Düsseldorf – Jetzt geht’s App

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Erinnert ihr euch? Vor einiger Zeit schrieb ich, daß ich mich ohne Armbanduhr nackt fühle, aber seit meinem Sommerurlaub, in dem ich fast ganz auf die Armbanduhr verzichtet habe, man will ja nahtlos braun werden ;-), lebe ich frechweg ohne. Dafür fühle ich mich mittlerweile bei längeren Touren ohne Handy nackt. D.h. zum Bäcker um die Ecke, zum kleinen Supermarkt auf der anderen Straßenseite oder zum Altpapiercontainer gehe ich schon ohne und zum telefonieren nutze ich das Handy eh nur äußerst selten. Aber ich führe schätzungsweise 100 Apps (incl. der vorinstallierten) mit mir herum. Habt ihr auch soviele auf eurem Handy?

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Twitter, Facebook, Feedly, Instagram, Google Maps, den ÖPNV Fahrplan, Clouddienste oder den Wetterbericht. Das brachte mich auf die Idee den App Check zu machen. Endlich mal ein paar der Apps nutzen, die ich zwar installiert, aber bisher nur selten genutzt habe. Warum ich sie dann installiert habe? Weil ich irgendwo davon gelesen habe und genau weiß, ohne Installation würde ich sie vermutlich nicht wiederfinden. Ich war also mal wieder in Düsseldorf und die erste Frage lautet, wie kommt man hin?

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Möglichkeit eins mit dem Auto (da könnte man eine App brauchen, mit der man den Parkplatz reservieren, bezahlen oder von unterwegs verlängern kann, z.B. TraviPay), Möglichkeit zwei mit dem ÖPNV (ein Muß die App für’s Onlineticket), Möglichkeit drei man mischt die Varianten. Mit dem Auto bis in den Düsseldorfer Randbereich (ohne App kostenlos parken) und dann mit dem ÖPNV in die Stadtmitte :-). Der Vorteil? Zeit, denn die Parkuhr tickt nicht mit. Aus meinem Plan einen Tag lang ohne Bargeld zu leben wurde allerdings nichts, denn dafür sind die Akzeptanzstellen doch noch zu gering.

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Raus aus der Straßenbahn und rein in den Irrgarten .. äh .. Hofgarten, wo ich keine Bilder gemacht habe, weil mir nicht bewußt war, daß auch da der Sturm gewütet hatte. Überall Absperrzäune, die einen zwar hier und da in den Hofgarten hineinließen, aber nur an ganz versteckten Stellen wieder raus. Nachdem ich mich dann trotzdem zum KöBogen durchgeschlagen habe ging’s weiter Richtung Schadowstraße.

Seit der WDR Freitags in der Lokalzeit Düsseldorf Restaurants testet, ist mir bewußt geworden, wie viele Burger Läden es anscheinend in Düsseldorf gibt. Einen davon namens „Butch Becker“ (Klosterstraße, keine 5 Min. von der Schadowstraße entfernt), habe ich mal getestet. Die Bestellung wird mit einer Chipkarte geordert und dann an den Tisch gebracht. Probiert habe ich den Chickenburger für 6,- € und muß sagen, er war sehr sehr lecker. Frisch geröstetes Brötchen, gebackene Hühnchenfilets, Avocado, Tomate, Sprossen, rote Zwiebeln, Blattsalat und Mango-Chilisoße.

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Nun war das mein erster Burger Laden, aber ich glaube ich komme wieder. Einen weiteren namens „What’s Beef“ gibt es übrigens keine 500 Meter weiter auf der Immermannstraße. Den probiere ich dann beim nächsten Mal. Gerne hätte ich mir auf dem Weg ans Rheinufer noch ein Alt in der Altstadt genehmigt, aber da ich die gemischte Anreise gewählt hatte, ging es zu Fuß bis an den Rhein. Rund 2,5 km bei sonnigem Herbstwetter, endete der Weg im Medienhafen. Schön wenn man Zeit hat :-). Zum Tagesabschluß habe ich dann noch ein CarSharing Auto ausgeführt ;-). Zur Auswahl stehen in Düsseldorf Car2Go und DriveNow. Auch hier habe ich mir das Auto per App gesucht und vergessen, daß ich das Auto (von DriveNow) sogar per HandyApp hätte öffnen können.

