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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Wetten dass ..? zum ersten Mal mit Markus Lanz

Das war sie also die lang erwartete erste „Wetten dass ..?“ Sendung mit Markus Lanz. Versprochen wurde, daß alles anders wird, mehr Kandidaten, mehr Prominente, mehr Interneteinbindung, mehr Unterhaltung … usw. Ein kleines bisschen hat man sich dabei überhoben würde ich sagen, kein Wunder, denn Thomas Gottschalk hat metergroße Fußspuren hinterlassen. 3 1/4 Stunden hat die Show gedauert und wurde bestimmt mit einer grandiosen Aftershowparty beendet.

Im Internet wurde kommentiert, daß man mit dem Lesen nicht nachkam. Twitter hatte kaum ein anderes Thema. Die Trending Topics waren zu 100% auf „Wetten dass …?“ gepolt und auch die sogenannte WebApp unter http://webapp.wettendass.de/ quoll mit mehr als 1 Nachricht pro Sekunde über. Und was wurde geschrieben? Alles von „sehenswert“, „würdiger Nachfolger“, „einfach toll“ bis zu „verbesserungswürdig“, „nie wieder“ oder „niveaulos“. Im HD / DVBT Format der Sendung soll es zudem Tonprobleme gegeben haben, was natürlich nicht sein darf, im analogen Kabel habe ich bis auf den Pfeifton bei der Außenwette nichts bemerkt.

Auch die Abstimmung zum Wettkönig im Netz ist irgendwie untergegangen (der Zähler stand gleich zu Beginn auf 00:00). Markus hätte hier vielleicht auf die Aktivitäten im Netz hinweisen können, aber ich möchte nicht wissen wieviele Leute zu dem Zeitpunkt hinter den Kameras standen und irgendwas gestikuliert haben 😉 . Überhaupt, seit es das Internet gibt und man sich positiv wie negativ direkt während der Sendung äußern kann, haben alle „neuen“ Shows zu Beginn riesige Einschaltquoten und ich denke auch die heutige „Wetten dass …?“ kam da gut weg. Viele, so hatte ich den Eindruck, haben aber auch nur gerade deshalb die Show geschaut, um darüber herziehen zu können. Ja sie war nicht perfekt und ist ausbaufähig, aber „Wetten dass …?“ ist eine der letzten Shows, die für viel Geld einen ganzen Samstagabend füllt und das ohne nervende Werbeblöcke alle 30 Minuten. Wer die Sendung nicht mag, hat die freie Wahl nicht einzuschalten. Stattdessen gibt ein gewisser Thomas G. und eine gewisse Michelle H. bei RTL ein wesentlich grottigeres Bild von Unterhaltung und wem das auch nicht zusagt, der hat noch einen Ausknopf am TV Gerät.

Hallo ihr vom ZDF, wenn ihr bis hierher gelesen habt, folgen jetzt meine (unmaßgeblichen) Vorschläge, was man bei „Wetten daß …?“ anders oder besser machen könnte.

1. Die Prominenten von Anfang an aufs Sofa und somit näher an den Wettkandidaten heranzubringen ist gut, aber man muß nicht versuchen gleich zu Beginn mit allen zu reden.
2. Die Wettkandidaten sind nervös (ich weiß Markus Lanz auch), daher sollte man während der Wette nicht auf sie einreden, die Wetten brauchen unbedingt Ruhe!! Desweiteren sollte man Gnade vor Recht ergehen lassen und im Zweifel den Kandidaten eine zweite Chance geben, wenn die Wette nicht auf Anhieb funktioniert hat.
3. Zuviele Prominente die dann neben der Couch auch noch in der Sendung sind (Ruder Achter, Michael Kessler, die komische Bierkasten-/Liegestützwette … usw.) bringen Unruhe rein, lieber weglassen. Wenn schon eine Saalwette, dann bitte vor der Show geeigneten Kandidaten heraussuchen.
4. Braucht die Sendung eine Assistentin? Cindy aus Marzahn ist wie viele andere Gäste auch Geschmackssache, aber sie hat bis auf die Kinderwette auch eher Unruhe in die Sendung gebracht. Gefiel mir nicht.
5. Die Wetteinlösung der Prominetnen war schon immer peinlich und selten eine Strafe. Laßt sie lieber für jeden falschen Tipp 100,- Euro in einen Topf für einen guten Zweck einzahlen.
6. Die Außenwette ist zum Ende (wir früher) zu kurz gekommen, denn man muß ja mal sehen, daß Zuschauer dort hinkommen und dann nur für 60 Sekunden im Bild sind. Plant für solche Fälle eine(n) Außenreporter/in ein, die vor Ort den Überblick hat.

