Frühling

IMG_4957

Nach kurzem Hatschiiii folgt das Jabba-dabba-duuuu, wir haben wieder Frühling 😀 . Endlich möchte man sagen und trotz meiner Allergie, die sich dieses Jahr erfreulich wenig bemerkbar macht, freue ich mich über die neu erblühte Natur. Der Winter ist auch eine schöne Jahreszeit und ein paar Fotos im Schnee sind auch nicht zu verachten, allerdings gab es dieses Jahr äußerst wenig davon, da der wenige Schnee sehr plötzlich kam und tags darauf schon wieder fast verschwunden war. Dunkle Abende und grauer Himmel, im Dezember noch akzeptabel, schlagen mir spätestens im Januar/Februar gehörig auf’s Gemüt. Sobald es nur noch selten Nachtfrost gibt, kommen daher die ersten bunten Frühlingsboten auf den Balkon und wenn dann unser Botanischer Garten seine Pforten wieder länger öffnet, gucke ich die Pflanzen sprichwörtlich aus dem Boden.

IMG_4086

Als erstes blühen im Botanischen Garten die Kirschbäume, dann kommen die Magnolien, meist noch bevor anderswo die Blätter zu sehen sind und ab Mitte April leuchten einem dann die Tulpen entgegen. Obwohl es immer wieder ähnliche Fotos gibt, schließlich ist die Tulpe unter Umständen sogar aus derselben Zwiebel wie im Vorjahr erwachsen, zieht es mich jedes Jahr aufs Neue in die Hocke und ans Blumenbeet. Ob ich den sprichwörtlich grünen Daumen habe? Öhm … laßt mich kurz überlegen … nein, kann man nicht sagen. Im Gegenteil ich freue mich immer, wenn die Balkonpflanzen bei mir halbwegs den Sommer überleben. Aber vielleicht ist das der Grund, daß ich Botanische Gärten und Parks so gerne besuche, denn da schuften andere, um mir zu zeigen, was alles so wachsen und gedeihen kann. Euch Gärtnern unbekannterweise ein herzliches Dankeschön dafür.

IMG_4847

Zumindest habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, meine Pflanzen mal weniger im Super- oder Baumarkt sondern im Pflanzenmarkt oder besser gleich in der Gärtnerei zu kaufen. Nur wenige Meter hinter dem Ortsausgangsschild findet man hier die ersten Gärtnereien und die Preise scheinen sich auch im Rahmen zu halten. Neben den Botanischen Gärten in Krefeld und Duisburg (über Duisburg schrieb ich vor ein paar Tagen) habe ich mir vorgenommen dieses Jahr endlich auch mal wieder den Botanischen Garten in Bochum zu besuchen. Das letzte Mal war ich vor … raschel … ah hier … 2013 dort. Und es wird wieder ein Sonntag oder zumindest ein Wochenende sein, weil die Parkplatzsituation dann wesentlich entspannter ist. Manchmal lernt man sogar noch etwas, so weiß ich z.B. nur durch den Besuch im Park, daß es einen Taschentuchbaum gibt, der letztens sogar Teil einer Quizsendung im Fernsehen war 😀 .

IMG_4931

Ach übrigens, von Freitag den 1. bis Sonntag, den 3. Mai (jeweils 10.00 bis 19.00 Uhr) findet im Botanischen Garten Krefeld wieder die (Verkaufs-)Ausstellung „Art of Eden“ – Kunst und Design im Botanischen Garten statt. Die diesjährige Art Of Eden bietet 30 bis 40 Künstlern und Künstlerinnen aus Deutschland und dem europäischen Umfeld eine Plattform. Während der Botanische Garten Krefeld ansonsten keinen Eintritt kostet, kostet er an dem Wochenende 6,- €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sind frei. Bisher habe ich keine Notwendigkeit gesehen, diese Ausstellung zu besuchen, da mein Balkon i.d.R. keine Kunstwerke benötigt, aber vielleicht lasse ich mich dieses Jahr doch mal überreden und sei es nur, um ein paar Bilder der Kunstwerke zu machen.

