Frühlingsgefühle

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Wetter – Wetter – Wetter, ein unerschöpfliches Thema. Seit es wieder etwas wärmer ist, sind die Bäume vor meinem Fenster regelrecht explodiert. Was vor 14 Tagen noch gänzlich ohne Blattwerk war ist plötzlich grün und auch mein Balkon zeigt schon ein bisschen Farbe. Sogar die erste Hummel ist mir schon begegnet. Und wie sieht es heute vor dem Fenster aus. Ein bisschen kühler und feuchter als in den letzten Tagen. Pollenallergiker (wie ich) freuen sich über ein bischen Naß, wenn es nur nicht gleich wieder so kalt dabei wäre. Aber die Pflanzen brauchen den Regen, um so gut auszusehen, wie ich sie letzte Woche eingefangen habe. Der Botanische Garten Krefeld pflanzt regelmäßig seine Beete um, Magnolien und Kirschen blühen, so daß ich euch heute einfach und unspektakulär den Frühling in Bildern präsentiere. Außerdem freue ich mich auf den Mai, der zumindest in NRW mit 4 Feiertagen mal sowas von Arbeitnehmermonat ist 🙂 .

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Bilder gibt’s dieses Mal im Krefelder Album bei Flickr und Google+ (wobei ich das bei Google+ erst heute angelegt habe, weil Sevenload ja nicht mehr existiert). Für diejenigen die lieber hier gucken möchten, eine Bildershow folgt jetzt…

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Oh la la willst du eine Pizza (Küchenunordnung Teil 2)

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Nach dem Fertigkuchenteig stand dieser Tage auch der Fertigpizzateig auf dem Küchentestprogramm. Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht auch hinbekomme. Was brauchen wir für eine Pizza (neben dem Teig versteht sich)? Belag wäre schon mal ein guter Einstieg. Ein Päckchen Tomato al Gusto in der Kräuter Variante, dazu nach Wahl ein bisschen Gemüse (ich habe mich für eine Paprika entschieden), ein paar Pilze (frisch aus der untersten Regalreihe), eine Prise Wurst (hier z.B. Salami und/oder Schinken), Oregano und natürlich Käse zum überbacken.

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Zunächst mal den gerollten Fertigteig aus seiner Packung befreien und auf einen Bogen Backpapier drapieren. Dann gut zureden und bevor der Teig etwas davon mitbekommt selbigen großzügig mit der Sauce bestreichen (ich hab‘ da mal was vorbereitet). Die Paprika (unterdessen zunächst geviertelt, dann geachtelt und dann in noch kleinere Stücke zerteilt) sowie die Pilze (frisch aus dem Glas geflückt) gucken derweil von außen zu.

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Dann einen Moment der Unachtsamkeit abwarten, Paprika sowie Pilze überrumpeln und auf der verstrichenen Soße verteilen. Beide haben so keine Chance dieser Unterlage wieder zu entfliehen. Gleichzeitig Salami und Schinken zu einem Duell herausfordern, der Verlierer wird in vier Stücke zerteilt. Jetzt! Stop! Schade. Salami und Schinken haben verloren. Sie hatten eine faire Chance.

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Also brav geviertelt, ebenfalls auf der Pizza verteilt und mit einer gehörigen Prise Oregano bestreut. Nun kommt der abschließende Deckel auf die ganze Sache. Moment kein rechtiger Deckel, sondern eine beliebig große Portion geriebener Käse. Für Figurbewußte darf es auch die Lightversion sein.

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Aus der Packung befreit (die hätte ich zwar wieder verschließen können, nur wozu, sie war ja anschließend leer) und zu aller oberst über die ganze Pizza verteilt. Danach gehts bei ca. 175 – 180 Grad für eine gute 1/4 Stunde in den Backofen. Macht keinen Unfug da im Ofen, ich habe euch im Auge.

