Nüvi 2595 bitte übernehmen Sie

straseNüvi 2595 bitte übernehmen Sie. Was sich anhört wie eine neue Fernsehserie ist die elektronische Fortsetzung meiner mitlerweile 10 Jahre alten Autoatlanten. Als ich 2010 angefangen habe mich quer durch’s Ruhrgebiet zu schlagen, habe ich mir bei ebay zwei Autoatlanten „Ruhrgebiet“ ersteigert, die für den Anfang vollkommen ausreichend waren. Auch wenn schon ein paar Jahre alt, waren alle großen Straßen vorhanden, die Autobahnen kannte ich auch und da ich in Oberhausen aufgewachsen bin, kannte ich auch so einige Schleichwege zwischen Mülheim/Essen auf der einen und Autobahnkreuz Kaiserberg, von manchen liebevoll Spaghettiknoten genannt, auf der anderen Seite. Aber nun sind die Karten doch etwas in die Jahre gekommen und gerade in den Städten ist eine Navigation mittels Straßenatlas doch etwas unhandlich. Jetzt weißt mir also eine elektronische Damenstimme, nennen wir sie Uschi, den Weg. Wer schon läger meinen Blog liest weiß, daß ich nicht nur im Ruhrgebiet unterwegs bin, aber meine bevorzugten Routen entlang von Rhein und Ruhr führen. Mein neuer Begleiter heißt Nüvi 2595 und ist ein Navi(gationsgerät) aus dem Hause Garmin.

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Gut, ich höre nicht auf alles, was mir Uschi flüstert 😉 (und als Mann fragt man ja auch nie nach dem Weg *hüstel*), aber die Stimme aus dem Kästchen ist allemal bequemer als die dicken Papierberge. Aber eines muß man den alten Autokarten zu Gute halten, Wege die ich einmal selber herausgesucht habe (auch wenn ich zwischendurch mal anhalten und blätten mußte), habe ich später auch fast zu 100% wiedererkannt und wiedergefunden, ohne erneut zu suchen. Das Gerät hat eine lebenslange Update Garantie, d.h. 4 x im Jahr könnte ich die Karten auf den neuesten Stand bringen. Bleibt nur die Frage, was lebenslang heißt, mein Leben oder das des Gerätes 😉 . Einen ersten Test in Richtung Bochum hat es vor kurzem fehlerfrei bestanden (auch dann, wenn ich bewußt mal einen Abzweig nicht genommen habe) und auch in Essen hat es bereits gute Dienste geleistet. In die Feinheiten des Geräte muß ich mich noch einlesen.

Besonders viel Freude macht die Spracheingabe. Ich kann über vorgegebene Befehle (z.B. „Adresse suchen“) eine Adresse (Straße, Hausnummer, Ort) per Sprache eingeben und wenn’s gut läuft beginnt die Navigation, ohne daß ich eine einzige „Taste“ auf dem Touchscreen berühre. Also Uschi du kannst bleiben und meistens höre ich dir auch zu ;-).

Rapsfelder und Tagesausklang am Baldeneysee (Duologie Teil II)

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Als ich dem Baldeneysee näher komme fällt mein Blick auf die Straßenränder. Ach du lieber Gott, hier stehen die geparkten Autos bereits in einem knappen Kilometer Entfernung zum Parkplatz am Regattaturm. Ich fahre erstmal vorbei, wende als sich eine Möglichkeit ergibt fahre wieder vorbei, wende als sich die Möglichkeit ergibt … und entdecke tatsächlich einen Stellplatz in fußläufiger Entfernung. Glück gehabt, kann den Heli wieder abbestellen. Jetzt habe ich mir erstmal ein Eis verdient (mhmm …. 😉 ).

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Danach mache ich es mir auf den Tribünen am Regattaturm gemütlich, esse mein Eis, beobachte die Leute die vorbeigehen, verspüre ein bisschen Traurigkeit, wenn ich all die Päärchen sehe und knipse ein paar Bilder von vorbeischippernden Segelschiffchen, von Flugzeugen, die im Anflug auf Düsseldorf über den Baldeneysee fliegen und studiere via Instagram, was der Rest der Republik bei dem schönen Wetter so macht. Die Tribüne ist voll, als wenn es gleich den Start zu einem Rennen gäbe, stattdessen legt nur eines des Ausflugsboote an. Und über uns, da fliegt doch tatsächlich ein Heli. Das muß Roooooobert sein 😉 .

