Rheinpark Duisburg

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Manchmal liegt das Gute ja so nahe, daß man es es trotz offener Augen nicht sieht oder nichts davon weiß. So wurde ich in Kommentaren zwar schon das eine oder andere Mal auf den Rheinpark Duisburg aufmerksam gemacht, aber ich wußte nichts damit anzufangen. Mein Pech? Jepp, so isset wohl, aber man kann ja auch nicht alles kennen. Blitz und Donner über mein Haupt.

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Als ich letztens wieder mal so durchs Internet blätterte, auf der Suche nach einem älteren Artikel der WAZ, stolperte ich wieder über den Rheinpark und als schlaues Kerlchen habe ich jetzt mal gelesen, was der Rheinpark eigentlich ist. Eine unmittelbar an den Rhein angrenzende, bisher industriell genutzte Fläche des Stadtteils Duisburg Hochfeld. Wie schön wäre es einen Spaziergang entlang des Rheins zu machen, denn ich finde eine Stadt am Rhein braucht auch eine Rheinpromenade und ein so gebeuteltes Ruhrpottstädtchen wie Duisburg sowieso. Aber nicht jede Stadt ist so mutig (und reich) wie Düsseldorf. Oder doch?

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Zack dachte sich Duisburg vor einigen Jahren und hat mit dem Projekt Rheinpark das rund 60 ha große Areal entsprechend umgebaut und im ersten Bauabschnitt bereits im Mai 2009 fertig gestellt. Keine 10 Autominuten (ca. 5 km) nördlich von der begehbaren Achterbahn Tiger & Turtle (Berzeliusstraße), kann man hier (Liebigstraße) ganz gemütlich sitzen und den Schiffen beim vorbeischiffen .. äh .. -fahren zusehen. Dazu kommen eine Skateranlage, die bereits Schauplatz der Deutschen Meisterschaft war, weitläufige Wiesenflächen für drauf rumzuliegen oder Drachen steigen zu lassen, verschiedene Spielbereiche für Kinder und komische Brücken ins Nichts.

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Die großen, teilweise bis zu 8 Meter hohe Mauerreste der ehemaligen Sinteranlage wurden erhalten, für zum (legalen) Graffiti drauf gestalten. Bis hierher dachte ich na ja, Mauern eben, aber als ich dann vor Ort die tollen StreetArt Graffitis sah, die sich zu genialen Fotomotiven wandelten konnte ich die DigiCam garnicht mehr von den Wänden abwenden. Ich kann euch hier nur eine Auswahl zeigen, aber in den Alben von bei Flickr und Google+ gibt’s noch mehr. Ich habe die Bilder übrigens neu sortiert, die neuesten stehen jetzt ganz oben.

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Aber auch die Uferpromenade kann sich mit über 1,4 Kilometer Länge auf jeden Fall sehen lassen. Sogar einen kleinen Strand mit Liegen findet man hier. Auch die Duisburg-Hochfelder Eisenbahnbrücke ist Teil des Areals und ob ihr es glaubt oder nicht, die Eisenbahnbrücke habe ich mit dem Regionalexpress schon einige Male überquert. Daß sich darunter der Rheinpark befindet, war mir bis heute nicht bewußt. Auf der rheinabwärts gerichteten Seite (Nordseite) der Eisenbahnbrücke befindet sich sogar ein breiter Fußweg, der auch von Radfahrern genutzt wird und nach Duisburg Rheinhausen führt. Als Fotojunkie wie gemacht, um mitten über dem Rhein zu stehen und Schiffe, Züge, Rhein, Duisburg, mich selbst einfach alles zu fotografieren was nicht bei drei unter der Brücke verschwunden ist.

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Und wenn sich der kleine Hunger meldet? Unmittelbar an der Promenade befindet sich der Ziegenpeter, eine Gastronomie der Duisburger Wekstatt für Menschen mit Behinderung. Egal ob mit Müsli in den Tag, mit Stullen, Salaten, kleinen Küchlein, Flammkuchen über den Mittag oder mit Cappuccino und Kuchen über den Nachmittag, die Auswahl auf der Speisekarte ist reichlich und nicht das übliche Schnitzel/Pommes Gedöns. Hier schaut selber. Ihr müßt nur noch entscheiden ob ihr lieber drinnen gemütlich wie im Wohnzimmer oder draußen im Liegestuhl am hauseigenen Strand sitzen möchtet. Leider hatte ich keine Zeit mehr den Ziegenpeter zu testen, wird aber bald mal nachgeholt.

