Der Sommer geht langsam zu Ende

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Die Bayern haben ja gerade erst zwei Wochen Sommerferien, während in NRW diese Woche schon wieder die Schule begonnen hat und nachdem auch mein Urlaub an der See wieder Geschichte ist, geht mein Blick irgendwie schon so Richtung Sommerende. Moment, wir haben doch gerade erst Mitte August, aber der Sommer ist mir dieses Jahr so als Achterbahnsommer im Gedächtnis geblieben. Entweder 18 oder 38 Grad, fast so wie das Pendeln des Benzinpreises an der Tankstelle. Apropo Achterbahn (Mörderüberleitung), da war ich vor ein paar Wochen auch wieder mal, so wie ich überhaupt des Öfteren mal hier und mal dort war, aber für einen Soloblogbeitrag hier im Blog hat’s nie gereicht.

_Tiger & Turtle

Was soll ich euch das X-te mal vom Haldenbesuch in A oder vom Zoobesuch in B erzählen. Darum zeige ich euch heute mal so eine kleine Sammlung verschiedener Ziele der letzten Monate und vielleicht ist ja was dabei, das ihr doch noch nicht kennt. Ihr dürft den Tipp dann gerne hier ausschneiden und in euren eigenen Veranstaltunsgkalender für den Spätsommer kleben. Die begehbare Achterbanhn namens Tiger & Turtle, für mich aus Krefeld in ca. 20 Min zu erreichen, ist immer wieder aufs neue wert fotografiert zu werden, denn je nachdem wie das Wetter ist und die Wolken ziehen, ergibt sich immer wieder ein neues Bild (Tiger & Turtle, Ehinger Str. 117, 47249 Duisburg, auch von der Berzeliusstraße/Kaiserswerther Str. zu begehen).

_LaPaDu

Dann war ich auch mal wieder im Landschaftspark Duisburg Nord (landläufig LaPaDu von machen auch LaPaNo (für Nord) genannt). Ein altes Hüttenwerk, das zum spazieren, zum klettern aber auch zum Sport treiben einlädt. Und genau das passierte, als ich das letzte Mal ganz spontan dort war. Das 24 Stunden Mountenbiking stand vor der Türe, das Gelände war bereits zum Teil abgesperrt und überall standen Campingwagen und Zelte. Da soll noch einer sagen, man kann unter einem Hochofen nicht übernachten :-). Was man aber auf jeden Fall kann, ist den Hochofen besteigen und da solltet ihr, wenn ihr noch nie dort gewesen seid unbedingt mal hin, es sei denn ihr seid nun so gar nicht schwindelfrei (Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, 47137 Duisburg).

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Am Kilometerstand meines Autos habe ich bemerkt, daß ich in diesem Jahr erstmals keine 15.000 km gefahren bin (incl. der Fahren zur Arbeitsstelle und zurück versteht sich). Aber die Wochenenden waren 2015 etwas ruhiger … manche sagen ja dem Alter entsprechend ;-). Aber im Ernst, da dieses Jahr kein Oldtimertreffen auf Zollverein stattfand (ich schrieb darüber bereits hier), fielen einige Kilometer alleine dadurch weg. Aber auch Krefeld hat schöne Ecken und schöne Treffen und davon habe ich hier ein paar Bilder mitgebracht (Oldtimerfreunde Egelsberg, An der Rennbahn 4, 47800 Krefeld und Mo’s Bikertreff Niederrheinhalle, Kleinewefersstraße 160, 47803 Krefeld). Ihr denkt an den Saisonabschluß des Oldtimertreff Ruhr? Am 04. Oktober 2015 an der Zeche Ewald in Herten

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Na ja und wann immer es sich ergab habe ich meine Jahreskarte für den Krefelder Zoo natürlich weiterhin genutzt. Ich kenne die Tiere mittlerweile persönlich und sie mich auch ;-). Nein natürlich nicht, aber Krefeld hat wirklich einen schönen Zoo. Das neue Pinguingehege, das Regenwald- und das Schmetterlingshaus, der Gorillagarten und demnächst das neue Nashorngehege sind nur ein paar Stichworte, die es mit anderen Zoos aufnehmen können. Als ich an einem warem Sommertag dort war, hatten die Elefanten einen fest installierten Wasserschlauch in Betrieb und wenn Zuschauer kamen, hielt einer der Elefanten den Rüssel in den Strahl, so daß es überall hin spritzte. Ich könnte schwören er hat dabei gegrinst (Zoo Krefeld, Uerdinger Straße 377, 47800 Krefeld).

