Sonniges Wochenende

Pattberg

Noch ist es hier am Niederrhein bewölkt, aber am Samstag und Sonntag soll der (Vor-)Frühling mit Sonne ins Wochenende starten und den Winter vertreiben. Zeit also die nächsten Wochen zu planen, Termine habe ich ja schon genug gesammelt (siehe rechts auf dieser Seite). Auch nach Hamburg und Berlin möchte ich mal wieder und dieses Mal nicht beruflich sondern privat. Unter dem Namen „Bahnhit Hamburg“ und „Bahnhit Berlin“ (rechts auf der jeweiligen Seite) habe ich zwei interessante Möglichkeiten entdeckt, für einen akzeptablen Preis eine Bahnanreise plus Hotel und Frühstück sowie im Fall von Hamburg eine ÖPNV Karte inclusive zu buchen. Vielleicht ist das ja auch was für euch.
[Update 26.03.2014] Die Onlinebuchung für Berlin macht z.Zt. Probleme, aber telefonisch geht’s auch.

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Während ihr letzte Woche dem Karneval gefröhnt habt, habe ich bereits die ersten Sonnenstrahlen genossen. Es war noch ein wenig frisch, um sich irgendwo länger hinzusetzen, aber das soll ja an diesem Wochenende anders werden. Ich habe die Frühlingshaldensaison im Westen auf der Halde Pattberg (Moers) gestartet. Beim letzten Mal bin ich eine Autobahnausfahrt zu weit, dieses Mal eine zu früh abgefahren, dabei liegt die Halde praktisch am Fuß der A57/A42. Nächstes Mal klappt es bestimmt 🙂 . Außerdem war ich mal wieder im Rheinpark in Duisburg. Letzteren hatte ich euch vor 14 Tagen in diesem Blogbeitrag empfohlen. Hier liegen vergangene Industriekulisse und moderne Rheinpromenade unmittelbar nebeneinander. Wer es sich traut, stellt sich auf der (offiziell begehbaren) Hochfelder Eisenbahnbrücke mal knapp neben die Bahngleise (Fußweg). Man bekommt so ein gutes Gefühl für Geschwindigkeit.

Rheinpark

Noch keine Ahnung wo es euch am Wochenende hintreibt? Ich bin ehrlich gesagt auch noch unentschlossen, vor allem weil ich am Sonntag vermutlich nicht alleine bin (aber das ist eine andere Geschichte). Schaut für Anregungen doch mal in die bekannten Fotoalben bei Flickr und Google+ (oder in die Gesamtübersicht für ältere Alben Flickr / Google+). Ich wünsche euch ein schönes und sonniges Wochenende.

Winterspaziergang auf Halde Rheinpreußen in Moers

Was tut man so, wenn es weder Winter noch Frühling ist? Man hockt drinnen, trinkt einen heißen Tee und gammelt auf dem Sofa? Ja vielleicht auch, aber man geht auch vor die Türe und macht ’n paar Fotos von allem, was einem gerade so über den Weg läuft. Na gut, eigentlich war ich derjenige der wirklich gelaufen ist (vielleicht noch die Nase 🙂 ) und zwar auf die kleine Halde im westlichen Ruhrgebiet. Heraus kommt dann das hier …

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Seit neuestem hat die Halde Rheinpreußen eine Infotafel zum Geleucht. Dort erfährt man dann, daß diese Landmarke 103 Meter über NN (72 Meter über Umgebungsniveau) steht, 30 Meter hoch ist und im September 2007 eingeweiht wurde. Interesse an einem (Winter-)Spaziergang um auch was zu lernen? Auf zur Römer-/Gutenbergstraße … hier als 360 Grad Bild bei Google Maps (erstellt von einem Thomas Schmidt).

