Nennt mich Michael Eichental

Vattenfall Flyer Vor einigen Wochen bekam ich eine e-mail, daß die Werbeagentur Heymann Brandt de Gelmini eines meiner Flickr Fotos, das ich seinerzeit in Berlin gemacht habe, auf eine Broschüre der Firma Vattenfall drucken möchte. Da ich meine Fotos i.d.R. mit der Creative Commons Lizenz (Namensnennung-Keine Bearbeitung) veröffentliche, habe ich der Verwendung zugestimmt. Ja ich weiß, ich hätte das Foto auch verkaufen können, aber ich bin mir ziemlich sicher, dann hätte man sich für ein anderes Foto entschieden. Ich habe das Foto also gemailt und um ein Belegexemplar der Broschüre gebeten. Am Dienstag erreichte mich nun ein Brief mit einer kurzen Notiz und einem Flyer der Firma Vattenfall mit meinem Bild auf dem Titel.

Ein bischen stolz bin ich nun schon sein, daß mein Foto Anklang gefunden hat. Also habe ich nach dem Copyright Vermerk gesucht. Da ich meinen Kontakt mit o.g. Firma via e-mail geführt habe, habe ich meine e-mails, wie es sich gehört, mit einer Grußfloskel und meinem vollen Namen beendet. Wenn ihr Flickr verwendet wißt ihr aber sicher auch, daß das Flickr Konto i.d.R. auf einen Nickname läuft und der ist bei mir (historisch aus alten Tagen, fragt besser nicht) „Eichental“.

Jetzt ratet was als © auf der Rückseite des Flyers steht :-D. Genau, ab sofort dürft ihr mich „Michael Eichental“ nennen. Ich mußte doch ziemlich breit grinsen und ich darf euch bitten schickt mir keine Post an diesen Namen, denn ich fürchte die Deutsche Post AG dürfte mit dieser Namensgebung überfordert sein. Ob ich die Werbeagentur nochmal auf den korrekten Namen aufmerksam machen soll? Ich glaube ich schreibe nochmal eine e-mail … für die nächste Auflage.

Ei ei ein iPhone aber wo ist das Handbuch?

Ein iPhone ist ja schon eine feine Sache, auch wenn man sich schon ziemlich stark an Apple bindet. Vielleicht sind Samsung Galaxys auch fein, das kann ich nicht beurteilen, aber der Unterschied zu meinem zwei Jahre alten LG Smartphone ist schon immens. Aber einen Nachteil hat so ein iPhone ja, es gibt kein Handbuch o.ä. Der Packung liegt nur ein Flyer mit den wichtigsten „Grundregeln“ bei, so daß man telefonieren kann, aber viele Fragen bleiben erst einmal offen. Ein paar Beispiele gefällig? Erster Kameratest, Foto … geht, aber die Fotos sind immer in voller Auflösung. Kann man sie verkleinern auf 640×480? Ich habe nichts gefunden. Und wo ist der Zoom Knopf? Erst eine Google Suche brachte die Lösung. Tippt einmal auf das Bild und es erscheint eine Zoomleiste. Und dann geht’s sogar mit dem Zweifingertrick.

Auch habe ich schon oft Screenshots gesehen. Aber wie funktiuonieren die? Wieder muß Google herhalten um zu erfahren, daß der Hauptknopf (wie heißt der eigentlich wirklich, aha … Hometaste) und gleichzeitig die Power on/off Taste gedrückt werden muß. Ja Leute auf sowas kommt doch keiner von selbst. Wo steht dieses und vielleicht noch manch anderes Geheimnis beschrieben? Also habe ich mich mal auf die Suche nach iPhone Tipps und Tricks gemacht. In der Tat ich bin fündig geworden z.B. hier bei Chip und auf vielen anderen Seiten, denn das Netz voll von Tipps & Tricks (wobei ich nicht immer weiß, ob diese Tipps noch aktuell sind, gerade jetzt nachdem iOS5 erschienen ist). Nach ein wenig weiterer Suche bin ich dann aber auch auf der Apple Support Seite fündig geworden. Ein Benutzerhandbuch iOS5.0 mit immerhin 188 Seiten, als PDF downloadbar.

Je nachdem bei welchem Provider ihr Kunde seid gibt es u.U. sogar noch mehr Informationen. Als Vodafonekunde habe ich z.B. das Dokument „Mit dem iPhone im Vodafone-Netz“ (Nr. 126) entdeckt. Hier habe ich beispielsweise jetzt eine Visual Voicemail. Huch davon habe ich ja noch nie gehört und dazu noch eine „normale“ Mailbox? Na da bin ich ja bestens ausgerüstet. Ich mache mich jetzt mal ans lesen und ihr könnt euch unterdessen auch die knapp 14 MB Handbuch downloaden.