IMG_4982

Leider sind die Kirschblüten unterdessen schon wieder verblüht und auch die Magnolien waren Mitte letzter Woche in voller Blüte, so daß sie in ein paar Tagen bereits ihre Blütenblätter wieder abgeworfen haben dürften. Da macht es doppelt Spaß die Bilder zu begutachten und wenn euch die Bilder hier nicht ausreichen, geht’s wie immer bei Flickr oder Google+ weiter.

Wie die Zeit vergeht – Back to the 80’s

Frühling

Letztens schrieb ich an dieser Stelle, daß ich so’n doofen Traum hatte, mit Erinnerung an alten Zeiten und so. Früher war alles … ne nicht besser, aber man erinnert sich halt so ab und zu dran. Manchmal werde ich gefragt, ob ich Probleme mit dem Alter hätte und wenn ich ehrlich bin … öhmmm … nein. Ist doch egal ob vorne eine Null und dahinter eine fünf steht oder umgekehrt 🙂 . Na gut, ich möchte nicht nochmal fünf sein, aber ich erinnere mich manchmal an die (nicht ganz so) alten Zeiten, wenn wieder mal so’ne Fernsehsendung unter dem Motto „Hits der 80’er“ oder „Das war’n die 90’er“ läuft. Das war doch gerade erst vorgestern, war es doch oder? Nicht …?

IMG_3632

Moment 90’er bis 2000 sind rd. 10 Jahre und jetzt haben wir 2015, das sind 15 Jahre plus … ooops … das ist 20-25 Jahre her. Und die 80’er nochmal 10 Jahre drauf? Aber die Musik, das war doch gerade … ich hab‘ da noch eine Musikkassette … irgendwo 🙂 . Ey Moment, auf Vorspulen drücken ist doof. Hat keiner gedrückt? Dann sitze ich da und denke „Verdammt das darf doch nicht wahr sein, 30 Jahre ist das alles schon her“? Zur Sicherheit benutze ich meine Finger, um die Jahrzehnte abzuzählen, aber es bleiben zwischen 25 und 35 Jahre. Und weil sich wundern auch ein bisschen doof ist, bin ich manchmal über mich selbst verwundert, wenn ich mich wundere, daß Sängerinnen und Sänger mit Playback ihre Songs von damals in der Jetztzeit präsentieren und ganz überraschend auch 25-35 Jahre älter geworden sind. Mensch die war doch mal … weißte noch … ist das wirklich die oder der von damals?

IMG_3605

Letztens habe ich mich verleiten lassen eine Internet Suchmaschine nach verschiedenen Lebensabschnitten suchen zu lassen (wobei man bedenken muß, daß bis Mitte der 90’er Jahre „Internet“ ja noch ein Fremdwort war). Die Firma in der ich meine Ausbildung gemacht habe ist längst fusioniert, die Kaserne in der ich meine Wehrdienstzeit verbracht habe ist, wie ich las, längst Geschichte und die Firma, in welcher der kaufmännische Leiter und der Firmenchef unterschiedlicher Meinung war, ob ich weiter dort arbeiten dürfte, wurde mittlerweile auch von einem anderen Unternehmen übernommen. Googelt ihr euch auch ab und zu durch euer bisheriges Leben? Manchmal würde ich gerne eine Zeitreise unternehmen, so wie Marty McFly in „Zurück in die Zukunft“, und nochmal gucken, wie das damals war. Im Oktober warte ich auf Marty McFly in der Jetztzeit, mit Hoverboard und selbstschnürenden Turnschuhen (Power Laces) 🙂 und dann machen wir ’ne Party … back to the 80’s 😀 .

P.S.: Wenn ihr der Meinung seid, ich hätte einen ziemlich wirren Blogbeitrag geschrieben, dann habt ihr Recht 😉 und wenn euch die Fotos dieses Blogposts gefallen, dann erzähle ich auch noch, daß diese heute im Botanischen Garten Krefeld entstanden sind.