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Haldenfetisch

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Nach einem etwas nachdenklichen letzten Blogbeitrag heute wieder was aus der Rubrik Haldenfetisch. Vom linken Niederrhein aus habe ich in den letzten knapp 4 Jahren einiges an Haldenkilometern abgelaufen und wie ich letzte Woche festellen durfte immer noch nicht alle gesehen. Einige habe ich im Sommer wie im Winter besucht, andere nur im Sommer, manche wenige Male andere schon häufiger. Darum möchte ich heute mal drei grundlegende Fragen klären.

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1. Wird es nicht langweilig, immer wieder auf die gleichen Halden zu laufen? Die Antwort lautet eindeutig „Nein“, denn die Aussicht ist je nach Wetter immer wieder ein bischen anders. Außerdem kann ich einmal oben angekommen durchaus eine halbe Stunde einfach nur da sitzen und in die Ferne schauen.

2. Gibt es eine Lieblingshalde? Eine bestimmte eigentlich nicht. Vom Niederrhein kommend liegen die Halde Norddeutschland (in Neukirchen-Vluyn), Rheinpreußen (in Moers) und der Angerpark, eigentlich ja keine echte Halde, (in Duisburg) am nächsten, aber die Halde Haniel (Oberhausen/Bottrop) oder die Halde Hoheward (Recklinghausen/Herten), auf der ich dieses Jahr noch nicht war, bieten die schönsten Aussichten, weil sie zu den höchsten gehören.

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3. Was macht man eigentlich oben auf einer Halde? Dumm rumstehen und dazu ein intelligentes Gesicht ;-). Nein mal im Ernst, wer zum ersten Mal über das Ruhrgebiet guckt braucht schon mal etwas Hilfe bei der Orientierung. Viel Grün, eine Hand voll Kamine oder Kraftwerke, mal ein Fußballstadion, dat Ruhrgebiet halt. Wenn man zum zweiten oder dritten Mal kommt hat man schon einen ganz anderen Blick, denn man erkennt vielleicht die Halde wieder, auf der man letztens war, man erkennt, jetzt die eine oder andere Landmarke (Schalke Arena, Gasometer Oberhausen, die Stadtsilhouette von Essen, Zeche Nordstern mit seiner Herkulesfigur, den Tetraeder) oder was auch immer. Und machmal entdeckt man sogar „Wolke an Haldengewächs“ :-D.

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Warum ich das erzähle? Weil ich euch zum Ende meines Urlaubs nochmal ein paar Bilder von der Halde Rheinpreußen (Moers) zeigen wollte und weil ich letztens zum ersten Mal auf der Halde Prosperstarße in Bottrop war. Das ist die Halde mit der Skihalle darauf gleich gegenüber der Halde Beckstraße, dat ist die mitt’n Tetraeder. Luftlinie sind letztgenannte keine paar 100 Meter entfernt und trotzdem ergibt sich eine ganz andere Sicht. Hinzu kommt, daß das Bild des Ruhrgebiets auch noch wächst. Ich habe nachfolgend mal ein Bild der Mottbruchhalde (Gladbeck) aus 2011 und 2013 gegenübergestellt. Das untere ist vom Tertraeder, das obere auf der Halde Prosperstarße entstanden. Ja die Perspektive ist eine etwas andere, aber 2011 konnte man die Halde noch fast übersehen, heute fällt sie direkt auf und noch bis Ende 2013 sieht man LKW’s dort hochfahren und ihre „Bodenschätze“ abschütten. Ab 2014 soll die Halde (als eine der höchsten Erhebungen im nordwestlichen Ruhrgebiet) renaturiert werden. Wir können uns also freuen, in absehbarer Zeit ein weiteres Ziel zu haben.

