Sonne am Tetraeder

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Eigentlich hätte ich auf Grund meiner Allergie gegen Frühblüher am Samstag garnicht vor die Türe gehen dürfen, denn die Bäume haben abgeworfen, was das Zeug hält, aber das schöne Wetter hat mich einfach rausgezogen. Ich wollte einmal am Tetraeder in Bottrop sein wenn die Sonne scheint 🙂 . Ja und in der Tat habe ich den blauen Himmel über Bottrop gesehen. Der Aufstieg auf die Halde erfolgte (auf Wunsch meiner Begleitung) über die Treppe, der Abstieg später über den Serpentinenweg.

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Während ich beim ersten Besuch des Tetraeders ganz schön wackelige Knie hatte (schließlich befindet sich bereits die erste Plattform in rd. 18 Metern Höhe und besteht nur aus Lichtgittern mit freiem Blick nach unten) ging es dieses Mal schon wesentlich besser. Die zweite Plattform mit bereits 32, die dritte mit dann 38 Meter über dem Haldengipfel sind schnell erklommen. Auch die Fernsicht war einigermaßen, so daß ich nochmal ein paar Bilder gemacht habe. Gelsenkirchen, Essen, Oberhausen sind gut zu erkennen und wie immer dabei die Dampfwolke des Löschturms der nach wie vor aktiven Kokerei Prosper direkt am Fuß der Halde.

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Vorab habe ich übrigens nochmal einen Abstecher in den Bernepark gemacht. Vielleicht erinnert ihr euch, ich bin dort auf meiner Fahrradtour entlang des Rhein Herne Kanals in letzten Jahr vorbei gekommen. Der Berne Park ist ein altes Klärwerk am Zufluß der Berne in die Emscher. Eines der Klärbecken ist noch mit Wasser gefüllt, aber es schwimmen Goldfische drin, das andere Becken ist bepflanzt und kann betreten werden. Leider sahen die Pflanzungen nach dem Winter noch recht mickrig aus, aber das wird hoffentlich wieder. Schließlich schreibt die o.g. Webseite von einem „märchenhaften Park“ und einem „mittels 21.000 Stauden und Gräsern grünen Amphitheaters“. Über die ehemaligen Räumerbrücken kann man sich jedenfalls sowohl das bepflanzte als auch das mit Wasser gefüllte ehemalige Klärbecken ganz aus der Nähe ansehen. Am Randes des Parks stehen noch die Kanalröhren aus dem Emscherkunstprojekt, die 2010 zu einer Übernachtung in der Röhre einluden, jetzt allerdings verschlossen.

Bilder, das kennt ihr ja schon, bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Auf der Halde Haniel

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Im letzten Jahr habe ich schon einmal über die Halde Haniel berichtet. Damals, zum ersten Mal dort, war ich fasziniert von der Umgebung. Also ein Grund nochmal hinzugehen und ich war am Sonntag nicht der einzige 😀 . Die Halde ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie und genau auf der Stadtgrenze zwischen Bottrop und Oberhausen mit 159 m Höhe eine der höchsten Halden des Ruhrgebiets. Oben bietet sich daher ein toller Rundumblick und außerdem ist die Installationen der bunten „Totems“ des baskischen Malers und Bildhauers Agustín Ibarrola nach wie vor ein einmaliges Motiv. Leider beginnt die Farbe langsam etwas zu bröckeln.

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Jogger, Fahrradfahrer, Modellflugfreunde oder einfach nur Wanderer, die Halde ist ein Ausflugsziel für jedermann. Vom großen Parkplatz am Fuß der Halde geht ein leicht ansteigender Weg in Serpentienen nach oben. Dort findet ihr am Wegesrand auch eine Auswahl von Bergbaumaschinen und Geräten. Wer mutig ist, nimmt die Abkürzungen quer durchs Gebüsch. Aber Achtung, da wo ihr mühsam die Abkürzung nach oben erklimmen wollt, sind die Radfahrer u.U. auf dem Weg nach unten 😮 .

