Bergpark Lohberg (Dinslaken)

Da surfe ich letzte Woche durch die neuen Spielorte der Extraschicht 2015 und stolpere u.a. über den Bergpark Lohberg in Dinslaken. Öhm … Lohberg …? War das nicht die Zeche, auf der im letzten Jahr Abbrucharbeiten stattfanden und an der ich noch ein paar Fotos gemacht habe? Richtig, ein Blick in meine elektronische Bilderkiste brachte das hier zum Vorschein.

Zeche Lohberg 2014

Klar, das war der Ort, an dem u.a. ein Förderturm entfernt wurde. Und da findet ein Spielort der Extraschicht statt? Ein bisschen googeln brachte dann tatsächlich die Info, daß mittlerweile ein erster Teil des sogenannten Bergparks für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Gut es dauert halt etwas, bis die Information hier am Niederrhein ankommt ;-). Zugänglich ist auch nur die halbe Wahrheit, denn zum einen haben anscheinend bereits vor der Eröffnung Randalierer erste Schäden am Bergpark angerichtet (wie mich das anwiedert) und zweitens liegen hier und da noch zu pflanzende Bäume und warten auf Eintopfung 😉 und entlang der Wege entstehen z.Zt. noch weitere Möglichkeiten sich sportlich zu ertüchtigen. Daß es an der einen oder anderen Stelle etwas matschig ist, war mehr dem Wetter geschuldet. Bereits jetzt kann man erahnen, was hier einmal entstehen wird oder bereits entstanden ist.

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Erste Bänke säumen den Weg, ein paar Gerätschaften zur sportlichen Betätigung (auf der Bank sitzen und „Fahrradfahren“ ist geil oder am Rad drehen 😉 ) und ein kleiner See sind nicht zu verfehlen. Drei farblich gestaltete überdachte Stege ragen ins Wasser und Treppenstufen mit Sitzgelegenheiten führen bis hinunter ans Gewässer. Zur Zeit sind noch eine Reihe Bauzäune aufgestellt, einige davon geöffnet, wobei man nicht so genau erkennen kann, ob gewollt oder weil wieder jemand einen Teil von ihnen ins Wasser befördert hat.

Bergpark

Im hinteren Bereich finden sich verschiedene Spielmöglichkeiten sowie Spielplätze für Kinder und dazwischen künstliche Hügel, davon einer mit einem nachgestellten Bodenquerschnitt, der die Erdschichten bis hin zur Kohle symbolisieren soll. Ein paar Relikte aus der Zechenzeit findet man natürlich auch. Wenn ich mir das Bild auf der letzten Seite dieses Dokuments ansehe, dürfte auch der Zugang zur angrenzenden Halde irgendwann gegeben sein. Ich las sogar etwas von einem (Aussichts-?)Turm. Rund um den Hauptförderturm waren die Arbeiten noch in vollem Gange. Mal sehen, was sich hier bis zum Sommer bzw. bis zur Extraschicht noch so entwickelt. Falls ihr mal selber gucken möchtet, mit Dinslaken, Hünxer Str. 375 kommt man im Navigationsgerät ziemlich genau dorthin.

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Ach ja ganz vorne an der Straße entdeckte ich auf dem Rückweg zum Auto dann noch die Frontseite von einer Art Kiosk, der bei näherer Betrachtung mehr wie eine Kulisse aus einer Fernsehserie wirkt. Wie ich zufällig erfuhr, soll es sich wohl tatsächlich um die Originalfront eines kleinen Hauses/Kioskes handeln, die man an dieser Stelle erhalten wollte (Kunstprojekt?). Dank des Materials (100% Holz) erschien mir das Ergebnis allerdings etwas zweifelhaft und von hinten sah die Fassade auch tatsächlich mehr wie eine aufgestellte Filmkulisse aus. Da hätte es mir besser gefallen, wenn man das eine oder andere Gebäude oder ein paar Eisenbahnschienen auf dem Zechengelände zurückbehalten hätte. Fotos wie immer bei Flickr und bei Google+.