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Ich kann unterdessen für ein bisschen Ordnung in der Küche sorgen, den Teller bereitstellen und ein Fläschen Bier öffnen. Das habe ich mir schließlich verdient bei dem Streß 😉 . Habt ihr mal soviel Zutaten gleichzeitig im Auge, es will ja schließlich keine vergessen werden.

IMG_3968Nach der Aufteilung der Backblechpizza in vier gleichgroße Teile nehme ich erstmal zwei davon. Man möchte ja auch satt werden 😀 . Ich wünsche guten Appetit.
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Wie ich in der Küche für Unordnung sorgte …

IMG_3897… und selber wieder aufräumen mußte 😉 . Dieser Blogpost ist nicht für euch liebe Leserinnen es sei denn ihr habt noch mehr linke Hände als ich und auch wenn ihr als Bäcker o.ä. unterwegs seid, scrollt am besten gleich weiter nach unten, der Schock wird euch sicher den Magen verdrehn, aber das ist nicht meine Schuld (eine Textzeile frei nach Frank Zander) 😉 . Bisher beschränkten sich meine Kochkünste auf das nötigste. Reis oder Nudeln kochen, Fleisch anbraten (um das Beste von Uncle Bens darüber zu schütten) bekomme ich locker hin, Fertigpizza in den Ofen schieben kann ich besonders gut. Kuchen backen? WTH … (What The Hell) … noch nie.

IMG_3908Als Onkel Döttker seine Fertigmischungen auf den Markt gebracht hat wurde das Backen ja schon einfacher, aber man muß immer noch selber mixen. Nun geht Mondamin noch einen Schritt weiter, sie liefern Fertigteig (zumindest habe ich den jetzt entdeckt und Mondamin liefert sogar über Amazon). Nur noch in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form gießen, backen fertig. Ich hab’s ja gesagt, der Schock könnte tief sitzen, aber ich habe euch ausdrücklich gewarnt 😀 .

IMG_3919Ich wollte mal was Produktives fabrizieren, weil ich in euren Blogs immer von so leckeren Dingen lese. Los gings mit dem Kauf einer Backform und einer Packung Fertigteig aus dem Hause Mondamin im Supermarkt. Die Packung beschreibt die Backform zu fetten, ich bin aber zu faul später alles wieder sauber zu machen, also habe ich Backpapier reingelegt. Das habe ich ja sowieso im Haus (siehe meine Fertigkeit mit der Fertigpizza 🙂 ). Danach heißt es den Backofen auf 175 Grad vorheizen, den Teig in eine 25 cm Kastenform gießen, ca. 30 Min. in den Ofen (unteres Drittel) und zack fertig ist der (Nuß-)Kuchen.

IMG_3926Also ich glaube, das bekommt jeder hin, selbst mit zwei linken Händen. Was zahlt ihr für Mehl, Eier, Backpulver, Milch, Butter und was sonst so in einen Kuchenteig kommt? 2,- bis 2,50 €? Der Fertigteig kostet mit 2,99 € nur unwesentlich mehr. Anschließend noch ein bisschen Puderzucker über den fertigen Kuchen und frisch anschneiden. Also ich habe nichts an dem Fertigteig auszusetzen.

IMG_3930Ich finde es schon erstaunlich, was die Lebensmittelindustrie so fertig bekommt und kaum zu glauben, der Kuchen schmeckt sogar. Außerdem duftet es so gut, wenn er im Backofen so vor sich hinbackt. Nachdem das also so gut gelungen ist, versuche ich morgen oder übermorgen mal selber Pizza zu fabrizieren (natürlich auch mit Fertigpizzateig). Ich berichte bald über das nächste Küchenchaos … möchte jemand ein Stückchen Kuchen 😉 ?

Der erste Tatort mit Til Schweiger

fernsehenDas war er also, der erste Tatort mit Til Schweiger. Eines vorweg, ich bin auch kein ausgesprochender Fan von Til Schweiger, auch den Tatort schaue ich nur unregelmäßig und natürlich mag ich auch Köln, Leipzig oder Münster, aber die heutige erste Folge mit dem neuen Hamburger Kommissar hat mir gut gefallen.

