Wintertage entlang der A42

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Die A42, im Volksmund Emscherschnellweg genannt, ist ebenso wie die A40 eine „Lebensader“ des Ruhrgebiets. Natürlich ist es merklich kalt in den letzten Tagen, trotzdem kein Grund nicht ein wenig vor die Türe zu gehen. Ganz im Gegenteil, auch der Winter hat seine schönen Seiten. Mein erster Abstecher galt an diesem Wochenende nochmal der Halde Schurenbach in Essen. Eine lange Treppe bringt den Kreislauf erstmal in Schwung und der Blick von oben zeigt, daß Fabriken und Schornsteine dem Winter mächtig einheizen.

Nur wenige 100 Meter entfernt fließt der Rhein-Herne-Kanal an der Schurenbachhalde vorbei und ganz spontan habe ich meinen Fotoapparat zur Kamera umfunktioniert und diesen Filmschnipsel erstellt. Noch haben die Schiffe auf dem Rhein-Herne-Kanal freie Fahrt und betätigen sich selbst als Eisbrecher.

Danach ging es auf der A42 in Richtung Oberhausen und zum Gleispark Frintrop. Schon oft habe ich davon gelesen und wollte nun endlich mal wissen wie es am ehemaligen Güterbahnhof in Essen-Frintrop aussieht. In Sichtweite zum Oberhausener Centro zwischen noch aktiven Gleisen auf denen sowohl Güter- als auch Personenzüge fahren liegt ein fast vergessenwirkendes Stück Natur. Jetzt in den Wintermonaten sieht es etwas öde aus, aber ich könnte mir vorstellen, daß wenn alles grünt und blüht dieser Park mit dem Fahrrad sehr schön zu erkunden ist. Ich werde also wiederkommen, wenn die Frühblüher (Stichwort Birke) ihre Hochzeit hinter sich haben 😉 .

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Nach einem Kaffee zum Aufwärmen ging es dann noch zum Landschaftspark Duisburg Nord. Schon seit langem hatte ich mir vorgenommen, die Industrieanlagen, die Abends und am Wochenende durch eine farbige Beleuchtung in Szene gesetzt werden, zu fotografieren. Ganz wider Erwarten war sogar der Hochofen 5 geöffnet, so daß ich mit dem Fotoequipment dort raufgestiefelt bin. Gut daß ich den Weg mitlerweile kenne, denn gerade der Abstieg im Dunkeln verlangt schon ein wenig Konzentration.

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Mehr Bilder gibt’s im Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Ruhrgebiet bei Nacht (Frohes neues Jahr)

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch. Ich hoffe doch, ihr seid gut reingerutscht, wobei ich ja diese Formulierung „Guten Rutsch“ nie so ganz verstanden habe. Aber wofür gibt es schließlich das Internet. Das mit dem „Guten Rutsch“ kam so …

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„Rosh Hashana“ heißt der erste Tag des Jahres auf Hebräisch. „Rosh“, das ist das Wort für „Kopf“ (auch benutzt als Bezeichnung für den „Ersten“ oder den „Anfang“) und „Shana“, ist das hebräische Wort für „Jahr“. „Rosh Hashana“ ist dementsprechend der Jahresanfang und einen guten solchen wünscht man sich eben.

So einfach kann’s sein, hätten wir das also geklärt. Ich schwenke nochmal kurz auf das vergangene Jahr zurück, denn die dunkle Jahreszeit hat ja auch so ihre Reize, zumindest in Bezug auf Fotos 🙂 . Also habe ich mir vorgenommen ein paar Landmarken, Emscherkunstwerke u.ä. auch mal im Dunklen abzulichten. Zuerst habe ich mich der Rehberger Brücke („Slinky Springs to Fame“) mit der Kamera genähert. Man muß wissen, daß die Brücke, ich will mal sagen, so ein bischen im halbdunklen liegt, was mir i.d.R. so ein bischen Unbehagen bereitet. Ab und zu begegnet einem ein Jogger, dann mal jemand mit Hund und halb im Gebüsch (wo man halt hinstolpert für gute Fotos) zum Glück auch noch ein paar andere Fotografen. Wohlgemerkt es war ca. 17.30 Uhr nicht kurz vor Mitternacht, aber dunkel ist dunkel.