Nur mal gucken

Augenzwinkern

Nur mal gucken wie et früher im Pott so war? Nur mal ein kurzer Museumsbesuch? Und nur mal keinen Eintritt zahlen? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Trotzdem kein Problem. Wenn ihr bis zum 3. Mai 2015 in Oberhausen entlang der Slinky Springs to Fame Brücke am Rhein-Herne-Kanal oder im Kaisergarten seid, schaut doch mal in das „Kleine Schloß“ der Ludwiggalerie. Das kleine Schloß ist gegenüber dem Haupteingang und beherbergt den Shop der Ludwiggalerie. Rechts und links davon findet zur Zeit die Ausstellung „Augenzwinkern“ von Rudolf Holtappel statt. Ein paar Bilder zeigen das Ruhrgebiet der 60’er Jahre, andere zeigen Einblicke in die Theaterwelt und wieder andere Ortsschilder der Ruhrgebietsstädte. Der Eintritt ist frei und man braucht, je nach dem wie intensiv ihr die Bilder betrachtet, ca. 15-30 Minuten.

StreetFood ist nicht FastFood

Heute muß ich mal ganz anders anfangen, denn sonst schreibe ich euch an dieser Stelle häufig etwas über Besuche von Halden, Museen und mehr, die ich bereits besucht habe. Heute schreibe ich euch etwas von dem ich selbst noch nicht weiß, was da auf mich zukommt. Zuerst habe ich in den Onlineausgaben von WAZ (DU/E) und Coolibri davon gelesen, dann habe ich einen Bericht in der Aktuellen Stunde gesehen und schließlich habe ich Google und Facebook bemüht.

StreetFoodDüsseldorf

Worum geht es? Es geht um’s Essen, aber eben nicht um fettiges FastFood Essen wie man es sonst kennt, sondern um eine Art FastFood Weltreise, die durch aller Herren Länder führt. Außerdem geht es meines Wissens um kleine Portionen, so daß man sich durch diverse auch unbekannte Leckereien futtern kann. Das ganze nennt sich Street Food. Gestartet ist die Street Food Welle (wie so häufig) in Berlin obwohl genau genommen kommt die Idee aus New York, San Francisco, London und Paris. Und jetzt läuft sie auch hier in NRW. Die ersten Veranstaltungen haben bereits in Köln stattgefunden (und finden z.B. auch am nächsten Wochenende 28. Februar & 01. März dort statt) und im März kommt die Idee in meine (und vielleicht auch eure) Umgebung nach Düsseldorf, Duisburg und Essen.

StreetFoodDuisburg

Die nächsten Termine des StreetFood Festivals wären am Samstag den 07. März 2015 12-22 Uhr & Sonntag den 08. März 2015 12-20 Uhr in Düsseldorf, allerdings kostet es hier 3,- € Eintritt. Am Freitag den 20. März (17-22 Uhr) & Samstag den 21. März 2015 (12-22 Uhr) folgt Duisburg (Landschaftspark „LaPaDu“) bei freiem Eintritt und am selben Wochenende startet in Essen (ehemaliges Thyssen-Krupp-Gelände, Fronhauser Str. 75) der StreetFood Market unter dem Namen „Schöner Alfred“ nämlich am 22. März 2015 von 12-22 Uhr.

StreetFoodMarket

Wie ich auf der Webseite Ruhr-Guide gelesen habe, gibt es für letztere Veranstaltung auch schon weitere Termine (ohne Gewähr) am 10. Mai, 05. Juli, 06. September und 08. November 2015. Vielleicht sieht man sich, ich werde in der Woche vorher schon mal hungern 😉 .

Och wat war dat gestern schön …

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Nä wat war dat gestern schönet Wetter. Habt’er dat gesehen, gefühlt, gerochen? Dat waren neben ein paar Wolken definitiv die ersten Frühlingssonnenstrahlen, ich bin mir da ganz sicher. Et hat mir regelrecht inne Nase gekribbelt (und fracht nicht wo sonst noch 🙂 ). Der Boden aufm Weg zur Halde Haniel war von der Sonne aufgeweicht, die Schuhe vom Spaziergang leicht gezeichnet, aber wat sollet. Auch aufe Halde hatten se den Frühling eingeläutet. Et war schließlich Valentinstag und „ihr“ Geschenk war wohl sich aufe Halde inne Dessous (oder Unterwäsche) fotografieren zu lassen. Mäntelken aus und der junge Fotograf machte dat beste draus. Ob dat nicht doch ’n bissken kalt war?

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Na egal, ich hatte ja die Totems zum fotografieren ;-). Wie getz, ihr meint dat wär nicht so adäquark dat selbe? Na wat sollte ich denn machen? Ich hab mich stattdessen anne Sonne ergötzt und bin annet Haldenmeer. Meer? Ja habter richtig gelesen, da schien dat Sönnsche so toll, dat man glatt gedacht hat, man währe annet Meer vonne Halde, war aber dann doch nur ne riiiiesen große Pfütze. Aber habter dat schon mal innen Reisekatalog gelesen? Machense doch ma wieder Urlaub anne riiiiesen große Pfütze 😉 . Sehter … deshalb also Meer ;-).

