Es geht wieder los …

Lief Närrinnen und Narrhalesen, et is wigger soweit, die Ämter bleiben geschlossen, Büros haben nur Notbesetzung, im Rheinland startet die 5. Jahreszeit. Kurz … Außnahmezustand. Ich habe mich nie so richtig mit Karneval anfreunden können, aber ich flüchte nicht ins Sauerland ;-). Ich besuche den heimischen Karnevalsumzug und summe ansonsten mit ’nem kühlen Blonden in der Hand das Lied der Bläck Fööss „Drink doch eine met„.

Drink doch eine met, stell dich nit esu ahn.
Du steihs he de janze Zick eröm.
Häs de och kei Jeld, dat es janz ejal,
drink doch met un kümmer dich nit dröm.

Wo immer ihr feiert, ob im Karneval, in der Fassenacht oder beim Fasching, ich wünsche euch ein paar tolle Tage und wer endlich mal verstehen will, was die Kölner Jecken da so singen, der schaut mal hier 😀 .

Blaue Stunde

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Zwischen Niederrhein und westlichem Ruhrgebiet liegt ein sonniges, wenn auch kaltes, Winterwochenende hinter uns. Zeit dem Körper ein wenig Bewegung zu verordnen. Also bin ich am Sonntag nochmal die Himmelstreppe an der Halde Norddeutschland bei Neukirchen-Vluyn emporgestiegen und ich war nicht der einzige. Die langgezogene anspruchsvolle Treppe wird gerne genutzt um die Ausdauer zu trainieren. Nein nicht meine :-). Eine Jugendgruppe in Jogginganzügen keuchte die Treppe rauf und runter und selbst die Feuerwehr habe ich schon mal auf Bildern dort trainieren sehen. Leider hatte die Müllabfuhr noch nicht dorthin gefunden, denn auf der Parkplatzzufahrt lagen zerrissene Müllbeutel und Flaschen, vermutlich noch aus der Silvesternacht.

Die Halde selbst ist oben recht weitläufig und bietet bei entsprechendem Wind anscheinend gute Aufwinde, so daß Gleitschirmflieger an den Hängen ihre Flugübungen machten. So wie ich gelesen habe, wird die Halde Norddeutschland regelmäßig von Paraglidern, Drachenfliegern etc. genutzt und es existiert, wie könnte es anders sein, sogar die passende Internetseite.

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Wintertage an denen die Sonne scheint versprechen häufig auch einen schönen Sonnenuntergang und eine fotografisch ansprechende „Blaue Stunde“. Also habe ich den Folgetag genutzt, um noch ein paar Bilder auf der Halde Rheinpreussen (bei Moers) zu machen. Bereits vor längerem war ich dort, um Bilder im dunklen zu machen, hatte aber seinerzeit kein Stativ dabei. Das von Otto Piene gestaltete „Geleucht“ wird ebenso wie ein 8.000 qm großer Bereich der Halde abends in glutrotes Licht getaucht (mit einbrechender Dunkelheit in den Wintermonaten bis ca. 21.00 Uhr). Dazu geht der Blick auf den Niederrhein und ins westliche Ruhrgebiet.

In der Ferne zieht der Rhein vorbei und die Hochöfen am Duisburger Rheinufer beleuchten den Strom. Dazu sticht die über den Rhein führende Autobahn A42 mit ihrem Verkehrsstrom aus den dunklen hervor. Dank der dezenten und doch weithin sichtbaren Beleuchtung hat das Fotografieren mächtig Spaß gemacht, selbst wenn es doch arg kühl dabei wurde. Einzig der Rückweg vom Haldenplateau zum Auto gestaltet sich abenteuerlich denn der Rest der Halde liegt mehr oder weniger in stockdunklen. Vielleicht hätte ich eine Taschenlampe mitnehmen sollen 😀 . Mehr Bilder im neuen Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Tiger and Turtle – Magic Mountain (II)

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Vier Wochen sind mitlerweile seit der Eröffnung von Tiger & Turtle vergangen. Nachdem ich am Eröffnungswochenende nur kurz da war (siehe Blogbeitrag) habe ich an diesem Wochenende einen zweiten Anlauf genommen. Es war zwar winterlich kalt und mächtig windig auf dem kleinen Hügel im Angerpark, aber dafür gab es dieses Mal keine Warteschlangen. Also Zeit nochmal ein paar bewegte Bilder zu machen (die ihr hier zu sehen bekommt) und natürlich auch ein paar Fotos.

