Zoo Krefeld

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Geht es euch auch manchmal so? Da scheint, obwohl garnicht angekündigt, die Sonne vom blauen Himmel und kaum steht ihr vor der Türe, kommen die Wolken doch noch um die Ecke. So in etwa ging es mir gestern. Eigentlich war ja Schauerwetter angesagt, aber als gegen 13.00 Uhr doch die Sonne hervorlugte, habe ich mich entschlossen die neue Gorillaanalage im Zoo Krefeld zu besuchen. Kaum zwei Wochen ist es her, seit die neue Anlage eröffnet wurde. Und kaum eine Stunde war es her, seit ich von zu Hause aufgebrochen war, als die ersten Regentropfen fielen. Also sind die Fotos, die ich mir versprochen habe nicht ganz so hübsch geworden.

Schön ist es, das neue Zuhause der Gorillas, nur leider waren sie nicht draußen sondern saßen etwas müde in ihren eigenen vier Wänden. Der Silberrücken machte ihrendwie einen etwas traurigen Eindruck. Hat er sich noch nicht eingewöhnt, langweilt er sich oder tanzen ihm seine Weibchen auf der Nase herum. Ich weiß es nicht. Da die neue Atraktion also müde in der Ecke saß habe ich mich anderweitig umgesehen.

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Wie bereits im September berichtet gibt es im Krefelder Zoo auch Gelegenheiten sich bei Nieselwetter Tiere anzusehen. Also war ich nochmal im Schmetterlings- und im Regenwaldhaus. Hier laufen und (im Fall der Schmetterlinge) fliegen die Tiere frei herum, was ich immer sehr interessant empfinde. Da kann es schon mal passieren, daß einem ein Weißgesichts-Saki (aus der Familie der Kleinaffen) über den Kopf hinweg von einem Baum zum nächsten hüpft oder sich ein Schmetterling auf der Schulter niederläßt.

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Wer nur mal kurz vorbeischauen möchte, für den bietet sich das Abendticket an. Was das ist und was es kostet lest ihr hier. Vielleicht trefft ihr dann auch mal den Schneeleoparden, der dieses mal fotogen zu sehen war. Ein paar der Schnappschüsse aus dem Zoo findet ihr wie immer hier bei Flickr oder bei Sevenload.

Oldtimer, Krupp und andere museale Objekte

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Das hatten sich die Oldtimerfreunde wohl etwas anders vorgestellt. Der erste Sonntag im Monat sollte für mich dieses Mal sowohl in Krefeld als auch in Essen einen Oldtimertreff bieten, aber der Himmel zeigte sich bewölkt statt frühlingshaft. Da es für Krefeld das erste Treffen für 2012 war, kam die Fans trotz des mäßigen Wetters und dieses Mal waren die Wagen aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts der Hingucker. Ansonsten geriet mancher Reifen in Gefahr das Gelände an der Rennbahn etwas vermatscht zu verlassen. Aber weitere, hoffentlich sonnigere Termine folgen am 17. Juni, 15. Juli, 26. August und 23. September 2012.

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Wie ihr wißt, war ich schon des öfteren zum Oldtimertreff in Essen an der Zeche Zollverein. So manches Mal gab es hier keinen freien Platz mehr auf dem Gelände der Kokerei, so daß weitere Wagen am Eingang warten mußten. Vermutlich war das miese Wetter dieses Mal Schuld, daß keine 100 Autos zusammenkamen. Eigentlich schade, aber durchaus verständlich. Als ich gegen 12.00 Uhr kam brachen die ersten Fahrzeuge schon wieder auf und kurz darauf setzte auch der Regen ein. Zum Vormerken, die weiteren Termine für dieses Jahr am 3. Juni, 1. Juli, 5. August, 2. September und 7. Oktober 2012. Bilder aus Krefeld und Essen gibt’s bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Da ich nun mal in Essen war, habe ich die Gelegenheit genutzt und mir die Krupp Ausstellung im Ruhrmuseum angesehen. Leider mußte ich trotz RuhrTopCard für die Ausstellung 3,- Euro (statt 6,- Euro) dazuzahlen, dafür ist die Ausstellung ziemlich umfangreich und jeder muß für sich entscheiden, was er sich dort anschaut. Ich war des öfteren erstaunt, welche Dokumente, bis hin zum Schulheft von Alfred Krupp, hier noch existieren. Ich habe aus meiner Schulzeit kein einziges Heft mehr 😉 .
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Da ich den Rest des Ruhrmuseums schon mehr als gut kenne, habe ich die restliche Zeit lieber genutzt noch ein paar Fotos in dem fantastischen Treppenhaus des Ruhrmuseums zu machen. Wer die gelb-orange-rot glühende Treppe, welche den Weg des flüssigen Stahls wiederspiegeln soll, noch nicht kennt, klickt mal hier. Auch hier gibt’s Bilder (auch aus der Krupp Ausstellung) bei Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Rheinhafen

