Foto der Woche (Vierundreißig) – Oldtimer im Stadtwald Krefeld

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Kinder wie die Zeit vergeht. Ein PKW ist ein Oldtimer, wenn er 30 Jahre oder älter ist und während einem früher der Begriff Oldtimer eher dann begegnete, wenn man von Autos aus der Anfangszeit des Automobils erzählte, kommt heute bereits der Opel Kadett in seiner letzten Baureihe oder der VW Golf II als Oldtimer daher. Das heißt, Halter dürfen für Fahrzeuge, die 1984 zugelassen wurden, im Laufe dieses Jahres das begehrte H-Kennzeichen beantragen. Beim Oldtimertreffen in Krefeld ist diese Woche auch mein Foto der Woche entstanden, weil sich noch einmal die Sonne und die Augustwolken so schön spiegelten.

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Aber nochmal zurück zum H-Kennzeichen (H wie Historisch). Wo liegt denn jetzt der Vorteil eines solchen Kennzeichens? Erstens die Kfz-Steuer ist pauschal auf 46,02 Euro für Krafträder und 191,73 Euro für andere Fahrzeuge festgelegt, zweitens man kann i.d.R. bei der Kfz-Versicherung sparen und drittens Fahrzeuge mit H-Kennzeichen dürfen in Umweltzonen bewegt werden, in denen sonst spezielle Auflagen gelten, denn eine Feinstaubplakette ist für diese Fahrzeuge nicht nötig.

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Apropos VW Golf II, mein erstes Auto war sogar noch der Golf I. 30 Jahre … ich fühle mich gerade ein bisschen alt und wer jetzt sagt du bist ja auch alt wird mit Lesen dieses Blogs nicht unter 3 Artikeln bestraft 😉 . Das nächste und gleichzeitig letzte Treffen für dieses Jahr in Krefeld ist übrigens am 21. September 2014 und auf Zeche Zollverein kommen noch zwei Treffen am jeweils ersten Sonntag im September und Oktober. Interesse an mehr? Dann guckt doch mal hier (Flickr) oder hier (Google+).

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Oldtimertreff Krefeld

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Die Sonne scheint und im Krefelder Stadtwald tummeln sich, als ich um kurz nach 11.00 Uhr komme, schon an die 50 Oldtimer. Ich hätte in den Ferien nicht damit gerechnet, aber mittlerweile ist das Treffen dort, anders als z.B. auf Zollverein nicht nur ein Schaulaufen, sondern auch ein Treffpunkt für Bastler und Liebhaber. Und was für Schätzchen dieses Mal dabei waren. Autos aus Zeiten, als man zu Fuß noch schneller war und Motorfahrzeuge als Teufelszeug bezeichnet hat. Und das schöne, man konnte offen fahren, den Picknickkorb und die Flasche Wein im Rattankorb auf der Rückbank.

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Aber offen zu fahren (oder hier besser offen zu stehen) beherbergt auch ein kleines Risiko. Das Risiko heißt Sommer 2014, denn während eben noch die Sonne ihr Stelldichein gab, flog mal eben eine Regenwolke über das Gelände und ließ ihren Inhalt nach unten fallen. Da konnte man einige Cabriofahrer aber sprinten sehen. Gut es war nur ein Schauer von 5 Minuten, aber wer sich auf den Stoffsitzen keinen nassen Popo holen wollte, mußte schnell die Abdeckung rüberwerfen.

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Einige suchten nicht nur den Überwurf, sondern lieber gleich das Weite, so daß binnen 5 Minuten ca. 1/3 der Fahrzeuge das Gelände verließen. Der Rest war ordentlich eingewachst, so daß sich schöne Wasserperlen auf Dach und Motorhaube bildeten. Das Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald (an der Pferderennbahn) ist eines dieser kleinen aber feinen wie ich finde und trotzdem oder gerade deshalb ist es eines der Sehenswerten. Die nächsten Termine? Klickt ihr hier und Bilder gibt’s hier (Flickr) und hier (Google+) (22 Fotos).

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P.S.: Das Ruhrgebiet bei Nacht oder Batman im Ruhrpott oder den Rhein-Herne-Kanal mal ganz anders erleben? Hier nochmal der Link zum gestrigen Blogbeitrag.

