Nüvi 2595 bitte übernehmen Sie

straseNüvi 2595 bitte übernehmen Sie. Was sich anhört wie eine neue Fernsehserie ist die elektronische Fortsetzung meiner mitlerweile 10 Jahre alten Autoatlanten. Als ich 2010 angefangen habe mich quer durch’s Ruhrgebiet zu schlagen, habe ich mir bei ebay zwei Autoatlanten „Ruhrgebiet“ ersteigert, die für den Anfang vollkommen ausreichend waren. Auch wenn schon ein paar Jahre alt, waren alle großen Straßen vorhanden, die Autobahnen kannte ich auch und da ich in Oberhausen aufgewachsen bin, kannte ich auch so einige Schleichwege zwischen Mülheim/Essen auf der einen und Autobahnkreuz Kaiserberg, von manchen liebevoll Spaghettiknoten genannt, auf der anderen Seite. Aber nun sind die Karten doch etwas in die Jahre gekommen und gerade in den Städten ist eine Navigation mittels Straßenatlas doch etwas unhandlich. Jetzt weißt mir also eine elektronische Damenstimme, nennen wir sie Uschi, den Weg. Wer schon läger meinen Blog liest weiß, daß ich nicht nur im Ruhrgebiet unterwegs bin, aber meine bevorzugten Routen entlang von Rhein und Ruhr führen. Mein neuer Begleiter heißt Nüvi 2595 und ist ein Navi(gationsgerät) aus dem Hause Garmin.

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Gut, ich höre nicht auf alles, was mir Uschi flüstert 😉 (und als Mann fragt man ja auch nie nach dem Weg *hüstel*), aber die Stimme aus dem Kästchen ist allemal bequemer als die dicken Papierberge. Aber eines muß man den alten Autokarten zu Gute halten, Wege die ich einmal selber herausgesucht habe (auch wenn ich zwischendurch mal anhalten und blätten mußte), habe ich später auch fast zu 100% wiedererkannt und wiedergefunden, ohne erneut zu suchen. Das Gerät hat eine lebenslange Update Garantie, d.h. 4 x im Jahr könnte ich die Karten auf den neuesten Stand bringen. Bleibt nur die Frage, was lebenslang heißt, mein Leben oder das des Gerätes 😉 . Einen ersten Test in Richtung Bochum hat es vor kurzem fehlerfrei bestanden (auch dann, wenn ich bewußt mal einen Abzweig nicht genommen habe) und auch in Essen hat es bereits gute Dienste geleistet. In die Feinheiten des Geräte muß ich mich noch einlesen.

Besonders viel Freude macht die Spracheingabe. Ich kann über vorgegebene Befehle (z.B. „Adresse suchen“) eine Adresse (Straße, Hausnummer, Ort) per Sprache eingeben und wenn’s gut läuft beginnt die Navigation, ohne daß ich eine einzige „Taste“ auf dem Touchscreen berühre. Also Uschi du kannst bleiben und meistens höre ich dir auch zu ;-).

Rapsfelder und Tagesausklang am Baldeneysee (Duologie Teil II)

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Als ich dem Baldeneysee näher komme fällt mein Blick auf die Straßenränder. Ach du lieber Gott, hier stehen die geparkten Autos bereits in einem knappen Kilometer Entfernung zum Parkplatz am Regattaturm. Ich fahre erstmal vorbei, wende als sich eine Möglichkeit ergibt fahre wieder vorbei, wende als sich die Möglichkeit ergibt … und entdecke tatsächlich einen Stellplatz in fußläufiger Entfernung. Glück gehabt, kann den Heli wieder abbestellen. Jetzt habe ich mir erstmal ein Eis verdient (mhmm …. 😉 ).

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Danach mache ich es mir auf den Tribünen am Regattaturm gemütlich, esse mein Eis, beobachte die Leute die vorbeigehen, verspüre ein bisschen Traurigkeit, wenn ich all die Päärchen sehe und knipse ein paar Bilder von vorbeischippernden Segelschiffchen, von Flugzeugen, die im Anflug auf Düsseldorf über den Baldeneysee fliegen und studiere via Instagram, was der Rest der Republik bei dem schönen Wetter so macht. Die Tribüne ist voll, als wenn es gleich den Start zu einem Rennen gäbe, stattdessen legt nur eines des Ausflugsboote an. Und über uns, da fliegt doch tatsächlich ein Heli. Das muß Roooooobert sein 😉 .

