Drachenbootrennen

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Zwei vor, drei zurück, eins zurück .. are you ready? Go!! So oder ähnlich schallte es am Wochenende über den Duisburger Innenhafen. Sommerzeit, Drachenbootzeit. Der Duisburger Innenhafen verwandelt sich an einem Wochenende im Juni immer zu einer großen Festmeile, denn dort findet dann das Innenhafenfest statt. Für die Kleinen gibt’s Clowns und Jongleure, Hüpfburg und Kinderkettenkarusell und für die Großen Bratwurst, Bier und zum Vergnügen aller das Drachenbootrennen.

Ich zitiere mal von der Seite Drachenboot-Duisburg: „Ein Drachenboot ist (ohne Kopf und Schwanz) 12,49 Meter lang und 1,16 Meter breit. An der Spitze ist ein Drachenkopf befestigt, das Heck bildet ein Drachenschwanz. Moderne Boote sind aus Kunststoffvariationen und wiegen etwa 250 Kilogramm, klassische Bootstypen werden aus massivem Holz gefertigt und bringen fast eine Tonne auf die Waage“.

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Auch wenn es sich nur um einen großen Spaß handelt, ins Zeug gelegt haben sich alle Teilnehmer. Dieses Mal war es die Polizei aus Duisburg, die unter Blaulicht und Sirene der Kammeraden an den Start ging, angefeuert wurden aber auch die anderen Teams. Da ich fern der Ziellinie stand kann ich nicht sagen, wer letztendlich gewonnen hat, aber es schien allen viel Spaß zu machen. Wer noch mehr über Geschichte oder Regeln der Drachenboote wissen will schaut mal hier, wer nur ein paar Bilder sehen will der schaut mal hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Slinky Springs to Fame

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Metallspirale, Treppenspirale, Regenbogenspirale, das Spielzeug hat viele Namen aber unter einem kennt man sie jetzt auch in Oberhausen, „Slinky“. So heißt nämlich die neue Brücke über denRhein-Herne-Kanal, die seit dem Wochenende geöffnet ist – „Slinky Springs to Fame“. So wie die kleine Spielzeugspirale windet sich auch die große Schwester, erdacht von Tobias Rehberger, über den Rhein-Herne-Kanal. Bereits im Kulturhauptstadtjahr 2010 sollte die Brücke Teil des Projektes Emscherkunst werden, aber gut Ding will eben Weile haben.

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Ja klar gibt es auch Kritiker, die sagen „warum baut man eine Brücke unweit einer anderen Brücke“, während andere sagen „es ist keine Brücke, es ist ein Kunstwerk“. Wie dem auch sei, sie ist jedenfalls fertig und eröffnet. Und sie ist schön geworden, schön bunt und irgendwie anders als andere Brücken. Schaumgummiboden, wie man ihn auf Spielplätzen findet, leicht ansteigend, leicht wippend in der Mitte und barrierefrei begeh- und befahrbar. Und wie findet man hin? Entweder man kommt zum Schloß Oberhausen und startet gleich auf der Rückseite zum Brückenabenteuer oder man parkt am Stadion von RWO (Rot Weiß Oberhausen) und läuft von dort aus ca. 5 Minuten zum anderen Ende der Spirale.

Bilder (ganz klar wo sonst) im „Ruhr 2011“ Album … Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Vom Innenhafen in die Ruhrauen

Habe ich euch eigentlich schon mal Bilder aus dem Duisburger Innenhafen gezeigt? In meinen Fotoalben ja, aber einen Blogbeitrag? Der Hafen hat eine lange Geschichte, aber erst in den 90’er Jahren des letzten Jahrhunderts wandelte sich der Hafen im Rahmen des Strukturwandels. Heute erlebt man dort Arbeit und Wohnen aber auch Kultur und Freizeit und das direkt am Wasser.