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Es hat etwas gedauert bis ich gerafft hatte, daß als Zielstadt im Navi Display Köln stand und ich meine (Düsseldorfer) Straße als Ziel demnach nicht eingeben konnte. Zum Glück, stellt euch vor, das Navi hätte mich samt CarSharing Auto nach Köln geleitet :-D. Außerdem hat mich das Navi ohne Stimme etwas irritiert. Auf kürzestem Weg hätte man die 6 bis 7 km lange Strecke in ca. 11-15 Min. schaffen können, man konnte aber auch 9 km draus machen und 30 Min. brauchen. Sei’s drum, es ging ja um die Handynutzung. Nebenbei, die Gehry Bauten könnte ich jedesmal auf neue fotografieren.

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Eine schöne App ist übrigens auch ParkU, über die man private Parkplätze reservieren und gegen ein Entgelt (Abrechnung über die App) halbstundenweise (oder länger) mieten kann. Es handelt sich dabei sowohl um Parkplätze in Parkhäusern, als auch auf Firmen-, Privat- oder Hotelparkplätzen, die ansonsten zu der angegebenen Zeit leer stehen würden. Der Vermieter verdient ein paar Cent nebenbei und der Parkplatzsuchende kann bereits im Vorraus reservieren und erspart sich die lange Suche nach einem freien Stellplatz. Das probiere ich demnächst mal aus. Von diesem Tripp gibt’s Bilder hier (Flickr) und hier (Google+).

Düsseldorf um einen (Kö)Bogen reicher

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Ich frag mich ja manchmal, warum ich so selten in Düsseldorf bin. In diesem Jahr vielleicht 2 x, dabei ist es von Krefeld nach Düsseldorf ja gar nicht weit. Einmal über den Rhein gefallen und schon ist man da. Und es gibt nichts schöneres als bei schönem Wetter an der Rheinuferpromenade entlang zu laufen und Leute zu beobachten (und falls ich mal ohne Auto da bin auch ’n Alt zu trinken, oder zwei oder drei ;-)). Also war ich am Dienstag mal wieder in Düsseldorf und habe …, ja eigentlich zuerst mal was ganz anderes besucht. Nämlich den neuen KöBogen über den ihr vielleicht schon etwas in der Zeitung gelesen habt.

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Ein neuer Prestigebau direkt am Hofgarten, der den Nebeneffekt hat, daß der Autoverkehr entlang des Hofgartens unter die Erde verlegt wird. So kann man jetzt vom grünen Hofgarten direkt in die City spazieren und auf Kö und Schadowstraße einkaufen (ein Schelm der böses dabei denkt :-)). Wenn der Umbau irgendwann fertig ist, kann das sogar ganz gut aussehen. Einziges Problem ist z.Zt. noch der U-Bahnbau rund um die Schadowstraße. Dort tobt noch das Chaos auf Fuß- und Fahrweg. Autos knubbeln sich, jeder darf mal seine Hupe ausporbieren und selbst für Fußgänger ist ein Durchkommen nicht einfach.

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Zum anderen hat der KöBogen zwar eröffnet, aber bis jetzt nur mit dem Haus Breuninger (von dem ich garnicht so genau weiß, was da verkauft wird) und einer Espresso Bar. Vielleicht habt ihr von dem Brandanschlag in der Zeitung gelesen, der dazu führte, daß sich die Kompletteröffneung noch etwas hinauszögert. Dafür ist das Gebäude selbst architektonisch einfach toll und bietet viele neue Fotomotive, abhängig vom Stand der Sonne, die sich in den Glasscheiben spiegelt.

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Besonders schön finde ich persönlich, daß man in Richtung Hofgarten große Treppenstufen angelegt hat mit Sitzgelegenheiten und Grünflächen ähnlich der Hafencity in Hamburg. An diesem Dienstag wuselten allerdings die Bauarbeiter, die Besucher (mit und ohne Plastiktüten) sowie die Fotografen alle wild durcheinander. Man mußte aufpassen, nicht vom Bagger überrollt zu werden. Ich schätze mal in 4-6 Wochen (auf jeden Fall noch vor Weihnachten) dürfte der Rest fertiggestellt sein und wenn es dann im Frühjahr wieder sonnig wird, dürften sich die Treppen dort füllen.