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Ach ja, dann war da noch die Geschichte mit dem Pfeil auf dem Rücken. Erinnert ihr euch, daß ich in Berlin das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen habe (Quader des Mahnmals betreten)? Und wer hat im Zoo die Fotohand über die Umrandung gestreckt, um der spiegelnden Scheibe zu entgehen? Na? Na? Und wer hat wieder mal das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen und wurde deshalb ermahnt? Na? Na? Auf meinem Shirt steht vermutlich „Hier ganz schlimmer Finger, möchte gerne angemeckert werden“. Ich hab’s schon nicht leicht …. 😦 (an dieser Stelle bitte bedauerndes Ooooh ausstoßen).

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Zum Abschluß noch eine Schnappschußcollage, die ich am Rhein bei Krefeld Uerdingen gemacht habe. Die neue Rheinufer- … nein Promenade kann man dazu wohl nicht sagen … der neu gemachte Rheindeich läd seit einiger Zeit immerhin zum sitzen und gucken ein und auch wenn die Ecke nicht die schönste des Rheins ist, bei Gewitterwetter gibt’s zumindest einen sehenswerten Himmel. Damit hätte ich alles abgearbeitet, wer mehr Bilder sehen will … ihr kennt das ja schon hier ein paar Links (evt. müßt ihr ein bischen scrollen, weil die Bilder nach Datum abgespeichert und z.T. ja schon was älter sind).

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Ruhr 2015 (Tiger&Turtle, LaPaDu) bei Flickr / GooglePhotos
Krefeld (Zoo, Rhein/Uerdingen) bei Flickr / GooglePhotos
Rhein und Ruhr (Oldtimer) bei Flickr / GooglePhotos

Street-Food-Festival im LaPaDu

StreetFoodFestival

Ich meine letztens im Radio gehört zu haben, daß das, was wir als „Aprilwetter“ bezeichnen in den Niederlanden „Märzwetter“ heißt. Ich hoffe das stimmt liebe Niederländer, denn kaum hatte ich mich heute auf den Weg zum Street-Food-Festival nach Duisburg gemacht, da fing es derart an zu schütten, daß ich den Landschaftspark schon als Land_unter_Park gesehen habe. Glücklicherweise hatte ich mich entschlossen den großen Schirm mitzunehmen. Es gab nämlich lecker was zu essen, beim Stree-Food-Festival. Ein Teil der Stände hatte sich unter dem Glasdach versammelt, daß im Sommer auch für das Open Air Kino im LaPaDu genutzt wird. Diejenigen, die ihr Zelt / ihren Wagen im nicht überdachten Bereich hatten taten mir zu dem Zeitpunkt ein bisschen leid.

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Und was gab’s leckeres zu essen? Das kann man kaum alles aufzählen, denn die Auswahl war schon riesig. Etwas abenteuerlich war es mit dem Schirm zu hantieren und sich gleichzeitig die Finger nach den Köstlichkeiten zu lecken. Großes Plus, dieser Markt kostete keinen Eintritt, (wie manch anderer Markt) sondern man konnte ganz unbefangen probieren was immer einem in die Hände fiel. Ich wollte mich nicht satt essen, aber ein 1/2 Pasty von „The Tasty Pasty Company“, ein vegetarischer Oreo-Cupcake von „SchnellVeg“ aus Düsseldorf und ein Hamburger aus dem „Snack’n Roll Food Truck“ waren lecker und durchaus zu empfehlen. Zugegeben so etwas süßes frittiertes hätte mich auch interessiert, aber da nehme ich ja schon beim hingucken zu 😉 .

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Und als dann die Sonne für eine halbe Stunde rauskam, habe ich die gerade gefutterten Kalorien dadurch abtrainiert (habe ich mir zumindest eingeredet 😀 ), daß ich noch einen Abstecher auf den Hochofen gemacht habe. Eigentlich dachte ich ja ich bekomme ein Foto von oben auf den Markt, war aber nicht wirklich so. Kaum wieder unten angekommen fielen auch schon wieder Tropfen aus den nächsten Märzwolken des ersten Frühlingswochenendes und für mich Zeit mich wieder auf den Rückweg zu machen.

Krupp Park und weitere herbstliche Ziele

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Habt ihr die letzten fast sommerlichen Wochenenden genießen können? Als ich am Sonntag früh aufwachte pochte es schon in meinem Kopf, aber bei dem angekündigt schönen Wetter mußte ich einfach raus. Dummerweise hatten sich das, aus unerfindlichen Gründen, auch 1 Mio. andere gedacht 😮 . Außerdem trug die frische Luft auch nicht unbedingt dazu bei, die Kopfschmerzen zu vertreiben und Tabletten hatte ich keine mitgenommen. Aber was soll’s ich hatte mir vorgenommen mal den Krupp Park in Essen in Augenschein zu nehmen. Also eine der umliegenden Straßen ins Navi eingegeben und los.

