Botanischer Garten Bochum

Es gibt ja manchmal Autofahrer, da bleibt einem nur Kopfschütteln. Eine Ampel zwischen Krefeld und Duisburg, ich stehe auf der zweiten Geradeausspur. Die Ampel wird grün, wir fahren los. 70 km/h ist erlaubt und die sind auch bald erreicht. Rechts neben mir ein weiterer PKW, etwa gleich schnell. Von hinten nähert sich ein Lieferwagen. Nach einigen hundert Metern habe ich auf der zweiten Spur ein paar Meter Vorsprung und will auf die rechte Spur wechseln. Beim Blinker setzen sehe ich im Spiegel, daß der Lieferwagen auch gerade ansetzt, um mich rechts(!) zu überholen. Ich ziehe trotzdem rüber, erstens habe ich zeitgleich geblinkt, zweitens ist rechts überholen sowieso verboten. Der Lieferwagen zieht also nach einem halben Spurwechsel wieder nach links, beschleunigt geschätzt auf 90 km/h und zieht mit Dauerhupe an mir vorbei. Da bleibt einem echt nur Kopfschütteln. Aber das wollte ich euch auf dem Weg nach Bochum nur nebenbei erzählen.

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Da kommt man manchmal zu Ausflugszielen bei denen man sich fragt, warum war ich da nicht früher schon einmal? Der Botanische Garten in Bochum gehört dazu. Ich war ja schon in verschiedenen botanischen Gärten, aber im Botanischen Garten der Ruhr Universität in Bochum, der immerhin zu den zehn größten in Deutschland zählt, war ich bisher noch nie. Alleine der Chinesische Garten im Botanischen Garten Bochum ist es wert, selbigen zu besuchen. Ich zitiere mal von der Webseite der Ruhr Uni: „Insgesamt nimmt der umzäunte Bereich des Botanische Gartens eine Größe von 13 ha ein. Die Fläche der Gewächshäuser beträgt etwa 3500 qm“.

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Na da gibt’s doch was zu entdecken dachte ich so bei mir und habe nach meinem ersten Abstecher Anfang letzten Monats gestern mal einen etwas längeren Besuch eingeplant. Vielleicht ein Tipp vorweg, es gibt eine Menge Parkplätze an der Uni, aber am besten ist’s außerhalb der Unizeiten zu kommen, also Freitag Nachmittag oder am Wochenende. Die Unmenge von außergwöhnlichen Pflanzen läßt einen ganz schwindelig werden. Ich glaube das hier ist der Eingang zum Paradies … 😉 .

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Ich kann als Nichtbotaniker raumübergreifendes Großgrün = Baum vom Duftgemüse = Blume unterscheiden, aber von einem Taubenbaum habe ich z.B. noch nie gehört? Die Blätter dieses Baums sehen nicht nur aus wie ein Taschentuch, der Baum heißt sogar im Zweitnamen Taschentuchbaum. In meinem berauschten Zustand (s.o. Paradies) mußte ich mich gleich mit einem Blatt davon schmücken 😀 (zu Hause bin ich eher froh, wenn das Duftgemüse auf meinem Balkon den Sommer übersteht).

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Das Spannende an einem botanischen Garten ist ja nicht unbedingt, die 100’ste Eiche zu sehen, sondern außergewöhnliche Pflanzen. Schöne fotogene Blüten (insbesondere in den Gewächshäusern) oder die Mammutbäume, die in unserer Gegend ansonsten nicht so reichlich vorkommen. Um mich in dem großen Park nicht zu verlaufen, habe ich mir hier vorab noch den passenden Parkplan heruntergeladen. Der Park ist übrigens ohne Eintritt und damit jede Empfehlung wert.

Auf dem Rückweg aus Bochum bin ich zum ersten Mal über die neue Wattenscheider Str. am Westkreuz gefahren. Allen die sich in und um Bochum nicht so auskennen, die A40 wird seit anno Blumenkohl auf 6 Spuren erweitert und sämtliche Zufahrtsstraßen und Anbindungen an den CityRing werden dabei gleich mit umgebaut. Bisher war die (Baustellen-)Zufahrt von der Innenstadt auf die A40 ja schon abenteuerlich, weil sie einfach grob geteert mitten durch die Pampa führt.