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Da es nur wenige hundert Meter bis zur Ruhr sind, habe ich mir mitten im Innenhafen (Yitzhak-Rabin-Platz) ein Fahrrad ausgeliehen und eine kleine Tour entlang der Ruhr unternommen. Leider ist der Weg unmittelbar entlang der Ruhr ziemlich uneben, mehr ein Spazierweg für Hundehalter als ein Fahrradweg, dafür bekommt man einen Einblick in den alten Ruhrarm, der hier in den Ruhrkanal mündet. Ein paar Kanuten kommen vorbei und auch die Drachenboote testen hier ihr Können. Etwa 3 Kilometer vom Innenhafen entfernt kommt in den Ruhrauen die Brückenlandschaft Ruhraue.

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Über die Ruhrauen habe ich letztes Jahr hier mal kurz berichtet. Neben Füßgängerbrücken, der A40 und der A3, kreuzen binnen weniger 100 Meter noch eine Güterstrecke und weitere 7 Bahnbrücken die Ruhr. Es wird richtig laut, wenn der ICE knapp über den eigenen Kopf hinwegrattert während gleichzeitig unten auf der Ruhr die Trommeln zu hören sind. Die Drachenboote trainieren nach wie vor für den nächsten Einsatz.

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Auf dem Rückweg noch einen Abstecher ans andere Rheinufer mit Blick auf die Rheinorange bei Kilometer 780. Dieses Mal erfolgt der Blick auf die Ruhrmündung aus Richtung Duisburg Homberg. Auch über die Ruhrmündung (Rheinorange) habe ich bereits im letzten Jahr hier mal kurz berichtet. Wer dem Ruhrdeich statt in Richtung Ruhrauen in die andere Richtung folgt, kann die Rheinorange ebenfalls in rd. 3 Kilometern vom Innenhafen aus per Fahrrad erreichen.

Fotos im „Ruhr 2011“ Album … Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Flachsmarkt 2011

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Es ist wieder mal Pfingsten, leicht wechselhaftes Wetter, Flachsmarkt auf Burg Linn. Und da waren sie wieder die Schmuckmacher und Kerzenzieher, Filzerin und Glasbläser, Senf- und Hutmacher, Buchbinder und Steinmetze, Künstler, Gaukler und Musikanten. Fast wie jedes Jahr und doch ein bischen anders. Pünktlich um 10.00 Uhr zur Markteröffnung habe ich mich zwischen die Handwerker und Rittersleut begeben. Dieses Mal stand die Sicherheit der Besucher an allererster Stelle. Nicht daß sie es früher nicht getan hätte, aber dieses Mal wurde peinlich genau darauf geachtet, wieviele Besucher sich wo aufhielten. So war z.B. der Innenhof der Burg auf 300 Personen beschränkt. Danach mußte man warten. Früh Morgens war es noch ziemlich überschaubar, aber am Mittag mußte man etwas Wartezeit mitbringen. Dafür war der Innenhof angenehm überschaubar und nicht so übervoll wie in früheren Jahren.

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Überhaupt hatten einige den Samstag wohl ausgeklammert, denn es sollte ein paar Regenschauern geben und ja leider die gab’s auch. Aber gut ausgerüstet mit Regenjacke und Schirm konnte nichts passieren. Und nachdem ich mich kurz vor der großen Schauer auch noch gegen die Erbsensuppe ausgesprochen hatte, hat es mir diese auch nicht verwässert. Als die Sonne wieder rauskam schmeckte die Suppe umso besser. Unter die Besucher, die sich auf der Vogelwiese nach Speis und Trank umsahen mischten sich immer wieder ein paar Mitstreiter aus dem Ritterlager in vollem Kostüm. Auch das macht den Flachsmarkt aus.

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Unterdessen bereiten sich im Ritterlager die Recken auf das Bogenschießen und Axtwerfen vor und auch die Damen schossen dabei manchen Pfeil ins Ziel. Außerdem gab es verschiedene Tänze aus dem mittelalterlichen Leben zu sehen und als Höhepunkt schließlich das ritterliche Turnier am Nachmittag (da war ich allerdings am anderen Ende des Festplatzes fast schon wieder auf dem Weg nach Hause).