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Ein paar Treppen später rauf und runtergedackelt fand ich noch diese Herde voll mit komischen Außerirdischen auf wackeligen Beinen und ohne Augen ;-). Ich hab in verschiedenen Sprachen probiert sie anzumachen anzusprechen … mok mok, jabba jabba, miep miep … aber keine Reaktion erhalten. Vielleicht waren es ja doch nur Holz- … ähm … -schafe, -flöhe, -ziegen … mana mana …?!? 😀 Schakkeline ist jedenfalls drauf geritten (seht ihr in den Fotoalben).

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Wenn ihr also das nächste Mal in Duisburg unterwegs seid und wieder mal denkt, boa ist dat nicht schön hier, ab dafür in den Rheinpark damit’et noch viel schönerer wird (um nicht das von mir kreierte Wort Tolligkeit zu verwenden). Am besten vergleichbar ist der Rheinpark vielleicht mit dem Westpark in Bochum, hier aber mit direktem Anschluß an den Rhein. Eine Treppe führt sogar zur Geröllaufschüttung direkt ans Wasser. Ich werde auf jeden Fall nochmal wiederkommen, ein bisschen Zeit mitbringen und den Park mit mehr Ruhe genießen, um nicht zu sagen einfach mal so ohne Grund auf den Wiesen rumliegen.

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Duisburg, Drachen, KörriSaft

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Heute reiche ich euch noch einen Blogbeitrag vom letzten Wochenende nach. Duisburg hatte mal wieder zum Innenhafenfest und damit auch zum Drachenbootrennen eingeladen. Nun gestaltete sich dieser Samstag alles andere als wetterfreundlich, so daß ich erstmal das Frühstück genossen habe. Brötchen, Zeitung (die aus Papier) und Kaffee fast bis Mittag. Und dann … dann fing es an zu regnen :-(. Gut also nochmal warten bis die dicken Wolken abziehen. Kaum aber waren die ersten blauen Lücken zu entdecken ging’s los … Tasche check, Regenjacke check, Autoschlüssel … und ab dafür. Bis nach Duisburg brauche ich gut 20 – 25 Minuten und kaum kam das Ziel näher … fing es (wieder) an zu regnen. Was sag’ich … Regen? Sturzflut würde ich sagen. Ich war froh im Auto zu sitzen und suchte schon den Hebel mit der Aufschrift „Schwimmflossen ausfahren“.

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Erstmal in Ruhe einen Parkplatz gesucht, die Zeit mit Twitter überbrückt und Gott sei Dank, die Wolken verschwanden genauso schnell, wie sie gekommen waren. Der Himmel riss auf und ich machte mich auch auf, um ein paar Schnappschüsse von den Booten im Innenhafen zu machen. Außerdem fand ich noch ein paar interessante Wolkenformationen die sich über den POTT’schen Himmel schoben und ließ mich von einer Bratwurst überreden sie vom Grill zu retten. Als Belohnung goß ich ihr ein bisschen Pottsoße … ne Moment es war KörriSaft … über das Mittelteil und schob sie mir genüßlich verspeiste sie genüßlich ;-).

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Auf dem Rückweg fiel mir dann noch das frisch renovierte (und in die Schlagzeilen geratene) Gebäude des Landesarchivs auf, daß ich erstmals seit Jahren ohne Gerüste sehen konnte. Ein alter Speicher des Innenhafens wurde hier (unter zumauern aller Fenster, weiß der Teufel warum) zu einem weit sichtbaren Archivgebäude umgebaut. Wenn ihr das nächste Mal auf der A40 (kurz vor bzw. hinter dem Autobahnkreuz mit der A59) unterwegs seid achtet mal drauf. Für Fotografen ist das Backsteingebäude natürlich wie gemacht. Genauso übrigens wie das angrenzende und rot glänzende, schlangenähnliche Gebäude. Jetzt haben die Drachen wieder ein Jahr Pause, bevor die Drachenboote im nächsten Jahr wieder aus den Kellern hervorgeholt werden. Dann heißt’s wieder aus dem Starterhäuschen: „Ättännschen plies …. reddi … go“!

