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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Guten Rutsch ins neue Jahr

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Ich konnte mich nicht entscheiden, welches der beiden Motive ich wählen soll, um euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Ich habe mich daher einfach für beide Motive entschieden. Macht es gut, trinkt mäßig und rutscht gut rein (mit Glatteis ist ja wohl hierzulande nicht zu rechnen 🙂 ).

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P.S.: Nennt man einen Instagram Benutzer eigentlich Instagramer? Wie dem auch sei, ich hätte da noch ein BestOf Moments 2013 (das sind die Bilder, bei dennen ihr am häufigsten auf „I like“ geklickt habt). Und jetzt rutscht gut ins neue Jahr (warum heißt das eigentlich rutschen 😉 ?).

Noch einmal (in) Essen

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Nein keine Angst, wer zu Weihnachten mehr als genug gegessen hat, den will ich hier nicht zum Essen verleiten. Ich wollte euch zu meinem (vor-)letzten Ruhrgebietsausflug in diesem Jahr mitnehmen. Ich überlege z.Zt. ob ich mir das 5. Jahr in Folge die RuhTopCard kaufen soll. Sie lohnt sich, ohne Frage (mit 45,- € für Stammkunden habe ich über 90,-€ Eintritt „gespart“), aber mittlerweile habe ich die meisten Museen einige Male durch und Anfang der Woche habe ich die (vor-)letzte Möglichkeit genutzt die 2013’er Karte einzusetzen (am Samstag bin ich dann zum letzten Termin im Planetarium in Bochum). Kurz vor Jahresende hat es mich nochmal auf das Gelände der Zeche Zollverein verschlagen. Hier gibt es gleich mehrere Möglicheiten für die RuhrTopCard.

1. Ruhrmuseum (hier kann man sich einige Stunden beschäftigen) und das Portal der Industriekultur (mit Rundumkino und einem Gang auf’s Dach der Zeche Zollverein)
2. RotDotDesign Museum (mit vielen innovativen und preisgekrönten Alltagsgegenständen, das Museum habe ich in den letzten beiden Jahren besucht)
3. Führung durch die Kokerei Zollverein (habe ich letztes Jahr gemacht, ein tolles Erlebnis)

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Wer dann noch Zeit hat, kann bis in die erste Januarwoche an der Kokerei Zollverein Schlittschuhlaufen (hier müßt ihr einen kleinen Eintritt zahlen). Ich bin ja so garkein Schlittschuhläufer und wollte auch keinen Supergau auslösen 😉 , aber vielleicht habt ihr ja in den Ferien noch etwas Zeit. Am Tag vor Weihnachten war rund um die Zeche Zollverein nicht so viel los, aber die Eisbahn war gut besucht. Wenn ihr den Parkplatz B benutzt, ist es zu allen o.g. Punkten kaum weiter als 10 Minuten zu Fuß, wer nur Schlittschuhlaufen möchte kann auch den Parkplatz C benutzen (alle kostenfrei versteht sich). Ihr wollt noch mehr zum Thema Zollverein erfahren? Dann gebt oben rechts den Suchbegriff „Zollverein“ ein (oder klickt hier 🙂 ).

Frohe Weihnachten

Habt ein paar schöne Tage, auch wenn es dieses Jahr kein weißes Weihnachten gibt. Solltet ihr über die Feiertage in den Urlaub fahren genießt auch diese Tage. Ich schalte hier in der Reihenhaussiedlung Önkelstieg (Link zum WDR) schon mal die Beleuchtung an 🙂 .

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Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht“ (Joachim Ringelnatz).

Glück auf – Unterwegs mit der Dieselkatze

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Ihr erinnert euch vielleicht an die Extraschicht im Sommer diesen Jahres. Die RAG Deutsche Steinkohle AG hatte in dem Zusammenhang ein Gewinnspiel veranstaltet, an dessen Ende als Gewinn eine Grubenfahrt in ein echtes Bergwerk stand. Und was soll ich sagen, ich war einer der Gewinner. Die Unterlagen kamen im September und am Montag, ein Tag nach dem 3. Advent, war es soweit. Nachdem als erstes die Zeche Prosper Haniel in Bottrop Ziel sein sollte wurde Ende November die Grubenfahrt nach Marl verlegt. Das liegt natürlich nicht gleich bei mir um die Ecke, so daß erst einmal eine Anreise von rd. 80 km anstand, aber für diese einmalige Grubenfahrt in ein betriebsfähiges Bergwerk habe ich das gerne auf mich genommen. Das Gewinnspiel war auf der letzten Seite des Veranstaltungsheftes zur Extraschicht abgedruckt, aufmerksam geworden war ich aber bereits ein paar Tage vorher via Facebook (Danke Danny 😉 ). Also lag es nahe, daß ich Danny auch als Begleitperson zu dem Besuch eingeladen habe.

