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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Brücken am Gasometer

Da es letzte Woche wunderbar sonnig war, bin ich im Anschluß an meinen Gasometerbesuch noch die wenigen Meter zum Rhein-Herne-Kanal gelaufen. Der Rhein-Herne-Kanal ist reich an Brücken und wie man von oben bereits sehen konnte, gehen gleich hinter dem Gasometer mehrere Brücken über den Rhein-Herne-Kanal, über die Emscher und gleich noch über die A42. Das wollte ich mir mal näher ansehen. Zunächst wäre da die eigene Trasse des ÖPNV. Hier fahren Busse und Straßenbahnen vom Oberhausener Norden in den Süden und umgekehrt und bedienen damit unmittelbar das Centro im Minutentakt.

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Daneben eine Fußgängerbrücke (natürlich auch für Radfahrer) und diagonal über beide Brücken hinweg eine Eisenbahnbrücke (ich nehme an für den Güterverkehr). Ganz unten bewegt sich selbstverständlich noch der Schiffsverkehr. Kein Vergleich mit der Brückenlandschaft in den Ruhrauen zw. Mülheim und Duisburg, aber es sind ein paar ausgefallene Bilder entstanden. Wer übrigens am Nordende auf die andere Seite der ÖPNV Trasse möchte, findet am Ende der Fußgängerbrücke noch eine Art Steg, der alle Brücken unterquert. Gleich neben der idyllisch gelegenen Skaterbahn, welche unweit der Emscher und nur etwa 50 Meter von der A42 entfernt liegt. Hier wird sich keiner so schnell über Skaterlärm beschweren 😀 .

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Die Fotos im „Ruhr 2011“ Album werden langsam mehr … Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).

Magische Orte (Gasometer)

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Weiter geht’s mit Ausflugsberichten. Ich hänge ein paar Tage hinterher, aber die Bilder und Texte gehen ja nicht verloren 😀 . Letzte Woche war ich mal wieder im Gasometer Oberhausen und habe mir dort die aktuelle Ausstellung „Magische Orte“ angesehen. In der Ausstellung 2011 geht es um „Meisterwerke der Baukunst des Menschen und gewaltige Monumente der Natur“.

Viele großformatige Bilder faszinieren den Betrachter von der Sphinx bis zur Golden Gate Bridge, von der Tempelanlage in Indien bis zum Kölner Dom ist alles vertreten. Mich haben jedoch die Naturfotografien besonders begeistert. Gewitter und Vulkane, Flußdelta und Gebirgsformationen manche mit Mustern, die man selbst als Künstler nur unter hohem Aufwand erstellen kann. Fundstücke aus einem Steinbruch im Altmühltal und Kristalle in der Größe eines kleinen Wohnzimmertisches schmücken ebenso die Ausstellung.

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Auf der Empore schließlich der Nachbau eines Regenwaldbaumes. Unter der 43 Meter hohen Regenwaldbaum-Nachbildung kommt man sich ganz klein vor. Der Baum wird wechselnd beleuchtet, mal nur der Stamm, mal die Baumkrone, mal in hellem weißem Licht, dann wieder in zartem gelb oder grün. Wenn man jetzt aber meint 43 Meter wären hoch, dann sollte man in den Gasometer Aufzug steigen und unter das Dach fahren. Plötzlich wird der 43 Meter hohe Baum ganz klein, schließlich ist die obere Etage, in welcher der Aufzug hält gut 100 Meter hoch. Mutig genug, links oder rechts neben den Aufzug auf die (vergitterte) Plattform zu treten? Die Blick 90 Meter tiefer in den Gasometer ist grandios. Zum Abschluß nach draußen, ein paar Treppenstufen hoch und ein weiter Blick über das Ruhrgebiet aus gut 110 Meter Höhe … unbezahlbar 😉 . Wer genau hinguckt entdeckt auch bereits die neue (Spiral-)Brücke am Kaisergarten.

