SeaLife und Schachtzeichen

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Ich war tatsächlich schon länger nicht mehr im SeaLife in Oberhausen. Was also liegt näher als dem Meeresaquarium mal wieder einen Besuch abzustatten. Am Samstag Mittag war das sogar ohne Warteschlange vor der Türe möglich. Dank RuhrTopCard und CityPowerCard (Vergünstigung der Stadtwerke zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein) war der Eintritt recht günstig. Vorbei an Fotografen, die einem ein Bild aufschwatzen wollen und unter Zurückweisung eines Begleitheftes ging es ab „unter das Meer“. Leider haben Fische die Eigenart immer in Bewegung zu sein, was dazu führt, daß das eigene Fotografieren doch Geduld erfordert 😀 .

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Seit dem letzten Jahr gibt es ein paar Neuheiten im SeaLife Oberhausen. Zum ersten wäre das die „Welt der Otter“, in einem kleinen Außengehege außerhalb des Gebäudes (aber innerhalb des Rundgangs). Otter sind ja sooo putzig und süß 🙂 , dann das Glasbodenboot, welches einen Blick auf das große Wasserbecken von oben ermöglicht (haben wir nicht ausprobiert) und last but not least natürlich der Octupus Garden zu Ehren von Paul (ihr erinnert euch, das war der Fußball WM Krake aus dem letzten Jahr). Nach wie vor am besten gefällt mir der Nachbau des Unterseebootes mit dem riesigen Bullauge, das einem das Gefühl gibt im Wasser zu stehen und das Rochenbecken. Die Rochen sind ja sooo neugierig 😀 . Da zuckt es einem im Arm, die Tiere zu streicheln (was aber glücklicherweise verboten ist).

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Nachdem wir eine gute Stunde zwischen den verschiedenen Becken hin und herspaziert sind und den Glastunnel durchwandert haben, haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Gladbeck unternommen. Dort steht (am Freizeittreff KARO) in diese Woche wieder ein Schachtzeichen Ballon aus dem vergangenen Jahr am Himmel und zeigt dem Besucher den Weg zum Gelände der ehemaligen Zeche Graf Moltke. Eine kleine Ausstellung und verschiedene Freizeitaktivitäten sind diese Woche angekündigt. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut mal rein.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb.

Schachtzeichen (Halde Hoheward)

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An diesem Wochenende stand einmal Niederrhein und einmal Ruhrgebiet auf dem Ausflugsplan. Hier (weil’s aktueller ist) zunächst mein Eindruck von der Aktion „Schachtzeichen“ zur Ruhr2010. Allen die nicht aus dem Ruhrgebiet kommen sei erklärt, daß im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr2010 in dieser Woche (leider sehr wetterabhängig) versucht wird, über 300 alte Schachtanlagen durch das Auflassen gelber Ballons weithin erkennbar und damit den Wandel im Ruhrgebiet erlebbar zu machen.

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Daher war ich am Sonntag auf der Halde Hoheward, um mir das Ereignis von dort aus erhöhter Position anzusehen. Vor 6 Wochen war ich bis auf ein paar Mitstreiter fast alleine auf der Halde, an diesem Sonntag standen die parkenden Fahrzeuge entlang der Cranger Straße (aus Richtung Herne) bereits 1 Kilometer vorher Stoßstange an Stoßstange. Während die meisten Besucher ihre Haldentour an der Drachenbrücke begonnen haben, bin ich vom
Salentinplatz aus über die Treppen-/Stiegenkonstruktion mit 529 Stufen hinauf aufs Plateau [da sag noch einer ich mache keinen Sport 😀 ].

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Leider war es etwas diesig, aber die Aussicht dafür (wie bereits beim ersten Mal) grandios. Gleich vor der Halde gab es einen Ballon zu sehen und im großen Rund (soweit die Sicht es erlaubte) locker 10-15 weitere. Wahre Menschenmengen und dazwischen unerschrockene Fahrradfahrer bahnten sich ihren Weg über die Halde. Bedauerlicherweise gab es heute auch schon die ersten Vandalismusmeldungen zu einzelnen Ballonen, trotzdem drücke ich allen Machern und Freiwilligen die Daumen, daß die Aktion noch bis zum Ende der Woche durchgestanden werden kann.

Ein paar Bilder folgen wie immer in den bekannten Alben bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.