Kameramuseum und Steinschlag am Schloß Broich

IMG_2987Vielleicht erinnert sich der eine oder andere, daß ich 2010 schon mal im Müga Park (in Mülheim/Ruhr) und in dem kleinen aber feinen Museum im Broicher Wasserturm war. Das Museum mit dem Namen Camera Obscura zeigt die Geschichte des Films und wie die Bilder laufen lernten. Neben dem kleinen Museumsshop und der Cafeteria in Parterre zeigt das Museum auf zwei Etagen erstaunliche Exponate, z.T. Einzelstücke, für die selbst Sammler, wie ich hörte, schon hohe Summen geboten haben. Da das Museum aber der Stadt Mülheim an der Ruhr gehört, ist ein Verkauf der Exponate natürlich ausgeschlossen.

Bilder fürs Internet20Schon damals hatten es mir die Bilder angetan, die stark verzerrt dargestellt nur dann sichtbar werden, wenn man sie vor einen zylindrisch gewölbten Spiegel hält (Anamorphose). Ein Beispiel ist an der Decke des Broicher Wasserturms angebracht. Desweiteren kann man Knöpfchen drücken und Bilder in Leuchtkästen erstrahlen lassen, an Prismen drehen, an überdimensionalen Daumenkinos spielen uvm. Während ich noch so darüber nachdenke, was ich euch noch so schreiben könnte, stolpert am Sonntag ein Link durch meine Facebook Timeline zu genau diesem Museum.

Bilder fürs Internet19Tja was soll ich sagen, besser als in diesem Beitrag hätte ich es kaum weiter beschreiben können. Die Camera Obscura selbst habe ich mir dieses Mal nicht vorführen lassen, denn die hatte ich ja bereits beim letzten Mal gesehen. Stattdessen bin ich durch den jahreszeitlich bedingt noch etwas kahlen MüGa Park spaziert und habe mich gegenüber im Schloß Broich noch etwas umgesehen. Vier Verzerrspiegel aus Metall helfen euch auf dem Weg dahin eurer Idealfigur näher zu kommen 🙂 . Ihr könnt mal groß, klein, dick oder dünn … ich will so bleiben wie ich bin … sein 😀 .

IMG_2926Ihr könntet aber auch einfach irgendwo auf einer der zahlreichen Bänke platznehmen, nix tun und auf den Frühling warten. Es gab schon spannendere Locations. Nur im Bambuswäldchen komme ich mir kurzzeitg vor wie im Dschungel. Ich bin ein Star, holt … öhm … ach ne. Rund um das Schloß wird’s dann ziemlich gefährich. Kaum auf dem Schloßhof angekommen, erwarten mich bereits erste Hinweisschilder auf Steinschlag.

IMG_2879Huch, das Schloß scheint in Renovierung begriffen zu sein, überall stehen dezente Bauzäune herum und ich habe keinen Helm dabei. Ich spare mir daraufhin die weitere Erkundung und mache mich auf den Rückweg. Alles in allem ist der Müga Park gut für einen Sonntagnachmittagsspaziergang, nicht mehr und nicht weniger (Fotos bei Flickr und Google+ (Picasaweb)).

Marilyn Monroe besucht

Mit der RuhrTopCard habe ich heute mal wieder die Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen besucht. Zur Zeit läuft dort (bis 13. Januar 2013) die Ausstellung zum Thema „Marilyn Monroe“. Die Ausstellung geht über drei Etagen, in Parterrre gibt es hauptsächlich Bilder aus dem Jahr 1962 (kurz vor ihrem Tod) zu sehen, eine Etage höher sind PopArt Bilder (nicht ganz mein Geschmack) und Bilder aus den 50’er Jahren zu sehen und in der 3. Etage sind dann unter anderem die bekannten Aktbilder aus dem Jahr 1949 zu sehen. Diese Bilder, 1952 in einem Kalender und 1953 im Playboy veröffentlicht, dürften Marilyn Monroe Fans wohl bekannt sein.