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Bilder wieder im Ruhr 2011 Ablum auf Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).

Führung im Landschaftspark Duisburg Nord

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Wer schon länger meinen Blog liest, der hat auch schon meine Berichte vom Industrie- und Landschafspark Nord in Duisburg gelesen. Erst letztens war ich wieder mal oben auf dem Hochofen. Letztes Wochenende habe ich die Möglchkeit der RuhrTopCard ausgenutzt, an einer Führung teilzunehmen und mir die Arbeit eines Hochofens einmal genau erklären zu lassen. Termin war Sonntag 14.00 Uhr, Dauer der Führung (incl. eines kleinen Films) stolze 2 Stunden. Jetzt mag man vieleicht denken, was gibt’s zwei Stunden lang zu erzählen, doch die Führung durch einen ehemaligen Hochofenarbeiter war kurz und unterhaltsam zugleich. Ein kurzer Film zu Beginn zeigt die Erzeugung von Roheisen vom Ausgangsmaterial Eisenerz und Koks bis zum Abstich am mehrere hundert Grad heißen Arbeitsplatz.

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Auch wenn der Film schon von 1959 und damit älter als ich war, die Grundlage war damit gelegt. Anschließend ging es dann den Weg rückwärts von der Abstichhalle bis zur Befüllung des Hochofens auf der Gichtbühne. Schwindelfrei sollte man sein, denn es geht selbstverständlich bis ganz nach oben (plus herliche Aussicht über das Ruhrgebiet). Begleitet wurde die Führung von Annekdoten über Streiche unter Kollegen (die in der heutigen Arbeitswelt vermutlich schon ein Kündigungsgrund wären) bis hin zu Erzählungen von (tödlichen) Unfällen die damals leider auch an der Tagesordnung waren.

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Nun habe ich überlegt ob ich den Namen des Herrn nennen soll, der uns so unterhaltsam durch das Gelände geführt hat und habe zunächst mal nach ihm gegoogelt. Überraschender Weise habe ich mehrere Links zu WDR Beiträgen aus den letzten Monaten gefunden und sogar ein YouTube Video, in dem er und seine Arbeit kurz vorgestellt wird. Also Herr Jürgen Dreide, auf diesem Weg noch einmal ein herzliches Dankeschön. Wer sich etwas näher mit der Roheisenproduktion in einem Hochofen befassen möchte oder wissen will was ein Hunt(d) ist, wo sich der Fuchs befindet oder wofür man eine Stopfmaschine braucht, der sollte entweder mal hier klicken oder selbst an einer der nächsten Führungen teilnehmen. Kostenpunkt (ohne RuhrTopCard) übrigens 8,- Euro.

Dampffestival (Zeche Hannover)

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Bereits zum 7. Mal fand am letzten Wochenende das Dampffestival auf der Zeche Hannover in Bochum statt. Ich muß gestehen, daß ich zum ersten Mal da war und ich muß auch gestehen es hat mir gefallen. Die unscheinbare Zeche am Stadtrand von Bochum kommt sonst recht ruhig daher (ich schrieb davon vor ein paar Wochen), doch an diesem Wochenende dampfte und qualmte es dort an allen Ecken und Enden. Große und kleine Dampfmaschinen, heißes Wasser, angeheizt mit einer Schaufel voll Kohlen.

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Über einhundert Jahre alte Dampf-Walzen, mächtige Dampf-Traktoren und flotte Dampf-Autos waren im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover zu Gast. Man kam ganz nah ran und konnte zusehen wie Dampfmaschinen Holzspalter und Sägemaschinen antrieben, Dampforgeln musizierten und als besonderes Ereignis Dampfmaschinen im obligatorischen Dampfkorso rund um die Zeche Hannover fuhren. Last but not least drehte sich im Innern der Maschinenhalle das Herzstück des Industriedenkmals, die älteste Dampffördermaschine des Ruhrbergbaus von 1893 (für Demonstarionszwecke mitlerweile allerdings elektrisch bereiben).