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Gut auf Halde Haniel hat sich seit den letzten Besuch jetzt nicht so direkt … eigentlich hat sich da nix getan, aber ich war diesma mitte neue Canon Kamera oben, also die letzte, nicht mehr ganz so neue und da muß ich mit üben und dafür wiederum waren die Totems da so richtig praktisch. Ich will ma so sagen, die stehen nämlich einfach so da rum, bewegen sich nicht vonne Stelle und man kann selbst umse drumherumlaufen. Wat da draus geworden ist guckter hier (oder beim Flickr und beim Google+). Wat dat Mädel da vom Anfang für ihren Freund geschenkt hat, kann ich euch leider nicht zeigen, aber wenn ihr (weibl.) euch … ich meine … ich wäre bereit, ich hätte Zeit ;-).

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Morgen mach‘ ich dann ma ein auf Karneval und guck umme Ecke, wenn hier der Umzug vorbeizieht, dann muß aber auch gut sein, denn ich habbet nicht so mitte Jecken. Ich platziere euch getz noch so’n Ohrwurm und bin weg. Machtet jut und bis die Tage 😀 .

Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick,
mit Träne in d´r Auge loor ich manchmol zurück.
Bin ich hück op d´r Roll nur noch half su doll,
doch hück Naach weiß ich nit wo dat enden soll.

Parkleuchten (Grugapark) 2015

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Schon wieder ist ein Jahr rum und schon wieder ist Parkleuchten im Gruga Park Essen (6.2. – 15.3.2015, Mo.-Do.+So. 16 – 21 Uhr, Fr.+Sa. 16 – 22 Uhr, Erwachsene 5,- €; Kinder 6-15 Jahre 2,- €). Der Tag begann noch mit ein bisschen Sonne, aber der Samstag Nachmittag wurde von Stunde zu Stunde trüber. Spätestens als ich aus dem Haus ging, fing es sogar an zu nieseln. Ich fluchte leise vor mich hin. Hatte ich mir doch vorgenommen heute die Neuauflage des Parkleuchtens zu besuchen. Nicht daß ich aus Zucker wäre, aber das Fotoequipment verträgt Regen nun mal nicht so gut. Sollte ich wieder umdrehen? Sollte ich am nächsten Wochenende einen neuen Anlauf nehmen. Ach was, ist ja keine Weltreise nach Essen, einfach machen 😉 .

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Also Reißverschluss hoch, Schal und Mütze an und zusätzlich die Kapuze drüber. War ja nur Nieselregen. Als ich ankam war die Beleuchtung wetterbedingt schon eingeschaltet. Die erste Runde habe ich mit der kleinen Kamera bestritten, denn die konnte ich mit zwei Handgriffen wieder vom Stativ trennen und in die Jackentasche stecken. Mein erster Eindruck sollte sich im Laufe des Abends bestätigen. Es war nicht so voll wie im letzten Jahr am ersten Wochenende, vor allem die Familien mit Kindern waren merklich in der Minderzahl. Der Rest lief zum Teil mit Regenschirm über die Wege, aber den konnte ich nun wirklich nicht brauchen, denn für einen Schirm hätte ich noch eine dritte Hand gebraucht.

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Daß es nieselte wurde mir immer wieder bewußt gemacht, als ich mal das Handy rausholte und das Display ruck zuck feucht wurde und auch als ich auf die Scheinwerfer blickte, welche verschiedene Bäume senkrecht von unten anstrahlten. Daher war ich auch schneller als erwartet einmal durch den Park durch, aber mein Gefühl sagte mir es wird noch besser und so war es dann auch. Auf dem Rückweg, den ich im Zick Zack absolvierte habe ich dann die größere Kamera rausgeholt und aufs Stativ montiert. Klingt toll, gell? Als hätte ich ein Riesenequipment dabei. Nein, ein billiges Alustativ und ein bisschen experimentieren bringen schon für meinen Geschmack ausreichend gute Fotos hervor. Den Wettbewerb des schönsten Fotos will ich mit meinem Geknipse eh nicht gewinnen.