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Unweit der ehemaligen Zeche Amalie erstrecken sich kleine Berge und ein See, ein Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und verschiedene Aussichtshügel. Für mich als ortsfremden war es trotz Navi gar nicht so einfach den Park zu finden. Obwohl ich keine 200 Meter entfernt geparkt hatte, habe ich den Park zuerst mal übersehen. Gut, so habe ich noch ein paar Graffiti entdeckt und bin dann einmal um den sprichwörtlichen Pudding gefahren. Als ich den Park dann gefunden hatte, gab es keine Parkplätze und als ich einen Parkplatz in Augenschein genommen hatte, kam ich fast wieder an der Stelle aus, an der ich gut 10 Minuten vorher losgefahren bin (Pferdebahnstraße/Helenenstraße). Kurz mal laut geflucht, dann das Auto abgestellt und zu Fuß die nächste Treppe hoch.

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Durch die vielen Hügel, der Park ist noch in seiner weiteren Bauphase, kann man spazieren gehen und wird dennoch nicht vom fließenden Verkehr, der am Sonntag sowieso kaum vorhanden war, belästigt. Ein wahres Paradies für Kinder, Skateboarder und Modellschiffer am nahen See. Ja gut, es ist nur ein Park, aber schön anzusehen vor der Kulisse der eingangs erwähnten Zeche Amalie (die übrigens kein Teil des Parks ist, aber in Sichtweite auf der anderen Straßenseite liegt). Der See war an diesem Sonntag von unzähligen Modellbootbegeisterten gesäumt, die dort ihre kleinen Boote fahren ließen. Tanker, Sport- und Segelboote schipperten über das Wasser.

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Da es jetzt kein Café oder ähnliches dort gab, wollte ich noch ein paar Meter weiter an den Baldeneysee. Leider hatte ich auch hier nicht bedacht, daß sich der Rest des Ruhrpotts das gleiche Ziel gesetzt hatte. Der Parkplatz am Regattaturm und das Umfeld drumherum war schon restlos zugeparkt, so daß ich mich zum Bootsanleger nach Heisingen (Lanfermannfähre) aufgemacht habe. Zwar war es auch hier nicht minder voll, aber zumindest bekam ich da noch einen Parkplatz. Irgendwie habe ich es dann also doch noch geschafft, den fast blauen Himmel am Wasser zu genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer freien Bank gemacht und diese für die nächsten Minuten gegen alle Feinde verteidigt 🙂 .

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Bevor jetzt die stürmischeren Herbsttage kommen und wir am Sonntag auch wieder die Uhr um eine Stunde zurückstellen, lohnt es sich vielleicht, die an den Tagen davor gemachten herbstlich, sonnigen und perspektivisch ungewöhnliche Fotos aus Duisburg anzusehen. Schaut mal auf die Bildershow. Ich war mal wieder im Angerpark (Tiger & Turtle) und im Landschaftspark Duisburg Nord, der ja bekanntlich immer einen Ausflug wert ist. Letzterer hat jetzt auch einen neuen bequemeren Zugang zum Hochofen 5 bzw. zur ersten Etage des Hochofens. Eine neue Treppe (vom Haupteingang aus gesehen rechts vom Hochofen) lädt zum Aufstieg ein (nach der Treppe mit den blauen Gittern Ausschau halten). Mehr Bilder? Dann klickt auf Flickr oder Google+.

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Melt – So klang das Hochofenwerk

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Ach herrlich, diese Ruhe. Ist es bei euch zu Hause auch so schön ruhig? Der einzige Krach ertönt, wenn ihr euren Gummibaum anschreit? Kein Gummibaum? Gut … Ihr wohnt abseits der großen Straße (kleines Wortspiel, denn „Über die Schönheit der großen Straße“ schreibe ich auch noch was)? Ihr wollt Krach und Licht und Kunst? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal 😀 . Sollt ihr haben, ihr müßt aber nach Duisburg kommen, genauer in den Landschaftspark Duisburg Nord. Dort hat heute (16.08.2014) im Rahmen der Ruhrtriennale „Melt“ eröffnet. Melt? What the hell is Melt? Melt soll euch das Leben und die Arbeit im Hochofenwerk näher bringen.

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Außerdem könnt ihr so richtig ausflippen (wenn ihr das wollt) und coole, verrückte, abgedrehte Fotos machen. Aha! Und was macht so’n Melt werdet ihr euch jetzt fragen. Ich haue erstmal ein paar Zahlen raus. Die Installation besteht aus 50 Aluminiumplatten, 1.800 Sprungfedern ist 3 Meter breit und 70 Meter lang und das zusammen ergibt das Kunstwerk „Melt“. Die polierten Aluminiumplatten (die nach einiger Zeit auf Grund der Fußabdrücke nicht mehr durchgängig spiegeln) neigen sich auf Grund der Federn und eurem Körpergewicht mal nach links, mal nach rechts, mal nach vorne und bringen so Leben in die Bude.

