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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

MS-Wissenschaft – Neue Wege in der Medizin

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Heute mal ein kurzer Blogbeitrag, weil ganz aktuell. Wer morgen (Sonntag den 28.08.2011) noch nichts vor hat und in Oberhausen oder rund um Oberhausen wohnt, hat noch Gelegenheit die MS-Wissenschaft zu besuchen. Ein Binnenschiff, welches innen zu einer Art Ausstellung umgebaut wurde und dort momentan „Neue Wege in der Medizin“ zeigt. Das Schiff liegt auf dem Rhein-Herne-Kanal direkt am Schloß Oberhausen (unterhalb der neuen Brücke „Slinky springs to Fame“).

Wer’s morgen nicht mehr schafft oder weiter nordwestlich wohnt, hier gibt’s den Tourplan des Schiffes. Mal den eigenen Herzschlag hören(!), einen Blick in Leber und Gehirn, den Altershandschuh anziehen oder lernen warum die Bandscheibe so außerordentlich wichtig ist. Alles Themen, die man bei freiem Eintritt, erleben kann. Weitere Termine sind Dortmund, Hamm, Münster, Hannover, Braunschweig … bis nach Berlin Ende September.

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Flaschenöffner

Nicht daß ihr jetzt alle an Warsteiner schreibt, um einen Flaschenöffner zu schnorren (ich will ja keine schlafenden Hunde wecken) 😀 , aber ich möchte mich auf diesem Weg kurz bei Warsteiner bedanken. Im Juli habe ich einen Kasten Warsteiner gekauft obwohl ich noch ein paar Flaschen hatte, aber das Angebot war gerade so gut. Zu Hause angekommen fand ich auf den Kronkorken einen Hinweis auf irgendeine Aktion. Allerdings kam der Urlaub dazwischen so daß ich am Wochenende erst die erste Flasche aus dem neuen Kasten geöffnet habe. Ab auf die Webseite zur Aktion? Leider nicht, denn die Aktion war bereits vorbei 😦 .

Also habe ich eine e-mail an Warsteiner geschrieben und erfahren, daß die Aktion schon endete, als ich den Kasten gekauft hatte. Aber als kleines Trostpflaster sollte ich einen Flaschenöffner bekommen und der kam tags darauf auch postwendend (wie man so schön sagt). Ich werde ihn also zukünftig immer nutzen, wenn ich wieder mal eine Flasche dieser Marke öffne. Dankeschön und Prost 😉 .

Oldtimertreffen Krefeld

Das letzte Oldtimertreffen im Juli war auf Grund der Ferien und des schlechten Wetters entsprechend spärlich besucht, also wieder mal Zeit für einen neuen Anlauf. Das Augusttreffen stand an und war auch wieder wesentlich besser besucht. Dieses Mal waren mehr Sportwagen unter den Gästen sowie auch Fahrzeuge mit einem „NL“ für Niederlande auf dem Heck. Neben ein paar alten Bekannten war dieses Mal ein Rolls Roys das vermutlich teuerste Auto auf dem Gelände. Wenn ich den Fahrer im Gespräch mit anderen Gästen richtig verstanden habe, hätte das Auto einen Wiederbeschaffungswert von rd. einer 1/4 Million … sprich 250.000,- Euro. Ein stolzer Preis, aber auch ein wunderschönes Gefährt.

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Ein Bulli der ersten Baureihe (noch ohne Schiebe- dafür mit aufzuklappenden Türen) mit sportlichen Felgen (wirkte irgendwie tiefergelegt) und ein Goggomobil waren weitere Stars. Unvorstellbar, daß man mit so einem kleinen Auto irgendwann mal in den Urlaub gefahren ist. Und dann war da noch der schöne Aufkleber auf dem Heck des Borgward Isabella „Nimm dir Zeit und nicht das Leben“. Mancher sollte sich den Spruch heute mal wieder zu Herzen nehmen (wenn er mit Lichthupe auf der linken Spur heranprescht).

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Das letzte Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg für 2011 gibt es dann im 18. September 2011. Eine Fotoauswahl dieses Treffens ist bereits seit gestern online und hier zu finden … Flickr / Sevenload / Picasaweb.

P.S.: Seit ich zu GooglePlus gewechselt bin, könnte es sein, daß die Bilder bei Picasaweb nicht mehr ohne weiteres aufzurufen sind. Wenn ihr nicht Mitglied bei GooglePlus seid, ruft doch bitte die Bilder bei Flickr oder Sevenload auf. Danke.