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Nun ist die alte Brücke dorthin gesperrt und stattdessen fährt man über die neue Wattenscheider Str., die etwa 100 Meter von der alten Brücke entfernt liegt, wunderschön nagelneu, doch dann geht’s plötzlich links ab in eine Straße, bei der man sich fragt „Bin ich hier noch richtig“? Wer denkt schlimmer kann’s nicht kommen, muß dann wieder links auf die alte Wattenscheider Str. und wenn man bis hierher den Überblick nicht verloren hat über die rechte Spur wieder in die alte Auffahrt in der Pampa. Kein Wunder, daß da am ersten Tag nach der Umstellung über Stunden rund ums Westkreuz garnichts mehr lief. Gute Verkehrsführung sieht irgendwie anders aus.

Bilder vom botanischen Garten … das kennt ihr ja schon gibt’s bei Flickr und Google+.

Pottköppe, Extraschicht und Emscherkunst

Pottköppe Was macht ihr denn so am 6. Juli (wenn’s nicht schneit oder regnet) ;-)? Da war doch was? Und ob da was war, der 6. Juli ist die Nacht der Industriekultur, kurz Extraschicht genannt. Einer der vielen Programmpunkte werden die „Pottköppe“ sein. Drei Meter große Kunststoffköpfe werden in Essen auf der Kokerei Zollverein mit Gesichtern von echten Pottköppen bespielt. Bis dahin alles im grünen Bereich 🙂 . Dann aber berichtete Juli alias Heimatpottential über die Aktion und sprach mich auch an, ob ich nicht Lust hätte mitzumachen. Als fleißiger Ruhrpottbloger konnte ich da nicht nein sagen und heute war der Termin für die Aufnahmen.

Oh man, auf was habe ich mich da bloß eingelassen 😮 . Ich sach’et mal so, man darf sich da nicht peinlich sein, auch mal Verrücktes zu machen. Und wenn ich ehrlich bin, so verrückt bin ich eigentlich garnicht, aber wenn ich einmal zusage, dann bleibt es auch dabei. Heute war ich in Essen zu den Aufnahmen meines „Pottkopps“. Jetzt kann ich nur abwarten und bin auf das Ergebnis gespannt. Ich glaube ich habe mich da ziemlich deppert angestellt, vor allem bei der Erzeugung von Geräuschen mit denen die Köppe bespielt werden solange es noch hell ist. Laßt euch überraschen (ich bin selbst gespannt).

EmscherkunstUnd noch ein Termin. In gut 3 1/2 Wochen (genauer am 22. Juni 2013) startet die Emscherkunst (ich berichtete bereits im Januar davon) und fragte euch im März, ob Interesse an einer (Foto-)Radtour zur Emscherkunst 2013 besteht. Die Umfrage, die ich mühsam zusammengeklöppelt hatte, hat noch Antwortpotential. Jetzt wo sich die Kunstaktion nähert habt ihr nochmal die Möglichkeit eure Meinung kund zu tun. Keine Angst, ich sehe nicht wer dabei was anklickt, sondern nur das Endergebnis. Eure letzte Chance ;-), denn wenn das Wetter weiter so unentschlossen ist, muß man sonnentechnisch wohl kurzfristig handeln. Kaum scheint mal die Sonne ist’s auch schon wieder vorbei, aber ich bin zuversichtlich, die Emscherkunst läuft immerhin bis 06. Oktober 2013.

Schiffe heben und Türme besteigen

Wild wild east oder eine Geschichte über Schiffe heben und Türme besteigen

Ein wettertechnisch wunderschöner Pfingstsonntag liegt hinter uns, für mich die Gelegenheit mal wieder in den Osten des Ruhrgebiets zu fahren. Warum gerade an diesem Sonntag? Weil es der 3. Sonntag im Monat war und das heißt auf Zeche Zollern „Führung durch die Maschinenhalle“, aber dazu gleich mehr. Außerdem ist ein Sonntag i.d.R. gut geeignet die Autobahnen im Ruhrpott zu nutzen, ohne im Stau zu stehen.

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Zunächst führte mich der Weg noch einmal zum Schiffshebewerk nach Henrichenburg. Das liegt nur wenige Autominuten von der Autobahn 2 entfernt und wenn ich ehrlich bin, bis 2010 wußte ich nichtmal von dessen Existenz. Schon von der Straße, die unterhalb des Schiffshebewerks hindurchführt, hat man einen tollen Blick auf das Gebäude, daß seit 1979 zum LWL-Industriemuseum gehört. Zur Zeit ist das Oberwasser (also oberhalb des Hebewerks, daher der Name Oberwasser ;-)) in Renovierung, was auch der Grund dafür ist, daß die Museumsschiffe derzeit nicht besichtigt werden können. Dennoch ist das Gelände einen Besuch wert, insbesondere, wenn man die engen Treppen in den Türmen nach oben klettert und von der Kommandobrücke ganz oben auf den alten Trog blickt, in dem früher die Schiffe transportiert wurden. Einen Blick auf den naheliegenden Hornbach Baumarkt gibt’s übrigens auch, tut hier aber nichts zu Sache ;-).