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Und weil die Aluminiumplatten an den Kanten aufeinander liegen und gerade Kinder gerne über die Plattenkonstruktion hüpfen, kommt Melt gehörig in Schwingung und verursacht einen ohrenbetäubenden Lärm. Man stelle sich eine Metallrutsche vor, auf der früher die Kohlen, das Koks, was auch immer in den Hochofen gerutscht sind, dieses Geräusch soll mit der Installation nachgebildet werden. Melt ist übrigens nur wenige Zentimeter hoch, also keine Angst, wer halbwegs geradeaus laufen kann, kann das Kunstwerk betreten. Außerdem kann man jederzeit rechts oder links von den Platten wieder absteigen.

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Zwischendrinn sind die Aluminiumplatten von oben beleuchtet, so daß sich je nach Bewegung und Regentropfen, die das Kunstwerk z.T. auch treffen, eine flackernde Beleuchtung an der Decke der Hochofenstraße ergibt. Das brasilianische Künstlerduo cantoni crescenti laden euch noch bis zum 28. September in den Landschaftspark Duisburg Nord zu „Melt“ ein. Dort ist das Kunstwerk täglich von 10.00 – 23.00 Uhr frei zugänglich. Die Hochofenstraße ist links am Büdchen vorbei kaum zu verfehlen … einfach immer dem Geräusch nach 🙂 . Zu laut für euch? Dann kommt einfach, wenn weniger Leute im Park sind, dann könnt ihr euch langsam rantasten.

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P.S.: So wie es aussieht, bekommt der begehbare Hochofen demnächst einen weitern und breiteren Zugang (siehe Foto). Weitere Bilder bei Google+ bzw. Flickr.

Jetzt ihr, wo sieht man sich eventuell?

Gasometer

Das Ruhrgebiet bei Nacht oder Batman im Ruhrpott oder den Rhein-Herne-Kanal mal ganz anders erleben. Wäre das nicht Gelegenheit, mal andere Blogger zu treffen, von denen man hier immer nur liest? Ich habe mir mal drei Termine (neben vielen anderen, die es hier zu sehen gibt) angekreuzt, an denen man das arrangieren könnte.

Am 09.08 startet das TheaterPicknick im Emscher Landschaftspark genauer im Landschaftspark Duisburg Nord. Mit der Episode „Batman hält die Welt in Atem“ präsentiert das „Rottstr. 5 Theater!“ zwischen den Picknickdecken intensives Schauspiel und Live-Geräusche.

Am 16.08. feiert das Gasometer Geburtstag und öffnet bis 22.00 Uhr mit einer HappyHour und einer Dach Bar. Gelegenheit das Ruhrgebiet mal im Dunkeln von oben zu erleben. Hier sollte man nicht allzuviele „Freunde“ einladen, denn das Dach fast nur eine begrenzte Anzahl Personen (180). Außerdem kostet der Gasometer Eintritt, es sei denn ihr habt noch alte Eintrittskarten (siehe Foto). Pssst …. Geheimtipp .

Last but not least schließt am 30.08 der Rhein-Herne-Kanal für einen Tag alle Schleusen etc. für den Schiffsverkehr und zum 100-jähriges Jubiläum findet im Nordsternpark an diesem Tag ein StrandPicknick im Emscher Landschaftspark statt.

Selbstverständlich braucht man für alle drei Termine gutes Wetter, so mußte im letzten Jahr z.B. der Picknicktermin auf Grund eines angesagten Gewitters/Unwetters ersatzlos gestrichen werden. Aber vielleicht wird es ja dieses Jahr etwas.

So und jetzt ihr, wo sieht man sich eventuell?

Extraschicht 2014

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Es dürfte gefühlt 7-8 Jahre her sein, daß ich einen TV Bericht über tapfere Menschen im Ruhrgebiet gesehen habe, die bei Regen mit Regencape und Schirm bewaffnet eine ganze Nacht durchs Ruhrgebiet laufen. Damals habe ich auf dem Sofa gesessen und darüber geschmunzelt. Jetzt ein paar Jahre später dürft ihr raten, was ich am Samstag gemacht habe 🙂 .

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Kunst, Kultur, eine Nacht, 20 Städte, 50 Spielorte und 2000 Künstler starteten am Samstag in eine neue „Nacht der Industriekultur“. Kurz gesagt, es war wieder Zeit für die Extraschicht. Für alle die bisher noch nie bei einer Extraschicht dabei waren sei gesagt, in der Zeit zwischen 18.00 und 2.00 Uhr sind i.d.R. rund 150.000 – 200.000 Kulturliebhaber mit Bus und Bahn durch das Ruhrgebiet unterwegs und genießen Musik, Artistik, Feuerwerk, Theater, Führungen, Mitmachaktionen u.v.m.