Halde Mottbruch

Die Halde Prosperstraße hat übrigens einen unschlagbaren Vorteil für Fußfaule, denn man kann (ich weiß nicht wie das Abends, an Wochenenden oder Ruhetagen (Mo.+Di.) aussieht) mit dem Auto bis vor die Skihalle fahren, auch wenn man nicht Skifahren will (ich übernehme dafür aber keine Gewähr :-)). Die Straße geht ganz schön steil bergan und oben angekommen bietet sich ein Blick gleich auf die Kokerei, auf das umliegende Ruhrgebiet, insbesondere in nordöstlicher, östlicher und südöstlicher Richtung. Unten gibt’s aber auch einen Parkplatz und dann muß man eben seine Füße benutzen. Wer etwas Action mag, kann sich zusätzlich noch im Hochseilklettern oder auf der Sommerrodelbahn versuchen.

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Dank Ruhrtopcard habe ich die Sommerrodelbahn natürlich ausprobiert und darf sagen, mir hat’s gefallen, auch wenn ich am nächsten Tag sowas wie einen blauen Fleck am Rücken gespürt habe. Eigentlich wollte ich unterwegs auch ein paar Fotos machen, bin aber an den AUS Knopf der Kamera gekommen und habe es erst unten gemerkt, so beschäftigt war ich mit Bremsen und Beschleunigen. Mittels eines Hebels am Schlitten kann man die Geschwindigkeit weitestgehend selbst bestimmen. Also habe ich beim Wiederhochziehen des Schlittens ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt, das passiert dann nämlich automatisch (also das Hochziehen zum Start meine ich).

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Last but not least gibt es neben den bereits oben erwähnten „Wolken an Haldengewächs“ noch „Wolken an Klettergerüst“ und „Wolken zum Selbsteinfangen“. Fragt mich jetzt bitte nicht, was man damit macht, ich bin schließlich nicht der Wolkenfachmann, dafür gibt es den Beruf mit 3 „o“ im Namen … Meteorologe.

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Ihr wollt nochmehr Bilder? Dann wie immer bei Flickr oder Google+.

Zeche Rheinpreußen

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Als das Wetter im März mal so „Na ja“ war, hatte ich euch schon mal kurz von der Zeche Rheinpreußen in Moers berichtet. Am Sonntag hatte sich die Sonne wieder mal zum Versteckespiel verabredet, aber bedauerlicherweise hat sie keiner wiedergefunden. Also war’s wieder so „Na ja“ und ich entdecke auf meinem Schreibtisch den Notizzettel „Moers Schacht IV, Sonntags 14.00 – 17.00 Uhr, Zechenstr. 50“.

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Jepp … dachte ich so bei mir … das ist die Gelegenheit, den Sonntag nicht völlig abzuhängen :-D. Wie schon erwähnt, steht von der ehemaligen Zeche Rheinpreußen auf den ersten Blick noch der Förderturm (ein 48 Meter hohes Doppelstrebengerüst, das älteste noch erhaltene dieser Bauart im Ruhrgebiet) und die Fördermaschinenhalle. Die anderen ebenfalls noch vorhandenen Gebäude sind mittlerweile anderen Firmen gewidmet. Die Fördermaschinenhalle ist Sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Wie ich erfuhr tobt an manchen Wochenenden dort Trödelmarkt vor der Türe und dann wird’s richtig voll, aber diesen Sonntag tobte da nix, nichtmal Fuchs und Hase. Und da komm‘ ich und will was von der Maschinenhalle sehen :-).

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Als erstes bekomme ich einen Strich in der Liste „erster Besucher in der ersten Stunde“ (und vermutlich auch der letzte für heute). Die beiden ehrenamtlichen Kumpel begrüßen mich mit einem „Glück auf“ und legen sich ins Zeug. Ich bekomme sowas wie eine kleine Privatführung. Bekomme die elektischen Gerätschaften gezeigt, erklärt warum und wofür die mehrere Tonnen schwere Schwungscheibe gut war, bekomme die Geheimnisse des Kellers Strebs zu sehen (in dem sonst Schulklassen der Bergbau erklärt wird), werde geprüft, in wie weit ich den einen oder anderen Begriff schon kenne 🙂 und darf zum Abschluß noch auf dem heiligen Stuhl (nein nicht d e n heiligen Stuhl), den des Fördermaschinisten Platz nehmen und den Förderkorb (spielerisch) in Gang setzen.

