Rheinpreussen und die Lampe

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Anfang 2010, das Kulturhauptstadtjahr hatte gerade begonnen und die Halde Rheinpreussen in Moers war noch winterlich eingefroren, da war ich das erste Mal auf der Halde an der Gutenbergstr. Eine überdimensionale Grubenlampe ziert dort die Halde. Eine 30 Meter hohe Sicherheitslampe aus Stahl (Geleucht genannt), die am Wochenende auch als Aussichtsturm genutzt werden kann. Trotz der geringen Höhe hat man vor dort einen guten Blick über den Niederrhein (z.B. nach Kamp Lintfort) bis über den Rhein und auf die Industriekulissen von Duisburg.

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Auch die A42 kann aus der Ferne beobachtet werden, ebenso wie der Schiffsverkehr auf dem Rhein. Wer keinen Fotoapparat mit Zoom sein Eigen nennt sollte ein Fernglas mitnehmen. Je nach Wetterlage geht der Blick bis weit ins Ruhrgebiet. So kann man z.B. die Müllverbrennungsanlage in Oberhausen entdecken. Eine Straße führt vom Kreisverkehr etwa 100 Meter die Halde hoch, dort kann entlang des Weges geparkt werden und dann gehts zu Fuß weiter.

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Der Weg ist leicht ansteigend und kann innerhalb von ca. 15 Minuten gemütlich „erwandert“ werden. Da der Haldenhügel allerdings ziemlich frei liegt ist es auf der Spitze immer etwas windig (zumindest immer wenn ich bisher da war 🙂 ), aber die Halde Rheinpreussen ist alles in allem ein schöner Ausflug für einen Sonntag(nach-)mittag. Noch ein paar Bilder? Passend zum lfd. Jahr die Alben „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Parkleuchten (Grugapark)

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Vielleicht ist es nicht jedermanns Sache durch dunkle Parks zu laufen, aber in diesem Fall kann ich ruhigen Gewissens dazu raten. Der Grugapark in Essen (oder sagt man die Gruga) läd erneut zum Parkleuchten ein oder wie die Gruga Seite sagt „Nächtliche Illuminationen – Fast wie im Märchen“.

Noch bis zum 20. März (täglich außer Rosenmontag 17 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr) ist ein großer Teil des Parks wieder bunt beleuchtet. Die Illuminationen sind weitestgehend über feste Wege zu erreichen (es sei denn ihr wollt mit der Digitalkamera näher ran 😉 ), festes Schuhwerk kann trotzdem nicht schaden.

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Diskokugeln mitten im Wald? Michael Jackson in eindeutiger Pose? Spiegel mitten auf dem Weg zeigen dich plötzlich in bunte Streifen gehüllt? Im Musikgarten sieht der Boden aus, als wäre er mit bunter Kreide bemalt und du stehst mitten drin. War die Hose nicht eben noch einfarbig? Jetzt ist sie so bunt als wärest du Teil des Ganzen.

Wohin führen die Himmelsleitern? Auf den Stühlen wird doch wohl keiner sitzen wollen. Nein die stehen ja kopfüber. Und wer den Türrahmen aufgestellt hat war bestimmt kein Zimmermann 😉 .

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Was rauscht denn da? Eine Wasserfontäne? Ja, und auch sie ist Leinwand für das bunte Spektakel. Bei den Bäumen hat es mir der „Wunschbaum“ angetan. Über und über ist der Baum mit Glasfaserlichtleitungen durchzogen. Und natürlich die Baumallee, die alle paar Minuten in neuem (bunten) Licht erscheint.

Mehr Fotos (so als Einstimmung)? Guckt ihr hier … Flickr, Sevenload oder Picasaweb. Aber am Besten ihr seht euch die Vorstellung vor Ort an, denn Fotos können nur einen kleinen Eindruck vermitteln.

Das schreibt übrigens „Der Westen“ zum Parkleuchten.