Auf dem Alsumer Berg

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Nachdem ich vor ein paar Tagen auf der Halde Rheinpreussen war und mein Blick wieder mal Richtung Duisburg ging, habe ich den Entschluß gefaßt, endlich auch mal die andere Rheinseite zu besuchen. In Duisburg Bruckhausen befindet sich der Alsumer Berg, mal keine Halde mit Abraumgestein aus dem Bergbau, sondern eine Art Deponie für Schutt und Kriegstrümmer.

Internetseiten zum Alsumer Berg gibt es schon eine ganze Reihe (u.a. die der Metropole Ruhr), daher erspare ich mir hier noch einmal alles zu wiederholen. Vielleicht nur soviel, da wo heute ein kleiner Berg bestiegen werden kann, lag früher das Schiffer- und Fischerdörfchen Alsum. Alsum drohte, nachdem es im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört worden war, nun auch noch durch Bergsenkungen im Rhein zu versinken. Das bewegte den Rat der Stadt Duisburg 1954 dazu, den Bereich mit Schutt zu verfüllen und ihn zur Anlage einer Halde zu nutzen. Vom begrünten Gipfel bietet sich ein interessanter, langsam zuwachsender, Rundblick über das Ruhrgebiet.

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Wenn ich mal eine andere Internetseite zitieren darf, lässt sich nirgendwo im Ruhrgebiet so viel „Industrie pur“ erleben wie am Alsumer Berg und ich glaube die Aussage stimmt. Daher ist dieser Berg auch beliebter Fotostandort mit Blick auf das Stahlwerk und die Kokerei Schwelgern (Hamborner Ofengruppe), auf das Stahlwerk Bruckhausen (ThyssenKrupp), zum Kraftwerk Duisburg-Walsum sowie auf die Werksanlagen von Fritz Schupp. Interessant soll die Sicht auch sein, wenn es dunkel geworden und die Industriekulisse hell erleuchtet ist.

Unmittelbar vor dem Alsumer Berg fließt der Rhein vorbei, was die Stelle auch bei Hochwasser interessant machen dürfte. Bei Niedrigwasser (so wie im Augenblick) ist vor dem Rheindeich ganz viel Platz für Hund und Herrchen. Den Alsumer Berg erreicht man über die Straße „Alsumer Steig“ (früher die Zufahrt zur Fähre), dort befindet sich auch ein kleiner Parkplatz.

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Wenige 100 Meter entfernt verläuft die (alte) Matenastraße unter dem Industriegelände hindurch. Die, auf den ersten Blick unscheinbare, Straße wurde, um die Industriegeländeteile besser zu verbinden, in den 30’er Jahren des letzten Jahrhunderts überbaut und ist dadurch so eine Art in die Jahre gekommener Tunnel (Matenatunnel). Bekannt sein dürfte der Tunnel, weil er u.a. in Schimanskifilmen zum Dreh genutzt wurde.

Alles weitere kennt ihr, „Ruhr 2011“ bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Ruhrmündung

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Im Mai diesen Jahres habe ich euch im Blogbeitrag „Ruhrmündung“ gezeigt, wo die Ruhr in den Rhein mündet. Heute habe ich mich nochmal dort umgeschaut. Leider war es bereits wesentlich kühler als im Mai, aber dafür war der Himmel wunderschön blau. Seht selbst, eine kleine Auswahl der Bilder von „Rheinorange“ habe ich in den Ruhr.2010 Alben ergänzt (Flickr, Picasaweb, Sevenload).

Ruhrlights (Duisburg)

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Mein gestriger Ausflug ging zu den „Ruhrlights“ ein Lichtkunstfestival, daß sich an diesem Wochenende über den Duisburger Innenhafen erstreckt. Den ganzen Monat September waren die „Ruhrlights“ in verschiedenen Städten entlang der Ruhr zu sehen, an diesem Wochenende endet das Festival. Wenn ihr noch die Möglichkeit habt, schaut mal vorbei. Wirklich sehenswerte Lichtkunstwerke.

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Ja natürlich, Eindrücke sind sehr subjektiv, aber zwei meiner Highlights waren die Wassertanks, die zu einem bunt beleuchteten Kubus „Kubik“ zusammengestellt wurden (eine Art leuchtender Club für elektronische Musik) und natürlich die Bilder auf der Salvatorkirche. Hier beschreiben die Bilder eine eigene kleine Geschichte.