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Während der interessanten Stunde habe ich dann noch versucht ein paar Fotos zu machen, die ihr wie immer in den proppevollen Alben von Flickr und Google+ seht, und dabei ganz vergessen meine Visitenkarte zu hinterlassen. Wenn ihr also Sonntags mal eurem Zechenfetisch nachgehen wollt, schaut auf der Zechenstr. 50 in Moers vorbei (Parkplätze außer am Trödelmarkttag reichlich vorhanden).

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P.S. 1: Ans Herz gelegt wurde mir noch die (neue) Internetseite der Halde Rheinpreußen (die mit dem Geleucht) unter www.das-geleucht.de.
P.S. 2: An einigen Stellen der Halle fanden sich zusätzlich verschiedene Kunstwerke, wie z.B. die Figuren ohne Körper. Nun ja, Kunst eben ;-).

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Eine Reise von Neukirchen-Vluyn nach Moers …

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… oder die Geschichte über Halden am linken Niederrhein. Auch in dieser Woche gab es sonnige aber nach wie vor kalte Tage, aber wem erzähl ich das. Seit vor Weihnachten sind alle meine Blogbeiträge bei Winterwetter oder sogar im Schnee entstanden. Für mich trotzdem kein Grund drinnen zu bleiben, denn ich friere ja so gerne 🙂 . Nein im Ernst, frieren geht garnicht. Weiterhin dick vermummt verpackt ging es Anfang der Woche auf zwei Halden nach Neukirchen-Vluyn und nach Moers (Luftlinie keine 2 km von einander entfernt).

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Da fragt man mich manchmal, warum ich ständig auf Halden klettere und wenn ich ehrlich bin, so ganz klar ist mir das auch nicht. Ich habe vielleicht einfach ein gutes Gefühl, denn ich bin ansonsten sowas von unsportlich. Außerdem ist die Fernsicht i.d.R. hervorragend, wenn man nicht, wie in der Vorwoche bei diesigem man möchte fast sagen nebligem Wetter da oben steht. Die Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn bietet zudem die Himmelstreppe, eine niemals enden wollende Treppe, die in mehreren Etappen auf den Haldengipfel führt. Man kommt ganz schön ins japsen, wenn man endlich oben angekommen ist. Dort (also oben) steht dann unübersehbar das Hallenhaus, eine Stahlkonstruktion ohne Wände. Kein Wunder, daß es da plötzlich so zieht. Verdammte Hacke, warum macht auch keiner die Türe zu? Trotzdem kommt der Frühling ganz zaghaft.

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Zwei Kilometer Luftlinie entfernt habe ich mir in Moers mal die zweite Moerser Halde nach der Halde Rheinpreussen (die mit dem Geleucht) vorgeknöpft. Dieses Mal sollte es zur Halde Pattberg gehen. Die passende Autobahnausfahrt habe ich schon mal verpaßt, weil die Abfahrt im Autobhankreuz Kamp-Lintfort (A57 und A42) liegt und nicht danach, wie ich dachte. So geht einem das halt ohne Navi 😦 . Die Halde selbst befindet sich unweit des Autobahnkreuzes und hat anderes als viele andere Halden z.Zt. noch keine Landmarke. Lediglich ein Gipfelkreuz ziert das Plateau. Der Zugang liegt etwas versteckt unweit eines Industrieviertels und sieht auf den ersten Blick, neben einem gepflasterten Parkplatz, etwas usselig aus. Im Umfeld des Parkplatzes und auch auf dem Zufahrtsweg wuchert ziemlich viel Gestrüpp und dazwischen verteilt liegt der übliche Müll und Unrat.

