10 Jahre Berlin Hauptbahnhof

HBFBerlin

Er ist nicht der größte, sondern steht nach Hamburg, München und Frankfurt (Main) erst auf Platz vier der meistfrequentierten Fernbahnhöfe der Deutschen Bahn, ist aber zugleich der größte Turmbahnhof Europas. Von einem Turmbahnhof spricht man, wenn sich Eisenbahnlinien in übereinanderliegenden Ebenen kreuzen. Von welchem Bahnhof die Rede ist? Gemeint ist der Berliner Hauptbahnhof. Ich erinnere mich noch ziemlich gut, als ich Anfang der 2000’er Jahre zu Lehrgängen in Berlin war. Das ganze Umfeld nordwestlich des Reichstags war eine Riesenbaustelle. Fernbahn, Regionalbahn, S-Bahn und U-Bahn treffen sich in diesem Bahnhof in verschiedenen Ebenen und eine weitere S-Bahn Linie ist bereits vorgesehen. Ziel war es den Bahnhof unbedingt im Jahr 2006 fertig zu stellen, denn 2006 war bekanntlich das Fußballweltmeisterschaftsjahr in Deutschland. Weiterlesen →

Krefeld historisch

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Am letzten Sonntag wollte ich es mir mal gemütlich machen, obwohl das Wetter mehr als schön war. Nein nicht auf der Couch, nur einfach keine große Tour unternehmen. Auch in Krefeld gibt es manchmal mehr zu sehen, als man denkt. Bereits 100 mal bin ich beispielsweise am sogenannten „Nordbahnhof“ vorbeigefahren, ohne daß ich ihn jemals betreten hätte. Ihr müßt wissen, der Nordbahnhof ist ein stillgelegter Bahnhof, der zum einen, wie ich hörte, zu einem tollen Restaurant ausgebaut wurde und zum anderen sonntags sowie an Feiertagen Haltepunkt des „Schluff’s“ ist. Schluff? So nennt sich der historische Zug, der zeitweise von einer echten Dampflokomotive gezogen wird und mit dem man einen Ausflug zum Hülser Berg machen kann. Gut Berg ist vielleicht übertrieben, aber er ist mit 63 Metern die höchste natürliche Erhebung in Krefeld (ich berichtete schon mal hier und hier darüber).

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Es ist keine Weltreise dorthin, die Fahrt dauert sowas um die 30 Min., aber man sitzt in alten renovierten Waggons oder steht auf einem dieser offenen Wagenübergänge. Ausgerechnet dieses Mal hatte der Zug 30 Minuten Verspätung (fühlte mich an die Deutsche Bahn erinnert 😮 ) und wurde nicht von einer Dampf- sondern nur von einer Diesellok gezogen. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal :-).

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Danach ging es zur Burg Linn. Da am Sonntag deutschlandweit Museumstag war, dachte ich, man könnte ja mal eines der Linner Museen aufsuchen. Aber dazu bin ich garnicht gekommen, wäre ja auch blöd bei dem schönen Wetter. Der Turm der Burg (auch Teil der Linner Museen) war geöffnet und dort oben war ich vor gefühlten 20 Jahren das letzte Mal. Eine enge Treppe, so breit, daß immer nur eine Person hoch oder runter gehen kann, führt hinauf auf den Turm mit Sicht über Krefeld, nach Duisburg und nach Düsseldorf (der Fernsehturm ist zu erkennen).

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Zurück in den Innenhof der Burg standen dort die Feuerwehrspritzen von anno dazumal und warteten nicht nur darauf bewundert zu werden. Die Löschzüge, allesamt besetzt mit Feuerwehrleuten gesetzteren Alters, traten im spielerischen Wettkampf gegeneinander an. Schließlich brannte das Haus von „Schneider Wibbel“ auf der anderen Bachseite 🙂 .

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Die Löschwagen mußten zuerst durch ein Labyrinth, wollten dann mit Wasser gefüllt werden und last but not least ging es darum, mit manueller Kraft (Handpumpen) das Wasser in den Schlauch und auf das angenommene Feuer zu befördern. Ein unterhaltsamer Tag, der mit einem abschließenden Abstecher in den Botanischen Garten und einem Balkonnachmittag endete.