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Schiffe fahren durch dieses Hebewerk natürlich nicht mehr, aber im alten Transporttrog kann man anscheinend speisen. Zumindest standen eine ganze Menge Teller dort auf dem Boden ;-). Nachdem ich also die Stiegen wieder runtergekrakselt war habe ich mir die Keramiken dort auf dem Boden näher betrachtet. Nein Essen gab’s doch nur am Gastrobus nebenan, die Keramiken auf dem Boden waren alle leer. Ihr meint das wäre Kunst? Was seid ihr nur für schlaue Köpfe, denn was habt ihr wieder mal? Genau Recht habt ihr. Es handelt sich um eine Installation namens „Vessels“ (nein nicht die Mehrzahl von Fessel, sondern in der Übersetzung doppeldeutig – gleichermaßen für Gefäße wie für Schiffe), der Künstlerin Young-Jae Lee. Sieht schon merkwürdig aus, wenn die Kunst auf dem Boden verteilt steht, aber bitte Kunst liegt ja im Auge des Betrachters. Bis 16.6.2013 habt ihr noch die Möglichkeit „Vessels“ zu besuchen, aber nur gucken, nicht anfassen.

Bilder fürs Internet26

Ich habe dann auch mal ein bisschen in Kunst gemacht und den Tellern meinen persönlichen Alien verpaßt. Ob das ’ne Marktlücke ist 😉 ? Im hinteren Bereich des Museumsgeländes wird’s übrigens gemütlich. Rattanstühle unter Hochspannungsmasten, ein Schwan im Wasser (wo auch sonst) und der Ankergebrauchtmarkt (die wollten mir keinen Anker als Geschenk verpacken 😮 ). Pffft, dann eben ab zum nächsten Ziel.

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Ca. 20 Kilometer weiter südlich gings zur Zeche Zollern. Die ehemalige Zeche im Jugendstil-Gewand ist nicht nur wunderschön anzusehen, man kann auch auf einen der beiden Fördertürme steigen klettern und im Besteigen Klettern bin ich gut 😀 . Dabei sind die beiden Türme garnicht die Originaltürme der Zeche Zollern, aber sie wurden zumindest baugleich ersetzt. Auch die Zeche Zollern ist ein Standort des LWL Industriemuseums und auch hier (wie in Henrichenburg) habe ich übrigens meine RuhrTopCard genutzt. Also zunächst ab nach oben und die Zeche von oben betrachten. Unten sieht’s ein bisschen aus, wie auf einer Modelleisenbahn, in der Ferne ist der Fernsehturm von Dortmund und dieses (angeblich) berühmte 😉 Stadion zu erkennen.

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Seit einiger Zeit sind die beiden Seilscheiben des Förderturms auch wieder mit Seilen bestückt und wenn die Maschinenhalle fertig renoviert ist, werden diese zu Schauzwecken auch wieder betrieben. Die Maschinenhalle ist seit 2007 (also schon bevor ich das erste Mal dort war) in Renovierung. Warum so lange? Weil ein Billiganbieter eine „agressive Plörre“ (O-Ton) draufgekippt hat, die mehr geschadet als genutzt hat. Also wird es wohl mindestens 2014 werden, bis die Halle wieder für alle zugänglich wird. Aber jeden 3. Sonntag im Monat gibt es eine ca. 1 stündige Führung durch die Halle und bei dem schönen Wetter fanden sich an diesem Sonntag über 60(!) Besucher zur Führung ein (darunter viele Fotografen). Die Halle selbst wird durch einen Nebeneingang betreten und gleicht von der Größe Höhe her einer kleinen Schiffswerft. Für die Zeche Zollern wurde seinerzeit die erste elektrische Fördermaschine der Welt in die Maschinenhalle eingebaut.

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Die Förderung von Mannschaften und Kohle erfolgte fortan mit durch Elektromotoren angetriebenen Treibscheiben. Auch die Schalttafeln an der Wand waren, für heutige Verhältnisse unvorstellbar, aus Marmor. Die Elektromotoren, die Schalttafeln, der Arbeitsplatz des Fördermaschinisten, alles das wird in der ca. 1 stündigen Führung vorgestellt (und ab irgendwann in 2014 auch sozusagen live). Bilderkes habe ich zu hunderten gemacht, eine Auswahl im sich mehr und mehr füllenden Album „Ruhr 2013“ bei Flickr und Google+.