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P.S.: Weitere Drachenbootrenen gibt’s übrigens am letzten Juniwochenende auch wieder auf dem Baldeneysee in Essen.

Neulich im LaPaDu

LaPaDu

Wenn ich in der Nähe von Duisburg bin und Lust auf Spazierengehen, frische Luft und tolle Umgebung habe, zieht es mich immer zum LaPaDu. Ruhrpottler kennen die Abkürzung. Gemeint ist der Landschaftspark Duisburg Nord. Aber da der Name Landschaftspark Duisburg Nord recht sperrig ist, hat sich LaPaDu irgendwie eingebürgert. Als ich vor Jahren das erste Mal in Berlin war, fand ich schon die Umschreibung der U-Bahn Station „Platz der Luftbrücke“ mit PlaDeLu so klasse, irgendwie knuffig und vertraut und fast genauso vertraut kling mittlerweile auch LaPaDu … LaPaDu DieDödelDi Dirri Dirri Dudel dö! Ätsch ich hab‘ jetzt was Eigenes 😀 .

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Gut wie dem auch sei, wenn man auf der A42 unterwegs ist, fällt einem der Landschaftspark unweigerlich auf, vorausgesetzt man ist nicht durch einen unsichtbaren Leitstrahl zwei Kreuzungen vorher in die andere Richtung abgebogen und bei einem großen schwedischen Möbelhaus auf dem Parkplatz gelandet. Auf den Bildern sind die Bäume noch kahl und ich trage noch meine Winterjacke und das hat einen guten Grund. Die Bilder sind nämlich schon 4 Wochen alt und beinahe hätte ich den angefangenen Blogbeitrag vergessen oder verdrängt, aber jetzt schreibe ich doch noch was.

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Und warum schreibe ich nun doch noch was? Grund Nr. 1, weil ich mal wieder im hinteren Teil des Parks war, auf der kleinen Anhöhe, die meines Wissens auch Teil einer Halde ist. Dort standen, für mich neu, in einem kleinen Rund so komische Pfähle, ich sage mal rot angemalte Baumstämme herum (siehe unten). Warum? Das fragte ich mich auch. Waren es die 12 Monate, die 12 Apostel oder die 12 Zwerge (öhm … was für 12 Zwerge … egal)? Ist es ein Landeplatz für Außerirdische oder einfach nur Kunst? Wenn ihr den tieferen Sinn verstanden habt schreibt’s in die Kommentare.

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Grund Nr. 2 ist, daß ich am Wochenende gelesen habe, das der Hochofen Nr. 5, der den man besteigen kann ;-), ab 2. Mai für 8 Wochen geschlossen wird. Er bekommt so eine Art Generalüberholung. „Das Windenhaus, der Hochofenpanzer, die Laufbühnen, die Schlackenschäumanlage, das Ofengeüst, die Staubsäcke, die Windgebläsebühnen und die Rohrleitungen werden dabei saniert„. Wer hätte gedacht, daß das alles überhaupt noch da dran ist. Das ist zwar schade, aber wenn’s der Sicherheit dient, muß’et wohl. Man sieht sich demnach ab Juli wieder in 70 Metern Höhe. Fotos: Flickr und Google+.

Tiger & Turtle

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Heute ist war Valentinstag? Gut, dann schreibe ich dazu schon mal nichts 😉 . Stattdessen schreibe ich, daß eine meiner neuen, na sagen wir neueren, Lieblingshalden, gleich nach Hoheward, Haniel, Rheinpreußen, Schurenbach, Beckstraße …. öhm … 😉 die Halde im Duisburger Angerpark geworden ist. Die Heinrich-Hildebrand-Höhe, wie sie offiziell heißt ist gleich kurz hinter der Stadtgrenze von Krefeld schnell zu erreichen. Und wer ist dieser Heinrich-Hildebrand?

Heinrich und Peter Hildebrand waren von 1899 bis 1914 nacheinander die technischen Betriebsdirektoren der Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft in Tsingtau. (Quelle: www.tsingtau.org)

Ach so 😮 … Was? Wo zum Henker liegt Tsingtau? Suchmaschine sagt im tiefsten China … und es gibt auch ein Lokal in Wilhelmshaven das so heißt …?!? Jaaa .. öhm .. gut … mehr Klugscheißerwissen hier klicken.