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Informationen über die genaue Adresse, Anfahrt usw. findet ihr im Revier Magazin, mehr Bilder wie immer hier, „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Auf dem Alsumer Berg

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Nachdem ich vor ein paar Tagen auf der Halde Rheinpreussen war und mein Blick wieder mal Richtung Duisburg ging, habe ich den Entschluß gefaßt, endlich auch mal die andere Rheinseite zu besuchen. In Duisburg Bruckhausen befindet sich der Alsumer Berg, mal keine Halde mit Abraumgestein aus dem Bergbau, sondern eine Art Deponie für Schutt und Kriegstrümmer.

Internetseiten zum Alsumer Berg gibt es schon eine ganze Reihe (u.a. die der Metropole Ruhr), daher erspare ich mir hier noch einmal alles zu wiederholen. Vielleicht nur soviel, da wo heute ein kleiner Berg bestiegen werden kann, lag früher das Schiffer- und Fischerdörfchen Alsum. Alsum drohte, nachdem es im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden war, nun auch noch durch Bergsenkungen im Rhein zu versinken. Das bewegte den Rat der Stadt Duisburg 1954 dazu, den Bereich mit Schutt zu verfüllen und ihn zur Anlage einer Halde zu nutzen. Vom begrünten Gipfel bietet sich ein interessanter, langsam zuwachsender, Rundblick über das Ruhrgebiet.

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Wenn ich mal eine andere Internetseite zitieren darf, lässt sich nirgendwo im Ruhrgebiet so viel „Industrie pur“ erleben wie am Alsumer Berg und ich glaube die Aussage stimmt. Daher ist dieser Berg auch beliebter Fotostandort mit Blick auf das Stahlwerk und die Kokerei Schwelgern (Hamborner Ofengruppe), auf das Stahlwerk Bruckhausen (ThyssenKrupp), zum Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie auf die Werksanlagen von Fritz Schupp. Interessant soll die Sicht auch sein, wenn es dunkel geworden und die Industriekulisse hell erleuchtet ist.

Unmittelbar vor dem Alsumer Berg fließt der Rhein vorbei, was die Stelle auch bei Hochwasser interessant machen dürfte. Bei Niedrigwasser (so wie im Augenblick) ist vor dem Rheindeich ganz viel Platz für Hund und Herrchen. Den Alsumer Berg erreicht man über die Straße „Alsumer Steig“ (früher die Zufahrt zur Fähre), dort befindet sich auch ein kleiner Parkplatz.

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Wenige 100 Meter entfernt verläuft die (alte) Matenastraße unter dem Industriegelände hindurch. Die, auf den ersten Blick unscheinbare, Straße wurde, um die Industriegeländeteile besser zu verbinden, in den 30’er Jahren des letzten Jahrhunderts überbaut und ist dadurch so eine Art in die Jahre gekommener Tunnel (Matenatunnel). Bekannt sein dürfte der Tunnel, weil er u.a. in Schimanskifilmen zum Dreh genutzt wurde.

Alles weitere kennt ihr, „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Rheinpreussen und die Lampe

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Anfang 2010, das Kulturhauptstadtjahr hatte gerade begonnen und die Halde Rheinpreussen in Moers war noch winterlich eingefroren, da war ich das erste Mal auf der Halde an der Gutenbergstr. Eine überdimensionale Grubenlampe ziert dort die Halde. Eine 30 Meter hohe Sicherheitslampe aus Stahl (Geleucht genannt), die am Wochenende auch als Aussichtsturm genutzt werden kann. Trotz der geringen Höhe hat man vor dort einen guten Blick über den Niederrhein (z.B. nach Kamp Lintfort) bis über den Rhein und auf die Industriekulissen von Duisburg.

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Auch die A42 kann aus der Ferne beobachtet werden, ebenso wie der Schiffsverkehr auf dem Rhein. Wer keinen Fotoapparat mit Zoom sein Eigen nennt sollte ein Fernglas mitnehmen. Je nach Wetterlage geht der Blick bis weit ins Ruhrgebiet. So kann man z.B. die Müllverbrennungsanlage in Oberhausen entdecken. Eine Straße führt vom Kreisverkehr etwa 100 Meter die Halde hoch, dort kann entlang des Weges geparkt werden und dann gehts zu Fuß weiter.

