Unterwegs auf der Erzbahntrasse

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Draußen ist es gegen Mittag um die 30 Grad, aber ich mußte das schöne Wetter einfach nutzen. Schon lange wollte ich die Erzbahntrasse von Bochum nach Gelsenkirchen befahren. Umgekehrt wäre es auch gegangen, aber in Bochum zu starten war praktischer, schließlich brauchte ich ein Fahrrad. Mein bereits bekannter Verleiher Nextbike hat seine Räder am Bochumer Rathaus stehen (an der Jahrhunderthalle wäre noch günstiger) und von da aus ist es nur ca. 5 Minuten bis zum Westpark (Startpunkt der Erzbahntrasse). Wenn ihr auch mal eine kreuzungsfreie Fahrradstrecke bei fast gleichbleibendem Höhenprofil sucht, die Erzbahntrasse ist wie geschaffen dafür.

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Was die Erzbahntrasse ist, könnt ihr im entsprechenden Wikipedia Artikel lesen. Wer in Bochum startet, hat auf der gut 10 km langen Strecke die ersten etwa 8 km einen geteerten, ebenerdigen Weg. Auf dem ersten Kiometer geht es leicht bergab, man kann das Rad einfach laufen lassen, natürlich heißt das für den Rückweg, daß man etwas in die Pedale treten muß 🙂 . Mal liegt der Weg in der Sonne, mal gehts durch schattigen Baumbestand, immer auf dem Bahndamm lang, so daß sich teilweise schöne Ausblicke bieten. Es lohnt sich an der einen oder anderen der zahlreichen Brücken stehen zu bleiben und nach unten zu sehen. Ist dieses Bahngleis noch in Betrieb? Nein es ist mitlwerweile komplett überwachsen. Und das dort? Während ich noch überlege, rollt die S-Bahn unten entlang.

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An der längsten aller Brücken, der Pfeilerbrücke, muß ich mir unbedingt mal einen Blick auf die Brücke von unten verschaffen. An der Stelle wo der Zollverein-Radweg in Richtung Zeche Zollverein in Essen-Stoppenberg abzweigt, zweige ich auch mal kurz ab. Nach etwa 300 Mezern geht ein Weg runter auf die Straße und dieser etwa 500 Meter folgend erreiche ich die Pfeilerbrücke von unten. Die ist hier immerhin 14 Meter hoch und wenn ich mir den Zustand vor der Renovierung auf Wikipedia ansehe, kann ich nur sagen „Respekt“. Kurz hinter dieser Brücke findet man noch einen Teil der alten Gleise, die hier neben dem Radweg verlaufen. Der geteerte Teil des Weges endet und geht in einen festen Schotterweg über. Hier habe ich nach einem weiteren Kilometer gewendet und bin zurück nach Bochum. Wer den Weg bis zum Ende fährt, der landet unweit der Zoom Erlebniswelt an der Grimberger Sichel (über die ich auch schon mal berichtet habe).

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Danach führte mich der weitere Weg, jetzt wieder mit dem Auto, nochmal in das Eisenbahnmuseum in Bochum Dahlhausen. Wenn ich den Betrieb am Eisenbahntag im April mit dem von heute vergleiche, ist das wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht. Es ist eben „nur“ ein einfacher Donnerstag. Eine Lok wird rangiert, ein paar Fotografen schießen Fotos, die kleine Bahn dreht ihre Runde. Ich drehe eine große Runde über das Gelände, entdecke einen alten S-Bahn Wagen der Berliner S-Bahn, klettere noch in ein 3. Klasse Abteil eines teilrenovierten Wagons und staune immer wieder über die Größe der Dampfloks.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+)

Stevia – Süßstoff – Ein Test mißlingt

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Habt ihr schon mal von Stevia gehört? Wikipedia schreibt dazu „Stevia ist ein aus der Pflanze Stevia rebaudiana („Süßkraut“, auch „Honigkraut“) gewonnenes Stoffgemisch, das als Süßstoff verwendet wird […] Steviaprodukte können eine bis zu 450-fache Süßkraft von Zucker haben […]„. Da blättere ich vor 3 Wochen durch ein Supermarktprospekt und entdecke „Canderel Green Stevia“. Zwar wundere ich mich, daß Stevia, trotz seiner Süßkraft, hier in einem 40g Glas (etwa in der Größe einer höheren Kaffeetasse) verkauft wird, entschließe mich aber das Produkt auszuprobieren.

