Ruhrmündung

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Wo mündet eigentlich der die Ruhr in den Rhein? Sagen wir mal so, da, wo Rheinorange steht. Rheinorange? Ja, ein Stahlquader, 25 Meter hoch, 7 Meter breit, 1 Meter tief, genau an der Stelle (in Duisburg Ruhrort), wo die Ruhr in den Rhein mündet. Heute habe ich mich dort mal umgesehen. Duisburg Ruhrort ist Industrie, Schwerverkehr. Nicht besonders attraktiv.

Aber ein kleiner Teil, die Mercatorinsel (früher Speditionsinsel genannt) beginnend an der Friedrich-Ebert-Brücke, soll mit der Unterstützung von Haniel zu einer neuen Kulturinsel ausgebaut werden. Dazu wurde an der Friedrich-Ebert-Brücke z.B. eine neue Treppe (Haniel Treppe) installiert, weitere Attraktionen sollen in den nächsten Tagen folgen.

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Am Sonntag startet Duisburg zu den „Lokal Heroes“ im Rahmen von Ruhr2010 und parallel die 33. Auflage der Duisburger Akzente. Da die neue Brücke auf die Mercatorinsel zum Zeitpunkt meines Besuchs allerdings gesperrt war, kann ich noch nichts zur Belebung der Insel sagen.

Die Ruhrmündung selbst läd jedenfalls zum verweilen ein, vor allem wenn man den richtigen Weg nimmt und direkt am Stahlquader landet und nicht (wie ich) am gegenüberliegenden Ufer 😉 . Zu Fuß, per Fahrrad oder auf dem Segway kommt hier am besten vorwärts.

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Mehr Bilder wieder bei Flickr, Picasaweb oder Sevenload.

Himmelstreppe zum Hallenhaus

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Wer an Ruhrgebiet denkt, denkt an Essen, Duisburg, vielleicht an Bochum. Aber auch linksrheinisch gibt es noch ein Stückchen Ruhrgebiet. Und nicht nur das, auch Steinkohlenbergbau. Demnach gibt es linksrheinisch auch Halden. Auf der Halde Rheinpreusen in Moers war ich ja bereits vor einigen Wochen, die größte Halde in der Region Niederrhein ist jedoch die Halde Norddeutschland mit einer Gesamthöhe von 102 Meter. Über langsam ansteigende Wege oder auf direktem Weg über die „Himmelstreppe“ (359 Stufen) kommt man auf das Haldenplateau.

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Als erstes fällt einem eine Stahlkonstruktion ins Auge. Das Kunstwerk nennt sich „Hallenhaus“ und ist eine Art Haus ohne Dach und Wände 15 x 18 x 10 m (LxBxH). Rund um das Haus erstrecken sich Rundwege, die von Freizeitsportlern aller Art genutzt werden. Radfahrer, Wanderer, Jogger, Nordic Walker alles ist vertreten und die Wege sind sogar ausgeschildert. Wer genügend Kondition hat (oder sich diese antrainieren will) nimmt die 359 Stufen im Laufschritt, am besten gleich mehrfach (keine Idee von mir, es gab junge Menschen vor Ort, die das trainierten).

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Bei gutem Wetter dürfte der Blick von dieser Halde von der niederrheinischen Tiefebene bis weit ins Ruhrgebiet hineinreichen. Duisburg auf der anderen Rheinseite ist gut zu erkennen, ich meine sogar den Gasometer in Oberhausen erkannt zu haben. Wer mit dem Auto anreist hat am Fuß der Halde ausreichend Platz zu parken, denn ein nagelneuer (Wander-)Parkplatz liegt gleich an der Geldernschen Straße. Nebenbei, Wikipedia schreibt, daß jedes Jahr im Sommer das „Dong Open Air“-Festival auf der Halde stattfindet. Ich habe noch nie davon gehört, aber bitte, im Juli ist es wieder so weit.