Das Winterwetter war wie gemacht dafür, denn gegen Mittag verzogen sich die Wolken und die Besucher wurden mit Fotohimmel und Sonne belohnt. Einzig eine dicke Jacke und eine Mütze konnte dennoch nicht schaden (zumindest momentan, in den Sommermonaten halte ich beides für überflüssig 😉 ). Und nein, der Looping kann nicht durchlaufen werden, selbst wenn ihr ordentlich Tempo aufnehmen würdet, zwei Gitter sichern vor allzuviel Übermut beim Klettern. Die Security am Fuße der Achterbahn tut ihr Übriges. Was mir noch fehlt ist jetzt ein Bild bei Dunkelheit. Na mal sehen, demnächst …

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Vielleicht noch der Tipp für den nächsten Besuch, die Webseite http://www.landmarke-angerpark.de bzw. http://www.du2010.de/landmarke-angerpark zeigt oben rechts ein Webcambild, welches Aufschluß darüber gibt, ob z.B. gerade eine Warteschlange zu erwarten ist oder nicht. Apropo Besuch, weil ich gefragt wurde, wo denn diese tolle Achterbahn ist, hier nochmal der Link Berzeliusstraße, 47249 Duisburg. Ich wünsche euch viel Vergnügen und eine schwindelfreie Tour 😀 .

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Tiger and Turtle – Magic Mountain

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Am Wochenende war es endlich soweit, Eröffnung der neuen Duisburger Landmarke „Tiger and Turtle – Magic Mountain“. Bereits zum Kulturhauptstadtjahr 2010 sollte die neue Landmarke die Heinrich-Hildebrand-Höhe über den Duisburger Stadtteilen Angerhausen, Wanheim und Huckingen zieren, aber es sollte November 2011 werden, bis sie endlich der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Nun ist er Angerpark ein neuer Anziehungs- und Aussichtspunkt im Reigen der Landmarken im Ruhrgebiet.

Wer gleich am ersten Wochenende hinauf wollte auf die erste begehbare Achterbahn brauchte viel Geduld. Der Andrang war riesig, trotz des nebligen Wetters. Da aus Sicherheitsgründen immer nur rd. 40 Personen gleichzeitig eingelassen wurden, war die Warteschlange entsprechend lang. Die von den beiden Künstlern Heike Mutter und Ulrich Genth geschaffenen Groß-Skulptur „Tiger & Turtle“ schien allgemein Anklang zu finden.

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90 Tonnen Stahl stehen hier auf 17 Stützen bewacht durch eine Kamera am höchsten Punkt des Loopings. Der ist übrigens nicht zu begehen, auch dann nicht wenn man mächtig Anlauf nimmt 😉 . Ich hoffe also mal, daß die Skulptur nicht wieder irgendwelchem Vandalismus zum Opfer fällt. Wenn der erste Andrang etwas abgeklungen ist werde ich nochmal dort vorbeischauen. Die Sicht aus 80 Metern Höhe ist bestimmt toll, aber das Wetter sollte einen entsprechenden Blick auch erlauben. Wenn ihr auch mal hingehen wollt, Berzeliusstraße, 47249 Duisburg.

Ein paar ganz kurze bewegte Bilder gibt es hier (in meinem Podcast „Reingespült“).

Oldtimer, Zeche und Industriekultur

In den letzten Tagen war es in Sachen neuer Fotos etwas ruhiger, denn ich war beschäftigt mit Erstellen des Audio- und Videopodcasts „Reingespuelt“ Ausgabe 4. Die Audiofolge ist seit gestern online, die Videofolge folgt kurzfristig. Aber das schöne Wetter hat mich trotzdem rausgezogen. Fast schon vergessen habe ich über das letzte Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald zu berichten. Da sich die Fotoausbeute auf wenige Bilder beschränkte hier dieses Mal nur eine Collage. Es war schon gut besucht, keine Frage, aber die meisten Fahrzeuge kannte ich dann schon. Neue Termine für 2012 gibt es dann mit Sicherheit wieder hier zu finden.