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Bei der Gelegenheit vielleicht noch der Hinweis, auf den Flachsmarkt, der an Pfingsten wieder auf und rund um die Burg Linn stattfindet. Dann kostet es allerdings Eintritt und da es i.d.R. voll wird, rate ich zu früher Anreise. Am Pfingstsamstag (07.06.2014) ist der Eintritt für Kinder übrigens frei. Parkplätze gibt’s, etwas Fußweg ist aber m.W. damit verbunden, öffentliche Verkehrsmittel sind zu empfehlen.

BotanischerGarten

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DB – Kleiner Fehler große Wirkung

zug Da war er also der Supergau, kleiner Fehler große Wirkung. Ich war, wie ihr vielleicht gelesen habt diese Woche 3 Tage in Hamburg und wie so häufig mit der Bahn unterwegs. Da es bei den letzten Bahnfahrten relativ reibungslos geklappt hat, ließ Murphy nicht lange auf sich warten. Am Freitagnachmittag ist es i.d.R. sowieso schon voll auf den größeren Bahnhöfen und während Berlin für den neuen Hauptbahnhof mächtig rangeklotzt hat, gerät Hamburg an solchen Tagen schon mal an die Grenzen. Und das kommt so …

Erstens fahren (anscheinend) in Hamburg alle Fernzüge in Richtung Süden von Gleis 14a/b ab. Des weiteren fahren lt. Fahrplan manchmal zwei Fernzüge (in dem Fall 1 x Richtung Düsseldorf/Köln und weiter nach Frankfurt und 1 x Richtung München) relativ kurz nach einander ab. Somit kommt es auf dem Bahnsteig zu diesem Gleis schon mal zu einem Engpaß, schließlich stehen dort einige 100 Leute für beide Züge. Darüber hinaus ist das Einsteigen in den üblicherweise geplanten zwei Minuten nicht zu machen.

Zu allem Unglück war an diesem Freitag eine Weiche kurz vor Hamburg Hauptbahnhof (Sternschanze) kaputtgegangen, so daß der komplette Bahnverkehr über ein Gleis laufen mußte und damit ziemlich aus dem Ruder lief. 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten rund um Gleis 14 waren alle Ansagen dabei. Ein paar Stockungen unterwegs taten dann bei meinem Zug ihr übriges, so daß am Ende (ich mußte in Duisburg umsteigen) 30 Minuten Verspätung herauskamen.

Zauberflöte in der U-Bahn

Habe ich euch eigentlich erzählt, daß ich noch etwas gewonnen hatte. Nein, das habe ich in dem ganzen Weihnachtstrubel total vergessen. Der U-Bahnhof Bundestag in Berlin war zu Beginn des Jahres Kulisse für eine Opernaufführung. Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart.

Ein echter U-Bahnhof der Berliner U-Bahn? Ja, in der Tat. Allerdings muß man wissen, daß dieser U-Bahnhof zwar fertig, aber bis zum Frühjahr 2009 noch nicht in Betrieb ist. Daher wird er z.Zt. immer wieder mal für andere Zwecke genutzt. In diesem Jahr war es eben die Zauberflöte in der U-Bahn.

Da die Aufführung gut besucht war, gibt es jetzt die passende DVD dazu. Wer Interesse hat, 12,00 € + Porto und Verpackung im BVG Shop.

Symbolrätsel

Hallo zusammen,

ja ich bin zurück aus Berlin und habe eine Menge Fotos mitgebracht. Außerdem gibt es auch das eine oder andere zu erzählen. Z.B. über die Freundlichkeit und den Humor der Berliner Busfahrer, über eine zufällige Begegnung mit Jeanette Biedermann oder über das Durcheinander, das eine Polizeistaffel hinterlassen kann, wenn Prominenz über die Straße „Unter den Linden braust“. Da ich aber noch ein paar Tage brauche, um alles das aufzubreiten, gibt es in der Zwischenzeit ein kleines Symbolrätsel. Was bedeutet wohl nebenstehendes Symbol (Berliner Mitlesern dürfte die Lösung nicht so schwerfallen, daher bitte ich euch um etwas Zurückhaltung). Vielleicht noch ein Tip, man findet dieses Zeichen meistens auf Bahnhöfen in Berlin. So und jetzt ratet mal schön. Antworten werden in Form eines Kommentars entgegengenommen.