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Danach bin ich dann zurück ans Rheinufer und an den Burgplatz. Dorst steht jetzt wieder (bis ins neue Jahr, genauer bis zum 26.01 2014) das transportable Riesenrad. Die Gondeln sind übrigens geschlossen und (wenns kalt wird) beheizt. Wenn’s mal wieder länger dauern soll, kann man sogar eine 1 stündige Sonderfahrt buchen. Wie wäre es z.B. mit einer Exklusivfahrt inkl. Foodbox für bis zu 6 Personen (ich habe mal nachgefragt, was das kostet, der Preis steht aber noch nicht fest). Das klingt nach einem einstündigen Picknick in luftiger Höhe (1 Woche Vorbestellungsfrist).

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Ach ja, da ich mit dem Auto vor Ort war habe ich selbiges am Tonhallenufer geparkt (das ist der große Parkplatz gleich unten am Rhein, zwischen Tonhalle und Rheinufertunnel). Dort kostet das Parken noch bescheidene 1,40 €/Std. Wenn ihr noch einen anderen/besseren Tipp zum parken habt, bitte laßt es mich wissen. Es sollte aber ein Platz sein, die immer ereichbar ist und bis zur Fertigstellung der U-Bahn den Bereich Königsallee / Schadowstraße großzügig ausspart. Wie sind eure Tipps?

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Die Bilder (auch der oben gezeigten Collagen) gibt’s in groß im Album Düsseldorf 2013 bei Google+ und bei Flickr.

Ein Tag Live beim WDR in Düsseldorf

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Das Fernsehen ist doch schon eine tolle Erfindung, neben der des Fluxcompensators versteht sich :-). Kleine (bei größeren Bildschirmen auch größere) Männchen und Weibchen laufen durch den kleinen Kasten oder stehen dort an Tischen, spielen uns was vor oder erklären uns die Welt. Diese Männchen und Weibchen gehören einem Sender und der hält normalerweise die Schnüre in der Hand ;-). Einmal im Jahr startet bei einem der Sender mit dem Namen WDR sowas wie Anarchie. Plötzlich können die, die sonst eher stehen auch laufen und die, die sonst ganz klein daherkommen plötzlich so groß sein wie wir. Außerdem kann man in das Allerheiligste nämlich den Fernseher mal rein, allerdings muß man dafür erstmal raus. Kompliziert? In der Tat. Nein kein bisschen.

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Am letzten Wochenende war mal wieder Tag der offenen Türe oder wie das beim WDR heißt „Ein Tag Live“. Dieses Mal war das Ganze in Düsseldorf und die kleinen Männchen und Weibchen waren auch nach Düsseldorf gekommen. Neben einem großen Turm, in dem sonst vermutlich die Fädenhalter sitzen, waren plötzlich alle zum Anfassen nah. Aber getraut eines der Männchen und vor allen Dingen Weibchen anzufassen, geschweige denn zu kneifen hatte ich mich nicht :-o. Ich hätte es auch garnicht geschafft, denn vor mir waren noch 500 andere, die auch alle rausgekommen waren um da mal reinzukommen, also beim Fernsehen meine ich.

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Also habe ich mich erstmal in die Warteschlange davor gestellt. Alle wollten rein und durch meinen Entschluß mich auch anzustellen wurde der Altersschnitt „meiner“ Schlange gleich um 10 Jahre gesenkt ;-). Während ich also so da stehe und vor mich hinwarte, kommen nette Weibchen und verteilen Traubenzucker, Gummibärchen, Sticker etc. Ob da was drin war? Schrumpfungsmittel, damit wir alle in den Fernseher passen? Plötzlich fing alles an sich zu drehen. Das kann aber auch an den Stickern gelegen haben, die haben nämlich überhaupt nicht geschmeckt. Wie dem auch sei, plötzlich ging dat dann los.

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Die Studios erkannte ich gleich wieder… na ja ist ja schon klar, aus’m Fernsehen eben. Also habe ich gelauscht, was die kleinen Männchen und Weibchen erzählt haben, d.h. die großen, weil die waren ja jetzt … also ihr wißt schon. Ich habe mal ein paar Schnappschüsse mit den Worten versehen, die ich verstanden habe, obwohl ich höre ja manchmal schlecht, vielleicht haben sie ja auch was ganz anderes gesagt :-D.

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Da fotografiert schon wieder einer, dabei ist doch rechts meine Schokoladenseite.

