Oldtimer auf Zollverein

Wißt ihr wie das ist, wenn euch ein Oldtimer begegnet, den ihr gefühlt vor ein paar Jahren noch im „normalen“ Straßenverkehr kennengelernt habt? Einem Opel Kadett D oder einem VW Passat bin ich beispielsweise als Jugendlicher tagtäglich begegnet und nun rollen diese (wie andere) auch zu einem Oldtimertreffen. Ein letzte Mal für dieses Jahr trafen sich am Sonntag die Oldtimer auf dem Gelände der Kokerei Zollverein in Essen. Mein (zugegeben persönlicher) Eindruck, neben ein paar echt alten „Schätzchen“ war ein Großteil der Autos dieses Mal etwas jünger.

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Das Interessante, beim Treffen in Essen kommen regelmäßig kleinere Gruppen eines bestimmten Fahrzeugtyps zu einem Treffen im Treffen zusammen. Vor vier Wochen war es eine Gruppe von VW Bulli Fahrern, dieses Mal war es der Verein für Freunde des W123 e.V. – Stammtisch Ruhrgebiet mit dem Mercedes-Benz-Baureihe W123 aus den Baujahren 1976 – 1985. Ich will garnicht viel erzählen, schaut auf eine Auswahl von Bildern, die bereits seit gestern online sind … Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Moerser Freiballonfestival

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Es soll einfach nicht sein, daß ich nochmal Heißluftballone aufsteigen sehe. Das dritte Jahr hintereinander blies der Wind in die falsche Richtung. In Richting Norden wäre, von Moers aus gesehen, wohl gut, stattdessen blies der Wind aber Richtung (Nord-)Ost und damit Richtung Ruhrgebiet. Das scheint mangels Landeplatz kein gutes Ohmen für eine Ballonfahrt zu sein. Gerne hätte ich euch mal wieder neue Fotos gezeigt, aber Ballonfahren ist immer noch ein sehr wetterabhängiger Sport. Also bleiben nur Bilder und Berichte aus 2009 und 2010.

Oldtimer auf Zollverein

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Sonntag, Sonne, trockenes Wetter, ein bischen Zeit und Spaß zwischen alten Autos spazieren zu gehen. Das sind die Zutaten für einen Oldtimersonntag auf Zeche bzw. Kokerei Zollverein. Auch am letzten Wochenende gab’s wieder mehr Autos als das Gelände fassen konnte. Folglich waren um 11.00 Uhr schon eine ganze Reihe Parkplätze ausgebucht und ab ca. 12.30 Uhr bildete sich wieder eine kleine Warteschlangen vor dem Eingang. Die Fahrer kenn sich, die Motorhaube ist geöffnet, einige Köpfe sind darunter zusammengesteckt. Aber nicht nur Oldtimerbesitzer sind unterwegs, auch Kind, Hund und Kegel, nutzen den Sonntag auf Zollverein für einen Ausflug. Kaum einer der sich der Faszination Oldtimer entziehen kann.

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Besonders interessant war dieses Mal z.B. ein Feuerwehrauto aus der ehemaligen DDR oder ein Ford, der wohl zu Beginn des letzten Jahrhunderts das Licht der (Fließband-)Welt erblickt hat. Was soll ich groß sagen, 28 Bilder von diesem Treffen und eine Reihe weiterer von den letzten Oldtimertreffen auf Zollverein sind bereits seit gestern online bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

VRR Ticket

Seid ihr in Besitz eines Monatstickets für den ÖPNV? Nein? Ich gebe zu ich auch nicht. Bisher habe ich auch kein VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) Ticket benötigt. Als man mir aber erzählte, daß ein Schülerticket (Schokoticket) grundsätzlich bis Preisstufe D gültig ist, wurde ich neugierig und habe mich doch mal auf der Webseite des VRR umgesehen. Der Verkehrsverbund Rhein/Ruhr (kurz VRR) ist eingeteilt in eine Wabenstruktur, bestehend aus 5 Preisstufen von A – E. Die Preisstufe A wird immer dann gewählt, wenn man nur in seiner eigenen Stadt umherfahren möchte, schwieriger wird es schon, wenn man auch in die Nachbarstädte möchte. Zwei (benachbarte) Waben entsprechen der Preisstufe B, alle Waben um Preisstufe B entsprechen Preisstufe C usw.