Am nächsten Tag kaum im Büro ausgepackt, merkt gleich ein Kollege an, das dieses Produkt auf keinen Fall pures Stevia sein könne, sondern bei der Glasgröße gestreckt sein müsse. In der Tat benötige ich für meinen Tee fast 2 Teelöffel und denke, da hättest du auch gleich Zucker nehmen können. Auch der Geschmack überzeugt mich nicht, im Gegenteil, es schmeckt irgendwie nach Süßstoff, leicht bitter / lakritzig. Genau das sollte bei der Steviasüße, die von Natur aus auch lakritzig schmecken soll, nicht der Fall sein. Also mache ich mich auf die Suche im Internet. Die Webseite von Canderel schreibt etwas von „CANDEREL Green Streusüße zum Süßen von Milchprodukten, Früchten und Getränken“ und weiter „Ideal zum Süßen von Desserts“. Ich ahne was von Süßstoff, fühle mich aber nicht wirklich schlauer und entschließe mich eine Anfrage per e-mail abzuschicken. Dann heißt’s warten … und warten … Ich wiederhole die Anfrage nach ca. 1 Woche mit dem Hinweis, daß ich das Produkt erklärt haben möchte und eine Antwort noch aussteht. Es vergehen weitere Tage und ich warte … und warte… Eine Antwort aus dem Hause Canderel erreicht mein Postfach bis heute nicht 😦 .

Kaloriensparender als Zucker ist diese „Streusüße“ bestimmt (lt. Aufdruck 2kcal pro Teelöffel, im Gegensatz zu Zucker mit 5 kcal), mal sehen also, was ich jetzt mit dem angebrochenen Glas mache, es ist ja noch bis 2015 haltbar.

[Update:] Die Firma Canderel hat sich leider tot gestellt oder liest keine e-mails. Stattdessen habe ich einen Link für einen Steviaratgeber bekommen. Auf der Seite http://www.steviaratgeber.de könnt ihr ein PDF Dokument runterladen. Ich übernehme keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Broschüre, sondern möchte euch nur auf den Ratgeber hinweisen. Über den Inhalt müßt ihr selbst entscheiden.

Besuch auf der St.-Antony-Hütte

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Bescheidenes Sommerwetter, Museumszeit. Also habe ich heute mal die RuhrtopCard genutzt und bin zur St.-Antony-Hütte nach Oberhausen (Osterfeld).

Die St. Antony-Hütte ist ein ehemaliges Eisenhüttenwerk oder besser das, was davon übrig ist, denn aus der damaligen Zeit ist neben dem ehemaligen Hüttenteich nur noch das frühere Kontor- und Wohnhaus des Hüttenleiters Gottlob Jacobi erhalten. Lange Zeit Firmenarchiv beherbergt es heute eine Dauerausstellung ergänzt um (mitlerweile gut überdachte) industriearchäologischen Ausgrabungen auf der anderen Straßenseite.

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Das Museumspersonal ist sehr freundlich und bietet dem Besucher neben einem „sommerlichen“ Regenschirm 😉 auf Wunsch auch einen iPod für eine Audiotour an. Die Ausstellungsstücke sind aber auch sonst gut ausgeschildert. Wer sich vorbereiten möchte, findet die Audiotour auch im Internet auf der Seite des LVR Industriemueums. Je nach Länge der Betrachtung, dauert der Besuch im Museum rd. eine Stunde, genau das richtige für einen regnerischen Vor- oder Nachmittag.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+)

Oldtimer auf Zollverein

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Nach dem Blogbeitrag zur Extraschicht bliebe noch zu ergänzen, daß am vergangenen Sonntag auch wieder mal Oldtimertreffen auf Zeche bzw. Kokerei Zollverein war. Ich könnte beinahe den Text aus dem Oktober des letzten Jahres zu wiederholen. Während am ersten Sonntag im Juni das Wetter so miserabel war, daß kein einziger Oldtimer und erst Recht kein Besucher das Gelände besuchte, war an diesem Wochenende das Wetter wieder allerbestens. Das Gelände füllte sich und war gegen 12.00 Uhr wieder bis auf den letzten Platz belegt. Das führte abermals dazu, daß sich vor den Toren wieder eine Warteschlange bildete.