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Moment mal! Das war nicht die Autogrammkarte, das war mein Einkaufszettel.

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Der Typ mit dem Einkaufszettel ist aber schon ganz süß. Ob der meinen auch haben will?

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Kurz eine Suchmeldung, gesucht wird der kleine Stefan, der vermutlich so aussieht.

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Meine Damen, heute kochen wir erstmal einen Traubenzucker bis er weich wird.

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Yeah! Einen habe ich auch noch. 2,50 € sind geboten … zum ersten, zum zweiten, zum …

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Hi hi, wenn die wüßte, der Käufer wird da ein ziemlich saures Gesicht machen.

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Ich hypnotisiere euch jetzt alle und dann ist erstmal Ruhe, sonst hole ich den Chef.

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Erst als ich an der Bühne stand und der Musik von Rooftop lauschte kam ich wieder langsam zu mir. Ich war wieder raus aus dem Fernseher und hatte meine ursprüngliche Größe wieder erreicht, mit allen Körperteilen, auch die, die ich aus verständlichen Gründen nicht sofort nachprüfen konnte … schließlich hatte ich Socken und Schuhe an ;-).

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Was habe ich wohl gemacht, als ich wieder zu Hause angekommen war? Na? Menno, ich habe den Ferseher eingeschaltet, um zu sehen ob meine Lieblingsmännchen und -weibchen noch alle da waren und mir wieder die Welt erklären. Und was soll ich euch sagen *puuuhhh* da waren sie noch alle, wieder so klein wie vorher, wieder so nett wie vorher und ich meine sie haben mir auch mal kurz zugewinkert oder zugewunken. Ich glaube ja in den Päckchen mit Traubenzucker war doch etwas drin …. öhmm …. Traubenzucker. Wenn ihr noch ein paar Schnappschüsse von diesem komischen Tag sehen wollt, dann schaut doch mal auf die Seiten von Flickr oder Google+ (Album Düsseldorf 2013).

Ein Tag im Düsseldorfer Nordpark

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Schon aus dem Fenster geguckt? Nicht überall ist heute Feiertag, aber in einigen Bundesländern ist langes Wochenende. Und was wünscht man sich dann? Bestimmt keinen Regen. Blenden wir doch einfach mal 3 Wochen zurück. Da war auch Feiertag und anders als erwartet ein schöner sonniger Tag. Also habe ich mal wieder einen kleinen Abstecher nach Düsseldorf in den Nordpark gemacht. Erstens ist der Park immer toll gepflegt und mit jahreszeitlich passenden Blumen bepflanzt und zum zweiten ist der Flughafen nur einen Steinwurf entfernt.

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Wie man der Seite www.dus.com/dus/flugrouten entnehmen kann starten und landen Flugzeuge i.d.R. gegen den Wind und da der hauptsächlich aus westlichen Richtungen kommt, werden ca. 80% aller Starts und Landungen in Richtung Westen durchgeführt. Mit anderen Worten: die meisten Landeanflüge finden über Ratingen statt, der Großteil der Starts über Düsseldorf-Lohausen (das spiegelt übrigens auch wieder, daß man relativ viele Landeanflüge über dem Baldeneysee in Essen und über Essen Kettwig beoachten kann). Um zum Punkt zu kommen, wenn man Glück hat, kann man aus dem Nordpark neben wunderschönen Pflanzen auch viele große Flieger beobachten ohne am Flughafen stehen zu müssen.

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Und wer dann bei sonnigem Wetter noch von der Ferne träumt muß aufpassen, daß er die Höchstparkzeit auf dem Parkplatz zum Nordpark nicht überschreitet. Da muß man nämlich leider bezahlen (Parkplatz am Aquazoo), während der Park natürlich keinen Eintritt o.ä. kostet. Solltet ihr auch mal im Nordpark zu Besuch sein nicht vergessen den japanischen Garten im hinteren Teil zu besuchen, aber ich glaube das erwähne ich auch jedes Mal wieder 😉 . Und wenn man genug Blumen gesehen hat (geht das eigentlich) und auch der letzte Flieger gestartet ist, kann man über eine kunstvoll geschwungene Brücke auch noch einen kurzen Abstecher bis an den Rhein machen.

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Noch ein paar weitere Bilder aus Düsseldorf 2013? Na klar, bitte sehr … klickt auf Flickr oder Google+.