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Vielleicht nur ein persönlicher Eindruck, aber ich würde sagen, es gab dieses Mal weniger anfällige Aufbauten, in denen Besucher herumtrampeln konnten. Nur ein Kunstwerk war durch ein Tau eingezäunt und das war später dann auch prompt zerrissen. Einige Stellen aus den letzten Jahren waren fast gar nicht beleuchtet und auch die Projektoren, die sonst interessante Muster auf den Boden zaubern, waren nicht in Betrieb. Dafür haben die Macher die kleineren Wasserflächen sehr schön mit einbezogen, denn diese waren auf Grund der niedrigen Temperaturen zum Teil gefroren und brachen auf den kleinen Eisschollen das Licht.

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Irgendwann wurde es dann aber doch merklich leerer, was mich daran erinnerte, daß die 4 Stunden doch schon wieder verflogen waren wie nichts. Da der Nieselregen nachgelassen hatte und sich auf der Baumallee immer wieder mal Momente ergaben, in denen kaum Leute vor der Kamera herum liefen, habe ich dieses Mal ein paar Experimente mit dem Zoom vorgenommen. Kamera auf Selbstauslöser auf 2 Sekunden, Zoom auf ganz weit, Belichtungszeit knapp über oder auch mal knapp unter 1 Sekunde, auslösen und wenn es Klack macht das Zoom ganz schnell ranziehen. Ich finde die Experimente sind gelungen. Und was meint ihr …? Wenn ihr noch weitere Experimente (und Bilder) sehen wollt, die gibt’s wie immer bei Flickr und bei Google+.

Terra Zoo und anderswo

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Der Wetterbericht sagte was von bedecktem Himmel mit wenig Sonne. Der Kalender zeigte bereits den letzten Januartag, dabei kommt es mir vor, als hätte ich gerade erst Silvester hinter mich gebracht. In welchem Raumzeitkontinuum habt ihr die letzten 4 Wochen zugebracht? Eins stand fest, ich mußte an diesem Wochenende unbedingt mal wieder vor die Türe. Also nahm ich mir vor, die RuhrTopCard 2015 einzuweihen. Für den Fall, daß es doch tröpfelt entschloß ich mich den Terra Zoo in Rheinberg zu besuchen.

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Ich war bereits 2012 und 2013 dort und der Zoo besteht eigentlich auch nur aus einem großen Raum, aber es lohnt sich fast immer, wenn man ein paar ausgefallene Bilder machen möchte. Ihr findet Warane, Echsen, Leguane, Chamäleon und diverse Schlangen in den Gehegen und bereits wenn ihr reinkommt gibt’s meist eine Überraschung. Während 2012 eine Riesenschildkröte durch die Gänge „flitzte“ ist es z.Zt. ein Pfau.

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Nie vorher habe ich so nah vor einem Pfau gestanden. Ich nehme an, daß es ein weibliches Tier war, denn große bunten Federn waren nicht zu sehen. Außerdem stellte sie sich für ein Fotoshootig bereitwillig in Positur :-). Danach lies mich das Chamäleon nicht los. So ein buntes Exemplar hatte ich bisher nur auf Bildern gesehen, aber jetzt kletterte es vor meinen Augen durch sein Gehege und kam zwischendurch fast bis an die Scheibe, so daß sich ein paar beeindruckende Fotos ergaben. Und wenn ich dann einmal dem Fotofieber verfallen bin, verfliegt die Zeit wie nichts 😀 .

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Nach rd. 2 1/2 Stunden und 450 Bilder später (gut die Hälfte wurde aussortiert) saß ich wieder im Auto. Der Himmel zeigte sich in Bestform und von „bedeckt“ war keine Rede (mehr). Im Gegenteil die Sonne schien vom blauen Himmel bei 5 Grad. Viel zu schade für’s Wohnzimmer, also bin ich noch auf einen Abstecher nach Duisburg in den Landschaftspark (LaPaDu). Der ist schließlich immer einen Besuch wert. Beinahe hätte ich mich entschlossen mal wieder Aufnahmen im Dunkeln zu machen, aber ich hatte kein Stativ dabei, ist aber auf jeden Fall in den nächsten Wochen nochmal vorgemerkt. So nahm der Nachmittag mit einem Sonnenuntergang im Ruhrgebiet ein zufriedenstellendes Ende.

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Noch 6 Wochen bis Frühlingsanfang ;-). Bis dahin gibt’s demnächst sicher noch mehr Bilder, die aus dem Terra Zoo und vom LaPaDu gibt’s bei Flickr und bei Google+. Nächste Woche startet übrigens wieder das Parkleuchten im Grugapark. Ich bin schon ganz gespannt.