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Da bin ich so häufig zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein unterwegs, aber auch in meiner Wahlheimat gibt es Gründe Fotos zu machen. Vor ein paar Tagen habe ich mich mal im Krefelder Rheinhafen umgesehen. Um in das Gebiet des Rheinhafens zu gelangen, muß man über eine mehr als 100 Jahe alte Drehbrücke. Die Brücke ist nur einspurig befahrbar und steht unter Denkmalschutz. Sie kann daher nicht einfach ausgetauscht werden, aber man plant nun eine zweite Brücke in den Rheinhafen zu bauen. Zeit also die einzig vorhandene Brücke einmal abzulichten.

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Der Rheinhafen selbst (Containerterminal) kann aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden, aber wenn man die Augen offen hält, gibt es vielleicht doch die Möglichkeit für einen Schnappschuß. Hier dürfte z.B. die Firma Hermes (Container-)Platz für die nächsten Lieferungen bereitzustellen. Mehr Bilder? Dann guckt mal hier bei Flickr oder Sevenload.

Oldtimer, Zeche und Industriekultur

In den letzten Tagen war es in Sachen neuer Fotos etwas ruhiger, denn ich war beschäftigt mit Erstellen des Audio- und Videopodcasts „Reingespuelt“ Ausgabe 4. Die Audiofolge ist seit gestern online, die Videofolge folgt kurzfristig. Aber das schöne Wetter hat mich trotzdem rausgezogen. Fast schon vergessen habe ich über das letzte Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald zu berichten. Da sich die Fotoausbeute auf wenige Bilder beschränkte hier dieses Mal nur eine Collage. Es war schon gut besucht, keine Frage, aber die meisten Fahrzeuge kannte ich dann schon. Neue Termine für 2012 gibt es dann mit Sicherheit wieder hier zu finden.

Dann war ich nochmal auf Zeche Zollverein, um mir die Ausstellung „A40“ von Sebastian Mölleken anzusehen. Er hat mit seinen Bildern hinter die Schallschutzmauern und unter die Brücken der A40 geblickt. Die Ausstellung findet derzeit im „Portal der Industriekultur“ statt.
Neben dem regulären Eintritt von 2,- Euro kostet die Ausstellung nichts extra, aber wenn ich ehrlich bin, ich war auch ein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet, als z.B. ein paar Kühe und Pferde, einen Heuballen und einen schmucklosen Hinterhof. Wer trotzdem möchte, die Ausstellung geht noch bis zum 30. November 2011. Und da ich nun einmal da war, bin ich auch nochmal rauf aufs Dach der Zeche, weil an dem Tag wieder mal der Zeppelin über Essen kreiste. Außerdem fiel mir auf, daß die „Mannschaftsbrücken“ genannten Hochwege wieder frei zugänglich sind (diese waren Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gesperrt).

Last but not least war ich dann auch nochmal im Bochumer Westpark („Jahrhunderthalle“). Auch hier habe ich noch ein paar Fotos gemacht, die ihr dann auch im entsprechenden Album unter Flickr, Sevenload oder Picasaweb finden könnt. Dieses Mal habe ich mein Hauptaugenmerk auf die Erzbahntrasse gelegt, denn über die Brücke (Erzbahnschwinge genannt) führt ein gut ausgebauter Radweg (einer der wenigen gut ausgebauten in Bochum, wie man munkelt). Der Park war an dem sonnigen Tag jedenfalls gut gefüllt, nicht nur mit Radausflüglern sondern mit Sonnenhungrigen am vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres.

Die größte Straßenmodenschau

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Das Wochenende ist vorbei und wieder einmal waren hunderttausende Besucher aus NRW und dem benachbarten Ausland in der Stadt. Die größte Straßenmodenschau fand zum 20 . Mal in Krefeld statt. Insbesondere der Sonntag war wettertechnisch besser als erwartet. Trocken, 18 Grad und leichter Sonnenschein luden zu einem verkaufsoffenen Sonntagnachmittag in die Geschäfte der Innenstadt ein. Wie man lesen kann, war die Show wohl wieder ein Erfolg (obwohl es auch ein paar kritische Stimmen in der lokalen Presse gab).