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Im nächsten Monat könnte das wieder anders aussehen, denn in der kommenden Woche starten die Sommerferien in NRW. An diesem Sonntag gab’s wieder alte Bekannte, aber auch wieder neue PKW und sogar zwei LKW zu sehen. Spannend finde ich ja immer die Straßenkreuzer, dieses Mal z.B. ein Plymouth, ein Chevrolet oder ein Desoto (solltet ihr euch für eines dieser TV Quizspiele „Autos mit D“ merken 😉 ). Der komplett gelbe Ford erinnerte mich unweigerlich an ZZTop (kennt die Gruppe noch jemand), obwohl die Autos in deren Videos andere Farben hatten. Last but not least war da dann noch dieser Golf I, bei dem ich mich gefragt habe, warum an der Fahrertüre eine Erni Puppe hing.

Eine Auswahl von Fotos hier: Flickr / Sevenload / Picasaweb / Google+

Extraschicht 2012

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Das war sie also meine erste Extraschicht. 12 mal hat sie bisher stattgefunden, aber dieses Jahr habe ich mich endlich auch entschlossen teilzunehmen. 230.000 Besucher hatte die Extraschicht dieses Jahr und eines habe ich bereits gelernt, man sieht bei der Extraschicht manchmal nur dann was, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Planung ist da umso wichtiger. So war ich z.B. um 19.30 Uhr auf dem Gelände der Zeche Zollverein und habe trotzdem verschiedene WalkingActs wie z.B. die übergroße Puppe „DUNDU“ nicht gesehen, weil ich am anderen Ende des Geländes stand. Dafür habe ich das spektakuläre Taiko-Trommler Ensemble aus Gelsenkirchen genießen dürfen. Wenn zwei Personen an der gleichen Trommel einen unterschiedlichen Rythmus spielen erfordert das schon eine Menge Konzentration.

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Auch hatte man mich gewarnt, nicht zu viele Spielorte einzuplanen, also habe ich mich nur für Essen und Duisburg entschieden (obwohl ich das Amphitheater in Gelsenkirchen oder die Urbanatix Truppe in Bochum auch gerne gesehen hätte). Aber selbst der Weg Essen – Duisburg war weit, denn zunächst ließ die Kulturlinie 107 ziemlich lange auf sich warten, denn gings per S-Bahn nach Duisburg und dann mit dem vollkommen überfüllten Shuttlebus zum Landschaftspark Duisburg Nord. Was mir hier negativ auffiel war, daß der Haltepunkt des Shuttlebusses gut 10 Minuten zu Fuß vom Landschaftspark entfernt lag. Nach meinem Ermessen eindeutig zu viel für einen Shuttle. Dafür war dieses Mal die Gebläsehalle geöffnet (diese hatte ich bisher noch nie betreten) und das Feuerwerk entschädigte auch wieder für einiges, grandiose 10 Minuten Feuerzauber.

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Zurück am Duisburger Innenhafen (in dessen Nähe mein Auto parkte) war dann gegen Mitternacht auch Ende meiner Extraschicht. Am Innenhafen selbst war außer einer gemütlichen Athmosphäre nichts mehr zu erleben. Ich bin nach wie vor hin und hergerissen, ob es mir gefallen hat oder nicht, merke mir aber mal den 6. Juli 2013 vor, denn dann soll die nächste Extraschicht stattfinden. Vielleicht bereite ich mich das nächste Mal ein bischen gründlicher vor und suche mir dann 2-3 Vorstellungen an einem Ort aus. Mal sehen, vielleicht sieht man sich 2013. Das was ich an Schnappschüssen erwischt habe, findet ihr hier bei Flickr, Sevenload, Google+ / Picasaweb.