Ruine Neue Isenburg und der bunte Strommast

IMG_3156

Was kann es schöneres geben, wenn die Sonne vom Himmel lacht und der Frühling um die Ecke guckt, als sich auf den Weg zu seiner „Heimlichen Liebe“ zu begeben 😉 . Hi hi, getz abba ma im Ernst. Eigentlich wollte ich bereits im letzten Jahr zur Burgruine „Neue Isenburg“ nach Essen, aber das Strumtief Ela stürzte im Juni 2014 u.a. das Waldgebiet im Essener Süden derart ins Chaos, daß dort lange Zeit kein Durchkommen mehr war. Bereits einmal war ich vergeblich auf der Suche nach einem kleinen Parkplatz in der Nähe der Heisinger Straße. Ein unscheinbarer Abzweig führt in den Drosselanger, aber meine heimliche Liebe war nicht in Sicht 😦 . Dieses Mal wähle ich die Sackgasse namens Baldeney und erreiche tatsächlich den Parkplatz unweit des Cafés/Restaurants, das einige von euch unter dem Namen „Heimliche Liebe“ kennen 🙂 .

Wald in Essen

Allem Anschein nach heißt aber nur noch das Hotel „Heimliche Liebe“ und das Café/Restaurant heißt jetzt „Hüttenzauber„. Zitat der Webseite – „Wo, wenn nicht hier, erleben Sie die echte, unverfälschte Atmosphäre einer alpinen Almhütte“? – Öhm hüstel, eine Almhütte hoch oben im Ruhrgebiet, mitten in Essen? Aaaah ja?!? Egal, ich will ja nicht rein, sondern spazieren, immer schön entlang des Hangs mit Blick auf den Baldeneysee. Ihr könnt auch vom Haus Schellenberg (zwei Straßenecken weiter) starten oder vom Café/Restaurant Schwarze Lene (dazu gleich mehr). Ein schöner, leicht abschüssiger Waldweg, dem man die Folgen des Sturms noch immer ansieht, gibt immer wieder den Blick frei auf den tief unten liegenden See. Hier und da stehen noch ein paar Bäume schief oder stehen Wurzeln aus dem Boden. Ab und an knarzen die stehen gebliebenen Reste. Was der Wind für eine Kraft entfaltet haben muß.

IMG_3285

Nach ca. 15-20 Minuten komme ich an eine Weggabelung. Rechts Neue Isenburg 0,4 km, links auch Neue Isenburg 0,1 km. Ich wähle zunächst die 0,1 km stehe aber vor einem Wohnhaus und bin verwirrt. Gut dann eben die 0,4 km. Ich umwandere die komplette Burgruine. Öhm … jetzt möchte ich aber auch mal rein. Sollte ich den falschen Weg gewählt haben? Hinter einer Kurve taucht das Café/Restaurant „Schwarze Lene“ auf, bis zu dem man sogar mit dem Auto fahren kann. Von hier sind es abermals 0,1 km bis zur Neuen Isenburg. Jetzt aber, ich biege in den Weg ab und … vermutlich ist dies der einzige im Umkreis von 50 km, der noch nicht vom Sturm geräumt war. Also gings ans Klettern, rauf auf den Baumstamm, rüber, wieder runter, der Boden ist matschig. Ich sehe mich und die Kamera schon im Modder, schaffe es aber irgendwie doch wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Ich finde (irgendwann) überall hin, aber gib mir die 50/50 Chance, ich wähle instinktiv den komplizierteren Weg 😉 . Nach weiteren 100 Metern stand ich dieses Mal hinter o.g. Wohnhaus *grrmmff*.

IMG_3306

Guck einer an, nachdem ich den Ruine einmal umrundet habe komme ich zum Eingang, schreite über die renovierte Brücke und komme auf den Burghof. Rechts geht die Treppe in den großen Saal. Ich öffne erstmal das Fenster und laß die Sonne rein. In der Ferne der Sendemast des Senders Langenberg, ganz unten winzig kleine Segelboote. Ich rufe nach dem Buttler, aber keiner erscheint. Burgservice ist auch nicht mehr was er mal war 😉 . Auf dem Rückweg stolpert mir in der Kurve, in der ich erstmals die „Schwarze Lene“ erblicken konnte eine junge Dame mit Hund aus dem Unterholz entgegen *knister_knack_huch* und empfielt mir spontan, dort zwecks guter Fotos auch mal hinzustolpern. Man erreicht einen Felsvorsprung mit toller Aussicht aber auch ohne jegliche Sicherung. Also eher etwas für Lebensmüde ohne Höhenangst (wie mich) 😉 . Ich schieße ein paar Schnappschüsse und krabble auf den Hauptweg zurück. Nach weiteren 10-15 Minuten bin ich dann wieder am Ausgangspunkt.