Rapsfelder und Tagesausklang am Baldeneysee (Duologie Teil II)

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Als ich dem Baldeneysee näher komme fällt mein Blick auf die Straßenränder. Ach du lieber Gott, hier stehen die geparkten Autos bereits in einem knappen Kilometer Entfernung zum Parkplatz am Regattaturm. Ich fahre erstmal vorbei, wende als sich eine Möglichkeit ergibt fahre wieder vorbei, wende als sich die Möglichkeit ergibt … und entdecke tatsächlich einen Stellplatz in fußläufiger Entfernung. Glück gehabt, kann den Heli wieder abbestellen. Jetzt habe ich mir erstmal ein Eis verdient (mhmm …. 😉 ).

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Danach mache ich es mir auf den Tribünen am Regattaturm gemütlich, esse mein Eis, beobachte die Leute die vorbeigehen, verspüre ein bisschen Traurigkeit, wenn ich all die Päärchen sehe und knipse ein paar Bilder von vorbeischippernden Segelschiffchen, von Flugzeugen, die im Anflug auf Düsseldorf über den Baldeneysee fliegen und studiere via Instagram, was der Rest der Republik bei dem schönen Wetter so macht. Die Tribüne ist voll, als wenn es gleich den Start zu einem Rennen gäbe, stattdessen legt nur eines des Ausflugsboote an. Und über uns, da fliegt doch tatsächlich ein Heli. Das muß Roooooobert sein 😉 .

Im Nacken wird’s langsam warm, gut daß ich mich mit Sonnencreme eingecremt habe (schöner Satz, was macht man eigentlich wenn man Sonnenmilch benutzt)? Ich nehme den Kopf etwas höher, denn ein weiteres Flugzeug nähert sich. Sieht bestimmt lustig aus, wie ich dieses anvisiere, zoome, Belichtung korrigiere, den Kopf noch weiter in den Nacken nehmne und schließlich einen Schuß frei habe um abzudrücken.

Baldeneysee

Das wäre ja eigentlich auch Wetter gewesen, um sich an der Korte Klippe zu einem Picknick zu treffen. Liebe NRW Blogger wann sagtet ihr seid ihr das nächste Mal dort 😉 ? Gegen 17.15 Uhr, ich hatte mittlerweile auch eine kleine Runde am Ufer entlang gedreht und hätte noch Stunden sitzen bleiben können, mache ich mich langsam auf den Heimweg und halte noch einmal an einem Rapsfeld, daß mir die letzten Bilder des Tages liefert. Im Radio läuft Wax mit Rosanna … „Boom, boom, ay, she is untouchable, boom, boom, ay … der weitere Text kommt mir nicht so ganz sauber vor, ich drehe (trotzdem) lauter … Gegen 18.00 Uhr sitze ich wieder auf dem heimischen Sofa und war 8 1/2 Stunden unterwegs.

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Bilder zu diesem sinnfreien Blogbeitrag 😮 gibt’s dann wieder bei Flickr und Google+.

Oldies in Krefeld und auf Zollverein (Duologie Teil I)

Es ist kurz nach 8.00 am Sonntag, mein Wecker klingelt. Oh mann, warum stehe ich an einem Sonntag so früh auf? Ach ja, erstes Maiwochenende, sonnig, trocken, 20 – 24 Grad, Zeit für’s Oldtimertreffen. Das erste Treffen in Essen auf Zollverein war ja bereits vor 4 Wochen, aber dieses Wochenende startete die OpenAir Saison entgültig. Manchmal wünschte ich das Beamen wäre schon erfunden. Diesen Sonntag war gleichzeitig ein Oldtimertreffen in Krefeld und in Essen. Ker ist dat’n Streß 😉 . Was also tun? Vielleicht doch eher ‚en Heli mieten? Roooooobert …..

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Es ist mittlerweile 9.30 Uhr, zuerst mache ich ein Abstecher an die Galopprennbahn nach Krefeld, denn da beginnt das Treffen bereits gegen kurz vor 10.00 Uhr. Wie zu erwarten wird es richtig voll und das heißt, daß binnen kürzester Zeit kein Stellplatz mehr auf dem kleinen Parkplatz zu finden ist und das obwohl die vorderen Plätze sowieso nur noch für Fahrzeuge bis Jahrgang 1975 zugelassen sind. Ein junger Mann erzählt mir von seinen Restaurationsarbeiten, die aber noch in vollem Gange sind und den Schwierigkeiten die ein Oldtimerbesitzer mit dem H (wie historisch) Kennzeichen haben kann, wenn nicht alles so ist, wie es das deutsche Recht vorsieht. Da das mit dem Heli nun doch nicht geklappt hat nehme ich gegen 10.45 Abschied, während weitere Fahrzeuge mittlerweile auf dem Kiesplatz hinter der Wettannahme parken, und düse nach Essen. Die weiteren Termine in Krefeld übrigens am 09. Juni, 07. Juli, 18. August und 22. September 2013 (ohne Gewähr).

