Magische Orte (Gasometer)

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Weiter geht’s mit Ausflugsberichten. Ich hänge ein paar Tage hinterher, aber die Bilder und Texte gehen ja nicht verloren 😀 . Letzte Woche war ich mal wieder im Gasometer Oberhausen und habe mir dort die aktuelle Ausstellung „Magische Orte“ angesehen. In der Ausstellung 2011 geht es um „Meisterwerke der Baukunst des Menschen und gewaltige Monumente der Natur“.

Viele großformatige Bilder faszinieren den Betrachter von der Sphinx bis zur Golden Gate Bridge, von der Tempelanlage in Indien bis zum Kölner Dom ist alles vertreten. Mich haben jedoch die Naturfotografien besonders begeistert. Gewitter und Vulkane, Flußdelta und Gebirgsformationen manche mit Mustern, die man selbst als Künstler nur unter hohem Aufwand erstellen kann. Fundstücke aus einem Steinbruch im Altmühltal und Kristalle in der Größe eines kleinen Wohnzimmertisches schmücken ebenso die Ausstellung.

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Auf der Empore schließlich der Nachbau eines Regenwaldbaumes. Unter der 43 Meter hohen Regenwaldbaum-Nachbildung kommt man sich ganz klein vor. Der Baum wird wechselnd beleuchtet, mal nur der Stamm, mal die Baumkrone, mal in hellem weißem Licht, dann wieder in zartem gelb oder grün. Wenn man jetzt aber meint 43 Meter wären hoch, dann sollte man in den Gasometer Aufzug steigen und unter das Dach fahren. Plötzlich wird der 43 Meter hohe Baum ganz klein, schließlich ist die obere Etage, in welcher der Aufzug hält gut 100 Meter hoch. Mutig genug, links oder rechts neben den Aufzug auf die (vergitterte) Plattform zu treten? Die Blick 90 Meter tiefer in den Gasometer ist grandios. Zum Abschluß nach draußen, ein paar Treppenstufen hoch und ein weiter Blick über das Ruhrgebiet aus gut 110 Meter Höhe … unbezahlbar 😉 . Wer genau hinguckt entdeckt auch bereits die neue (Spiral-)Brücke am Kaisergarten.

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Bilder wieder im Ruhr 2011 Ablum auf Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).

Führung im Landschaftspark Duisburg Nord

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Wer schon länger meinen Blog liest, der hat auch schon meine Berichte vom Industrie- und Landschafspark Nord in Duisburg gelesen. Erst letztens war ich wieder mal oben auf dem Hochofen. Letztes Wochenende habe ich die Möglchkeit der RuhrTopCard ausgenutzt, an einer Führung teilzunehmen und mir die Arbeit eines Hochofens einmal genau erklären zu lassen. Termin war Sonntag 14.00 Uhr, Dauer der Führung (incl. eines kleinen Films) stolze 2 Stunden. Jetzt mag man vieleicht denken, was gibt’s zwei Stunden lang zu erzählen, doch die Führung durch einen ehemaligen Hochofenarbeiter war kurz und unterhaltsam zugleich. Ein kurzer Film zu Beginn zeigt die Erzeugung von Roheisen vom Ausgangsmaterial Eisenerz und Koks bis zum Abstich am mehrere hundert Grad heißen Arbeitsplatz.

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Auch wenn der Film schon von 1959 und damit älter als ich war, die Grundlage war damit gelegt. Anschließend ging es dann den Weg rückwärts von der Abstichhalle bis zur Befüllung des Hochofens auf der Gichtbühne. Schwindelfrei sollte man sein, denn es geht selbstverständlich bis ganz nach oben (plus herliche Aussicht über das Ruhrgebiet). Begleitet wurde die Führung von Annekdoten über Streiche unter Kollegen (die in der heutigen Arbeitswelt vermutlich schon ein Kündigungsgrund wären) bis hin zu Erzählungen von (tödlichen) Unfällen die damals leider auch an der Tagesordnung waren.