Studiofest WDR (2012)

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Tja was soll ich schreiben? Eigentlich könnte ich meine Worte aus dem Beitrag „Studiofest WDR“ von 2010 wortwörtlich wiederholen. Einziger Unterschied, dieses Mal lief das Fest konzentriert nur ein einem Tag (was mehr Moderatoren beim Autogramme schreiben bedeutete) und das ganze hatte 2012 ein Motto, „Ein Tag Live„. Wieder ging es nach ein bischen Wartezeit ins Funkhaus, dieses Mal allerdings mit einer einstündigen Führung. Vom Dahein&Unterwegs Studio, über die Regie bis in das Aktuelle Stunde Studio, vom Radio (WDR5) bis zur Maske. Man hätte sich noch viel länger umsehen können, aber die nächste Gruppe wartete leider schon.

Und vor der Türe? QuizSpiele, Kochalarm, Kinderschminken und viele bekannte Moderatorinnen und Moderatoren aus Daheim&Unterwegs, aus der Aktuellen Stunde / WDR Aktuell und der Lokalzeit (Düsseldorf). Dazu gab es dieses Jahr eine große Bühne, auf der sich der WDR und die einzelnen Redaktionen vorgestellt haben. Dazu Informationen über die Twitter und Facebookseiten der Aktuellen Stunde und Musik u.a. von 2Vivid-XL. Beeindruckt haben mich die Auszubildenen die sich selbst präsentiert haben. So frei und flüssig auf einer großen Bühne zu reden kostet schließlich Überwindung.

Ein paar Collagen seht ihr bereits hier, einzelne Bilder findet ihr im Düsseldorf 2012 Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Düsseldorf zw. Street Art und Medienhafen

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Wer schon länger Bilder in meinen virtuellen Fotoalben verfolgt, der wird ein paar Bilder sicher wiedererkannt haben, denn letzte Woche habe ich mich in Düsseldorf mal zwischen Street Art und Medienhafen rumgetrieben. Ich habe den ÖPNV genutzt, aber auch DriveNow ausprobiert, ich habe eine Teilstrecke mit den Fahrrad von Nextbike zurückgelegt und ich habe einen Abstecher in den neuen „IN“ Stadtteil Flingern gemacht, weil die Sendung „Wunderschön“ im WDR darüber berichtet hat. Aber der Reihe nach …

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Zunächst wollte ich mir nochmal ein paar sehr sehenswerte Street Art Kunstwerke auf der Ackerstraße und der Kiefernstraße ansehen. Die Häuser der Kiefernstraße sind auf einer Straßenseite (rd. 180 – 200 Meter lang) komplett bemalt und das mit unterschiedlichsten Motiven. Es lohnt sich die Straße mal zu begehen, wenn man in der Nähe ist. Bilder davon? Klar gibt es bei Flickr, Sevenload, Picasa (Google+).

Ebenfalls lohnenswert ist der Besuch einer Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier wurde im Juli 2011 während eines Straßenfestes die komplette Unterführung entlang der Ellerstraße mit Street Art Kunstwerken versehen. Nicht alles gefällt, aber die Mischung machts. Danach war ich in Flingern, ein Ortsteil, der nicht unbedingt in jedem Reiseführer steht, der aber mehr und mehr Zulauf bekommt. Kleine Cafes, Sitzgelegenheiten für ein Bier an der Straßenecke, nichts aufregendes aber gemütlich.

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Anderes Thema. Vor einigen Wochen habe ich euch vom CarSharing via Car2Go berichtet, dieses Mal habe ich einen Wagen aus dem Hause DriveNow ausporbiert. Die Wegstrecke war etwas kürzer und auch Mini bin ich bisher noch nie gefahren, aber nach kurzer Eingewöhnungsphase verlief die Fahrt reibungslos. Es handelte sich um einen Mini mit Schaltegetriebe, so daß ich kurz gucken mußte, wo sich der Rückwärtsgang befindet. Auch die Klimaanlage war drigend notwendig, denn die Sonne erwärmte bereits die Luft an diesem Frühlingstag auf ca. 27 Grad, vom Innenraum des Autos ganz zu schweigen. Schlüssel sucht man in den Wagen von DriveNow auch vergeblich, das Auto wird über einen Knopf gestartet und schaltet sich bei Ampelstops selbstständig ab, was mich etwas irritierte.