Tief im Osten wo die Sonne noch scheint

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Was fällt euch zu Dortmund ein? Nein nicht der BVB. Was sonst? Dortmunder U, Bergbau? Genau, das und mehr waren die Gründe noch mal ganz weit nach Osten ins Revier vorzustoßen. Bei Herbert Grönemeyer heißt das „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt!“ ich hingegen habe mich nochmal aufgerafft, tief in den Osten des Ruhrgebiets zu fahren. Mein letzter Besuch in Dortmund hat tolle Bilder aus dem Westfalenpark und der Zeche Zollern hervorgebracht, dieses Mal wollte ich mir das Dortmunder U ansehen und zur Kokerei Hansa (beides Ziele der RuhrTopCard).

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Beim Dortmunder U hatte ich keine Vorstellung was mich erwartet, außer, daß das Museum Ostwall Teil des Gebäudes ist. Aber nicht nur das Museum sondern auch das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Technische Universität Dortmund u.v.m. Bereits seit dem Kulturhauptstadtjahr war mir die Installation „Fliegende Bilder“ ein Begriff. Dazu geören u.a. die LED-Bildschirme auf der Außenseite der Dachkrone (bei Sonne nicht ganz so gut zu erkennen) oder die „Neun Fenster in der Vertikalen“ im Treppenhaus. Das Museum Ostwall in der 4. Etage war nicht so ganz mein Fall, aber Kunst ist eben Geschmackssache. Interessant war der Tisch, auf dem Besucher Fotos tauschen können. Vor Ort digital einspeisen oder einfach als Papierabzug mitbringen, auf den Tisch legen und ein anderes dafür mitnehmen. Eine ausgefallene Idee für ein interaktives Bilderarchiv („Bildatlas“).

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Nachdem ich dem „U“ den Rücken gekehrt hatte ging mein Weg zur Kokerei Hansa. Ursprünglich wollte ich ja an einer Führung teilnehmen, aber die laufen immer nur zw. Donnerstag und Sonntag. Stattdessen habe ich einen Audioguide bekommen, mit dem ich einen (kleineren) Teil des Geländes alleine erkunden konnte. Auch keine schlechte Idee, denn so kann man fotografieren und wird unterdessen wie mit einer Art MP3-Player informiert. Einen nochmaligen Abstecher zur Zeche Zollern habe ich aus Zeitgründen nicht mehr unternommen.

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Fast schon auf dem Rückweg habe ich stattdessen noch einen Bogen zum Gelände der Zeche Waltrop geschlagen und mir die Halde Brockenscheidt angesehen. Der Weg dorthin war übrigens gespickt mit Blitzern. Festinstalliert und zu erahnen, wenn eine breite gut ausgebaute Straße nur 50 km/h erlaubt aber auch mobil. Bin mal gespannt wieviel ich 100 Meter nach dem Orstschild noch auf dem Tacho hatte. Aber zurück zum Thema. Die Zeche Waltrop ist heute fast vollständig zurückgebaut nur die Gebäude stehen noch und werden inzwischen gewerblich genutzt. Ein kurzer Fußmarsch führt auf einen, man möchte im Vergleich zu Halden in Herne, Essen oder Gelsenkirchen sagen Hügel, die Halde Brockenscheidt. Dort entstand im Jahr 2000 der zwanzig Meter hohe Spurwerkturm, welcher einen kleinen Rundumblick sowie einen Blick zurück auf die Zeche Waltrop gewährt.

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Zeche Nordstern, Emscherkunst und Rungenberg

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Ein weiterer Bericht über eine weitere Halde? Nicht ganz, aber auch. Diese Woche hat es mich nochmal nach Gelsenkirchen gezogen. Zunächst ging es vom Nordsternpark (der Turm der Zeche Nordstern ist mit der Skulptur des „Herkules“ unverkennbar) via Fahrrad (metropolradruhr) entlang des Rhein-Herne-Kanals zum Emscherkunstprojekt „Monument for a Forgotten Future“ (nördlich der Schleuse in Gelsenkirchen). Der Weg ist vom Nordsternpark in ca. 15 Min. bequem zu erreichen. Das „Monument for a Forgotten Future“ ist die Kopie einer Bergformation aus dem Nationalpark Joshua Tree bei Los Angeles und spielt in seinem Inneren leise Musik, wenn man sich dem Berg nähert.