Halde Pattberg

Je höher man dem Zugangsweg aber folgt, um so mehr weicht das Gestrüpp den Bäumen und ganz oben sogar schönen Wegen. Wenn man den Ankündigungen folgt, soll aus dieser Halde irgendwann der Drachenberg werden mit einem Turm als Wahrzeichen und Aussichtspunkt. Der Besucher soll sich hier mit Getränken und Mahlzeiten versorgen können und auch eine Toilette vorfinden. Ganz ehrlich … ich glaube noch nicht daran. Momentan sind viele Bänke verrottet oder ganz ohne Sitzfläche. Sehr einladend, mal abgesehen von der Aussicht in Richtung Duisburg und zur Halde Rheinpreussen, ist es auf der Halde Pattberg zur Zeit nicht. Wenn man die Unschönheiten mal für einen Moment ausblendet, kann man jedoch dort oben gleich neben dem Gipfelkreuz schön sitzen und dank der Nadelbaumbepflanzung kommt es einem so ein bisschen vor wie im Mittelgebirge … so mittel eben 🙂 .

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Ich habe wie immer ein paar Bilder gemacht und die findet ihr hier bei Flickr und Google+.

P.S.: Weil einige gefragt haben, nein ich werde keinen Kochblog starten. Trotzdem gibt’s ab und zu einen (nicht immer ganz Ernst zu nehmenden) Beitrag aus der Küche. Da müßt ihr durch 😉 .

Wenn das Wetter so „na ja“ ist

Heute war das Wetter ja weiterhin nur so „na ja“ und immer wenn das Wetter so „na ja“ ist, hat man Zeit mal was abzuarbeiten, was schon kürzer oder länger auf der Liste steht. Außerdem kann man ein bisschen vorgucken und sich dann das eine oder andere Ziel für schönerers Wetter wieder auf die ToDo Liste setzen.

KorteKlippe

Also ab dafür, zunächst in Richtung Baldeneysee. Schon länger hatte ich nach einer Möglichkeit gesucht, den See mal von oben zu betrachten. Die Villa Hügel liegt gut, bietet aber nur wenig Sicht, die Villavue, das Restaurant von Mirja Boes käme in Frage, liegt aber westlich des Stauwehrs und dann las ich auf einem meiner Lieblingsblogs den Bericht von der Korte Klippe. Jepp das ist es, was ich gesucht hatte. Ausgeschildert ist der Aussichtspunkt ja nicht gerade gut, genauer garnicht. Man muß schon wissen, wo er ist, aber vom Parkplatz am Jagdhaus läßt sich das Ziel mit Geschick in wenigen Minuten finden. Nach dem „Na-ja-Wetter“ komme ich auf jeden Fall bei Sonne nochmal wieder (und ich kenne da noch jemand 😉 ).

CafeEinhorn

Danach wollte ich nach Mülheim/Ruhr, denn mein Ruhrgebietskalender hat für jeden Tag einen (mehr oder weniger) tollen Tipp parat. Der vom Donnerstag empfahl das Cafe Einhorn auf der Duisburger Str. 127 in Mülheim/Ruhr. Warum das Cafe so heißt? Weil es in der alten Einhorn Apotheke beheimatet ist. Wie geil ist das denn? Original Glasamphoren in den original Regalen verraten, was in alter Zeit in diesen Räumlichkeiten verkauft wurde. Jetzt gibt es Frühstücksbuffet, Kaffee, Tee, Kuchen uvm. Neugierig? Schaut mal auf die Homepage oder auf die Facebookseite. Die Umgebung vor der Türe sieht momentan etwas nach Baustelle aus, aber wen interessierts, denn dafür ist’s drinnen total gemütlich und die „Apothekerin“ total nett 😉 . Ich muß da bei Gelegenheit unbedingt nochmal frühstücken.