IMG_3351

Ebenfalls vor längerem habe ich dem berühmten bunten Strommast an der Ruhr mal meine Aufwartung machen wollen. Einmal in der Gegend könnte ich also mal Ausschau danach halten. Nun mußte ich erstmal mein Navi davon überzeugen, daß die Straße „Wichteltal“ (welch hübscher Name), an welcher der Mast steht, nur ein Fuß-/Radweg ist und zweitens, daß ich im ersten Anlauf am falschen Ende des Weges stehe. Aber nachdem ich ein wenig rumgeeiert bin, treffe ich mit der Mönckhoffstraße Ecke Wichteltal eine gute Ausgangsposition. 10 Min. laufe ich bis hinunter an die Ruhr und habe noch ein paar hübsche Fotos gemacht. Gut zu wissen, von hier kommt also der bunte Strom 😉 . Die letztgenannten und weitere Fotos der Neuen Isenburg könnt ihr euch wieder bei Flickr und bei Google+ ansehen.

Krefeld historisch

IMG_0886

Am letzten Sonntag wollte ich es mir mal gemütlich machen, obwohl das Wetter mehr als schön war. Nein nicht auf der Couch, nur einfach keine große Tour unternehmen. Auch in Krefeld gibt es manchmal mehr zu sehen, als man denkt. Bereits 100 mal bin ich beispielsweise am sogenannten „Nordbahnhof“ vorbeigefahren, ohne daß ich ihn jemals betreten hätte. Ihr müßt wissen, der Nordbahnhof ist ein stillgelegter Bahnhof, der zum einen, wie ich hörte, zu einem tollen Restaurant ausgebaut wurde und zum anderen sonntags sowie an Feiertagen Haltepunkt des „Schluff’s“ ist. Schluff? So nennt sich der historische Zug, der zeitweise von einer echten Dampflokomotive gezogen wird und mit dem man einen Ausflug zum Hülser Berg machen kann. Gut Berg ist vielleicht übertrieben, aber er ist mit 63 Metern die höchste natürliche Erhebung in Krefeld (ich berichtete schon mal hier und hier darüber).

IMG_0888

Es ist keine Weltreise dorthin, die Fahrt dauert sowas um die 30 Min., aber man sitzt in alten renovierten Waggons oder steht auf einem dieser offenen Wagenübergänge. Ausgerechnet dieses Mal hatte der Zug 30 Minuten Verspätung (fühlte mich an die Deutsche Bahn erinnert 😮 ) und wurde nicht von einer Dampf- sondern nur von einer Diesellok gezogen. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal :-).

IMG_0939

Danach ging es zur Burg Linn. Da am Sonntag deutschlandweit Museumstag war, dachte ich, man könnte ja mal eines der Linner Museen aufsuchen. Aber dazu bin ich garnicht gekommen, wäre ja auch blöd bei dem schönen Wetter. Der Turm der Burg (auch Teil der Linner Museen) war geöffnet und dort oben war ich vor gefühlten 20 Jahren das letzte Mal. Eine enge Treppe, so breit, daß immer nur eine Person hoch oder runter gehen kann, führt hinauf auf den Turm mit Sicht über Krefeld, nach Duisburg und nach Düsseldorf (der Fernsehturm ist zu erkennen).

IMG_0988

Zurück in den Innenhof der Burg standen dort die Feuerwehrspritzen von anno dazumal und warteten nicht nur darauf bewundert zu werden. Die Löschzüge, allesamt besetzt mit Feuerwehrleuten gesetzteren Alters, traten im spielerischen Wettkampf gegeneinander an. Schließlich brannte das Haus von „Schneider Wibbel“ auf der anderen Bachseite 🙂 .

IMG_1005

Die Löschwagen mußten zuerst durch ein Labyrinth, wollten dann mit Wasser gefüllt werden und last but not least ging es darum, mit manueller Kraft (Handpumpen) das Wasser in den Schlauch und auf das angenommene Feuer zu befördern. Ein unterhaltsamer Tag, der mit einem abschließenden Abstecher in den Botanischen Garten und einem Balkonnachmittag endete.