An den unzähligen Ständen rund um die Burg Linn präsentieren Kunsthandwerker zum einen sich selbst, aber auch ihren Beruf und ihre Arbeiten. An manchen Ständen kann man sich selbst versuchen (Zeichnen, Papier schöpfen, Wäsche waschen wie anno dazumal), an anderen bekommt man das Zubehör für ein vielleicht neues Hobby (vom filzen bis zum Grußkarten stempeln) zu kleinen Preisen und garantiert nicht „Made in China“. Hättet ihr z.B. gewußt, wie man sich sein Pfeifchen mit einem Brennglas entzündet (vorausgesetzt die Sonne scheint 🙂 ). Ich gebe zu, vieles kannte man bereits aus den Vorjahren, aber trotzdem hat mir der Besuch auch 2011 wieder gefallen. Der Termin für den Flachsmarkt 2012 (wiederum an Pfingsten) ist vom 26. bis zum 28. Mai.

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Bilder vom diesjährigen Flachsmarkt gibts bei Flickr oder Sevenload.

Magische Orte (Gasometer)

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Weiter geht’s mit Ausflugsberichten. Ich hänge ein paar Tage hinterher, aber die Bilder und Texte gehen ja nicht verloren 😀 . Letzte Woche war ich mal wieder im Gasometer Oberhausen und habe mir dort die aktuelle Ausstellung „Magische Orte“ angesehen. In der Ausstellung 2011 geht es um „Meisterwerke der Baukunst des Menschen und gewaltige Monumente der Natur“.

Viele großformatige Bilder faszinieren den Betrachter von der Sphinx bis zur Golden Gate Bridge, von der Tempelanlage in Indien bis zum Kölner Dom ist alles vertreten. Mich haben jedoch die Naturfotografien besonders begeistert. Gewitter und Vulkane, Flußdelta und Gebirgsformationen manche mit Mustern, die man selbst als Künstler nur unter hohem Aufwand erstellen kann. Fundstücke aus einem Steinbruch im Altmühltal und Kristalle in der Größe eines kleinen Wohnzimmertisches schmücken ebenso die Ausstellung.

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Auf der Empore schließlich der Nachbau eines Regenwaldbaumes. Unter der 43 Meter hohen Regenwaldbaum-Nachbildung kommt man sich ganz klein vor. Der Baum wird wechselnd beleuchtet, mal nur der Stamm, mal die Baumkrone, mal in hellem weißem Licht, dann wieder in zartem gelb oder grün. Wenn man jetzt aber meint 43 Meter wären hoch, dann sollte man in den Gasometer Aufzug steigen und unter das Dach fahren. Plötzlich wird der 43 Meter hohe Baum ganz klein, schließlich ist die obere Etage, in welcher der Aufzug hält gut 100 Meter hoch. Mutig genug, links oder rechts neben den Aufzug auf die (vergitterte) Plattform zu treten? Die Blick 90 Meter tiefer in den Gasometer ist grandios. Zum Abschluß nach draußen, ein paar Treppenstufen hoch und ein weiter Blick über das Ruhrgebiet aus gut 110 Meter Höhe … unbezahlbar 😉 . Wer genau hinguckt entdeckt auch bereits die neue (Spiral-)Brücke am Kaisergarten.

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Bilder wieder im Ruhr 2011 Ablum auf Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).

Oldtimertreffen und Blechliesel

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Der Regenschauer kam gerade, als ich aus dem Auto ausgestiegen war. Überhaupt lies das Wetter am Sonntag etwas zu wünschen übrig und trotzdem war es proppevoll beim ersten Krefelder Oldtimertreff 2011 an der Krefelder Rennbahn. Während ich noch darüber nachdachte den Regenschirm aufzuspannen fuhr ein Oldtimer nach dem anderen auf den Parkplatz und da der Parkraum begrenzt ist kamen die Wageninhaber ohne Servolenkung nach kürzester Zeit ganz schön ins Schwitzen 🙂 .

