Herbst in Berlin und Festival of Lights

Willkommen zu Teil 2 des Blogbeitrags – Herbst in Berlin und Festival of Lights. In Teil 1 habe ich vom Humboldthain erzählt. Auf dem Weg dorthin, habe ich beim Umstieg an der Bernauer Straße ein interessantes Mural entdeckt. Die Darstellung eines Steaks von Xi-Design soll sinnbildlich die Trennung in Ost und West darstellen, als hätte jemand die Stadt durchschnitten. Das besondere ist die weiße Maserung im Fleisch, sie ergibt nämlich den Grundriss von Berlin.

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Herbst in Berlin und Festival of Lights

Berlin ist groß, bunt und voller Geschichten, genau wie dieser Blogbeitrag, der sich beim Schreiben als bunt aber vor allem als zu groß herausgestellt hat. Ich habe ihn daher in zwei Teile geteilt, hier ist der erste Teil.

Ich komme so langsam in das Alter, in dem Städtereisen anstrengend werden. Rund 28 km oder 46.000 Schritte und 48 Stockwerke sind dieses Mal in 2 1/2 Tagen zusammengekommen und trotzdem stelle ich mir nach der Rückkehr die Frage, warum bin ich nur einmal mit der S-Bahn gefahren? Warum bin ich da oder dort nicht gewesen? Die Antwort ist einfach, ich habe nicht mehr den Anspruch, durch die halbe Stadt zu fahren, nur um einen Hinterhof zu fotografieren, den ich auf einem Bild bei Instagram gesehen habe.

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Hamburg 2025

Seit über 15 Jahren bin ich immer wieder mal in Hamburg und auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit 90% vorhersagt, heißt das noch lange nicht, daß es auch den ganzen Tag regnet (sowas hatte ich auch schon). Für den Fall der Fälle hatte ich vor, einige Museen zu besuchen, was aber letzten Endes gar nicht nötig war. Nachdem ich die Reise zwei Tage vor Beginn schon verwerfen wollte (das Gefühl habe ich immer bevor es los geht), waren am Ende 2 1/2 Tage wieder viel zu kurz. Also los, euch erwarten ein Bunker, ein Panoptikum, ein Einkaufscenter, neue Ansichten, alte Wege und gaaanz viele Bilder.

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Villa Hügel 21×21

In der letzten Woche war ich in Essen zu Besuch und zwar bei dem alten Krupp in seine Villa. Habt’er vielleicht schon bei Instagram gesehen. Ihm selbst war nicht da, aber das Wetter im Hügelgarten (Hügelpark) war schön und drinnen gab‘et eine Ausstellung 21×21. Das ergibt 441, spielt hier aber keine Rolle, denn dat is gar keine Matheaufgabe. Da sind nämlich 21 Museen aus’em Pott, die da wat für hingestellt haben. Während die Werbung früher meinte, das wären ja gleich drei Dinge auf einmal, waren dat hier mehr als 21 Überraschungen (dafür aber keine Schokolade).

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Jacques Tilly im Stadtmuseum

Im Jahr 1963 in Düsseldorf geboren ist Jacques Tilly hier im Rheinland bekannt wie der berühmte bunte Hund. Gerade jetzt in der Karnevalszeit (genauer Rosenmontag) gehen die Bilder seiner Mottowagen wieder um die Welt. Mit bissiger Satire und unverblümter Wahrheit aus Lokal- und Weltpolitik fahren die Wagen, die er und sein Team baut, im Düsseldorfer Rosenmontagszug mit. Was liegt also näher, als ihm zu Ehren eine Ausstellung im Düsseldorfer Stadtmuseum zu starten.

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Herbst in Berlin und Festival of Lights

Manchmal überlege ich, wie lange Berlin seine Geschichte der geteilten Stadt noch erzählen kann und ob irgendwann kein Tourist mehr kommt zur Gedenkstätte Berliner Mauer, zum Mauerpark oder zum Brandenburger Tor. Und dann findet das Festival of Lights statt und Berlin ist so voll, wie ich es seit langem nicht mehr erlebt habe. Es ist das Jahr der Jubiläen. Der Fernsehturm wurde 55 Jahre alt, der Mauerfall feiert im November sein 35. Jubiläum und auch das Festival of Lights wird 20 Jahre alt. Ich erinnere mich gut, als ich 2008 aus beruflichen Gründen in Berlin war und die Bäume Unter den Linden und das Brandenburger Tor bunt beleuchtet waren (damals die dritte Ausgabe).

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Festival of lights und anderes aus Berlin

Ich liebe illuminierte Gebäude und nur eine Woche nach der Illumination in Krefeld war ich mal wieder zum Festival of lights in Berlin. Das letzte Mal durfte ich 2021 das kostenlose Festival genießen und davor gab es sogar eine 5jährige Pause. Bei der Buchung im Frühjahr ahnte ich noch nicht, daß mich ein Schienenersatzverkehr zwischen Duisburg und Essen erwartet, aber er war zumindest einigermaßen geplant. Im jeweiligen Bahnhof und auf dem Bürgersteig war der Weg durch eine lilafarbene Linie bis zur jeweiligen Ersatzhaltestelle gut gekennzeichnet.

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Zwischen Hafencity und Harvesterhude

Vor mehr als 20 Jahren ist die Hafencity als neuer Hamburger Stadtteil gestartet. Ich habe damals die Firma SAP besucht, die als eine der ersten Firmen vor Ort war. Und heute? Heute wird immer noch gebaut. Bis an die Elbbrücken gehen die Gebäude mittlerweile und selbst im nennen wir ihn mal alten Teil werden jetzt die letzten leerstehenden Brachflächen bebaut. Als Besucher freue ich mich natürlich immer, wenn neue Gebäude und neue Wege fertiggestellt wurden, denn das heißt wieder neue Bilder. Neu ist z.B. der Kirchenpauerkai im Baakenhafenquartier.

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Frühling in Berlin

Rund 70.000 Schritte, 42 km und 63 Stockwerke hat mein Mobiltelefon für das Wochende über den 1. Mai errechnet. Könnte gut sein, denn ich war mal wieder unterwegs in Berlin. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal im Intercity Hotel direkt am Hauptbahnhof übernachtet. Der Vorteil, es gab ein ÖPNV Ticket kostenlos dazu und den ÖPNV nutze ich immer gerne. Auch wenn es mal Verspätungen gibt oder wie am 1. Mai die Straßenbahn (Tram) auf Grund einer Demo ausfällt, wo sonst kann man auf so viel verschiedenen Wegen ans gleiche Ziel kommen wie in Berlin.

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The Sixties and more

Was sagt euch der Name Linda Eastman? Ich gebe mal einen Tipp. Sie war verheiratet mit einem Beatle. Na? Den meisten dürfte sie unter dem Namen Linda McCartney bekannt sein, aber einen Namen hat sie sich schon unter ihrem Mädchennamen Eastman gemacht und zwar als Fotografin. Als Mitarbeiterin einer Zeitung wurde sie Mitte der 1960’er Jahre mehr zufällig Gast beim Presseempfang zur Vorstellung eines neuen Rolling Stones Albums. Weiterlesen →