Resümee: Ich habe einige Male herzhaft gelacht und mich relativ gut unterhalten gefühlt und ich bin sicher beim ZDF wird Tacheles geredet, um am 3. November eine noch bessere Sendung von „Wetten dass …?“ zu machen. Ich drücke die Daumen.

Studiofest WDR (2012)

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Tja was soll ich schreiben? Eigentlich könnte ich meine Worte aus dem Beitrag „Studiofest WDR“ von 2010 wortwörtlich wiederholen. Einziger Unterschied, dieses Mal lief das Fest konzentriert nur ein einem Tag (was mehr Moderatoren beim Autogramme schreiben bedeutete) und das ganze hatte 2012 ein Motto, „Ein Tag Live„. Wieder ging es nach ein bischen Wartezeit ins Funkhaus, dieses Mal allerdings mit einer einstündigen Führung. Vom Dahein&Unterwegs Studio, über die Regie bis in das Aktuelle Stunde Studio, vom Radio (WDR5) bis zur Maske. Man hätte sich noch viel länger umsehen können, aber die nächste Gruppe wartete leider schon.

Und vor der Türe? QuizSpiele, Kochalarm, Kinderschminken und viele bekannte Moderatorinnen und Moderatoren aus Daheim&Unterwegs, aus der Aktuellen Stunde / WDR Aktuell und der Lokalzeit (Düsseldorf). Dazu gab es dieses Jahr eine große Bühne, auf der sich der WDR und die einzelnen Redaktionen vorgestellt haben. Dazu Informationen über die Twitter und Facebookseiten der Aktuellen Stunde und Musik u.a. von 2Vivid-XL. Beeindruckt haben mich die Auszubildenen die sich selbst präsentiert haben. So frei und flüssig auf einer großen Bühne zu reden kostet schließlich Überwindung.

Ein paar Collagen seht ihr bereits hier, einzelne Bilder findet ihr im Düsseldorf 2012 Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Krefeld Fashionworld

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Neu sollte es werden, anders als die 20 Jahre zuvor. So alt ist bzw. war nämlich die “Größte Straßenmodenschau der Welt” in Krefeld. Dem Traditions-Event wurde 2012 ein komplett verändertes Outfit verpaßt. Als ich vor Monaten davon gelesen habe war ich skeptisch. Alleine schon der Name “Krefeld Fashionworld” gefiel nicht auf Anhieb. Warum müssen wir alles auf englisch ausdrücken und was wird aus den Bühnen, die in der Stadt verteilt die Mode präsentiert haben? Die niederländische Agentur Studio Baan bekam den Auftrag der Straßenmodenschau neuen Wind einzuhauchen und das erste was man lesen konnte, war etwas von kuppelförmigen Zelten, sogenannten Domes. Man muß wissen vorher standen die Leute in der frischen Luft und jetzt ab in die Zelte? Aber es sollte mehr werden als nur Modezelte, von kombinierten Themenwelten aus Licht, Dekor, Düften, Musik und Gastronomie war die Rede. Vier Themenwelten nebst Bühne wurden präsentiert.

Green Life – Natürlich chic
Urban Superior – Es lebe die Stadt
Reformed Colours – Bunt wie das Leben
Classic Perfection – Erstklassik

Es fällt schon etwas schwer, den Bühnennamen im Kopf etwas passendes zuzuordnen. Aber ich finde trotzdem es hat sich gelohnt. Selbst die gewohnt immer wiederkehrenden Models waren dieses Mal andere. Während die Bühne an der Königstraße (Classic Perfection) nach wie vor offen daherkam, befand sich der erste Dom auf dem Dionysiusplatz (Green Life). Dort wurde dem jüngeren Publikum u.a. die junge Mode von C&A präsentiert, während das Publikum im zweiten Dom auf dem Platz an der alten Kirche (Urban Superior) doch überraschend gemischt war. Hier wurde Mode von Sinn Leffers und Ansons genauso geboten wie Mode von Basler und Gerry Weber. Die Bühne auf dem Neumarkt (Reformed Colours) wurde wieder offen gestaltet während der Platz davor großzügig überdacht wurde. Die wasserfeste Überdachung ließ den Weg auf der Einkaufsstraße frei, obwohl ein Durchkommen trotzdem kaum möglich war. Hier gab’s u.a. Mode der Galleria Kaufhof oder Calvin Klein.