Im Nacken wird’s langsam warm, gut daß ich mich mit Sonnencreme eingecremt habe (schöner Satz, was macht man eigentlich wenn man Sonnenmilch benutzt)? Ich nehme den Kopf etwas höher, denn ein weiteres Flugzeug nähert sich. Sieht bestimmt lustig aus, wie ich dieses anvisiere, zoome, Belichtung korrigiere, den Kopf noch weiter in den Nacken nehmne und schließlich einen Schuß frei habe um abzudrücken.

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Das wäre ja eigentlich auch Wetter gewesen, um sich an der Korte Klippe zu einem Picknick zu treffen. Liebe NRW Blogger wann sagtet ihr seid ihr das nächste Mal dort 😉 ? Gegen 17.15 Uhr, ich hatte mittlerweile auch eine kleine Runde am Ufer entlang gedreht und hätte noch Stunden sitzen bleiben können, mache ich mich langsam auf den Heimweg und halte noch einmal an einem Rapsfeld, daß mir die letzten Bilder des Tages liefert. Im Radio läuft Wax mit Rosanna … „Boom, boom, ay, she is untouchable, boom, boom, ay … der weitere Text kommt mir nicht so ganz sauber vor, ich drehe (trotzdem) lauter … Gegen 18.00 Uhr sitze ich wieder auf dem heimischen Sofa und war 8 1/2 Stunden unterwegs.

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Bilder zu diesem sinnfreien Blogbeitrag 😮 gibt’s dann wieder bei Flickr und Google+.

Oldies in Krefeld und auf Zollverein (Duologie Teil I)

Es ist kurz nach 8.00 am Sonntag, mein Wecker klingelt. Oh mann, warum stehe ich an einem Sonntag so früh auf? Ach ja, erstes Maiwochenende, sonnig, trocken, 20 – 24 Grad, Zeit für’s Oldtimertreffen. Das erste Treffen in Essen auf Zollverein war ja bereits vor 4 Wochen, aber dieses Wochenende startete die OpenAir Saison entgültig. Manchmal wünschte ich das Beamen wäre schon erfunden. Diesen Sonntag war gleichzeitig ein Oldtimertreffen in Krefeld und in Essen. Ker ist dat’n Streß 😉 . Was also tun? Vielleicht doch eher ‚en Heli mieten? Roooooobert …..

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Es ist mittlerweile 9.30 Uhr, zuerst mache ich ein Abstecher an die Galopprennbahn nach Krefeld, denn da beginnt das Treffen bereits gegen kurz vor 10.00 Uhr. Wie zu erwarten wird es richtig voll und das heißt, daß binnen kürzester Zeit kein Stellplatz mehr auf dem kleinen Parkplatz zu finden ist und das obwohl die vorderen Plätze sowieso nur noch für Fahrzeuge bis Jahrgang 1975 zugelassen sind. Ein junger Mann erzählt mir von seinen Restaurationsarbeiten, die aber noch in vollem Gange sind und den Schwierigkeiten die ein Oldtimerbesitzer mit dem H (wie historisch) Kennzeichen haben kann, wenn nicht alles so ist, wie es das deutsche Recht vorsieht. Da das mit dem Heli nun doch nicht geklappt hat nehme ich gegen 10.45 Abschied, während weitere Fahrzeuge mittlerweile auf dem Kiesplatz hinter der Wettannahme parken, und düse nach Essen. Die weiteren Termine in Krefeld übrigens am 09. Juni, 07. Juli, 18. August und 22. September 2013 (ohne Gewähr).

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Mein Navi, davon übrigens demnächst mehr an dieser Stelle, piept nur ab und zu warnend, wenn ich doch mal mit der Geschwindigkeit minimal über dem Limmit liege und weißt mir den Weg zur Zeche Zollverein. Gegen 11.30 Uhr steige ich dort aus dem Auto und erblicke bereits eine Oldtimerwartenschlange vor der Einfahrt zur Kokerei. Ein Zeichen dafür, daß die Stellplätze bereits alle belegt sind. Gleich zu Beginn fällt ein Trabant auf, reichlich lakiert habe ich ihn mal Trabant des Todes genannt. Außerdem hatten sich nach Essen dieses Mal anscheinend mehrere Clubs aufgemacht, denn gleich an der ersten Ecke standen diverse Mini Cooper, die sich dort zum Probefahrttermin anboten. Spreche ich eigentlich so undeutlich? Ich hatte von Heli nicht von Mini gesprochen 😉 ! Roooooobert …..

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Weiter hinten auf dem Gelände kam schließlich Farbe auf, denn über 20 (geschätzt, ich habe nicht gezählt) Opel Kadett aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und in den verschiedensten Farben standen (im wahrsten Sinne des Wortes) bunt gemischt in Zweierreihe nebeneinander. Ich mache mich mit der Kamera auf den Weg, denn erfahrungsgemäß verlassen die ersten Wagen das Gelände ab 12.30 Uhr wieder. Wie immer interessant sind die dunklen / schwarzen Autos, die bei Sonnenschein (wie am Sonntag) eine prächtige Foto-Industrie-Kulisse abgeben, weil sich die Kokerei in ihnen spiegelt.

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Auch aus der Rubrik „Klein aber fein“ gab es dieses Mal etwas zu sehen. Eine Art mini Motorrollergespann (also Motorroller mit Beiwagen). Ich versuche mich neben dem anderen Fotografen ebenfalls in eine gute Position zu bringen, so wie ich dieses Mal überhaupt versucht habe ein paar ungewöhnlichere Aufnahmen hin zu bekommen. Normal kann fast jeder. Als ich zum Ende der Runde wieder in die Nähe des Eingangs komme, sind bereits eine ganze Reihe Plätze leer, es ist mittlerweile nach 13.00 Uhr. Zwei AmericanCars sorgen noch für Aufmerksamkeit? Einer in gelb der andere in so einem braun/orange mit bunt gestreiften Himmel, der andere hat eine Holzhand am Armaturenbrett, weiß der Geier wofür die gut ist. Die Sonne scheint, die 25 Grad sind überschritten, ich habe weder Lust drinnen zu sitzen noch weiterzufahren zum Museumsfest nach Henrichenburg. Ich entscheide mich, mich mittels Navi an den Baldeneysee manövrieren zu lassen.

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Oldtimerbilder gibt’s hier (Flickr) und hier (Google+) … und die Fortsetzung (Duologie Teil II) folgt gleich nach einer kurzen Werbung 😀 .

Dampf, Durst und dolle Sachen

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Was sich anhört, wie eine neue Folge von Nick Knatterton (kennt den eigentlich noch jemand), ist der Inhalt eines Samstagsausflugs zur Zeche Hannover nach Bochum. Wat is’n Dampfmaschin‘, einst ein Filmzitat aus „Die Feuerzangenbowle“, konnte man sich an diesem Wochenende nicht nur fragen, man konnte es sich auch ansehen. An diesem Wochenende fand mal wieder das Dampffestival auf der Zeche Hannover statt. Ein feuchter Jungstraum wurde für manchen Besucher wahr, denn die Atraktionen des Tages hatten jede Menge Holz vor der Hüttn im Kessel und Dampf im Ofen. Dampfwalzen und Dampftracktoren aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts erzeugten so eine Menge Qualm. Da sag noch einer das Ruhrgebiet hat keinen Dampf.

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15 originale Dampfwalzen, Dampftraktoren, Lokomobile (da kannte ich nicht mal das Wort), dampfgetriebene PKW und LKW aus Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden ließen das Dampfzeitalter wieder lebendig werden. Der Asphaltboden zittert, es wummert im Ohr, als ich an einen dicken Beat mein junges Herz verlor … 😉 . Und zu allem Übefluß gab’s dann auch noch die Original Dampfmaschine der Zeche Hannover im Einsatz (für Schauvorführungen allerdings gesteuert durch Druckluft und angetrieben mit einem Elektromotor). Und was trank der Bergman früher so? „Gar Nichts“ (man achte auf die Flasche links 😉 ).