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Mit dem Fahrrad ging es dann schließlich in den Medienhafen und an die Rheinuferpromenade, die sich bereits für die bevorstehende Jazz Rally rüstete. Sonnige Nachmittage entlang der Rheinpromenade sind immer überraschend, denn überall gibt es etwas zu sehen. Die große Treppe am Burgplatz ist Sitzmöbel und Tribüne zugleich. Während man auf der Treppe mal die Beine ausstreckt und die Füße pausieren dürfen, überraschen einen am Fuß der Treppe immer wieder mal Künstler (und solche die es werden wollen). Am dem Nachmittag war es z.B. eine Breakdancetruppe. Apropo Treppe, wenn eine Treppe aussieht wie eine Treppe muß es längst keine sein. Im Medienhafen habe ich rund um das neue Hotel Hyatt Regency eine Treppe gefunden, die ließ sich hochklappen und darunter hervor kam ein zweiter Eingang. Hier wäre das Sitzen auf der Treppe wohl eher ungemütlich.

Düsseldorf von oben

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt besucht. Hier findet ihr ein paar bewegte Bilder, denn ich habe dieses Mal das Carsharing Produkt „Car2Go“ ausprobiert und anschließend Düsseldorf von oben betrachtet. Für “Car2Go” war es meine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal im Smart gesessen, zum ersten Mal ein Auto einfach so am Straßenrand ausgeliehen. Vielleicht kennt ihr schon die Möglichkeit ein Fahrrad zu leihen, das an bestimmten Punkten auf den Kunden wartet. Fahrradfahren ist für die Kurzstrecke oder den Ausflug. Was aber wenn man etwas weiter fahren und sogar etwas transportieren muß? Ein Auto wäre nicht schlecht. Und hier kommt „Car2Go“ zum Einsatz. Nach Anmeldung (z.B. über die Webseite) und Vorlegen des Führerscheins und einer EC oder Kreditkarte, kann man jederzeit ein Auto nehmen. Handy Apps erleichtern Auffinden und Buchung. Für die erste Fahrt, incl. Hilfe durch das installierte Navigationsgerät, hat eigentlich alles gut geklappt. Ach ja, Benzin, Versicherung, Parkgebühren alles inclusive, nur den Parkplatz suchen müßt ihr noch selbst. Die Konkurrenz schläft übrigens nicht, sie heißt „DriveNow“.

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Apropo Auto, vielleicht erinnert ihr euch, daß ich mal über das „Meilenwerk“, eine Art Autogarage in einem alten Lokschuppen, berichtet habe. Mit ein bischen Kleingeld findet ihr hier alles vom Oldtimer bis zum Ferrari. Seit einiger Zeit nennt sich die Autoschau „Classic Remise“. Ein neuer Name, aber gleiches Konzept. Nach wie vor gilt, gucken ist frei und kostet nichts (wie im Autogeschäft um die Ecke), nur daß hier viel interessantere Autos stehen 😀 .

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Nach dem Besuch ging es auf den Rheinturm. Für 4,- Euro (für Erwachsene) geht es im Aufzug mit 4 Meter pro Sekunde auf knapp 170 Meter Höhe. Von hier geht der Blick über ganz Düsseldorf und bei gutem Wetter auch noch darüber hinaus. Der Clou des Rheinturms, die Scheiben (45 mm dick) sind nach außen geneigt und bieten so die Möglichkeit am Turmschafft herunter zu gucken, so als wenn man vor dem Turm schweben würde. Der Blick geht auf den Landtag, den Promenade, die Altstadt, aber auch über den Medienhafen, das Funkhaus des WDR und weiter entfernt auf den Düsseldorfer Flughafen. Schaut euch die Fotos an und entscheidet selbst, ob die Aussicht ein Fall für euch ist. Ihr müßt ja nicht bis ganz nach vorne an die Scheibe treten 😉 . Bilder findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Zwischen Rhein und Ruhr