Kreuzweg zur Halde Haniel

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Dieses Mal ging der Ausflug auf die Halde Haniel. Die Halde Haniel befindet sich in Bottrop. Ja genau, vor ein paar Tagen habe ich euch vom Tetraeder in Bottrop erzählt. Die Halde Haniel ist eine zweite Halde im Norden von Bottrop. Vom Parkplatz geht ein Kreuzweg auf das Plateau der Halde. An jeder Station des Kreuzwegs findet sich ein Relikt aus der Zechen und Kohlezeit. Mal ein Teil einer Schiene, mal ein Kohlewagen, mal ein Presslufthammer und auf dem Plateau angekommen findet sich das (Gipfel-)Kreuz. Wer sich wundert, warum vor dem Kreuz gerne mal Menschen in Fahrradoutfit für ein Foto posieren, dem sein gesagt, die Halde wird gerne von Mountenbikern für rasante (Ab-)Fahrten genutzt. Nicht erschrecken, wenn zwischen den Bäumen plötzlich ein Fahrrad hervorprescht 🙂 .

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Aber das Kreuz ist noch nicht der Höhepunkt der Halde. Wer mutig ist krabbelt den steilen Hang dahinter hoch, wer gut zu Fuß ist nimmt lieber den leichteren Weg über die Rückseite (rechts oder links um den Hügel herum, ca. 10 Minuten Fußweg). Während gerade noch Bäume und Gras um uns herum waren, sind wir jetzt wieder einer Mondlandschaft ausgesetzt. Das schwarze Gold hat seine Spuren hinterlassen. Der Abraum ist zu kleinen und großen Wällen aufgeschüttet, so daß der Blick in die Ferne zu allen Seiten von einem Wall gebremst wird. Mittendrin befindet sich ein kleines Amphitheater, daß zu Ostern u.ä. Anlässen auch gerne als Veranstaltungsort z.B. einer Messe genutzt wird.

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Wählt man dann noch den Anstieg auf den höchsten der Wälle ist man ganz oben auf der Halde angekommen. Totem (farbig angemalte Bahnschwellen) zieren hier in einem Halbrund den höchsten Punkt der Halde. Von hier kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen und wird feststellen, daß rund um die die Halde Haniel viel Grün zu finden ist.

Kulturhauptstadt Essen

Eigentlich wollte ich am Samstag nach Essen, um mir mal die Kulturhauptstadt vom RWE Tower aus anzusehen. Leider habe ich erst am Freitag erfahren, daß man sich dafür anmelden muß. Gut dachte ich, dann sehe ich mir die Stadt eben mal auf dem Boden an und ein bischen geklettert bin ich am Ende trotzdem noch.

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Den Start habe ich im Essener Ortsteil Margaretenhöhe (Teil der Route der Industriekultur) gemacht. Die Margarethenhöhe wurde nach ihrer Stifterin Margarethe Krupp benannt und wird auf Grund ihrer Bauweise auch Gartenstadt genannt. Seit 1987 stehen die Häuser unter Denkmalschutz und ich muß sagen, es ist selbst für einen Besucher urgemütlich dort. Man sollte nicht glauben, daß einige Kilometer weiter die Stadt Essen mit ihren 580.000 Einwohnern (Quelle: Wikipedia) tobt.

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Nur wenige Kilometer weiter in Bredeney habe ich dann mein Auto stehen lassen und bin in die Kulturlinie 107 der Essener Verkehrsbetriebe umgestiegen. Diese Straßenbahnlinie verbindet (nicht jede Fahrt, Fahrplan beachten!) Essen Bredeney mit Gelsenkirchen. Auf dem Weg dahin geht es vorbei an verschiedensten kulturellen Bauwerken. Es lohnt sich also zwischendurch auszusteigen und sich umzusehen (im innerstädtischen Bereich sogar ein Muß, denn da verkehrt die Linie 107 unterirdisch 🙂 ). Wie ich gestern las, gibt es entlang der Kulturlinie demnächst sogar Führungen.

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Ich habe meine Fahrt am Hauptbahnhof unterbrochen und bin, mit einem Abstecher zum RWE Tower (Fotos von außen), die Kettwiger Straße (Einkaufs- und Fußgängerzone) hochgelaufen, habe einen Abstecher zum Essener Dom gemacht und bin dann weiter mit der Linie 107 zur Zeche Zollverein. Dort gibt es gegen 2,- Euro Eintritt die Möglichkeit sich das Portal der Industriekultur anzusehen. Leider hatte ich nicht die Zeit mich in Ruhe mit den multimedialen Präsentationen zu beschäftigen, aber der Besuch läßt sich für den Preis sicherlich nochmal wiederholen.