Zeche Rheinpreussen

Ein weiterer Punkt auf meiner immer offenen ToDo Liste wollte in Moers abgearbeitet werden. Unweit der A40 mitten zwischen Hornbach, real & Co. ragt hier noch der Förderturm der Zeche Rheinpreußen in die Höhe. Die gleichnamige Halde (die mit dem Geleucht) habe ich ja schon häufiger besucht, aber daß hier noch soviel Zeche steht wußte ich nicht. Natürlich sind die Gebäude längst anderen Firmen gewidmet, so ließen die offenen Fenster ein Fitnessstudio o.ä. vermuten .. 1, 2, 1, 2 und immer wieder sind es die selben Lieder … :-D. Ältere Moerser werden jetzt vielleicht vermuten, daß ich nie im PM war und was hammse? Recht hammse. Die Disco scheint am, im oder unterm Förderturm zu sein (oder es war nur Werbung dort). Auch das Fördermaschinengebäude war verschlossen, aber in den Sommermonaten (Mai – Oktober) ist das Industriedenkmal sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Liebe Zeche und Schacht IV der Termin ist an einem sonnigen Sonntag fest reserviert.

Ein paar zusätzliche „Na ja Wetter“ Bilder in den üblichen Alben bei Flickr und Google+ folgen kurzfristig sind online.

Stürmisch auf Rheinpreussen

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Kennt ihr das, wenn einem der Wind ins linke Nasenloch hineinpustet und durchs rechte wieder raus ohne daß man bewußt atmet. Heute war irgendwie so ein Tag, aber ich konnte mich nicht entschließen drinnen zu bleiben, ich mußte einfach raus an die Luft. So habe ich heute zum wiederholtem Mal die Halde Rheinpreussen besucht und dort war es eben ziemlich windig. Wieviel Besuche sind eigentlich notwendig, daß einem ein Stück der Halde gehört 😉 ? Einige Sonntagsausflügler hatten ihre Lenkdrachen mitgebracht und die Kaputze an meiner Jacke flatterte derart im Wind, daß ich mir fast selbst vorkam wie ein Lenkdrachen. Wie bitte? Ich kann nicht abheben? Hat da jemand „dick“ gesagt? Hallo!?! Ja, vielleicht ein bischen zu schwer 😀 .

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Aber es hat gut getan, schließlich soll es ab nächste Woche ja langsam winterlicher werden. Soll es ruhig, die Winterschluppen am Auto sind ja schon drauf. Da ich das „Geleucht“ mittlerweile von allen erdenklichen Seiten fotografiert habe, haben sich wenig neue Bilder ergeben. Könnte die RAG vielleicht mal ein paar neue Halden aufschütten und weitere Halden für den Besuch freigeben? Schließlich muß man doch Perspektiven für 2013 haben 😉 . Wer übrigens die Halde Rheinpreussen noch nicht kennt, der sollte bei der nächsten Fahrt über die Rheinbrücke der A42 (Höhe Duisburg Bearl) mal nach links auf den Hügel hinter der Rheinbrücke gucken. Ist nicht zu übersehen.

Bevor sich das Jahr zu Ende neigt, landen die Bilder nochmal im Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb. Da sind irgendwie ganz viele Haldenbilder aus 2012 gelandet, weiß auch nicht warum 😀 .

Moerser Freiballonfestival

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Es soll einfach nicht sein, daß ich nochmal Heißluftballone aufsteigen sehe. Das dritte Jahr hintereinander blies der Wind in die falsche Richtung. In Richting Norden wäre, von Moers aus gesehen, wohl gut, stattdessen blies der Wind aber Richtung (Nord-)Ost und damit Richtung Ruhrgebiet. Das scheint mangels Landeplatz kein gutes Ohmen für eine Ballonfahrt zu sein. Gerne hätte ich euch mal wieder neue Fotos gezeigt, aber Ballonfahren ist immer noch ein sehr wetterabhängiger Sport. Also bleiben nur Bilder und Berichte aus 2009 und 2010.

