Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Gestern war ich mal wieder im Kino, um mir (als Fan von „Fluch der Karibik“) den 4. Teil anzusehen … „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“. Zunächst mal eins vorweg, Johnny Depp hat in Teil 4 eine neue Synchronstimme. Das heißt, David Nathan gibt Johnny Depp sonst auch seine deutsche Stimme, aber in den Teilen 1-3 von Fluch der Karibik hat mir Marcus Off besser gefallen. Überhaupt fand ich, daß die ersten Teile mehr Biss und witzigere Dialoge hatten. Teil 4 ist, na sagen wir mal, an einigen Stellen etwas vorhersehbar.

Dieses Mal ist Käptn Jack Sparrow auf die Suche nach dem legendären Jungbrunnen, der Quelle der Jugend die ewiges Leben verspricht. Kein ganz neues Thema, wenn ich da nur mal an Indiana Jones denke. Ob der Wechsel von Keira Knightley zu Penelope Cruz dem neuen Teil gut getan hat ist Geschmackssache (mir hat Keira Knightley besser gefallen), daß jedoch einige Szenen dem Umstand geschuldet wurden, daß dort der 3D Effekt besonders gut zur Geltung kommt (ich habe den Film in 2D gesehen) ist ein bischen schade.

Insgesamt war der Film mit sehr vielen Actionszenen gespickt und nicht so vielen Computereffekten wie der 3. Teil, dümpelte aber zeitweise auch etwas vor sich hin. Ich glaube das Fazit, das die Zeitschrift Cinema schreibt trifft es ganz gut. „Knalliges Seeräuberspektakel, das dem Zuschauer trotz einiger Längen zweieinhalb Stunden launige Blockbuster-Unterhaltung bietet“. Jetzt müßt ihr euch selber ein Bild machen, denn „schlafen könnt ihr wenn ihr tot seid“ 😀 .

Nebenbei: Woran erkennt man, daß einige Zuschauer schon mal einen „Fluch der Karibik“ Film gesehen haben und andere nicht? Genau, die ersten verlassen das Kino punktum, wenn der Nachspann startet, die anderen bleiben in aller Ruhe sitzen. Warum ihr auch bis zum Schluß sitzen bleiben solltet … bis ganz zum Schluß meine ich? Weil am Ende alle Voraussetzungen für Teil 5 geschaffen wurden, die Schlußszene gibt’s mal wieder nach dem Abspann 😉 .

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Man kann ja sagen was man will, aber James Cameron hat das gewisse Händchen für gute Filme (wenn man das Genre mag). Die Kinogutscheine lagen schon eine ganze Weile hier, aber heute habe ich endlich mal einen davon genutzt und bin mal wieder ins Kino gegangen. Avatar – Aufbruch nach Pandora ist ein bildgewaltiges, actionreiches und bis zum Ende superspannendes Fantasy Abenteuer.

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Es geht in dem Film um die Reise zu einem weitentfernten Planeten namens Pandora. Aber Pandora ist nicht unbewohnt, sondern wird von den Ureinwohnern, den Na’vis (Betonung auf der zweiten Silbe), bevölkert. Dummerweise befindet sich ganau dort wo sich ihr „Stammesbaum“ befindet das größte Vorkommen des begehrten Rohstoffs „Unobtainium“ (man lese mal den Wikipedia Artikel dazu 😀 ).

James Cameron hält uns hier einen Spiegel vor, denn die Geschichte, hier mit viel Action und wer möchte auch in 3D, könnte sich auf der Erde in ähnlicher Form abspielen. Die Bodenschätze sind dann vermutlich nur andere.

Ich habe mal ein wenig recherchiert wer die Schauspieler in den Hauptrollen sind, denn außer Sigourney Weaver waren mir die Schauspieler nicht so bekannt. Wenn man aber mal genauer hinschaut, hat man sie in dem einen oder anderen Film vielleicht doch schon mal gesehen.

Sam Worthington, Michelle Rodríguez, Zoë Saldaña, Stephen Lang. Insbesondere die Damen, ausgesprochen hübsch 😀 .

Wer also mal für 161 Minuten ins Reich der Fantasie abtauchen möchte dem sei dieser Film zu empfehlen. Reservierung kann ggf. nicht schaden, gerade im Moment, wo viele ein paar freie Tage haben. Nebenbei bemerkt, offizielle Bilder aus dem Film gibt’s bei Flickr zu sehen und nochmehr Infos und Links in diesem Wikipedia Artikel.

P.S.: Ist es eigentlich mitlerweile üblich, daß ein (längerer) Film in der Mitte mit ca. 15 Min. Pause unterbrochen wird. Das hatte ich bisher noch nie im Kino erlebt.