Düsseldorf zw. Street Art und Medienhafen

1

Wer schon länger Bilder in meinen virtuellen Fotoalben verfolgt, der wird ein paar Bilder sicher wiedererkannt haben, denn letzte Woche habe ich mich in Düsseldorf mal zwischen Street Art und Medienhafen rumgetrieben. Ich habe den ÖPNV genutzt, aber auch DriveNow ausprobiert, ich habe eine Teilstrecke mit den Fahrrad von Nextbike zurückgelegt und ich habe einen Abstecher in den neuen „IN“ Stadtteil Flingern gemacht, weil die Sendung „Wunderschön“ im WDR darüber berichtet hat. Aber der Reihe nach …

2

Zunächst wollte ich mir nochmal ein paar sehr sehenswerte Street Art Kunstwerke auf der Ackerstraße und der Kiefernstraße ansehen. Die Häuser der Kiefernstraße sind auf einer Straßenseite (rd. 180 – 200 Meter lang) komplett bemalt und das mit unterschiedlichsten Motiven. Es lohnt sich die Straße mal zu begehen, wenn man in der Nähe ist. Bilder davon? Klar gibt es bei Flickr, Sevenload, Picasa (Google+).

Ebenfalls lohnenswert ist der Besuch einer Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier wurde im Juli 2011 während eines Straßenfestes die komplette Unterführung entlang der Ellerstraße mit Street Art Kunstwerken versehen. Nicht alles gefällt, aber die Mischung machts. Danach war ich in Flingern, ein Ortsteil, der nicht unbedingt in jedem Reiseführer steht, der aber mehr und mehr Zulauf bekommt. Kleine Cafes, Sitzgelegenheiten für ein Bier an der Straßenecke, nichts aufregendes aber gemütlich.

3

Anderes Thema. Vor einigen Wochen habe ich euch vom CarSharing via Car2Go berichtet, dieses Mal habe ich einen Wagen aus dem Hause DriveNow ausporbiert. Die Wegstrecke war etwas kürzer und auch Mini bin ich bisher noch nie gefahren, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase verlief die Fahrt reibungslos. Es handelte sich um einen Mini mit Schaltegetriebe, so daß ich kurz gucken mußte, wo sich der Rückwärtsgang befindet. Auch die Klimaanlage war drigend notwendig, denn die Sonne erwärmte bereits die Luft an diesem Frühlingstag auf ca. 27 Grad, vom Innenraum des Autos ganz zu schweigen. Schlüssel sucht man in den Wagen von DriveNow auch vergeblich, das Auto wird über einen Knopf gestartet und schaltet sich bei Ampelstops selbstständig ab, was mich etwas irritierte.

4

Mit dem Fahrrad ging es dann schließlich in den Medienhafen und an die Rheinuferpromenade, die sich bereits für die bevorstehende Jazz Rally rüstete. Sonnige Nachmittage entlang der Rheinpromenade sind immer überraschend, denn überall gibt es etwas zu sehen. Die große Treppe am Burgplatz ist Sitzmöbel und Tribüne zugleich. Während man auf der Treppe mal die Beine ausstreckt und die Füße pausieren dürfen, überraschen einen am Fuß der Treppe immer wieder mal Künstler (und solche die es werden wollen). Am dem Nachmittag war es z.B. eine Breakdancetruppe. Apropo Treppe, wenn eine Treppe aussieht wie eine Treppe muß es längst keine sein. Im Medienhafen habe ich rund um das neue Hotel Hyatt Regency eine Treppe gefunden, die ließ sich hochklappen und darunter hervor kam ein zweiter Eingang. Hier wäre das Sitzen auf der Treppe wohl eher ungemütlich.

Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

1

Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

2

Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Düsseldorf (Medienhafen)

1

Ich muß euch noch einen Bericht nachtragen, zu dem ihr vielleicht schon ein paar Bilder in meinen Fotoalben gesehen habt. Vorletzten Freitag war ich mal wieder in der Ladeshauptstadt NRW’s in Düsseldorf. Es war eigentlich gutes Fotowetter, denn es gab eine Menge Wattewolken und somit gute Gelegenheiten in Richtung Himmel zu fotografieren. Vor ca. 4 Monaten hat das neue Hyatt Hotel im Medienhafen eröffnet und wie das so mit neuen Gebäuden ist, sie bestehen aus jede Menge Glas(-scheiben) in denen sich die Umgebung wunderbar spiegelt. Außerdem sind dort zwei Gebäude (von denen ich nicht weiß, ob sie beide zu dem Hotelkomplex gehören) mit einer Art Zwischenhof so nah beieinander, daß ich auf dem Rücken liegend(!) Fotos geschossen habe, von denen ich später nur noch schwer sagen konnte wo rechts und links ist. Lediglich eines dürfte klar sein, die Wolken waren oben 😀 .

2

Die beiden Häuser sind unten schmaler gebaut als oben, so daß sich eine Art Überhang ergibt, der von unten wiederum wie ein Spiegel wirkt. Vermutlich haben mich die Menschen im Haus für verrückt gehalten, als ich unter dem Vorsprung lag und Fotos nach oben gemacht habe. Aber das war mir vollkommen egal 🙂 . Auch das Cafe (oder die Bar) auf der Terrasse sieht futuristisch aus. Man könnte meinen, daß ein Ufo dort gelandet ist. Die Front dieses freistehenden Anbaus ist komplett mit einer Art Spiegelkachel versehen, ähnlich wie einer der Gerybauten auf der anderen Hafenseite.