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Sagen wir einfach dat is ne ehemalige Schlackenhalde und da hat man 2011 eine Achterbahn namens „Tiger and Turtle – Magic Mountain“ errichtet. Und die ist einfach ein Anziehungspunkt, wenn man Landmarken mag. Die Halde ist nicht so hoch wie andere Halden bietet aber trotzdem einen Blick über Dusiburgs Süden, hinüber bis zum Rhein und wird von Anwohnern und Besuchern gerne zu einem Sonntagsnachmittagsspaziergang genutzt. Und da am letzten Sonntag die Sonne tatsächlich schien, schienen die Lemminge losgelassen. Ich habe ich mich in die Reihe der Spaziergänger einsortiert, auch wenn ich mir nach dem Besuch von Tiger&Turtle auf Grund des sehr windigen Windes (trotz Mütze) eher wie „KeinOhrTurtle“ vorkam.

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Übrigens, nicht versuchen in der Anliegerstraße davor zu parken, denn da geht’s mega eng zu und einen Parkplatz findet man i.d.R. sowieso nicht. Von der Hauptstraße sind es auch nur gut 10 – 15 Minuten Fußweg und dann liegt sie vor einem, die Achterbahn. Nein nix Rummelplatz, obwohl im Laufe des Jahres die rollende Würstchenbude da oben angesiedelt werden soll, nein das ist die einzige Achterbahn, die man mit eigener Muskelkraft durchlaufen muss. Wie schon mal erwähnt, ohne den Looping 😉 . Kleiner Tipp, festes Schuhwerk, sonst könntet ihr den ersten Achterbahnstau der Geschichte verursachen 😉 . Und nochwas … kann man während einer Achterbahnfahrt aussteigen? Genau, kann man, sollte man aber nicht. Das bedeutet auch hier muß man den Weg den man hingeklettert ist auch wieder zurück (wie manchem Besucher erst spät aufgefallen ist), denn ohne Looping ist’s halt ne Einbahnstraße an welcher nur der eine Ein- und Ausgang vorgedacht wurde. Mehr Bilder mit blauem Himmel gibt’s wieder bei Flickr und Google+ (Picasaweb).

Nackt im Wind

NiederrheintermeWann seid ihr das letzte Mal nackt aus dem Haus gegangen. Wohnungstüre zu, Haustüre zu, erst kurz vorm Auto gemerkt, daß etwas fehlt. Ich muß dazu sagen ich bin kein Frühaufsteher, aber ein Spätinsbettgeher und so’n (Feier-)Abend ist schließlich immer ratz fatz rum. Das paßt schlaftechnisch leider nicht immer zusammen. Daher brauche ich morgens alles Wichtige direkt vor meiner Nase. Nach endlosem Weckerklingeln und verschlafenem Badezimmerbesuch wird alles vergessen, was nicht fertig bereitliegt. Da hilft auch die Tasse Kaffee auf die Schnelle nur bedingt. Am besten liegen die Sachen so im Weg, daß man vor dem Verlassen der Wohnung drüber stolpert. Die Frühstücksbrote, Haus- und Autoschlüssel, Handy und das, was sonst an meinem linken Arm zu finden ist. An diesem Morgen schaute ich jedoch vergeblich auf die Stelle, an der sonst die Armbanduhr zu finden ist 😉 . Den ganzen Tag über habe ich mich irgendwie nackt gefühlt, zumindest am linken Unterarm 😀 .

Wasser Beinahme tatsächlich nackig gemacht hätte ich mich vor Freude 😉 , als ich erfahren habe, daß ich beim Gewinnspiel der Metropole Ruhr zwei Tageskarten für die Niederrhein Terme in Duisburg gewonnen habe. Einen ganzen Tag Gesundheit, Wellenbad, Sauna (huch ich war noch nie in der Sauna und brauche dringend Anleitung!!), Salzgrotte und weiß der Teufel was noch. Außenbecken haben die auch, oder? Dann soll es jetzt sofort Sommer werden. Bleibt noch ein Problem, es sind zwei Gutscheine …, da muß ich doch mal gut nachdenken, wen ich mitnehme. Oder soll ich einen hier weiterverlosen? Grübel … immer diese Entscheidungen … ich glaube ich behalte mir das mal vor 😀 .