P.S.: Ergänzt habe ich noch ein paar Bilder des „Deutschlandexpress„, einer Modelleisenbahnausstellung im Nordsternpark Gelsenkirchen. Diese Bilder sind bei einem Besuch über Tag (vor der Extraschicht) entstanden.

Römerfest in Xanten

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Nein sie spinnen nicht die Römer, sie sind wieder quicklebendig und präsentierten an diesem Wochenende „Schwerter, Brot und Spiele“ im Archäologischen Park Xanten. Europas wohl größtes Römerfest wie man lesen konnte. Mit mehr Teilnehmern und Aktionen als je zuvor, Festzug und Exerzierübungen, Geschützvorführungen mit großen Katapulten und das friedliche Lagerleben sollten gezeigt werden. Warum habe ich diesem Fest, so dachte ich, bisher nie Beachtung geschenkt. Die Lösung liegt nahe. Erstens war das letzte Fest nicht vor zwei Jahren, wie mal geplant, sondern bereits vor drei Jahren und zweitens wurde mir schlagartig klar, wo ich schon mal davon gehört hatte.

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Das Römerfest war vor drei Jahren ohne eigenes Verschulden in die Schlagzeilen geraten. Ein Wetter zog damals auf und nach einem Blitz(ein)schlag wurde es am Samstag vor drei Jahren abrupt beendet. An diesem Samstag war das Wetter gottlob optimal, nicht zu heiß, aber trocken. Also startete das Programm um 11.00 Uhr mit einer aufwendigen Legionsvorführung, gefolgt um 12.00 Uhr von den Gladiatorenkämpfen im historischen Amphitheater. Und auch danach ging es weiter Schlag auf Schlag. Die Kavallerie wurde präsentiert, ein großer Festumzug aller Soldaten und des einfachen Volkes (im römischer Kleidung) quer durch den Park erfolgte und wem das nicht reichte ab 14.30 Uhr startete das ganze Programm nochmal von vorne.

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Dazu 450 Händler und Handwerker, die Rede und Antwort standen bei Fragen der Besucher. Man konnte miterleben wie das römische Leben ablief und Kinder waren eingeladen sich am Spiel- und Mitmachangeboten zu beteiligen. Dazu Sicherheitspersonal, das peinlichst genau darauf achtete, daß alles in geordneten Bahnen verlief und z.B. bei den Vorführungen keiner der Zuschauer zu Schaden kam. Ausreichend Parkplätze (auf abgemähten Wiesen) sorgten zudem für eine weitestgehend streßfreie Anreise. Leider ist so ein Fest trotz 12,- Euro Eintrittspreis für Erwachsene (Kinder haben freien Eintritt) nicht billig und so steht noch in den römischen Sternen, ob es eine weitere Ausgabe im nächsten oder übernächsten Jahr geben wird. Die Rheinische Post schreibt „Bereits im Dezember des vergangenen Jahres legte der Landschaftsverband fest, dass Schwerter, Brot und Spiele 2012 letztmalig gefördert wird“. Warten wir es also ab.

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Wie ihr es gewohnt seid, Bilder bei Flickr, Sevenload, Google+ (Picasaweb). Und noch etwas, am 7. Juli 2012 übernehmen Legionäre, Gladiatoren und Senatoren live den Samstagabend im Ersten. „BROT UND SPIELE“ – Das große Geschichts-Spektakel mit Matthias Opdenhövel um 20.15 Uhr in der ARD.

Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Drei Tage in Hamburg

Schon mal in einem Supermarkt zu Mittag gegessen oder ein Riesenrad mitten in der Stadt stehen sehen? Schon mal die AIDA blue zunächst im Modell und dann in voller Größe gesehen? Ich war letzte Woche mal wieder in Hamburg und das habe ich zu sehen bekommen.