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Mein Navi, davon übrigens demnächst mehr an dieser Stelle, piept nur ab und zu warnend, wenn ich doch mal mit der Geschwindigkeit minimal über dem Limmit liege und weißt mir den Weg zur Zeche Zollverein. Gegen 11.30 Uhr steige ich dort aus dem Auto und erblicke bereits eine Oldtimerwartenschlange vor der Einfahrt zur Kokerei. Ein Zeichen dafür, daß die Stellplätze bereits alle belegt sind. Gleich zu Beginn fällt ein Trabant auf, reichlich lakiert habe ich ihn mal Trabant des Todes genannt. Außerdem hatten sich nach Essen dieses Mal anscheinend mehrere Clubs aufgemacht, denn gleich an der ersten Ecke standen diverse Mini Cooper, die sich dort zum Probefahrttermin anboten. Spreche ich eigentlich so undeutlich? Ich hatte von Heli nicht von Mini gesprochen 😉 ! Roooooobert …..

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Weiter hinten auf dem Gelände kam schließlich Farbe auf, denn über 20 (geschätzt, ich habe nicht gezählt) Opel Kadett aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und in den verschiedensten Farben standen (im wahrsten Sinne des Wortes) bunt gemischt in Zweierreihe nebeneinander. Ich mache mich mit der Kamera auf den Weg, denn erfahrungsgemäß verlassen die ersten Wagen das Gelände ab 12.30 Uhr wieder. Wie immer interessant sind die dunklen / schwarzen Autos, die bei Sonnenschein (wie am Sonntag) eine prächtige Foto-Industrie-Kulisse abgeben, weil sich die Kokerei in ihnen spiegelt.

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Auch aus der Rubrik „Klein aber fein“ gab es dieses Mal etwas zu sehen. Eine Art mini Motorrollergespann (also Motorroller mit Beiwagen). Ich versuche mich neben dem anderen Fotografen ebenfalls in eine gute Position zu bringen, so wie ich dieses Mal überhaupt versucht habe ein paar ungewöhnlichere Aufnahmen hin zu bekommen. Normal kann fast jeder. Als ich zum Ende der Runde wieder in die Nähe des Eingangs komme, sind bereits eine ganze Reihe Plätze leer, es ist mittlerweile nach 13.00 Uhr. Zwei AmericanCars sorgen noch für Aufmerksamkeit? Einer in gelb der andere in so einem braun/orange mit bunt gestreiften Himmel, der andere hat eine Holzhand am Armaturenbrett, weiß der Geier wofür die gut ist. Die Sonne scheint, die 25 Grad sind überschritten, ich habe weder Lust drinnen zu sitzen noch weiterzufahren zum Museumsfest nach Henrichenburg. Ich entscheide mich, mich mittels Navi an den Baldeneysee manövrieren zu lassen.

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Oldtimerbilder gibt’s hier (Flickr) und hier (Google+) … und die Fortsetzung (Duologie Teil II) folgt gleich nach einer kurzen Werbung 😀 .

Dampf, Durst und dolle Sachen

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Was sich anhört, wie eine neue Folge von Nick Knatterton (kennt den eigentlich noch jemand), ist der Inhalt eines Samstagsausflugs zur Zeche Hannover nach Bochum. Wat is’n Dampfmaschin‘, einst ein Filmzitat aus „Die Feuerzangenbowle“, konnte man sich an diesem Wochenende nicht nur fragen, man konnte es sich auch ansehen. An diesem Wochenende fand mal wieder das Dampffestival auf der Zeche Hannover statt. Ein feuchter Jungstraum wurde für manchen Besucher wahr, denn die Atraktionen des Tages hatten jede Menge Holz vor der Hüttn im Kessel und Dampf im Ofen. Dampfwalzen und Dampftracktoren aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts erzeugten so eine Menge Qualm. Da sag noch einer das Ruhrgebiet hat keinen Dampf.