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Ich habe den Weg durch dieses Portal genutzt, um auf das Dach der Kohlenwäsche zu kommen. Von hieraus bietet sich ebenfalls ein toller Rundumblick auf die umliegenden Städte und Halden des Ruhrgebiets. Nebenbei, der Weg aufs Dach geht (besonders ausgefallen) oberhalb des Ruhrmuseums zwischen alten Kohlerutschen und Maschinen hindurchdurch. Man blickt den Leuten im Ruhrmuseum sozusagen auf den Kopf.

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Wie das so im Detail aussah seht ihr (wem erzähle ich das noch) in den Fotoalben von Flickr, Sevenload und Picasaweb. Essen im Ordner Essen (wer hätte das gedacht 😉 ), die Aussichten vom Dach der Kohlenwäsche im Ordner Zeche Zollverein.

Starker Ort – Bottrop

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Wer an Bottrop denkt, denkt vermutlich in erster Linie an den Movie Park Germany oder an das Alpincenter mit der weltweit längsten Skihalle und der einzigen mit einer Kurve (übrigens auch auf einer Halde). Erst in zweiter Line denkt man an den Tetraeder auf der Halde Prosper (auch Halde Beckstraße) oder an den Malakowturm an der Zeche Prosper II.

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Beides sehenswerte Punkte auf der Route der Industriekultur. Hinzu kommt, daß die Zeche Prosper II (mit dem massiven Malakowturm) bis Ende April noch ein sogenannter „Starker Ort“ sein darf. Öffnungszeiten: Fr 17-20, Sa 15-20, So 11-17 Uhr.
Der Malakowturm an der Zeche Prosper II ist einer der letzten Türme dieser Bauart im Ruhrgebiet.

Wenige 100 Meter von der Zeche entfernt liegt die Halde Prosper (Halde Beckstraße). Sie ist zwar etwas kleiner, als die Halden in Essen oder Gelsenkirchen hat an ihrem höchsten Punkt aber eine weithin sicht- und begehbare Aussichtsmöglichkeit, den Tetraeder (zu erreichen über einen Serpentinenweg oder über einen Treppenweg). Der Tetraeder ist ein Wahrzeichen der Stadt Bottrop und bietet dem Besucher auf drei Plattformen in 18 m, 32 m und 38 m Höhe (frei aufgehängt an Stahlseilen) einen tollen Rundumblick.

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Die Ersteigung erfordert allerdings ein bischen Mut, denn die Plattformen und Treppen bestehen aus Lichtgittern und Lochplatten und bieten somit freiem Blick nach unten. Außerdem kann es in 30 – 40 Meter Höhe auch schon mal ganz schön windig sein. Also alles was man dabei hat gut festhalten 😀 .

Bilder wieder im Ruhr2010 Album von Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Villa Hügel

Wer in oder um das Ruhrgebiet aufgewachsen ist, der kennt auch die Villa Hügel. 1873 von Alfred Krupp errichtet war die Villa Hügel das Wohn- und Repräsentationshaus der Industriellenfamilie Krupp. Selber da gewesen bin ich aber auch noch nie und daher habe ich mir letzte Woche einen Tag dafür Zeit genommen.

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Heute wird es durch die Kulturstiftung Ruhr verwaltet und ist für Konzerte oder außerhalb davon zur Besichtigung geöffnet. Wer das Gelände (nebst riesigem Park) betreten möchte wird zunächst um einen Eintritt von 3,- Euro gebeten. Dafür sind dann aber die Räume der Villa Hügel zur Besichtigung freigegeben und wer mal sehen will, wie die Fabrikantenfamilie Krupp von Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts gelebt hat, sollte sich die Zeit nehmen, mal durch die Räume zu schlendern.

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Die Villa Hügel ist übrigens aus Richtung Norden mit dem Auto zu erreichen, wenn ihr allerdings anschließend noch einen Abstecher zum Baldeneysee machen wollt, parkt besser gleich dort. Vom Parkplatz am Regattaturm sind es nur rd. 5 Minuten zu Fuß. Apropo Baldeneysee, dieser ist vom 14.5. bis in den Oktober 2010 Ziel des Kunstprojekts „Ruhr-Atoll“ der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Schon mal vormerken.