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Die Zeche Auguste Victoria in Marl ist neben Prosper Haniel eine der beiden verbliebenen Zechen, die von der RAG noch betrieben werden. Wenn ich ehrlich bin, war ich schon ein bisschen nervös in den Tagen vorher. Schließlich ging es hier nicht wie in Bochum in ein Besucherbergwerk 15 Meter unter der Erde, sondern in über 1080 Meter Tiefe auf Sohle 6. Wir starteten in einem gut geheizten Raum mit einem kleinen Überblick, über die RAG, über den Kohleabbau und über das was nach 2015, dem Ende von Auguste Victoria, kommt. Die Vorstellung endete mit einer kurzen Sicherheitseinweisung und dem Hinweis daß alles batteriebetriebene (Handy, Digitalkamera, Armbanduhr) aus Sicherheitsgründen über Tage bleiben muß, was ein Grund dafür ist, daß es im heutigen Blogbeitrag nur wenig Fotos gibt.

File0018_50%Als nächstes wurde die passende Bekleidung (vom Feinripp bis zur Jacke) ausgegeben, ich glaube bei der Hose hätte ich noch ordentlich zunehmen können 😉 , dazu Sicherheitsschuhe, Schienbeinschoner, Lampe, CO2 Filter für den Notfall, Helm und Schutzbrille. Leider habe ich vor lauter Begeisterung vergessen, Bilder von der Montur zu machen, aber das offizielle Gruppenfoto folgt in ein paar Tagen seht ihr am Anfang des Blogbeitrags. Ihr erinnert euch ja noch an das Bild, daß ich im Juni auf der Zeche Zollverein gemacht habe. Dann ging es im Förderkorb mit ca. 12 Metern/Sek. (rd. 40 km/h) auf Sohle 6 in rd. 1080 Meter Tiefe. Während der Seilfahrt mußte ich mir 2-3 Mal die Nase zuhalten und kurz zwecks Druckausgleichs pusten. Danach ging es mit der Dieselkatze (einer Art Einschienenhängebahn mit dieselhydraulischem Antrieb) zum Abbaufeld in rd. 3 km Entfernung.

Unter Tage sorgen mächtige Lüfter dauerhaft für frische Luft und dank Wärmetauschern (ich nenne die mal so) waren es gefühlte … na ich sag mal 24 Grad. Wir durften schließlich dem Kohleabbau mit einem Walzenschrämlader in einem Streb beiwohnen (ich hoffe ich habe das soweit richtig wiedergegeben). Schon beeindruckend, was so eine Maschine unter Einsatz von viel Wasser und noch mehr Kraft an Kohle aus der Wand „schält“. Allerdings mußte jemand, der wie ich rd. 1,80 Meter groß ist, an der Stelle schon ordentlich den Kopf einziehen. Wenn ihr mich jetzt fragt, wie man sich über 1000 Meter tief unter Tage fühlt, muß ich gestehen, daß die 1000 Meter höchstens im Kopf vorhanden sind. Abgesehen von der kurzen und ruckelnden Seilfahrt könnte man auch in einem U-Bahntunnel knapp unter Straßenniveau stehen.