Marilyn Monroe

Wenn ihr euch jetzt für die Fotos interessiert schaut mal hier, bei der letzen Auktion im Frühjahr erwiesen sie sich als Ladenhüter 😀 . Wenn ihr lieber in die Ausstellung wollt, sucht doch als Vorbereitung mal nach Bildern(!) bei Google, Suchbegriff: „Marilyn Monroe Bert Stern The last sitting“ und verschafft euch so vorab einen Überblick (wohlgemerkt nicht alle Bilder sind auch in der Ausstellung).

Nebenbei, interessant finde ich, daß Schülerinnen und Schüler des Oberhausener Elsa-Brandström-Gymnasiums zu Museumsexperten ausgebildet werden, um Schulklassen durch die Ausstellung zu führen. Ich hatte mich nämlich beim Betrachten der Bilder gefragt, ob heutige Schüler Marilyn Monroe überhaupt noch kennen. Wer in den 70’er Jahren groß geworden ist, hat in Jugendzeitschriften immer mal wieder von ihr gelesen (bis hin zum Starschnitt), aber heute? Wenn ihr heute Schüler seid, schreibt mir doch mal, was ihr über Marilyn wißt.

P.S.: Ich habe noch eine schöne Blogseite zur Ausstellung gefunden, schaut mal rein.

Oldtimer, Zeche und Industriekultur

In den letzten Tagen war es in Sachen neuer Fotos etwas ruhiger, denn ich war beschäftigt mit Erstellen des Audio- und Videopodcasts „Reingespuelt“ Ausgabe 4. Die Audiofolge ist seit gestern online, die Videofolge folgt kurzfristig. Aber das schöne Wetter hat mich trotzdem rausgezogen. Fast schon vergessen habe ich über das letzte Oldtimertreffen im Krefelder Stadtwald zu berichten. Da sich die Fotoausbeute auf wenige Bilder beschränkte hier dieses Mal nur eine Collage. Es war schon gut besucht, keine Frage, aber die meisten Fahrzeuge kannte ich dann schon. Neue Termine für 2012 gibt es dann mit Sicherheit wieder hier zu finden.

Dann war ich nochmal auf Zeche Zollverein, um mir die Ausstellung „A40“ von Sebastian Mölleken anzusehen. Er hat mit seinen Bildern hinter die Schallschutzmauern und unter die Brücken der A40 geblickt. Die Ausstellung findet derzeit im „Portal der Industriekultur“ statt.
Neben dem regulären Eintritt von 2,- Euro kostet die Ausstellung nichts extra, aber wenn ich ehrlich bin, ich war auch ein wenig enttäuscht. Irgendwie hatte ich mir mehr erwartet, als z.B. ein paar Kühe und Pferde, einen Heuballen und einen schmucklosen Hinterhof. Wer trotzdem möchte, die Ausstellung geht noch bis zum 30. November 2011. Und da ich nun einmal da war, bin ich auch nochmal rauf aufs Dach der Zeche, weil an dem Tag wieder mal der Zeppelin über Essen kreiste. Außerdem fiel mir auf, daß die „Mannschaftsbrücken“ genannten Hochwege wieder frei zugänglich sind (diese waren Anfang des Jahres aus Sicherheitsgründen gesperrt).

Last but not least war ich dann auch nochmal im Bochumer Westpark („Jahrhunderthalle“). Auch hier habe ich noch ein paar Fotos gemacht, die ihr dann auch im entsprechenden Album unter Flickr, Sevenload oder Picasaweb finden könnt. Dieses Mal habe ich mein Hauptaugenmerk auf die Erzbahntrasse gelegt, denn über die Brücke (Erzbahnschwinge genannt) führt ein gut ausgebauter Radweg (einer der wenigen gut ausgebauten in Bochum, wie man munkelt). Der Park war an dem sonnigen Tag jedenfalls gut gefüllt, nicht nur mit Radausflüglern sondern mit Sonnenhungrigen am vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres.

MS-Wissenschaft – Neue Wege in der Medizin

1

Heute mal ein kurzer Blogbeitrag, weil ganz aktuell. Wer morgen (Sonntag den 28.08.2011) noch nichts vor hat und in Oberhausen oder rund um Oberhausen wohnt, hat noch Gelegenheit die MS-Wissenschaft zu besuchen. Ein Binnenschiff, welches innen zu einer Art Ausstellung umgebaut wurde und dort momentan „Neue Wege in der Medizin“ zeigt. Das Schiff liegt auf dem Rhein-Herne-Kanal direkt am Schloß Oberhausen (unterhalb der neuen Brücke „Slinky springs to Fame“).