3

Als dann die Regenwolken doch noch aufzogen, habe ich das Filmmuseum (auf der Schulstraße) besucht. Ich hatte das schon länger in Betracht gezogen, bisher aber nie Zeit dafür gefunden. Leider durfte man drinnen nicht fotografieren, so daß sich mein Eindruck auch etwas bedeckt hält. Die Kostüme und Filmausschnitte bezogen sich weitestgehend auf ältere Filme aus dem 30’er – 60’er Jahren des letztzen Jahrhunderts. Interessanter dann schon die Techniken des Films, verschiedene alte Geräte von der Kamera bis zum Filmprojektor. Wer schon mal die Camera Obscura besucht hat (siehe auch Blogbeitrag aus 2010) dürfte einiges wiedererkennen. Zum Abschluß habe ich, etwas versteckt, dann noch ein Denkmal für den Hoppeditz entdeckt.

Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Studiofest WDR

Heute war ich wieder in Düsseldorf unterwegs. Der Grund, Hafenfest im Medienhafen und was noch viel wichtiger ist Studiofest beim WDR. Ein „Tag der offenen Türe“ sozusagen. Zugegeben ein bischen Geduld muß man schon mitbringen, wenn man warten muß, um in die Studios zu gelangen, aber der frühe Vogel … ihr kennt das Sprichwort 😀 . Bereits um kurz vor 10.00 Uhr stand die erste Schlange vor dem Eingang, aber die Wartezeit hielt sich mit ca. 15 Min. in Grenzen.

Also habe ich mir heute u.a. angesehen wo die Sendung „Daheim und unterwegs“ (Mo.-Fr. 16.00 Uhr) sowie die Nachrichtensendungen des WDR wie z.B. die „Aktuelle Stunde“ (Mo.-Sa. 18.50 Uhr / So. 19.10 Uhr) gemacht werden. Interessant alleine was an Technik unter der Decke hängt (Deckenkamera, Scheinwerfer). Außerdem wirken die Studios am Fernseher viel größer.

Neben den beiden Studios gab es Möglichkeiten, sich mit den Archiv- und Filmschnittmitarbeitern zu unterhalten, in verschiedene Radiostudios (in denen zu dem Zeitpunkt natürlich keine Sendungen stattfanden) zu schauen und sich mit Postern, Luftballons und Autogrammen der Moderatorinnen und Moderatoren einzudecken.

Ein paar schwarze Wolken zogen über das Gelände, weil der August sich eher wie ein April gab, aber das hat nur die wenigsten vom Besuch abgehalten. Vor dem Funkhaus wurde die Sendung „Hallo Ü-Wagen“ produziert und anschließend diente der Ü-Wagen als Showbühne für verschiedene kleine Programmpunkte. Das Studiofest (und das Hafenfest) finden auch noch morgen (Sonntag 29.08.2010) statt. Bilder werden noch in das Düsseldorf 2010 Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb gestellt.

Zurück in Düsseldorf


Wer meint ich würde mich nur in Hamburg und Berlin rumtreiben, der sollte mal in meine Fotoalben bei Flickr bzw. Sevenload schauen. Letzte Woche habe ich mal wieder einen Abstecher in die Landeshauptstadt von NRW nach Düsseldorf gemacht. Das Wetter war durchwachsen, aber trotzdem sind wieder eine Reihe Fotos entstanden.

Wie ihr wißt, trage ich meine Digitalkamera nicht immer nur zu den touristisch bekannten Punkten, sondern auch das eine oder andere Mal zu außergewöhnlichen Plätzen von denen ich im Internet oder in Zeitungen oder Zeitschriften gelesen habe. Dieses Mal führte mich der Weg zunächst zum Platz der deutschen Einheit (mußte ich ja hin, schließlich jährt sich die Einheit im Jahr 2009 bereits zum 20. Mal).

Anschließend ging es dann zur Kiefernstraße (die bestimmt nicht in jedem Tourismusführer steht). Die Kiefernstr., in den 1980’er Jahren durch Hausbesetzungen bekannt geworden (ähnlich der Hafenstraße in Hamburg), bewohnen heute rd. 800 Bewohner aus bis zu 45 Nationalitäten und verschiedensten sozialen Gruppen (Quelle: Wikipedia).

Als die Überlegung hochkam die Häuser dieser Straße abzureißen wurden auf rd. 200 Metern Länge die Hausfassaden bunt bemalt, so bunt, daß sich der Einsatz der Digitalkamera richtig gelohnt hat.

Danach habe ich mich nochmal im Medienhafen umgesehen. Ein alter Binnenhafen, der ähnlich wie in Duisburg oder Hamburg mit neuem Leben gefüllt wurde. Büros, Restaurants und Medienfirmen, bis hin zum WDR, haben hier ihre Räume (der WDR sogar sein Düsseldorfer Funkhaus).

Die auffälligste Bebauung ist der Gebäudekomplex „Der Neue Zollhof“ des Architekten Frank Gehry (rück den Schrank ruhig in die Ecke 😀 ).

Zum guten Schluß trieb es mich am Rheinufer entlang zurück. Bei schönem Wetter könnte ich hier stundenlang sitzen und den Schiffen auf dem Rhein und den Menschen auf der Promenade zusehen. Ein zünftiges Altbier habe ich mir dieses Mal auf Grund der fortgeschrittenen Zeit verkniffen, aber das wird beim nächsten Besuch bestimmt nachgeholt 😀 .