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Alles in allem kann ich nur sagen, es hat sich gelohnt an der Grubenfahrt teilzunehmen, vor allem wenn man bedenkt, daß der Bundestag im Jahre 2011 das Ende der Steinkohlesubventionen und damit das Ende der Steinkohleförderung bis zum Jahr 2018 beschlossen hat. Der Ruhrbergbau hat selbstverständlich seine Spuren hinterlassen im Ruhrgebiet ober- wie unterirdisch, in Form von Fördertürmen und Halden aber auch in Form von Bergsenkungen (Teile des Ruhrgebiets liegen heute 15 bis 20 Meter tiefer als noch vor 200 Jahren) und damit manchmal verbundenen Schäden, aber von nix kommt bekanntlich nix. Wenn es in den nächsten 5 Jahren nochmal die Gelegenheit gibt zu sehen, wovon das Ruhrgebiet viele Jahre gelebt hat, nehmt die Möglichkeit unbedingt wahr (auch wenn es fast unmöglich ist, einen Termin zu bekommen). Mein Dank an alle Beteiligten der RAG, der Ruhr-Tourismus und den Kumpeln auf Zeche AV. Glück auf!

Ich gucke jetzt auch Flach-(bild) TV

Vor rund zwei Jahren habe ich mir einen schnelleren Internetzugang legen lassen, weil ich vorhatte mir einen schicken neuen Fernseher zu kaufen. So einen mit Internet und dem ganzen Schnick schnack. Also habe ich Prospekte gewälzt, Webseiten studiert und festgestellt, daß es wohl noch etwas früh ist, weil diese Art Fernseher auch sowas wie Computer sind, nur ohne Maus und unausgereift. Mein alter Röhrenfernseher tat es schließich auch noch und in den 30 Kabelprogrammen sind eh kaum 10 die ich regelmäßig gucke (so mein Gedanke damals).

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Nun sind zwei Jahre ins Land gegangen, mein anvisiertes Modell von damals ist längst überholt und dieses Jahr sollte es soweit sein. Die Software ist weiter, das Weihnachtsgeld vorhanden, also mal gucken, was so geboten wird. Leider sollte mein Wunschmodell erst in 2-3 Wochen lieferbar sein, aber ein fast neues Ausstellungsstück könnte man mir 200,- Euro billiger überlassen. 200,- Euro sparen, das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Nun brauchte ich nur noch ein CI+ Modul (so eine Art Chipkarte im Rahmen) das man hinten in die modernen TV Geräte einstecken kann um Digital- und HD Programme zu gucken. Also auch das bestellt. Nun scheint der Kabelanbieter UnityMedia seinen Kunden keinen Meter weit zu trauen, denn man will erst die Kohle bevor das Ding verschickt wird … na ja, jetzt steht alles fertig da.

Das heißt eine Klippe gab es noch. Bei der Sendersuche wurde ich nach einer Netzwerkadresse gefragt. Als Computernutzer kann ich mir ja noch so eben etwas darunter vorstellen, ich wußte aber trotzdem nicht, was ich da beim Kabelfernsehen eingeben sollte. Also habe ich nichts eingegeben und das war der Fehler. Erst ein Telefonat mit der Hotline von Philips (dem Hersteller des TV Geräts) brachte Aufklärung. Man muß an der Stelle der Installation 09999 eingeben (für das Netz der UnityMedia in NRW). Na das hätte man natürlich ahnen können 🙂 .

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Eins vorweg, natürlich kann man mit dem Gerät fernsehen 😉 (hier z.B. Formel1), aber eben auch anders. Z.B. die Mediatheken von ARD / ZDF & Co aufrufen, Webseiten, verschiedene Apps, Bezahlfilme laden, 3D Filme gucken und HbbTV eine neue moderne Art des Videotextextes in Webseitenoptik. Erste Erkenntnis, die Software hat vermutlich Fotschritte gemacht, ist aber nach wie vor verbesserungswürdig. Mein erster Versuch zu twittern setzte voraus, daß man ARD guckt und speichern ließ sich auch nichts. Dafür klappte die Mediathek ganz gut, wenn man die der ARD oder die des ZDF aufruft. Wenn man die des WDR aufrufen wollte sah es zunächst so aus, daß man erst die des NDR aufrufen muß, um von dort zum WDR zu wechseln. Ne dachte ich, das kann es doch nicht sein. Erst mit der Installation des CI+ Moduls kam die Erleuchtung. Die krypitische Menüführung lag an den analogen Sendern, die einfach nicht mehr hergaben. Nach Installation der digitalen Sender und erst Recht der HD Sender hatte auch jeder Sender seinen eigenen HbbTV, seine eigene Mediathek, Begleitinformationen, EPG’s (ElectronicProgramGuides) u.v.m.