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Dann ging es auf dem Rückweg, nochmal zu „Tiger and Turtle“, der begehbaren Achterbahn über die ich ja schon des öfteren hier berichtet habe. Hier war gegen 18.00 Uhr noch mehr los. Spaziergänger mit und ohne Hund machten die Runde, Fotografen folgen anderen Fotografen mit Stativ, ich fühlte mich in guter Gesellschaft 😀 . Die Landmarke im Angerpark ist am Abend, wie man den Fotos entnehmen kann, gut ausgeleuchtet, kann momentan aber nur zu bestimmten Zeiten betreten werden. Für ein paar Fotos und einen Blick über den Duisburger Süden reichte es allemal aus.

Bilder habt ihr vermutlich schon entdeckt, ansonsten hier: Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Tiger and Turtle – Magic Mountain (II)

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Vier Wochen sind mitlerweile seit der Eröffnung von Tiger & Turtle vergangen. Nachdem ich am Eröffnungswochenende nur kurz da war (siehe Blogbeitrag) habe ich an diesem Wochenende einen zweiten Anlauf genommen. Es war zwar winterlich kalt und mächtig windig auf dem kleinen Hügel im Angerpark, aber dafür gab es dieses Mal keine Warteschlangen. Also Zeit nochmal ein paar bewegte Bilder zu machen (die ihr hier zu sehen bekommt) und natürlich auch ein paar Fotos.

Das Winterwetter war wie gemacht dafür, denn gegen Mittag verzogen sich die Wolken und die Besucher wurden mit Fotohimmel und Sonne belohnt. Einzig eine dicke Jacke und eine Mütze konnte dennoch nicht schaden (zumindest momentan, in den Sommermonaten halte ich beides für überflüssig 😉 ). Und nein, der Looping kann nicht durchlaufen werden, selbst wenn ihr ordentlich Tempo aufnehmen würdet, zwei Gitter sichern vor allzuviel Übermut beim Klettern. Die Security am Fuße der Achterbahn tut ihr Übriges. Was mir noch fehlt ist jetzt ein Bild bei Dunkelheit. Na mal sehen, demnächst …

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Vielleicht noch der Tipp für den nächsten Besuch, die Webseite http://www.landmarke-angerpark.de bzw. http://www.du2010.de/landmarke-angerpark zeigt oben rechts ein Webcambild, welches Aufschluß darüber gibt, ob z.B. gerade eine Warteschlange zu erwarten ist oder nicht. Apropo Besuch, weil ich gefragt wurde, wo denn diese tolle Achterbahn ist, hier nochmal der Link Berzeliusstraße, 47249 Duisburg. Ich wünsche euch viel Vergnügen und eine schwindelfreie Tour 😀 .

Bilder auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Tiger and Turtle – Magic Mountain

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Am Wochenende war es endlich soweit, Eröffnung der neuen Duisburger Landmarke „Tiger and Turtle – Magic Mountain“. Bereits zum Kulturhauptstadtjahr 2010 sollte die neue Landmarke die Heinrich-Hildebrand-Höhe über den Duisburger Stadtteilen Angerhausen, Wanheim und Huckingen zieren, aber es sollte November 2011 werden, bis sie endlich der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Nun ist er Angerpark ein neuer Anziehungs- und Aussichtspunkt im Reigen der Landmarken im Ruhrgebiet.

Wer gleich am ersten Wochenende hinauf wollte auf die erste begehbare Achterbahn brauchte viel Geduld. Der Andrang war riesig, trotz des nebligen Wetters. Da aus Sicherheitsgründen immer nur rd. 40 Personen gleichzeitig eingelassen wurden, war die Warteschlange entsprechend lang. Die von den beiden Künstlern Heike Mutter und Ulrich Genth geschaffenen Groß-Skulptur „Tiger & Turtle“ schien allgemein Anklang zu finden.

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90 Tonnen Stahl stehen hier auf 17 Stützen bewacht durch eine Kamera am höchsten Punkt des Loopings. Der ist übrigens nicht zu begehen, auch dann nicht wenn man mächtig Anlauf nimmt 😉 . Ich hoffe also mal, daß die Skulptur nicht wieder irgendwelchem Vandalismus zum Opfer fällt. Wenn der erste Andrang etwas abgeklungen ist werde ich nochmal dort vorbeischauen. Die Sicht aus 80 Metern Höhe ist bestimmt toll, aber das Wetter sollte einen entsprechenden Blick auch erlauben. Wenn ihr auch mal hingehen wollt, Berzeliusstraße, 47249 Duisburg.

Ein paar ganz kurze bewegte Bilder gibt es hier (in meinem Podcast „Reingespült“).