Die Menge derjenigen, die nach dem Winter endlich mal wieder ihre „Schätzchen“ zeigen wollten war anscheinend unendlich. Während ich überlegte, warum sich die Mercedes Fraktion mit mehreren bauähnlichen (Mercedes 230 ff.) so schön in Reih und Glied aufgestellt hatte, fuhr plötzlich die Tin Lizzy (übersetzt etwa Blechliesel) aus dem Jahr 1911 auf das Gelände und war sofort umringt von einer Menschentraube. Wunderschön herausgeputzt stand der Fahrer des 100 Jahre alten Ford Rede und Antwort.

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Selbst wenn man kein Autofachmann ist, macht es Spaß sich auf diesem Treffen umzusehen. Hier Köpfe unter einer Motorhaube zusammengesteckt, dort Fachgespräche über Ersatzteile und dazwischen Kinder, Hunde, ganze Familien auf dem Weg zum oder vom Sonntagsspaziergang. Wer mit dem eigenen Auto (das kein Oldtimer ist) zum Treffen anreist, dem steht übrigens ein eigener Parkplatz im Stadtwald zur Verfügung. Einfach der Straße „An der Rennbahn“ folgen, etwa 150 – 200 Meter hinter der Oldtimereinfahrt links rein. Weitere Oldtimer Termine in diesem Jahr … am 26.06., 24.07., 21.08. und 18.09.2011. Mehr auch auf der Homepage der Oldtimerfreunde Egelsberg und nicht vergessen „Nur gucken, nicht anfassen 😀 .

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Bilder: Flickr / Sevenload / Picasaweb

Niedrigwasser am Rhein

Nach wochenlangem Sonnenschein nun also ein bischen Regen. Immer noch zu wenig, wenn man die Bauern fragt und immer noch zu wenig für die Schifffahrt, um auf dem Rhein wieder unter Volllast zu fahren. Aber die Binnenschiffer haben keine große Wahl, mit verminderter Ladung geht es trotzdem den Rhein rauf und runter. Letzte Woche habe ich mich mal in Krefeld an den Rhein begeben, um mir selbst ein Bild zu machen. Hier in Höhe des Rheinkilometers 763/764 (Rheinhafen) lag der Pegel so kanpp über 1,90 Meter.

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Wohlgemerkt, eine Pegeltiefe von 1,90 Meter bedeutet nicht, daß der Fluß an der Stelle nur 1,90 Meter tief ist (siehe Erläuterung des Begriffs Pegel). Das Ufer war gut zu sehen, aber um einen echten Vergleich zu haben, bräuchte ich Bilder wie es hier bei Normal- oder gar bei Hochwasser aussieht. Ich werde mir dazu die Stelle an der Düsseldorfer-, unterhalb der Berliner Straße mal merken. Ich erinnere mich aber, als ich vor einem 3/4 Jahr ca. 1 km flußabwärts ein paar Fotos gemacht habe, daß zumindest die in den Rhein hineinragenden Aufschüttungen mit den rot/weißen Barken (als Kennzeichnung für „Hindernis“) komplett überflutet waren. Rot-/weiße Barken stehen übrigens stromabwärts immer rechts, grün-/weiße auf der linken Seite, aber das wußtet ihr sicher 😀 .

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Auf diese Art und Weise habe ich jetzt ein paar Bilder von der Brücke gemacht, über die ich sonst immer nur fahre, wenn ich mit dem Auto Richtung östliches Ruhrgebiet unterwegs bin. Die Berliner Straße ist der direkte Zubringer, der später auf die A524 bzw. im Autobahnkreuz Breitscheid weiter auf die A52 Richtung Essen führt.

Bilder vom Rhein und rund um Krefeld auf Flickr oder Sevenload.

Bootstour auf dem Baldeneysee

Was gibt es schöneres als einen sonnigen Samstag? Einen sonnigen Samstag auf dem Sonnendeck eines Ausflugsschiffs. Wir haben am Samstag mal ein paar Euro in eine Rundfahrt auf dem Baldeneysee investiert und wie es der Zufall wollte, war an diesem Wochenende auch noch Ruderregatta. Gut mit Sonnenschutz eingecremt ging es auf die zweistündige Rundfahrt (9,50 Euro für Erwachsene, 4,50 Euro für Kinder) ab Anlegestelle Hügel. Ein guter Ausgangspunkt, da i.d.R. genügend Parkraum vorhanden ist. Na gut an diesem Samstag war der Parkplatz den Regattafreunden vorbehalten, aber stattdessen durfte man entlang der Straße parken.