Auch die Fernbedienung reagiert zunächst etwas behäbig, drückte man auf laut, kam schon mal der Videotext, drückte man auf Internet schaltete er um und guckte man etwas in der Mediathek und wollte die Lautstärke verändern, wurde die Mediathek beendet. Das liegt u.a. daran, daß die Fernbedienung nicht mehr über Infrarot agiert, sondern via Funk. Aber dafür gibt es zusätzlich eine Handyapp, so daß man das Gerät auch via Handy steuern kann (alles via WLAN in das man den Fernseher selbstverständlich hängen muß, damit das alles funktioniert). Nachdem der Fernseher jetzt seine endgültige Position hat scheint es (*hüstel*) etwas besser zu laufen. Ich vermute platt vor einer Wand war vielleicht etwas ungünstig, weil die Funksignale u.U. zurückgeworfen wurden, ähnlich einem Autoradio zwischen Hochhäusern. Warten wir das also mal ab.

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Alles in allem aber ein tolles Gerät mit Ambilight (Augenschonende Wandbeleuchtung passend zum TV Programm), Skype Kamera (noch nicht ausprobiert), Webseitenaufruf, Facebook (nach der Twitterpleite noch nicht probiert), vielen anderen nützlichen und unnützen Apps und einem, das muß man ohne zögern eingestehen, tollen Bild schon auf den „normalen“ TV Kanälen, von HD mal ganz zu schweigen. Bei Nahaufnahmen des TV Kommissars sind die Schweißperlen genau zu erkennen 🙂 . Ach ja ab und zu kamen die Menüs in holländisch rüber, vermutlich weil dem Programmierer hier gerade die Vokabeln fehlten. Anflanschen kann man dann noch USB Geräte wie eine USB Tastatur und z.B. eine USB Festplatte, auf der man dann aufzeichnen können soll. Ich fürchte dafür braucht man den TV Guide, eine Art TV Zeitung, die das Programm aus dem Internet läd. Bis ich da allerdings was gefunden habe, habe ich die Papierausgabe meiner TV Zeitung schon dreimal zur Hand. Aber vielleicht hilft da auch die Handyapp.

Um jetzt zum Abschluß noch die Frage zu beantworten, um was für ein Gerät es sich denn handelt, ein 40 Zoll (102 cm) TV Gerät der Firma Philips. Das erste Update hat es schon hinter sich (kam per WLAN) und wenn garnix mehr geht startet es auch schon mal durch. Dieser Blogbeitrag wurde nicht gesponsert sondern spiegelt meine Erfahrung nach 2-3 Wochen wieder.

Tiger und Schildkröte

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Duuu? Sag mal, sind wir hier in Duisburg? Na klar doch, da drüben ist der Rhein. Und der Qualm da hinten, das sind die Kühltürme. Ist ja interessant. Meinst du die Leute kennen den Ort, an dem wir heute sind? Na klar, hat sich doch längst rumgesprochen, daß wir hier auf einer begehbaren Achterbahn sind. Moment mal, momentan bin nur ich Tiger auf dir Schildkröte? Nicht das das jemand falsch versteht. Nein ich meine, den magischen Berg hier in Duisburg Angerhausen. Magischer Berg? Das klingt interessant. Na das kannst du mir ja unterwegs erzählen, flitz mal los … ach ne flitzen kannste ja nicht, bist ja ne Schildkröte. Dann kriech mal los.

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Die Landmarke ist aber richtig hoch, du halt mir mal lieber die Augen zu. Bist du’n Angsthase? Ne eine Schildkröte, weißte doch. Ist dir aufgefallen, daß diese Landmarke genauso heißt wie wir. Du meinst Susi und Strolch? Neeee!! Strolch und Susi? Neeee auch nicht!! Du bist eine Schildkröte und ich ein Tiger. Ja und? „Tiger and Turtle“ heißt das Etablissement. Etablisse…? Ich kann garnichts sehen, von diesem Blisszement. Nimm doch mal die Tatzen wieder weg. Ich bin auch gaaaaaanz mutig.