Drachenfest

Am Samstag war ich zum ersten Mal beim Drachenfest auf der Halde Rheinpreussen in Moers. Rund um die ca. 30 m hohe Grubenlampe (Geleucht), welche gleichzeitig ein Aussichtsturm ist, glich der Platz an diesem Wochenende einer Mischung aus Jahrmarkt und Campingplatz. Jeder der einen Drachen steigen lassen wollte war eingeladen dies zu tun. Ich hatte gehofft, auch große und ausgefallene Drachen zu sehen, aber tagsüber wollten die bei strahlendem Sonnenschein und rd. 30 Grad wohl nicht in die Luft steigen. Einige dennoch gestartete Versuche schlugen leider fehl. Wäre es möglich, daß Drachen ab einer gewissen Größe (ähnlich wie Heißluftballons) eher am frühen Morgen oder Abend aufsteigen und tagsüber nicht den richtigen Auftrieb haben? Wenn dem so sein sollte, war ich über Mittag wohl zur falschen Zeit auf der Halde. Trotzdem sind ein paar Fotos entstanden und die Aussicht von der Halde Rheinpreussen ist sowieso immer klasse. Von Rheinberg über Dusiburg war in der Ferne sogar die charakteristische Innenstadt von Essen zu erkennen. Bilder … Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Blaue Stunde

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Zwischen Niederrhein und westlichem Ruhrgebiet liegt ein sonniges, wenn auch kaltes, Winterwochenende hinter uns. Zeit dem Körper ein wenig Bewegung zu verordnen. Also bin ich am Sonntag nochmal die Himmelstreppe an der Halde Norddeutschland bei Neukirchen-Vluyn emporgestiegen und ich war nicht der einzige. Die langgezogene anspruchsvolle Treppe wird gerne genutzt um die Ausdauer zu trainieren. Nein nicht meine :-). Eine Jugendgruppe in Jogginganzügen keuchte die Treppe rauf und runter und selbst die Feuerwehr habe ich schon mal auf Bildern dort trainieren sehen. Leider hatte die Müllabfuhr noch nicht dorthin gefunden, denn auf der Parkplatzzufahrt lagen zerrissene Müllbeutel und Flaschen, vermutlich noch aus der Silvesternacht.

Die Halde selbst ist oben recht weitläufig und bietet bei entsprechendem Wind anscheinend gute Aufwinde, so daß Gleitschirmflieger an den Hängen ihre Flugübungen machten. So wie ich gelesen habe, wird die Halde Norddeutschland regelmäßig von Paraglidern, Drachenfliegern etc. genutzt und es existiert, wie könnte es anders sein, sogar die passende Internetseite.

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Wintertage an denen die Sonne scheint versprechen häufig auch einen schönen Sonnenuntergang und eine fotografisch ansprechende „Blaue Stunde“. Also habe ich den Folgetag genutzt, um noch ein paar Bilder auf der Halde Rheinpreussen (bei Moers) zu machen. Bereits vor längerem war ich dort, um Bilder im dunklen zu machen, hatte aber seinerzeit kein Stativ dabei. Das von Otto Piene gestaltete „Geleucht“ wird ebenso wie ein 8.000 qm großer Bereich der Halde abends in glutrotes Licht getaucht (mit einbrechender Dunkelheit in den Wintermonaten bis ca. 21.00 Uhr). Dazu geht der Blick auf den Niederrhein und ins westliche Ruhrgebiet.

In der Ferne zieht der Rhein vorbei und die Hochöfen am Duisburger Rheinufer beleuchten den Strom. Dazu sticht die über den Rhein führende Autobahn A42 mit ihrem Verkehrsstrom aus den dunklen hervor. Dank der dezenten und doch weithin sichtbaren Beleuchtung hat das Fotografieren mächtig Spaß gemacht, selbst wenn es doch arg kühl dabei wurde. Einzig der Rückweg vom Haldenplateau zum Auto gestaltet sich abenteuerlich denn der Rest der Halde liegt mehr oder weniger in stockdunklen. Vielleicht hätte ich eine Taschenlampe mitnehmen sollen 😀 . Mehr Bilder im neuen Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb.