Extraschicht 2013 (Teil 1)

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Da paßte dieses Mal wohl alles, nach usseligem Wetter in den Vorwochen endlich 28 Grad tagsüber und laue 24 Grad am Abend. Außerdem war mal wieder Extraschicht im Ruhrgebiet. Wenn man den Zahlen glaubt, haben dieses Jahr 200.000 Menschen die Extraschicht besucht. 10% davon waren bestimmt auch in eurem Bus oder eurer Straßenbahn :-D. Dieses Jahr habe ich etwas besser geplant, denn ich war „nur“ in Essen auf der Zeche bzw. der Kokerei Zollverein, wo das Nonstop Programm locker den Abend hätte füllen können, und im Amphitheater in Gelsenkirchen (Zeche Nordstern) um mir die tolle und viel zu kurze Gesangs- und Lasershow anzusehen.

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Der Abend startete um Punkt 18.00 Uhr auf dem Platz vor der Zeche Zollverein mit Pete Sweet, dem Hochseilclown aus San Francisco. Eine tolle Show, bei der ich fast der persönliche Assistent geworden wäre. Also eigentlich war ich es schon, aber ich befürchtete Schlimmes und antwortete auf die Frage „You do not trust me“ ehrlicherwiese mit „No“ (was eigentlich „Yes“ meinte, verneinte Fragen und so, ihr wißt schon). Die Show selbst war klasse und mancher Lacher ergab sich (wie ich befürchtete) aus dem dann (anderen) ausgewählten „freiwilligen“ Assistenen.

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Gleich danach gings hoch hinaus, denn Mr. Marcus jonglierte mit einer Kettensäge und schwang sich auf ein besonders hohes Hoch-(ein-)rad. Auch hier gab es wieder (Un-)Freiwillige, die wie es der Zufall wollte alle Robert hießen (oder auch nicht, machte es dem Künstler aber einfacher 😉 ). Zitat: „Wer glaubt, daß es sich um eine echte Kettensäge handelt … wer glaubt das nicht … wem ist das scheißegeal, hauptsache die Show geht schnell vorbei“ ;-). Robert mußte ihm dann die brennende Fackel auf das Hoch-(ein-)rad zuwerfen und sollte das ordentlich machen, denn die Fackel war schließlich „Fucking hot“ ;-). Nach ca. 20 Min. waren alle Roberts erlöst und eine weitere tolle Show zu Ende. Zwischendurch lief dann auch der TV bekannte Ludger Stratmann für die WDR Zusammenfassung der Extraschicht vorbei.

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Wer sich erinnert, der weiß, daß ich vor ein paar Wochen zu den Aufnahmen für die Pottköppe in Essen war und zur Extraschicht war es nun so weit, daß die Pottköppe ihren Einsatz hatten. Bei Licht betrachtet sahen sie noch aus wie Kunstoffköppe, die lautstark vom Undun Sinn Sinn Orchester übertönt wurden. Der Noise Artist, klampfte auf der Bühne nebenan mächtig in die Instrumente. Also zurückkommen, wenns dunkel ist.

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Auch dazwischen gab’s immer wieder Atraktionen, wie z.B. den reifenlosen Golf und den Polizeiwagen auf Schienen, der Minutenwunderautomat, der (vornehmlich Kindern) binnen Minuten ein Bild nach Wahl malte (hüstel, sprich der Mensch der in dem Zelt dahinter saß) und die Ikea Lampen die irgendwie zweckentfremdet wurden. Dazu Führungen, Bauklotzbauten, Illuminationen auf dem RAG Teil der Kokerei viel zu viel um das alles zu erwähnen, ich komme z.T. im zweiten Teil des Beitrags darauf zurück.

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Nach einen hallo bei den Pottköppen ging es also erstmal in den Bus in Richtung Nordsternpark bzw. Amphitheater (ÖPNV im ganzen VRR im Preis des Extraschichttickets inclusive). Gegen 21.00 Uhr war der Bus noch auffallend leer, die Fahrt flott erledigt. Bei meiner Ankunft war das Amphitheater schon zu knapp 50% gefüllt und für mich (auch wenn es noch eine gute Stunde bis zur Show dauerte) eine Gelegenheit zu sitzen. Im Hintergrund schwebte ein „Schachtzeichenballon“ aus dem Kulturhauptstadtjahr 2010.

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Die Lasershow bestand aus zwei Teilen und wurde angereichert mit einer wirklich gut gemachten Gesangseinlage und paar Tänzern, die ein bisschen im Nebel untergingen.

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Die Show war mit knapp 20 Minuten incl. der Gesangs- und Tanzeinlage sicher ausreichend, dennoch verflog die Zeit wie nichts. Ich hätte da locker noch eine halbe Stunde dranhängen können. Um einen kleinen Eindruck zu vermitteln, habe ich euch via Instagram ein 15 Sekunden Video erstellt, daß ihr hier sehen könnt.

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Die kleine „große“ Show mündete mit Musik, Laser, Nebel und einem Minifeuerwerk in ein tolles Finale. Den Machern kann man unumwunden nur Lob zollen (wie gesagt es hätte gerne mehr sein können).

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Mich als Pottkopp, meine Rückfahrt mit dem Bus und das Chaos, wenn Lemminge auf den ÖPNV losgelassen werden lest ihr im zweiten Teil des Beitrags. Ebenso mein Besuch im Abwasserkanal, den ich allerdings erst am Folgetag unternommen habe. Dann folgen auch mehr Bilder in den bekannten Fotoalben. Bis die Tage …

In Christos Stoffzelle (BigAirPackage)

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Ker wat war dat gestern windig im Revier. Ich hatte mich aufgemacht das große Luft Packet (BigAirPackage) von Christo im Gasometer zu bestaunen. Der Name paßte zum Wetter, kein Wunder also, daß die Luft da mächtig wehte, aber bereits vor der Türe und zwar eisekalt aus Richtung Ost (was nicht wirklich mit der Ausstellung zu tun hatte 🙂 ). Kurz eine Erklärung für alle, denen der Gasometer jetzt nicht so geläufig ist. Der Gasometer ist ursprünglich ein 117 Meter hoher „Behälter“ in dem Gichtgas und später Kokereigas zwischengespeichert wurde. Heute ist es die höchste Ausstellungshalle Europas mit einem Speichervolumen von 347 000 m³, einer Höhe von 117 Meter und einem Durchmesser von knapp 68 Meter (Quelle: Wikipedia).

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Im Inneren dieser „Halle“ hat Christo nun also eine Skulptur aus 20.350 Quadratmetern lichtdurchlässigem Gewebe und 4.500 Metern Seil fertigen lassen. Die Skulptur wird mit zwei Gebläsen und einem konstanten Luftdruck aufgeblasen wie ein riesiger Ballon. Im aufgeblasenen Zustand erreicht das BigAirPackage ein Gewicht von 5,3 Tonnen, eine Höhe von mehr als 90 Metern, einen Durchmesser von 50 Metern und ein Volumen von 177.000 Kubikmetern. Der Clou man kann den „Ballon“ nicht nur von außen bestaunen (mit dem Aufzug aufs Dach des Gasometers sogar von oben), sondern auch von innen. Eine Drehtüre und ein paar Treppenstufen führt mitten hinein in ein weißes Nichts.

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Kaum drinnen, fletzen sich bereits die ersten Besucher auf großen Kissen auf dem Boden, weitere laufen auf und ab oder sitzen auf den Treppenstufen. Alles ist weiß, die Stoffbahnen an den Wänden, die Decke, der Fußboden, die Treppen … eben alles. Man hat kaum Anhaltspunkte, um die Höhe zuschätzen. Aber alle fotografieren erstmal, ich natürlich auch 😀 . Durch die Dachluken scheint die Sonne von oben auf den Stoff, dazu hängen von der Decke eine Reihe von Lampen. Ein angenehmes Rauschen der Gebläse ist zu vernehmen, es herrscht kein unangenehmer Überdruck o.ä. wie ich es vermutet hatte. Die Kinder spielen Fangen, ihre Rufe hallen wieder, ansonsten ist es relativ ruhig. Zeit einfach Luftlöcher in das BigAirPackage zu gucken. Einige sprechen von Problemen mit dem Gleichgewicht, weil alles weiß in weiß ist, ich habe keine derartigen Probleme. Ich starre die Wände an, gucke wieder an die Decke, beobachte die Leute und starre wieder an die Wände. Bin hin und hergerissen zwischen Kälte am Po (die Metalltreppe auf der ich sitze) und Faszination der Installation. Ich daddel ein bisschen am Handy (kein G3 Empfang in dem „Behälter“) und sitze so bestimmt 20 Minuten da rum. Ganz schön Gaga oder?