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Tja, eigentlich wollte ich euch ja schon vor 14 Tagen von meinem Besuch auf der Halde Rheinelbe berichten, aber die neuen Bilder sind mangels Sonne so langweilig wie Schneeflocken im Nebel. Richtig, ich war mal wieder in Gelsenkirchen und habe meinen Besuch aus dem Sommer 2010 wiederholen wollen, aber schöner und heißer als beim letzten Mal konnte es ja kaum noch werden. Also habe ich die Halde flott wieder verlassen und den Tag in Essen fortgesetzt. Ich wollte mir unbedingt mal die Ringpromenade rund um Zeche und Kokerei Zollverein ansehen. Seit dem vergangenen Herbst kann man mit dem Fahrrad (oder jedem anderen nicht motorisierten Fahrzeug) auf einer gut ausgebauten Strecke einmal um das ganze Gelände fahren. Auf diese Weise bekommt man die Kokerei endlich mal von hinten zu sehen. Ganz ehrlich? Die Vorderfront gefällt mir besser ;-).

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Am letzten Wochenende war uns der Sonnengott dann besser gesonnen und somit habe ich mal wieder einen Abstecher in den Düsseldorfer Nordpark gemacht. Nachdem ich letztes Mal die Blütezeit knapp verpaßt habe, waren die Gärtner dieses Mal fleißig und haben einige tausend Stiefmütterchen gepflanzt. Für Tulpen war es aber noch zu früh und auch im japanischen Garten war noch Winterruhe. Also nehme ich mir den Nordpark nach Ostern nochmal vor. Trotzdem erste bunte Fotos „Düsseldorf 2012“ sind an dem Samstag entstanden. Ihr wollt auch hin? Sucht nach AquaZoo, Kaiserswerther Str. 380, der Nordpark ist gleich nebenan. Die Bilder aus dem Nordpark findet ihr hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

Düsseldorf (Medienhafen)

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Ich muß euch noch einen Bericht nachtragen, zu dem ihr vielleicht schon ein paar Bilder in meinen Fotoalben gesehen habt. Vorletzten Freitag war ich mal wieder in der Ladeshauptstadt NRW’s in Düsseldorf. Es war eigentlich gutes Fotowetter, denn es gab eine Menge Wattewolken und somit gute Gelegenheiten in Richtung Himmel zu fotografieren. Vor ca. 4 Monaten hat das neue Hyatt Hotel im Medienhafen eröffnet und wie das so mit neuen Gebäuden ist, sie bestehen aus jede Menge Glas(-scheiben) in denen sich die Umgebung wunderbar spiegelt. Außerdem sind dort zwei Gebäude (von denen ich nicht weiß, ob sie beide zu dem Hotelkomplex gehören) mit einer Art Zwischenhof so nah beieinander, daß ich auf dem Rücken liegend(!) Fotos geschossen habe, von denen ich später nur noch schwer sagen konnte wo rechts und links ist. Lediglich eines dürfte klar sein, die Wolken waren oben 😀 .

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Die beiden Häuser sind unten schmaler gebaut als oben, so daß sich eine Art Überhang ergibt, der von unten wiederum wie ein Spiegel wirkt. Vermutlich haben mich die Menschen im Haus für verrückt gehalten, als ich unter dem Vorsprung lag und Fotos nach oben gemacht habe. Aber das war mir vollkommen egal 🙂 . Auch das Cafe (oder die Bar) auf der Terrasse sieht futuristisch aus. Man könnte meinen, daß ein Ufo dort gelandet ist. Die Front dieses freistehenden Anbaus ist komplett mit einer Art Spiegelkachel versehen, ähnlich wie einer der Gerybauten auf der anderen Hafenseite.

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Als dann die Regenwolken doch noch aufzogen, habe ich das Filmmuseum (auf der Schulstraße) besucht. Ich hatte das schon länger in Betracht gezogen, bisher aber nie Zeit dafür gefunden. Leider durfte man drinnen nicht fotografieren, so daß sich mein Eindruck auch etwas bedeckt hält. Die Kostüme und Filmausschnitte bezogen sich weitestgehend auf ältere Filme aus dem 30’er – 60’er Jahren des letztzen Jahrhunderts. Interessanter dann schon die Techniken des Films, verschiedene alte Geräte von der Kamera bis zum Filmprojektor. Wer schon mal die Camera Obscura besucht hat (siehe auch Blogbeitrag aus 2010) dürfte einiges wiedererkennen. Zum Abschluß habe ich, etwas versteckt, dann noch ein Denkmal für den Hoppeditz entdeckt.

Düsseldorf Bilder hier: Flickr, Sevenload, Picasaweb.