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Im hinteren Bereich des Geländes zeigte sogar eine dampfbetriebene Feuerwehrspritze von 1901 ihr Können. Dazu wurde für das leibliche Wohl gesorgt und auf den kleinen Dampflocks nebst Anhänger war sogar das Mitfahren erlaubt. Ja, der Dampf und Qualm steckte auch noch in der Nase nachdem wir das Gelände längst wieder verlassen hatten und manch geller Pfiff der Dampfmaschinen hallte auch später noch in den Ohren, aber in 2 Jahren folgt vermutlich das 8. Dampffestival. Wenn ich recht nachdenke, habe ich als Kind Dampfwalzen noch im regulären Straßenbau erlebt. Das heißt wohl ich bin schon ziemlich alt 😀 .

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Jahrhunderthalle

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Bevor wir am Sonntag dem Dampffestival auf der Zeche Hannover einen Besuch abgestattet haben (Bericht folgt im Laufe des Abends), habe ich einen Abstecher zum Westpark und zur Jahrhunderthalle in Bochum gemacht. Während der eine oder andere die Jahrhunderthalle ja schon im Rahmen von Preisverleihungen (z.B. der „EinsLive-Krone“) oder bei Konzerten erlebt hat, stand ich erstmalig auf dem verlassenen Industriegelände, auf dem „160 Jahre lang Stahlprodukte von der Kirchenglocke über die Kanonenproduktion bis zum ICE-Radreifen produziert wurden. 1968 sind die Hochöfen stillgelegt worden und 1985 dann das Stahlwerk.

Die Halle wurde 1902 vom Bochumer Verein für die Düsseldorfer Industrie- und Gewerbeausstellung gebaut und anschließend als Gebläsemaschinenhalle für die Hochöfen des Bochumer Vereins wiederverwendet“ [Wikipedia]. Ich könnte mir vorstellen wiederzukommen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Interessante Fotomotive laden ebenso ein wie vielleicht auch die Teinahme an einer Führung. Insbesondere der Westpark, von dem ich aus Mangel an Zeit jetzt nur einen kleinen Teil gesehen habe, scheint noch eine Reihe von Möglichkeiten zu bieten.

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Durch Stützwände, gepflasterte Steilböschungen und Geländesprünge geben sich verschiedene Teilbereiche, die auch in verschiedenen Ebenen nebeneinanderliegen. Nicht gesehen, und damit auf der Liste für den nächsten Besuch, habe ich z.B. die Brücke im hinteren Teil des Parks (Erzbahnschwinge), die alleine auf Grund ihrer Form sehenswert sein soll.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Gestern war ich mal wieder im Kino, um mir (als Fan von „Fluch der Karibik“) den 4. Teil anzusehen … „Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten“. Zunächst mal eins vorweg, Johnny Depp hat in Teil 4 eine neue Synchronstimme. Das heißt, David Nathan gibt Johnny Depp sonst auch seine deutsche Stimme, aber in den Teilen 1-3 von Fluch der Karibik hat mir Marcus Off besser gefallen. Überhaupt fand ich, daß die ersten Teile mehr Biss und witzigere Dialoge hatten. Teil 4 ist, na sagen wir mal, an einigen Stellen etwas vorhersehbar.

Dieses Mal ist Käptn Jack Sparrow auf die Suche nach dem legendären Jungbrunnen, der Quelle der Jugend die ewiges Leben verspricht. Kein ganz neues Thema, wenn ich da nur mal an Indiana Jones denke. Ob der Wechsel von Keira Knightley zu Penelope Cruz dem neuen Teil gut getan hat ist Geschmackssache (mir hat Keira Knightley besser gefallen), daß jedoch einige Szenen dem Umstand geschuldet wurden, daß dort der 3D Effekt besonders gut zur Geltung kommt (ich habe den Film in 2D gesehen) ist ein bischen schade.