Bis hier verstanden? Dann wird’s jetzt kompliziert, denn von Krefeld aus kann ich z.B. mit einem Einzel- oder Tagesticket der Preisstufe B sowohl nach Mönchengladbach, nach Düsseldorf (Nord/Mitte) als auch nach Oberhausen oder Mülheim fahren, mit dem Tagesticket sogar in alle Städte solange bis der letzte Bus für den Tag fahrt. Wenn ich allerdings ein Monatsticket kaufen wollte, müßte ich mich für eine Richtung entscheiden. Entscheide ich mich für Krefeld + Duisburg (Mitte) als Mittelpunkt, könnte ich Richtung Oberhausen/Mülheim und Richtung Düsseldorf fahren aber nicht nach Mönchengladbach, wähle ich Krefeld + Willich, dann kann ich zwar u.a. nach Mönchengladbach und entlang der holländischen Grenze reisen, dann ist aber Düsseldorf und erst Recht Oberhausen/Mülheim nicht eingeschlossen. Möchte ich in alle Richtungen fahren muß es ein Ticket der Preisstufe D (Nord oder Süd) werden.

Ein Ticket der Preisstufe B kostet zwischen 60,- und 90,- Euro, der Preisstufe C zwischen 80,- und 125,- Euro und ein Ticket der Preisstufe D sogar zwischen 90,- und 150,- Euro (wobei ein Ticket im Abo, das erst ab 9.00 Uhr gilt jeweils am günstigten ist). Ich finde, daß diese Wabenstruktur schon ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Wer kein Auto hat und 20-30 Tage im Monat den ÖPNV nutzt, zahlt mit 90,- bis 150,- Euro sicher vergleichbare Preise zu laufenden Betriebskosten eines Autos, wer aber Autofahrer zeitweise in den ÖPNV lotsen will muß m.E. eine andere Preisstruktur anbieten. Einen Anfang macht die Rheinbahn, die in Düsseldorf ein Ticket anbietet, das 240 Minuten Mietrad und 90 Minuten CarSharing im Preis inclusive hat (gegen kleinen Aufpreis versteht sich). Wo aber ist das variable Angebot mit z.B. begrenzter Anzahl Fahrten oder von mir aus zeitlich eingeschränkten Fahrten?

Ihr möchtet trotzdem mal das VRR Abo ausprobieren? Dann ist jetzt die Zeit, denn im Oktober, November und Dezember gibt es wieder mal das Dreimonatsabo mit den Konditionen eines Zwöfmonatsabos. Aber Achtung, wer wirklich nur drei Monate testen will, muß rechtzeitig wieder kündigen (bis zum 10. des dritten Monats). Mehr Informationen findet ihr hier auf den Seiten des VRR.

Drachenfest

Am Samstag war ich zum ersten Mal beim Drachenfest auf der Halde Rheinpreussen in Moers. Rund um die ca. 30 m hohe Grubenlampe (Geleucht), welche gleichzeitig ein Aussichtsturm ist, glich der Platz an diesem Wochenende einer Mischung aus Jahrmarkt und Campingplatz. Jeder der einen Drachen steigen lassen wollte war eingeladen dies zu tun. Ich hatte gehofft, auch große und ausgefallene Drachen zu sehen, aber tagsüber wollten die bei strahlendem Sonnenschein und rd. 30 Grad wohl nicht in die Luft steigen. Einige dennoch gestartete Versuche schlugen leider fehl. Wäre es möglich, daß Drachen ab einer gewissen Größe (ähnlich wie Heißluftballons) eher am frühen Morgen oder Abend aufsteigen und tagsüber nicht den richtigen Auftrieb haben? Wenn dem so sein sollte, war ich über Mittag wohl zur falschen Zeit auf der Halde. Trotzdem sind ein paar Fotos entstanden und die Aussicht von der Halde Rheinpreussen ist sowieso immer klasse. Von Rheinberg über Dusiburg war in der Ferne sogar die charakteristische Innenstadt von Essen zu erkennen. Bilder … Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Kurz berichtet …