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Nun habe ich überlegt ob ich den Namen des Herrn nennen soll, der uns so unterhaltsam durch das Gelände geführt hat und habe zunächst mal nach ihm gegoogelt. Überraschender Weise habe ich mehrere Links zu WDR Beiträgen aus den letzten Monaten gefunden und sogar ein YouTube Video, in dem er und seine Arbeit kurz vorgestellt wird. Also Herr Jürgen Dreide, auf diesem Weg noch einmal ein herzliches Dankeschön. Wer sich etwas näher mit der Roheisenproduktion in einem Hochofen befassen möchte oder wissen will was ein Hunt(d) ist, wo sich der Fuchs befindet oder wofür man eine Stopfmaschine braucht, der sollte entweder mal hier klicken oder selbst an einer der nächsten Führungen teilnehmen. Kostenpunkt (ohne RuhrTopCard) übrigens 8,- Euro.

Dampffestival (Zeche Hannover)

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Bereits zum 7. Mal fand am letzten Wochenende das Dampffestival auf der Zeche Hannover in Bochum statt. Ich muß gestehen, daß ich zum ersten Mal da war und ich muß auch gestehen es hat mir gefallen. Die unscheinbare Zeche am Stadtrand von Bochum kommt sonst recht ruhig daher (ich schrieb davon vor ein paar Wochen), doch an diesem Wochenende dampfte und qualmte es dort an allen Ecken und Enden. Große und kleine Dampfmaschinen, heißes Wasser, angeheizt mit einer Schaufel voll Kohlen.

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Über einhundert Jahre alte Dampf-Walzen, mächtige Dampf-Traktoren und flotte Dampf-Autos waren im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover zu Gast. Man kam ganz nah ran und konnte zusehen wie Dampfmaschinen Holzspalter und Sägemaschinen antrieben, Dampforgeln musizierten und als besonderes Ereignis Dampfmaschinen im obligatorischen Dampfkorso rund um die Zeche Hannover fuhren. Last but not least drehte sich im Innern der Maschinenhalle das Herzstück des Industriedenkmals, die älteste Dampffördermaschine des Ruhrbergbaus von 1893 (für Demonstarionszwecke mitlerweile allerdings elektrisch bereiben).

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Im hinteren Bereich des Geländes zeigte sogar eine dampfbetriebene Feuerwehrspritze von 1901 ihr Können. Dazu wurde für das leibliche Wohl gesorgt und auf den kleinen Dampflocks nebst Anhänger war sogar das Mitfahren erlaubt. Ja, der Dampf und Qualm steckte auch noch in der Nase nachdem wir das Gelände längst wieder verlassen hatten und manch geller Pfiff der Dampfmaschinen hallte auch später noch in den Ohren, aber in 2 Jahren folgt vermutlich das 8. Dampffestival. Wenn ich recht nachdenke, habe ich als Kind Dampfwalzen noch im regulären Straßenbau erlebt. Das heißt wohl ich bin schon ziemlich alt 😀 .

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Jahrhunderthalle

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Bevor wir am Sonntag dem Dampffestival auf der Zeche Hannover einen Besuch abgestattet haben (Bericht folgt im Laufe des Abends), habe ich einen Abstecher zum Westpark und zur Jahrhunderthalle in Bochum gemacht. Während der eine oder andere die Jahrhunderthalle ja schon im Rahmen von Preisverleihungen (z.B. der „EinsLive-Krone“) oder bei Konzerten erlebt hat, stand ich erstmalig auf dem verlassenen Industriegelände, auf dem „160 Jahre lang Stahlprodukte von der Kirchenglocke über die Kanonenproduktion bis zum ICE-Radreifen produziert wurden. 1968 sind die Hochöfen stillgelegt worden und 1985 dann das Stahlwerk.

Die Halle wurde 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet“ [Wikipedia]. Ich könnte mir vorstellen wiederzukommen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Interessante Fotomotive laden ebenso ein wie vielleicht auch die Teinahme an einer Führung. Insbesondere der Westpark, von dem ich aus Mangel an Zeit jetzt nur einen kleinen Teil gesehen habe, scheint noch eine Reihe von Möglichkeiten zu bieten.