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Rund um die Zeche tat sich besonders viel für die kleinsten Besucher (incl. der Maus aus der Sendung mit der Maus) während sich die Größeren die Ausstellung „Zum Wohl! – Getränke zwischen Kultur und Konsum“ ansehen durften. Die Ausstellung geht übrigens noch bis zum 01.09.2013 und kostet m.W. keinen Eintritt. Achtet nur auf die etwas ungewöhnlichen Öffnungszeiten der Zeche Hannover (von Wochenenden wie diesem mal abgesehen). Sehr eisenhaltig ist hier übrigens der Lachs, der wird nämlich zum Räuchern ans Holz genagelt.

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Wußtet ihr z.B. daß die Marke Sinalco nach eigenen Angaben die älteste Marke alkoholfreier Erfrischungsgetränke in Europa ist? Sie wird heute, mit Ausnahme der Schweiz, von der Duisburger Hövelmann-Gruppe in rund 50 Ländern vertrieben und stammt ursprünglich aus Detmold. NRW und hier besoders das Ruhrgebiet sind ganz vorne mit dabei (wenn’s da nicht Coca Cola gäbe). Die Ausstellung zeigt neben den deutschen „Kultgetränken“ u.a. auch eine original historische Trinkhalle aus dem Jahr 1921. Die Trinkhalle stand bis 1995 in der Bergarbeitersiedlung Schwerin in Castrop-Rauxel. Na, erkennt sie jemand wieder?

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Wie immer gibt’s mehr Fotos bei Flickr und Google+.

Ist das Kunst oder kann das weg

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RUNDLAUFen kann ganz schön anstrengend sein, aber wann kommt man sonst schon mal in einen Bunker? Nichts verstanden, dann mal ganz von vorne. Vor ein paar Wochen hat Juli auf ihrem Blog heimatPOTTential einen Beitrag zum „Bochumer Rundlauf“ verfaßt. Der findet an diesem Wochenmitte/-ende (also bis Sonntag) in der Speckschweiz in Bochum statt. Speckschweiz, was’n datt nu wieder? Erklär‘ ich nicht, guckter mal bei Juli nach. Also kurzum in leerstehenden Wohnräumen, Ladenlokalen, draußen auf der Wiese, mitten an der Straßenecke und eben im Bunker gibbet Kunst, Musik und buntes Allerlei. Und weil dat ja numa nicht alles nenbeneinander ist, muß man halt ein bissken RUNDLAUFen.

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Auch Juli hat auf der Dorstener Straße in einem netten kleinen Kinderzimmer (warum bloß gerade da … öhm … ja 😀 ) ihre Monster, Freaks und Helden Ausstellung. Im Flur wummert der Baß hinterm Vorhang wie ne überlaute Waschmaschine, soll aber Straßenlärm wiederspiegeln. Nebenan kleben die Fotos anne Wand, die die Menschen gemacht haben, die in der Speckschweiz (und drummerum) wohnen. Manche haben das selbe Motiv immer und immer wieder fotografiert, die Bilder sind groß zu sehen, manche haben Motive nur für sich gut befunden, die laufen in einer Art Bilderwolke zusammen.

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Weniger Meter weiter in einem Ladenlokal verlaufen die Lebenslinien allem Anschein nach alle in eine Ecke, während die Wand nebenan von Verbrechen (in den USA) erzählt und die Bilder aus dem Netz dazu liefert. Dann war da noch das Ladenlokal, das aussah, als hätte man gerade nach 40 Jahren die Türe wieder geöffnet. In den Schubladen Stoff- und Wollreste, die Damenbinden, mit denen man früher (auf Grund der Größe) vermutlich Männer verhauen hat gleich neben den Hüten aus Omas Zeit. Der „Verein gegen parlamentarischen und bürokratischen Mißbrauch“ (half wohl dem Bürger gegen die Obrigkeit, wenn ich richtig gegooglet habe) schickt Post aus Dortmund. Und das ist vermutlich nur ein Auszug dessen, was man sehen kann. Ich bin sicher Juli wird ihre Sicht der Kunst in ein paar Tagen aus ihrem Blickwinkel darstellen (Kunst liegt schließlich im Sinne des Betrachters).