Insgesamt war der Film mit sehr vielen Actionszenen gespickt und nicht so vielen Computereffekten wie der 3. Teil, dümpelte aber zeitweise auch etwas vor sich hin. Ich glaube das Fazit, das die Zeitschrift Cinema schreibt trifft es ganz gut. „Knalliges Seeräuberspektakel, das dem Zuschauer trotz einiger Längen zweieinhalb Stunden launige Blockbuster-Unterhaltung bietet“. Jetzt müßt ihr euch selber ein Bild machen, denn „schlafen könnt ihr wenn ihr tot seid“ 😀 .

Nebenbei: Woran erkennt man, daß einige Zuschauer schon mal einen „Fluch der Karibik“ Film gesehen haben und andere nicht? Genau, die ersten verlassen das Kino punktum, wenn der Nachspann startet, die anderen bleiben in aller Ruhe sitzen. Warum ihr auch bis zum Schluß sitzen bleiben solltet … bis ganz zum Schluß meine ich? Weil am Ende alle Voraussetzungen für Teil 5 geschaffen wurden, die Schlußszene gibt’s mal wieder nach dem Abspann 😉 .

Oldtimertreffen und Blechliesel

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Der Regenschauer kam gerade, als ich aus dem Auto ausgestiegen war. Überhaupt lies das Wetter am Sonntag etwas zu wünschen übrig und trotzdem war es proppevoll beim ersten Krefelder Oldtimertreff 2011 an der Krefelder Rennbahn. Während ich noch darüber nachdachte den Regenschirm aufzuspannen fuhr ein Oldtimer nach dem anderen auf den Parkplatz und da der Parkraum begrenzt ist kamen die Wageninhaber ohne Servolenkung nach kürzester Zeit ganz schön ins Schwitzen 🙂 .

Die Menge derjenigen, die nach dem Winter endlich mal wieder ihre „Schätzchen“ zeigen wollten war anscheinend unendlich. Während ich überlegte, warum sich die Mercedes Fraktion mit mehreren bauähnlichen (Mercedes 230 ff.) so schön in Reih und Glied aufgestellt hatte, fuhr plötzlich die Tin Lizzy (übersetzt etwa Blechliesel) aus dem Jahr 1911 auf das Gelände und war sofort umringt von einer Menschentraube. Wunderschön herausgeputzt stand der Fahrer des 100 Jahre alten Ford Rede und Antwort.

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Selbst wenn man kein Autofachmann ist, macht es Spaß sich auf diesem Treffen umzusehen. Hier Köpfe unter einer Motorhaube zusammengesteckt, dort Fachgespräche über Ersatzteile und dazwischen Kinder, Hunde, ganze Familien auf dem Weg zum oder vom Sonntagsspaziergang. Wer mit dem eigenen Auto (das kein Oldtimer ist) zum Treffen anreist, dem steht übrigens ein eigener Parkplatz im Stadtwald zur Verfügung. Einfach der Straße „An der Rennbahn“ folgen, etwa 150 – 200 Meter hinter der Oldtimereinfahrt links rein. Weitere Oldtimer Termine in diesem Jahr … am 26.06., 24.07., 21.08. und 18.09.2011. Mehr auch auf der Homepage der Oldtimerfreunde Egelsberg und nicht vergessen „Nur gucken, nicht anfassen 😀 .

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Bilder: Flickr / Sevenload / Picasaweb

SeaLife und Schachtzeichen

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Ich war tatsächlich schon länger nicht mehr im SeaLife in Oberhausen. Was also liegt näher als dem Meeresaquarium mal wieder einen Besuch abzustatten. Am Samstag Mittag war das sogar ohne Warteschlange vor der Türe möglich. Dank RuhrTopCard und CityPowerCard (Vergünstigung der Stadtwerke zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein) war der Eintritt recht günstig. Vorbei an Fotografen, die einem ein Bild aufschwatzen wollen und unter Zurückweisung eines Begleitheftes ging es ab „unter das Meer“. Leider haben Fische die Eigenart immer in Bewegung zu sein, was dazu führt, daß das eigene Fotografieren doch Geduld erfordert 😀 .