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15 originale Dampfwalzen, Dampftraktoren, Lokomobile (da kannte ich nicht mal das Wort), dampfgetriebene PKW und LKW aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden ließen das Dampfzeitalter wieder lebendig werden. Der Asphaltboden zittert, es wummert im Ohr, als ich an einen dicken Beat mein junges Herz verlor … 😉 . Und zu allem Übefluß gab’s dann auch noch die Original Dampfmaschine der Zeche Hannover im Einsatz (für Schauvorführungen allerdings gesteuert durch Druckluft und angetrieben mit einem Elektromotor). Und was trank der Bergman früher so? „Gar Nichts“ (man achte auf die Flasche links 😉 ).

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Rund um die Zeche tat sich besonders viel für die kleinsten Besucher (incl. der Maus aus der Sendung mit der Maus) während sich die Größeren die Ausstellung „Zum Wohl! – Getränke zwischen Kultur und Konsum“ ansehen durften. Die Ausstellung geht übrigens noch bis zum 01.09.2013 und kostet m.W. keinen Eintritt. Achtet nur auf die etwas ungewöhnlichen Öffnungszeiten der Zeche Hannover (von Wochenenden wie diesem mal abgesehen). Sehr eisenhaltig ist hier übrigens der Lachs, der wird nämlich zum Räuchern ans Holz genagelt.

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Wußtet ihr z.B. daß die Marke Sinalco nach eigenen Angaben die älteste Marke alkoholfreier Erfrischungsgetränke in Europa ist? Sie wird heute, mit Ausnahme der Schweiz, von der Duisburger Hövelmann-Gruppe in rund 50 Ländern vertrieben und stammt ursprünglich aus Detmold. NRW und hier besoders das Ruhrgebiet sind ganz vorne mit dabei (wenn’s da nicht Coca Cola gäbe). Die Ausstellung zeigt neben den deutschen „Kultgetränken“ u.a. auch eine original historische Trinkhalle aus dem Jahr 1921. Die Trinkhalle stand bis 1995 in der Bergarbeitersiedlung Schwerin in Castrop-Rauxel. Na, erkennt sie jemand wieder?

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Wie immer gibt’s mehr Fotos bei Flickr und Google+.

Ist das Kunst oder kann das weg

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RUNDLAUFen kann ganz schön anstrengend sein, aber wann kommt man sonst schon mal in einen Bunker? Nichts verstanden, dann mal ganz von vorne. Vor ein paar Wochen hat Juli auf ihrem Blog heimatPOTTential einen Beitrag zum „Bochumer Rundlauf“ verfaßt. Der findet an diesem Wochenmitte/-ende (also bis Sonntag) in der Speckschweiz in Bochum statt. Speckschweiz, was’n datt nu wieder? Erklär‘ ich nicht, guckter mal bei Juli nach. Also kurzum in leerstehenden Wohnräumen, Ladenlokalen, draußen auf der Wiese, mitten an der Straßenecke und eben im Bunker gibbet Kunst, Musik und buntes Allerlei. Und weil dat ja numa nicht alles nenbeneinander ist, muß man halt ein bissken RUNDLAUFen.

Rundlauf

Auch Juli hat auf der Dorstener Straße in einem netten kleinen Kinderzimmer (warum bloß gerade da … öhm … ja 😀 ) ihre Monster, Freaks und Helden Ausstellung. Im Flur wummert der Baß hinterm Vorhang wie ne überlaute Waschmaschine, soll aber Straßenlärm wiederspiegeln. Nebenan kleben die Fotos anne Wand, die die Menschen gemacht haben, die in der Speckschweiz (und drummerum) wohnen. Manche haben das selbe Motiv immer und immer wieder fotografiert, die Bilder sind groß zu sehen, manche haben Motive nur für sich gut befunden, die laufen in einer Art Bilderwolke zusammen.

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Weniger Meter weiter in einem Ladenlokal verlaufen die Lebenslinien allem Anschein nach alle in eine Ecke, während die Wand nebenan von Verbrechen (in den USA) erzählt und die Bilder aus dem Netz dazu liefert. Dann war da noch das Ladenlokal, das aussah, als hätte man gerade nach 40 Jahren die Türe wieder geöffnet. In den Schubladen Stoff- und Wollreste, die Damenbinden, mit denen man früher (auf Grund der Größe) vermutlich Männer verhauen hat gleich neben den Hüten aus Omas Zeit. Der „Verein gegen parlamentarischen und bürokratischen Mißbrauch“ (half wohl dem Bürger gegen die Obrigkeit, wenn ich richtig gegooglet habe) schickt Post aus Dortmund. Und das ist vermutlich nur ein Auszug dessen, was man sehen kann. Ich bin sicher Juli wird ihre Sicht der Kunst in ein paar Tagen aus ihrem Blickwinkel darstellen (Kunst liegt schließlich im Sinne des Betrachters).