Dann war ich nochmal auf Zeche Zollverein, um mir die Ausstellung „A40“ von Sebastian Mölleken anzusehen. Er hat mit seinen Bildern hinter die Schallschutzmauern und unter die Brücken der A40 geblickt. Die Ausstellung findet derzeit im „Portal der Industriekultur“ statt.
Neben dem regulären Eintritt von 2,- Euro kostet die Ausstellung nichts extra, aber wenn ich ehrlich bin, ich war auch ein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet, als z.B. ein paar Kühe und Pferde, einen Heuballen und einen schmucklosen Hinterhof. Wer trotzdem möchte, die Ausstellung geht noch bis zum 30. November 2011. Und da ich nun einmal da war, bin ich auch nochmal rauf aufs Dach der Zeche, weil an dem Tag wieder mal der Zeppelin über Essen kreiste. Außerdem fiel mir auf, daß die „Mannschaftsbrücken“ genannten Hochwege wieder frei zugänglich sind (diese waren Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gesperrt).

Last but not least war ich dann auch nochmal im Bochumer Westpark („Jahrhunderthalle“). Auch hier habe ich noch ein paar Fotos gemacht, die ihr dann auch im entsprechenden Album unter Flickr, Sevenload oder Picasaweb finden könnt. Dieses Mal habe ich mein Hauptaugenmerk auf die Erzbahntrasse gelegt, denn über die Brücke (Erzbahnschwinge genannt) führt ein gut ausgebauter Radweg (einer der wenigen gut ausgebauten in Bochum, wie man munkelt). Der Park war an dem sonnigen Tag jedenfalls gut gefüllt, nicht nur mit Radausflüglern sondern mit Sonnenhungrigen am vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres.

Die größte Straßenmodenschau

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Wochenende ist vorbei und wieder einmal waren hunderttausende Besucher aus NRW und dem benachbarten Ausland in der Stadt. Die größte Straßenmodenschau fand zum 20 . Mal in Krefeld statt. Insbesondere der Sonntag war wettertechnisch besser als erwartet. Trocken, 18 Grad und leichter Sonnenschein luden zu einem verkaufsoffenen Sonntagnachmittag in die Geschäfte der Innenstadt ein. Wie man lesen kann, war die Show wohl wieder ein Erfolg (obwohl es auch ein paar kritische Stimmen in der lokalen Presse gab).

Ich habe für euch ein paar Fotos gemacht, diese in Collagen verarbeitet und stelle sie euch heute mal als (WordPress-)Diashow vor. Dazu gibt es auch ein paar bewegte Bilder in meinem Videopodcast. Wenn ihr ihn noch nicht entdeckt habt lade ich euch ein mal bei der 2. Folge oder 3. Folge reinzuklicken.

In der Gallerie gibts die Bilder in voller Größe (einfach draufklicken) …

Oldtimertreffen Krefeld

Das letzte Oldtimertreffen im Juli war auf Grund der Ferien und des schlechten Wetters entsprechend spärlich besucht, also wieder mal Zeit für einen neuen Anlauf. Das Augusttreffen stand an und war auch wieder wesentlich besser besucht. Dieses Mal waren mehr Sportwagen unter den Gästen sowie auch Fahrzeuge mit einem „NL“ für Niederlande auf dem Heck. Neben ein paar alten Bekannten war dieses Mal ein Rolls Roys das vermutlich teuerste Auto auf dem Gelände. Wenn ich den Fahrer im Gespräch mit anderen Gästen richtig verstanden habe, hätte das Auto einen Wiederbeschaffungswert von rd. einer 1/4 Million … sprich 250.000,- Euro. Ein stolzer Preis, aber auch ein wunderschönes Gefährt.