[Update] Ich bekam den Hinweis, daß das Benutzerhandbuch iOS5.0 auch in iTunes zur Verfügung steht.

MS-Wissenschaft – Neue Wege in der Medizin

1

Heute mal ein kurzer Blogbeitrag, weil ganz aktuell. Wer morgen (Sonntag den 28.08.2011) noch nichts vor hat und in Oberhausen oder rund um Oberhausen wohnt, hat noch Gelegenheit die MS-Wissenschaft zu besuchen. Ein Binnenschiff, welches innen zu einer Art Ausstellung umgebaut wurde und dort momentan „Neue Wege in der Medizin“ zeigt. Das Schiff liegt auf dem Rhein-Herne-Kanal direkt am Schloß Oberhausen (unterhalb der neuen Brücke „Slinky springs to Fame“).

Wer’s morgen nicht mehr schafft oder weiter nordwestlich wohnt, hier gibt’s den Tourplan des Schiffes. Mal den eigenen Herzschlag hören(!), einen Blick in Leber und Gehirn, den Altershandschuh anziehen oder lernen warum die Bandscheibe so außerordentlich wichtig ist. Alles Themen, die man bei freiem Eintritt, erleben kann. Weitere Termine sind Dortmund, Hamm, Münster, Hannover, Braunschweig … bis nach Berlin Ende September.

2

Flaschenöffner

Nicht daß ihr jetzt alle an Warsteiner schreibt, um einen Flaschenöffner zu schnorren (ich will ja keine schlafenden Hunde wecken) 😀 , aber ich möchte mich auf diesem Weg kurz bei Warsteiner bedanken. Im Juli habe ich einen Kasten Warsteiner gekauft obwohl ich noch ein paar Flaschen hatte, aber das Angebot war gerade so gut. Zu Hause angekommen fand ich auf den Kronkorken einen Hinweis auf irgendeine Aktion. Allerdings kam der Urlaub dazwischen so daß ich am Wochenende erst die erste Flasche aus dem neuen Kasten geöffnet habe. Ab auf die Webseite zur Aktion? Leider nicht, denn die Aktion war bereits vorbei 😦 .

Also habe ich eine e-mail an Warsteiner geschrieben und erfahren, daß die Aktion schon endete, als ich den Kasten gekauft hatte. Aber als kleines Trostpflaster sollte ich einen Flaschenöffner bekommen und der kam tags darauf auch postwendend (wie man so schön sagt). Ich werde ihn also zukünftig immer nutzen, wenn ich wieder mal eine Flasche dieser Marke öffne. Dankeschön und Prost 😉 .

Ich like, folge, blogge und adde

Ich like, folge und blogge, jetzt adde ich auch. Oder heißt das vielleicht pluse? Ich habe da noch ein paar Probleme mit den Begriffen. Bei Twitter habe ich Follower (und die kann ich verfolgen oder die folgen mir). Bei Facebook wird’s schon schwieriger, denn dort habe ich Freunde die ich einladen kann und Artikel und Kommentare die ich gut finden, also liken, kann. Bei GooglePlus ist es nun wieder anders, denn erstens muß ich die Eingeladenen dort in Kreise (Circle) ordnen und zweitens weiß ich nicht wie ich die dort abgelegten dann nennen soll. Vielleicht Circler (Zirkler, Kreiser)? Außerdem kann ich gute Artikel oder Kommentare mit der +1 bewerten, adde (im Sinne von Addieren, im englischen = add) ich dann oder pluse um nicht zu sagen plusse ich? Sind Facebook Freunde bei Google+ immer noch meine Freunde und muß ich ganz neu hinzugefügte in der Google+ Community auch noch zu Facebook einladen? Fragen aus der Welt von Web 2.0 … SMS verschicken heißt „simsen“ … ich habe dich in meinen Kreis geaddet … gewöhnungsbedürftig :-D.

Soziale Suche (bestimmt meine Google Treffer)

Liebe Blogleser(innen), liebe (Facebook)Freunde, liebe (Twitter)Follower, ich hoffe doch, daß ihr mir zukünftig noch interessantere Links empfehlt, denn eure Tipps und Blogbeiträge könnten mir zukünftig als bevorzugte Treffer in der Googlesuche angezeigt werden. Wenn ich mit meinem Google Konto angemeldet bin, und das bin ich auf Grund des Google (RSS-)Readers meistens, schaut Google zukünftig nach, was meine „Soschel-Network-Freunde“ 😉 für Empfehlungen abgegeben haben. Im Blog, bei Twitter oder auch bei Facebook.

Wie Teltraif und auch der Google Blog berichten hat Google meine sozialen Verbindungen gesammelt (einzusehen im Google Konto unter „Kontoeinstellungen, Dashbord, Soziale Verbindungen und Inhalte“) und geht davon aus, daß das was meine „Freunde“ empfehlen auch mir gefallen könnte. Ein Grund mehr, zukünftig genau zu schauen, wer einem da bei Twitter so folgen will oder wer meint er wäre mein Facebookfreund.

Die Google Idee die „Freunde“ in die soziale Suche einzuschließen ist natürlich nicht nagelneu, denn Microsoft tut genau dieses mit seiner Suchmaschine Bing in enger Zusammenarbeit mit Facebook schon seit Mai.

Das ganze könnte jetzt folgenden Nebeneffekt haben. Ein sogenannter „Freund“ stellt, sagen wir mal, einen Blogbeitrag / ein Bild o.ä. auf eine Seite die ich nicht kenne und die ich auch noch nie besucht habe. Suche ich nun nach einem Stichwort, das mein „Freund“ diesem Beitrag / diesem Bild zufällig gegegeben hat, bekomme ich dieses bei einer Suche mit dem entsprechenden Vermerk präsentiert. Da frage ich mich doch, muß ich wirklich alles wissen, was meine „Freunde“ so machen?

Was jetzt noch fehlt, ist daß meine „Freunde“ die von mir meistgesuchten Suchbegriffe als bevorzugte Treffer zu sehen bekommen, ich sag euch, das gäbe Überraschungen 😀 .

Brücken am Gasometer

Da es letzte Woche wunderbar sonnig war, bin ich im Anschluß an meinen Gasometerbesuch noch die wenigen Meter zum Rhein-Herne-Kanal gelaufen. Der Rhein-Herne-Kanal ist reich an Brücken und wie man von oben bereits sehen konnte, gehen gleich hinter dem Gasometer mehrere Brücken über den Rhein-Herne-Kanal, über die Emscher und gleich noch über die A42. Das wollte ich mir mal näher ansehen. Zunächst wäre da die eigene Trasse des ÖPNV. Hier fahren Busse und Straßenbahnen vom Oberhausener Norden in den Süden und umgekehrt und bedienen damit unmittelbar das Centro im Minutentakt.

1

Daneben eine Fußgängerbrücke (natürlich auch für Radfahrer) und diagonal über beide Brücken hinweg eine Eisenbahnbrücke (ich nehme an für den Güterverkehr). Ganz unten bewegt sich selbstverständlich noch der Schiffsverkehr. Kein Vergleich mit der Brückenlandschaft in den Ruhrauen zw. Mülheim und Duisburg, aber es sind ein paar ausgefallene Bilder entstanden. Wer übrigens am Nordende auf die andere Seite der ÖPNV Trasse möchte, findet am Ende der Fußgängerbrücke noch eine Art Steg, der alle Brücken unterquert. Gleich neben der idyllisch gelegenen Skaterbahn, welche unweit der Emscher und nur etwa 50 Meter von der A42 entfernt liegt. Hier wird sich keiner so schnell über Skaterlärm beschweren 😀 .

2

Die Fotos im „Ruhr 2011“ Album werden langsam mehr … Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Gestern war ich mal wieder im Kino, um mir (als Fan von „Fluch der Karibik“) den 4. Teil anzusehen … „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“. Zunächst mal eins vorweg, Johnny Depp hat in Teil 4 eine neue Synchronstimme. Das heißt, David Nathan gibt Johnny Depp sonst auch seine deutsche Stimme, aber in den Teilen 1-3 von Fluch der Karibik hat mir Marcus Off besser gefallen. Überhaupt fand ich, daß die ersten Teile mehr Biss und witzigere Dialoge hatten. Teil 4 ist, na sagen wir mal, an einigen Stellen etwas vorhersehbar.

Dieses Mal ist Käptn Jack Sparrow auf die Suche nach dem legendären Jungbrunnen, der Quelle der Jugend die ewiges Leben verspricht. Kein ganz neues Thema, wenn ich da nur mal an Indiana Jones denke. Ob der Wechsel von Keira Knightley zu Penelope Cruz dem neuen Teil gut getan hat ist Geschmackssache (mir hat Keira Knightley besser gefallen), daß jedoch einige Szenen dem Umstand geschuldet wurden, daß dort der 3D Effekt besonders gut zur Geltung kommt (ich habe den Film in 2D gesehen) ist ein bischen schade.