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Seit dem letzten Jahr gibt es ein paar Neuheiten im SeaLife Oberhausen. Zum ersten wäre das die „Welt der Otter“, in einem kleinen Außengehege außerhalb des Gebäudes (aber innerhalb des Rundgangs). Otter sind ja sooo putzig und süß 🙂 , dann das Glasbodenboot, welches einen Blick auf das große Wasserbecken von oben ermöglicht (haben wir nicht ausprobiert) und last but not least natürlich der Octupus Garden zu Ehren von Paul (ihr erinnert euch, das war der Fußball WM Krake aus dem letzten Jahr). Nach wie vor am besten gefällt mir der Nachbau des Unterseebootes mit dem riesigen Bullauge, das einem das Gefühl gibt im Wasser zu stehen und das Rochenbecken. Die Rochen sind ja sooo neugierig 😀 . Da zuckt es einem im Arm, die Tiere zu streicheln (was aber glücklicherweise verboten ist).

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Nachdem wir eine gute Stunde zwischen den verschiedenen Becken hin und herspaziert sind und den Glastunnel durchwandert haben, haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Gladbeck unternommen. Dort steht (am Freizeittreff KARO) in diese Woche wieder ein Schachtzeichen Ballon aus dem vergangenen Jahr am Himmel und zeigt dem Besucher den Weg zum Gelände der ehemaligen Zeche Graf Moltke. Eine kleine Ausstellung und verschiedene Freizeitaktivitäten sind diese Woche angekündigt. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut mal rein.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Niedrigwasser am Rhein

Nach wochenlangem Sonnenschein nun also ein bischen Regen. Immer noch zu wenig, wenn man die Bauern fragt und immer noch zu wenig für die Schifffahrt, um auf dem Rhein wieder unter Volllast zu fahren. Aber die Binnenschiffer haben keine große Wahl, mit verminderter Ladung geht es trotzdem den Rhein rauf und runter. Letzte Woche habe ich mich mal in Krefeld an den Rhein begeben, um mir selbst ein Bild zu machen. Hier in Höhe des Rheinkilometers 763/764 (Rheinhafen) lag der Pegel so kanpp über 1,90 Meter.

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Wohlgemerkt, eine Pegeltiefe von 1,90 Meter bedeutet nicht, daß der Fluß an der Stelle nur 1,90 Meter tief ist (siehe Erläuterung des Begriffs Pegel). Das Ufer war gut zu sehen, aber um einen echten Vergleich zu haben, bräuchte ich Bilder wie es hier bei Normal- oder gar bei Hochwasser aussieht. Ich werde mir dazu die Stelle an der Düsseldorfer-, unterhalb der Berliner Straße mal merken. Ich erinnere mich aber, als ich vor einem 3/4 Jahr ca. 1 km flußabwärts ein paar Fotos gemacht habe, daß zumindest die in den Rhein hineinragenden Aufschüttungen mit den rot/weißen Barken (als Kennzeichnung für „Hindernis“) komplett überflutet waren. Rot-/weiße Barken stehen übrigens stromabwärts immer rechts, grün-/weiße auf der linken Seite, aber das wußtet ihr sicher 😀 .

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Auf diese Art und Weise habe ich jetzt ein paar Bilder von der Brücke gemacht, über die ich sonst immer nur fahre, wenn ich mit dem Auto Richtung östliches Ruhrgebiet unterwegs bin. Die Berliner Straße ist der direkte Zubringer, der später auf die A524 bzw. im Autobahnkreuz Breitscheid weiter auf die A52 Richtung Essen führt.

Bilder vom Rhein und rund um Krefeld auf Flickr oder Sevenload.