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Dann geht’s in den gläsernen Aufzug und ab nach oben. Jetzt merkt man erst wie riesig das BigAirPackage ist. Man fährt und fährt und fährt … Knapp unter der Decke darf man aussteigen und runterschauen. Keine Angst, kräfigartige Metallgitter verhindern schlimmeres. Fotos machen ohne Ende, dann rauf aufs Dach zur Aussichtsetage. Solange man auf der Westseite steht geht’s. Wunderschöner Sonnentag bei rd. 3-4 Grad. Geht man dann den Rundweg einmal rund ums Dach kommt man unweigerlich auf die Ostseite und der Ostwind bläst einem alles weg, was bei 117 Metern Höhe nicht angebunden oder festgezurrt ist. Ich habe Mühe den Fotoapparat ruhig zu halten. Das hält man ja im Kopp nicht aus. Schnell wieder zurück auf die Westseite, Instagrambild zusammengedaddelt, zurück nach drinnen und im Aufzug wieder nach unten. In Parterre gibt’s noch eine Ausstellung bisheriger Christo Projekte. Jetzt brauche ich wieder etwas Wärme und da das Auto schön in der Sonne steht, schnell rein und Türe zu. Ich finde der Besuch hat sich gelohnt, für den Eintritt habe ich übrigens die RuhrTopCard genutzt.

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Das Bilder Nachbearbeiten hat etwas Zeit gekostet, denn das weiße Nichts zu fotografieren ist garnicht so einfach. Wenn ihr also „nichts“ sehen wollt, guckt ihr hier bei Flickr oder Google+.

In Bochums Unterwelt

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Es kam mir vor, als wäre ich erst vorgestern das letzte Mal da gewesen, dabei ist es schon wieder Monate, was sage ich Jahre her. Drei um genau zu sein, denn am letzen Wochenende war ich mal wieder im Bergbaumuseum in Bochum. Mein Weg führte mich über die A40 und ich gestehe, ich fahre gerne über die A40. Wie jetzt, über die stauträchtigste Autobahn im Revier? Ja, aber tunlichst am Sonntag, denn dann ist es dort i.d.R. so, daß man sich dem Verkehrsfluß anpassen kann und zwischen 60 und 100 km/h von einer Baustelle zur nächsten „mitschwimmen“ kann. Ich hab’s dann auch nicht eilig und kann gemütlich zusehen, wie ich bei Tempo 80 mit gefühlt 130 überholt werde, um am nächsten Blitzer wieder die hektischen Bremslichter zu beobachten.
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Das Bergbaumuseum hatte zur Grubenlampenbörse „Glanzlichter“ geladen, einer Art Trödel- und Antikmarkt für Grubenlampen und was sonst so entfernt mit dem Bergbau zu tun hat. Nein ich wollte nichts kaufen, ich hätte eh nicht die nötigen Scheinchen dabei gehabt. Als Grubenlampendummy hätte ich nicht mal sagen können, ob Original oder Nachbau. Aber gucken kostet ja nchts. Nach kurzer Stippvisite hatte ich daher auch genug „Glanzlichter“ gesehen und habe mich stattdessen mal wieder zu einer Grubenfahrt entschlossen.

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Eine Grubenfahrt in einen Stollen dauert i.d.R. mehrere Minuten und geht im nördlichen Ruhrgebiet bis zu 1000 Meter tief. Hier erreicht der Aufzug das Ziel schon nach ca. 15 bis 20 Sekunden. Ob der Aufzug so schnell ist 🙂 ? Nein, der Stollen liegt wesentlich niedriger. Ihr müßt nicht in die Kaue und nach dem Besuch erst recht nicht unter die Dusche, aber ihr bekommt Kohle zu sehen (wenn auch künstlich eingebrachte). Der Besucherstollen liegt nämlich nur 13 Meter tief und wurde als Anschauungsbergwerk angelegt.

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Was ich vergessen hatte war, daß geführte Touren durch das Anschauungsbergwerk nur Dienstag bis Freitagmittag angeboten werden. Freitagnachmittag und am Wochenende können Besucher die Grube mit Tonbandansagen selbst erkunden. Wir fahren also mit dem Aufzug in den Bergwerkskeller, steigen aus und plötzlich beginnt eine Stimme aus dem Off. Wo habe ich das mit der Tonband aus dem Off schon mal gehört …? Ich höre mir einen Teil der Ansage an und begebe mich dann selbst auf Tour. 13 Meter unter der Erde geht es immer den „Rundgang“ Schildern nach. Mal steht da das Handwerkszeug des Bergmanns, mal eine große Maschine, mal wird der Stollenbau erläutert während das Grubenpferd wiehert und wieder eine Ecke weiter ist ein moderner Walzen-Schremmlader beim Kohle hobeln zu entdecken (Kohle nicht Käse). Wo frage ich mich weiterhin, habe ich so eine Stimme aus dem Off nur schon mal gehört …?