Drachenbootrennen

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Zwei vor, drei zurück, eins zurück .. are you ready? Go!! So oder ähnlich schallte es am Wochenende über den Duisburger Innenhafen. Sommerzeit, Drachenbootzeit. Der Duisburger Innenhafen verwandelt sich an einem Wochenende im Juni immer zu einer großen Festmeile, denn dort findet dann das Innenhafenfest statt. Für die Kleinen gibt’s Clowns und Jongleure, Hüpfburg und Kinderkettenkarusell und für die Großen Bratwurst, Bier und zum Vergnügen aller das Drachenbootrennen.

Ich zitiere mal von der Seite Drachenboot-Duisburg: „Ein Drachenboot ist (ohne Kopf und Schwanz) 12,49 Meter lang und 1,16 Meter breit. An der Spitze ist ein Drachenkopf befestigt, das Heck bildet ein Drachenschwanz. Moderne Boote sind aus Kunststoffvariationen und wiegen etwa 250 Kilogramm, klassische Bootstypen werden aus massivem Holz gefertigt und bringen fast eine Tonne auf die Waage“.

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Auch wenn es sich nur um einen großen Spaß handelt, ins Zeug gelegt haben sich alle Teilnehmer. Dieses Mal war es die Polizei aus Duisburg, die unter Blaulicht und Sirene der Kammeraden an den Start ging, angefeuert wurden aber auch die anderen Teams. Da ich fern der Ziellinie stand kann ich nicht sagen, wer letztendlich gewonnen hat, aber es schien allen viel Spaß zu machen. Wer noch mehr über Geschichte oder Regeln der Drachenboote wissen will schaut mal hier, wer nur ein paar Bilder sehen will der schaut mal hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Vom Innenhafen in die Ruhrauen

Habe ich euch eigentlich schon mal Bilder aus dem Duisburger Innenhafen gezeigt? In meinen Fotoalben ja, aber einen Blogbeitrag? Der Hafen hat eine lange Geschichte, aber erst in den 90’er Jahren des letzten Jahrhunderts wandelte sich der Hafen im Rahmen des Strukturwandels. Heute erlebt man dort Arbeit und Wohnen aber auch Kultur und Freizeit und das direkt am Wasser.

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Da es nur wenige hundert Meter bis zur Ruhr sind, habe ich mir mitten im Innenhafen (Yitzhak-Rabin-Platz) ein Fahrrad ausgeliehen und eine kleine Tour entlang der Ruhr unternommen. Leider ist der Weg unmittelbar entlang der Ruhr ziemlich uneben, mehr ein Spazierweg für Hundehalter als ein Fahrradweg, dafür bekommt man einen Einblick in den alten Ruhrarm, der hier in den Ruhrkanal mündet. Ein paar Kanuten kommen vorbei und auch die Drachenboote testen hier ihr Können. Etwa 3 Kilometer vom Innenhafen entfernt kommt in den Ruhrauen die Brückenlandschaft Ruhraue.

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Über die Ruhrauen habe ich letztes Jahr hier mal kurz berichtet. Neben Füßgängerbrücken, der A40 und der A3, kreuzen binnen weniger 100 Meter noch eine Güterstrecke und weitere 7 Bahnbrücken die Ruhr. Es wird richtig laut, wenn der ICE knapp über den eigenen Kopf hinwegrattert während gleichzeitig unten auf der Ruhr die Trommeln zu hören sind. Die Drachenboote trainieren nach wie vor für den nächsten Einsatz.

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Auf dem Rückweg noch einen Abstecher ans andere Rheinufer mit Blick auf die Rheinorange bei Kilometer 780. Dieses Mal erfolgt der Blick auf die Ruhrmündung aus Richtung Duisburg Homberg. Auch über die Ruhrmündung (Rheinorange) habe ich bereits im letzten Jahr hier mal kurz berichtet. Wer dem Ruhrdeich statt in Richtung Ruhrauen in die andere Richtung folgt, kann die Rheinorange ebenfalls in rd. 3 Kilometern vom Innenhafen aus per Fahrrad erreichen.