Im Nacken wird’s langsam warm, gut daß ich mich mit Sonnencreme eingecremt habe (schöner Satz, was macht man eigentlich wenn man Sonnenmilch benutzt)? Ich nehme den Kopf etwas höher, denn ein weiteres Flugzeug nähert sich. Sieht bestimmt lustig aus, wie ich dieses anvisiere, zoome, Belichtung korrigiere, den Kopf noch weiter in den Nacken nehmne und schließlich einen Schuß frei habe um abzudrücken.

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Das wäre ja eigentlich auch Wetter gewesen, um sich an der Korte Klippe zu einem Picknick zu treffen. Liebe NRW Blogger wann sagtet ihr seid ihr das nächste Mal dort 😉 ? Gegen 17.15 Uhr, ich hatte mittlerweile auch eine kleine Runde am Ufer entlang gedreht und hätte noch Stunden sitzen bleiben können, mache ich mich langsam auf den Heimweg und halte noch einmal an einem Rapsfeld, daß mir die letzten Bilder des Tages liefert. Im Radio läuft Wax mit Rosanna … „Boom, boom, ay, she is untouchable, boom, boom, ay … der weitere Text kommt mir nicht so ganz sauber vor, ich drehe (trotzdem) lauter … Gegen 18.00 Uhr sitze ich wieder auf dem heimischen Sofa und war 8 1/2 Stunden unterwegs.

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Bilder zu diesem sinnfreien Blogbeitrag 😮 gibt’s dann wieder bei Flickr und Google+.

Ist das Kunst oder kann das weg

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RUNDLAUFen kann ganz schön anstrengend sein, aber wann kommt man sonst schon mal in einen Bunker? Nichts verstanden, dann mal ganz von vorne. Vor ein paar Wochen hat Juli auf ihrem Blog heimatPOTTential einen Beitrag zum „Bochumer Rundlauf“ verfaßt. Der findet an diesem Wochenmitte/-ende (also bis Sonntag) in der Speckschweiz in Bochum statt. Speckschweiz, was’n datt nu wieder? Erklär‘ ich nicht, guckter mal bei Juli nach. Also kurzum in leerstehenden Wohnräumen, Ladenlokalen, draußen auf der Wiese, mitten an der Straßenecke und eben im Bunker gibbet Kunst, Musik und buntes Allerlei. Und weil dat ja numa nicht alles nenbeneinander ist, muß man halt ein bissken RUNDLAUFen.

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Auch Juli hat auf der Dorstener Straße in einem netten kleinen Kinderzimmer (warum bloß gerade da … öhm … ja 😀 ) ihre Monster, Freaks und Helden Ausstellung. Im Flur wummert der Baß hinterm Vorhang wie ne überlaute Waschmaschine, soll aber Straßenlärm wiederspiegeln. Nebenan kleben die Fotos anne Wand, die die Menschen gemacht haben, die in der Speckschweiz (und drummerum) wohnen. Manche haben das selbe Motiv immer und immer wieder fotografiert, die Bilder sind groß zu sehen, manche haben Motive nur für sich gut befunden, die laufen in einer Art Bilderwolke zusammen.

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Weniger Meter weiter in einem Ladenlokal verlaufen die Lebenslinien allem Anschein nach alle in eine Ecke, während die Wand nebenan von Verbrechen (in den USA) erzählt und die Bilder aus dem Netz dazu liefert. Dann war da noch das Ladenlokal, das aussah, als hätte man gerade nach 40 Jahren die Türe wieder geöffnet. In den Schubladen Stoff- und Wollreste, die Damenbinden, mit denen man früher (auf Grund der Größe) vermutlich Männer verhauen hat gleich neben den Hüten aus Omas Zeit. Der „Verein gegen parlamentarischen und bürokratischen Mißbrauch“ (half wohl dem Bürger gegen die Obrigkeit, wenn ich richtig gegooglet habe) schickt Post aus Dortmund. Und das ist vermutlich nur ein Auszug dessen, was man sehen kann. Ich bin sicher Juli wird ihre Sicht der Kunst in ein paar Tagen aus ihrem Blickwinkel darstellen (Kunst liegt schließlich im Sinne des Betrachters).

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Ach ja, der Hochbunker, das ist (für mich) der Oberknaller überhaupt (neben den Monstern, Freaks und Helden 😉 ). Wann kommt man schon mal in einen Bunker? Hier haben die Macher mal richtig durchgefegt, die Wände, Gänge, Kammern und Winkel vollgestopft mit Kunst. Nicht nur weil es etwas kalt war (Jacke mitnehmen), manch eine Installation ließ einem doch den Schauer den Rücken runter laufen. Kriegsgeräusche, Sirenenghäule, irgendsowas und das in einem weitgehend abgedunkelten Teil des Bunkers *Boouuaa … Schauder*. Aber auch poppige Bilder, teilweise fertig, teilweise noch im Entstehen, ein psychodelischer Raum wo die Bilder garnicht enden sondern von der Wand auf die Decke übergehen und umgekeht, geköpfte Barbies die aus den Wänden kriechen … und von den ganzen Künstlern, die in kleinen Theaterstücken auftreten oder musikalisch etwas zum Besten geben habe ich noch garnichts gesehen. Kein Wunder daß es richtig voll war beim RUNDLAUF. Das hätte ich nicht erwartet und da ich Samstag sowieso in Bochum bin, könnte es sein, daß ich nochmal reinschaue. Jemand von euch am Samstag auch da?

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P.S.: Im Botanischen Garten in Bochum (gleich an der Uni) bin ich auch noch rumgelaufen, aber zu kurz. Es scheint wunderschön dort und bald erzähle ich mehr davon. Eine Fotoauswahl des RUNDLAUF’s gibt’s bei Flickr / Google+.

[Update]
Da habe ich doch zum Glück in den Ruhrnachrichten gelesen, daß es noch einen ganz geheimen Raum im Bunker gibt, wenn man durch Löcher in den Wänden krabbelt. Gesagt getan, hier ist das Ergebnis (Kunst Modell: „Leuchtstoffröhren Recycling“ 😉 ).

P.P.S.: Zum Schluß noch die Hausaufgabe, bitte die Zahlenreihe unten rechts vorsetzen 😀 .

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Frühlingsgefühle

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Wetter – Wetter – Wetter, ein unerschöpfliches Thema. Seit es wieder etwas wärmer ist, sind die Bäume vor meinem Fenster regelrecht explodiert. Was vor 14 Tagen noch gänzlich ohne Blattwerk war ist plötzlich grün und auch mein Balkon zeigt schon ein bisschen Farbe. Sogar die erste Hummel ist mir schon begegnet. Und wie sieht es heute vor dem Fenster aus. Ein bisschen kühler und feuchter als in den letzten Tagen. Pollenallergiker (wie ich) freuen sich über ein bischen Naß, wenn es nur nicht gleich wieder so kalt dabei wäre. Aber die Pflanzen brauchen den Regen, um so gut auszusehen, wie ich sie letzte Woche eingefangen habe. Der Botanische Garten Krefeld pflanzt regelmäßig seine Beete um, Magnolien und Kirschen blühen, so daß ich euch heute einfach und unspektakulär den Frühling in Bildern präsentiere. Außerdem freue ich mich auf den Mai, der zumindest in NRW mit 4 Feiertagen mal sowas von Arbeitnehmermonat ist 🙂 .