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Ach ja, der Hochbunker, das ist (für mich) der Oberknaller überhaupt (neben den Monstern, Freaks und Helden 😉 ). Wann kommt man schon mal in einen Bunker? Hier haben die Macher mal richtig durchgefegt, die Wände, Gänge, Kammern und Winkel vollgestopft mit Kunst. Nicht nur weil es etwas kalt war (Jacke mitnehmen), manch eine Installation ließ einem doch den Schauer den Rücken runter laufen. Kriegsgeräusche, Sirenenghäule, irgendsowas und das in einem weitgehend abgedunkelten Teil des Bunkers *Boouuaa … Schauder*. Aber auch poppige Bilder, teilweise fertig, teilweise noch im Entstehen, ein psychodelischer Raum wo die Bilder garnicht enden sondern von der Wand auf die Decke übergehen und umgekeht, geköpfte Barbies die aus den Wänden kriechen … und von den ganzen Künstlern, die in kleinen Theaterstücken auftreten oder musikalisch etwas zum Besten geben habe ich noch garnichts gesehen. Kein Wunder daß es richtig voll war beim RUNDLAUF. Das hätte ich nicht erwartet und da ich Samstag sowieso in Bochum bin, könnte es sein, daß ich nochmal reinschaue. Jemand von euch am Samstag auch da?

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P.S.: Im Botanischen Garten in Bochum (gleich an der Uni) bin ich auch noch rumgelaufen, aber zu kurz. Es scheint wunderschön dort und bald erzähle ich mehr davon. Eine Fotoauswahl des RUNDLAUF’s gibt’s bei Flickr / Google+.

[Update]
Da habe ich doch zum Glück in den Ruhrnachrichten gelesen, daß es noch einen ganz geheimen Raum im Bunker gibt, wenn man durch Löcher in den Wänden krabbelt. Gesagt getan, hier ist das Ergebnis (Kunst Modell: „Leuchtstoffröhren Recycling“ 😉 ).

P.P.S.: Zum Schluß noch die Hausaufgabe, bitte die Zahlenreihe unten rechts vorsetzen 😀 .

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Neulich im LaPaDu

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Wenn ich in der Nähe von Duisburg bin und Lust auf Spazierengehen, frische Luft und tolle Umgebung habe, zieht es mich immer zum LaPaDu. Ruhrpottler kennen die Abkürzung. Gemeint ist der Landschaftspark Duisburg Nord. Aber da der Name Landschaftspark Duisburg Nord recht sperrig ist, hat sich LaPaDu irgendwie eingebürgert. Als ich vor Jahren das erste Mal in Berlin war, fand ich schon die Umschreibung der U-Bahn Station „Platz der Luftbrücke“ mit PlaDeLu so klasse, irgendwie knuffig und vertraut und fast genauso vertraut kling mittlerweile auch LaPaDu … LaPaDu DieDödelDi Dirri Dirri Dudel dö! Ätsch ich hab‘ jetzt was Eigenes 😀 .

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Gut wie dem auch sei, wenn man auf der A42 unterwegs ist, fällt einem der Landschaftspark unweigerlich auf, vorausgesetzt man ist nicht durch einen unsichtbaren Leitstrahl zwei Kreuzungen vorher in die andere Richtung abgebogen und bei einem großen schwedischen Möbelhaus auf dem Parkplatz gelandet. Auf den Bildern sind die Bäume noch kahl und ich trage noch meine Winterjacke und das hat einen guten Grund. Die Bilder sind nämlich schon 4 Wochen alt und beinahe hätte ich den angefangenen Blogbeitrag vergessen oder verdrängt, aber jetzt schreibe ich doch noch was.

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Und warum schreibe ich nun doch noch was? Grund Nr. 1, weil ich mal wieder im hinteren Teil des Parks war, auf der kleinen Anhöhe, die meines Wissens auch Teil einer Halde ist. Dort standen, für mich neu, in einem kleinen Rund so komische Pfähle, ich sage mal rot angemalte Baumstämme herum (siehe unten). Warum? Das fragte ich mich auch. Waren es die 12 Monate, die 12 Apostel oder die 12 Zwerge (öhm … was für 12 Zwerge … egal)? Ist es ein Landeplatz für Außerirdische oder einfach nur Kunst? Wenn ihr den tieferen Sinn verstanden habt schreibt’s in die Kommentare.