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Durch Stützwände, gepflasterte Steilböschungen und Geländesprünge geben sich verschiedene Teilbereiche, die auch in verschiedenen Ebenen nebeneinanderliegen. Nicht gesehen, und damit auf der Liste für den nächsten Besuch, habe ich z.B. die Brücke im hinteren Teil des Parks (Erzbahnschwinge), die alleine auf Grund ihrer Form sehenswert sein soll.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Bootstour auf dem Baldeneysee

Was gibt es schöneres als einen sonnigen Samstag? Einen sonnigen Samstag auf dem Sonnendeck eines Ausflugsschiffs. Wir haben am Samstag mal ein paar Euro in eine Rundfahrt auf dem Baldeneysee investiert und wie es der Zufall wollte, war an diesem Wochenende auch noch Ruderregatta. Gut mit Sonnenschutz eingecremt ging es auf die zweistündige Rundfahrt (9,50 Euro für Erwachsene, 4,50 Euro für Kinder) ab Anlegestelle Hügel. Ein guter Ausgangspunkt, da i.d.R. genügend Parkraum vorhanden ist. Na gut an diesem Samstag war der Parkplatz den Regattafreunden vorbehalten, aber stattdessen durfte man entlang der Straße parken.

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Je nach Wochentag startet die Bootstour (zwei-)stündlich ab 11.10 Uhr und wenn man einen gut gelaunten Kapitän an Bord hat sind die zwei Stunden verflogen wie nichts. Ein paar unterhaltsam erklärende Worte lassen Platz für weitere interessante Ausflüge z.B. zur Villa Hügel, zur Hespertalbahn (einer Museumseisenbahn in Essen-Kupferdreh) oder einfach mal eine Fahrradtour. Fahrräder der Metropolradruhr stehen am Parkplatz Hügel bereit. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, kann den Sommertag auch am Seaside Beach Baldeneysee verbringen. Das ehemalige Schwimmbad wurde zu einem großen Strand umgebaut und bietet Volleyball, Liegestühle und kühle Cocktails (bei 3,- Euro Eintritt) mit direktem Blick auf den See.

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Ob die Bergleute der Zeche Carl Funke auch die Sicht auf den See genossen haben weiß ich nicht, schließlich gibt es den Baldeneysee in seiner heutigen Form erst seit Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, aber am Ufer sieht man heute, als letzte Überreste, noch den Förderturm der Zeche Carl Funke. Diese hat ihren Ursprung bereits im 18. Jahrhundert. Wenn ihr auch mal sehen wollt, wie sich Ausflugsboote, Regattaboote und Segelboote den See teilen, den kompletten Fahrplan (auch zu vielen anderen Zielen entlang der Ruhr) gibts hier.

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Und wer wissen will wie spät es ist, muß am Regattaturm genau hinschauen, denn dort befindet sich noch ein großer Teil der Uhren aus dem Ruhr.2010 Projekt „Time“ (alle Uhren zeigen eine andere Zeit). Ebenso liegen noch die Inseln des Projektes Ruhratoll im Hafen und warten auf Käufer.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Düsseldorf, Essen und das Portal der Industriekultur

Aus Aktuallitätsgrunden habe ich am Montag den Blogbeitrag zum Oldtimertreffen in Essen vorgezogen, jetzt aber noch ein Nachtrag zum letzten Wochenende. Bisher war der 1. Mai immer der Startschuß in die Frühlingssaison, daher war ich am Samstag auf einen kurzen Abstecher im Düsseldorfer Nordpark (Parkplatz Aquazoo). Der Park wird, neben dem Südpark, von der Stadt Düsseldorf immer sehr gut gepflegt sowie reich und bunt bepflanzt.

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In diesem Jahr kam ich aber ein paar Tage zu spät, denn die Pflanzen waren nach den warmen Tagen im April bereits zum Teil verblüht 😦 . Lediglich der japanische Garten lud (wie fast immer) mit prächtigen Farben zum Besuch ein. Wenn ihr mal in der Nähe seid besucht unbedingt mal den japanischen Garten im hinteren Teil des Nordparks (10 Min. Fußweg vom Aquazoo). Große Wiesen, ein kleiner Wasserfall, auf spezielle Art beschnittene Kiefern und japanischer Fächerahorn charakterisieren den 5.000 Quadratmeter großen Garten. Alle vier bis sechs Jahre kommen sogar speziell Gärtner aus Fernost um die nötige „Generalinspektion“ (zurückschneiden der Bäume etc.) durchzuführen. Der Park kostet keinen Eintritt, nur moderate Parkgebühr für’s Auto.