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Der Weg ist leicht ansteigend und kann innerhalb von ca. 15 Minuten gemütlich „erwandert“ werden. Da der Haldenhügel allerdings ziemlich frei liegt ist es auf der Spitze immer etwas windig (zumindest immer wenn ich bisher da war 🙂 ), aber die Halde Rheinpreussen ist alles in allem ein schöner Ausflug für einen Sonntag(nach-)mittag. Noch ein paar Bilder? Passend zum lfd. Jahr die Alben „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Mülheim Schleuseninsel

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Die Sonnenstrahlen am Wochenende haben die Ausflugssaison 2011
eröffnet. Eigentlich war es ja nur so eine Art Abstecher, denn die große Wärme fehlt im Februar ja noch, aber wir haben uns mal am Mühleimer Wasserbahnhof und im „Haus Ruhrnatur“ umgesehen.

Das Haus Ruhrnatur (an der Spitze der Mülheimer Schleuseninsel gelegen) zeigt Pflanzen und Tiere im heimischen Lebensraum, in und um die Ruhr. Manches Kind wird sich an den „Biologie-“ oder „Erdkundeunterricht“ erinnert fühlen, was dann zu Kommentaren wie „Och ne, das ist ja wie Schule“ führt 🙂 .

Ein Strömungsmodell gleich am Eingang dokumentiert den Einfluss der Wasserbewegung auf die Flussstruktur, Mikroskope zeigen die Vielfalt von Kleinlebewesen des Flusses und des Bodens und Modelle von Wind- und Wasserkraftwerken zeigen wie der Fluß für die Energiegewinnung genutzt werden kann.

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Insgesamt 32 Stationen bieten u.a. die Möglichkeit selbst zu experimentieren und an jeder Station liegen Merkblätter, die am Ende ein informatives Sammelwerk ergeben, daß anschließend mitgenommen werden darf.

Vor der Türe bietet die Schleuseninsel die Möglichkeit für einen kleinen Spaziergang oder (in den Sommermonaten) für einen Ausflug mit einem Schiff der „Weißen Flotte“. Momentan führt die Ruhr nach wie vor einen recht hohen Wasserstand, was aber nicht vergleichbar ist, mit dem Hochwasser zu Jahresbeginn. In jedem Fall empfehlenswert ist die Brücke am alten Wasserkraftwerk.

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Leider ist die Stadtmitte Mülheims z.Zt. eine große Baustelle, so daß man als Ortsfremder, trotz Straßenatlas, schon seine liebe Mühe hat, die richtige Richtung zu finden, aber der Wasserbahnhof und das Haus Ruhrnatur sind weiträumig ausgeschildert.

Wenn sich das im Sommer ergibt, werde ich mich wohl bei schönerem Wetter nochmal am Wasserbahnhof umsehen. Unmittelbar dort habe ich nämlich Fahrräder der MetropolradRuhr stehen sehen, die einem die Möglichkeit bieten sich auf einfache Art und Weise entlang der Ruhr fortzubewegen.

Das war Ruhr.2010

Das war sie also die „Ruhr.2010“. In meinem Blog und auf der Sonderseite habe ich euch das ganze Jahr 2010 von meinen Ausflügen berichtet und es hat zumindest mir viel Spaß gemacht. Auch 2011 werde ich weiterhin durch das Ruhrgebiet touren und euch von meinen Ausflügen berichten. Wenn ihr 2010 nochmal Revue passieren lassen wollt, die Alben auf Flickr, Sevenload und Picasaweb zeigen euch in weit über 600 Bildern nocheinmal die Kulturhauptstadt. Diese Alben sind abgeschlossen, denn auch das Jahr 2010 ist schließlich vorbei, aber auch 2011 kommen neue Fotos in neuen Alben dazu.