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Grund Nr. 2 ist, daß ich am Wochenende gelesen habe, das der Hochofen Nr. 5, der den man besteigen kann ;-), ab 2. Mai für 8 Wochen geschlossen wird. Er bekommt so eine Art Generalüberholung. „Das Windenhaus, der Hochofenpanzer, die Laufbühnen, die Schlackenschäumanlage, das Ofengeüst, die Staubsäcke, die Windgebläsebühnen und die Rohrleitungen werden dabei saniert„. Wer hätte gedacht, daß das alles überhaupt noch da dran ist. Das ist zwar schade, aber wenn’s der Sicherheit dient, muß’et wohl. Man sieht sich demnach ab Juli wieder in 70 Metern Höhe. Fotos: Flickr und Google+.

Frühlingsgefühle

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Wetter – Wetter – Wetter, ein unerschöpfliches Thema. Seit es wieder etwas wärmer ist, sind die Bäume vor meinem Fenster regelrecht explodiert. Was vor 14 Tagen noch gänzlich ohne Blattwerk war ist plötzlich grün und auch mein Balkon zeigt schon ein bisschen Farbe. Sogar die erste Hummel ist mir schon begegnet. Und wie sieht es heute vor dem Fenster aus. Ein bisschen kühler und feuchter als in den letzten Tagen. Pollenallergiker (wie ich) freuen sich über ein bischen Naß, wenn es nur nicht gleich wieder so kalt dabei wäre. Aber die Pflanzen brauchen den Regen, um so gut auszusehen, wie ich sie letzte Woche eingefangen habe. Der Botanische Garten Krefeld pflanzt regelmäßig seine Beete um, Magnolien und Kirschen blühen, so daß ich euch heute einfach und unspektakulär den Frühling in Bildern präsentiere. Außerdem freue ich mich auf den Mai, der zumindest in NRW mit 4 Feiertagen mal sowas von Arbeitnehmermonat ist 🙂 .

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Bilder gibt’s dieses Mal im Krefelder Album bei Flickr und Google+ (wobei ich das bei Google+ erst heute angelegt habe, weil Sevenload ja nicht mehr existiert). Für diejenigen die lieber hier gucken möchten, eine Bildershow folgt jetzt…

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Neulich an der Jahrhunderthalle

IMG_4880Wie ihr gelesen habt, war ich am Samstag mal wieder in Bochum im Eisenbahnmuseum und weil der Tag zwar kühl aber sonnig war und ich gegen Erle, Hasel und Birke allergisch bin habe ich im Anschluß noch einen Abstecher in den Westpark zur Jahrhunderthalle gemacht. Da stehen nämlich ganz viele Birken (ich muß verrückt sein, vielleicht sowas wie Immuntherapie 😉 ). Wie schon an anderer Stelle erwähnt vergehen bei mir manchmal Wochen und Monate und ich merk’s nicht (irgendwas mit Raum-Zeit-Kontinuum). Wenn ich dann wieder an einen altbekannten Ort kommme ist es für mich (gefühlt) gerade mal 1 Monat her, in Wirklichkeit war’s aber schon 1 Jahr (oder länger). Schakkeline wat sachse? Nix, typisch Tasche.

IMG_4943Jedenfalls war beim letzten Mal unterhalb der Jahrhunderthalle noch so eine Art Schotterparkplatz, da wo jetzt plötzlich nur noch Asphalt und ein 2/3 fertiges Parkhaus standen. Unter Ignorierung aller Schilder und Absperrungen stand ich plötzlich vor der Parkhausschranke und wollte das garnicht. Die 100 m Zufahrt gerade so breit wie ein Auto und Einbahnstraße. Wer zum Teufel denkt sich denn sowas aus. Schnell den Rückwärtsgang rein und so tun als wäre nix gewesen. Also auf der anderen Seite (da war jetzt ein Ascheplatz und eine neue Straße) geparkt und eine bisher nie entdeckte Treppe direkt rauf in das Waldstück (Birken wie gesagt) erklommen.