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Gleichzeitig hatte dieses Jahr der Landschaftspark Duisburg Nord sein 20 jähriges Jubiläum, also ein weiterer Grund sich auch dort mal umzuschauen. Ehrlich gesagt war ich etwas unentschlossen, ob ich 2014 überhaupt wieder an der Extraschicht teilnehmen soll, denn leider habe ich dieses Jahr keinerlei Unterstützung erfahren dürfen und außerdem verkündete der Wetterbericht wie oben schon beschrieben nichts Gutes. Last but not least muß ich in der Nacht auch wieder zurück nach Krefeld.

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Aber zu Hause hocken? Nö, ist auch Mist. Also habe ich mich entschlossen zunächst dem Landschaftspark in Duisburg einen Besuch abzustatten (noch vor der eigentlichen Extraschicht) und dann ein spielortbezogenes Ticket auf Zeche Zollverein zu erwerben. Für 10,- € gab es keine vollen Busse und Bahnen (mit schon mal sehr engem Körperkontakt 🙂 ) sondern nur das Gelände auf Zollverein. Dummerweise war das mit der Anreise so eine Sache, weil der Weg von der Autobahn kommend zunächst in einer Reihe von Sackgassen landete und die Parkplätze an Zollverein nur für Besucher mit gesondertem Parkschein zu befahren waren. Mit 30 Minuten Verspätung habe ich es dann doch in einer Nebenstraße geschafft zu parken.

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Auf dem Ehrenhof tummelte sich eine Herde seltsamer Röhren und ein Schäfer, der versuchte diese Röhrenwesen zu bändigen, im „Archiv des Weltensammlers“ konnte man unter komische überdimensionale Hüte klettern und bekam in jedem „Hut“ eine andere Ausstellungswelt auf ganz kleinem Raum zu sehen. Während gerade noch Klavierklänge des „Klavierzaubers“ zu hören waren, lief plötzlich ein Elefant über den Ehrenhof. Zwei Künstler auf Stelzen steckten in „Jumbo“ und erweckten die Illusion zum Leben.

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Einige Programmpunkte waren auf Grund des Wetters kurzerhand in die Hallen verlegt worden, so z.B. auch der „Circo Black and White“ mit Seiltanz, Musik und Hundedressur, der kurzweilige 20 Minuten bescherrte. Eine Reihe weiterer Programmpunkte, die man zum Teil nur so nebenbei wahrgenommen hat, bespielten weite Teile des Geländes und trotzten zum Teil dem feuchten Wetter. Ganz große Hochachtung z.B. den jungen Künstlern und Straßenmusikern, die auch mal nur vor 5-6 Leuten musizierten.

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Die Museum und Ausstellungen hatten lange Warteschlangen, dafür strickten, pardon häkelten ein paar Leute etwas abseits eine Europakarte und auch im hinteren Teil der Kokerei, wo die RAG seit einiger Zeit ihren Firmensitz hat, stand eine Bühne, die aber am frühen Abend nur eine handvoll Zuschauer im Regen erfreute. Zwischen der Zeche und der Kokerei klaffte, vielleicht wetterbedingt, ein Unterhaltungsloch. Ob später noch mehr Gäste dorthin gefunden haben, kann ich nicht sagen. Zum Wetter paßt zumindest das obige Bild, daß ich am Straßenrand aufgenommen habe 🙂 . Mein Abend endete mit der Show von „Mister M“, der wieder mal (ich kannte ihn bereits aus dem Vorjahr) mit Geschick und Humor mit Feuerkeulen jonglierte, während er auf einem drei Meter hohen Einrad saß.

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Mehr Bilder bei Flickr und Google+ im Album „Extraschicht“ (dort auch Bilder aus den Vorjahren).

Die Wandersprosse und andere exotische Lebensformen

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Zum Landschaftspark Duisburg Nord, einem alten Hüttenwerk, das vor 20 Jahren in einen Landschaftspark umgestaltet wurde, muß ich euch nichts erklären oder? Viel Platz um spazieren zu gehen, Industriearchitektur zu bestaunen oder um auf einen echten Hochofen zu klettern. Am 28.06.2014 lädt der Landschaftspark nicht nur wieder zur Extraschicht ein, sondern ab 12.00 Uhr auch zum 20-jährigen Jubiläum und damit zum großen Jubiläums-Familienfest.

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In der letzten Woche war ich allerdings dort, um mir das „Kunst.WERK 2014 – REFUGIEN II – Von den Beziehungsgef(l)echten zwischen Mensch und Natur“ zu betrachten (etwas sperriger Name). In den Vorratsbunkern 2-5 stehen und hängen merkwürdige Kreaturen und Kunstwerke, teilweise zwischen Pflanzen versteckt, teilweise an Fäden aufgehängt. REFUGIEN II erzählt, ich zitiere mal, „… von den dauernden Versuchen des Menschen, gestaltend und regulierend Einfluss auf seine (Um)Welt zu nehmen“.