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Vorgemerkt hatte ich mir auch einen Twitter Tip von RPB2010 zur Brückenlandschaft in den Mülheimer Ruhrauen. Nur wenige 100 Meter vom Autobahnkreuz Duisburg Kaiserberg entfernt überqueren insgesamt 11 Brücken die Ruhr. Eine Fußgängerbrücke, zwei Autobahnbrücken und 8 Eisenbahnbrücken. Als Fußgänger oder Radfahrer hat man die Möglichkeit auf einem etwas erhöhten Fuß- bzw. Radweg (Route Industriekultur) unmittelbar unterhalb der Brücken hindurchzugehen bzw. hindurchzufahren. Achtung, es könnte laut werden, denn wenn man Glück (oder Pech) hat fährt gerade ein ICE über eine der Brücken. Und last but not least nicht vergessen den Kopf einzuziehen, denn bei einem Teil der Brücken ist nur 2 Meter Kopffreiheit.

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Ich fand es fasszinierend die verschiedenen Brücken so aus der Nähe zu betrachten. Mehr Brückenbilder wie immer bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Unterwegs im Ruhrgebiet

In den letzten Tagen hatte ich ein wenig Zeit und zum Glück auch gutes Wetter, so daß ich angefangen habe ein bischen durchs Ruhrgebiet zu reisen. Den Start habe ich auf der Halde Schurenbach in Essen gemacht. Wer immer schon mal wissen wollte wie es auf dem Mond aussieht hat hier die beste Gelegenheit dieses Gefühl kennenzulernen. Nach einem Aufstieg über eine lange Treppe erreicht man die Kuppe und alles was man sieht ist die „Bramme für das Ruhrgebiet„.

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Die Bramme (Bramme = Block aus gegossenem Stahl, Aluminium oder Kupfer) für das Ruhrgebiet ist eine minimalistische Skulptur des amerikanischen Künstlers Richard Serra. Die Aussicht von der Halde geht jedoch weit hinein ins Ruhrgebiet. Kokerei Zollverein, Gasometer Oberhausen, Tetraeder Bottrop, VeltinsArena auf Schalke oder Halde Hoheward sind nur einige Punkte die man sehen kann (wenn das Wetter mitspielt).

Danach war ich im Umspannwerk in Recklinghausen und habe mir die Ausstellung „Elektrisierend – Werbung für Strom 1890 – 2010“ angesehen. Man kann dort nachverfolgen wie der elektrische Strom in deutsche Haushalte und Firmen Einzug hielt. Der erste Fernkopierer ist genauso zu sehen wie der erste Videorekorder (beides riesige Kisten), abenteuerliche Firseurutensilien genauso wie der erste Volksempfänger, irrwitzige Bettwärmer (Drahtspiralen, die mit einem Fön erwärmt wurden) und einen Elektrisierer, der für 10 Reichspfennige Strom durch den eigenen Körper schickte, weil es der Gesundheit zuträglich sein sollte („Ein Weg zu Kraft und Schönheit“ 😀 ).

Eine eigene Abteilung zeigt dann Werbeplakate zum Thema Strom vom Beginn des 20. Jahrhunderts über die 1930’er Jahre bis in die Neuzeit. In den 30’er und 40’er Jahren schien die Frau bevorzugte Zielperson der Werbung zu sein.

Mutter hat jetzt Zeit für uns, denn Sie kocht elektrisch“ oder „Jede Frau ist froh am elektrischen Heißwasserkocher und am elektrischen Herd„.

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Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es dann noch auf die Halde Hoheward (bei Recklinghausen). Diese Halde, an ihrer höchsten Stelle 152 Meter hoch, ist regelrecht touristisch erschlossen, denn Wege führen von verschiedensten Seiten auf die Halde (und das, obwohl die Halde noch aktiv genutzt wird und wächst). Wer es lieber schnell mag, der nimmt den direkten Weg über die Treppen, ich würde sagen gefühlt über 500 Stufen. Dafür lohnt sich der Aufstieg auf jeden Fall. Nicht nur die Aussicht ist berauschend auch das Horizontobservatorium und die Horizontalsonnenuhr ist einmalig (vorausgesetzt die Sonne scheint und die Reparatur des Observatoriums ist abgeschlossen).

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Bilder der beiden Halden gibt’s im Album „Halden im Ruhrgebiet“ bei Flickr, Sevenload bzw. Picasaweb oder im Album „Ruhr2010“ (Flickr, Sevenload, Picasaweb).

Im nächsten Blog erzähle ich euch dann von meinem Besuch in der Villa Hügel und warum man in Mülheim einen fahrenden ICE fast mit der Hand berühren kann.