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Danach habe ich wieder mal die Graffitiwand im Nordsternpark besucht, um zu sehen, was sich seit dem letzten Besuch verändert hat. Die Mauer am ehemaligen Kohlehafen darf ganz offiziell besprüht werden und wandelt sich alle paar Monate. Einmal in Gelsenkirchen bieten sich zwei Halden an besucht zu werden. Im Süden der Stadt (unweit der A40) die Halde „Rheinelbe“ über die ich im letzten Jahr hier berichtet habe und zum anderen die Halde „Rungenberg“ im Norden (unweit der A2), die ich bisher noch nicht kannte. Also ging der Ausflug dorthin.

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Die Straße führte mich zunächst durch die Siedlung Schüngelberg, die ebenfalls zur Route der Industriekultur gehört. Zweigeschossige Häuser die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurden mit zum Teil getrennt liegenden Gärten und einem später integrierten Mulden-Rigolen-System zur Ableitung des Regenwassers. In den 90’er Jahren kam dann ein Neubaugebiet hinzu, daß mit Verlaub etwas künstlich wirkt. Von der Siedlung Schüngelberg aus führt eine Treppe (ca. 300 Stufen) hinauf zur Halde. Diese hat zwei Spitzen, an denen je ein Scheinwerfer steht. Die Scheinwerfer formen (soweit ich weiß) Nachts mit ihren Strahlen aus einer zerschnittenen Pyramide optisch eine ganze Pyramide. Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Auffe Zeche malochen gehen

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Auffe Zeche Zollverein malochen heute immer noch Bergleute und das, obwohl die Zeche bereits seit 1986 keine Kohle mehr fördert. Wußtet ihr nicht? Ich auch nicht, obwohl ich im letzten Jahr bereits eine Führung auf Zeche Zollverein mitgemacht habe. Dank RuhrTopCard ist die Führung inclusive und was liegt da näher, als dieses Jahr nochmals an einer Führung teilzunehmen. Auch wenn sich die Wege durch die Zeche z.T. gleichen, anderer Führer, andere Geschichten.

Wir erfuhren, ähnlich wie es die FAZ im April diesen Jahres in einem (wie ich finde) sehr interessanten Bericht schrieb, daß es noch bis in alle Ewigkeit dauern wird das Grubenwasser aus Tiefen von bis zu 1400 Meter abzupumpen. Eine Aufgabe für die nächste(n) Generation(en). Knapp zwei Stunden Führung vergingen nach einigem Treppauf und Treppab über das Gelände der Zeche Zollverein wieder wie im Fluge.

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Man erfuhr, warum der Bergmann z.B. ausschließlich Kleidung aus Baumwolle trägt oder warum es gefährlich war zwischen den Kohlewagen schnell mal über die Schienen „zu hüpfen“, warum Kohlestaub aus den Hallen abgesaugt wurde und für die Koksverarbeitung äußerst wichtig war oder warum die Kohlenwäsche eben Kohlenwäsche heißt.

Ich war erstaunt, daß die Zeche Zollverein nach wie vor eine hohe Anziehungskraft auszuüben scheint, denn an diesem Sonntagmittag waren es gut 50 interessierte Personen, die in zwei Gruppen aufzuteilen waren. Übrigens hat der Parkplatz A1 jetzt auch eine Station der MetropolradRuhr. Wer also ein Fahrrad für das große Gelände benötigt, anmelden und ausleihen einfach per Telefon. Ich habe 1,- Euro/Std. investiert, denn ich wollte noch einen Abstecher zu Riesenrad und Schwimmbad machen.

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Nebenbei habe ich, auf den Beginn der Führung wartend, endlich mal den Skulpturenwald gegenüber von Parkplatz A1 gesucht und gefunden. Dort stehen z.T. auf freier Fläche, zum Teil im Wald die Granitskulpturen von Ulrich Rückriem. Ganz ehrlich, Kunst ist ja immer Geschmackssache, aber insbesondere die Skulptur „Castell“ (hier auf dem Wikipedia Bild zu sehen) gleicht im Inneren einer Müllsammelstelle, bei der man vergessen hat die Tonnen wieder hinzustellen 😦 .

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Jetzt eine kleine Quizaufgabe, bei der ich die Antwort noch nicht kenne. Auf dem Gelände der Zeche Zollverein (und wie der Führer sagte auch an anderen Stellen in Essen) fielen mir kleine grüne Quadrate mit vier weißen Ecken auf, meist 2 – 3 nebeneinander. Weiß jemand von euch, wofür diese Quadrate zuständig sind?