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Je nach Wochentag startet die Bootstour (zwei-)stündlich ab 11.10 Uhr und wenn man einen gut gelaunten Kapitän an Bord hat sind die zwei Stunden verflogen wie nichts. Ein paar unterhaltsam erklärende Worte lassen Platz für weitere interessante Ausflüge z.B. zur Villa Hügel, zur Hespertalbahn (einer Museumseisenbahn in Essen-Kupferdreh) oder einfach mal eine Fahrradtour. Fahrräder der Metropolradruhr stehen am Parkplatz Hügel bereit. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann den Sommertag auch am Seaside Beach Baldeneysee verbringen. Das ehemalige Schwimmbad wurde zu einem großen Strand umgebaut und bietet Volleyball, Liegestühle und kühle Cocktails (bei 3,- Euro Eintritt) mit direktem Blick auf den See.

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Ob die Bergleute der Zeche Carl Funke auch die Sicht auf den See genossen haben weiß ich nicht, schließlich gibt es den Baldeneysee in seiner heutigen Form erst seit Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, aber am Ufer sieht man heute, als letzte Überreste, noch den Förderturm der Zeche Carl Funke. Diese hat ihren Ursprung bereits im 18. Jahrhundert. Wenn ihr auch mal sehen wollt, wie sich Ausflugsboote, Regattaboote und Segelboote den See teilen, den kompletten Fahrplan (auch zu vielen anderen Zielen entlang der Ruhr) gibts hier.

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Und wer wissen will wie spät es ist, muß am Regattaturm genau hinschauen, denn dort befindet sich noch ein großer Teil der Uhren aus dem Ruhr.2010 Projekt „Time“ (alle Uhren zeigen eine andere Zeit). Ebenso liegen noch die Inseln des Projektes Ruhratoll im Hafen und warten auf Käufer.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Düsseldorf, Essen und das Portal der Industriekultur

Aus Aktuallitätsgrunden habe ich am Montag den Blogbeitrag zum Oldtimertreffen in Essen vorgezogen, jetzt aber noch ein Nachtrag zum letzten Wochenende. Bisher war der 1. Mai immer der Startschuß in die Frühlingssaison, daher war ich am Samstag auf einen kurzen Abstecher im Düsseldorfer Nordpark (Parkplatz Aquazoo). Der Park wird, neben dem Südpark, von der Stadt Düsseldorf immer sehr gut gepflegt sowie reich und bunt bepflanzt.

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In diesem Jahr kam ich aber ein paar Tage zu spät, denn die Pflanzen waren nach den warmen Tagen im April bereits zum Teil verblüht 😦 . Lediglich der japanische Garten lud (wie fast immer) mit prächtigen Farben zum Besuch ein. Wenn ihr mal in der Nähe seid besucht unbedingt mal den japanischen Garten im hinteren Teil des Nordparks (10 Min. Fußweg vom Aquazoo). Große Wiesen, ein kleiner Wasserfall, auf spezielle Art beschnittene Kiefern und japanischer Fächerahorn charakterisieren den 5.000 Quadratmeter großen Garten. Alle vier bis sechs Jahre kommen sogar speziell Gärtner aus Fernost um die nötige „Generalinspektion“ (zurückschneiden der Bäume etc.) durchzuführen. Der Park kostet keinen Eintritt, nur moderate Parkgebühr für’s Auto.