Kulturhauptstadt

Momentan gibt’s nicht viel neues bei mir, Schnee und Eis lassen mich möglichst wenig Zeit draußen verbringen, denn zumindest heute war es richtig ungemütlich. Schnee gehört zum Winter, habe ich auch kein Problem mit, aber jetzt ist langsam genug. Es darf wieder wärmer werden … bitteschön 😀 .

Am letzten Wochenende, ebenfalls im Schnee, wurde die Kulturhauptstadt „Ruhr.2010“ eröffnet. Vielleicht habt ihr es im Fernsehen verfolgt, vielleicht seid ihr sogar vor Ort dabei gewesen. Ihr wohnt weit außerhalb von NRW? Gut dann ist das Ruhrgebiet für euch vielleicht nicht Reiseziel Nr. 1, aber ich glaube die Wahl das Ruhrgebiet zur Kulturhauptstadt zu machen, war grundsätzlich nicht verkehrt.

Für viele ist das Ruhrgebiet nach wie vor der Kohlenpott, der Ruhrpott oder einfach nur der Pott. Ich komme gebürtig selbst aus dem „Revier“ und auch wenn ich schon ziemlich lange nicht mehr dort wohne habe mir für 2010 vorgenommen einen Streifzug durch die verschiedenen Städte zu unternehmen. Nicht durch alle 53, das wäre wohl auch zeitlich nicht zu schaffen, aber durch einige. Ich erhoffe mir auf diesem Weg einen Einblick zu verschaffen in Kohleförderung und Stahlerzeugung. Ich werde Hochöfen besteigen und unter Tage fahren.

Im Laufe des Jahres werde ich immer wieder mal an dieser Stelle davon berichten und eine Reihe von Fotos veröffentlichen. Wenn ihr das nächste Mal nach NRW kommt, überzeugt euch selbst, daß das Ruhrgebiet nicht mehr die schmuddelige Kohleregion ist, welche sie im letzten Jahrhundert vielleicht mal war.

Mein Buchtip passend dazu: Ruhr Kompakt 717 Seiten für 9,95 Euro.

Blaue Stunde an der Ruhr

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An Neujahr fiel mir ein Fernsehbeitrag im 3. Programm des WDR auf (der anscheinend bereits aus dem Oktober des letzten Jahres stammt). Es ging in dem Beitrag darum, daß zwei Fotografen (Martin Vollmer und Carlos Permann) in ihrer Freizeit, bereits über Jahre hinweg, beleuchtete Industriekulissen entlang der Ruhr zur „blauen Stunde“ fotografieren. Also immer dann, wenn der Himmel am frühen Abend für ca. 15 – 20 Minuten alles in ein Abendblau taucht.

Klar man muß sich schon für Industriekulissen interessieren, aber die Bilder die man auf der Homepage Industrie-Ikonen zu sehen bekommt sind schon klasse und laden ein selbst mal das Ruhrgebiet zu erkunden.

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Carlos Permann hat darüber hinaus hier noch eine Reihe von Bildern in Großansicht (mit Foto-Player) abgelegt. Schaut mal rein, als Einstimmung zur Kultuthauptstadt Ruhr.2010. Die Collagen in diesem Blogbeitrag habe ich mit seinen Bildern erstellt.

Die Eröffnungsveranstaltung zur Kulturhauptstadt 2010 startet übrigens am kommenden Samstag (09.01.2010) um 15.30 Uhr und wird live im ZDF übertagen.

Ruhr.2010

ruhr2010 Erinnert ihr euch an meinen Blog Beitrag zur „Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010“ im kommenden Jahr? Das Jahr 2010 rückt näher und der Veranstaltungskalender für’s erste Halbjahr ist mitlerweile online.

Am 9. Januar 2010 startet das Projekt „Kulturhauptstadt Europa Ruhr.2010“ mit einer Eröffnungsshow auf der Zeche Zollverein in Essen. Im Ruhr.2010 Shop kann das Programm von Januar bis Ende Juni 2010 in Buchform bestellt werden. Das Buch selbst scheint kostenlos zu sein, lediglich Versandkosten fallen an. Auch ein Download des sogenannten „Buch zwei“ als PDF ist möglich.

Jede Menge weitere Informationen und Downloads gibt es auf der Seite Ruhr.2010.de oder direkt hier.