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Ach ja, der Hochbunker, das ist (für mich) der Oberknaller überhaupt (neben den Monstern, Freaks und Helden 😉 ). Wann kommt man schon mal in einen Bunker? Hier haben die Macher mal richtig durchgefegt, die Wände, Gänge, Kammern und Winkel vollgestopft mit Kunst. Nicht nur weil es etwas kalt war (Jacke mitnehmen), manch eine Installation ließ einem doch den Schauer den Rücken runter laufen. Kriegsgeräusche, Sirenenghäule, irgendsowas und das in einem weitgehend abgedunkelten Teil des Bunkers *Boouuaa … Schauder*. Aber auch poppige Bilder, teilweise fertig, teilweise noch im Entstehen, ein psychodelischer Raum wo die Bilder garnicht enden sondern von der Wand auf die Decke übergehen und umgekeht, geköpfte Barbies die aus den Wänden kriechen … und von den ganzen Künstlern, die in kleinen Theaterstücken auftreten oder musikalisch etwas zum Besten geben habe ich noch garnichts gesehen. Kein Wunder daß es richtig voll war beim RUNDLAUF. Das hätte ich nicht erwartet und da ich Samstag sowieso in Bochum bin, könnte es sein, daß ich nochmal reinschaue. Jemand von euch am Samstag auch da?

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P.S.: Im Botanischen Garten in Bochum (gleich an der Uni) bin ich auch noch rumgelaufen, aber zu kurz. Es scheint wunderschön dort und bald erzähle ich mehr davon. Eine Fotoauswahl des RUNDLAUF’s gibt’s bei Flickr / Google+.

[Update]
Da habe ich doch zum Glück in den Ruhrnachrichten gelesen, daß es noch einen ganz geheimen Raum im Bunker gibt, wenn man durch Löcher in den Wänden krabbelt. Gesagt getan, hier ist das Ergebnis (Kunst Modell: „Leuchtstoffröhren Recycling“ 😉 ).

P.P.S.: Zum Schluß noch die Hausaufgabe, bitte die Zahlenreihe unten rechts vorsetzen 😀 .

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Neulich im LaPaDu

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Wenn ich in der Nähe von Duisburg bin und Lust auf Spazierengehen, frische Luft und tolle Umgebung habe, zieht es mich immer zum LaPaDu. Ruhrpottler kennen die Abkürzung. Gemeint ist der Landschaftspark Duisburg Nord. Aber da der Name Landschaftspark Duisburg Nord recht sperrig ist, hat sich LaPaDu irgendwie eingebürgert. Als ich vor Jahren das erste Mal in Berlin war, fand ich schon die Umschreibung der U-Bahn Station „Platz der Luftbrücke“ mit PlaDeLu so klasse, irgendwie knuffig und vertraut und fast genauso vertraut kling mittlerweile auch LaPaDu … LaPaDu DieDödelDi Dirri Dirri Dudel dö! Ätsch ich hab‘ jetzt was Eigenes 😀 .

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Gut wie dem auch sei, wenn man auf der A42 unterwegs ist, fällt einem der Landschaftspark unweigerlich auf, vorausgesetzt man ist nicht durch einen unsichtbaren Leitstrahl zwei Kreuzungen vorher in die andere Richtung abgebogen und bei einem großen schwedischen Möbelhaus auf dem Parkplatz gelandet. Auf den Bildern sind die Bäume noch kahl und ich trage noch meine Winterjacke und das hat einen guten Grund. Die Bilder sind nämlich schon 4 Wochen alt und beinahe hätte ich den angefangenen Blogbeitrag vergessen oder verdrängt, aber jetzt schreibe ich doch noch was.

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Und warum schreibe ich nun doch noch was? Grund Nr. 1, weil ich mal wieder im hinteren Teil des Parks war, auf der kleinen Anhöhe, die meines Wissens auch Teil einer Halde ist. Dort standen, für mich neu, in einem kleinen Rund so komische Pfähle, ich sage mal rot angemalte Baumstämme herum (siehe unten). Warum? Das fragte ich mich auch. Waren es die 12 Monate, die 12 Apostel oder die 12 Zwerge (öhm … was für 12 Zwerge … egal)? Ist es ein Landeplatz für Außerirdische oder einfach nur Kunst? Wenn ihr den tieferen Sinn verstanden habt schreibt’s in die Kommentare.