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Am Sonntag, einmal auf Zollverein, habe ich die Zeit genutzt, um mal in Ruhe das „Portal der Industriekultur“ zu durchschreiten. Für 2,- Euro geht es in eine Art Multimediaraum (in dem keine Fotos erlaubt sind) auf Ebene 30 der Kohlenwäsche. An Bildschirmen kann man 18 Highlights der Route der Industriekultur multimedial erleben. Der Clou, jeder der Bildschirme läßt sich in der Höhe verschieben und zeigt verschiedene Informationen, jenachdem welchen Menüpunkt man durch das Verschieben auslöst. Dazu gibt es dann noch ein 360 Grad Kino, in dem zu jeder 1/2 Stunde ein ca. 20 minütiger Film über den Wandel im Ruhrgebiet gezeigt wird. „Ruhrgebiet rundrum“ wird durch zwölf Beamer 360 Grad auf zwei Meter hohe Wände produziert. Zum Schluß kommen dann noch ein paar Ruhrgebietler zu Wort die erklären, warum das Ruhrgebiet ihre Heimat ist. Die Worte, daß es unwahrscheinlich ist, daß der BVB Deutscher Meister wird, müssen jetzt wohl überarbeitet werden 😀 .

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Nach dem Film geht es noch auf die 45 Meter Aussichtsebene, also auf’s Dach der Zeche Zollverein. Auch hier nicht einfach Augen zu und durch, denn der Weg auf die Dachterrasse geht durch einen Teil der Kohlenwäsche. Man läuft sozusagen selbstständig eine Etage oberhalb von Eingangshalle und Ruhrmuseum und kann dort hinunterschauen. Wer mehr sehen möchte, muß die Führung über den „Denkmalpfad Zollverein“ mitmachen. Da kaum andere Gäste da waren also Zeit für ein paar Fotos drinnen und erst Recht draußen. Der Blick geht über Förderturm, Kokerei, die Skyline von Essen auf das umliegende Ruhrgebiet und die Halden mit ihren Landmarken (Richtung Westen ist die Sicht leider etwas versperrt). Darüber habe ich ja auch schon hier im Beitrag „Kulturhauptstadt Essen“ erzählt.

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Ruhr 2011 Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb
Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Oldtimer auf Zollverein

Ich hatte ja befürchtet, daß ein zeitgleiches Oldtimertreffen in Essen Kettwig dem monatlichen Oldtimertreffen an der Kokerei Zollverein evt. schaden könnte. Aber nichts dergleichen, es war voll wie nie. Vielleicht waren ein paar der ganz alten Modelle dieses Mal nicht dabei, aber dafür standen die Autos selbst auf der Zufahrtsstraße Stoßstange an Stoßstange. Der Oldtimertreff Zollverein avanciert mitlerweile zum größten regelmäßigen Oldtimertreffen in Deutschland. Sogar ein LKW und ein Feuerwehrwagen waren mit von der Partie

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Dieses Mal hat der S-Klasse Club e.V. sogar zwei Ahnenreihen der Mercedes S-Klasse präsentiert. Da allerdings Coupés von den sechziger Jahren bis heute dabei waren, gefiel mir persönlich die Präsentation der neuesten Modelle nicht so sehr. Vielleicht liegt es ja daran, daß ich kein Mercedes Fahrer bin 😀 . Wenn man sieht, wie hitzig mancher Autofahrer auf öffentlichen Straßen reagiert, muß ich doch immer wieder staunen, wie gesittet es auf diesem Treffen zugeht. Keiner hupt, wenn Fotogrtafen mitten auf der Straße stehen, keiner versucht einem anderen den Platz streitig zu machen, es geht gemütlich zu, trotz des großen Andrangs.

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Wer jetzt meint daß diese Treffen nur was für Männer seien, den muß ich eines Besseren belehren. Austaunlich viele Frauen laufen ausgerüstet mit der Kamera über das Gelände und lassen es sich nicht nehmen, auch die kleinsten Details der liebenswert gepflegten Fahrzeuge abzulichten. Wenn ihr das jetzt lest hinterlaßt mir in der Kommentarfunktion doch mal die Links auf eure Fotos, schließlich bin ich auch immer an neuen Ideen und Perspektiven interessiert. Einen Link kenne ich schon, das Flickr Album Oldtimertreff Zollverein.

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Dieses Bild hat übrigens den Titel „Suche den Fotografen“ 🙂 . Der nächste Termin ist am 05. Juni 2011 ab ca. 11.00 Uhr in Essen Stoppenberg. Eine Auswahl der Fotos von heute: Flickr / Sevenload / Picasaweb