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Während in einem Blumenbeet eine Wandersprosse (Stirps vagans muelleri) – ein biomorpher Neophyt – seine Arme bedrohlich ausstreckt (ihr könnt selber mal danach googeln 😉 ), verstecken sich im Gestrüpp entlang des Bunkerstegs in der Erzbunkeranlage weitere exotische Lebensformen und pflanzliche Invasoren. Ist das da vorne nicht ein Herz? Ja, aber es schlägt nicht mehr. Unterdessen läuft im dunklen Teil des Erzbunkers eine Filminstallation (Knopf drücken).

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Die Kunstwerke der Ausstellung REFUGIEN II – Von den Beziehungsgef(l)echten zwischen Mensch und Natur von Corinna Kuhn und Detlef Kelbassa (Kelbassa´s Panoptikum) sind manchmal witzig, manchmal rätselhaft und erwecken manchmal den Eindruck, sie entstammten einem Bastelnachmittag im Kindergarten. Geöffnet ist die Ausstellung in den Erzbunkeranlagen in der Zeit vom 04. Mai bis 05. Oktober 2014 täglich (Montag bis Donnerstag) von 08:00 – 22:30 Uhr und Freitag bis Sonntag sogar von 08:00 – 01:00 Uhr. Wichtig, es kostet keinen Eintritt.

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Allez hopp, die Katze macht (Achtung Wortspiel) einen Katzensprung während hinter dem Rücken das „eiskalte Händchen“ über einem schwebt. Besonders interessant erscheint die Faden-/Kunstwerkkonstruktion, wenn die Sonne in den Erzbunker scheint, denn dann ergeben sich zum Teil interessante Schattenspiele an den Bunkerwänden. Ich empfehle nach dem Betreten der Bunker von unten, auch mal in die erste Etage zu klettern und sich das Kunstwerk von oben anzusehen. Bis Oktober habt ihr ja noch Zeit, vielleicht auch am Tag des Jubiläums-Familienfests. Mehr Bilder? Auf zu Google+ oder Flickr.

Von Fördertürmen, U-Booten und einem Geburtstag

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Ich sachet euch, wenn einen der Job zu 150% fordert, bleibt für die Pflege des Blogs hier momentan etwas weniger an Zeit. Außerdem bin ich z.Zt. auch nicht jedes Wochenende unterwegs. Am Samstag war ich (ausnahmsweise) mal wieder bei diesem schwedischen Möbelhaus, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen und bin dann im Anschluß zum wiederholten Male in den Landschaftspark Duisburg Nord. Wie ich erst jetzt auf der Homepage des Landschaftsparks gelesen hatte, stehen dort seit November 2,80 Meter große und 1,2 Tonnen schwere Figuren, Menschen-Silhouetten des Moerser Künstlers Pit Bohne und warten darauf fotografiert zu werden (ital. Variante, Füße einbetoniert 😉 ).

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Die Figuren stehen dort voraussichtlich noch bis Frühjahr 2014 und veranstalten eine „Stille Demo“. Außerdem gibt es auch schon seit Dezember in den Tagesbunkern 2-5 wieder eine neue Videoinstallation mit Filmaufnahmen aus dem Jahr 1953. Unterlegt sind diese mit werkstypischen Klängen des Hüttenwerks. Ihr startet die Videoinstallation mit einem Knopfdruck Nix waret mit Video, die Soundinstallation und farbig beleuchtete Sachen gab’s, aber das Video war wohl kaputt 😦 .

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Ganz nebenbei, der Landschaftspark hat dieses Jahr Jubiläum, denn seit 20 Jahren ist dieser für jeden Besucher geöffnet. Da auch die Modernisierung der drei Kaminringe an der Lichtinstallation 2013 abgeschlossen wurden, muß ich auch mal wieder am Abend hin.

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Von soviel schönem Wetter beflügelt habe ich auf den Rückweg nochmal recht sund links der Strecke nach Fördertürmen von alten Zechen Ausschau gehalten. Pssst … eigentlich hatte ich mich etwas vorbereitet 🙂 , denn ich lese immer wieder mal hier und dort von alten Anlagen, nur leider sind die meisten Zechen heute ja umgewidmet oder ganz abgerissen. So war ich bisher z.B. weder in Dinslaken (Zeche Lohberg) noch in Neukirchen Vluyn (Zeche Niederberg, ganz in der Nähe der Halde Norddeutschland).

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Näher als an den Zaun kommt man leider nicht, aber in Lohberg geht man dafür ganz lieb mit Straßenpollern um. Wenn’s kalt wird bekommen die ein selbstgestricktes Mützchen 😉

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Auch an der Zeche Niederberg war alles weiträumig abgesperrt. Dort sah es sogar so aus, als wenn das riesige Gelände eine neue Straßenanbindung bekommt. War allerdings alles noch noch in Arbeit. Für ein paar Förderturmbilder reichte das Zoom aber allemal aus, mehr gab es nicht zu sehen.