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Am Sonntag, einmal auf Zollverein, habe ich die Zeit genutzt, um mal in Ruhe das „Portal der Industriekultur“ zu durchschreiten. Für 2,- Euro geht es in eine Art Multimediaraum (in dem keine Fotos erlaubt sind) auf Ebene 30 der Kohlenwäsche. An Bildschirmen kann man 18 Highlights der Route der Industriekultur multimedial erleben. Der Clou, jeder der Bildschirme läßt sich in der Höhe verschieben und zeigt verschiedene Informationen, jenachdem welchen Menüpunkt man durch das Verschieben auslöst. Dazu gibt es dann noch ein 360 Grad Kino, in dem zu jeder 1/2 Stunde ein ca. 20 minütiger Film über den Wandel im Ruhrgebiet gezeigt wird. „Ruhrgebiet rundrum“ wird durch zwölf Beamer 360 Grad auf zwei Meter hohe Wände produziert. Zum Schluß kommen dann noch ein paar Ruhrgebietler zu Wort die erklären, warum das Ruhrgebiet ihre Heimat ist. Die Worte, daß es unwahrscheinlich ist, daß der BVB Deutscher Meister wird, müssen jetzt wohl überarbeitet werden 😀 .

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Nach dem Film geht es noch auf die 45 Meter Aussichtsebene, also auf’s Dach der Zeche Zollverein. Auch hier nicht einfach Augen zu und durch, denn der Weg auf die Dachterrasse geht durch einen Teil der Kohlenwäsche. Man läuft sozusagen selbstständig eine Etage oberhalb von Eingangshalle und Ruhrmuseum und kann dort hinunterschauen. Wer mehr sehen möchte, muß die Führung über den „Denkmalpfad Zollverein“ mitmachen. Da kaum andere Gäste da waren also Zeit für ein paar Fotos drinnen und erst Recht draußen. Der Blick geht über Förderturm, Kokerei, die Skyline von Essen auf das umliegende Ruhrgebiet und die Halden mit ihren Landmarken (Richtung Westen ist die Sicht leider etwas versperrt). Darüber habe ich ja auch schon hier im Beitrag „Kulturhauptstadt Essen“ erzählt.

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Ruhr 2011 Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb
Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Kurzabstecher in Oberhausen

Einen Kurzbericht aus Oberhausen hätte ich noch nachzutragen. Am Ostermontag war ich zunächst im Oberhausener Stadtteil Eisenheim. Die Siedlung Eisenheim gilt als die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets und diese wollte ich mir im Volksmuseum in der Berliner Straße näher ansehen. Leider war das Museum aus unerfindlichen Gründen geschlossen, obwohl es an Sonn- und Feiertagen (außer am 1. Mai) geöffnet sein soll. Also gab es nur ein paar Fotos aus der Straße, das Museum ist ein anderes Mal dran.

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Stattdessen habe eine Halde besucht, die nicht jedem gleich auffällt, wenn er durch Oberhausen fährt. Die Knappenhalde an der gleichnamigen Knappenstraße. Eigentlich nur ein kleiner Hügel, aber mit 101,35 Metern heute die höchste Erhebung in Oberhausen. Ein schöner Spaziergang mal steiler mal weniger steil durch dichtes Grün. In knapp einer 1/4 Stunde ist man am höchsten Punkt angekommen. Ein 15 Meter hoher Aussichtsturm belohnt den Besucher mit einer schönen Aussicht.

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Auf Grund der größer werdenden Bäume reicht der Blick leider nicht in alle Richtungen, aber einen Teil des Centros, der nahe liegende Gasometer und die Hochöfen von Duisburg sind deutlich zu erkennen. Wer mehr sehen will muß vermutlich im Winter kommen, denn dann tragen die Bäume keine Blätter 😀 . Ich hatte kurzzeitig überlegt den Besuchern auf dem Gasometerdach zuzuwinken, aber wenn ich mir die (älteren) Fotos aus umgekehrter Blickrichtung ansehe, dürfte man inmitten der Bäume kaum auffallen 😉 .