IMG_1002

Bei der Gelegenheit vielleicht noch der Hinweis, auf den Flachsmarkt, der an Pfingsten wieder auf und rund um die Burg Linn stattfindet. Dann kostet es allerdings Eintritt und da es i.d.R. voll wird, rate ich zu früher Anreise. Am Pfingstsamstag (07.06.2014) ist der Eintritt für Kinder übrigens frei. Parkplätze gibt’s, etwas Fußweg ist aber m.W. damit verbunden, öffentliche Verkehrsmittel sind zu empfehlen.

BotanischerGarten

Mehr Fotos bei Google+ und bei Flickr.

Foto der Woche (Zwölf)

Nachdem uns letzte Woche die Sonne für einen Tag mit frühlingshaften Temperaturen beehrt hat, habe ich heute auch mal wieder einen Beitrag zum Foto der Woche. Für den (unwahrscheinlichen 😉 ) Fall, daß ihr die Aktion Foto der Woche von Juli und Fee noch nicht kennt, schaut unbedingt mal auf ihrer Seite vorbei. Entstanden ist mein Foto der Woche am vergangenen Donnerstag im Botanischen Garten in Krefeld …
IMG_7261

Westlichster Bergwerksposten

IMG_7099

Im Sommer 2013 war ich in Krefeld auf dem über alle Grenzen bekannten 😉 Aussichtsturm auf dem Hülser Berg und sah in einiger Entfernung einen alten Förderturm. Ein Bergwerk in Richtung Westen? Ich konnte den Förderturm nicht einordnen, denn die Blickrichtung war nicht Neukirchen Vlyn und erst recht nicht Moers. Megavergeßlich wie ich nun mal bin, habe ich den Förderturm, kaum daß ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte, auch schon wieder vergessen.

IMG_7097

Als ich dann vor ein paar Tagen die WDR Lokalzeit Düsseldorf gucke (im Kabel habe ich die Lokalzeit aus Düsseldorf, auch wenn ich ab und zu die Lokalzeit Ruhr zitiere), sehe ich dort einen Bericht über eine alte Zeche und höre was von Abriß des Förderturms. Kanninchengleich stelten sich sofort meine Lauscher senkrecht. Ein Zechenbericht in der Düsseldorfer Lokalzeit? Ja, in der Tat. Es ging um die Zeche Tönisberg in Tönisberg bei Kempen am Niederrhein. Huch … Tönisberg? Da war ich ja noch nie (sonst würde ich die Zeche vermutlich auch kennen). Also flugs eine bekannte Suchmaschine in Gang gesetzt und mir den Weg dorthin rausgesucht … „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt“.

IMG_7138

Zu meiner großen Freude sollte sich die Zeche Tönisberg (meines Wissens übrigens die westlichste Zeche in Deutschland und damit auch westliche Grenze des Steinkohlenbergbaus) in der Windmühlenstraße befinden und naheliegender Weise befindet sich dort auch noch eine restaurierte Kastenbockwindmühle am Wegesrand die auf Besichtigung wartet. Alles zusammen also der perfekte kleine Ausflug für einen Nachmittag. Donnerstag (Frühlingsanfang, schönstes Wetter) kurzerhand früher Feierabend gemacht und ab dafür.

IMG_7163

Fairer Weise sollte ich noch erwähnen, daß das ehemalige Zechengelände von einem Kunststoffhersteller genutzt wird und die Tore an dem Nachmittag offen standen. Ich habe mich für ein paar Fotos „reingeschlichen“, denn von außen ist neben einigen alten Gebäuden vom Förderturm leider nur wenig zu sehen. Ich bin gespannt, was aus dem Förderturm wird und erzähl’s euch, wenn der WDR wieder berichtet. Gerne hätte ich noch ein bisschen Zeit an der Winmühle verbracht, aber dafür war der Nachmittag zu kurz und rund um die Windmühle gibt’s außer einer Bank auch nur wenig Möglichkeiten sich aufzuhalten (dafür gab’s schöne Fotos 😀 ).