Winterzeit

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Eigentlich wollte ich euch an der Stelle ja etwas von der Ausstellung „Hair! Das Haar in der Kunst“ in der Ludwiggalerie in Oberhausen erzählen, aber dafür müßt ihr euch jetzt noch 2-3 Tage gedulden. Stattdessen zeige ich euch noch die letzten Herbstbilder, die sich hier angesammelt haben. Seit diesem Wochenende ist sie wieder da die Winter- oder wie andere auch sagen die Normalzeit. Die Balkon- und Gartenmöbel wurden wieder reingeholt und die Uhren eben auch … ach ne ich meinte die Balkon und Gartenmöbel wurden zurückgestellt und die Uhren eben auch.

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Jetzt ist’s wieder dunkel, wenn ich in den Tag starte und (fast) auch wieder, wenn ich Feierabend habe. Also habe ich die abgelaufene Woche incl. des stürmischen Sonntags genutzt und noch ein paar Herbstbilder gemacht. Bei dem Wind und den Massen an Blättern die auf dem Boden lagen, dürfen das auch mehr oder weniger die letzen gewesen sein (Herbstbilder meine ich). Lauft ihr auch so gerne durch raschelnde Blätter? Heb‘ die Füße hoch hieß es ja früher immer, wenn man schluffend durch die Gegend lief, aber im Herbst darf man das ;-). Übrigens habe ich eine Auswahl an Herbstbildern nach wie vor unter #HalloHerbst13 bei Instagram, aber das habt ihr ja längst gesehen.

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Ab Mitte der Woche soll es dann wohl empfindlich kühler werden und nächsten Samstag kommen schließlich die Winterreifen auf’s Auto (ne besser nicht auf’s Auto sondern rechts und links dran). Ein paar Herbstbilder habe ich mir noch für Instagram zurückgehalten, die kommen so nach und nach, denn Winter ist ja schließlich noch lange nicht :-D. Ach ja …last but not least gibt’s die o.g. Herbstbilder in voller Schönheit natürlich bei Google+ und bei Flickr.

Oldies in Krefeld und auf Zollverein (Duologie Teil I)

Es ist kurz nach 8.00 am Sonntag, mein Wecker klingelt. Oh mann, warum stehe ich an einem Sonntag so früh auf? Ach ja, erstes Maiwochenende, sonnig, trocken, 20 – 24 Grad, Zeit für’s Oldtimertreffen. Das erste Treffen in Essen auf Zollverein war ja bereits vor 4 Wochen, aber dieses Wochenende startete die OpenAir Saison entgültig. Manchmal wünschte ich das Beamen wäre schon erfunden. Diesen Sonntag war gleichzeitig ein Oldtimertreffen in Krefeld und in Essen. Ker ist dat’n Streß 😉 . Was also tun? Vielleicht doch eher ‚en Heli mieten? Roooooobert …..

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Es ist mittlerweile 9.30 Uhr, zuerst mache ich ein Abstecher an die Galopprennbahn nach Krefeld, denn da beginnt das Treffen bereits gegen kurz vor 10.00 Uhr. Wie zu erwarten wird es richtig voll und das heißt, daß binnen kürzester Zeit kein Stellplatz mehr auf dem kleinen Parkplatz zu finden ist und das obwohl die vorderen Plätze sowieso nur noch für Fahrzeuge bis Jahrgang 1975 zugelassen sind. Ein junger Mann erzählt mir von seinen Restaurationsarbeiten, die aber noch in vollem Gange sind und den Schwierigkeiten die ein Oldtimerbesitzer mit dem H (wie historisch) Kennzeichen haben kann, wenn nicht alles so ist, wie es das deutsche Recht vorsieht. Da das mit dem Heli nun doch nicht geklappt hat nehme ich gegen 10.45 Abschied, während weitere Fahrzeuge mittlerweile auf dem Kiesplatz hinter der Wettannahme parken, und düse nach Essen. Die weiteren Termine in Krefeld übrigens am 09. Juni, 07. Juli, 18. August und 22. September 2013 (ohne Gewähr).