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Mehr Bilder wie immer bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Binnenschiffer

Wenn Duisburg schon den größten Binnenhafen Europas hat, was liegt dann näher, als in Duisburg auch das Binnenschifffahrtsmuseum anzusiedeln. Nur ein Steinwurf vom Rhein entfernt befindet sich das ehemalige Hallenbad im Stadtteil Duisburg-Ruhrort. Dieses beheimatet seit 1998 das Binnenschifffahrtsmuseum.

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Blickfang gleich hinter Kasse ist in der ehemaligen Herrenschwimmhalle die Tjalk „Goede Verwachting“, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. Rund um diesen Segler erfährt der Besucher an Hand von Modellen und Originalfunden vieles zum Thema Schiffsbau und Binnenschifffahrt. Ein ausführlicher Plan weist den Weg durch das Museum, welches sich über 3 Etagen erstreckt. Im ehemaligen Damenschwimmbad befindet sich der Nachbau eines Binnenschiffs, welches bei Führungen und Kinderbastelnachmittagen genutzt wird. Auch spezielle Kinderführungen werden auf Wunsch angeboten.

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Wer dem vorgegebenen Weg folgt landet schließlich irgendwann auf seinem Rundweg auch „unter Wasser“. Während oben der Segler in vollen Segeln im Wind liegt, kann man unter der künstlichen Wasseroberfläche einen Taucher beobachten und sehen, was so alles unter Wasser „schlummert“, vom Innenleben einer Matratze bis zur Bombe aus dem letzten Weltkrieg. Je nachdem wie lange man sich an jedem Informationsstand aufhält, eine Stunde im Museum vergeht wie im Fluge.

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Anschließend kann man bei schönem Wetter entweder noch zu den Museumsschiffen (die aber gesondertern Eintritt kosten) oder über die kleine Brücke (Dammstraße) direkt hinunter an den Rhein. Tische, Bänke und eine Art Kiosk laden zu einer Erfrischung ein. Oder es geht ans Schiffe beobachten, mal sehen, welche Binnenschiffe gerade so vorbeikommen. Bei etwas Glück begegnet man sogar einem Polizeiboot oder der Feuerwehr bei einer Übung.

Mehr Bilder? Ratet mal wo 😀 … Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Bochum Woche und Ruhrgebiet Miniatur

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Vor lauter schönem Wetter komme ich garnicht dazu euch von meinen Touren dieser Woche zu berichten. Am Dienstag bin ich nochmal durch die MWO (Modellbahnwelt Oberhausen) geschlendert. Bereits im März 2010 habe ich euch über einen Besuch dort berichtet. Nachdem ich im letzten Jahr einiges im Ruhrgebiet „abgearbeitet“ habe, ist der Erkennungswert der Modellanlagen natürlich noch einmal höher, aber ich muß gestehen, wenn man zweimal da war hat man auch fast alles gesehen. Die Ausstellung entwickelt sich nicht wirklich weiter. Etwas schade wie ich finde.

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Am Mittwoch habe ich dann mal wieder einen Bochumtag eingelegt. Der Tag startete im Planetarium, in dem ich mir die Vorstellung „Faszinierendes Weltall“ reserviert hatte. Dank RuhrTopCard war eine Vorstellung in diesem Jahr im Kartenpreis inbegriffen. Schon erstaunlich, was die Technik dieser „Kamerakugel“ leisten kann. In bequemen (Kino-)Sesseln fliegt das Universum an einem vorbei und machmal hat man das Gefühl der ganze Saal würde sich um den Planeten drehen. Toll und sehenswert. Die 60 minütige Show war jedenfalls ruck zuck vorbei.

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Danach bin ich, sozusagen um wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren auf den Tippelsberg „getippelt“. Es ist keine Abraumhalde aus dem Bergbau sondern (ähnlich dem Alsumer Berg in Duisburg) eine ehemalige Bau- und Bodenschuttdeponie (u.a. aus dem U-Bahnbau). Die Sage erzählt noch etwas ganz anderes, ich sag nur der „Riese Tippulus“. Entlang des Aufstiegs finden sich rechts und links des Weges riesengroße Fußabdrücke (in Zement gegossen), die den Weg des Riesen Tippulus wiederspiegeln sollen.