Lieber nur eine Auswahl der 600 Bilder? Auch das gibt’s. Schaut auf Alben wie Halden im Ruhrgebiet, Essen oder Zeche Zollverein. Und noch etwas, ich hatte vor ein paar Tagen so eine verrückte Idee. Vielleicht verkünde ich ja irgedwann in 2011 mal im Vorraus, auf welcher Halde o.ä. ich zu finden bin und wer mir dann auf Facebook oder Twitter folgt, darf mich gerne live auf der Halde (oder wo immer ich dann bin) zu eine Haldenpicknick treffen. Mal sehen was 2011 so bringt.

Ruhrblicke

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Das letzte Wochenende habe ich dann doch noch für einen kurzen Abstecher zur Ausstellung „Ruhrblicke“ genutzt. Ich darf unumwunden zugeben, daß ich nicht der Museumsbesucher bin, der stundenlang vor einem Bild steht, aber in dem Fall wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, gleichzeitig das SANAA Gebäude auch mal von innen zu sehen.

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Es ist schon beeindruckend ein Foto fast wandfüllend hängen zu sehen. Sehr gut gefallen hat mir, obwohl ich kein Fußballfan bin, die Aufnahme des Fanblocks im Westfalenstadion von Andreas Gursky. In der Bildgröße von geschätzt 3-4 qm kam schon ein gewisser Eindruck des Stadions rüber.

Quizfrage, wieviele Fenster hat der Ort der Ausstellung „Ruhrblicke“, das SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein? Genau 134 und nein ich habe sie nicht gezählt, die Info gibt’s im Netz. Ausstellung verpaßt und trotzdem interessiert? Beim WDR gibt’s noch den kleinen Einblick, in Form einer vertonten Bilderschau und auf Flickr, Picasaweb und Sevenload gibt’s ein paar Fotos im Ruhr2010 Album.

Kokerei Zollverein, Oldtimer und mehr

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Letzten Sonntag war ich nochmal auf Zeche Zollverein in Essen oder um genau zu sein auf Kokerei Zollverein. Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich dort die Oldtimerfreunde zu ihrem monatlichen Treffen (jeden ersten Sonntag zwischen April und Oktober). Leider war ich dieses mal etwas später dran, so daß ich den ganz großen Andrang nicht mitbekommen habe. Aber es war trotzdem interessant wie (fast) immer. Aktuelle Informationen und noch viel mehr Fotos gibt es (außer in meinen Fotoalben) auf der Seite des Oldtimertreffs.

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Nebenbei hatte ich Gelegenheit mir das mitlerweile wieder in Betrieb befindliche Riesenrad auf der Kokerei Zollverein mal etwas genauer anzusehen. Gefahren bin ich nicht damit (die Fahrt kostet 1,- Euro), aber, da der Treppenaufstieg zum Riesenrad (versteckt zwischen Restaurant und „Schwimmbad“) jetzt wieder geöffnet war, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich mal oberhalb der Koksöfen umzusehen. Hier kam man bei meinen letzten Besuchen nur im Rahmen einer Führung vorbei. Jetzt aber ergaben sich vollkommen neue Blickwinkel auf die Kokerei bis hin zur stählernen Brücke über dem Wassergraben.

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Zum Tagesabschluß bin ich dann noch in das Red-Dot-Design Museum. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Museum besucht hätte, wenn es nicht Bestandteil der RuhrTopCard gewesen wäre, aber im Nachhinein muß ich sagen, interessant war es irgendwie doch, vor allem die Kulissen der Industriearchitektur für eine solche Ausstellung zu nutzen sind schon außergewöhnlich. Außerdem gab es so ziemlich alles, was ein normaler Mensch vermutlich selten im Haushalt hat. Obwohl wenn ich es recht bedenke, die Badezimmerarmaturen und Waschbecken waren schon sehr außergewöhnlich. Durchaus in Haushalten zu finden sind jedoch die Öfen und Waschmaschinen genauso wie die Rucksäcke, Staubsauger und der iPod sowie anderes aus dem Hause Apple allemal. Vereinzelt kam ich mir vor wie in der Ausstellungshalle eines großen schwedischen Möbelhauses. Aber wie gesagt, ein paar Designerstücke waren schon außergewöhnlich und den Besuch sicher wert. Am besten gefallen hat mir der Ventilator ohne rotierende Flügel aus dem Hause Dyson (hat wohl 2010 einen Preis gewonnen). Amazon will für den „Dyson AM01 Air Multiplier“ auch nur schlappe 299,- Euro. Da muß ich wohl im Sommer weiter schwitzen 😀 .