Fotos im „Ruhr 2011“ Album … Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Führung im Landschaftspark Duisburg Nord

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Wer schon länger meinen Blog liest, der hat auch schon meine Berichte vom Industrie- und Landschafspark Nord in Duisburg gelesen. Erst letztens war ich wieder mal oben auf dem Hochofen. Letztes Wochenende habe ich die Möglchkeit der RuhrTopCard ausgenutzt, an einer Führung teilzunehmen und mir die Arbeit eines Hochofens einmal genau erklären zu lassen. Termin war Sonntag 14.00 Uhr, Dauer der Führung (incl. eines kleinen Films) stolze 2 Stunden. Jetzt mag man vieleicht denken, was gibt’s zwei Stunden lang zu erzählen, doch die Führung durch einen ehemaligen Hochofenarbeiter war kurz und unterhaltsam zugleich. Ein kurzer Film zu Beginn zeigt die Erzeugung von Roheisen vom Ausgangsmaterial Eisenerz und Koks bis zum Abstich am mehrere hundert Grad heißen Arbeitsplatz.

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Auch wenn der Film schon von 1959 und damit älter als ich war, die Grundlage war damit gelegt. Anschließend ging es dann den Weg rückwärts von der Abstichhalle bis zur Befüllung des Hochofens auf der Gichtbühne. Schwindelfrei sollte man sein, denn es geht selbstverständlich bis ganz nach oben (plus herliche Aussicht über das Ruhrgebiet). Begleitet wurde die Führung von Annekdoten über Streiche unter Kollegen (die in der heutigen Arbeitswelt vermutlich schon ein Kündigungsgrund wären) bis hin zu Erzählungen von (tödlichen) Unfällen die damals leider auch an der Tagesordnung waren.

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Nun habe ich überlegt ob ich den Namen des Herrn nennen soll, der uns so unterhaltsam durch das Gelände geführt hat und habe zunächst mal nach ihm gegoogelt. Überraschender Weise habe ich mehrere Links zu WDR Beiträgen aus den letzten Monaten gefunden und sogar ein YouTube Video, in dem er und seine Arbeit kurz vorgestellt wird. Also Herr Jürgen Dreide, auf diesem Weg noch einmal ein herzliches Dankeschön. Wer sich etwas näher mit der Roheisenproduktion in einem Hochofen befassen möchte oder wissen will was ein Hunt(d) ist, wo sich der Fuchs befindet oder wofür man eine Stopfmaschine braucht, der sollte entweder mal hier klicken oder selbst an einer der nächsten Führungen teilnehmen. Kostenpunkt (ohne RuhrTopCard) übrigens 8,- Euro.

70 Meter in die Höhe

Im Juni 2010 war ich das letzte Mal „Auf dem Hochofen“ in Duisburg, aber schönes Wetter zieht mich immer wieder mal hin. Dieses Mal hatte ich jemanden dabei, den ich nicht unendlich lange warten lassen konnte, daher war der Abstecher auf den Hochofen nur von kurzer Dauer. Aber die weichen Knie, die ich beim letzten Mal noch hatte waren nicht mehr da. Kann man die Angst vor der Höhe ausblenden? 70 Meter kann man immerhin hochsteigen, um von ganz oben auf das Gelände herab zu blicken.

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Warum laufen wir auf einem alten Industriegelände herum? Warum tun es andere? Es sind faszinierende Fotos, eine Mischung aus längst vergangener Technik und aus Natur, die sich das Terrain zurückerobert. Ein Gelände wo das Klettergerüst für Kinder gleich neben der Wand des Höhenkletterers liegt, ein Gelände wo zwischen Sinterplatz und Eisenlager liebevoll angelegte Gärten gleich neben dem Abenteuerspielplatz mit Röhrenrutsche liegen. Der Landschaftspark Duisburg Nord ist meines Wissens einzigartig.

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Was annähernd ran kommt ist natürlich die Zeche Zollverein oder aber auch die Henrichshütte in Hattingen. Aber hier ist das Gelände vollkommen offen, von allen Seiten begeh- und erlebbar. Was mir noch fehlt ist mal an einer Führung teilzunehmen, damit ich endlich auch mal weiß, was ich da alles zu sehen bekomme 😉 .

Binnenschiffer

Wenn Duisburg schon den größten Binnenhafen Europas hat, was liegt dann näher, als in Duisburg auch das Binnenschifffahrtsmuseum anzusiedeln. Nur ein Steinwurf vom Rhein entfernt befindet sich das ehemalige Hallenbad im Stadtteil Duisburg-Ruhrort. Dieses beheimatet seit 1998 das Binnenschifffahrtsmuseum.