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Last but not least habe ich dann noch einen Abstecher in den Duisburger Innenhafen gamacht, denn das U-Boot Modell aus der Ruhr2010 Aktion “RuhrAtoll” liegt ja seit einiger Zeit dort und ist jetzt wieder begehbar (ich hatte euch hier im Oktober kurz angeteasert 🙂 ). Aber ich muß euch enttäuschen, das U-Boot kann nur besichtigt werden, wenn man das Museum Küppersmühle besucht (es sei denn ihr wohnt in Duisburg, da gibt’s so eine Regelung von wegen Donnerstags mit Perso kostenlos ins Museum). Ich durfte nichtmal kurz gucken 😦 . Pffft … dann eben nicht.

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Während ihr das jetzt lest, lege ich mal meinen neuen „schwedischen“ Teppich unter den Wohnzimmertisch. Bilder zum Samstagsauflug gibt’s bei Flickr oder Google+, Bilder vom Teppich bei Ikea 🙂 .

Zeche, Kunst und Regenbogen

Kalender 2014

Wie versprochen trage ich noch einen Beitrag nach, den ich letzte Woche nicht geschafft habe fertig zu stellen. Ende September habe ich mich nämlich so richtig festlich gekleidet, um endlich mal ein Zechenfest auf der Zeche Zollverein zu besuchen. Anzug, Krawatte, das weiße Hemd noch gebügelt, Schuhe geputzt und was ist, auf Zollverein geht’s garnicht so festlich zu wie ich dachte. Stattdessen Halli Galli auf vielen Bühnen, in vielen Hallen und draußen bei schönstem Wetter. Ein bischen Kirmes, ein bisschen Messe und die Einladung an Führungen u.ä. auf dem Gelände der Zeche Zollverein teilzunehmen. Wie stand ich jetzt da in meinem Anzug? Extra noch beim Friseur gewesen, so richtig in Schale geworfen. Da ich das Ruhrmuseum bereits beim letzten Besuch auswendig gelernt habe, habe ich auf eine Führung verzichtet und bin rund 2 Stunden mit der Rolltreppe in die Kohlenwäsche und wieder zurück gefahren.

Zechenfest

Das mit dem auswendig lernen ist übrigens ein Muß, denn am Museumsausgang gibt’s ’ne Prüfung aus 16 Fragen und wer alle Antworten weiß, gewinnt ’n 5 kg Sack Ruhrpottkohle to go oder eine zweistündige Fahrt auf der Rolltreppe. Na für was habe ich mich wohl entschieden :-D. Wat sachse? Ob ich ein auf’n Kopp gekricht hab‘? Ihr meint ich wär‘ wiedder am träumen gewesen? Ihr glaubt mir nicht, wa? Na gut, zugegeben, aber ein bisschen umgeguckt habe ich mich auf’n Zechenfest schon, lecker Bratwurst gegessen, der Band Ruhrschnellweg zugehört und bei die Gelegenheit, ’n lange gewünschte Ruhrpott Tasse und ’n ersten Kalender für 2014 (aus dem Klartextverlag) käuflich erworben. Warum Porto zahlen, wenn man allet gleich mitnehmen kann. Auf dem Vorplatz zum Ruhrmuseum stand bis gerade vorgestern übrigens noch der rAndom International Tower über den ich euch hier berichtet habe.

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Das besondere, an diesen Mittag schein.. schiente .. strahlte die Sonne so schön und der Wind verteilte ein wenig des Wassers als feinen Tröpfchennebel, so dat dat einen wunderschönen Regenbogen zu sehen gab. Unter vollem Einsatz habe ich mich in den Nebel gestellt und dies fotografische Highlight zusammengemeißelt. Isset nich‘ toll :-D? Danach bin ich dann auf dem Rückweg zum wiederholten Mal im Landschaftspark Duisburg Nord hängen geblieben. Is‘ aber auch zu schön dort.

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Es ging nochmal um die Ruhrtrienale, genauer um „Stifters Dinge – The Unguided Tour“. Was zum Teufel sollte mich dort erwarten. Ich hatte was von elektrischen Klavieren gelesen, aber sonst? In der alten Kraftzentrale war es wieder mal (fast) stockfinster, aber dieses mal nicht laut. Im Gegenteil in Mitte der Halle klimperte ein Klavier und drumherum war einiges eher wie zufällig aufgebaut. Erst als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich, daß das Drumherum auf einer Art fahrbarem Gestell stand und verschiedene Geräusche machen konnte. Also blieb ich erstmal stehen. Das Non-Stop-Programm entwickelte sich langsam. Aus kleinen Lautsprechern erklangen Stimmen, die riesige Maschine setze sich plötzlich in Bewegung. Was eben noch wie ein „Drumherum“ aussah entwickelte sich zu einem dreidimensionalen Gebilde aus Steinen, Metall, Klavieren, Wassertanks, Regen, Nebel und Eis. Die Klaviere kamen einem entgegen gefahren und spielten wie von Geisterhand, immer noch Stimmen aus kleinen Lautsprechern, eine Art elektrische Gitarre die aber nur aus einer Seite bestand wurde angeschlagen, aus dem Boden, der eben noch mit einfarbigem Licht bespielt wurde quoll plötzlich Trockeneisnebel. Leinwände fuhren hinunter, Schattenspiele entstanden, Leinwände fuhren hinauf, eine überdimensionale Glühbirne pendelte über der Szene.