Nicht jeder Ausflug ist so groß und ausführlich, daß sich gleich ein ganzer Blogbeitrag daraus ergibt, aber wer auf der Suche nach einem Vor- oder Nachmittagsausflug ist, dem könnte ich z.B. folgendes empfehlen.

1. Sea Life
Ihr meint SeaLife wäre auch nur ein Aquarium? Na nicht ganz. Ich zitiere mal von der Homepage „[…] mussten wir alte Vorstellungen zur Präsentation von Fischen über Bord werfen […] wurden die altmodischen Aquarien durch einzigartige Unterwassertunnel, gebogene Becken und Glaskugeln ersetzt […]„.

Sich einmal wie im Ozean fühlen, so kann man durch die verschiedenen Ebenen laufen und Meeresbewohner von oben von der Seite und von unten bewundern. An der einen oder anderen Stelle werden Erläuterungen gegeben, nur der Eintrittspreis ist stattlich. Daher empfielt es sich nach Gutscheinaktionen, Kundenkarten o.ä. Ausschau zu halten. Vielleicht hat ja noch jemand eine Kassenquittung vom letzten Besuch, dann schaut mal auf die Rückseite.

2. Slinky springs to fame
Eigentlich war es ja vom Namen her ein Spielzeug, aber als Tobias Rehberger für das Kulturhauptstadtjahr (2010) diese Brücke entwickelte, waren alle gespannt, ob man das so verwirklichen kann. Vollkommen freischwingend geht diese Brücke in Oberhausen über den Rhein-Herne-Kanal. Die Brücke ist rund um die Uhr begehbar und in den Abendstunden i.d.R. beleuchtet. Nach dem Vorbild der Hohenzollernbrücke in Köln haben sich auch an dieser Brücke mitlerweile eine ganze Reihe Liebespaare mit einem Schloß verewigt. Ob sich der Künstler das damals so gedacht hat 🙂 ? 496 Spiralwindungen, 400 Meter Länge, der Boden in 16 verschiedenen Farbtönen. Wenn ihr die Brücke mal relativ leer sehen wollt, kommt am besten in der Woche.

3. Bismarckturm Bochum
Als ich letztens mal wieder ins Planetarium nach Bochum wollte, hatte ich noch etwas Zeit und bin in den Stadtpark auf der anderen Straßenseite gegangen. Nur einen Steinwurf (na sagen wir mal gute 5 Minuten 😉 ) entfernt liegt dort der Bismarckturm. Wer sich nicht scheut ein paar Treppenstufen zu laufen, der sollte mal nach oben auf den Turm steigen. Belohnt wird die Kletterpartie mit einem tollen Ausblick auf Bochum und die benachbarte Umgebung. 1912 kostete die Besichtigung des Bismarckturmes für Erwachsene noch 20 Pfennig, für Kinder 10 Pfennig, heute ist der Eintritt in den Bismarckturm kostenlos.

4. Halde Norddeutschland
Eine sehr schöne, am westlichen Rand des Ruhrgebiets liegende Halde ist die Halde Norddeutschland. Spektakulär ist der Einstieg, denn die Treppe hat immerhin 359 Stufen Stufen. Oben angekommen entdeckt man das Hallenhaus, ein skelettartiges Haus in Form eines Stahlgerüstes. Bei guten Wetter geht der Blick über Neukirchen Vluyn, Moers, Duisburg bis weit hinein ins Ruhrgebiet. Ich vermisse dann manchmal eine bequeme Bank, denn den Blick könnte ich stundenlang genießen. Ich glaube bei nächsten Mal stecke ich zusätzlich noch ein kleines Fernglas ein.