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Warte ich nehme jetzt die Tatzen von deinen Augen. Bei drei, ok? 1 … 2 … 3 … jetzt kannst du den Looping sehen. Ich werde jetzt aber nicht … von wegen Anlauf und so. Geht ja auch garnicht, der Looping ist ja nur für die Optik von dem ganzen, da kannste nicht durchflitzen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem Gewackel hier oben, halt dich fest, nach unten geht’s jetzt auf dem Geländer, das macht einen heiden Spaß ….. huuiiiiiiiiiii …. Und so flitzen und rutschten sie noch den ganzen Nachmittag bis sie des Flitzens und Rutschens müde wurden. Und wenn sie nicht … ach ne so enden ja nur Märchen und das hier ist die Wahrheit, nichts als die Wahrheit.

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Strolch ist übrigens der einzige Tiger ohne Streifen, aber Tiger ist sein zweiter Vorname 🙂 und ja, einige Besucher des Agerparks haben schon etwas geschmunzelt als die beiden dort mit mir unterwegs waren. So zieht man (kurzzeitig) Aufmerksamkeit auf sich :-D.

Adventszeit

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Mehr als 2 Monate stand sie nun da, die Herbstdeko, etwas eingestaubt und verschrumpelt, gerade bei den frischeren Herbstfrüchten. Zeit also umzudekorieren. Am Wochenende ist die Herbstdeko aus dem Wohnzimmer rausgeflogen und der Advents-/Weihnachtsdeko gewichen. Nur ein paar Kastanien sind übrig geblieben (einen Teil mußte ich bereits zwischendurch entsorgen) und das „Heimatlicht“, daß in den 2 Monaten längst nicht runtergebrannt ist. Eins stand von Anfang an fest, ein „normaler“ Adventskranz mit Tannengrün sollte es nicht sein. Um den genießen zu können bin ich zu wenig zu Hause und das Grün ist vertrocknet, bevor ich die dritte Kerze anzünden kann.

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Stattdessen sollte es etwas farbiges sein, mit Kerzen, die ich austauschen kann. Also habe ich in den letzten 14 Tagen einem ganz bestimmten Lebensmitteldiscounter ein bis zwei Besuche abgestattet und hier und da noch was aus einem 1,- € Laden abgestaubt (zum Beispiel zwei Teelichtgläser, die nicht auf dem Bild sind). Herausgekommen ist das, was ihr auf der kleinen Collage da oben seht. Zu bunt? Ich finde nicht. Wie dem auch sei, ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und bin schon gespannt, wie eure Deko aussieht.

P.S.: Was es mit Tiger und Schildkröte auf sich hat erzähle ich bei Gelegenheit. Wie? Tiger haben Streifen? Ey der heißt Tiger ;-).
P.P.S.: Beitrag zur Instagramaktion #HalloAdvent13

NRW Kalender 2014

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Ich weiß ja nicht, welche Kalender ihr so bevorzugt, aber ich hätte da einen Tipp für einen NRW Kalender 2014. Während ich bereits einen Ruhrgebietskalender in der Ecke stehen habe (hier mal kurz erwähnt, in ein paar Tagen nochmal etwas ausführlicher) und auch eigene Fotos zu Kalendern verarbeite, habe ich vor ein paar Wochen im Knastladen einen von Jacques Tilly toll gezeichneten NRW Kalender entdeckt. Jacques Tilly? Ja genau der Jacques Tilly, dem einen oder anderen als Bauer der Düsseldorfer Rosenmontagswagen bekannt.

Knastladen: http://www.kastladen.de

Für nur 8,50 Euro incl. Versand kann man absolut nichts dagegen sagen. Hier ein paar Eindrücke von Niederrhein und Ruhrgebiet, mehr Eindrücke gibt’s auf der o.g. Webseite des Knastladens. Es macht richtig Spaß nach kleinen Einzelheiten und witzigen Details zu suchen z.B. die Krupps in Essen oder Helge Schneider in Mülheim :-). Vielleicht wäre das noch eine Idee für ein kleines (DIN A2 großes) Weihnachtsgeschenk. Der Kalender kommt auf Rechnung und selbst für die Bezahlung der selben habt ihr dann 3 Wochen Zeit. Und was ist der Knastladen? Der Name ist Programm, denn dort werden meines Wissens Arbeiten von Gefangenen aus 23 nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten verkauft, wobei das Geld aber nicht den Gefangenen direkt zu Gute kommt, sondern dem Land NRW (und damit vielleicht auf Umwegen auch wieder den Justizvollzugsanstalten).