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Bilder gibt’s dieses Mal im Krefelder Album bei Flickr und Google+ (wobei ich das bei Google+ erst heute angelegt habe, weil Sevenload ja nicht mehr existiert). Für diejenigen die lieber hier gucken möchten, eine Bildershow folgt jetzt…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Oh la la willst du eine Pizza (Küchenunordnung Teil 2)

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Nach dem Fertigkuchenteig stand dieser Tage auch der Fertigpizzateig auf dem Küchentestprogramm. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht auch hinbekomme. Was brauchen wir für eine Pizza (neben dem Teig versteht sich)? Belag wäre schon mal ein guter Einstieg. Ein Päckchen Tomato al Gusto in der Kräuter Variante, dazu nach Wahl ein bisschen Gemüse (ich habe mich für eine Paprika entschieden), ein paar Pilze (frisch aus der untersten Regalreihe), eine Prise Wurst (hier z.B. Salami und/oder Schinken), Oregano und natürlich Käse zum überbacken.

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Zunächst mal den gerollten Fertigteig aus seiner Packung befreien und auf einen Bogen Backpapier drapieren. Dann gut zureden und bevor der Teig etwas davon mitbekommt selbigen großzügig mit der Sauce bestreichen (ich hab‘ da mal was vorbereitet). Die Paprika (unterdessen zunächst geviertelt, dann geachtelt und dann in noch kleinere Stücke zerteilt) sowie die Pilze (frisch aus dem Glas geflückt) gucken derweil von außen zu.

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Dann einen Moment der Unachtsamkeit abwarten, Paprika sowie Pilze überrumpeln und auf der verstrichenen Soße verteilen. Beide haben so keine Chance dieser Unterlage wieder zu entfliehen. Gleichzeitig Salami und Schinken zu einem Duell herausfordern, der Verlierer wird in vier Stücke zerteilt. Jetzt! Stop! Schade. Salami und Schinken haben verloren. Sie hatten eine faire Chance.

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Also brav geviertelt, ebenfalls auf der Pizza verteilt und mit einer gehörigen Prise Oregano bestreut. Nun kommt der abschließende Deckel auf die ganze Sache. Moment kein rechtiger Deckel, sondern eine beliebig große Portion geriebener Käse. Für Figurbewußte darf es auch die Lightversion sein.

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Aus der Packung befreit (die hätte ich zwar wieder verschließen können, nur wozu, sie war ja anschließend leer) und zu aller oberst über die ganze Pizza verteilt. Danach gehts bei ca. 175 – 180 Grad für eine gute 1/4 Stunde in den Backofen. Macht keinen Unfug da im Ofen, ich habe euch im Auge.

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Ich kann unterdessen für ein bisschen Ordnung in der Küche sorgen, den Teller bereitstellen und ein Fläschen Bier öffnen. Das habe ich mir schließlich verdient bei dem Streß 😉 . Habt ihr mal soviel Zutaten gleichzeitig im Auge, es will ja schließlich keine vergessen werden.

IMG_3968Nach der Aufteilung der Backblechpizza in vier gleichgroße Teile nehme ich erstmal zwei davon. Man möchte ja auch satt werden 😀 . Ich wünsche guten Appetit.
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Wie ich in der Küche für Unordnung sorgte …

IMG_3897… und selber wieder aufräumen mußte 😉 . Dieser Blogpost ist nicht für euch liebe Leserinnen es sei denn ihr habt noch mehr linke Hände als ich und auch wenn ihr als Bäcker o.ä. unterwegs seid, scrollt am besten gleich weiter nach unten, der Schock wird euch sicher den Magen verdrehn, aber das ist nicht meine Schuld (eine Textzeile frei nach Frank Zander) 😉 . Bisher beschränkten sich meine Kochkünste auf das nötigste. Reis oder Nudeln kochen, Fleisch anbraten (um das Beste von Uncle Bens darüber zu schütten) bekomme ich locker hin, Fertigpizza in den Ofen schieben kann ich besonders gut. Kuchen backen? WTH … (What The Hell) … noch nie.

IMG_3908Als Onkel Döttker seine Fertigmischungen auf den Markt gebracht hat wurde das Backen ja schon einfacher, aber man muß immer noch selber mixen. Nun geht Mondamin noch einen Schritt weiter, sie liefern Fertigteig (zumindest habe ich den jetzt entdeckt und Mondamin liefert sogar über Amazon). Nur noch in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form gießen, backen fertig. Ich hab’s ja gesagt, der Schock könnte tief sitzen, aber ich habe euch ausdrücklich gewarnt 😀 .