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Mein Navi, davon übrigens demnächst mehr an dieser Stelle, piept nur ab und zu warnend, wenn ich doch mal mit der Geschwindigkeit minimal über dem Limmit liege und weißt mir den Weg zur Zeche Zollverein. Gegen 11.30 Uhr steige ich dort aus dem Auto und erblicke bereits eine Oldtimerwartenschlange vor der Einfahrt zur Kokerei. Ein Zeichen dafür, daß die Stellplätze bereits alle belegt sind. Gleich zu Beginn fällt ein Trabant auf, reichlich lakiert habe ich ihn mal Trabant des Todes genannt. Außerdem hatten sich nach Essen dieses Mal anscheinend mehrere Clubs aufgemacht, denn gleich an der ersten Ecke standen diverse Mini Cooper, die sich dort zum Probefahrttermin anboten. Spreche ich eigentlich so undeutlich? Ich hatte von Heli nicht von Mini gesprochen 😉 ! Roooooobert …..

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Weiter hinten auf dem Gelände kam schließlich Farbe auf, denn über 20 (geschätzt, ich habe nicht gezählt) Opel Kadett aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und in den verschiedensten Farben standen (im wahrsten Sinne des Wortes) bunt gemischt in Zweierreihe nebeneinander. Ich mache mich mit der Kamera auf den Weg, denn erfahrungsgemäß verlassen die ersten Wagen das Gelände ab 12.30 Uhr wieder. Wie immer interessant sind die dunklen / schwarzen Autos, die bei Sonnenschein (wie am Sonntag) eine prächtige Foto-Industrie-Kulisse abgeben, weil sich die Kokerei in ihnen spiegelt.

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Auch aus der Rubrik „Klein aber fein“ gab es dieses Mal etwas zu sehen. Eine Art mini Motorrollergespann (also Motorroller mit Beiwagen). Ich versuche mich neben dem anderen Fotografen ebenfalls in eine gute Position zu bringen, so wie ich dieses Mal überhaupt versucht habe ein paar ungewöhnlichere Aufnahmen hin zu bekommen. Normal kann fast jeder. Als ich zum Ende der Runde wieder in die Nähe des Eingangs komme, sind bereits eine ganze Reihe Plätze leer, es ist mittlerweile nach 13.00 Uhr. Zwei AmericanCars sorgen noch für Aufmerksamkeit? Einer in gelb der andere in so einem braun/orange mit bunt gestreiften Himmel, der andere hat eine Holzhand am Armaturenbrett, weiß der Geier wofür die gut ist. Die Sonne scheint, die 25 Grad sind überschritten, ich habe weder Lust drinnen zu sitzen noch weiterzufahren zum Museumsfest nach Henrichenburg. Ich entscheide mich, mich mittels Navi an den Baldeneysee manövrieren zu lassen.

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Oldtimerbilder gibt’s hier (Flickr) und hier (Google+) … und die Fortsetzung (Duologie Teil II) folgt gleich nach einer kurzen Werbung 😀 .

Herbststimmung

Anfang Oktober habe ich ein paar Herbstimpressionen eingefangen, aber danach war ich wohl etwas abgelenkt, denn ich habe verpaßt diesen Blogbeitrag zu vollenden. Vielleicht lag es daran, daß wir plötzlich nochmal 24 Grad hatten und es einem garnicht vorkam wie Herbst. Hat euch der Sommer 2012 gefallen? Metrologen behaupten so schlecht war er garnicht, aber das persönliche Empfinden sagt einem doch irgendwie etwas anderes, oder? Wie dem auch sei, die Blätter sind in diesem Jahr im Eiltempo von den Bäumen gefallen und das hier ist jetzt ein bebilderter Blogbeitrag einmal rund um Krefeld geworden.

Einmal gibt es Bilder von der Uerdinger Rheinbrücke über die ihr bestimmt schon mal gefahren seid, wenn ihr von Krefeld nach Duisburg (oder umgekehrt) über die B288 gefahren seid, dann gibt’s ein paar bunte Bilder aus dem Krefelder Stadtwald und last but not least ein Besuch im Park rund um die Burg Linn, der nebenbei bemerkt, zu fast jeder Zeit einen Besuch wert ist. Der Park ist im Gegensatz zur Burg frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, es sei denn, es findet eine Großveranstaltung wie z.B. der Flachsmarkt statt. Ich wünsche euch also noch ein paar sonnige Herbsttage, laßt uns dem Winterblues entgegen wirken.

Ihr habt dieses Mal die Wahl, entweder ihr schaut hier auf die Slideshow …

Diese Diashow benötigt JavaScript.

… oder ihr schaut euch in aller Ruhe die Bildergallerie an. Ein Doppelklick auf ein Bild euere Wahl sollte die Großansicht öffnen.

Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Oldtimer, Krupp und andere museale Objekte

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Das hatten sich die Oldtimerfreunde wohl etwas anders vorgestellt. Der erste Sonntag im Monat sollte für mich dieses Mal sowohl in Krefeld als auch in Essen einen Oldtimertreff bieten, aber der Himmel zeigte sich bewölkt statt frühlingshaft. Da es für Krefeld das erste Treffen für 2012 war, kam die Fans trotz des mäßigen Wetters und dieses Mal waren die Wagen aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts der Hingucker. Ansonsten geriet mancher Reifen in Gefahr das Gelände an der Rennbahn etwas vermatscht zu verlassen. Aber weitere, hoffentlich sonnigere Termine folgen am 17. Juni, 15. Juli, 26. August und 23. September 2012.

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Wie ihr wißt, war ich schon des öfteren zum Oldtimertreff in Essen an der Zeche Zollverein. So manches Mal gab es hier keinen freien Platz mehr auf dem Gelände der Kokerei, so daß weitere Wagen am Eingang warten mußten. Vermutlich war das miese Wetter dieses Mal Schuld, daß keine 100 Autos zusammenkamen. Eigentlich schade, aber durchaus verständlich. Als ich gegen 12.00 Uhr kam brachen die ersten Fahrzeuge schon wieder auf und kurz darauf setzte auch der Regen ein. Zum Vormerken, die weiteren Termine für dieses Jahr am 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012. Bilder aus Krefeld und Essen gibt’s bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Da ich nun mal in Essen war, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir die Krupp Ausstellung im Ruhrmuseum angesehen. Leider mußte ich trotz RuhrTopCard für die Ausstellung 3,- Euro (statt 6,- Euro) dazuzahlen, dafür ist die Ausstellung ziemlich umfangreich und jeder muß für sich entscheiden, was er sich dort anschaut. Ich war des öfteren erstaunt, welche Dokumente, bis hin zum Schulheft von Alfred Krupp, hier noch existieren. Ich habe aus meiner Schulzeit kein einziges Heft mehr 😉 .
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Da ich den Rest des Ruhrmuseums schon mehr als gut kenne, habe ich die restliche Zeit lieber genutzt noch ein paar Fotos in dem fantastischen Treppenhaus des Ruhrmuseums zu machen. Wer die gelb-orange-rot glühende Treppe, welche den Weg des flüssigen Stahls wiederspiegeln soll, noch nicht kennt, klickt mal hier. Auch hier gibt’s Bilder (auch aus der Krupp Ausstellung) bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Oldtimer, Zeche und Industriekultur

In den letzten Tagen war es in Sachen neuer Fotos etwas ruhiger, denn ich war beschäftigt mit Erstellen des Audio- und Videopodcasts „Reingespuelt“ Ausgabe 4. Die Audiofolge ist seit gestern online, die Videofolge folgt kurzfristig. Aber das schöne Wetter hat mich trotzdem rausgezogen. Fast schon vergessen habe ich über das letzte Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald zu berichten. Da sich die Fotoausbeute auf wenige Bilder beschränkte hier dieses Mal nur eine Collage. Es war schon gut besucht, keine Frage, aber die meisten Fahrzeuge kannte ich dann schon. Neue Termine für 2012 gibt es dann mit Sicherheit wieder hier zu finden.

Dann war ich nochmal auf Zeche Zollverein, um mir die Ausstellung „A40“ von Sebastian Mölleken anzusehen. Er hat mit seinen Bildern hinter die Schallschutzmauern und unter die Brücken der A40 geblickt. Die Ausstellung findet derzeit im „Portal der Industriekultur“ statt.
Neben dem regulären Eintritt von 2,- Euro kostet die Ausstellung nichts extra, aber wenn ich ehrlich bin, ich war auch ein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet, als z.B. ein paar Kühe und Pferde, einen Heuballen und einen schmucklosen Hinterhof. Wer trotzdem möchte, die Ausstellung geht noch bis zum 30. November 2011. Und da ich nun einmal da war, bin ich auch nochmal rauf aufs Dach der Zeche, weil an dem Tag wieder mal der Zeppelin über Essen kreiste. Außerdem fiel mir auf, daß die „Mannschaftsbrücken“ genannten Hochwege wieder frei zugänglich sind (diese waren Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gesperrt).