Winterwunderland

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Was ist schöner als an einem freien Sonntag durch frischen Schnee zu stapfen? Genau, an einem freien Samstag durch frischen Schnee zu stapfen. Wie wettertechnisch gestern angekündigt sah die Welt heute früh, nachdem ich den Vorhang im Schlafzimmer aufgezogen hatte, schön weiß aus. Ob ich Spätaufsteher bin? Mhmmm … naja, sofern ich nichts konkretes vorhabe kann es schon mal 9.00 Uhr werden und da lagen bereits die ersten Schneeflocken.

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Während der Kaffee lief verkündeten die Verkehrshinweise bereits 6 km Stau hier und 10 km Stau da und ich fühlte mit euch, wenn ihr hinter einem querstehenden LKW euren heißen Kaffee vermißt habt. Daher habe ich mein Auto auch schön da gelassen, wo ich es am Freitag abgestellt habe, in der Garage. Außerdem habe ich mich am Freitag in die hiesige Waschstraße begeben und da fahre ich doch nicht raus in diesen Matsch ;-).

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Also frische Brötchen vom Bäcker (sowieso zu Fuß), einen heißen Kaffee, Schneeflocken vor dem Fenster, warum kann nicht jeder (Sams-)Tag so anfangen? Während die zweite Tasse Kaffee vor sich hindampft verkündet der Wetterbericht steigende Temperaturen für den Mittag und damit schon wieder dahinschmelzende Schneepracht. Also den Winterdress aus dem Schrank (soll ja schön muckelig sein) und ab in den Krefelder Stadtwald mit knirschendem Schnee auf fast unberührten Wiesen :-). Ich liebe dieses Geräusch.

Dazu ein paar Winterfotos (zu sehen bei Google+ bzw. bei Flickr), um sich an den Wintertag zu erinnern, der morgen vermutlich schon wieder vorbei ist. Eigentlich schade um die weiße Pracht, aber pssst … ich will morgen auf die Autobahn, denn es steht eine Einladung zum Mittagessen, da dürfen die Straßen ruhig wieder frei sein :-D.

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Neue Wege auf Halde Rheinpreußen

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Von der Halde Rheinpreußen habe ich euch ja nun schon öfter berichtet (z.B. hier), aber vor ein paar Tagen las ich bei Facebook, daß die Halde jetzt einen zweiten Zugang bekommen hat und das mußte ich mir heute bei sonnigem Spätherbstwetter mal ansehen. Zunächst mal warum überhaupt, der bisherige Weg langte doch, oder? Ja prinzipiell schon, aber seit dem Loveparadeunglück müssen überall alternative Rettungswege vorhanden sein, um die Lokationen auch als Veranstaltungsort nutzen zu dürfen. Daher gab es im letzten Jahr z.B. kein Drachenfest auf der Halde Rheinpreußen.

Halde Rheinpreußen

Was hat man gemacht? Der bisherige Weg vom Kreisverkehr an der Ecke Gutenberg-/Römerstraße wurde nach dem Ende des geteerten Stücks (das als Parkplatz dient) verbreitert und mit festem Schotter belegt. Man hat fast das Gefühl auf einem geteerten Stück zu laufen. Es ist jetzt durchgängig so breit, daß zwei Autos aneinander vorbei passen. Weiter oben kurz vor dem Gipfel wird der Weg noch breiter und rechts zweigt ein zusätzlicher Weg ab. Etwas schmaler als der Hauptweg mündet der Weg auf einem Parkplatz am Waldsee (Seitenstraße der Römerstraße, Moersern vermutlich unter dem Namen Anglerheim AIG Meerbeck e.V. bekannt). Von dort kommt man in ca. 10-15 Min. zu Fuß wieder zum Ausgangspunkt am Kreisverkehr. Last but not least hat man auf dem Hadenplateau, dort wo vorher nur Wiese war, noch eine zweite Zufahrt zum Geleucht angelegt, so daß sich dort so ein kleines Oval ergibt.

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Leider (vermutlich absichtlich 🙂 ) ist die kleine Straße, die zu dem abgelegenen Parkplatz am Anglerheim führt nur so breit, daß genau ein Auto durchkommt. Wenn einem da einer entgegenkommt wird’s schwierig. Außerdem ist der Zustand mit Schlaglochpiste wohl noch gut beschrieben. Eigentlich schade, denn der Parkplatz ist relativ groß, aber als Rettungs- und Fußweg ist die Straße allemal ausreichend und vielleicht macht man ja noch etwas am Zustand. Auf jeden Fall kann 2015 wieder ein Drachenfestival auf der Halde Rheinpreußen stattfinden. Der genaue Termin steht noch nicht fest, aber ich habe was von Mitte August 2015 gelesen. Ansonsten gibt’s im Sommer evt. noch einen schönen Weg entlang des Waldsees 🙂 .