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Eigentlich hat das Selbsterkunden des Anschauungsbergwerks auch einen Vorteil, denn so hat man mehr Zeit ein paar Fotos von der Bochumer Unterwelt zu machen. Bei einer Führung ist man doch eher geneigt der Gruppe zu folgen. Hier und da heißt es für Großgewachsene Kopf einziehen. Und schnell noch ein Foto. Nach einiger Zeit, es ist schließlich ein Rundweg, kommt man wieder am Aufzug an. Im Anschluß geht’s dann nach oben auf den Förderturm. Der stammt eigentlich aus Dortmund steht aber jetzt mitten in Bochum. Nicht gerade das beste Wetter, um ganz oben zu stehen, der Wind pfeift und die Sonne, wo war die noch gleich …? So bleibe ich nur für etwa 10-15 Minuten da oben, daddel wie immer schnell noch ein Instagrambild in den Mobilfunkhimmel und überlege immer noch, woher ich die Stimme aus dem Off kenne. Da plötzlich fällt es mir wieder ein. „Hallo … hier spricht Edgar Wallace“ 😉 . Mir läufts kalt den Rücken runter. Wegen Edgar Wallace? Nein, auf Grund des Winterwetters 😀 .

Ich stolpere noch durch ein zwei Ausstellungsräume,wechsel ein paar Worte mit C3PO und trete wieder den Rückzug an. Wenn ihr da seid, nehmt euch Zeit, denn das Museum ist neben dem Anschauungsbergwerk so umfangreich, daß man schon selektieren muß. Von den Anfängen des Kohleabbaus (zwölfzehnhundertplötzlich) bis zur Umwandlung der Kohle und anderen Bodenschätzen in Energie unserer heutigen Zeit ist alles vertreten. Bilder … genau bei Flickr und Google+.

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Und was plant ihr so für 2013?

ZecheDas Internet ist schon eine feine Sache. Während der Frühling noch fern ist suche ich im Netz nach Veranstaltungen in und um das Ruhrgebiet. Keine Konzerte oder Musicals, auch keine Wanderungen bei Mondlicht (obwohl … 😉 ), sondern Veranstaltungen wie z.B. Zechen-, Museums- oder Haldenfeste, Oldtimertreffen usw. Gerade las ich sogar etwas von einer „Safari im Welterbe Zollverein“ (am 30.06.). Die daraus erstellte Liste nutze ich dann das Jahr über, wenn ich wieder mal auf Ruhrpott Tour gehe.

Hinzu kommt dann noch die RuhrTopCard, eine Plastikkarte, die gegen einmaligen Kaufpreis kostenlosen oder IMG_5681vergünstigten Eintritt in diverse Museen, Ausstellungen, Zechenführungen, Zoos bis hin zur Extraschicht (50%) gewährt. Ebenso in der Tasche habe ich meistens die CityPowerCard. Wer Strom bei einem regionalen Versorger zw. Niederrhein und Gelsenkirchen bezieht bekommt die CityPowerCard kostenlos beim Energieversorger. Die Karte ermäßigt bundesweit den Eintritt in verschiedene Museen, Zoos u.ä. im Schnitt um 10%.

Wer dann noch mehr (NRW weite) Termine haben möchte, dem empfehle ich das Buch „Hits zum Wochenende“ (5,95 Euro). Das Buch erscheint jährlich im April/Mai und enthält neben vielen Terminen auch eine Reihe von Gutscheinen, die wiederum vergünstigten Eintritt gewähren (meist auch um die 10%).

zooSo kommen eine ganze Reihe von Terminen zusammen, mal ganz abgesehen von den Besuchen auf Zeche Zollverein, auf verschiedenen Halden und Landmarken, am Baldeneysee oder entlang der Ruhr oder der Emscher, was ja keinen Eintritt kostet. Natürlich spielt das Wetter nicht immer mit, so daß der eine oder andere Termin schon mal sprichwörtlich ins Wasser fällt, aber ich hätte da schon mal ein paar (wie ich finde) interessante Termine gesammelt (ein Auszug und ohne Gewähr 😉 ).


