Ich like, folge, blogge und adde

Ich like, folge und blogge, jetzt adde ich auch. Oder heißt das vielleicht pluse? Ich habe da noch ein paar Probleme mit den Begriffen. Bei Twitter habe ich Follower (und die kann ich verfolgen oder die folgen mir). Bei Facebook wird’s schon schwieriger, denn dort habe ich Freunde die ich einladen kann und Artikel und Kommentare die ich gut finden, also liken, kann. Bei GooglePlus ist es nun wieder anders, denn erstens muß ich die Eingeladenen dort in Kreise (Circle) ordnen und zweitens weiß ich nicht wie ich die dort abgelegten dann nennen soll. Vielleicht Circler (Zirkler, Kreiser)? Außerdem kann ich gute Artikel oder Kommentare mit der +1 bewerten, adde (im Sinne von Addieren, im englischen = add) ich dann oder pluse um nicht zu sagen plusse ich? Sind Facebook Freunde bei Google+ immer noch meine Freunde und muß ich ganz neu hinzugefügte in der Google+ Community auch noch zu Facebook einladen? Fragen aus der Welt von Web 2.0 … SMS verschicken heißt „simsen“ … ich habe dich in meinen Kreis geaddet … gewöhnungsbedürftig :-D.

Der Facebookvirus hat mich erwischt

Ja ja, ich weiß. Wer Mitglied bei Facebook ist, wird auch von der CIA durchleuchtet 😀 , aber ich bin halt neugierig, warum alle Welt auf dieses Facebook fliegt. Also habe ich meinen Account dort mal reaktiviert und mich wieder als aktives Mitglied dort angemeldet. Als ich mich vor ca. 2 Jahren erstmals dort angemeldet hatte, dachte ich noch, es wäre bloß eine weitere Community a la Stayfriends, Passado (alias Wasabi) oder Wer-kennt-wen.

Aber Facebook scheint mehr zu sein, denn es sind ja nicht nur ein paar Studies die sich dort rumlümmeln sondern auf Tastendruck bin ich „Fan“ von gestandenen Tageszeitungen, Nachrichtensendungen oder einem Prominenten aus Funk und Fernsehen. Was mir das bringt? Ich weiß es noch nicht, ich habe erstamal ein paar „Freunde“ eingeladen, die ich bereits aus anderen Web2.0 Applikationen wie Twitter, Flickr oder meinem Blog kenne. Diese Communities möchte ich eigentlich auch nur ungerne verlassen. Außerdem habe ich von Facebook bisher nicht immer nur Gutes gelesen.

So berichtete z.B. die Internetseite Heute.de vor einigen Wochen über Abhängigkeiten, Abofallen und der Preisgabe des gesamten sozialen Netzwerks mit einem Mausklick. Also werde ich ein paar Funktionen ausprobieren, soviel von mir schreiben, wie ich hier auch schreibe und mich ansonsten erstmal zurückhalten. Falls ihr also in den nächsten Tagen plötzlich eine Freundschaftsanfrage erhaltet, evt. ist es meine 😀 .

Der Twitter-Wandkalender ist da

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Bevor es morgen in den Weihnachtsurlaub geht, durfte ich heute im Lager unserer Firma die lang ersehnte Twitter Wandkalender Sendung entgegennehmen. Die Sendung war bereits gestern da, aber ich hatte gestern einen freien Tag. Vielleicht erinnert ihr euch an die Aktion, über die ich vor 4 Wochen geblogt habe. @Druckerei_de hatte die Wandkalender ausgelobt. Da insgesamt 10 große und eine Hand voll kleine Kalender in der dreieckigen UPS Verpackung waren, werde ich mal sehen, ob ich damit morgen den einen oder anderen Kollegen überraschen kann 😀 . Der Druckerei auf diesem Weg noch einmal vielen Dank.

Freud und Leid des Internet

barcode3 Europäischer Datenschutztag in Berlin, Gelegenheit mal wieder über Gefahren des Internets zu berichten. Es ist schon einige Zeit her, da bekam ich Post von einem Anwalt, ich solle doch bitte die gekaufte Druckerpatrone bezahlen und zusätzlich Mahn- und Anwaltsgebühren.

Die beiliegende Kopie einer Rechnung war adressiert an eine Firmenadresse im Nachbarhaus. Ich hatte keine Patrone gekauft und nie Kontakte zu der besagten Firma. Außerdem war die Firma im Nachbarhaus zu dem Zeitpunkt bereits seit einem halben Jahr ausgezogen.

Ein Anruf bei besagtem Anwalt klang zunächst ein bischen wie „… tja jetzt haben wir dich erwischt“, schnell stellte sich aber heraus, daß ich nicht der richtige Ansprechparner für diese Mahnung war. Warum man mich angeschrieben hatte? In einer Auskunftsplattform irgendwo im Internet stand, ich wäre jetzt Geschäftsführer dieser Firma. Hier hatte wohl jemand Äpfel und Birnen in eine Kiste gekippt. Ich habe dem Eintrag umgehend schriftlich wiedersprochen und unter Androhung rechtlicher Schritte die Löschung meines Namens veranlaßt. Das war noch vor dem großen Run auf Facebook & Co.

Mitlerweile vergeht kaum ein Monat, in dem nicht Meldungen die Runde machen, irgendein Unternehmen ist wieder leichtfertig mit seinen Kundendaten umgegangen oder irgendeine Datenbank mit Kontodaten wurde gehackt. Und im Zeitalter von Web 2.0 hinterläßt jeder Internetuser zusätzlich freiwillig seine Spuren im Netz. Hand hoch, wer von euch ist nicht mindestens bei einem der folgenden Plattformen Mitglied:

  • Facebook
  • Xing
  • StudiVZ / SchülerVZ
  • Stayfriends
  • Wer kennt wen
  • Wasabi (früher Passado)
  • Flickr
  • Sevenload

Überall kann man Profile anlegen und mehr oder weniger interessante Dinge über sich preisgeben. Die Tagesschau titelt dazu heute „Profile mit Selbstentblößungsgefahr„.

Und dann war da ja noch der junge Mann aus Bordeaux (Frankreich). Er heißt Marc L. und plötzlich war Marcs Online-Leben in einem gedruckten Magazin. Redakteure recherchierten im Mitmachweb, befragten Google und stießen dabei rein zufällig auf Marc.