Auf dem Rückweg habe ich schließlich noch einen Abstecher ins vermutlich kleinste Museum des Ruhrgebiets gemacht, dem Museum der Siedlung Eisenheim in Oberhausen. Über die Siedlung Eisenheim habe ich ja bereits hier etwas geschrieben.

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Im Museum Eisenheim, dem ehemaligen Waschhaus der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets, erfährt man etwas über die Gründung und Entwicklung der Siedlung. Dazu gut zwei Hand voll Einrichtungsgegenstände der damaligen Zeit, vom Kohleofen bis zum Waschzuber. Für 1,50 Euro Eintritt kann man neben dem Waschhaus auch ein Original Zechenhaus, oder besser eine spezielle Wohnung innerhalb dieses Hauses, besuchen. Wer auch mal Lust hat, Sonntags von Ostern bis Oktober zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, Berliner Str. 10 A, 46117 Oberhausen.

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Zwei Wochen GooglePlus

Seit rund 14 Tagen bin ich jetzt bei GooglePlus und seit rund 14 Tagen überlege ich, was ich dort anders machen kann als bei Twitter oder Facebook. Zunächst mal ist es mir gelungen einen Teil meiner Facebook und Twitter Freunde auch bei Google wiederzufinden. Dort habe ich diese Kontakte (ich habe immer noch kein besseres Wort gefunden) in Kreise einsortiert, auf verschiedene Beiträge geantwortet, eigene Beiträge veröffentlicht und mich mit den Randgeschehnissen beschäftigt. So bekommt man z.B. bei jedem Kommentar zu einem Beitrag den man auch kommentiert hat eine Benachrichtigung (abstellen kann man nur die zusätzliche e-mail, gottseidank wenigstens die). Dann habe ich mich mit meinen plötzlich in die Höhe schnellenden GoogleMail Kontakten beschäftigt und festgestellt, daß wenn man Konakte, die man (vermeintlich) nicht kennt löscht, derjenige auch aus dem Kreis bei Google+ verschwindet. Spätestens dann merkt man „Ach der war das“ 😀 . Glücklicherweise kann man gelöschte Kontakte bis zu 30 Tagen wieder rückgängig machen.

Für eine Reihe von Google+ Tips habe ich den (inoffiziellen) Google+ Blog „GPlusEins“ abonniert und weil Google Unternehmensseiten noch nicht zuläßt (und das entsprechende GoogleProfil zu GPlusEins auch wieder gelöscht hat) habe ich GPlusEins gleich noch bei Facebook angeklickt bzw. die beiden Macher einzeln in meine Google+ Kreise aufgenommen. Dann gabs da noch die Sparks, so eine Art Google Suche nach einem (selbst-)gewählten Thema verbunden mit der Möglichkeit via Mausklick aus einem gefundenen Artikel gleich einen Google+ Beitrag zu machen. Mhmm … na ja, suche ich wirklich täglich das Netz nach bestimmten gleichbleibenden Begriffen ab? Den Hangout (den Videochat mit bis zu 10 Personen) habe ich noch nicht ausprobiert, weil ich z.Zt. nicht in Besitz einer Webcam bin.

Die Bedienung von Google+ ist im Großen und Ganzen relativ selbsterklärend, bei jedem Beitrag entscheide ich, bei welchen Personen (und damit bei welchen Kreisen) ich diesen Beitrag veröffentlichen will. Beginne ich den Beitrag mit einem „+“ und füge den Namen an, erreicht dieser Beitrag auch nur diese eine Person. Mein Picasaweb Fotoalbum wird, vorausgesetzt es gehört zum gleichen Google Account ebenso mit eingebunden wie mein Google Mailkonto. Ist Google+ ein Facebook Killer? Geduld, Google+ ist immer noch in der Betaphase, bis alles im Endstadium ausgebaut ist wird es sicher noch bis zum Jahresende dauern. Sich bei Google+ mal umzusehen kann in keinem Fall schaden. Wenn ihr also Mitglied seid, schaut mal bei mir rein und wenn euch der Link eures Kontos zu lang erscheint dem empfehle ich zum Abschluß http://gplus.to für eine Kurz URL.