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P.S.: Die Webadresse http://www.knastladen.de und die roten Balken auf den Bildern enstammen meiner Feder, um die Bilder hier zeigen zu können.

P A U S E

bewoelktHallo zusammen,

momentan habe ich hier sowas wie eine kleine P A U S E eingelegt. Der Grund, im Job bin ich zur Zeit (gefühlt) zu 150% gefordert und am Wochenende stand Ausschlafen und der Einkauf neuer „Technikspielzeuge“ an. Ich habe mir nämlich vorgenommen dieses Jahr in der (Vor-)Weihnachtszeit mal die notleidenden Händler statt die notleidenden Banken Sparkassen zu unterstützen ;-). Ich bin also bald wieder da und dann erzähle ich euch von meinem neuen Fernseher, warum mein Tiger garnicht aussieht wie ein Tiger (demnächst aber zu Tiger&Turtle mitdarf) und vieles mehr. Bis dahin bleibt gesund und (passend zur ARD Themenwoche) „Viel Glück“ bei was auch immer :-D.

Herbstferien

stiftAls ich vorletzte Woche mal wieder so’n bisschen Urlaub geniessen durfte, habe ich mir vorgenommen nicht in Streß zu verfallen. Ich wollte nur mal hierrein, mal dortrauf, einfach ein bisschen dabeisein, wenn die letzten schönen Herbsttage da so rumliegen. So war ich z.B. mal wieder im Landschaftspark Duisburg Nord, weil das neue Colibri Magazin erschienen ist und ich es immer noch nicht aboniert habe. Und weil ich einmal da war, habe ich auch gleich mal nachgesehen, ob denn der Hochofen 5 nach der Renovierung wieder freigegeben ist. Und? Ja war er, also nix wie ab nach oben. Die Treppe ist Abenteuer, für alle die nicht ganz schwindelfrei sind, aber wenn man dann einmal oben ist, ein Traumausblick auf Ikea 😉 … auf die A42, auf Duisburg, Mülheim, Oberhausen eben auf alles. Der Himmel riß auf und die blaue Bläue kam heraus.

Herbstferien

Dann war ich auch mal wieder in Kettwig. Ist euch aufgefallen, daß man sich in Essen Kettwig fast wie auf einem Dorf vorkommt? Gleich an der Ruhr gelegen, ein wunderschöner Teil von Essen. Allerdings war ich dieses Mal nicht in der Altstadt, sondern an der Ruhr himself. Einfach mal die Seele baumeln lassen und Flugzeuge beobachten.

Ein Flughafen in Kettwig? Nein natürlich nicht und ich bin auch kein Planespotter, der sich mit dem Campingstuhl neben dem Flughafen einquatiert, aber Kettwig liegt (zum Leidwesen der Anwohner) in der Einflugschneise und von hier geht es unmittelbar in Richtung Düsseldorf. Manche Flieger kommen direkt über die Kirchturmspitze, andere fliegen etwas weiter in Richtung Ruhrtalbrücke. Letztere übrigens ein schönes Ziel für einen ausführlichen Spaziergang, bei dem es das eine oder andere Fahrwerk zu beobachten gibt ;-).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Kaufste dir hier ’n Boot, kannste ruhraufwärts zum Baldeneysee schippern und wer was auf sich hält, der hat ein Boot auf dem See? Ob ich eins habe? Ne ne, bei mir reichts höchstens für ’n Gummiboot ;-). Aber der heimliche Treffpunkt und Startpunkt für einen Spaziergang ist eh die Regattatrübine. Hier sitzt man für’n kleinen Snack und ’n Schluck aus der Buddel voll Rum Wasser oder Saft. Wenn die Sonne auf die Tribüne scheint, könnte ich dort locker mal ein Stündchen sitzen und das Treiben drumherum beobachten. Außerdem paßt der Teil des Sees ebenfalls genau in die Einflugschneise. Einfach auf eine der Bänke zurücklegen, den Blick in den Himmel und Handy oder Fotoapparat gen oben richten. Und wenn es jetzt mal wieder ab und zu regnet, denkt einfach an die schönen Herbsttage.