Ich habe für euch ein paar Fotos gemacht, diese in Collagen verarbeitet und stelle sie euch heute mal als (WordPress-)Diashow vor. Dazu gibt es auch ein paar bewegte Bilder in meinem Videopodcast. Wenn ihr ihn noch nicht entdeckt habt lade ich euch ein mal bei der 2. Folge oder 3. Folge reinzuklicken.

In der Gallerie gibts die Bilder in voller Größe (einfach draufklicken) …

Zoobesuch

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Das Jahr über habe ich vorrangig Zoos im Ruhrgebiet besucht (Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen sowie den Zoo in Dusiburg), jetzt war wieder mal der Krefelder Zoo an der Reihe. Schließlich gibt es z.B. (für mich noch) ganz neu den Schmetterlingsdschungel. Außerdem ist der Krefelder Zoo zentral und stadtnah zu erreichen, was ihn für viele sehr atraktiv macht.

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Den Schmetterlingsdschungel kann ich jedem nur empfehlen, wenn er mal im Krefelder Zoo ist, es sei denn man kann flatterndes um sich herum garnicht leiden. Ein großer runder Raum, kegelförmiges Dach, innen regenwaldartige Pflanzen und dazwischen Schmetterlinge in allen Größen und Farben. Vom schlüpfen bis zum freiem Flug kann alles beobachtet werden. Eine Herausforderung an jeden (kleinen) Fotografen (Dreibeinstaive sind übrigens aus Platzgründen nicht erlaubt).

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Ebenfalls ein paar schöne Bilder konnte ich im Jaguar Gehege machen. Das Gehege ist mit einer Art Drahtzelt gesichert und an der Front zum Zuschauer gibt es eine große Glasscheibe, die einen ganz nah an die Tiere heranbringt. Momentan toben zwei Jungtiere über die Anlage. Mama Jaguar hat jedenfalls einen ganz schön kräftigen Biß.

Ein paar der Schnappschüsse aus dem Zoo findet ihr hier bei Flickr oder bei Sevenload.

Oldtimertreffen Krefeld

Das letzte Oldtimertreffen im Juli war auf Grund der Ferien und des schlechten Wetters entsprechend spärlich besucht, also wieder mal Zeit für einen neuen Anlauf. Das Augusttreffen stand an und war auch wieder wesentlich besser besucht. Dieses Mal waren mehr Sportwagen unter den Gästen sowie auch Fahrzeuge mit einem „NL“ für Niederlande auf dem Heck. Neben ein paar alten Bekannten war dieses Mal ein Rolls Roys das vermutlich teuerste Auto auf dem Gelände. Wenn ich den Fahrer im Gespräch mit anderen Gästen richtig verstanden habe, hätte das Auto einen Wiederbeschaffungswert von rd. einer 1/4 Million … sprich 250.000,- Euro. Ein stolzer Preis, aber auch ein wunderschönes Gefährt.

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Ein Bulli der ersten Baureihe (noch ohne Schiebe- dafür mit aufzuklappenden Türen) mit sportlichen Felgen (wirkte irgendwie tiefergelegt) und ein Goggomobil waren weitere Stars. Unvorstellbar, daß man mit so einem kleinen Auto irgendwann mal in den Urlaub gefahren ist. Und dann war da noch der schöne Aufkleber auf dem Heck des Borgward Isabella „Nimm dir Zeit und nicht das Leben“. Mancher sollte sich den Spruch heute mal wieder zu Herzen nehmen (wenn er mit Lichthupe auf der linken Spur heranprescht).

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Das letzte Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg für 2011 gibt es dann im 18. September 2011. Eine Fotoauswahl dieses Treffens ist bereits seit gestern online und hier zu finden … Flickr / Sevenload / Picasaweb.

P.S.: Seit ich zu GooglePlus gewechselt bin, könnte es sein, daß die Bilder bei Picasaweb nicht mehr ohne weiteres aufzurufen sind. Wenn ihr nicht Mitglied bei GooglePlus seid, ruft doch bitte die Bilder bei Flickr oder Sevenload auf. Danke.

Oldtimertreffen Krefeld

Weiter geht’s mit der Aufarbeitung von Blogbeiträgen, denn ebenfalls am letzten Wochenende gab es wieder ein Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald. Dieses Mal war kein Fahrzeug dabei, das sich auf die Fahne schreiben durfte über 100 Jahre alt zu sein, dafür war es dieses Mal richtig voll. Der vorderste Parkplatz war incl. Wiesenfläche bereits gegen 11.40 Uhr gefüllt, so daß die Autos auf den angrenzenden Kiesplatz ausweichen mußten. Es war etwas drückend und die Sonne wollte auch noch nicht so recht durch die Wolken kommen, aber den Besucherzustrom konnte das Wetter nicht bremsen.