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Mein Hauptziel in den 2 1/2 Tagen Hamburg war wieder mal der Besuch des Miniaturwundeslandes. Seit im letzten Jahr der Flughafen in Betrieb genommen wurde, gibt es wieder einen Grund mehr Europas größte Eisenbahnausstellung zu besuchen. Mitlerweile ist die Ausstellung so groß, daß der Besucher, der zum ersten Mal kommt, erschlagen sein dürfte. Längst geht es nicht mehr nur um „Modelleisenbahn“. Alles an einem Tag zu sehen ist fast unmöglich, vor allem weil man die vielen „versteckten“ Späße welche die Macher sich haben einfallen lassen erst durch genaues Hingucken entdeckt. Trotzdem beeindruckt ein Besuch jedes Mal aufs Neue.

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Von der Speicherstadt zur Hafencity sind es nur wenige Meter und natürlich wächst die Hafencity langsam, aber wenn man zwei Jahre nicht mehr da war, sieht man schon die Unterschiede zum letzen Besuch. Die neue Einkaufsstraße (Überseeboulevard) kam mir noch etwas verlassen vor, wenn ich mal vergleiche welche Besuchermengen einem z.B. am Jungfernstieg entgegenkommen. Vermutlich braucht die Hafencity noch etwas Zeit und vor allen Dingen die U-Bahn. Wer momentan in die Hafencity möchte (oder muß) ist auf den Bus angewiesen. Zwar gibt es 3 Buslinien, die aus verschiedenen Ecken vor der Speicherstadt zusammenlaufen, zur Hauptzeit sind aber selbst die so rappelvoll, daß die Türen nicht mehr schließen (ihr wißt schon Sardienenbüchse 😉 ). Vielleicht werden die neu erbauten Wege interessanter, wenn eine annehmbarere Möglichkeit besteht, die Hafencity zu erreichen. Wenn ich mir die Lokale und Bäckereien im ersten Bauabschnitt ansehe, scheint die Akzeptanz mitlerweile ganz o.k.

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Bereits im letzten Jahr stand das größte transportable Riesenrad in der Hafencity und dieses Jahr hatte ich das Glück, daß es wieder dort stand. Die Gelegenheit also Hamburg, na sagen wir mal einen Teil Hamburgs, aus 60 Metern Höhe zu betrachten. Eigentlich schade, daß die Fahrt mit dem Riesenrad so schnell wieder zu Ende war. Also auf zu einem leckeren Langneseeis, frisch zubereitet im Unileverhaus. Man glaubt ja garnicht, was Unilever so alles herstellt. Von der Salatsauce bis zum Deo, von der Tütensuppe bis zum Shampoo, im Unilevershop gibt es alles zu kaufen, was das Unternehmen herstellt.

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Mittag essen, kein Problem. Restaurants gibt’s in Hamburg wie Sand am Meer, aber ich hatte wenig Lust mir eine ganze Stunde Zeit rauben zu lassen. Aber auch da gibt’s ungewöhnliche Abhilfe. Da die Hafencity tagsüber von vielen Berufstätigen bevölkert wird hat sich der neu eröffnete Edeka etwas einfallen lassen. Vom Lieferdienst bis zum Stehimbis (frisch gekocht) wird alles angeboten. Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine kleine Theke mit frischem Mittagessen wie in einer Kantine. Man nimmt das Essen unkompliziert an Stehtischen ein, wohlgemerkt mitten im Supermarkt zwischen den Joghurts und den Käseschachteln … z.B. Frikadelle mit Bratkartoffeln für 4,15 Euro. Nach einem Kaffee in der nächsten Bäckerei geht es zum nächsten Fotoobjekt, dem Horizon Field.

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Eine riesige schwarz glänzend lackierte Platte in den Maßen 4890 x 2490 x 206 cm (LxBxH), an 8 Stahlkabeln, 7,4 Meter vom Boden entfernt aufgehängt. Gesamtgewicht 67 Tonnen (39,4 Tonnen Stahl + 22,9 Tonnen Holz + 4,7 Tonnen PU-Beschichtung), frei schwingend. Man fühlt sich oben wie auf einem Schiff und muß (als Teil des Kunstobjektes) sein Gleichgewicht bewahren. Besonders interessant war ein Versuch, den eine Schulklasse durchgeführt hat. Alle Schüler stehen in einer Reihe, auf drei werden drei Schritte vor gemacht, denn drei zurück dann drei vor … und das Ganze dreimal. Ich sage euch das Horizon Field kam ganz schön in Schwingung. Wenn ihr Interesse habt, das ganze befindet sich in einer der Deichtorhallen, der Eintritt ist frei und die Ausstellung dauert noch bis zum 9. September 2012. Betreten wird das Horizon Field übrigens nur barfuß oder mit Socken.