Duisburg Zoo

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Am Sonntag habe ich nochmal die RuhrTopCard für einen Besuch im Duisburger Zoo genutzt. Außerdem wollte ich die Gelegenheit wahrnehmen, das neue Gehege der Brillenbären zu begutachten, an dem der Zoo eine ganze Zeit lang gearbeitet hat. Es war auch dringend nötig, denn das alte Bärengehege war alles mögliche, aber nicht schön. Das neue Gehege, das erlaube ich mir zu sagen, ist gut gelungen. Große Fensterfronten erlauben die Beobachtung, aber gleichzeitig haben die Bären auch Rückzugsmöglichkeiten. Ich weiß man könnte jetzt generell über den Zoo und die Ausstellung von Tieren diskutieren, aber darum geht es hier nicht. Hier habe ich einfach das schöne Wetter für einen Spaziergang genutzt und dazu versucht ein paar Schnappschüsse hinzubekommen. Welche Tier man so antrifft ist natürlich immer ein bischen dem Zufall überlassen.

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Eine Auswahl der besten Bilder wie immer online bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+). Seid ehrlich die Koalas oder das Seehundbaby (geboren um Juni diesen Jahres) sind doch echt knuffig und die Löwen (beobachtet durch eine Glasscheibe) waren sehr aufmerksam, was man denn da drinnen so machte, lagen aber gleichzeitg wie Models in Positur.

US-Car Treffen im Landschaftspark Duisburg

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Auf Oldtimertreffs habt ihr mich ja schon des öfteren gesehen (und gelesen), aber gestern war ich erstmals auf einem US-Car Treffen und zwar im Landschaftsparkt Duisburg Nord. Da das Treffen erst um 18.00 Uhr startete habe ich mich am Nachmittag nochmal im Umfeld der Austellung „Kunst.Werk 2012“ umgesehen. Ich hatte euch ja schon einmal im April darüber berichtet. Regina Bartholme präsentiert hier noch bis zum 30. September 2012 „FLAUNA – eine Besiedelung“. Es ist erstaunlich, wie wenig Zeit sich manche Leute gönnen, wenigstens die 5 Minuten, die dieses Film- und Lichtkunstprogramm läuft anzusehen. Ich könnte mich garnicht sattsehen an den Lichteffekten und entdecke in den bisher verschlossenen Tagesbunkern auch immer wieder neue Blickwinkel. Aber gut, das ist wohl alles Ansichtssache.

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Gegen 18.00 hörte man Motorenbrüllen, quitschende Reifen und sah Riesenschlitten um die Ecke biegen. Die US-Cars ließen bereits von weitem von sich hören. Dazwischen zwei Original US Polizei Motorräder mit Blaulicht und Sirene. Kaum hatten alle Autos ihre Position erreicht wurden die Tische und Bänke aufgestellt, die Bierchen (bestimmt alkoholfrei) und Salate samt Frikadellen ausgepackt. Man hätte den Eindruck gewinnen können auf einem Autobahnparkplatz der 60’er Jahre während der Ferienzeit gelandet zu sein. Die Kulisse des Landschaftsparks war wie geschaffen für eine solche Veranstaltung.

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Was sitzt denn da auf dem Rücksitz des großen roten Plymouth Belvedere? War das nicht das Auto aus dem Roman „Christine„? Oh yes, das ist Chucky die Mörderpuppe mit einem Messer in der rechten Hand. Genial diese Idee 🙂 . Insgesamt waren schätzungsweise 40 – 50 Autos vor Ort und der Termin hatte sich wohl rumgesprochen, denn der Landschaftspark füllte sich recht gut für einen Samstagabend. Für Fotografen war das Licht nicht optimal, ein paar Bilder habe ich trotzdem geschossen.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+)

Extraschicht 2012

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Das war sie also meine erste Extraschicht. 12 mal hat sie bisher stattgefunden, aber dieses Jahr habe ich mich endlich auch entschlossen teilzunehmen. 230.000 Besucher hatte die Extraschicht dieses Jahr und eines habe ich bereits gelernt, man sieht bei der Extraschicht manchmal nur dann was, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Planung ist da umso wichtiger. So war ich z.B. um 19.30 Uhr auf dem Gelände der Zeche Zollverein und habe trotzdem verschiedene WalkingActs wie z.B. die übergroße Puppe „DUNDU“ nicht gesehen, weil ich am anderen Ende des Geländes stand. Dafür habe ich das spektakuläre Taiko-Trommler Ensemble aus Gelsenkirchen genießen dürfen. Wenn zwei Personen an der gleichen Trommel einen unterschiedlichen Rythmus spielen erfordert das schon eine Menge Konzentration.