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Passend zum Sommerwetter waren dieses Mal ein paar Cabrios dabei z.B. ein Mercedes SL oder ein Porsche Speedster. Ebenso ein Londoner Taxi und ein Peugeot, der seine Lebensgeschichte im Fenster hängen hatte. Von seinem Erstbesitzer, der verstorben war, von seinem Sohn, der das Auto lange in der Garage verstauben ließ bis hin zu seinem neuen Besitzer, der es liebevoll direkt in Paris abgeholt hat.

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Auch ein 1969’er Kadett B war dabei und wenn man sieht, wie liebevoll die Heckablage mit Utensilien aus der Kinderzeit des Autos dekoriert ist, weiß man genau, daß der Besitzer stolz auf sein mehr als 40 Jahre altes Auto ist. Willkommen auf dem Krefelder Oldtimertreffen, wieder am 24. Juli 2011. Eine Fotoauswahl des Treffens gibt es hier Flickr / Sevenload / Picasaweb.

Flachsmarkt 2011

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Es ist wieder mal Pfingsten, leicht wechselhaftes Wetter, Flachsmarkt auf Burg Linn. Und da waren sie wieder die Schmuckmacher und Kerzenzieher, Filzerin und Glasbläser, Senf- und Hutmacher, Buchbinder und Steinmetze, Künstler, Gaukler und Musikanten. Fast wie jedes Jahr und doch ein bischen anders. Pünktlich um 10.00 Uhr zur Markteröffnung habe ich mich zwischen die Handwerker und Rittersleut begeben. Dieses Mal stand die Sicherheit der Besucher an allererster Stelle. Nicht daß sie es früher nicht getan hätte, aber dieses Mal wurde peinlich genau darauf geachtet, wieviele Besucher sich wo aufhielten. So war z.B. der Innenhof der Burg auf 300 Personen beschränkt. Danach mußte man warten. Früh Morgens war es noch ziemlich überschaubar, aber am Mittag mußte man etwas Wartezeit mitbringen. Dafür war der Innenhof angenehm überschaubar und nicht so übervoll wie in früheren Jahren.

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Überhaupt hatten einige den Samstag wohl ausgeklammert, denn es sollte ein paar Regenschauern geben und ja leider die gab’s auch. Aber gut ausgerüstet mit Regenjacke und Schirm konnte nichts passieren. Und nachdem ich mich kurz vor der großen Schauer auch noch gegen die Erbsensuppe ausgesprochen hatte, hat es mir diese auch nicht verwässert. Als die Sonne wieder rauskam schmeckte die Suppe umso besser. Unter die Besucher, die sich auf der Vogelwiese nach Speis und Trank umsahen mischten sich immer wieder ein paar Mitstreiter aus dem Ritterlager in vollem Kostüm. Auch das macht den Flachsmarkt aus.

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Unterdessen bereiten sich im Ritterlager die Recken auf das Bogenschießen und Axtwerfen vor und auch die Damen schossen dabei manchen Pfeil ins Ziel. Außerdem gab es verschiedene Tänze aus dem mittelalterlichen Leben zu sehen und als Höhepunkt schließlich das ritterliche Turnier am Nachmittag (da war ich allerdings am anderen Ende des Festplatzes fast schon wieder auf dem Weg nach Hause).

An den unzähligen Ständen rund um die Burg Linn präsentieren Kunsthandwerker zum einen sich selbst, aber auch ihren Beruf und ihre Arbeiten. An manchen Ständen kann man sich selbst versuchen (Zeichnen, Papier schöpfen, Wäsche waschen wie anno dazumal), an anderen bekommt man das Zubehör für ein vielleicht neues Hobby (vom filzen bis zum Grußkarten stempeln) zu kleinen Preisen und garantiert nicht „Made in China“. Hättet ihr z.B. gewußt, wie man sich sein Pfeifchen mit einem Brennglas entzündet (vorausgesetzt die Sonne scheint 🙂 ). Ich gebe zu, vieles kannte man bereits aus den Vorjahren, aber trotzdem hat mir der Besuch auch 2011 wieder gefallen. Der Termin für den Flachsmarkt 2012 (wiederum an Pfingsten) ist vom 26. bis zum 28. Mai.

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Bilder vom diesjährigen Flachsmarkt gibts bei Flickr oder Sevenload.