IMG_3919Ich wollte mal was Produktives fabrizieren, weil ich in euren Blogs immer von so leckeren Dingen lese. Los gings mit dem Kauf einer Backform und einer Packung Fertigteig aus dem Hause Mondamin im Supermarkt. Die Packung beschreibt die Backform zu fetten, ich bin aber zu faul später alles wieder sauber zu machen, also habe ich Backpapier reingelegt. Das habe ich ja sowieso im Haus (siehe meine Fertigkeit mit der Fertigpizza 🙂 ). Danach heißt es den Backofen auf 175 Grad vorheizen, den Teig in eine 25 cm Kastenform gießen, ca. 30 Min. in den Ofen (unteres Drittel) und zack fertig ist der (Nuß-)Kuchen.

IMG_3926Also ich glaube, das bekommt jeder hin, selbst mit zwei linken Händen. Was zahlt ihr für Mehl, Eier, Backpulver, Milch, Butter und was sonst so in einen Kuchenteig kommt? 2,- bis 2,50 €? Der Fertigteig kostet mit 2,99 € nur unwesentlich mehr. Anschließend noch ein bisschen Puderzucker über den fertigen Kuchen und frisch anschneiden. Also ich habe nichts an dem Fertigteig auszusetzen.

IMG_3930Ich finde es schon erstaunlich, was die Lebensmittelindustrie so fertig bekommt und kaum zu glauben, der Kuchen schmeckt sogar. Außerdem duftet es so gut, wenn er im Backofen so vor sich hinbackt. Nachdem das also so gut gelungen ist, versuche ich morgen oder übermorgen mal selber Pizza zu fabrizieren (natürlich auch mit Fertigpizzateig). Ich berichte bald über das nächste Küchenchaos … möchte jemand ein Stückchen Kuchen 😉 ?

Der Frühling der ein Winter war

Frühling

Dieser blöde Wettergott hat mir ja einen ganz schönen Strich durch die Rechnung gemacht. Zu Ostern ein paar Tage Urlaub dachte ich, kann ja nicht schaden und man kann so mal wieder den Ruhrpott unsicher machen. Und wat is? 4 Grad und eisiger Ostwind *grrmff*. Nach 3-4 Monaten Winter, Kälte und Dunkelheit brauche ich die Sonne wie der Monopolyspieler die Schloßallee. Ich sauge sie regelrecht auf, die Sonne nicht die Schloßallee, auch wenn es nur 2-3 Stunden pro Tag sind.

Über meinen Abstecher zu Christos Big Air Package hatte ich ja schon berichtet und als sich die Sonne am Mittwoch wieder blicken ließ, habe ich mich dick verpackt (wie ein Paket zu Weihnachten, um mal die Temparaturen der Jahreszeit zuzuordnen) und bin raus. Also Ereigniskarte gezogen und ab auf’e A52, bevor es wieder Schneegrieselt oder sonstwie usselig wird. Der direkte Weg ging dieses Mal zum Baldeneysee, so direkt wie beim Monopoly der Weg ins Gefängnis.

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Da die Außentemparatur weiterhin nur wenige Grad über Null lag und der Wind aus Richtung Osten blies, wollte ich kaum angekommen fast wieder auf dem Absatz kehrt machen (Gehe 3 Felder zurück), aber da ich nun einmal da war, gabs doch einen kleinen Spaziergang entlang der Promenade. Auf dem See war wenig, um nicht zu sagen garnichts los, aber entlang des Ufers ergaben sich ein paar überraschende Naturphänomene. Das schwappene Seewasser und regelmäßige Wassertropfen die durch Wind und Wellen ans Ufer spritzten, hatten ihre Spuren an Büschen und Sträuchern hinterlassen.