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Grund Nr. 2 ist, daß ich am Wochenende gelesen habe, das der Hochofen Nr. 5, der den man besteigen kann ;-), ab 2. Mai für 8 Wochen geschlossen wird. Er bekommt so eine Art Generalüberholung. „Das Windenhaus, der Hochofenpanzer, die Laufbühnen, die Schlackenschäumanlage, das Ofengeüst, die Staubsäcke, die Windgebläsebühnen und die Rohrleitungen werden dabei saniert„. Wer hätte gedacht, daß das alles überhaupt noch da dran ist. Das ist zwar schade, aber wenn’s der Sicherheit dient, muß’et wohl. Man sieht sich demnach ab Juli wieder in 70 Metern Höhe. Fotos: Flickr und Google+.

Neulich an der Jahrhunderthalle

IMG_4880Wie ihr gelesen habt, war ich am Samstag mal wieder in Bochum im Eisenbahnmuseum und weil der Tag zwar kühl aber sonnig war und ich gegen Erle, Hasel und Birke allergisch bin habe ich im Anschluß noch einen Abstecher in den Westpark zur Jahrhunderthalle gemacht. Da stehen nämlich ganz viele Birken (ich muß verrückt sein, vielleicht sowas wie Immuntherapie 😉 ). Wie schon an anderer Stelle erwähnt vergehen bei mir manchmal Wochen und Monate und ich merk’s nicht (irgendwas mit Raum-Zeit-Kontinuum). Wenn ich dann wieder an einen altbekannten Ort kommme ist es für mich (gefühlt) gerade mal 1 Monat her, in Wirklichkeit war’s aber schon 1 Jahr (oder länger). Schakkeline wat sachse? Nix, typisch Tasche.

IMG_4943Jedenfalls war beim letzten Mal unterhalb der Jahrhunderthalle noch so eine Art Schotterparkplatz, da wo jetzt plötzlich nur noch Asphalt und ein 2/3 fertiges Parkhaus standen. Unter Ignorierung aller Schilder und Absperrungen stand ich plötzlich vor der Parkhausschranke und wollte das garnicht. Die 100 m Zufahrt gerade so breit wie ein Auto und Einbahnstraße. Wer zum Teufel denkt sich denn sowas aus. Schnell den Rückwärtsgang rein und so tun als wäre nix gewesen. Also auf der anderen Seite (da war jetzt ein Ascheplatz und eine neue Straße) geparkt und eine bisher nie entdeckte Treppe direkt rauf in das Waldstück (Birken wie gesagt) erklommen.

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Eigentlich ganz schön hier, denn man kommt nun oberhalb des Westparks raus und kann dort spazieren oder über eine Treppe weiter hinten wieder runter zur Halle und den Gebäuden drumherum. Auch ein RUHR.INFOCENTER gibt’s da jetzt im Pumpenhaus. Also flugs mit neuem Infomaterial eingedeckt. Danach noch ein bisschen durch den Park und Fotos gemacht. Irgendwie geht es mir im Westpark Park so ähnlich wie im Landschaftspark Duisburg, zwar war man schon mehrfach dort, aber jedesmal gibt’s wieder neue Blickwinkel und Ecken für Fotos, die man nie für möglich gehalten hätte. Ich verspüre den Wunsch auf Forschungsreise zu gehen, neues Leben und neue Zivilisation zu entdecken. Dies ist das Raumschiff… ach ne, anderer Film.

IMG_4904Vielleicht liegt es am Wetter oder dem Stand der Sonne, daß die Eindrücke immer wieder neu sind (vielleicht habe ich aber auch nur ein schwaches Gedächnis ;-)), ich habe das Gelände des Westparks jedenfalls noch nie in voller Ausdehnung erkundet. Neu ist für mich auch eine Station von Revierrad (sagt man von, vom, der … egal), an der man Fahrräder leihen kann. Letztes Mal hatte ich mir ein Rad von Nextbike ausgeliehen (die stehen jedoch am Rathaus und nicht direkt an der Jahrhunderthalle), um von dort über die Erzbahntrasse zu fahren. Eine sehr schöne Strecke von Bochum bis nach Gelsenkirchen.

IMG_4918Sagt Bescheid wenn ihr auf die Idee kommt dort zu fahren, ich komme gerne nochmal mit. Und für diejenigen, die mit Fahrradfahren auf Kriegsfuß stehen gibt’s auch Elektroräder (Preise hier). Apropo Fahrrad, am 26. Mai findet wieder der „Fahrradsommer der Industriekultur 2013“ an und um die Jahrhunderthalle statt. Zum Abschluß der übliche Hinweis, für das Internet ausgesuchten Favoriten in Sachen Foto findet ihr auf Flickr und Google+.