IMG_7142

P.S.: Ich habe noch ein paar Bilder hochgeladen bei Google+ und Flickr.

Ein Tag im Düsseldorfer Nordpark

DüsseldorfNordpark

Schon aus dem Fenster geguckt? Nicht überall ist heute Feiertag, aber in einigen Bundesländern ist langes Wochenende. Und was wünscht man sich dann? Bestimmt keinen Regen. Blenden wir doch einfach mal 3 Wochen zurück. Da war auch Feiertag und anders als erwartet ein schöner sonniger Tag. Also habe ich mal wieder einen kleinen Abstecher nach Düsseldorf in den Nordpark gemacht. Erstens ist der Park immer toll gepflegt und mit jahreszeitlich passenden Blumen bepflanzt und zum zweiten ist der Flughafen nur einen Steinwurf entfernt.

IMG_6555

Wie man der Seite www.dus.com/dus/flugrouten entnehmen kann starten und landen Flugzeuge i.d.R. gegen den Wind und da der hauptsächlich aus westlichen Richtungen kommt, werden ca. 80% aller Starts und Landungen in Richtung Westen durchgeführt. Mit anderen Worten: die meisten Landeanflüge finden über Ratingen statt, der Großteil der Starts über Düsseldorf-Lohausen (das spiegelt übrigens auch wieder, daß man relativ viele Landeanflüge über dem Baldeneysee in Essen und über Essen Kettwig beoachten kann). Um zum Punkt zu kommen, wenn man Glück hat, kann man aus dem Nordpark neben wunderschönen Pflanzen auch viele große Flieger beobachten ohne am Flughafen stehen zu müssen.

IMG_6405

Und wer dann bei sonnigem Wetter noch von der Ferne träumt muß aufpassen, daß er die Höchstparkzeit auf dem Parkplatz zum Nordpark nicht überschreitet. Da muß man nämlich leider bezahlen (Parkplatz am Aquazoo), während der Park natürlich keinen Eintritt o.ä. kostet. Solltet ihr auch mal im Nordpark zu Besuch sein nicht vergessen den japanischen Garten im hinteren Teil zu besuchen, aber ich glaube das erwähne ich auch jedes Mal wieder 😉 . Und wenn man genug Blumen gesehen hat (geht das eigentlich) und auch der letzte Flieger gestartet ist, kann man über eine kunstvoll geschwungene Brücke auch noch einen kurzen Abstecher bis an den Rhein machen.

IMG_6415

Noch ein paar weitere Bilder aus Düsseldorf 2013? Na klar, bitte sehr … klickt auf Flickr oder Google+.

Frühlingsgefühle

BotanischerGarten1

Wetter – Wetter – Wetter, ein unerschöpfliches Thema. Seit es wieder etwas wärmer ist, sind die Bäume vor meinem Fenster regelrecht explodiert. Was vor 14 Tagen noch gänzlich ohne Blattwerk war ist plötzlich grün und auch mein Balkon zeigt schon ein bisschen Farbe. Sogar die erste Hummel ist mir schon begegnet. Und wie sieht es heute vor dem Fenster aus. Ein bisschen kühler und feuchter als in den letzten Tagen. Pollenallergiker (wie ich) freuen sich über ein bischen Naß, wenn es nur nicht gleich wieder so kalt dabei wäre. Aber die Pflanzen brauchen den Regen, um so gut auszusehen, wie ich sie letzte Woche eingefangen habe. Der Botanische Garten Krefeld pflanzt regelmäßig seine Beete um, Magnolien und Kirschen blühen, so daß ich euch heute einfach und unspektakulär den Frühling in Bildern präsentiere. Außerdem freue ich mich auf den Mai, der zumindest in NRW mit 4 Feiertagen mal sowas von Arbeitnehmermonat ist 🙂 .

BotanischerGarten2

Bilder gibt’s dieses Mal im Krefelder Album bei Flickr und Google+ (wobei ich das bei Google+ erst heute angelegt habe, weil Sevenload ja nicht mehr existiert). Für diejenigen die lieber hier gucken möchten, eine Bildershow folgt jetzt…

Diese Diashow benötigt JavaScript.