Ach ja, bevor ich’s vergesse, mehr Bilder im speziellen Hamburg Album bei Flickr, Sevenload oder Google+ / Picasaweb.

Essen Kettwig – Mülheim und zurück

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Die RuhrTopCard bietet u.a. eine Fahrt mit der „Weißen Flotte“ auf der Ruhr von Mülheim Wasserbahnhof nach Essen Kettwig oder umgekehrt. Da man für den Rückweg aber bezahlen müßte, habe ich nach einem anderen Weg gesucht. Die Lösung wäre eine Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Wenige Meter von beiden Anlegestellen entfernt gibt es Leihräder der MetropolradRuhr. Also ab auf’s Rad und die rd. 10 km auf fast ebenerdigen und geteertem Weg abstrampeln. Wer zügig fährt, schafft die Strecke in ca. 40-45 Minuten, wer es lieber gemütlich mag, braucht vielleicht eine Stunde. Einzig an der Mendener Brücke endet der Radweg entlang des Ufers unvermittelt. Man muß hinauf auf die Straße, über die Brücke und am linken Ruhrufer den Rest des Weges fahren.

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Ich habe das Leihrad gewählt, weil ich dieses am Zielort einfach abstellen kann und die Rückfahrt dann eben mit dem Schiff machen kann. Auf dem Weg besonders beeindruckend ist die Autobahnbrücke der A52, die im Mülheimer Ortsteil Mintard das Ruhrtal überspannt. Laut Wikipedia ist sie mit 1830 Metern die längste Straßenbrücke aus Stahl, bestehend aus 18 Hohlpfeilern, mit einer Fahrbahnhöhe von 65 Meter über der Ruhr. Man macht sich garkeine Gedanken über die Außmaße der Brücke, wenn man einfach nur oben drüber fährt. Einige Bilder habe ich schon vor ein paar Wochen gemacht, da blühte gerade der Raps, goldgelb und unübersehbar. Es kann übrigens nicht mehr weit sein, bis wieder die Drachenboote ihr nächstes Rennen veranstalten, denn das erste Team war bereits im Trainingsmodus und selbst die Wickinger waren auf dem Fluß unterwegs. Wickie habe ich allerdings nicht erblicken können.

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Apropo, wer einmal in Kettwig ist, sollte sich unbedingt die Altstadt rund um die weithin sichtbare Kirche mal etwas genauer ansehen. Kaum zu glauben, daß das auch ein Ortsteil von Essen ist. Beschaulich, still, fast wie auf dem Dorf. Die Altstadt ist nicht groß, wer aber trotzdem eine keine Übersicht haben möchte klickt mal hier. Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit für einen Kaffee oder ein Eis, bevor es dann wieder an den Ausgangspunkt zurückgeht. Für den Anwohner sicherlich nervend, für den Besucher eher überraschend ist der rege Flugverkehr über Kettwig. Die Flugzeuge auf dem Weg nach Düsseldorf haben hier allem Anschein nach ihre direkte Einflugschneise und mancher „Vogel“ fliegt so niedrig, daß man ohne Probleme die Aufschriften lesen kann.

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Wer sich jetzt noch ein eigenes Bild von Essen Kettwig machen möchte, hier ist eine Auswahl von Bildern, bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

In eigener Sache

Wie ich erst heute gesehen habe, sind bei den letzten Fotouploads anscheinend ein paar Fotos nicht in den Alben gelandet, in die sie eigentlich hineinsollten. Insbesondere der neue Uploader bei Flickr ist noch etwas gewöhnungsbdürftig, aber auch Sevenload zickt da schon mal rum. Wenn ihr also Fotos vermißt, obwohl ich im Blogbeitrag einen Link zu einem Album angegeben habe, schreibt mir doch bitte einen Kommentar in die Kommentarfunktion im Blog. Danke.