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Novembersonne am Tetraeder

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Wie ich letztens schon erwähnte rennt die Zeit momentan schneller als … die Welt sich drehen kann. Daher dachte ich auch, es wäre noch gar nicht so lange her, daß ich das letzte Mal auf der Halde Beckstraße, also am Tetraeder in Bottrop war. War aber doch schon August 2013. Egal, ein sonniger Novembertag reizte mich einfach mal wieder hochzukrakseln. Die Wintermütze habe ich bereits nach wenigen 100 Metern in den Rucksack entsorgt, den Schal vorsichtshalber anbehalten, obwohl ich ins Schwitzen kam. Der Hinweg über die Treppe bringt mich unsportlichen Menschen schon kräftig außer Puste. Aber da ich in mein Büro in der 4. Etage auch grundsätzlich zu Fuß gehe, bin ich nicht mehr an ein Sauerstoffzelt gebunden, wenn ich oben ankomme (im Büro und an der Halde).

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Schon vor längerem habe ich mir eine neue Kamera gekauft (Canon 100D), aber bislang immer noch meine alte Kamera zusätzlich benutzt. Vielleicht ist es euch aufgefallen, die letzten Herbstfotos sind parallel alt und neu entstanden und dieses Mal habe ich beim Haldenbesuch konsequent nur die neue Kamera benutzt. Ohne Übung keinen Meister (oder wie hieß das Sprichwort gleich 🙂 ). Ob ich schwindelfrei bin? Nicht zu 100%, aber laßt euch gesagt sein, wenn man zum X-ten Mal auf den Tetraeder klettert, kommt es einem vor, wie die Treppe in Treppenhaus. Wie eure Treppen haben keine Lochgitter und keine Lücken zwischen den Stufen. Ach papelapap :-). Aber im Ernst, ich habe Verständnis, wenn man da nicht rauf will und die Halde lohnt sich auch so zum spazieren gehen und zum auf der Bank sitzen.

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Als ich bereits den Rückweg eingeschlagen hatte kam ein kleines Sportflugzeug mit einer riesigen Schleppe hinten dran. Aufschrift „Willst Du Mich Heiraten?“ … nein nicht ich, aber ich habe meine Kamera kurz hoch, einen Schnappschuß gemacht und bei Facebook veröffentlicht. Am selben Abend meldete sich noch der Pilot und vermeldete ein erfolgreiches Ende für den Auftraggeber und zeigte umgekehrt Luftaufnahmen. Auf dem ersten war ich eindeutig (ha ha natürlich nicht 😀 ) zu sehen. Schon verrückt, auf welche Weise man via Internet zusammenkommt.

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Zum Abschluß bin ich noch eine Ecke weiter. Vielleicht habt ihr gelesen, daß wenige Meter vom Tetraeder entfernt, an der ehemaligen Zeche Prosper II Anfang 2015 das Grusellabyrinth eröffnet. Weil die Nachmittagssonne den nebenliegenden Malakowturm der Zeche so schön beleuchtete und dieser auch wieder vom Renovierungsgerüst befreit ist, habe ich noch einen Abstecher dorthin gemacht. In dem Falle aber tatsächlich nur für ein paar Fotos. Eine wunderschöne Location, ich bin schon gespannt auf das Grusellabyrinth.

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Eine Auswahl weiterer Bilder? Klickt ihr auf Flickr oder Google+. (Anm.: Da Yahoo z.Zt. ein paar Probleme zu haben scheint, kann sich das auch zeitweise auf Flickr auswirken).

Herbstbrücken

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Heute mache ich garnicht erst viele Worte, denn der gestrige Samstag stand unter dem Zeichen eines Krankenhausbesuchs und eines herbstlichen Spaziergangs zwischen „Slinky Springs To Fame“ und Kaisergarten in Oberhausen. Außerdem habe ich es endlich mal geschafft den Wasserturm an der ehemaligen Gutehoffnungshütte (Mülheimer Straße 1) abzulichten. Die Bilder in voller Größe gibt’s in den Ruhr 2014 Alben Google+ bzw. Flickr. Genießt den Rest des Sonntags …

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