Düsseldorf (Medienhafen)

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Ich muß euch noch einen Bericht nachtragen, zu dem ihr vielleicht schon ein paar Bilder in meinen Fotoalben gesehen habt. Vorletzten Freitag war ich mal wieder in der Ladeshauptstadt NRW’s in Düsseldorf. Es war eigentlich gutes Fotowetter, denn es gab eine Menge Wattewolken und somit gute Gelegenheiten in Richtung Himmel zu fotografieren. Vor ca. 4 Monaten hat das neue Hyatt Hotel im Medienhafen eröffnet und wie das so mit neuen Gebäuden ist, sie bestehen aus jede Menge Glas(-scheiben) in denen sich die Umgebung wunderbar spiegelt. Außerdem sind dort zwei Gebäude (von denen ich nicht weiß, ob sie beide zu dem Hotelkomplex gehören) mit einer Art Zwischenhof so nah beieinander, daß ich auf dem Rücken liegend(!) Fotos geschossen habe, von denen ich später nur noch schwer sagen konnte wo rechts und links ist. Lediglich eines dürfte klar sein, die Wolken waren oben 😀 .

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Die beiden Häuser sind unten schmaler gebaut als oben, so daß sich eine Art Überhang ergibt, der von unten wiederum wie ein Spiegel wirkt. Vermutlich haben mich die Menschen im Haus für verrückt gehalten, als ich unter dem Vorsprung lag und Fotos nach oben gemacht habe. Aber das war mir vollkommen egal 🙂 . Auch das Cafe (oder die Bar) auf der Terrasse sieht futuristisch aus. Man könnte meinen, daß ein Ufo dort gelandet ist. Die Front dieses freistehenden Anbaus ist komplett mit einer Art Spiegelkachel versehen, ähnlich wie einer der Gerybauten auf der anderen Hafenseite.

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Als dann die Regenwolken doch noch aufzogen, habe ich das Filmmuseum (auf der Schulstraße) besucht. Ich hatte das schon länger in Betracht gezogen, bisher aber nie Zeit dafür gefunden. Leider durfte man drinnen nicht fotografieren, so daß sich mein Eindruck auch etwas bedeckt hält. Die Kostüme und Filmausschnitte bezogen sich weitestgehend auf ältere Filme aus dem 30’er – 60’er Jahren des letztzen Jahrhunderts. Interessanter dann schon die Techniken des Films, verschiedene alte Geräte von der Kamera bis zum Filmprojektor. Wer schon mal die Camera Obscura besucht hat (siehe auch Blogbeitrag aus 2010) dürfte einiges wiedererkennen. Zum Abschluß habe ich, etwas versteckt, dann noch ein Denkmal für den Hoppeditz entdeckt.

Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Ich like, folge, blogge und adde

Ich like, folge und blogge, jetzt adde ich auch. Oder heißt das vielleicht pluse? Ich habe da noch ein paar Probleme mit den Begriffen. Bei Twitter habe ich Follower (und die kann ich verfolgen oder die folgen mir). Bei Facebook wird’s schon schwieriger, denn dort habe ich Freunde die ich einladen kann und Artikel und Kommentare die ich gut finden, also liken, kann. Bei GooglePlus ist es nun wieder anders, denn erstens muß ich die Eingeladenen dort in Kreise (Circle) ordnen und zweitens weiß ich nicht wie ich die dort abgelegten dann nennen soll. Vielleicht Circler (Zirkler, Kreiser)? Außerdem kann ich gute Artikel oder Kommentare mit der +1 bewerten, adde (im Sinne von Addieren, im englischen = add) ich dann oder pluse um nicht zu sagen plusse ich? Sind Facebook Freunde bei Google+ immer noch meine Freunde und muß ich ganz neu hinzugefügte in der Google+ Community auch noch zu Facebook einladen? Fragen aus der Welt von Web 2.0 … SMS verschicken heißt „simsen“ … ich habe dich in meinen Kreis geaddet … gewöhnungsbedürftig :-D.

Emscherkunst

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Es war das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt 2010. Acht Ausstellungsräume auf der Emscherinsel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal, 40 Künstlerinnen und Künstler, 20 Werke unterschiedlichster Art. Das ist die Zusammenfassung des Kunstprojektes „Emscherkunst„. Es endete mit einer Fotoaktion bei der ich mich auch mit diesem Bild beteiligt habe. Nun habe ich nicht den 1. oder 2. Platz gemacht, aber am Donnerstag kam ein Überraschungspaket, mit dem ich garnicht gerechnet hatte. Auf diesem Weg nochmal ein herzliches Dankeschön an die Emschergenossenschaft und auf neue Projekte 2013.