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Eigentlich ganz schön hier, denn man kommt nun oberhalb des Westparks raus und kann dort spazieren oder über eine Treppe weiter hinten wieder runter zur Halle und den Gebäuden drumherum. Auch ein RUHR.INFOCENTER gibt’s da jetzt im Pumpenhaus. Also flugs mit neuem Infomaterial eingedeckt. Danach noch ein bisschen durch den Park und Fotos gemacht. Irgendwie geht es mir im Westpark Park so ähnlich wie im Landschaftspark Duisburg, zwar war man schon mehrfach dort, aber jedesmal gibt’s wieder neue Blickwinkel und Ecken für Fotos, die man nie für möglich gehalten hätte. Ich verspüre den Wunsch auf Forschungsreise zu gehen, neues Leben und neue Zivilisation zu entdecken. Dies ist das Raumschiff… ach ne, anderer Film.

IMG_4904Vielleicht liegt es am Wetter oder dem Stand der Sonne, daß die Eindrücke immer wieder neu sind (vielleicht habe ich aber auch nur ein schwaches Gedächnis ;-)), ich habe das Gelände des Westparks jedenfalls noch nie in voller Ausdehnung erkundet. Neu ist für mich auch eine Station von Revierrad (sagt man von, vom, der … egal), an der man Fahrräder leihen kann. Letztes Mal hatte ich mir ein Rad von Nextbike ausgeliehen (die stehen jedoch am Rathaus und nicht direkt an der Jahrhunderthalle), um von dort über die Erzbahntrasse zu fahren. Eine sehr schöne Strecke von Bochum bis nach Gelsenkirchen.

IMG_4918Sagt Bescheid wenn ihr auf die Idee kommt dort zu fahren, ich komme gerne nochmal mit. Und für diejenigen, die mit Fahrradfahren auf Kriegsfuß stehen gibt’s auch Elektroräder (Preise hier). Apropo Fahrrad, am 26. Mai findet wieder der „Fahrradsommer der Industriekultur 2013“ an und um die Jahrhunderthalle statt. Zum Abschluß der übliche Hinweis, für das Internet ausgesuchten Favoriten in Sachen Foto findet ihr auf Flickr und Google+.

Museumstage im Eisenbahnmuseum

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Eingentlich ist da ein idyllisches Fleckchen Erde zwischen Essen und Bochum, die Straße stürzt in Serpentinen steil ab ins Tal und in der letzten Kurve wird er plötzlich sichtbar, der Parkplatz am Museum. Zweimal im Jahr ist es soweit, dann pilgern plötzlich Scharen aus dem ganzen Ruhrpott und weit darüber hinaus in eben dieses kleine Museum. Eisenbahn Nerds genauso wie Familien mit Kindern, ältere Damen und vor allem ältere Herren. Die Kamera im Anschlag und bloß nicht falsch stehen. „Ey“! „Hallooo“! „Weitergehen bitte“! wird man unsanft aus dem Schlaf geweckt, wenn man (un-)absichtlich durchs Bild läuft.

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Zweimal im Jahr läd das Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen zu je zwei Tagen Eisenbahnfest und auf dem sonst so beschaulichen Gelände rauscht und zischt es an allen Ecken. Zunächst pfiff der Wind an diesem Samstagmorgen plötzlich wieder aus Osten. Fast hätte man einen Schal vertragen können, aber ich hatte alles dabei, Getränke, Pflaster, Taschentücher, Seifenblasen, Hello Kitty Taschentücher (WTH … wie kommen die in meine Tasche), aber keinen Schal. Schließlich war ja Frühling. War … genau war. Also den Reißverschluß hoch und ab ins Getümmel.

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Wer hier herkommt hat die Arme im Dauerwinkel von 90 Grad zum Körper, denn es gibt immer was zu fotografieren. Alle paar Minuten rauscht die Dampflok (Mitfahrgelegenheit) mit lautem Qualmen und Zischen vorüber, der Rundfahrtzug ebenfalls mit einer Dampflok steht bereit am Bahnsteig 1 (oder war’s Bahnsteig 2, na egal, der Bahnsteig ist ja eh nur 100 Meter lang). Ein greller Pfiff, der Zug setzt sich in Bewegung, mittels Dampf geht es einmal rund um Bochum. Während die Schlange am Bratwurststand lang und länger wird, rangiert man auf der Drehscheibe am Ringlokschuppen eine weitere Dampflok auf die Drehscheibe und präsentiert das gute Stück wie ein Top Modell. Lächeln …, nicht so steif … und noch eine Runde auf der Drehscheibe.