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Auch hatte man mich gewarnt, nicht zu viele Spielorte einzuplanen, also habe ich mich nur für Essen und Duisburg entschieden (obwohl ich das Amphitheater in Gelsenkirchen oder die Urbanatix Truppe in Bochum auch gerne gesehen hätte). Aber selbst der Weg Essen – Duisburg war weit, denn zunächst ließ die Kulturlinie 107 ziemlich lange auf sich warten, denn gings per S-Bahn nach Duisburg und dann mit dem vollkommen überfüllten Shuttlebus zum Landschaftspark Duisburg Nord. Was mir hier negativ auffiel war, daß der Haltepunkt des Shuttlebusses gut 10 Minuten zu Fuß vom Landschaftspark entfernt lag. Nach meinem Ermessen eindeutig zu viel für einen Shuttle. Dafür war dieses Mal die Gebläsehalle geöffnet (diese hatte ich bisher noch nie betreten) und das Feuerwerk entschädigte auch wieder für einiges, grandiose 10 Minuten Feuerzauber.

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Zurück am Duisburger Innenhafen (in dessen Nähe mein Auto parkte) war dann gegen Mitternacht auch Ende meiner Extraschicht. Am Innenhafen selbst war außer einer gemütlichen Athmosphäre nichts mehr zu erleben. Ich bin nach wie vor hin und hergerissen, ob es mir gefallen hat oder nicht, merke mir aber mal den 6. Juli 2013 vor, denn dann soll die nächste Extraschicht stattfinden. Vielleicht bereite ich mich das nächste Mal ein bischen gründlicher vor und suche mir dann 2-3 Vorstellungen an einem Ort aus. Mal sehen, vielleicht sieht man sich 2013. Das was ich an Schnappschüssen erwischt habe, findet ihr hier bei Flickr, Sevenload, Google+ / Picasaweb.

P.S.: Ergänzt habe ich noch ein paar Bilder des „Deutschlandexpress„, einer Modelleisenbahnausstellung im Nordsternpark Gelsenkirchen. Diese Bilder sind bei einem Besuch über Tag (vor der Extraschicht) entstanden.

Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Kunst.WERK 2012 – FLAUNA

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Auf dem Weg zum unmöglichen Möbelhaus aus Schweden (ja gut ich mußte nur bis Duisburg reisen 😉 ) habe ich die Gelegenheit genutzt und bin nochmal durch den Matenatunnel gefahren. Über den Tunnel hatte ich euch schon im letzten Jahr berichtet. Hübscher geworden ist er nicht, wirkt nach wie vor ein bischen bedrückend, gern genommener Krimischauplatz.

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Nur wenige 100 Meter davon entfernt an der Kaiser-Wilhelm-Straße fand ich dann noch eine schöne Wandmalerei, die in bunten Farben das Leben entlang des Industriegebiets in Duisburg zeigt. Der Giebel des Hauses ist schon etwas in Mitleidenschaft gezogen, so wie viele Häuser in der Gegend, aber wenn ihr mal wieder einen alten Schimanski Tatort guckt erkennt ihr die Gegend vielleicht wieder.

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Nach meinem Besuch bei Ikea lag es nahe nochmal im nahe gelegenen Landschaftspark vorbeizuschauen, denn ich hatte letzte Woche von der Öffnung weiterer Möllerbunker und einer neuen Ausstellung namens „Kunst.WERK 2012 – FLAUNA Eine Besiedelung“ gelesen. Da dachte ich im Landschaftspark Duisburg Nord schon alles gesehen zu haben, aber diese Ausstellung ist wirklich Klasse. Neue Rampen führen in die bisher verschlossenen Tagesbunker 2 bis 5 hinein und neben bunten „Puscheln“ die von oben herab baumeln gibt es im Inneren eine kleine Lightshow verbunden mit Musik und einem Film. Ganz so wie im Kino. Knopfdruck genügt und die Show startet.

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Die Kunst.WERK 2012 ist vom 25. März 2012 bis zum 30. September 2012 täglich und rund um die Uhr geöffnet. Bilder findet ihr hier Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+), aber wenn ihr in der Nähe seid schaut euch die kleine Show (Dauer ca. 5 Minuten) live vor Ort an.