Vielleicht ist ja einer der genannten Punkte euer Ziel für’s nächste Wochenende. Ein paar Bilder gibt’s auch Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Besuch auf der St.-Antony-Hütte

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Bescheidenes Sommerwetter, Museumszeit. Also habe ich heute mal die RuhrtopCard genutzt und bin zur St.-Antony-Hütte nach Oberhausen (Osterfeld).

Die St. Antony-Hütte ist ein ehemaliges Eisenhüttenwerk oder besser das, was davon übrig ist, denn aus der damaligen Zeit ist neben dem ehemaligen Hüttenteich nur noch das frühere Kontor- und Wohnhaus des Hüttenleiters Gottlob Jacobi erhalten. Lange Zeit Firmenarchiv beherbergt es heute eine Dauerausstellung ergänzt um (mitlerweile gut überdachte) industriearchäologischen Ausgrabungen auf der anderen Straßenseite.

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Das Museumspersonal ist sehr freundlich und bietet dem Besucher neben einem „sommerlichen“ Regenschirm 😉 auf Wunsch auch einen iPod für eine Audiotour an. Die Ausstellungsstücke sind aber auch sonst gut ausgeschildert. Wer sich vorbereiten möchte, findet die Audiotour auch im Internet auf der Seite des LVR Industriemueums. Je nach Länge der Betrachtung, dauert der Besuch im Museum rd. eine Stunde, genau das richtige für einen regnerischen Vor- oder Nachmittag.

Bilder: Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+)

Römerfest in Xanten

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Nein sie spinnen nicht die Römer, sie sind wieder quicklebendig und präsentierten an diesem Wochenende „Schwerter, Brot und Spiele“ im Archäologischen Park Xanten. Europas wohl größtes Römerfest wie man lesen konnte. Mit mehr Teilnehmern und Aktionen als je zuvor, Festzug und Exerzierübungen, Geschützvorführungen mit großen Katapulten und das friedliche Lagerleben sollten gezeigt werden. Warum habe ich diesem Fest, so dachte ich, bisher nie Beachtung geschenkt. Die Lösung liegt nahe. Erstens war das letzte Fest nicht vor zwei Jahren, wie mal geplant, sondern bereits vor drei Jahren und zweitens wurde mir schlagartig klar, wo ich schon mal davon gehört hatte.

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Das Römerfest war vor drei Jahren ohne eigenes Verschulden in die Schlagzeilen geraten. Ein Wetter zog damals auf und nach einem Blitz(ein)schlag wurde es am Samstag vor drei Jahren abrupt beendet. An diesem Samstag war das Wetter gottlob optimal, nicht zu heiß, aber trocken. Also startete das Programm um 11.00 Uhr mit einer aufwendigen Legionsvorführung, gefolgt um 12.00 Uhr von den Gladiatorenkämpfen im historischen Amphitheater. Und auch danach ging es weiter Schlag auf Schlag. Die Kavallerie wurde präsentiert, ein großer Festumzug aller Soldaten und des einfachen Volkes (im römischer Kleidung) quer durch den Park erfolgte und wem das nicht reichte ab 14.30 Uhr startete das ganze Programm nochmal von vorne.

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Dazu 450 Händler und Handwerker, die Rede und Antwort standen bei Fragen der Besucher. Man konnte miterleben wie das römische Leben ablief und Kinder waren eingeladen sich am Spiel- und Mitmachangeboten zu beteiligen. Dazu Sicherheitspersonal, das peinlichst genau darauf achtete, daß alles in geordneten Bahnen verlief und z.B. bei den Vorführungen keiner der Zuschauer zu Schaden kam. Ausreichend Parkplätze (auf abgemähten Wiesen) sorgten zudem für eine weitestgehend streßfreie Anreise. Leider ist so ein Fest trotz 12,- Euro Eintrittspreis für Erwachsene (Kinder haben freien Eintritt) nicht billig und so steht noch in den römischen Sternen, ob es eine weitere Ausgabe im nächsten oder übernächsten Jahr geben wird. Die Rheinische Post schreibt „Bereits im Dezember des vergangenen Jahres legte der Landschaftsverband fest, dass Schwerter, Brot und Spiele 2012 letztmalig gefördert wird“. Warten wir es also ab.