Last but not least war ich dann auch nochmal im Bochumer Westpark („Jahrhunderthalle“). Auch hier habe ich noch ein paar Fotos gemacht, die ihr dann auch im entsprechenden Album unter Flickr, Sevenload oder Picasaweb finden könnt. Dieses Mal habe ich mein Hauptaugenmerk auf die Erzbahntrasse gelegt, denn über die Brücke (Erzbahnschwinge genannt) führt ein gut ausgebauter Radweg (einer der wenigen gut ausgebauten in Bochum, wie man munkelt). Der Park war an dem sonnigen Tag jedenfalls gut gefüllt, nicht nur mit Radausflüglern sondern mit Sonnenhungrigen am vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres.

Oldtimertreffen Krefeld

Das letzte Oldtimertreffen im Juli war auf Grund der Ferien und des schlechten Wetters entsprechend spärlich besucht, also wieder mal Zeit für einen neuen Anlauf. Das Augusttreffen stand an und war auch wieder wesentlich besser besucht. Dieses Mal waren mehr Sportwagen unter den Gästen sowie auch Fahrzeuge mit einem „NL“ für Niederlande auf dem Heck. Neben ein paar alten Bekannten war dieses Mal ein Rolls Roys das vermutlich teuerste Auto auf dem Gelände. Wenn ich den Fahrer im Gespräch mit anderen Gästen richtig verstanden habe, hätte das Auto einen Wiederbeschaffungswert von rd. einer 1/4 Million … sprich 250.000,- Euro. Ein stolzer Preis, aber auch ein wunderschönes Gefährt.

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Ein Bulli der ersten Baureihe (noch ohne Schiebe- dafür mit aufzuklappenden Türen) mit sportlichen Felgen (wirkte irgendwie tiefergelegt) und ein Goggomobil waren weitere Stars. Unvorstellbar, daß man mit so einem kleinen Auto irgendwann mal in den Urlaub gefahren ist. Und dann war da noch der schöne Aufkleber auf dem Heck des Borgward Isabella „Nimm dir Zeit und nicht das Leben“. Mancher sollte sich den Spruch heute mal wieder zu Herzen nehmen (wenn er mit Lichthupe auf der linken Spur heranprescht).

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Das letzte Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg für 2011 gibt es dann im 18. September 2011. Eine Fotoauswahl dieses Treffens ist bereits seit gestern online und hier zu finden … Flickr / Sevenload / Picasaweb.

P.S.: Seit ich zu GooglePlus gewechselt bin, könnte es sein, daß die Bilder bei Picasaweb nicht mehr ohne weiteres aufzurufen sind. Wenn ihr nicht Mitglied bei GooglePlus seid, ruft doch bitte die Bilder bei Flickr oder Sevenload auf. Danke.

Oldtimertreffen Krefeld

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung von Blogbeiträgen, denn ebenfalls am letzten Wochenende gab es wieder ein Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald. Dieses Mal war kein Fahrzeug dabei, das sich auf die Fahne schreiben durfte über 100 Jahre alt zu sein, dafür war es dieses Mal richtig voll. Der vorderste Parkplatz war incl. Wiesenfläche bereits gegen 11.40 Uhr gefüllt, so daß die Autos auf den angrenzenden Kiesplatz ausweichen mußten. Es war etwas drückend und die Sonne wollte auch noch nicht so recht durch die Wolken kommen, aber den Besucherzustrom konnte das Wetter nicht bremsen.

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Passend zum Sommerwetter waren dieses Mal ein paar Cabrios dabei z.B. ein Mercedes SL oder ein Porsche Speedster. Ebenso ein Londoner Taxi und ein Peugeot, der seine Lebensgeschichte im Fenster hängen hatte. Von seinem Erstbesitzer, der verstorben war, von seinem Sohn, der das Auto lange in der Garage verstauben ließ bis hin zu seinem neuen Besitzer, der es liebevoll direkt in Paris abgeholt hat.

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Auch ein 1969’er Kadett B war dabei und wenn man sieht, wie liebevoll die Heckablage mit Utensilien aus der Kinderzeit des Autos dekoriert ist, weiß man genau, daß der Besitzer stolz auf sein mehr als 40 Jahre altes Auto ist. Willkommen auf dem Krefelder Oldtimertreffen, wieder am 24. Juli 2011. Eine Fotoauswahl des Treffens gibt es hier Flickr / Sevenload / Picasaweb.