Insgesamt war der Film mit sehr vielen Actionszenen gespickt und nicht so vielen Computereffekten wie der 3. Teil, dümpelte aber zeitweise auch etwas vor sich hin. Ich glaube das Fazit, das die Zeitschrift Cinema schreibt trifft es ganz gut. „Knalliges Seeräuberspektakel, das dem Zuschauer trotz einiger Längen zweieinhalb Stunden launige Blockbuster-Unterhaltung bietet“. Jetzt müßt ihr euch selber ein Bild machen, denn „schlafen könnt ihr wenn ihr tot seid“ 😀 .

Nebenbei: Woran erkennt man, daß einige Zuschauer schon mal einen „Fluch der Karibik“ Film gesehen haben und andere nicht? Genau, die ersten verlassen das Kino punktum, wenn der Nachspann startet, die anderen bleiben in aller Ruhe sitzen. Warum ihr auch bis zum Schluß sitzen bleiben solltet … bis ganz zum Schluß meine ich? Weil am Ende alle Voraussetzungen für Teil 5 geschaffen wurden, die Schlußszene gibt’s mal wieder nach dem Abspann 😉 .

Niedrigwasser am Rhein

Nach wochenlangem Sonnenschein nun also ein bischen Regen. Immer noch zu wenig, wenn man die Bauern fragt und immer noch zu wenig für die Schifffahrt, um auf dem Rhein wieder unter Volllast zu fahren. Aber die Binnenschiffer haben keine große Wahl, mit verminderter Ladung geht es trotzdem den Rhein rauf und runter. Letzte Woche habe ich mich mal in Krefeld an den Rhein begeben, um mir selbst ein Bild zu machen. Hier in Höhe des Rheinkilometers 763/764 (Rheinhafen) lag der Pegel so kanpp über 1,90 Meter.

1

Wohlgemerkt, eine Pegeltiefe von 1,90 Meter bedeutet nicht, daß der Fluß an der Stelle nur 1,90 Meter tief ist (siehe Erläuterung des Begriffs Pegel). Das Ufer war gut zu sehen, aber um einen echten Vergleich zu haben, bräuchte ich Bilder wie es hier bei Normal- oder gar bei Hochwasser aussieht. Ich werde mir dazu die Stelle an der Düsseldorfer-, unterhalb der Berliner Straße mal merken. Ich erinnere mich aber, als ich vor einem 3/4 Jahr ca. 1 km flußabwärts ein paar Fotos gemacht habe, daß zumindest die in den Rhein hineinragenden Aufschüttungen mit den rot/weißen Barken (als Kennzeichnung für „Hindernis“) komplett überflutet waren. Rot-/weiße Barken stehen übrigens stromabwärts immer rechts, grün-/weiße auf der linken Seite, aber das wußtet ihr sicher 😀 .

2

Auf diese Art und Weise habe ich jetzt ein paar Bilder von der Brücke gemacht, über die ich sonst immer nur fahre, wenn ich mit dem Auto Richtung östliches Ruhrgebiet unterwegs bin. Die Berliner Straße ist der direkte Zubringer, der später auf die A524 bzw. im Autobahnkreuz Breitscheid weiter auf die A52 Richtung Essen führt.

Bilder vom Rhein und rund um Krefeld auf Flickr oder Sevenload.

Flittern ist das neue Twittern


Ja ich weiß, ich bin wieder mal überhaupt nicht auf dem Laufenden. Warum? Gerade mußte ich bei Heute.de lesen, daß Flittern das neue Twittern ist. Flittern? Kennt ihr auch nicht? Da seid ihr genauso wie ich vermutlich schon weit jenseits der 30 und habt auch keine Ahnung, daß „Twitter die heißeste Partnerbörse ist, die es gerade gibt“ sagt (lt. Heute.de) Teresa Bücker, bei Twitter als @fraeulein_Tessa“ bekannt .

Ihr schreibt bei Twitter auch meist nur 140 Zeichen lang was euch gerade einfällt? Falsch, ganz falsch, Poesie ist gefragt. Ob dieser Goethe von dem alle reden auch schon Akürzungen gekannt hätte, um die 140 Zeichen zu treffen? Ich weiß es nicht. Ich wußte auch nicht, daß dieses gelbe Sternchen, das einen Tweet als Favorit kennzeichnet, zum „faven“ genutzt wird. Ich hatte es bisher nur als Lesezeichen für meine eigenen Tweets verwand. So eine Art Merker.

Hach, hätte ich doch gewußt, daß so der erste Schritt zum Flittern startet 😀 . Und dann sollten am Ende des Tweets ein „hach“ (pardon ein „#hach“) und ein ❤ stehen (Mathematiker lesen hier ein "kleiner 3" 😉 ). Wer hätte gedacht, daß das kleine Wörtchen "hach" so eine Bedeutung haben könnte. Da bleibt mir nur eines anzumerken … "Hach ja, ich werde alt" 😀 .