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Die niedrigen Temparaturen hatten zu Eiszapfen an ufernahen Büschen und Bäumen geführt. Das sah schon irgendwie faszinierend aus. Zusammen mit der Sonne ergaben sich so doch noch ein paar Fotomotive und kaum kam ich wieder aus dem Gestrüpp gekrabbelt zogen auch andere Spaziergänger ihre kleinen Kameras aus der Tasche 😀 . Angeblich werden wir über die Feiertage das kälteste Ostern seit ewig erleben … wenn ihr bis dahin nicht erfroren seid … ich ziehe mal eine Gemeinschaftskarte „Du hast den 2. Preis in einer Schönheitskonkurrenz gewonnen“. Na bitte 😉 . Fotos auch von diesem Weltereignis bei Flickr und Google+.
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OsterfuchsIhr erinnert euch an die Frage, welches Tier euch spontan einfällt, wenn ihr an Ostern denkt? Warum eure Antwort Osterfuchs (statt Osterhase oder Osterlamm) lauten sollte und seit wann es den Osterfuchs gibt, lest ihr im Beitrag „(Oster-)Fuchs sein fetzt„, den ich vor ein paar Tagen hier veröffentlicht habe. Bis dahin wünsche ich euch schöne Ostertage und daß ihr auch alle Eier findet.

Der erste Tatort mit Til Schweiger

fernsehenDas war er also, der erste Tatort mit Til Schweiger. Eines vorweg, ich bin auch kein ausgesprochender Fan von Til Schweiger, auch den Tatort schaue ich nur unregelmäßig und natürlich mag ich auch Köln, Leipzig oder Münster, aber die heutige erste Folge mit dem neuen Hamburger Kommissar hat mir gut gefallen.

Natürlich war klar, daß es ebensoviele Pro wie Contra Meinungen geben wird und so ist es auch, wenn man sich die Kommentare der Facebookseiten von ARD oder Tatort durchliest. In den nächsten Tagen werden weitere Meinungen von unrealistischen Handlungen und zu viel Geballer schreiben und ja alle haben sicherlich ein bisschen Recht. Aber wenn ich manch anderen schnarchlangweiligen Tatort dagegen stelle oder sehe welche abgedrehten Handlungen (ich glaube aus der Schweiz oder war’s das Team aus Österreich) mich schon nach 15 Minuten zum Abschalten bewogen haben, hat mir diese Folge ausgesprochen gut gefallen.

Es war nicht das übliche, wo zwei Kommissare Zeugen befragen, Notizen an die Wand pinnen, ermitteln und schlußfolgern, dafür war ein bisschen mehr Aktion. Erinnert sich jemand an die erste Folge Tatort mit Horst Schimanski alias Götz George? Meine Güte was wurde damals geschimpft, der Krimi war dem Untergang geweiht. Die Anzahl der „Scheiße“ Ausrufe wurde gezählt. Und jetzt, über 30 Jahre später ist Schimanski Kult. Laßt den Machern weitere 1-2 Folgen, bevor ihr urteilt und das nächste Mal kommen auch wieder Thiel und Boerne. Kurz gesagt, mir hat’s gefallen … willkommen Herr Tschiller mit „T“, ich nuschel ein bisschen 😉 .

(Oster-)Fuchs sein fetzt

OsterfuchsNoch gut 4 Wochen, dann heißt’s wieder (frei nach Olli Kahn) „Eier, wir brauchen Eier“ (und zwar am liebsten weiße) 😉 . Und warum, weil das Osterfest naht.

Welches Tier fällt euch spontan ein, wenn ihr an Ostern denkt? Osterhase? Osterlamm? Osterfuchs? Wie jetzt, kein Osterfuchs? Dann seid ihr vermutlich noch unter 100 Jahre alt, denn wie ich dieser Tage zufällig gelesen habe, wurden 1904 die Ostereier nicht vom Hasen, sondern vom Fuchs gelegt. In einigen Gegenden Deutschlands soll sogar der Kuckuck oder der Storch die Eier gebracht haben. Wann dann aber genau der Sinneswandel vom Fuchs zum Hasen als alleinigen Ostereierbringer kam ist wohl schwierig und kann ansatzweise hier nachgelesen werden. Manche Quellen sprechen auch davon, daß die Plätzchen- und Süßwarenindustrie mit süßen Häschen viel bessere Geschäfte machen konnte als mit einem Fuchs. Ist bestimmt auch was wahres dran.