Wer’s morgen nicht mehr schafft oder weiter nordwestlich wohnt, hier gibt’s den Tourplan des Schiffes. Mal den eigenen Herzschlag hören(!), einen Blick in Leber und Gehirn, den Altershandschuh anziehen oder lernen warum die Bandscheibe so außerordentlich wichtig ist. Alles Themen, die man bei freiem Eintritt, erleben kann. Weitere Termine sind Dortmund, Hamm, Münster, Hannover, Braunschweig … bis nach Berlin Ende September.

2

Magische Orte (Gasometer)

1

Weiter geht’s mit Ausflugsberichten. Ich hänge ein paar Tage hinterher, aber die Bilder und Texte gehen ja nicht verloren 😀 . Letzte Woche war ich mal wieder im Gasometer Oberhausen und habe mir dort die aktuelle Ausstellung „Magische Orte“ angesehen. In der Ausstellung 2011 geht es um „Meisterwerke der Baukunst des Menschen und gewaltige Monumente der Natur“.

Viele großformatige Bilder faszinieren den Betrachter von der Sphinx bis zur Golden Gate Bridge, von der Tempelanlage in Indien bis zum Kölner Dom ist alles vertreten. Mich haben jedoch die Naturfotografien besonders begeistert. Gewitter und Vulkane, Flußdelta und Gebirgsformationen manche mit Mustern, die man selbst als Künstler nur unter hohem Aufwand erstellen kann. Fundstücke aus einem Steinbruch im Altmühltal und Kristalle in der Größe eines kleinen Wohnzimmertisches schmücken ebenso die Ausstellung.

2

Auf der Empore schließlich der Nachbau eines Regenwaldbaumes. Unter der 43 Meter hohen Regenwaldbaum-Nachbildung kommt man sich ganz klein vor. Der Baum wird wechselnd beleuchtet, mal nur der Stamm, mal die Baumkrone, mal in hellem weißem Licht, dann wieder in zartem gelb oder grün. Wenn man jetzt aber meint 43 Meter wären hoch, dann sollte man in den Gasometer Aufzug steigen und unter das Dach fahren. Plötzlich wird der 43 Meter hohe Baum ganz klein, schließlich ist die obere Etage, in welcher der Aufzug hält gut 100 Meter hoch. Mutig genug, links oder rechts neben den Aufzug auf die (vergitterte) Plattform zu treten? Die Blick 90 Meter tiefer in den Gasometer ist grandios. Zum Abschluß nach draußen, ein paar Treppenstufen hoch und ein weiter Blick über das Ruhrgebiet aus gut 110 Meter Höhe … unbezahlbar 😉 . Wer genau hinguckt entdeckt auch bereits die neue (Spiral-)Brücke am Kaisergarten.

3

Bilder wieder im Ruhr 2011 Ablum auf Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).

Bundesgartenschau

Noch 3 Monate dann startet die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz. Schon heute vermittelt die BuGa Seite Vorfreude auf den Frühling, denn die Lage der Bundesgartenschau ist optimal. Ein Teil der Gärten liegt unmittelbar im Dreieck von Rhein und Mosel und eine extra installierte Kabinenseilbahn führt über den Rhein hinauf auf die Festung Ehrenbreitstein. Auch im Internet rührt die BuGa GmbH fleißig die Werbetrommel, z.B. bei Twitter, bei Facebook oder bei Flickr.

Übrigens war der Bau der Seilbahn über den Rhein nicht ganz unumstritten, denn die UNESCO sah das Welterbe Oberes Mittelrheintal gefährdet. Nun aber ist die Seilbahn auf zunächst 3 Jahre (2011 – 2013) befristet angelegt, danach muß man weiter sehen. Vom 15. April bis zum 16. Oktober 2011 habt ihr Zeit die Bundesgartenschau zu besuchen, ich freue mich nach den schneereichen Tagen jedenfalls schon heute auf einen hoffentlich sonnigen Bundesgartenschautag.