Die Bilder vom Oldtimertreff gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb, die neuen Bilder der Kokerei Zollverein (und des Red-Dot-Design Museums) gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Ruhrlights (Duisburg)

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Mein gestriger Ausflug ging zu den „Ruhrlights“ ein Lichtkunstfestival, daß sich an diesem Wochenende über den Duisburger Innenhafen erstreckt. Den ganzen Monat September waren die „Ruhrlights“ in verschiedenen Städten entlang der Ruhr zu sehen, an diesem Wochenende endet das Festival. Wenn ihr noch die Möglichkeit habt, schaut mal vorbei. Wirklich sehenswerte Lichtkunstwerke.

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Ja natürlich, Eindrücke sind sehr subjektiv, aber zwei meiner Highlights waren die Wassertanks, die zu einem bunt beleuchteten Kubus „Kubik“ zusammengestellt wurden (eine Art leuchtender Club für elektronische Musik) und natürlich die Bilder auf der Salvatorkirche. Hier beschreiben die Bilder eine eigene kleine Geschichte.

Mehr Bilder wie immer im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

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Ein Turm namens Florian

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Letzten Samstag bin ich mit der RuhrTopCard bereits am frühen Morgen nach Dortmund aufgebrochen, Ziel der Westfalenpark. Der Bundesligakalender zeigte mir, daß der BVB an diesem Samstag ein Heimspiel hatte und da der Westfalenpark nur wenige hundert Meter neben dem Stadion liegt, wollte ich vermeiden in den Stau der anreisenden Fußballfans zu geraten.

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Nach kurzer Parkplatzsuche außerhalb der bewachten Parkplätze (dort hätte man 4,- Euro für den Stellplatz zahlen sollen) ging es über den Eingang Ruhrallee in den Park. Ich kam mir zur frühen Stunde (kurz nach 10.00 Uhr) noch etwas verlassen vor, aber verlaufen kann man sich, trotz des weitläufigen Parks eigentlich nicht. Der Fernsehturm (Florianturm genannt) ist innerhalb des Parks unübersehbar und daher ein guter Orientierungspunkt.

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Der Westfalenpark wurde zur ersten der drei dortigen Bundesgartenschauen (1959, 1969, 1991) eröffnet und läd mit rd. 70 Hektar zu einem ausgiebigen Spaziergang ein. Da die Auffahrt auf den Fernsehturm erst ab 12.00 Uhr geöffnet war, habe ich in aller Ruhe eine große Runde durch den Park gedreht und auch nach 2 Stunden noch längst nicht alles gesehen. Besonders gut gefallen hat mir das üppig ausgestattete Dahlienbeet südlich des Florianturms.

Um 12.00 Uhr ging es dann via Aufzug auf den Turm und aus gut 140 Metern Höhe hat man einen weiten Blick. Ich meine die Hochhäuser von Essen erkannt zu haben, aber ansonsten fehlte mir etwas die Orientierung. So hatte ich nach der sonst weithin sichbaren Halde Hoheward Ausschau gehalten, konnte sie aber nicht entdecken. Vielleicht liegt Dortmund doch zu weit östlich.

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Zurück auf ebener Erde und wenige Minuten westlich über die Autobahn ging es dann zum LWL Industriemuseum der Zeche Zollern. Eine kleine, auf den ersten Blick beschauliche Zeche von der man ohne die Fördertürme (leider nicht mehr die Originale) annehmen könnte, es handele sich, wie Wikipedia schreibt, um den Eingang zu einer Schlossanlage im Stil der Jahrhundertwende. Leider war die Maschinenhalle, die mit ihrer Jugendstilfassade i.d.R. auf Prospekten etc. zu sehen ist, zur Zeit in Restauration begriffen. Also bin ich, während in der Lohnhalle noch eine Trauung stattfand auf den Förderturm geklettert, denn von dort gab es wieder mal den besten Ausblick über das Gelände.

Bilder im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.