Jetzt fragt ihr euch, warum hat der Schreiber (also ich 😉 ) überhaupt nach dem Osterfuchs gegoogelt? Weil Juli vom heimatPOTTential Blog dieser Tage einen echt guten Videoclip empfohlen hat. Der hat zwar jetzt wieder nichts mit Ostern zu tun ist aber trotzdem gut. Wer ihn noch nicht kennt, here it is … „Shaban & Käptn Peng – Sie mögen sich“ und bevor der Blogbeitrag jetzt völlig wirre wird, futtere ich erstmal einen kleinen Schokoladenosterfuchs(-schwanz) … 😀 .

Neulich aus dem Briefkasten gefischt

Letzte Woche kamen zwei Bestellungen in meinem Briefkasten an (d.h. genaugenommen nur eine, die andere mußte ich bei der Post abholen). Die erste war eine Karte des Tourismus NRW e.V. Unter der Adresse www.dein-nrw.de findet der geneigte NRW Besucher Empfehlungen, Anregungen und Events aus Nordrhein Westfalen. Kostprobe gefällig?

NRW

NRW in 3 Tagen
Dortmund, Bochum, Essen …
NRW für Kuturreisende
Münster, Essen (Zollverein), Köln …
NRW in 24 Stunden
Einmal quer durch Bonn … und vieles mehr.

Dazu gibt’s eine kostenlose Karte, die uns erzählt, wo es sich lohnt zu bleiben. Wer kennt z.B. den „Bergischen Pillekuchen“? Ich habe nie davon gehört. Lieber aktiv wandern oder einen Städtetrip buchen? Lieber Event oder lieber Kultur? Was sich anhört wie ein Stichwortkatalog, ist in der Karte ausführlich beschrieben und wenn ihr mehr wissen wollt, ob zu Fuß oder mit dem Rad, ob geführt oder lieber alleine, NRW Tourismus bietet die Karte mit dem Titel „Dein NRW Dein Guide“ kostenlos an und die Anforderung ist nur einen Mausklick entfernt. Adresse auf www.nrw-tourismus.de/downloads hinterlassen und die Karte kommt per Post. Auf diesem Weg vielen Dank für die Zusendung.

Desweiteren kamen diese Woche meine Visitenkarten (ich erzählte davon vor ein paar Tagen). Das Angebot der Firma VistaPrint versprach 250 Visitenkarten für umme. Gut, daß man nichts umsonst bekommt war ja klar, es sei denn man nimmt mit einem Kärtchen Vorlieb, das ein 08/15 Design mit ein bisschen eigenem Text hat. sAber ich wollte ja mehr. Ich wollte ein Logo (Aufpreis) und sogar noch ein zweites Logo (Aufpreis) und mhmm … tja eine bunt bedruckte Rückseite wäre auch nicht schlecht. Dazu so ein Visitenkartenetui gratis und nochmal 250 Karten für 2,50 Euro Aufpreis, alles zusammen für 22,96 Euro. Der Originalpreis hätte irgendwas um die 49,- kosten sollen (was ich zu teuer gefunden hätte), aber es war ja ein Vorzugsangebot (für Web.de Kunden).

Am Freitag kamen die Karten dann, d.h. eigentlich kam ich und zwar zur Postfiliale, weil in den Briefkasten paßte die Sendung nicht. Aber ich hatte Glück keine Schlange quer durch die Halle bis zur Türe. Und wie sind sie nun die Visitenkarten? Also sagen wir mal so, schlecht sind die nicht, etwas klein ausgefallen, wie ich finde, andere Karten sind da schon mal größer. Vermutlich standen die Maße auch in der Bestellung, aber ich war halt faul und habe mir die Maße nicht aufgemalt. Bedingt durch die Maße ist auch die Schrift etwas klein ausgefallen und außerdem ist das Bild (Geleucht der Halde Rheinpreußen) etwas dunkel geraten. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung, die sicher etwas kritischer ausfällt, weil ich’s mir selbst zusammengebaut habe. Jemand der die Karte in die Hand bekommt wird da vielleicht ganz anders urteilen. Sollte also irgendwann ein NRW BloggerTreffen stattfinden werde ich reichlich von den Karten unter die Leute bringen können :-).