Was alle Bühnen gemeinsam hatten war die Präsentation. Während früher feste Zeiten für die Show existierten und die Bühnen durch eine(n) Moderator(in) präsentiert wurde, wurde jetzt fast ohne Pause Mode und vieles mehr präsentiert. Eine 5 Minuten Show jagte die nächste und einen Moderator oder eine Moderatorin habe ich auf der Bühne nirgendwo gesehen. Die Stimmen kamen weitestgehend aus dem Off und teilweise hatte ich sogar das Gefühl, daß die Moderation vorab eingesprochen war und zusammen mit der Musik eingespielt wurde. Das fand ich eher etwas unpersönlich. Außerdem war die Musik in den Zelten auch eher etwas zu laut. Zum Glück schien der Luftaustausch halbwegs zu funktionieren, da die Zelte große Ein- und Ausgänge an zwei Seiten hatten. Im Doppeldom auf dem Platz an der alten Kirche hätte die Luft trotzdem etwas besser sein können. Sonntag war dort kaum ein Durchkommen. Geschickt war der Einsatz großer Flachbildschirme, Videowände und Beamer, weil diese in Sekunden die Show bebildern und den Sponsor zeigen konnten. Früher mußte auf der Bühne zwischendurch immer umdekoriert werden. Außerdem blieb in den kurzen Pausen immer noch Zeit für etwas Werbung.

Nun war das Wetter ja, wie so häufig zur Straßenmodenschau auch, trocken um nicht sogar sonnig zu sagen, aber die Zelte könnten zukünftig auch bei bescheidenerem Wetter die Fashionworld stattfinden lassen. Ich denke die Fashionshow kann als gelungen bezeichnet werden, vielleicht sollte man nur beim nächsten Event 😉 nochmal darüber nachdenken, ob wirklich alles in englisch sein muß. Ob es sich auch für die Geschäftsleute gelohnt hat kann ich nicht sagen. Am Sonntag war auf der Hochstraße jedenfalls ein schnelles vorwärtskommen kaum möglich. Nachfolgend gibt’s noch eine Gallerie, klickt auf ein Bild für eine größere Anzeige …

Moerser Freiballonfestival

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Es soll einfach nicht sein, daß ich nochmal Heißluftballone aufsteigen sehe. Das dritte Jahr hintereinander blies der Wind in die falsche Richtung. In Richting Norden wäre, von Moers aus gesehen, wohl gut, stattdessen blies der Wind aber Richtung (Nord-)Ost und damit Richtung Ruhrgebiet. Das scheint mangels Landeplatz kein gutes Ohmen für eine Ballonfahrt zu sein. Gerne hätte ich euch mal wieder neue Fotos gezeigt, aber Ballonfahren ist immer noch ein sehr wetterabhängiger Sport. Also bleiben nur Bilder und Berichte aus 2009 und 2010.

Der Winter kann kommen

Der Winter kann kommen
Der Winter kann kommen, a photo by Eichental on Flickr.

Der Winter kann kommen, denn diese Handschuhe habe ich im Kaufhof entdeckt. Ja und? Was ist das besondere? Mit diesen Handschuhen kann man ein Smartphone (oder Touchscreen) bedienen, ohne daß man die Handschuhe dafür ausziehen muß. Das leitfähige Material in Daumen und Zeigefinger ermöglicht die Benutzung mit warmen Händen. Kostenpunkt? Überschaubare 15,95 Euro.