– Parkleuchten Essen Gruga 08.02.-17.03.
– BigAir Package Gasometer Oberhausen 15.03.-30.12.
– „Glanzlichter“ 3. Bochumer Börse für Grubenlampen und Bergbaugeschichte 17.03.
– Henrichshütte Hattingen, jeden 1. Sa. im Monat und jeden So. Führung durch den Luftschutzstollen 2,- € (zuzüglich Eintritt)
– Oldtimertreffen Kokerei Zollverein Essen, jeden 1. So. im Monat von April bis Oktober
– Eisenbahnmuseum Bochum – Museumstage 20./21.04. + 14./15.09.
– Zeche Hannover Dampf-Festival 04./05.05.
– Museumsfest Schiffshebewerk Henrichenburg 05.05.
– GreifvogelFlugshow Gruga 09.05. / 30.06. / 29.09
– Flachsmarkt Krefeld 18.-20.05.
– Drachenboot FunRegatta Duisburg 15./16.06.
– Emscherkunst 22.06.-06.10.
– Drachenboot Baldeneysee 29./30.06.
– E x t r a s c h i c h t 06.07.
– Grugaparkfest 19.-21.07.
– Drachenfest Moers (Halde Rheinpreussen) 17.-18.08.
– Drachenshow Oberhausen (OlgaPark) 14./15.09.
– Zechenfest Zollverein 28./29.09.
– Urbanatix Bochum 15.-24.11.

Außerdem vielleicht mal mit dem Schienenbus durchs Ruhrtal, ins Freilichtmuseum Hagen, Tetraeder Bottrop, Halde Hoheward, Zeche Zollern, Westfalenpark Dortmund, Zoo Duisburg, Weiße Flotte, LaPaDu … u.v.m.

Glück_aufOb ich die Ausflüge alleine mache? Ja meistens schon, aber ich habe damit wenig Probleme, denn so kann ich ich problemlos auch mal ein 1/2 Stündchen damit zubringen ein Fotomotiv auszukundschaften ohne jemanden zu langweilen, schließlich will gut Ding Foto ja Weile haben 😉 . Wenn euch jetzt aber einer der o.g. Termine zusagt macht euch via Kommentar bemerkbar, vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg. Bis dahin ein „Glück auf“.

Einweihung der RuhrTopCard im Terra Zoo

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Ich hoffe doch ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Silvester wird sowieso überbewertet (finde ich). Wie dem auch sei, der Alltag hat uns wieder und 358 neue Tage folgen, bis es wieder soweit ist. Das Wetter läd zur Zeit nicht gerade zu einem Sonntagsspaziergang ein, Zeit also mal wieder ein Museum oder z.B den Terra Zoo in Rheinberg zu besuchen. Dieses Mal hatte ich etwas mehr Zeit als beim letzen Besuch und sowieso nichts besseres zu tun. Zeit also sich mit dem Fototapparat vor den Glasvitrinen zu platzieren. Der Terra Zoo ist nicht gerade ein gut ausgeleuchtetes Fotostudio, so daß es mit der Belichtung nicht immer ganz leicht ist, aber es sind mir (wie ich finde) trotzdem ein paar ganz gute Schnappschüsse gelungen.

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Ansonsten fotografiere ich ja lieber Gegenstände die nicht weglaufen können (Halden, Zechen, Landmarken und so 😉 ), aber die besuche ich dann wieder, wenn sich die Sonne mal wieder blicken läßt. Außerdem habe ich mit dem Besuch des Terra Zoos die RuhrTopCard 2013 eingeweiht, für die ich mich dann doch wieder entschieden habe. Im letzten Jahr habe ich Museen, Zoos, Zechen usw. für rd. 120,- € besucht, wobei ich für die RuhrTopCard 44,- € bezahlt habe. Gut, vielleicht hätte ich die eine oder andere Ausgabe nicht gemacht, wenn ich für den Eintritt hätte bezahlen müssen, aber die 45,- € für 2013 werde ich bestimmt auch wieder gut anlegen.

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Und da ein neues Jahr begonnen hat, gibt es natürlich auch wieder ein niegel-nagel-neues Fotoalbum „Ruhr.2013“ bei Flickr, Sevenload und Google+ (Picasaweb). Schaut rein ,die ersten Bilder vom Terra Zoo sind online.