Mehr Bilder wie immer im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

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Auf dem Hochofen (Landschaftspark Duisburg)

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Donnerstag letzter Woche war Fronleichnam (also Feiertag in NRW). Da die Sonne schien, wollte ich die Zeit nutzen und endlich mal auf den Hochofen Nr. 5 im Landschaftspark Duisburg-Nord zu klettern. Ich war ja schon häufiger da, aber bisher war der Aufgang immer gesperrt. An diesem Donnerstag nicht, aber auf die Idee waren auch einiger Hundert andere gekommen 🙂 . Egal, ich bin also auf direktem Weg dorthin und habe die Stufen erklommen.

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Ich gebe zu die Treppen, ursprünglich ja nicht für Besucher konzipiert, sind schon abenteuerlich. Offene Stufen und weitestgehend außen am Turm kosten etwas Überwindung. Aber wer den Tetraeder erklommen hat kommt auch hier hoch. Ganze Familien (einigen ist die Überwindung anzusehen) haben sich hier auf den Weg auf den Hochofen gemacht. Dafür ist die Entschädigung (im wahrsten Sinne des Wortes) auch sehr aussichtsreich. Der Blick geht über die umliegenden Städte, Oberhausen, Mülheim, Bottrop … usw. mit ihren jeweiligen Landmarken und Sehenswürdigkeiten.

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Wer noch nie im Landschaftspark Duisburg-Nord war, kann von dort oben einen Rundumblick über das ganze Gelände genießen und sogar die A42 beobachten. Last but not least, wer mit offenen Augen anschließend durch den Park geht sieht so ganz nebenbei noch Kunstwerke aus der Ruhr2010 Aktion „Starke Orte“ die noch bis September 2010 andauert.

Fotos im Ruhr2010 Album von Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Ruhrmündung

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Wo mündet eigentlich der die Ruhr in den Rhein? Sagen wir mal so, da, wo Rheinorange steht. Rheinorange? Ja, ein Stahlquader, 25 Meter hoch, 7 Meter breit, 1 Meter tief, genau an der Stelle (in Duisburg Ruhrort), wo die Ruhr in den Rhein mündet. Heute habe ich mich dort mal umgesehen. Duisburg Ruhrort ist Industrie, Schwerverkehr. Nicht besonders attraktiv.

Aber ein kleiner Teil, die Mercatorinsel (früher Speditionsinsel genannt) beginnend an der Friedrich-Ebert-Brücke, soll mit der Unterstützung von Haniel zu einer neuen Kulturinsel ausgebaut werden. Dazu wurde an der Friedrich-Ebert-Brücke z.B. eine neue Treppe (Haniel Treppe) installiert, weitere Attraktionen sollen in den nächsten Tagen folgen.

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Am Sonntag startet Duisburg zu den „Lokal Heroes“ im Rahmen von Ruhr2010 und parallel die 33. Auflage der Duisburger Akzente. Da die neue Brücke auf die Mercatorinsel zum Zeitpunkt meines Besuchs allerdings gesperrt war, kann ich noch nichts zur Belebung der Insel sagen.

Die Ruhrmündung selbst läd jedenfalls zum verweilen ein, vor allem wenn man den richtigen Weg nimmt und direkt am Stahlquader landet und nicht (wie ich) am gegenüberliegenden Ufer 😉 . Zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Segway kommt hier am besten vorwärts.

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Mehr Bilder wieder bei Flickr, Picasaweb oder Sevenload.

Von Duisburg nach New York

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Was hat Duisburg mit NewYork zu tun? Nicht viel? Doch, tolle Bilder. Ein Bild vom Innenhafen könnt ihr euch selber machen (oder in meine Alben bei Flickr & Co. schauen), die Bilder aus New York gibt es zur Zeit in einer kleinen aber feinen Ausstellung im Foyer der Werhahnmühle in Duisburg zu sehen. Noch bis zum 21.03.2010 (jeweils Do. – So. von 14.00 – 18.00 Uhr) könnt ihr die Bilder, bei freiem Eintritt, betrachten.

Erstellt worden sind die „NEW YORK STORIES“ in einer einwöchigen Fotoreise im September 2009 durch Friedhelm Kirscher und Tobias Lühe. Wer keine Chance hat hinzukommen schaut mal hier. Ein Dank geht an den Ruhrpott2010 Blog, wodurch ich u.a. auf die Ausstellung aufmerksam geworden bin.

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