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Oben angekommen gibt es einen Rundumblick über Bochum und das Ruhrgebiet. Acht Stelen aus Stahl erklären was man in einiger Entfernung sehen kann und bieten durch kleine Sehschlitze / Gucklöcher den direkten Blick auf das beschriebene Objekt. Wer übrigens ein Gipfelkreuz sucht, es ist liegend angebracht und dient als Sitz- oder Liegebank 😉 . Zum Tagesabschluß war ich am Dienstag noch auf der Zeche Hannover, einem Teil des LVL Industriemuseums.

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Dort hatte ich, da der Eintritt nichts kostet, außer dem Malakowturm eigentlich nichts erwartet, aber ich wurde positiv überrascht. Zuerst einmal war der Malakowturm bis in die erste Etage begehbar (leider nicht weiter, obwohl Treppen bis unter die Decke gehen) und nebenan gab es einen Einblick in den renovierten Maschinenraum mit der Dampfmaschine von 1893, die bei Führungen m.W. auch in Betrieb geht. Neben der Zeche Knirps, die der jungen Generation den Bergbau spielerisch näher bringt gab es vor der Zeche noch ein Feld mit rd. 350 Paar Schuhen, die mir zunächst ein Rätsel aufgegeben haben. Erst eine nachträgliche Recherche im Internet brachte mich auf den Künstler Marcus Kiel.

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Wenn ihr die Zeche Hannover besuchen wollt, achtet auf die etwas ungewöhnlichen Öffnungszeiten von April bis Oktober Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr. Ende Mai startet auf der Zeche Hannover das große Dampffestival Ruhr. Dann kostet es m.W. auch Eintritt.

Bilder im Ruhr 2011 Album … guckst du hier 😀 Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Oldtimersaison 2011

Der Sonntag war Start in die neue Oldtimersaison 2011. Die Kokerei Zollverein (Arendahls Wiese, Tor 3, 45141 Essen-Stoppenberg) hatte wieder einmal die Tore geöffnet für alle Fahrzeuge die älter als 30 Jahre sind und wie man der Webseite Oldtimertreff-Zollverein entnehmen kann, kamen wohl rd. 300 Autos zum ersten Treffern im Jahr 2011. Eine bunte Mischung, die mitlerweile sogar die Presse anzieht. So hat RTL, wie man liest, anscheinend den Besitzer des roten Messerschmitt Kabinenrollers begleitet.

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Ich glaube ich habe mich schon einmal geoutet, daß ich nicht beurteilen kann, ob alle Beiteile Original oder Nachbau sind, aber ich habe Spaß daran, mir die Oldtimer anzusehen und, wenn ich das mal so sagen darf, 30 Jahre alte Fahrzeuge sind Fahrzeuge die ich noch als Kind auf der Straße erlebt habe. Wenn wir noch ein paar wenige Jahre ins Land gehen lassen kann ich sogar selbst mein 30. Führerscheinjahr begehen. Mensch wie doch die Zeit vergeht. Der Oldtimertreff an der Kokerei Zollverein hat seinen ganz eigenen Reiz auf Grund der Lokation.

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Vor alter Industriekulisse machen die Autos richtig etwas her und Dank Sponsoren ist der Besuch des Oldtimertreffens nach wie vor kostenfrei, d.h. keiner (weder Besucher noch Teilnehmer) muß Eintritt bezahlen. Wer möchte, kann seinen Besuch auch mit einer Aktivität auf Zeche bzw. Kokerei Zollverein verbinden. Zum Beispiel mit einer Fahrt auf dem Sonnenrad (einem nabenlosen Riesenrad), das sich aller Voraussicht nach ab Mai auch wieder an jedem Wochenende für die Besucher durch die ehemals 1.000 Grad heißen Öfen der Kokerei dreht. Also willkommen zum nächsten Termin am 01. Mai 2011 ab ca. 11.00 Uhr in Essen Stoppenberg. (Fotos: Flickr / Sevenload / Picasaweb)