Natürlich war klar, daß es ebensoviele Pro wie Contra Meinungen geben wird und so ist es auch, wenn man sich die Kommentare der Facebookseiten von ARD oder Tatort durchliest. In den nächsten Tagen werden weitere Meinungen von unrealistischen Handlungen und zu viel Geballer schreiben und ja alle haben sicherlich ein bisschen Recht. Aber wenn ich manch anderen schnarchlangweiligen Tatort dagegen stelle oder sehe welche abgedrehten Handlungen (ich glaube aus der Schweiz oder war’s das Team aus Österreich) mich schon nach 15 Minuten zum Abschalten bewogen haben, hat mir diese Folge ausgesprochen gut gefallen.

Es war nicht das übliche, wo zwei Kommissare Zeugen befragen, Notizen an die Wand pinnen, ermitteln und schlußfolgern, dafür war ein bisschen mehr Aktion. Erinnert sich jemand an die erste Folge Tatort mit Horst Schimanski alias Götz George? Meine Güte was wurde damals geschimpft, der Krimi war dem Untergang geweiht. Die Anzahl der „Scheiße“ Ausrufe wurde gezählt. Und jetzt, über 30 Jahre später ist Schimanski Kult. Laßt den Machern weitere 1-2 Folgen, bevor ihr urteilt und das nächste Mal kommen auch wieder Thiel und Boerne. Kurz gesagt, mir hat’s gefallen … willkommen Herr Tschiller mit „T“, ich nuschel ein bisschen 😉 .

Frohe Weihnachten

silvester3Ich möchte heute schon mal die Gelegenheit nutzen, mich bei euch für die vielen Besuche und für die Kommentare hier im Blog zu bedanken, aber auch für die Kommentare und Anregungen die ich via Twitter, Facebook oder Google+ von euch erhalten habe. Ich wünsche euch ein besinnliches und hoffentlich ruhiges Weihnachtsfest, auf daß eure Vorstellungen und Ideen in Erfüllung gehen und daß wir uns auch 2013 wieder lesen. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg, am Niederrhein, im Ruhrpott oder natürlich weiterhin hier im Netz. Frohe Weihnachten und falls ihr jetzt ein paar Tage in den Urlaub fahrt einen guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr.

Am 24.12. ist Heiligabend

weihnachtsbaum2 Tja wer könnte vergessen, daß am 24.12. Heiligabend ist? Niemand vermute ich mal, aber vor drei Jahren gab es ein Telekom Gewinnspiel, das genau diesen Termin zum Thema gemacht hat. Das ungewöhnliche, ich hatte seinerzeit bereits einen Tag vor dem offiziellen Relaunch der Telekomseite darüber berichtet und enorm viel Zulauf auf meiner Blogseite erhalten. Das noch ungewöhnlichere auch dieses Jahr geht der drei Jahre alte Text wieder ganz nach oben in den meistabgerufenen Beiträgen. Aber wie nicht anders zu erwarten, ist der Link und alles in dem Text längst veraltet (außer daß am 24.12. immer noch Weihnachten ist). Wenn ihr trotzdem bei mir nach dem Telekomgewinnspiel 2013 sucht, dann klickt besser hier und wenn ihr euch nur auf meinem Blog umsehen wollt, dann viel Spaß (und hinterlaßt ruhig mal einen Kommentar) 😀 .