Und wer zu weit weg wohnt von Koblenz der hat vielleicht noch eine Landesgartenschau in seiner Nähe. So haben vom 21. April bis zum 09. Oktober 2011 z.B. alle Urlauber, die Richtung Nord- und Ostsee unterwegs sind, die Möglichkeit Blumen und Pflanzen in Norderstedt (nördlich von Hamburg) zu genießen.

Bildnachweis:Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH

Ruhrblicke

1

Das letzte Wochenende habe ich dann doch noch für einen kurzen Abstecher zur Ausstellung „Ruhrblicke“ genutzt. Ich darf unumwunden zugeben, daß ich nicht der Museumsbesucher bin, der stundenlang vor einem Bild steht, aber in dem Fall wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, gleichzeitig das SANAA Gebäude auch mal von innen zu sehen.

2

Es ist schon beeindruckend ein Foto fast wandfüllend hängen zu sehen. Sehr gut gefallen hat mir, obwohl ich kein Fußballfan bin, die Aufnahme des Fanblocks im Westfalenstadion von Andreas Gursky. In der Bildgröße von geschätzt 3-4 qm kam schon ein gewisser Eindruck des Stadions rüber.

Quizfrage, wieviele Fenster hat der Ort der Ausstellung „Ruhrblicke“, das SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein? Genau 134 und nein ich habe sie nicht gezählt, die Info gibt’s im Netz. Ausstellung verpaßt und trotzdem interessiert? Beim WDR gibt’s noch den kleinen Einblick, in Form einer vertonten Bilderschau und auf Flickr, Picasaweb und Sevenload gibt’s ein paar Fotos im Ruhr2010 Album.

Besetzt (auf die Suche nach Klohäuschen)

An was erinnert euch der Ausruf „Besetzt“? Ja genau, ihr steht vor der verschlossenen Toilettentür und müßt mal wieder ganz nötig aufs „Stille Örtchen“. Und damit sind wir auch schon voll im Thema.

1

„Besetzt“ heißt eine Ausstellung von mobilen Toiletten, landläufig auch Dixi Klo genannt, in Oberhausen. Am Sonntag habe ich auf dem Weg nach Essen einen kurzen Stop eingelegt. Die Häuschen sind selbstverständlich unbenutzt und auch nicht für eine Nutzung ausgelegt, stattdessen wird in jedem Toilettenhäuschen künstlerisch auf die Entstehung der Toilette eingegangen und deren verfremdete Nutzung präsentiert.

2

20 mobile Klohäuschen werden bis zum 24. Oktober 2010 auf der Emscherinsel (beim Stadtsportbund, Lindnerstr. 2) stehen. Die Inhalte der Häuschen sind mal literarisch, mal filmisch und mal lehrreich gestaltet, oder hättet ihr soviele Begriffe für das „Stille Örtchen“ gekannt? Wer sich einen Moment Zeit nimmt kann zusätzlich noch zwischen verschiedenen Musikstücken auf dem „Rock-Klo“ wählen oder zwischen verschiedenen Auszügen aus (Hör-)Büchern auf dem „Literatur-Klo“.

3

So richtig anheimelnd wird das „Stille Örtchen“, mit giftgrünen Toilettendeckelüberziehern und einem Toilettenbürstenhalter in Form eines süßen kleinen Hundes. Was denn, euer „Örtchen“ sieht nicht so aus? Gott sei Dank 😀 . Mehr Bilder im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Nebel in Berlin

Auch aus Berlin habe ich mal wieder etwas zu berichten. Ein beruflicher Abstecher hat mich nach einem ¾ Jahr Pause in der letzten Woche wieder hingeführt. Leider war das Wetter dieses Mal nicht so toll. Nieselregen, 12 Grad und Nebel.