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Unterdessen konnte man um die ganze Maschine herumlaufen, sie von allen Seiten betrachten. Die fahrbaren Klaviere stoppten, es wurde gleißend hell. Auf dem fahrbaren Gestell fuhr alles in die Ausgangsposition zurück. Wasser tropfte von oben in die Becken, das Licht ging wieder aus und das Trockeneis sah aus als würde es das Wasser zum Kochen bringen. Es war wie so häufig eine Mischung aus „was will uns der Künstler damit sagen“ und „was passiert wohl als nächstes“.

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Nach etwa 30-40 Minuten habe ich die Kraftzentrale wieder verlassen, weil ich das Gefühl hatte, das Programm beginnt wieder von vorne. Vielleicht ging es aber auch noch 30 Minuten so weiter. Eintritt hätte ich vermutlich nicht dafür bezahlt, aber da die Unguided Tour kostenlos war, gab’s nichts zu verlieren :-). Auf dem Weg nach draußen habe ich noch einen kurzen Blick auf ein Projekt der Emscherkunst geworfen, das ich bisher noch nicht gesehen hatte. Auch hier ging es um Licht- und Schattenspiele, aber da die Sonne bereits langsam unterging, war der Effekt nicht mehr so groß. Ich bin nach Hause, Anzug wieder in den Schrank, Schuhe in die Ecke :-D.

Neulich im LaPaDu

LaPaDu

Wenn ich in der Nähe von Duisburg bin und Lust auf Spazierengehen, frische Luft und tolle Umgebung habe, zieht es mich immer zum LaPaDu. Ruhrpottler kennen die Abkürzung. Gemeint ist der Landschaftspark Duisburg Nord. Aber da der Name Landschaftspark Duisburg Nord recht sperrig ist, hat sich LaPaDu irgendwie eingebürgert. Als ich vor Jahren das erste Mal in Berlin war, fand ich schon die Umschreibung der U-Bahn Station „Platz der Luftbrücke“ mit PlaDeLu so klasse, irgendwie knuffig und vertraut und fast genauso vertraut kling mittlerweile auch LaPaDu … LaPaDu DieDödelDi Dirri Dirri Dudel dö! Ätsch ich hab‘ jetzt was Eigenes 😀 .

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Gut wie dem auch sei, wenn man auf der A42 unterwegs ist, fällt einem der Landschaftspark unweigerlich auf, vorausgesetzt man ist nicht durch einen unsichtbaren Leitstrahl zwei Kreuzungen vorher in die andere Richtung abgebogen und bei einem großen schwedischen Möbelhaus auf dem Parkplatz gelandet. Auf den Bildern sind die Bäume noch kahl und ich trage noch meine Winterjacke und das hat einen guten Grund. Die Bilder sind nämlich schon 4 Wochen alt und beinahe hätte ich den angefangenen Blogbeitrag vergessen oder verdrängt, aber jetzt schreibe ich doch noch was.

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Und warum schreibe ich nun doch noch was? Grund Nr. 1, weil ich mal wieder im hinteren Teil des Parks war, auf der kleinen Anhöhe, die meines Wissens auch Teil einer Halde ist. Dort standen, für mich neu, in einem kleinen Rund so komische Pfähle, ich sage mal rot angemalte Baumstämme herum (siehe unten). Warum? Das fragte ich mich auch. Waren es die 12 Monate, die 12 Apostel oder die 12 Zwerge (öhm … was für 12 Zwerge … egal)? Ist es ein Landeplatz für Außerirdische oder einfach nur Kunst? Wenn ihr den tieferen Sinn verstanden habt schreibt’s in die Kommentare.

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Grund Nr. 2 ist, daß ich am Wochenende gelesen habe, das der Hochofen Nr. 5, der den man besteigen kann ;-), ab 2. Mai für 8 Wochen geschlossen wird. Er bekommt so eine Art Generalüberholung. „Das Windenhaus, der Hochofenpanzer, die Laufbühnen, die Schlackenschäumanlage, das Ofengeüst, die Staubsäcke, die Windgebläsebühnen und die Rohrleitungen werden dabei saniert„. Wer hätte gedacht, daß das alles überhaupt noch da dran ist. Das ist zwar schade, aber wenn’s der Sicherheit dient, muß’et wohl. Man sieht sich demnach ab Juli wieder in 70 Metern Höhe. Fotos: Flickr und Google+.