Lebensader A 40

Sie ist die Lebensader des Ruhrgebiets, auf ihr stand im Kulturhauptstadtjahr 2010 die längste Picknicktafel der Welt (Still-Leben) und ich kenne sie auch unter dem Namen Ruhrschnellweg. Gemeint ist eine der meistbefahrensten Autobahnen, die Autobahn 40 – kurz A40. Dieser Autobahn ist jetzt ein Buch gewidmet worden „Lebensader A 40 – Die Magistrale der Metropole Ruhr“.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das Buch beschreiben soll. Es startet mit der Geschichte der Autobahn, die früher mal eine ganz normale Straße war, dann zur Bundesstraße wurde und erst sehr viel später zur Autobahn umgewidmet wurde. Bis in die späten 60’er Jahre gab es sogar Radwege entlang der Bundesstraße 1, wie sie damals noch hieß. Erst am 1. Januar 1977 wurde die B1 schließlich zur Bundesautobahn 430 und dann 1992 zur A40. Höhepunkt war im Jahr 2010 das Still-Leben. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich die Zusammenstellung zwischen Beiträgen und Geschichten der Autoren auf der einen und redaktionellen Beiträgen von Firmen entlang der Autobahn auf der anderen Seite. Die Firmenvorstellungen, i.d.R. jeweils eine Buchseite, ziehen sich durch das gesamte Buch.

Nach der reich bebilderten Geschichte der Autobahn geht es dann auf eine Reise von Dortmund bis nach Duisburg. Jede einzelne Ausfahrt wird namentlich genannt und anschließend wird der jeweilige Stadtteil vorgestellt. Das kann mal eine einzelne Seite oder auch eine ausführliche Vorstellung sein. Letzteres meistens dann, wenn kulturrelevante Ziele wie Zechen, Museen o.ä. in der Nähe liegen. Dazwischen immer wieder Firmenpräsentationen vom Friseur bis zum Zahnarzt und last but not least thematisch zusammengefaßte Sonderseiten zum Thema Sport, Wirtschaft und Kultur entlang der Metropole Ruhr. Ob ich das Buch empfehlen würde? Ich weiß noch nicht genau, ich glaube, ich muß mich noch ein wenig einlesen. Ach ja was kostet das Buch eigentlich? Für mich nur einen BOL Gutschein, den ich noch hatte, für euch 24,95 Euro.

Landmarken Kalender 2013

Wenn wieder mal überraschend November gekommen ist (so wie jetzt) halte ich i.d.R. Ausschau nach neuen Wandkalendern. Bei mir sind Kalender sowas wie für andere Bilder in der Wohnung. Vorteil, gefällt mir ein Bild mal nicht, kann ich es nach 4 Wochen einfach umblättern und sehe es niemals wieder 😀 . Allerdings darf ein Kalender nicht mehr als höchstens 15,- Euro kosten, besser noch weniger. Umso erfreuter war ich, als ich diesen Kalender aus dem Klartext Verlag gefunden habe. Thema des Kalenders „Landmarken im Ruhrgebiet“, Größe immerhin 51 x 45,5 x 0,8 cm und alles für nur 9,95 Euro.

Wenn ihr meinem Blog folgt, dann wißt ihr, daß ich des öfteren auf Halden herumstolpere und das sind bekanntlich die Landmarken im Ruhrgebiet. Natürlich können Landmarken auch was anderes sein als Halden (z.B. Fördertürme, Hochöfen, Gasometer oder Wassertürme), aber Halden und ihre zum Teil begehbaren Kunstwerke sind halt die Highlights. Wenn ich jetzt also mal wieder mitten in der Nacht wachwerde, kann ich mir die bekanntesten Landmarken des Ruhrgebiets jederzeit ansehen 😉 . Der Kalender ist mein Tipp für das Jahr 2013.

Der Winter kann kommen

Der Winter kann kommen
Der Winter kann kommen, a photo by Eichental on Flickr.

Der Winter kann kommen, denn diese Handschuhe habe ich im Kaufhof entdeckt. Ja und? Was ist das besondere? Mit diesen Handschuhen kann man ein Smartphone (oder Touchscreen) bedienen, ohne daß man die Handschuhe dafür ausziehen muß. Das leitfähige Material in Daumen und Zeigefinger ermöglicht die Benutzung mit warmen Händen. Kostenpunkt? Überschaubare 15,95 Euro.