1

Die wenigen Sonnenstrahlen habe ich genutzt und bin endlich mal über das Gelände der Charité gelaufen. Ich kannte bisher nur das weithin sichtbare Hochhaus, aber auf dem Gelände stehen noch eine Reihe gut erhaltener Gebäude aus rotem Backstein, die mitlerweile unter Denkmalschutz stehen. Die Eingänge liegen ein bischen abseits der üblichen Touristenrouten, so dass sie mir bisher nicht aufgefallen sind. Aufgefallen ist mir stattdessen, daß es am schönsten Platz Berlins, am Gendarmenmarkt, immer noch ein Café Achteck gibt.

2

Café Achteck ist eine scherzhafte Bezeichnung für bestimmte öffentliche Pissoirs, hier sogar mit getrennten Eingängen für Herren und für Damen. Auf dem Rückweg habe ich schließlich am Brandenburger Tor noch zwei (musizierende) Indianer geftroffen 🙂 .

Am zweiten Abend habe ich endlich mal die Chance genutzt, um mir das neu eröffnete Gelände „Topographie des Terrors“ anzusehen. Wie so oft, wenn es um die Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors in der NS Zeit geht, ging auch diesem Projekt politischer Streit voraus. Der Wikipedia Artikel gibt das ganz gut wieder.

3

Zu der Freiluftausstellung gehört ein umfangreiches Dokumentationszentrum, für das man sich aber Zeit nehmen sollte. Leider hatte ich an diesem Abend nicht mehr nicht mehr genug Zeit und auch nicht die Kraft, die man für eine solche Ausstellungen braucht. Die knappe Zeit war stattdessen reserviert, unserem ehemaligen NRW Landesvater und Bundespräsidenten a.D. Johannes Rau einen Besuch an seinem Grab abzustatten.

Der dritte Abend, wiederum Nieselregen, bewog mich Madame Tussauds zu besuchen. Seit 2008 befindet sich eine Ausstellung dieses Namens auch in Berlin („Unter den Linden“, unweit vom Brandenburger Tor). Nicht ganz billig, habe ich die CityTourCard für einen zumindest etwas vergünstigten Eintritt genutzt. Die Ausstellung startet mit dem Otto von Bismarck, geht über die 30’er Jahre (Karl Marx, Sofie Scholl, Anne Frank und Adolf Hitler) …

4

… weiter zu den Kanzlern der Bundesrepublik und schwenkt dann zu Persönlichkeiten aus dem Kulturbereich (Einstein, Grass, Dietrich), zeigt uns die Fernsehschaffenden (Jauch, Gottschalk, Raab), Sportgrößen wie Becker, Graf, Maske und zum guten Schluß Größen aus Musik und Film.

Die Ausstellung ist kurzweilig und kann rd. 2 Stunden „Unterhaltung“ bringen (ich musste mich auf Grund des späten Besuchs etwas ranhalten). Der späte Besuch hatte aber auch den Vorteil, dass es keine Wartezeit und keine Schlangen an der Kasse gab und auch nicht vor den Wachsfiguren.

Fotos im Berlin 2010 Album auf Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Camera Obscura

1

Wer immer schon mal wissen wollte was eine Camera Obscura ist, warum wir unsere Welt nicht auf dem Kopf stehend wahrnehmen und wie die Bilder laufen lernten, dem empfehle ich den Besuch eines kleinen aber feinen Museums im Broicher Wasserturm in Mülheim/Ruhr. Das Museum, gleichen Namens (Camera Obscura) befindet sich auf zwei Etagen in diesem Wasserturm und ganz oben unter dem Dach bekommt man einen lebendigen Eindruck, was eine Lochkamera leistet.

2

Durch ein Loch in der Decke des Wasserturms bekommt man in einer Vorführung (Hinweis auf die Uhrzeit an der Kasse beachten) genau erläutert wie eine Camera Obscura funktioniert. Dazu zeigt das Museum an Originalexponanten und Nachbauten wie die Bilder z.B. in einem Praxinoskop laufen lernten oder warum andere Bilder nur aus einem bestimmten Blickwinkel bzw. mittels eines speziellen Spiegels oder Prismensystems erkennbar sind (Anamorphose).

3

Im Anschluß an den Museumsbesuch, kann man noch eine Runde durch den Müga Park spazieren. Der Park entstammt der Landesgartenschau im Jahre 1992 und erstreckt sich beiderseits der Straße herunter bis zur Ruhr. Ein paar Bilder im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.