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Lok Nr. 1 ist sogar ganz eigen, die läßt sich nicht einfach verkuppeln. Pfffffft … könnte ja jeder kommen. Sie muß mit 6-8 Mann und Muskelkraft auf die Drehscheibe geschoben werden. Hauruck …. Im Eisenbahnmuseum war ich (dank RuhrTopCard) schon häufiger, aber beim Eisenbahnfest in Bochum (Eintritt übrigens 9,- € für Erw.), war ich erst zum Zweiten Mal. Während im letzten Jahr die Elektroloks im Mittelpunkt standen, waren es dieses Jahr die Dampflokomotiven. Erneut ein greller Pfiff, über den Baumwipfeln erscheint Dampf, die Rundfahrt kommt zurück. Kurz danach trifft der Schienenbus aus Hagen ein und die Dampflok für Füherstandsmitfahren fährt wieder fauchend an mir vorbei. Ich sehe mir unterdessen eine in Betrieb befindliche Dampflok aus der Nähe an. Dampfwolken zischen und nebeln den Bahnsteig ein.

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Das Eisenbahnfest startet übrigens immer zwei Tage, jeweils Mitte April und Mitte September. Meine reichlich gemachten und für das Internet ausgesuchten Favoriten in Sachen Foto findet ihr auf Flickr und Google+..

Farbenrausch (The Color Run)

Vor ein paar Tagen sah ich einen Werbespot, in dem es darum ging, daß sich Leute anscheinend während einer Art Fest mit farbigem Pulver bewerfen. Zuerst dachte ich, es ging um Werbung eines Handyherstellers, jetzt weiß ich aber (wieder), daß es Werbung von Nikon war. Eigentlich logisch, Farbe, Kamera, Fotos usw. Es geht auch nicht um irgendein Fest, sondern um das indische Frühlingsfest Holi, am Vollmondtag des Monats Phalguna (Februar/März). Das „Fest der Farben“ dauert mindestens zwei, in einigen Gegenden Indiens auch bis zu zehn Tage. Während dieser Zeit scheinen alle Schranken durch Kaste, Geschlecht, Alter und gesellschaftlichen Status aufgehoben (vielleicht wäre Farbbeutelwurf ja eine Alternative für den heimischen Karneval 😉 ). Warum erzähle ich euch das? Weil sich dieses Fest, wie viele andere Feste auf der Welt, weiterverbreitet hat. Inspiriert vom indischen Frühlingsfest wurde in den USA der Color Run ins Leben gerufen.

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Der erste offizielle Color Run fand 2012 in Tempe(Arizona) statt. Mittlerweile gab es Läufe in 18 Städten der USA und darüber hinaus. Die Läufer starten in einem weißen T-Shirt und werden auf dem 5 km Lauf bei jedem Kilometer mit einer anderen Farbe beworfen. Ziel ist es am Ende als leuchtender Regenbogen durchs Ziel zu gehen. Indien? USA? Alles weit weg? Ja und nein, denn der Color Run kommt nach Deutschland. Aller Voraussicht nach soll es in Berlin, Hamburg, Köln, München, Stuttgart, Dresden, Nünberg, Frankfurt und in der Rhein-Ruhr Region an den Start gehen. Nun ist Sport bei mir ja sowas von geht garnicht, daß ich eigentlich nur als Zuschauer in Frage komme. Aber selbst das würde ich mir nur ungerne entgehen lassen und wenn ich höre, daß es nicht auf Zeit ankommt und man die 5 km auch gehen könnte, könnte ich mir sogar eine Teilnahme vorstellen. 5 km sind bei zügigem Tempo (laufen nicht rennen) innerhalb einer guten Stunde zu schaffen. Noch sind die genauen Daten nicht bekannt, aber so wie ich gelesen habe, steht man bereits in den Startlöchern.

Facebookseite, Twitter Account, Homepage, das ganze SocialWeb Programm steht bereits, jetzt heißt es auf Termine warten. Na wer hätte Lust, sich mit Farbe (vermutlich Mehl + Lebensmittelfarbe) bewerfen zu lassen? Wie so etwas aussehen kann, seht ihr bei YouTube. Sieht zumindest geil aus 😉 .