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Ein Bulli der ersten Baureihe (noch ohne Schiebe- dafür mit aufzuklappenden Türen) mit sportlichen Felgen (wirkte irgendwie tiefergelegt) und ein Goggomobil waren weitere Stars. Unvorstellbar, daß man mit so einem kleinen Auto irgendwann mal in den Urlaub gefahren ist. Und dann war da noch der schöne Aufkleber auf dem Heck des Borgward Isabella „Nimm dir Zeit und nicht das Leben“. Mancher sollte sich den Spruch heute mal wieder zu Herzen nehmen (wenn er mit Lichthupe auf der linken Spur heranprescht).

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Das letzte Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg für 2011 gibt es dann im 18. September 2011. Eine Fotoauswahl dieses Treffens ist bereits seit gestern online und hier zu finden … Flickr / Sevenload / Picasaweb.

P.S.: Seit ich zu GooglePlus gewechselt bin, könnte es sein, daß die Bilder bei Picasaweb nicht mehr ohne weiteres aufzurufen sind. Wenn ihr nicht Mitglied bei GooglePlus seid, ruft doch bitte die Bilder bei Flickr oder Sevenload auf. Danke.

Düsseldorf (Medienhafen)

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Ich muß euch noch einen Bericht nachtragen, zu dem ihr vielleicht schon ein paar Bilder in meinen Fotoalben gesehen habt. Vorletzten Freitag war ich mal wieder in der Ladeshauptstadt NRW’s in Düsseldorf. Es war eigentlich gutes Fotowetter, denn es gab eine Menge Wattewolken und somit gute Gelegenheiten in Richtung Himmel zu fotografieren. Vor ca. 4 Monaten hat das neue Hyatt Hotel im Medienhafen eröffnet und wie das so mit neuen Gebäuden ist, sie bestehen aus jede Menge Glas(-scheiben) in denen sich die Umgebung wunderbar spiegelt. Außerdem sind dort zwei Gebäude (von denen ich nicht weiß, ob sie beide zu dem Hotelkomplex gehören) mit einer Art Zwischenhof so nah beieinander, daß ich auf dem Rücken liegend(!) Fotos geschossen habe, von denen ich später nur noch schwer sagen konnte wo rechts und links ist. Lediglich eines dürfte klar sein, die Wolken waren oben 😀 .

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Die beiden Häuser sind unten schmaler gebaut als oben, so daß sich eine Art Überhang ergibt, der von unten wiederum wie ein Spiegel wirkt. Vermutlich haben mich die Menschen im Haus für verrückt gehalten, als ich unter dem Vorsprung lag und Fotos nach oben gemacht habe. Aber das war mir vollkommen egal 🙂 . Auch das Cafe (oder die Bar) auf der Terrasse sieht futuristisch aus. Man könnte meinen, daß ein Ufo dort gelandet ist. Die Front dieses freistehenden Anbaus ist komplett mit einer Art Spiegelkachel versehen, ähnlich wie einer der Gerybauten auf der anderen Hafenseite.

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Als dann die Regenwolken doch noch aufzogen, habe ich das Filmmuseum (auf der Schulstraße) besucht. Ich hatte das schon länger in Betracht gezogen, bisher aber nie Zeit dafür gefunden. Leider durfte man drinnen nicht fotografieren, so daß sich mein Eindruck auch etwas bedeckt hält. Die Kostüme und Filmausschnitte bezogen sich weitestgehend auf ältere Filme aus dem 30’er – 60’er Jahren des letztzen Jahrhunderts. Interessanter dann schon die Techniken des Films, verschiedene alte Geräte von der Kamera bis zum Filmprojektor. Wer schon mal die Camera Obscura besucht hat (siehe auch Blogbeitrag aus 2010) dürfte einiges wiedererkennen. Zum Abschluß habe ich, etwas versteckt, dann noch ein Denkmal für den Hoppeditz entdeckt.

Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Zeche Ewald + Haldentour

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Auf der Halde Hoheward war ich mitlerweile mindestens zweimal (siehe z.B. hier), aber bisher habe ich stets den Treppenaufstieg gewählt. Dieses Mal sollte es die fotogene Drachenbrücke an der Cranger Straße sein. Von hier an geht der Weg in Serpentinen relativ gemächlich den Hang hinauf bis man schließlich am Obelisken das Plateau erreicht. An diesem Sonnenmontag war ich, neben einigen unverdrossenen Radfahrern so ziemlich der einzige der auf die Idee gekommen ist bei 30 Grad auf eine Halde zu spazieren 😀 . Aber ich war ja nicht nur wegen der Halde Hoheward nach Herten gekommen. Das eigentliche Ziel war zum ersten die Zeche Ewald. Während sich das Viertel rund um die Zeche zu einem Industriestandort ausweitet, stehen die Reste der ehemaligen Zeche wie Monumente in der Landschaft. In der großen Halle unter dem Förderturm klafft ein riesengroßes Loch und der Malakowturm hat auch schon mal bessere Zeiten gesehen (und ähnelt eher einem verfallenen Schloß). Aber das Gelände der Zeche Ewald wird fleißig genutzt. Gerade werden die Reste der Gourmetwoche abgebaut und der RevuePalast Ruhr macht von außen auch einen guten Eindruck.

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Hinter der Zeche geht es gleich ein paar Stufen berauf zu einer Art Balkon am Berg, von dem man einen Überblick über das Zechengelände bekommt und von hieraus kann man auch in Richtung Halde Hoheward oder Halde Hoppenbruch starten. Die Tafel am Aufgang gibt einen recht guten Überblick, trotzdem habe ich es vorgezogen wieder hinunter zu steigen und das Auto mit zur Halde Hoppenbruch zu nehmen. Fünf Autominuten entfernt erwartet mich ein Aufstieg durch bewaldetes Gebiet, so daß es einem vorkommt wie in der hügeligen Eifel. Nach wenigen Minuten kommt bereits die Windkraftanlage in Sichtweite und weißt den Weg, der im oberen Bereich leider etwas arm an Schildern ist. Es ist schon ein komisches Gefühl direkt unter dem sich drehenden Rotor der Windkraftanlage zu stehen. Ein leises *wupp* verkündet den jeweils vorbeidrehenden Flügel. Rund um die Windanlage stehen eine Hand voll Skulpturen, die alle irgendwie mit Wind zu tun haben. Leider schienen eben jene Skulpturen schon etwas in die Jahre gekommen, so daß dieses Haldenplateau trotz schönem Aufstieg nicht zu den schönsten gehört, die ich bisher besucht habe.

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Zum Abschluß ging es dann noch auf die schon erwähnte Halde Hoheward, auch wenn ich dort schon alles wichtige kenne, außer eben die Drachenbrücke. Bilder der Haldentour wie gehabt bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Oldtimertreffen Krefeld

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung von Blogbeiträgen, denn ebenfalls am letzten Wochenende gab es wieder ein Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald. Dieses Mal war kein Fahrzeug dabei, das sich auf die Fahne schreiben durfte über 100 Jahre alt zu sein, dafür war es dieses Mal richtig voll. Der vorderste Parkplatz war incl. Wiesenfläche bereits gegen 11.40 Uhr gefüllt, so daß die Autos auf den angrenzenden Kiesplatz ausweichen mußten. Es war etwas drückend und die Sonne wollte auch noch nicht so recht durch die Wolken kommen, aber den Besucherzustrom konnte das Wetter nicht bremsen.

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Passend zum Sommerwetter waren dieses Mal ein paar Cabrios dabei z.B. ein Mercedes SL oder ein Porsche Speedster. Ebenso ein Londoner Taxi und ein Peugeot, der seine Lebensgeschichte im Fenster hängen hatte. Von seinem Erstbesitzer, der verstorben war, von seinem Sohn, der das Auto lange in der Garage verstauben ließ bis hin zu seinem neuen Besitzer, der es liebevoll direkt in Paris abgeholt hat.

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Auch ein 1969’er Kadett B war dabei und wenn man sieht, wie liebevoll die Heckablage mit Utensilien aus der Kinderzeit des Autos dekoriert ist, weiß man genau, daß der Besitzer stolz auf sein mehr als 40 Jahre altes Auto ist. Willkommen auf dem Krefelder Oldtimertreffen, wieder am 24. Juli 2011. Eine Fotoauswahl des Treffens gibt es hier Flickr / Sevenload / Picasaweb.