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Blickfang gleich hinter Kasse ist in der ehemaligen Herrenschwimmhalle die Tjalk „Goede Verwachting“, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913 unter vollen Segeln. Rund um diesen Segler erfährt der Besucher an Hand von Modellen und Originalfunden vieles zum Thema Schiffsbau und Binnenschifffahrt. Ein ausführlicher Plan weist den Weg durch das Museum, welches sich über 3 Etagen erstreckt. Im ehemaligen Damenschwimmbad befindet sich der Nachbau eines Binnenschiffs, welches bei Führungen und Kinderbastelnachmittagen genutzt wird. Auch spezielle Kinderführungen werden auf Wunsch angeboten.

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Wer dem vorgegebenen Weg folgt landet schließlich irgendwann auf seinem Rundweg auch „unter Wasser“. Während oben der Segler in vollen Segeln im Wind liegt, kann man unter der künstlichen Wasseroberfläche einen Taucher beobachten und sehen, was so alles unter Wasser „schlummert“, vom Innenleben einer Matratze bis zur Bombe aus dem letzten Weltkrieg. Je nachdem wie lange man sich an jedem Informationsstand aufhält, eine Stunde im Museum vergeht wie im Fluge.

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Anschließend kann man bei schönem Wetter entweder noch zu den Museumsschiffen (die aber gesondertern Eintritt kosten) oder über die kleine Brücke (Dammstraße) direkt hinunter an den Rhein. Tische, Bänke und eine Art Kiosk laden zu einer Erfrischung ein. Oder es geht ans Schiffe beobachten, mal sehen, welche Binnenschiffe gerade so vorbeikommen. Bei etwas Glück begegnet man sogar einem Polizeiboot oder der Feuerwehr bei einer Übung.

Mehr Bilder? Ratet mal wo 😀 … Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Frühling, Oldtimer und Zoo

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Ein wunderschön sonniges Wochenende liegt hinter uns, ungewöhnlich für Anfang April, aber nach dem langen Winter haben wir uns das bestimmt verdient 😀 . Also habe ich das Wochenende genutzt und mich zunächst im Meilenwerk in Düsseldorf umgesehen. Das Meilenwerk (früher mal ein Ringlokschuppen) ist der Treffpunkt für Oldtimer-Freunde. Private Unterstellplätze, verschiedenste Fachfirmen und regelmäßige Ausstellungen (übrigens auch in Berlin und Stuttgart) laden jedermann zum Besuch dort ein. An diesem Wochenende wurde die Sommersaison eröffnet, aber die Türen stehen auch außerhalb des Wochenendes allen Besuchern offen. Interesse? Harffstraße 110 a in Düsseldorf. Besonderheit dieses Wochenendes, die Ausstellung „MEILENSTEINE aus 125 Jahren Automobil“.

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Anschließend haben ich mich im Südpark in Düsseldorf umgesehen. Der Park, hervorgegangen aus der Bundesgartenschau 1987, ist zu fast allen Jahreszeiten sehenswert, im Frühling, wenn die Bäume anfangen zu blühen, aber ganz besonders. Bereits vor längerem habe ich den Park schon mal empfohlen und dank der ausreichend freien Parkplätze, direkt an der Phillipshalle, ist er auch nicht zu verfehlen. Blumen, Wiesen, Spielflächen und das bei freiem Eintritt versteht sich. Wenn man der Webseite glaubt ist der Südpark mit 70 Hektar der größte und dazu noch der meist besuchte Düsseldorfer Park. Mehr Infos incl. Parkplan gibt’s hier.

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Der Sonntag sollte dem Zoo in Dusiburg gewidmet sein und ich war erstaunt, wieviel dort zur Zeit gebaut wird. Allem Anschein nach versucht der Duisburger Zoo „nachzurüsten“, schließlich ist Gelsenkirchen (mit der Zoom Erlebiswelt) ein starker Konkurrent. Da ich 2010 nicht dort war, habe ich auch nicht mitbekommen, daß neben verschiedenen neuen Gehegen bereits im August 2010 auch der erste Spatenstich zum Erlebnispark mit Streichelzoo, Bauernhof und Entdeckerhaus getätigt wurde. Geplanter Zeitpunkt der Fertigstellung soll Frühjahr 2011 sein, allerdings sah es m.E. noch nicht fertig aus. Auch ein neues Bärengehege war in Arbeit. Ein paar schöne Schnappschüsse hat besonders die Giraffe ermöglicht. Ich war mir nicht sicher, ob sie etwas zwischen den Zähnen sitzen hatte oder sich als Pauenclown betätigte, aber ihre Grimassen waren einfach Gold wert.

Fotos sind verteilt in den Alben, Düsseldorf 2011 und Duisburg zu sehen. Klickt mal rein auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.