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Wie ihr es gewohnt seid, Bilder bei Flickr, Sevenload, Google+ (Picasaweb). Und noch etwas, am 7. Juli 2012 übernehmen Legionäre, Gladiatoren und Senatoren live den Samstagabend im Ersten. „BROT UND SPIELE“ – Das große Geschichts-Spektakel mit Matthias Opdenhövel um 20.15 Uhr in der ARD.

Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Essen Kettwig – Mülheim und zurück

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Die RuhrTopCard bietet u.a. eine Fahrt mit der „Weißen Flotte“ auf der Ruhr von Mülheim Wasserbahnhof nach Essen Kettwig oder umgekehrt. Da man für den Rückweg aber bezahlen müßte, habe ich nach einem anderen Weg gesucht. Die Lösung wäre eine Strecke mit dem Fahrrad zu fahren. Wenige Meter von beiden Anlegestellen entfernt gibt es Leihräder der MetropolradRuhr. Also ab auf’s Rad und die rd. 10 km auf fast ebenerdigen und geteertem Weg abstrampeln. Wer zügig fährt, schafft die Strecke in ca. 40-45 Minuten, wer es lieber gemütlich mag, braucht vielleicht eine Stunde. Einzig an der Mendener Brücke endet der Radweg entlang des Ufers unvermittelt. Man muß hinauf auf die Straße, über die Brücke und am linken Ruhrufer den Rest des Weges fahren.

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Ich habe das Leihrad gewählt, weil ich dieses am Zielort einfach abstellen kann und die Rückfahrt dann eben mit dem Schiff machen kann. Auf dem Weg besonders beeindruckend ist die Autobahnbrücke der A52, die im Mülheimer Ortsteil Mintard das Ruhrtal überspannt. Laut Wikipedia ist sie mit 1830 Metern die längste Straßenbrücke aus Stahl, bestehend aus 18 Hohlpfeilern, mit einer Fahrbahnhöhe von 65 Meter über der Ruhr. Man macht sich garkeine Gedanken über die Außmaße der Brücke, wenn man einfach nur oben drüber fährt. Einige Bilder habe ich schon vor ein paar Wochen gemacht, da blühte gerade der Raps, goldgelb und unübersehbar. Es kann übrigens nicht mehr weit sein, bis wieder die Drachenboote ihr nächstes Rennen veranstalten, denn das erste Team war bereits im Trainingsmodus und selbst die Wickinger waren auf dem Fluß unterwegs. Wickie habe ich allerdings nicht erblicken können.

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Apropo, wer einmal in Kettwig ist, sollte sich unbedingt die Altstadt rund um die weithin sichtbare Kirche mal etwas genauer ansehen. Kaum zu glauben, daß das auch ein Ortsteil von Essen ist. Beschaulich, still, fast wie auf dem Dorf. Die Altstadt ist nicht groß, wer aber trotzdem eine keine Übersicht haben möchte klickt mal hier. Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit für einen Kaffee oder ein Eis, bevor es dann wieder an den Ausgangspunkt zurückgeht. Für den Anwohner sicherlich nervend, für den Besucher eher überraschend ist der rege Flugverkehr über Kettwig. Die Flugzeuge auf dem Weg nach Düsseldorf haben hier allem Anschein nach ihre direkte Einflugschneise und mancher „Vogel“ fliegt so niedrig, daß man ohne Probleme die Aufschriften lesen kann.

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Wer sich jetzt noch ein eigenes Bild von Essen Kettwig machen möchte, hier ist eine Auswahl von Bildern, bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).