei ebay zwei Autoatlanten „Ruhrgebiet“ ersteigert, die für den Anfang vollkommen ausreichend waren. Auch wenn schon ein paar Jahre alt, waren alle großen Straßen vorhanden, die Autobahnen kannte ich auch und da ich in Oberhausen aufgewachsen bin, kannte ich auch so einige Schleichwege zwischen Mülheim/Essen auf der einen und Autobahnkreuz Kaiserberg, von manchen liebevoll Spaghettiknoten genannt, auf der anderen Seite. Aber nun sind die Karten doch etwas in die Jahre gekommen und gerade in den Städten ist eine Navigation mittels Straßenatlas doch etwas unhandlich. Jetzt weißt mir also eine elektronische Damenstimme, nennen wir sie Uschi, den Weg. Wer schon läger meinen Blog liest weiß, daß ich nicht nur im Ruhrgebiet unterwegs bin, aber meine bevorzugten Routen entlang von Rhein und Ruhr führen. Mein neuer Begleiter heißt Nüvi 2595 und ist ein Navi(gationsgerät) aus dem Hause Garmin.

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Gut, ich höre nicht auf alles, was mir Uschi flüstert 😉 (und als Mann fragt man ja auch nie nach dem Weg *hüstel*), aber die Stimme aus dem Kästchen ist allemal bequemer als die dicken Papierberge. Aber eines muß man den alten Autokarten zu Gute halten, Wege die ich einmal selber herausgesucht habe (auch wenn ich zwischendurch mal anhalten und blätten mußte), habe ich später auch fast zu 100% wiedererkannt und wiedergefunden, ohne erneut zu suchen. Das Gerät hat eine lebenslange Update Garantie, d.h. 4 x im Jahr könnte ich die Karten auf den neuesten Stand bringen. Bleibt nur die Frage, was lebenslang heißt, mein Leben oder das des Gerätes 😉 . Einen ersten Test in Richtung Bochum hat es vor kurzem fehlerfrei bestanden (auch dann, wenn ich bewußt mal einen Abzweig nicht genommen habe) und auch in Essen hat es bereits gute Dienste geleistet. In die Feinheiten des Geräte muß ich mich noch einlesen.

Besonders viel Freude macht die Spracheingabe. Ich kann über vorgegebene Befehle (z.B. „Adresse suchen“) eine Adresse (Straße, Hausnummer, Ort) per Sprache eingeben und wenn’s gut läuft beginnt die Navigation, ohne daß ich eine einzige „Taste“ auf dem Touchscreen berühre. Also Uschi du kannst bleiben und meistens höre ich dir auch zu ;-).

Rapsfelder und Tagesausklang am Baldeneysee (Duologie Teil II)

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Als ich dem Baldeneysee näher komme fällt mein Blick auf die Straßenränder. Ach du lieber Gott, hier stehen die geparkten Autos bereits in einem knappen Kilometer Entfernung zum Parkplatz am Regattaturm. Ich fahre erstmal vorbei, wende als sich eine Möglichkeit ergibt fahre wieder vorbei, wende als sich die Möglichkeit ergibt … und entdecke tatsächlich einen Stellplatz in fußläufiger Entfernung. Glück gehabt, kann den Heli wieder abbestellen. Jetzt habe ich mir erstmal ein Eis verdient (mhmm …. 😉 ).

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Danach mache ich es mir auf den Tribünen am Regattaturm gemütlich, esse mein Eis, beobachte die Leute die vorbeigehen, verspüre ein bisschen Traurigkeit, wenn ich all die Päärchen sehe und knipse ein paar Bilder von vorbeischippernden Segelschiffchen, von Flugzeugen, die im Anflug auf Düsseldorf über den Baldeneysee fliegen und studiere via Instagram, was der Rest der Republik bei dem schönen Wetter so macht. Die Tribüne ist voll, als wenn es gleich den Start zu einem Rennen gäbe, stattdessen legt nur eines des Ausflugsboote an. Und über uns, da fliegt doch tatsächlich ein Heli. Das muß Roooooobert sein 😉 .

Im Nacken wird’s langsam warm, gut daß ich mich mit Sonnencreme eingecremt habe (schöner Satz, was macht man eigentlich wenn man Sonnenmilch benutzt)? Ich nehme den Kopf etwas höher, denn ein weiteres Flugzeug nähert sich. Sieht bestimmt lustig aus, wie ich dieses anvisiere, zoome, Belichtung korrigiere, den Kopf noch weiter in den Nacken nehmne und schließlich einen Schuß frei habe um abzudrücken.

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Das wäre ja eigentlich auch Wetter gewesen, um sich an der Korte Klippe zu einem Picknick zu treffen. Liebe NRW Blogger wann sagtet ihr seid ihr das nächste Mal dort 😉 ? Gegen 17.15 Uhr, ich hatte mittlerweile auch eine kleine Runde am Ufer entlang gedreht und hätte noch Stunden sitzen bleiben können, mache ich mich langsam auf den Heimweg und halte noch einmal an einem Rapsfeld, daß mir die letzten Bilder des Tages liefert. Im Radio läuft Wax mit Rosanna … „Boom, boom, ay, she is untouchable, boom, boom, ay … der weitere Text kommt mir nicht so ganz sauber vor, ich drehe (trotzdem) lauter … Gegen 18.00 Uhr sitze ich wieder auf dem heimischen Sofa und war 8 1/2 Stunden unterwegs.

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Bilder zu diesem sinnfreien Blogbeitrag 😮 gibt’s dann wieder bei Flickr und Google+.