Oldtimer auf Zollverein

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Sonntag, Sonne, trockenes Wetter, ein bischen Zeit und Spaß zwischen alten Autos spazieren zu gehen. Das sind die Zutaten für einen Oldtimersonntag auf Zeche bzw. Kokerei Zollverein. Auch am letzten Wochenende gab’s wieder mehr Autos als das Gelände fassen konnte. Folglich waren um 11.00 Uhr schon eine ganze Reihe Parkplätze ausgebucht und ab ca. 12.30 Uhr bildete sich wieder eine kleine Warteschlangen vor dem Eingang. Die Fahrer kenn sich, die Motorhaube ist geöffnet, einige Köpfe sind darunter zusammengesteckt. Aber nicht nur Oldtimerbesitzer sind unterwegs, auch Kind, Hund und Kegel, nutzen den Sonntag auf Zollverein für einen Ausflug. Kaum einer der sich der Faszination Oldtimer entziehen kann.

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Besonders interessant war dieses Mal z.B. ein Feuerwehrauto aus der ehemaligen DDR oder ein Ford, der wohl zu Beginn des letzten Jahrhunderts das Licht der (Fließband-)Welt erblickt hat. Was soll ich groß sagen, 28 Bilder von diesem Treffen und eine Reihe weiterer von den letzten Oldtimertreffen auf Zollverein sind bereits seit gestern online bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Duisburg Zoo

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Am Sonntag habe ich nochmal die RuhrTopCard für einen Besuch im Duisburger Zoo genutzt. Außerdem wollte ich die Gelegenheit wahrnehmen, das neue Gehege der Brillenbären zu begutachten, an dem der Zoo eine ganze Zeit lang gearbeitet hat. Es war auch dringend nötig, denn das alte Bärengehege war alles mögliche, aber nicht schön. Das neue Gehege, das erlaube ich mir zu sagen, ist gut gelungen. Große Fensterfronten erlauben die Beobachtung, aber gleichzeitig haben die Bären auch Rückzugsmöglichkeiten. Ich weiß man könnte jetzt generell über den Zoo und die Ausstellung von Tieren diskutieren, aber darum geht es hier nicht. Hier habe ich einfach das schöne Wetter für einen Spaziergang genutzt und dazu versucht ein paar Schnappschüsse hinzubekommen. Welche Tier man so antrifft ist natürlich immer ein bischen dem Zufall überlassen.

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Eine Auswahl der besten Bilder wie immer online bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+). Seid ehrlich die Koalas oder das Seehundbaby (geboren um Juni diesen Jahres) sind doch echt knuffig und die Löwen (beobachtet durch eine Glasscheibe) waren sehr aufmerksam, was man denn da drinnen so machte, lagen aber gleichzeitg wie Models in Positur.

VRR Ticket

Seid ihr in Besitz eines Monatstickets für den ÖPNV? Nein? Ich gebe zu ich auch nicht. Bisher habe ich auch kein VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) Ticket benötigt. Als man mir aber erzählte, daß ein Schülerticket (Schokoticket) grundsätzlich bis Preisstufe D gültig ist, wurde ich neugierig und habe mich doch mal auf der Webseite des VRR umgesehen. Der Verkehrsverbund Rhein/Ruhr (kurz VRR) ist eingeteilt in eine Wabenstruktur, bestehend aus 5 Preisstufen von A – E. Die Preisstufe A wird immer dann gewählt, wenn man nur in seiner eigenen Stadt umherfahren möchte, schwieriger wird es schon, wenn man auch in die Nachbarstädte möchte. Zwei (benachbarte) Waben entsprechen der Preisstufe B, alle Waben um Preisstufe B entsprechen Preisstufe C usw.

Bis hier verstanden? Dann wird’s jetzt kompliziert, denn von Krefeld aus kann ich z.B. mit einem Einzel- oder Tagesticket der Preisstufe B sowohl nach Mönchengladbach, nach Düsseldorf (Nord/Mitte) als auch nach Oberhausen oder Mülheim fahren, mit dem Tagesticket sogar in alle Städte solange bis der letzte Bus für den Tag fahrt. Wenn ich allerdings ein Monatsticket kaufen wollte, müßte ich mich für eine Richtung entscheiden. Entscheide ich mich für Krefeld + Duisburg (Mitte) als Mittelpunkt, könnte ich Richtung Oberhausen/Mülheim und Richtung Düsseldorf fahren aber nicht nach Mönchengladbach, wähle ich Krefeld + Willich, dann kann ich zwar u.a. nach Mönchengladbach und entlang der holländischen Grenze reisen, dann ist aber Düsseldorf und erst Recht Oberhausen/Mülheim nicht eingeschlossen. Möchte ich in alle Richtungen fahren muß es ein Ticket der Preisstufe D (Nord oder Süd) werden.

