Führung im Landschaftspark Duisburg Nord

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Wer schon länger meinen Blog liest, der hat auch schon meine Berichte vom Industrie- und Landschafspark Nord in Duisburg gelesen. Erst letztens war ich wieder mal oben auf dem Hochofen. Letztes Wochenende habe ich die Möglchkeit der RuhrTopCard ausgenutzt, an einer Führung teilzunehmen und mir die Arbeit eines Hochofens einmal genau erklären zu lassen. Termin war Sonntag 14.00 Uhr, Dauer der Führung (incl. eines kleinen Films) stolze 2 Stunden. Jetzt mag man vieleicht denken, was gibt’s zwei Stunden lang zu erzählen, doch die Führung durch einen ehemaligen Hochofenarbeiter war kurz und unterhaltsam zugleich. Ein kurzer Film zu Beginn zeigt die Erzeugung von Roheisen vom Ausgangsmaterial Eisenerz und Koks bis zum Abstich am mehrere hundert Grad heißen Arbeitsplatz.

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Auch wenn der Film schon von 1959 und damit älter als ich war, die Grundlage war damit gelegt. Anschließend ging es dann den Weg rückwärts von der Abstichhalle bis zur Befüllung des Hochofens auf der Gichtbühne. Schwindelfrei sollte man sein, denn es geht selbstverständlich bis ganz nach oben (plus herliche Aussicht über das Ruhrgebiet). Begleitet wurde die Führung von Annekdoten über Streiche unter Kollegen (die in der heutigen Arbeitswelt vermutlich schon ein Kündigungsgrund wären) bis hin zu Erzählungen von (tödlichen) Unfällen die damals leider auch an der Tagesordnung waren.

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Nun habe ich überlegt ob ich den Namen des Herrn nennen soll, der uns so unterhaltsam durch das Gelände geführt hat und habe zunächst mal nach ihm gegoogelt. Überraschender Weise habe ich mehrere Links zu WDR Beiträgen aus den letzten Monaten gefunden und sogar ein YouTube Video, in dem er und seine Arbeit kurz vorgestellt wird. Also Herr Jürgen Dreide, auf diesem Weg noch einmal ein herzliches Dankeschön. Wer sich etwas näher mit der Roheisenproduktion in einem Hochofen befassen möchte oder wissen will was ein Hunt(d) ist, wo sich der Fuchs befindet oder wofür man eine Stopfmaschine braucht, der sollte entweder mal hier klicken oder selbst an einer der nächsten Führungen teilnehmen. Kostenpunkt (ohne RuhrTopCard) übrigens 8,- Euro.

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