Ein Ticket der Preisstufe B kostet zwischen 60,- und 90,- Euro, der Preisstufe C zwischen 80,- und 125,- Euro und ein Ticket der Preisstufe D sogar zwischen 90,- und 150,- Euro (wobei ein Ticket im Abo, das erst ab 9.00 Uhr gilt jeweils am günstigten ist). Ich finde, daß diese Wabenstruktur schon ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Wer kein Auto hat und 20-30 Tage im Monat den ÖPNV nutzt, zahlt mit 90,- bis 150,- Euro sicher vergleichbare Preise zu laufenden Betriebskosten eines Autos, wer aber Autofahrer zeitweise in den ÖPNV lotsen will muß m.E. eine andere Preisstruktur anbieten. Einen Anfang macht die Rheinbahn, die in Düsseldorf ein Ticket anbietet, das 240 Minuten Mietrad und 90 Minuten CarSharing im Preis inclusive hat (gegen kleinen Aufpreis versteht sich). Wo aber ist das variable Angebot mit z.B. begrenzter Anzahl Fahrten oder von mir aus zeitlich eingeschränkten Fahrten?

Ihr möchtet trotzdem mal das VRR Abo ausprobieren? Dann ist jetzt die Zeit, denn im Oktober, November und Dezember gibt es wieder mal das Dreimonatsabo mit den Konditionen eines Zwöfmonatsabos. Aber Achtung, wer wirklich nur drei Monate testen will, muß rechtzeitig wieder kündigen (bis zum 10. des dritten Monats). Mehr Informationen findet ihr hier auf den Seiten des VRR.

Wunderschönes Wolkenwetter

Wattewolken

Alle reden von der Wolke, um dezentral Daten abzuspeichern, aber keiner redet von der Ansammlung sehr feiner Wassertröpfchen oder Eiskristalle in der Atmosphäre 😀 . Schaut ihr auch so gerne in den Himmel? Auch da gibt’s schließlich Wolken und in den letzten Tagen gab es mal wieder diese großen (teilweise weißen) Wattewolken. Mal flogen sie solo über den blauen Himmel, dann wurden sie wieder überdeckt durch dunkle Wolken. Dahinter schien aber noch gut sichtbar die Sonne, so daß sich bizarre Bilder wie aus einer anderen Welt ergaben. Da macht das Fotografieren richtig Spaß.

Wattewolken

Ich finde man kann bei einem Blick in den Himmel so richtig toll entspannen. Wolken sind ein bisschen wie Kunst, die sich alle paar Minuten wieder ändert. Alle paar Minuten ändert sich die Ansicht, alle paar Minuten ändern sich die Lichtverhältnisse. Wenn ihr auch so gerne in den Himmel guckt, dann schaut doch mal in meinem Flickr Wolken Album vorbei.

Wattewolken

Drachenfest

Am Samstag war ich zum ersten Mal beim Drachenfest auf der Halde Rheinpreussen in Moers. Rund um die ca. 30 m hohe Grubenlampe (Geleucht), welche gleichzeitig ein Aussichtsturm ist, glich der Platz an diesem Wochenende einer Mischung aus Jahrmarkt und Campingplatz. Jeder der einen Drachen steigen lassen wollte war eingeladen dies zu tun. Ich hatte gehofft, auch große und ausgefallene Drachen zu sehen, aber tagsüber wollten die bei strahlendem Sonnenschein und rd. 30 Grad wohl nicht in die Luft steigen. Einige dennoch gestartete Versuche schlugen leider fehl. Wäre es möglich, daß Drachen ab einer gewissen Größe (ähnlich wie Heißluftballons) eher am frühen Morgen oder Abend aufsteigen und tagsüber nicht den richtigen Auftrieb haben? Wenn dem so sein sollte, war ich über Mittag wohl zur falschen Zeit auf der Halde. Trotzdem sind ein paar Fotos entstanden und die Aussicht von der Halde Rheinpreussen ist sowieso immer klasse. Von Rheinberg über Dusiburg war in der Ferne sogar die charakteristische Innenstadt von Essen zu erkennen. Bilder … Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).